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EASA: A350-900-Hauptfahrtwerksklappen müssen überprüft werden

Die europäische Luftfahrtbehörde Easa hat in einer Lufttüchtigkeitsanweisung auf ein mögliches Problem beim Maschinentyps Airbus A350-900 hingewiesen. Konkret geht es um ein mögliches Versagen der Hauptfahrtwerksklappe. Die Operators sind angewiesen dieses zu beheben. Die EASA hat die Richtlinie erlassen, nachdem festgestellt wurde, dass die Indexscheiben an den MLGD-Scharnieren Nr. 1 (vorne) und Nr. 3 (hinten) in der Produktion vertauscht wurden, was bedeutet, dass die vorderen Scharniere anstelle der hinteren Scharniere montiert wurden und umgekehrt. Nach Angaben der Behörde könnte dieser Zustand, wenn er nicht behoben wird, zu einer verminderten strukturellen Integrität der MLGD-Scharnierbeschläge führen, was möglicherweise zum Verlust eines MLGD während des Fluges führen könnte. Infolgedessen könnten die Türen des Hauptfahrwerks auf den Boden fallen und darunter befindliche Personen verletzen. Der europäische Flugzeugbauer hat in diesem Zusammenhang ein eigenes Service Bulletin, A350-52-P048, herausgegeben. Dieses sieht Inspektion und Austausch der betroffenen Teile vor. Bemerkenswerterweise geht die Lufttüchtigkeitsanweisung der Easa nicht soweit, denn diese schriebt „eine einmalige detaillierte Inspektion (DET) jedes betroffenen Teils und, je nach Befund, den Austausch“. Die EASA-Anweisung verlangt von den Betreibern des Airbus A350-900 die Durchführung einer DET innerhalb der vorgeschriebenen Frist. Für Flugzeuge der Gruppe 1 bedeutet dies, dass sie vor dem Überschreiten von 9.600 Flugzyklen (FC) oder 46.900 Flugstunden (FH), je nachdem, was früher nach dem Herstellungsdatum des Flugzeugs eintritt, eine DET durchführen müssen. Betreiber von Luftfahrzeugen der Gruppe 2 müssen die Inspektion vor Überschreiten von 16.800 FC oder 82.750 FH abschließen, je nachdem, welcher Zeitpunkt seit dem Herstellungsdatum des Luftfahrzeugs am frühesten liegt. Wenn nach

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Laos öffnet Luftraum für russische Flugzeuge

Die vorherrschenden Sanktionen seitens des Westen gegen die Russische Föderation brachten auch die Sperrung des jeweiligen Luftraum mit sich. Laos öffnet jedoch seit 10. März 2023 den Luftraum für russische Flugzeuge. Nach dem Befehl des russischen Angriffskriegs seitens Putin gegen die Ukraine wurden Sanktionen von einigen Ländern verkündet. Darunter wurde auch die Sperrung von den jeweiligen Lufträumen für russische Flugzeuge erklärt. Russische Flugzeuge verfügen, begründet durch diese Sanktion, über keine Befugnis den Luftraum der EU, der USA und vielen anderen Ländern zu befliegen. Eine der Ausnahmen stellt das südostasiatische Land Laos dar, Laos sorgte nicht unmittelbar für das Nachkommen dieser Sanktionen, sie verkündeten vorerst keine derartigen Gegenmaßnahmen. Russische Fluggesellschaften wie die Aeroflot durften trotz des Kriegs diesen Luftraum befliegen, bis Laos im Dezember den westlichen Sanktionen nachkam. Nach westlichem Vorbild sperrte Laos schlussendlich im Dezember ihren Luftraum und sorgte für ein Verbot von russischen Fliegern in ihrem Gebiet. 3 Monate nach der Verkündung dieser Sanktionen wurde diese Sperre aufgehoben, die russische Fluggesellschaft darf, wie auch letztes Jahr trotz bestehender Sanktionen anderer Staaten, den Luftraum Laos straffrei betreten.

