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Ryanair stockt die Basis Charleroi auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt die Basis im belgischen Charleroi auf 16 Flugzeuge auf. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, dass man fünf zusätzliche Routen aufnehmen wird. Den größeren Airport Brüssel-Zaventem wird man nur noch ab anderen Bases ansteuern. Kürzlich wurde bekannt, dass die Basis am Hauptstadtflughafen dauerhaft geschlossen bleibt. Ryanair entgegnete Spekulationen, die eine Wiedereröffnung im Sommerflugplan 2023 vermutet haben. Man streicht Zaventem nicht aus dem Streckennetz, aber stationierte Flugzeuge wird es hier weiterhin keine geben. In Belgien konzentriert man sich auf die Basis Charleroi. Dort werden künftig 16 Flugzeuge stationiert sein. Im Sommerflugplan 2023 will man neu nach Cluj, Iasi, Asturias, Lodz und Nantes fliegen. Kürzlich hat der Flughafen Charleroi die Nutzung der WC-Anlagen kostenpflichtig gemacht, wobei lediglich mit Bankomat- und Kreditkarten bezahlt werden kann.

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Helvetic Airways erweitert die Geschäftsleitung

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways hat mit Wirksamkeit zum 16. Jänner 2023 ihre Geschäftsleitung erweitert. Seither wird das Unternehmen von einem CEO, einem dem COO Flight Operation sowie neu dem COO Part 145 (Maintenance) geleitet. Zum COO Flight Operation wurde neu Nicolas Bachmann ernannt. Der bisherige COO Simon Schatzmann übernimmt eine Stabsstelle im Bereich Business Development. Die Position des Chief Executive Officers wird unverändert von Tobias Pogorevc, wahrgenommen. Nicolas Bachmann, der nun als COO Flight Operation fungiert, ist bereits seit 16 Jahren für Helvetic Airways tätig. Unter anderem war er als Commander oder durch seine verschiedenen Funktionen wie zuletzt als Nominated Person Training und stellvertretender ACM Flight Operation tätig. Der bisherige Amtsinhaber, Simon Schatzmann, ist nun im Bereich Business Development aktiv. Drittes Geschäftsleitungsmitglied ist René Mamet, COO Part 145. Nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit im Bereich Flugzeugwartung bei verschiedenen Unternehmen im In- und Ausland stieß René Mamet Mitte 2020 zu Helvetic Airways und übernahm die Gesamtleitung der Maintenance im eigenen Hangar der Regionalairline. „Ich bin überzeugt, dass Nicolas Bachmann und René Mamet die uns bevorstehenden Herausforderungen rechtzeitig erkennen und meistern werden. Ich wünsche ihnen in ihrer neuen Tätigkeit viel Spaß und Erfolg“, so Helvetic-ChefTobias Pogorevc.

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Delta bestellt 12 weitere Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine bestehende Airbus A220-300-Order um 12 Exemplare aufgestockt. Damit erhöht sich der Gesamtauftrag der Fluggesellschaft für A220-Flugzeuge auf 119 Flugzeuge – 45 A220-100 und 74 A220-300. Im Laufe der Jahre hat Delta die A220 viermal nachbestellt und ist heute der größte A220-Kunde und -Betreiber. „Diese 12 zusätzlichen A220-Flugzeuge werden dazu beitragen, unsere zunehmend schlankere Flotte anzutreiben und gleichzeitig unseren Kunden das gehobene Flugerlebnis zu bieten, das sie von Delta gewohnt sind“, sagte Kristen Bojko, Vice President of Fleet, Delta Air Lines. Delta hat im Oktober 2018 seinen ersten Airbus A220 übernommen und war damit die erste US-Fluggesellschaft, die diesen Flugzeugtyp betreibt. Delta besitzt derzeit eine Flotte von 415 Airbus-Flugzeugen, darunter 59 A220-Flugzeuge, 266 Flugzeuge der A320-Familie, 62 A330 und 28 A350-900-Flugzeuge. „Delta Air Lines war der Erstkunde für die A220 in den USA, und diese vierte Nachbestellung in nur vier Jahren durch eine führende Fluggesellschaft wie Delta ist eine äußerst erfreuliche Bestätigung“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of International von Airbus.

