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Lufthansa Technik wartet Airbus-A350-APUs für Air France

Der Wartungsbetrieb Lufthansa Technik und die Fluggesellschaft Air France haben sich auf einen Vertrag über die Wartung von Auxiliary Power Units (APU) beim Maschinentyp Airbus A350 geeinigt. Die Laufzeit der Vereinbarung für die Überholung von HGT1700-Hilfsgasturbinen beträgt vorerst sechs Jahre. In den kommenden sechs Jahren wird Lufthansa Technik am Standort Hamburg umfangreiche MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) für die APUs vom Typ Honeywell HGT1700 erbringen. Lufthansa Technik ist bereits seit längerem vom Hersteller Honeywell als offizieller Partner für die MRO des HGT1700 sowie als offizielle Garantiestation für diesen APU-Typ zertifiziert. Die Services für Air France umfassen einen Großteil des Leistungsportfolios, beispielsweise Tests, Reparaturen und Überholungen, den Austausch von Line Replaceable Units und Life-Limited Parts sowie einen AOG-Support (Aircraft On Ground) und Engineering-Leistungen. Sowohl Arbeitszeit als auch Material werden über ein „Not-to-exceed“-Modell abgerechnet, so dass Air France jederzeit die volle Kostenkontrolle über die vereinbarten Leistungen ausüben kann. „Unsere A350 unter den besten Betriebsbedingungen zu fliegen, hat für die Zufriedenheit unserer Passagiere höchste Priorität“, sagte Géry Mortreux, Executive Vice President Air France Industries. „Bei der technischen Betreuung der HGT1700 APUs unserer neuesten Airbus-Großraumflugzeuge können wir uns auf die Lösungen und das Know-how von Lufthansa Technik verlassen. Wir haben volles Vertrauen in ihre Fähigkeit, das hohe Serviceniveau zu liefern, das wir erwarten.“

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Lufthansa und Flughafen München wollen Airport weiterentwickeln

Der Flughafen München und Lufthansa wollen die bestehende Partnerschaft ausbauen und den Airport in eine intermodulare Verkehrsdrehscheibe weiterentwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterschrieben. Mit dem Letter of Intent (LOI) bekennen sich beide Unternehmen zu einer gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie, zum Ausbau Münchens als intermodales Verkehrsdrehkreuz, zum bedarfsgerechten Ausbau der Terminalinfrastruktur sowie zur Förderung von Digitalisierung und Innovationen im operativen Betrieb. Darunter fallen Projekte, wie beispielsweise smarte Passagier- und automatisierte Abfertigungsprozesse, um das Reiseerlebnis der Fluggäste noch angenehmer und effizienter zu gestalten. „Wir sind zusammen mit der Lufthansa durch die schwere Zeit der Corona-Pandemie gegangen und werden zusammen wieder zur alten Stärke zurückkehren. Mit den gemeinsamen Zielen bei Nachhaltigkeit, Innovationen, Digitalisierung und der konsequenten Weiterentwicklung des Premium-Hubs München, werden wir diese strategische Partnerschaft erfolgreich fortführen“, so Flughafen-München-Chef Jost Lammers. Ein innovatives Drehkreuz benötigt eine optimale landseitige Anbindung. FMG und Lufthansa sehen dringenden Handlungsbedarf, den Flughafen München an das Fernverkehrs-/ICE-Netz anzubinden. Dazu gehört auch die Optimierung des Nah- und Regionalverkehrs. Nur so kann die An- und Abreise zum Flughafen nachhaltiger erfolgen und der Einzugsbereich vergrößert werden. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, treiben beide Unternehmen die Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele voran, so dass der gesamte Standort München hiervon profitieren wird. Das Bekenntnis zu den jeweiligen Klima- und Nachhaltigkeitszielen ist zentraler Bestandteil des LOI. Die FMG will bis 2030 die Flughafeninfrastruktur CO₂-neutral betreiben. Dazu gehören unter anderem klimaeffiziente Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude und Betriebsanlagen sowie die Umrüstung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge. „Die Partnerschaft mit dem Flughafen München kann sicher als einzigartig

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Wien: Twin City Liner hatte 143.000 Fahrgäste