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Tunisair-A330 sitzt mit kaputter Tür in Montreal fest

Bereits am 4. März 2023 erlitt der von Tunisair betriebene Airbus A330-200 mit der Registrierung TS-IFM eine Beschädigung bei der Tür 2L. Der Vorfall ereignete sich In Kanada. Eigentlich sollte die betroffene Maschine am 4. März 2023 unter der Flugnummer TU203 von Montreal nach Tunis fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn schon während der Vorbereitungen auf den Rückflug nach Tunesien erlitt das Langstreckenflugzeug einen erheblichen Sachschaden. Dieser konnte bislang noch nicht vollständig behoben werden, so dass sich die TS-IFM weiterhin auf dem kanadischen Flughafen Montreal befindet. Offensichtlich wurde die Beschädigung durch die Fluggastbrücke herbeigeführt. Es ist unklar, ob es durch unsachgemäße Bedienung durch das Personal des Ground-Handling-Dienstleisters oder aber durch eine Fehlfunktion passiert ist. Dies wird nun genauer unter die Lupe genommen, da dies auch für etwaige haftungsrechtliche Ansprüche von Bedeutung ist.

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Seoul: Passagier findet Pistolenkugeln unter Sitz von Korean-A330

Die koreanische Polizei erhielt am Montag, den 10. März 2023 einen ungewöhnlichen Anruf von Korean Air: Ein Passagier habe unter dem seinem Sitz eine Pistolenkugel gefunden. Niemand konnte sich erklären wie diese dorthin gekommen ist. Eigentlich sollte Korean-Air-Flug HE621 mit dem Airbus A330-300 (Registrierung: HL7702) gegen 7 Uhr 45 am Flughafen Seoul- Incheon in Richtung Manila starten. Dazu kam es aber nicht, denn zuvor hatte ein Fluggast das Kabinenpersonal über seinen bedenklichen Fund informiert. Es wurde gar noch eine zweite Kugel gefunden. Der Kapitän entschied dann, dass das Langstreckenflugzeug aus Sicherheitsgründen sofort evakuiert wird. Die Passagiere konnten den Airbus A330-300 in Richtung Terminal verlassen und mussten dort auf weitere Instruktionen durch Sicherheitsbehörden und Fluggesellschaft waren. Betroffen waren 218 Fluggäste und 12 Crewmitglieder. Die Exekutive rückte umgehend mit Sprengstoffexperten und einer Anti-Terror-Einheit an. Die Maschine wurde akribisch untersucht und später konnte Entwarnung gegeben werden, so dass der Jet samt Passagieren gegen 11 Uhr 00 in Richtung Philippinen abheben konnte. Allerdings blieb eine zentrale Frage offen: Wie kamen die beiden Pistolenkugeln eigentlich an Bord? Die Sicherheitskontrollen in Südkorea gelten als sehr streng und akribisch genau. Daher ist es der Polizei zunächst ein Rätsel wie diese überhaupt an Bord gelangen konnten. Man weiß auch noch nicht, ob diese ein Fluggast „positioniert“ hat oder aber durch eine externe Position abgelegt wurden. Die Ermittlungen sollen dies aufklären, wobei man sich erhofft durch die Aufnahmen von Kameras, die im Terminal sowie auf dem Vorfeld vorhanden sind, erste Hinweise gewinnen zu können.

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Southwest rechnet mit B737-Max-7 erst im nächsten Jahr

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet man nicht mehr damit, dass die Boeing 737-Max-7 noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden kann. Firmenchef Bob Jordan geht davon aus, dass es frühestens in 2024 der Fall sein wird. Das genannte Muster ist die kleinste Variante der 737-Max-Reihe und hat derzeit noch keine Zulassung durch die FAA. Im Zuge einer Veranstaltung des Aero Clubs sagte der Manager in Washington, dass er nicht davon ausgeht, dass Southwest Airlines noch in diesem Jahr die Boeing 737-Max-7 in den Liniendienst stellen kann. Dabei verweist er auch darauf, dass zwischen der Zertifizierung durch die FAA und der tatsächlichen Inbetriebnahme durch einen Operator zumeist mindestens sechs Monate liegen. Gegenüber Reuters lehnte FAA-Chef Billy Nolen die Beantwortung der Frage wann die Max-7 die Zulassung erteilt bekommen könnte ab. Für Southwest spielt dieses Modell eine besondere Rolle, denn man hat 271 Boeing 737-Max-7 bestellt. Laut Jordan habe sich der Hersteller dazu verpflichtet in diesem Jahr zumindest 100 Maschinen auszuliefern. Er verwies auch darauf, dass man derzeit keinen Mangel an Fluggerät habe, sondern zu wenige Piloten. Daher würden etwaige Verzögerungen nichts an der geplanten Kapazität ändern. Im Dezember 2022 erteilte der Senat der Vereinigten Staaten Boeing und anschließend der FAA die Genehmigung, weiter an der Zertifizierung der 737 Max-7 und Max-10 zu arbeiten. Zuvor war länger über dieses Thema kontrovers diskutiert worden, da in den USA ein strengeres Gesetz in Kraft getreten ist.

