secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Verdi bestreikt am Mittwoch den Flughafen Berlin-Brandenburg

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Mittwoch, den 25. Jänner 2023, das am Flughafen Berlin Brandenburg tätige Personal in den Bereichen Luftsicherheit, Bodenverkehrsdienste und Bedienstete der Airportgesellschaft zur Arbeitsniederlegung auf. Beim BER geht man davon aus, dass der Flugbetrieb möglicherweise zum Erliegen kommen könnte. Der Streik soll ganztags durchgeführt werden und beginnt mit der Frühschicht. Erst am späten Abend soll die Arbeit wiederaufgenommen werden, teilt die Gewerkschaft Verdi mit. Gleichzeitig weisen die Arbeitnehmervertreter darauf hin, dass es zu langen Verspätungen und Streichungen von Flügen kommen könnte. Der Flughafen Berlin-Brandenburg befürchtet, dass der Betrieb komplett zum Erliegen kommen könnte. Hintergrund des Streikaufrufs ist, dass die jüngsten Tarifverhandlungen keinen Durchbruch gebracht haben. Die Gewerkschaft fordert für die bestreikten Bereiche zumindest 500 Euro mehr pro Monat, wobei die Vereinbarung eine Laufzeit von einem Jahr haben soll. Die Arbeitgeber wollen jedoch längere Laufzeiten.

weiterlesen »

Bestechungsvorwürfe: Moskau stellt ehemalige S7-Manager vor Gericht

In der russischen Hauptstadt Moskau muss sich ein ehemaliger stellvertretender Geschäftsführer der Fluggesellschaft S7 Airlines wegen der mutmaßlichen Vorwürfe der Bestechung und des Betruges vor Gericht verantworten. Die lokale Nachrichtenagentur „Ria Novosti“ berichtet unter anderem, dass dem einstigen Flugdirektor Bestechung und Betrug im großen Stil vorgeworfen wird. Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt drei Personen, die jedoch – abgesehen vom einstigen S7-Geschäftsführungsmitglied – nicht namentlich genannt wurden. Ein anderes Medium berichtet unter Nennung der vollen Namen, dass es sich um einen ehemaligen stellvertretenden Generaldirektor, der in seiner Funktion für den Flugbetrieb verantwortlich war, einen Flugdirektor und einen Fluglehrer handeln soll. Konkret wird den Verdächtigten vorgeworfen, dass diese im Juni 2021 über Strohmänner eine Bestechungssumme in der Höhe von 1,5 Millionen Russischen Rubel angenommen haben sollen. Im Gegenzug hätte es für den „Zahlenden“ eine Anstellung als Co-Pilot bei S7 Airlines gegeben. Allerdings könnte auch eine Falle gestellt worden sein, denn nur kurz danach wurden die drei verdächtigten Personen, die nun vor Gericht gestellt werden, durch den Geheimdienst Direktion T verhaftet. Im Zuge der Ermittlungen wollen die russischen Behörden aufgedeckt haben, dass in der Vergangenheit auch Beamte der Zivilluftfahrtbehörde mit Schmiergeldern bedacht worden sein sollen. Auch wirft man vor, dass Sachverständige und Ärzte Geld dafür erhalten haben sollen, dass Medicals für Familienangehöre entsprechend positiv ausfallen. S7 Airlines hatte die drei Personen unmittelbar nach ihrer Verhaftung entlassen. Die Personen stehen momentan unter so genanntem Hausarrest und mussten sich verpflichten, dass sie die Russische Föderation nicht verlassen. Der Wahrheitsgehalt der Vorwürfe, die gegen die

weiterlesen »