Der Twin City Liner konnte in der Saison 2022 rund 143.000 Fahrkarten verkaufen. Dem gegenübersteht, dass man in den Jahren 2020 und 2021 lediglich rund 14.000 Passagiere hatte. An den Wert, den man vor der Pandemie hatte, konnte der Katamaran aber noch nicht anknüpfen. In der Saison 2019 setzte der Twin City Liner etwa 165.000 Fahrscheine ab. „Wir freuen uns sehr, dass der Twin City Liner nach zwei sehr schwierigen Jahren 2022 wieder voll durchstarten konnte. Das eindrucksvolle Ergebnis zeigt auch, dass unsere strategische Entscheidung bezüglich der Neuanschaffung des aktuellen Schiffes richtig war“, freut sich Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Aktuell befindet sich der Schnellkatamaran in der Schiffswerft in Linz zu einem routinemäßigen Check der Antriebssysteme. Die Überstellung nach Wien in den Heimathafen bei der Schiffstation Wien City am Schwedenplatz erfolgt rechtzeitig in den nächsten Tagen, denn bereits ab 4. Februar stehen an den Wochenenden die Winterfahrten des Twin City Liners nach Bratislava auf dem Programm. Dabei legt das schnellste und modernste Schiff auf der Donau um 10.30 Uhr in Wien ab. Die Retourfahrt von Bratislava startet um 16.30 Uhr, Ankunft in Wien ist um 18.00 Uhr. Offizieller Saisonstart mit bis zu sechs Fahrten täglich ist dann am 31. März 2023. „In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass wir das äußerst erfreuliche Ergebnis aus dem vergangenen Jahr in der Saison 2023 sogar noch übertreffen können. Attraktive Pakete mit Übernachtungsmöglichkeiten in Bratislava und eine noch breitere Aufstellung unserer Vertriebswege – insbesondere im Onlinebereich – sollen bei der Erreichung dieses Ziels helfen“,

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Stillstand am BER: 35.000 Passagiere betroffen

Wer am Mittwoch, den 24. Jänner 2022 von/nach Berlin fliegen wollte, kann dies nicht tun. Der gewerbliche Flugverkehr ist aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, komplett eingestellt. Betroffen sind rund 300 Flugbewegungen und etwa 35.000 Passagiere. Der BER ist besonders deshalb lahmgelegt, weil in den Tarifverhandlungen bislang keine Einigung erzielt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi hat daher die Beschäftigten zwischen 3 Uhr 30 und 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind für den Flugbetrieb essentielle Bereiche wie Sicherheit, Feuerwehr, Gepäckabfertigung oder Betankung. Der Geschäftsleitung war rasch klar, dass man aufgrund des Streiks den Betrieb komplett aussetzen muss. Somit kündigte man bereits kurz nach der Ankündigung der Arbeitsniederlegungen an, dass am Mittwoch keine gewerblichen Flüge durchgeführt werden können. Inhaltlich geht es darum, dass Verdi für die Flughafenbeschäftigten sowie Mitarbeiter von Bodenverkehrsdienstleistern etwa 500 Euro mehr Lohn pro Monat fordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll ein Jahr betragen. Seitens der Arbeitgeber werden aber längere Laufzeiten sowie Einmalzahlungen von maximal 2.000 Euro angeboten. Am 30. Jänner 2023 sowie am 8. Feber 2023 soll wieder verhandelt werden.

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Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Airways-Leitwerk gesichtet

Auf dem King County International Airport, der von Boeing als Werksflughafen genutzt wird, wurde von aufmerksamen Spottern eine Boeing 737-Max-8, deren Leitwerk in den Farben von Qatar Airways lackiert ist, gesichtet. Dies ist insofern überraschend, weil der Golfcarrier bislang keine Order dieser Max-Variante bekanntgegeben hat. Das Seitenruder der betroffenen Boeing 737-Max-8 ist teilweise abgeklebt, jedoch ist das charakteristische Design von Qatar Airways deutlich zu erkennen. Mittlerweile führt die Aufnahme eines aufmerksamen Spotters zu umfangreichen Diskussionen in Luftfahrtkreisen. Der Golfcarrier hat im Jänner des Vorjahres eine Absichtserklärung über den Kauf von 25 Boeing 737-Max-10 unterschrieben, jedoch später in einem Gerichtsverfahren, in dem man sich mit Airbus befindet, behauptet, dass die Option bereits abgelaufen wäre. Kurz darauf kommunizierte Qatar Airways im Zuge der Farnborourgh Air Show, dass man 25 Exemplare bestellt habe. Damals war die Rede von B737-Max-10 und nicht von der kleineren Variante Max-8. Bislang hat sich der Golfcarrier auch nicht offiziell zur gegenständlichen Maschine geäußert, denn die offizielle Kommunikation lautet „kein Kommentar“. Möglich ist, dass man Orders von Airlines, die ihre Bestellungen storniert haben, übernommen hat oder aber Max-8 über Leasinggeber beziehen wird. Bemerkenswert ist auch, dass laut Boeing keine direkte Bestellung für diesen Maschinentyp vorliegen soll.