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Air Baltic hat zweiten Lettland-Flaggen-A220 bekommen

Die Fluggesellschaft Air Baltic stellt einen weiteren Airbus A220-300, der eine Special Livery in den lettischen Nationalfarben trägt, in Dienst. Die Maschine hat man dieser Tage im Airbus-Canada-Werk enthüllt. Laut Erklärung der staatlichen Airline Lettlands soll die Sonderlackierung, die der Airbus A220-300 Nummer 40, der an Air Baltic gegangen ist, auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen Kanada und dem Heimatland der Fluggesellschaft symbolisieren. Dazu erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss wie folgt: „Vor mehr als sechs Jahren wurde Air Baltic zum weltweiten Erstbetreiber der A220-300. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt, und wir sind weiterhin ein stolzer Botschafter dieses Flugzeugs. In diesen Jahren hat sich eine großartige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen uns als nationaler Fluggesellschaft Lettlands und unseren Partnern in Kanada entwickelt, und deshalb freuen wir uns, heute hier zu sein und dieses Flugzeug und unsere gemeinsame Arbeit zu feiern. Es erfüllt uns mit Stolz und Ehre, dass dieses Flugzeug zu unserer wachsenden Flotte von A220-300 gehört“. Vor einigen Jahren war Air Baltic der weltweit erste Betreiber des Maschinentyps Airbus A220-300, der damals noch als Bombardier CS300 bezeichnet wurde. Mittlerweile wurde das Programm vom europäischen Hersteller übernommen und firmiert als Airbus Canada bzw. A220-Reihe. In der Zwischenzeit hat sich auch beim einstigen Erstkunden so einiges getan, denn mittlerweile betreibt man ausschließlich diesen Maschinentyp. Die vormals eingesetzten Boeing 737-300/500 und de Havilland Dash 8-400 haben zwischenzeitlich die Flotte verlassen. Voraussichtlich Anfang April 2023 soll der vierzigste A220-300 bei Air Baltic in den Flugdienst gestellt werden. Aus diesem

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Turkish Airlines: Durian-Früchte erzwingen außerplanmäßige Landung

Aufgrund einer Rauchmeldung beschließt die Flugbesatzung der Turkish Airlines die Notwendigkeit einer Landung. Zurück in Istanbul erfolgt die Kontrolle des Flugzeugs mit folgender Feststellung: Überreife Durian-Früchte sorgten für die Probleme. Beim Flug TK-1855 der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona ereigneten sich Komplikationen aufgrund von Warnmeldungen am Cockpit. Nachdem die Flugbesatzung einen ungewöhnlichen Geruch feststellte und eine Rauchmeldung am Cockpit aufgeschienen ist, wird im bulgarischen Luftraum entschieden, nach Istanbul zurückzukehren und aus Sicherheitsgründen die Landung durchzuführen. Zurück in Istanbul, eine Stunde nach der Entscheidung zur Rückkehr, erfolgte die Inspektion des Flugzeugs. Die Ursache für den unangenehmen Geruch und die aktivierte Warnleuchte stellte die Verladung einiger Durian-Früchte an Bord dar. Überreife Durian-Früchte neigen zu einem außergewöhnlichen Geruch – sie sind im Deutschen auch als „Stinkfrucht“ bekannt.