Norwegian klagt gegen 40-Millionen-Euro-Klimastrafe

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle und die norwegische Regierung befinden sich in einem Streit über eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet rund 40 Millionen Euro, die im Dezember des Vorjahres verhängt wurde. Der Carrier brachte nun eine Klage ein. In der mit dem 9. Januar 2023 datierten Klageschrift, die sich gegen die Entscheidung des Ministeriums für Klima und Umwelt richtet, geht die Fluggesellschaft vor dem Bezirksgericht Oslo gegen die verhängte Umweltstrafe vor. Norwegian Air Shuttle wird vorgeworfen, dass das Unternehmen im Jahr 2020 die Klimaquoten nicht erfüllt habe und daher wurde es zur Zahlung von rund 40 Millionen Euro verdonnert. Das will der Carrier aber nicht auf sich sitzen lassen. Aus der Sicht des Billigfliegers soll es sich so verhalten: „Wir sind nicht einverstanden und sehr enttäuscht darüber, dass uns vom norwegischen Staat eine himmelhohe Gebühr auferlegt wird, während wir uns in Wirklichkeit an norwegisches Recht gehalten haben. Beim Wiederaufbau gab es eine klare Vorgabe, Forderungen und Gläubiger nicht unterschiedlich zu behandeln. Hätten wir dennoch die gesamte Quotenverpflichtung gezahlt, hätte dies eine strafrechtliche Haftung nach sich ziehen können, das hat der norwegische Rekonstrukteur ganz klar gesagt. Bedauerlicherweise müssen wir nun den Rechtsweg beschreiten, um eine endgültige Klärung zu erreichen, und sehen uns nun gezwungen, eine Vorladung einzureichen, worauf wir sehr gerne verzichtet hätten. Wir bestreiten nicht, dass wir eine Quotenverpflichtung hatten, aber sie betrug – wie alle anderen Forderungen im Rahmen der Sanierung – 5 Prozent des geschuldeten Betrages, nicht den vollen Betrag. Das galt für alle Forderungen und

weiterlesen »

Verkehrszahlen: Linz hatte 207.766 Passagiere

Der Flughafen Linz-Hörsching wurde im Vorjahr von 207.766 Fluggästen genutzt. Damit liegt man weiterhin unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte, jedoch konnte man sich gegenüber 2021 verdreifachen. Im Linienverkehr wurden 80.428 Passagiere abgefertigt. Bei den Urlaubsflügen verzeichnete der Linzer Flughafen 125.419 Passagiere. Im Ausweichverkehr reisten 1.919 Passagiere. Im Bereich der Fracht konnte der oberösterreichische Airport mit 55.429 Tonnen das zweitbeste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. „Das 1. Quartal des vergangenen Jahres war immer noch von der Covid19-Pandemie geprägt. Mit Beginn des 2. Quartals ist die Nachfrage insbesondere nach Urlaubsflügen spürbar angesprungen. Der Charterreiseverkehr hat sich sogar deutlich besser entwickelt, als wir es ursprünglich erwartet haben. Im Linienverkehr blicken wir auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Die Nachfrage in diesem Segment hat sich ebenfalls schrittweise erholt, wurde dann aber durch die Abfertigungsprobleme an den großen Drehkreuzflughäfen wieder eingebremst“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Für das Jahr 2023 geht der oberösterreichische Airport davon aus, dass die Passagierzahlen weiter steigen werden. Die Reiseveranstalter bieten in Kooperation mit Corendon Airlines und European Air Charter 21 wöchentliche Urlaubsflüge an. Zudem haben auch die oberösterreichischen Reiseveranstalter wieder Kurz- und Städtereisen ab Linz in das Programm aufgenommen. European Air Charter wird in der Sommersaison 2023 einen Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt, stationieren. Im Vorjahr setzte man eine McDonnell Douglas MD-82, die mit 164 Sesseln bestuhlt ist, ein. Die wöchentlichen Verbindungen nach Antalya werden von zwei auf vier Frequenzen verdoppelt. Eine dieser zusätzlichen Frequenzen wird von Anex Tour im Vollcharter mit der

weiterlesen »

Neue Special Livery: Wizz Air lässt Passagiere gestalten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ruft Interessenten dazu auf, dass diese an einem Designwettbewerb, der eine neue Special Livery hervorbringen soll, teilnehmen. Das Thema Umweltschutz soll künftig auf einem Airbus A321neo dargestellt werden. Der Carrier startete dazu am Freitag einen Ideenwettbewerb, bei dem interessierte Personen ihre Vorschläge einreichen können. Das Gewinnerdesign soll auf einem Mittelstreckenjet des Typs Airbus A321neo erscheinen. Als Vorgabe gibt der Carrier vor, dass die Entwürfe die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit darstellen sollen. Dahinter dürfte auch stecken, dass Wizz Air in so ziemlich jeder Medienmitteilung den aus Sicht des Unternehmens niedrigen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß hervorhebt und sich damit ein grüneres Image verpassen möchte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass rund um die Ankündigung des Wettbewerbs erneut behauptet wird, dass man die niedrigste Kohlenstoffdioxid-Belastung pro Passagierkilometer habe. Interessanterweise stellen diese Behauptung auch andere Carrier, darunter der Erzrivale Ryanair, regelmäßig auf. Personen, die ihren Design-Entwurf für die geplante Special Livery einreichen wollen, können dies noch bis zum 12. Feber 2023 (23 Uhr 59) per E-Mail an [email protected] tun. Das Gewinnerprojekt soll Fluggutscheine im Wert von 2.000 Euro erhalten.