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Visa für Russen oder Bombe: Drohung gegen drei Flughäfen in Litauen

Gleich drei Flughäfen in Litauen haben in den Morgenstunden des 23. Jänner 2023 eine anonyme Bombendrohung, in der die Wiedervergabe von Visa an russische Staatsbürger gefordert wird, erhalten. Vorsorglich wurden die Terminals in Vilnius, Kaunas und Palanga evakuiert. De Exekutive des baltischen Staats bestätigte gegenüber lokalen Medien, dass die Bombendrohung per E-Mail bei den drei genannten Flughäfen eingelangt ist. Inhaltlich wird damit gedroht, dass falls weiterhin keine Visa an russische Staatsbürger ausgestellt werden, dass ein Sprengsatz, der an einem der drei Airports deponiert sein sollte, ausgelöst wird. Aus Sicherheitsgründen entschied sich die Polizei dazu, dass die drei Flughäfen evakuiert werden. Anschließend wurden diese durch die Exekutive penibel genau auf eine etwaige Bombe durchsucht. Hintergrund ist auch, dass die Drohung zwar die Airports Vilnius, Kaunas und Palanga geschickt wurde, jedoch aus dem anonymen E-Mail nicht hervorgegangen ist wo der angebliche Sprengsatz versteckt wurde. Nach akribischer Suche konnte die Polizei Entwarnung geben. Es wurden an keinem der drei genannten Flughäfen eine Bombe oder ein sonstiger gefährlicher Gegenstand gefunden. Ein Sprecher des Innenministeriums hebt jedoch hervor, dass aus Sicht der Exekutive der Umstand, dass die Wiedereinführung von Visa für russische Staatsbürger „ein interessantes Detail“ sein soll. Die Identität des anonymen Absenders konnte noch nicht ermittelt werden. Die Polizei ist der Ansicht, dass sich jemand einen bösen Scherz erlaubt habe, jedoch schützt dies nicht vor Strafverfolgung.

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Centrum Air: Neuer Billigflieger geht in Usbekistan an den Start

Unter dem Namen Centrum Air geht in Usbekistan eine neue Fluggesellschaft an den Start. Vor wenigen Tagen hat man die ersten beiden Boeing 737 übernommen. In Kürze sollen auch zwei Airbus A320 in die Flotte aufgenommen werden. Es handelt sich um ein privates Unternehmen, das ab Taschkent ins Passagiergeschäft einsteigen möchte. Die Flotte soll auf vorerst fünf Maschinen ausgebaut werden. Firmenchef Abdulaziz Abdurakhmonov erklärte anlässlich der Ankunft der ersten Flugzeuge: „Unsere Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, spiegelt den Erfolg der Wirtschaftsreformen von Präsident Shavkat Mirziyoyev und seine starke Unterstützung für die Entwicklung der Kapazitäten des Privatsektors sowohl im Transport- als auch im Tourismussektor wider. Die Gründung einer Billigfluggesellschaft wird es viel mehr Menschen ermöglichen, die Vorteile des Luftverkehrs zu nutzen, und dazu beitragen, die Konnektivität im Inland, in der Region und auf internationaler Ebene zu verbessern“. Hinter Centrum Air steht die usbekische Frachtfluggesellschaft MyFreighter. Man will sich als Billigfluggesellschaft positionieren und sowohl im Inland als auch international tätig werden. Die Homepage des Carriers bietet momentan noch keine Buchungsmöglichkeit. In wenigen Tagen will man das Streckennetz vorstellen und mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Für die nächsten Jahre hat man viel vor, denn derzeit geht man davon aus, dass bis Ende 2023 die Flotte auf 20 Maschinen anwachsen wird. Bis Ende 2026 rechnet man mit mindestens 100 Flugzeugen in der Größenklasse Airbus A320/Boeing 737. Jene Maschinen, mit denen man nun an den Start gehen möchte, sind gebraucht.