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Polen und Slowakei wollen MiG-29 an die Ukraine liefern

Polen und Slowakei planen der Ukraine sowjetische Kampfflugzeuge zukommen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Mikojan-Gurewitsch MiG-29, einem Kampfflugzeug, welches ihren Ursprung in der Sowjetunion findet. Der Verteidigungsminister Jaroslav Nad verkündet in einem Facebook-Post die künftige Lieferung von Kampfjets des Typs MiG-29 an, dies wird unter Kooperation Polens durchgeführt. Wann dies schlussendlich durchgeführt werden kann, ist noch nicht bekannt, der Verteidigungsminister Polens zeigt jedoch bereits früh die Solidarität gegenüber der Ukraine. Polen unterstütze die Ukraine bereits mit 10 Panzerlieferungen, mit welchem ein dortiges Panzerbataillon vervollständigt werden soll – Polen, Kanada, Norwegen und Spanien sollen das besagte Bataillon mit Panzern ausstatten. Der Verteidigungsminister der Slowakei stellt jedoch klar, dass bei den Lieferungen der Kampfjets kein Zögern gestattet ist: „Ich glaube, es ist Zeit für die Entscheidung. Die Menschen in der Ukraine sterben. Wir können ihnen tatsächlich helfen. Daher bleibt kein Raum mehr zum Politisieren. Das ist unmenschlich und unverantwortlich.“ Die Slowakei kann die Ukraine mit der Lieferung von 10 Kampfjets unterstützen, während Polen über 30 Exemplare der MiG-29 zur Lieferung freigeben kann. Nad erhofft sich jedoch die Hilfe von Deutschland oder einem anderen NATO-Mitglied, diese sollen ebenso Bereitschaft zeigen und die Ukraine mit Lieferungen unterstützen.

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Technische Probleme: Norwegian mit zwei Sicherheitslandungen an einem Tag

Am 9. März 2023 waren gleich zwei Norwegian-Flüge von technischen Problemen geplagt. Flug DY1170 musste wegen Rauchentwicklung nach Stavanger ausweichen und auf DY340 lösten die Sauerstoffmasken aus. Die zuerst genannte Verbindung sollte von Oslo nach Keflavik führen. Im Einsatz war die Boeing 737-800 mit der Registrierung SE-RPF. Während dem Flug wurde eine Rauchentwicklung festgestellt werden. Diese konnte rasch lokalisiert werden und zwar entstand diese durch eine Fehlfunktion eines Catering-Ofens. Die Crew konnte die Angelegenheit rasch in den Griff bekommen, jedoch entschied sich der Kapitän dennoch vorsorglich in Stavanger eine Sicherheitslandung zu absolvieren. Der Inlandsflug DY-340, der von Oslo nach Bodo führen sollte, hatte auf einer Höhe von 39.000 Fuß ein Problem mit dem Kabinendruck. Dies hatte zur Folge, dass die Sauerstoffmasken der Boeing 737-800 mit der Registrierung SE-RXB ausgelöst haben. Wie in solchen Fällen üblich: Die Piloten haben aus Sicherheitsgründen die Flughöhe sofort verringert. Anschließend wurde eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Harstad angemeldet und erfolgreich durchgeführt. „Aufgrund eines Problems mit dem Kabinendruck war das Flugzeug gezwungen, einen unvorhergesehenen Zwischenstopp in Harstad einzulegen“, so ein Sprecher von Norwegian, der hinzufügte, dass die Passagiere auf andere Flüge umgebucht würden.

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Air-India-Express-Flugbegleiter beim Goldschmuggeln erwischt

Ein Besatzungsmitglied von Air India Express wurde am Mittwoch nach einem Flug aus Bahrain in Cochin verhaftet. Dem Flugbegleiter wird vorgeworfen, dass dieser 1.487 Gramm Gold geschmuggelt haben soll. Der offiziellen Darstellung nach soll der Mann auf Flug IX474 dienstlich unterwegs gewesen sein. Das Gold habe er in der Hand getragen und versucht dies zu verbergen, in dem er den Ärmel seines Hemdes entsprechend darüber gezogen hatte. Er passierte den so genannten grünen Kanal, der für Reisende gedacht ist, die nichts zu verzollen haben. Dem Flugbegleiter wurde zum Verhängnis, dass er offenbar verdächtig gewirkt hat und von einem Zöllner zur Kontrolle „herausgefischt“ wurde. Die Muttergesellschaft Air India erklärte wie folgt: „Ein Mitglied der Besatzung des Air India Express Fluges IX 474 wurde nach einem Vorfall, bei dem es um Schmuggel ging, in Gewahrsam genommen. Die besagte Person wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert. Air India Express toleriert ein solches Verhalten nicht und wird nach Erhalt des Berichts der Ermittlungsbehörden strenge Maßnahmen gegen die Person ergreifen, einschließlich der Beendigung des Dienstverhältnisses“.

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