weiterlesen »

Corendon Europe kürzt erneut in Österreich und Deutschland

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz neuerlich den Rotstift an. Ab zahlreichen Airports stehen Kanaren-Flüge auf der Kippe. Überwiegend wurden diese Routen im Winterflugplan 2022/23 vorzeitig eingestellt, sollten jedoch im April 2023 reaktiviert werden. Corendon und die EU-Tochter Corendon Europe haben sich im Sommer 2022 kräftig verhoben, denn man legte enorm viele neue Strecken auf. Man expandierte so rasch, dass man auffällig viele Flugzeuge anderer Airlines ins Wetlease genommen hat. Punktuell war die eingemietete Flotte gar größer als jene, die man im Eigenbetrieb hatte. Der wirtschaftliche Erfolg ist offensichtlich ausgeblieben, denn in mehreren Wellen wurde das Streckennetz radikal gekürzt. Auch von jenen Routen, die noch übrig sind, mussten in den letzten Wochen einige aus den Systemen genommen werden. Bereits vor einiger Zeit wurde die Belegschaft des Carriers darüber informiert, dass man sich im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird und auch das Streckennetz verkleinern wird. Man will mehr wert aufs Geldverdienen legen. Beispielsweise macht man die Basis Basel, die nicht mal ein Jahr lang durchgehalten hat, dicht. Vom neuerlichen „Streichkonzert“ die die Flugverbindungen ab Brüssel nach Teneriffa, ab Friedrichshafen, Graz, Linz, Saarbrücken und Stuttgart nach Las Palmas, ab Paderborn, Rostock und Karlsruhe/Baden-Baden nach Fuerteventura sowie ab Rostock nach Hurghada betroffen. Die Verbindungen sind derzeit aus „ausverkauft“ gekennzeichnet. Dies ist bei Corendon stets der Vorbote dafür, dass die Strecken kurz darauf gänzlich aus dem Reservierungssystem verschwinden. Wie bei „unliebsamen Neuigkeiten“ üblich gab Corendon keine Stellungnahme zu den jüngsten Kürzungen, die am Flugplan vorgenommen wurden, ab.

weiterlesen »

Qantas hatte erneut technische Probleme mit Boeing 737-800

Am 19. Januar 2023 hatte erneut eine Boeing 737-800 von Qantas ein technisches Problem. Flug QF101, durchgeführt mit der VH-VZQ, musste den Flug von Sydney nach Nadi abbrechen und eine Rücklandung absolvieren. Die betroffene Fluggesellschaft erklärt unter anderem, dass man die Rückkehr nach Sydney als Vorsichtsmaßnahme getroffen habe. Während dem Flug erhielten die Piloten eine Warnmeldung, dass möglicherweise ein mechanisches Problem vorliegen könnte. Um etwa 8 Uhr 30 Lokalzeit entschied der Kapitän, dass die Reise nach Nadi abgebrochen wird. Anschließend kreiste diese Boeing 737-800 rund zwei Stunden lang im Bereich der Küste von New South Wales ehe man gegen 10 Uhr 50 Lokalzeit sicher auf dem Flughafen Sydney landete. Gegenüber der TV-Station ABC News erklärte die Fluggesellschaft, dass die Piloten eine Fehleranzeige hatten und sich als Vorsichtsmaßnahme zur Rücklandung am Ausgangspunkt entschieden hätten. Die genaue Ursache wurde seitens Qantas nicht kommuniziert. Lediglich hätte die Warnmeldung auf ein mögliches mechanisches Problem hingedeutet. Die VH-VZQ wurde anschließend von Technikern genauer unter die Lupe genommen. Im Gegensatz zum Vorfall, der sich am Vortag auf dem Weg von Auckland nach Sydney ereignet hat, erklärte der Kapitän keine Luftnotlage.

weiterlesen »