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Australischer Pensionsfonds darf Anteile an der Flughafen Wien AG aufstocken

Seit einiger Zeit ist ein australischer Pensionsfonds bemüht die am Flughafen Wien-Schwechat gehaltenen Anteile zu erhöhen. Der Vorstand hat Aktionären wiederholt geraten das Pflichtangebot abzulehnen. Das Wirtschaftsministerium hat nun die Prüfung der so genannten Investitionskontrolle abgeschlossen. „Ausländische Investitionen in österreichische Unternehmen sind grundsätzlich zu begrüßen, da sie Investitionskapital bringen, das für die Weiterentwicklung des österreichischen Wirtschaftsstandorts wichtig ist. Bei Drittstaats-Investitionen in bestimmten besonders sensiblen Bereichen, die gewisse Schwellenwerte übersteigen, gibt es eine Prüfung im Rahmen des Investitionskontrollverfahrens. Dabei wird festgestellt, ob die Sicherheit und öffentliche Ordnung Österreichs gewahrt bleiben. Ein solches Verfahren wurde auch im Fall der aktuellen Investition in den Flughafen Wien-Schwechat unter Anwendung sämtlicher Prüfkriterien durchgeführt und nun abgeschlossen“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher. Die Antragstellerin hielt bereits vor dem geprüften Angebot auf Aufstockung ihrer Beteiligung knapp über 40 Prozent der Aktien am Flughafen Wien. Auch nach der Transaktion wird sie zu weniger als 50 Prozent beteiligt sein. „Im Ergebnis konnte durch strenge Auflagen sichergestellt werden, dass die ausländische Antragstellerin durch ihre Investition auch auf sonstige Weise keinen beherrschenden Einfluss auf den Flughafen Wien-Schwechat erlangt: Zusätzlich zu den beiden bestehenden dürfen keine weiteren Aufsichtsratsmitglieder von der Antragstellerin nominiert werden, sie darf keine Satzungsänderungen vorschlagen und ihr werden gewisse Berichtspflichten auferlegt. Im Zuge des Verfahrens hat die Antragstellerin die Eigentümerstruktur offengelegt. Es liegen keine Gründe vor, die für eine Untersagung der Investition sprechen würden. Die Investition wird daher von der Investitionskontrollbehörde nicht untersagt“, so Kocher. Die Investitionskontrolle ist ein mehrstufiges Verfahren. Im ersten Schritt findet auf EU-Ebene eine

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Einigung: Flugbegleiter-Streik bei Tap abgesagt

Quasi in letzter Minute wurde ein siebentägiger Streik des Kabinenpersonals der Tap Air Portugal abgesagt. Die Gewerkschaft SNPVAC teilte mit, dass die Arbeitsniederlegungen nicht stattfinden werden, da man vom Arbeitgeber ein stark nachgebessertes Angebot erhalten habe, das auf einer kurzfristig einberufenen Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurde. Zuvor waren die Fronten zwischen den beiden Tarifparteien verhärtet. Die Arbeitnehmervertreter hatten einen einwöchigen Streik, der ab Mittwoch, den 25. Jänner 2023 über die Bühne gehen sollte, angekündigt. Die betroffene Airline teilte kurz darauf mit, dass man 1.316 Flüge absagen muss. Dazu wird es nicht kommen, weil man sich geeinigt hat. Ricardo Penarroias, Vorsitzender der Gewerkschaft SNPVAC, erklärte, dass sich beide Seiten massiv angenähert hätten und Zugeständnisse gemacht haben. Der Kompromiss, auf den man sich geeinigt hat, soll sowohl für die Beschäftigten als auch das Unternehmen zufriedenstellend sein. Die Grundlage für den angekündigten Streik wäre somit entfallen.

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Streik am BER: Diese Rechte stehen Passagieren zu

Die Gewerkschaft Verdi kündigt einen Streik der Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste, der Flughafengesellschaft und der Luftsicherheit am deutschen Hauptstadtflughafen BER für kommenden Mittwoch, den 25. Januar, an. Verdi rechnet mit einer hohen Beteiligung. Wahrscheinlich kommt es zu massiven Einschränkungen des Flugverkehrs von und nach Berlin. Julián Navas, Fluggastrechteexperte bei der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, AirHelp, erklärt, welche Rechte betroffene Passagiere haben. Passagiere haben Anspruch auf Ersatzleistungen „Durch den Warnstreik werden mehrere tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Betroffene haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von über 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen zudem Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Außerdem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen. Es wird in jedem Fall angeraten, diese Versorgungsleistung bei der Fluggesellschaft einzufordern.” Anspruch auf Entschädigungszahlung ist bei Flughafenpersonal

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