Mit Cessna Caravan: Sylt Air nimmt Dortmund-Westerland auf

Die Fluggesellschaft Sylt Air wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Dortmund und Westerland anbieten. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich bedient werden und das bestehende Angebot ab Hamburg ergänzen. Im Regelfall soll zwischen Dortmund und Sylt eine Cessna C208 Grand Caravan eingesetzt werden. Mit dieser können bis zu neun Passagiere befördert werden. Die Höchstgeschwindigkeit des einmotorigen Verkehrsflugzeugs beträgt laut Sylt Air etwa 341 Stundenkilometer. In Dortmund gibt es eine Besonderheit, die diese Verbindung von anderen Flügen unterscheidet. Die Abfertigung erfolgt nicht im „normalen Terminal“, sondern im Bereich der General Aviation. Dies hat für Passagiere durchaus Vorteile, denn zumeist ist hier im Bereich der Sicherheitskontrolle weniger Aufkommen. Sylt Air bietet auf der neuen Route zwei unterschiedliche Tarife an. Im „Flex“ verlangt man 385 Euro pro Person und Strecke. Inkludiert sind ein Gepäckstück mit maximal 15 Kilogramm sowie ein Handgepäckstück, das höchstens acht Kilogramm wiegen darf. Umbuchungen und Stornierungen sind möglich. Kinder unter zehn Jahren bezahlen weniger: 192,50 Euro. Als Alternative bietet man den „Comfort“-Tarif an. Dieser kostet 415 Euro pro Person und Strecke und beinhaltet die Möglichkeit einmal kostenfrei umzubuchen. Auch sind die Bedingungen für die Stornierung lockerer. Das inkludierte Aufgabe- und Handgepäck sind ident. Kinder unter zehn Jahren bezahlen in diesem Tarif 207,50 Euro. Sylt Air ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich vor einigen Jahren auf den Verkehr von/nach Westerland spezialisiert hat. Primär ist man im Bereich Bedarfsluftfahrt tätig, jedoch bietet man schon länger eine Linienstrecke ab Hamburg an. Neu fliegt man ab 23. Juni 2023 bis vorerst 3. September

weiterlesen »

Gewerkschaft ruft TAP-Kabinenpersonal zum Streik auf

Das Kabinenpersonal der portugiesischen Fluggesellschaft TAP tritt in der kommenden Woche in einen siebentägigen Streik. Die bereits im Dezember angekündigte Kampfmaßnahme für den Zeitraum vom 25. bis 31. Jänner 2023 wurde heute auf einer Vollversammlung der Flugbegleitergewerkschaft SNPVAC bestätigt. Dabei wurde ein neuer Vorschlag der Unternehmensleitung mit großer Mehrheit zurückgewiesen, wie TAP und SNPVAC mitteilten. Der Carrier habe zwölf von 14 Forderungen akzeptiert, erklärte ein Gewerkschaftssprecher. Das Kabinenpersonal fordert unter anderem mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. TAP teilte mit, der Streik werde zur Streichung von 1.316 Flügen führen und rund 156.000 Passagiere treffen. Die verursachten Kosten würden sich auf mindestens 48 Millionen Euro belaufen. Die 1945 gegründete Airline hat als größte Fluggesellschaft Portugals etwa 6.600 Mitarbeiter – rund 2.000 weniger als vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Schwarze Zahlen schrieb das Unternehmen zuletzt 2017. 2020 und 2021 gab es jeweils Rekordverluste von 1,2 Milliarden und 1,6 Milliarden Euro.

weiterlesen »

Uzbekistan Airways bestellt acht A320neo und vier A321neo

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways hat beim europäischen Flugzeugbauer acht A320neo und vier A321neo bestellt. Die Neuzugänge sollen die aus derzeit 17 Maschinen bestehende Flotte der A320ceo-Reihe ergänzen. Über die Auswahl der Triebwerke wird die Fluggesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. „Der mit Airbus unterzeichnete Vertrag ist ein neuer Schritt in unserer Flottenmodernisierungsstrategie, die darauf abzielt, unseren Passagieren die modernsten und komfortabelsten Flugzeuge anzubieten. Gleichzeitig werden uns diese neuen treibstoffeffizienten Flugzeuge der A320neo-Familie dabei helfen, unsere Präsenz in Zentralasien weiter auszubauen und zu stärken sowie unser nationales und internationales Streckennetz zu entwickeln“, sagte Ilhom Makhkamov, Chairman of the Board von Uzbekistan Airways. Die Flugzeuge der A320neo-Familie werden mit der neuen Airbus Airspace-Kabine ausgestattet sein, die Premium-Komfort für den Single-Aisle-Markt bietet. Die Airline plant, die neuen Flugzeuge zum weiteren Ausbau ihres nationalen und internationalen Streckennetzes einzusetzen.

weiterlesen »