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Edelweiss mit vergrößerter Flotte im Sommer 2023

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wird im Sommerflugplan 2023 eine Flotte von 18 Flugzeugen betreiben. Die Maschinen kommen überwiegend ab Zürich-Kloten zum Einsatz. Gegenüber dem Vorjahr setzt man zwei Maschinen mehr ein. Im April 2023 verstärkt ein zusätzlicher Airbus A320 die Kapazität. Im Juli 2023 folgt ein weiterer Airbus A340, der auf aufkommensstarken Nordamerika-Routen eingesetzt werden soll. Die Flotte soll heuer aus 13 Airbus A320 und fünf A340 bestehen. Neu ist auch, dass Business-Class-Passagieren und Status-Kunden der Vielfliegerprogramme Miles&More, Aeroplan und MilagePlus an jenen Airports, an denen Lounges betrieben werden, die exklusiven Wartebereiche kostenfrei zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben Economy Class Gäste an vielen Flughäfen die Möglichkeit, neu einen Lounge Zutritt über den Partner Lounge Pass zu kaufen. Gäste in der Business Class werden auf der Langstrecke mit neuen Vorspeisen verwöhnt. Es kann gewählt werden zwischen Roastbeef mit Wasabi-Kartoffelmousse, Pastinake und Apfel-Gel und einer vegetarischen Emmentaler Käsecreme mit Dörrapfel-Chutney und Schalotten-Schnittlauch-Vinaigrette. Die kalten Speisen auf der Lang- und Kurzstrecke wurden ebenfalls überarbeitet. Die Gäste erhalten entweder den Bündner Gerstensalat mit Bündnerfleisch, Gemüsemousse, Brotchips und Schnittlauch-Gersten-Vinaigrette oder den Ribeli-Salat mit Granatapfel, Gurke und Minze, dazu marinierte Zwiebeln, grillierte Melone und Fetakäse.

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Ita Airways: Lufthansa hat offizielles Übernahmeangebot eingereicht

Am Mittwoch, den 18. Jänner 2022 hat Lufthansa bekanntgegeben, dass man ein offizielles Angebot zur Übernahme der Fluggesellschaft Ita Airways eingereicht hat. Zunächst will man einen Minderheitsanteil erwerben und über später über Optionen den Carrier komplett aufkaufen. Die Absichtserklärung wurde Unternehmensangaben nach beim italienischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen eingereicht. Im Falle der beidseitigen Unterzeichnung dieser Absichtserklärung würden die weiteren Verhandlungen und Gespräche exklusiv geführt. Konkret bedeutet das, dass nun die italienische Regierung am Zug ist. Der Kranich-Konzern erhofft sich vom möglichen Einstieg bei Ita Airways nicht nur einen verbesserten Zugang zum italienischen Mart, sondern sieht auch die Möglichkeit, dass zusätzliche Synergien gefunden werden können. Bereits jetzt ist Italien einer der wichtigsten Auslandsmärkte für Lufthansa. Bei einem Vertragsabschluss stünde die Umsetzung der Transaktion unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

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Wetlease: Air Connect fliegt für Air Serbia

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect hat einen neuen Wetlease-Auftrag an Land gezogen. Seit Montag fliegt mit der ATR72-600, die die Registrierung YR-ACA trägt, für Air Serbia. Im Regelfall kommt das Turbopropflugzeug auf der Strecke Bukarest-Belgrad zum Einsatz. Es ist nicht der einzige rumänische Carrier, der im Rahmen eines ACMI-Vertrags für das serbische Luftfahrtunternehmen unterwegs ist. Beispielsweise fliegt Dan Air seit einigen Monaten mit zwei Flugzeugen für Air Serbia. Man setzt sowohl den Airbus A319 mit der Registrierung YR-URS als auch den A320 mit der Kennung YR-DSE ein. Air Connect sieht sich selbst als Billigfluggesellschaft, jedoch ist man bislang überwiegend im Auftrag anderer Fluggesellschaften geflogen. Beispielsweise war man einige Zeit innerhalb Italiens für Aeroitalia unterwegs. Ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 will man ab Rumänien ein durchaus umfangreiches Streckennetz aufbauen. Aus diesem Grund ist die Wetlease-Kooperation mit Air Serbia bis vorerst Ende März 2023 befristet. Momentan besteht die Flotte des jungen Carriers aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist knapp 8,5 Jahre alt. Im Laufe dieses Jahres will man weitere Turbopropflugzeuge dieses Typs einflotten. Ab Anfang April 2023 will man beispielsweise Budapest auf eigene Rechnung bedienen. Im Sommer 2023 fliegt man wieder für Aeroitalia Die zweite ATR72-600 trägt noch nicht die Livery von Air Connect und wurde bislang auch nicht im rumänischen Register eingetragen. Für das Flugzeug ist die Kennung YTR-ACB reserviert. Kürzlich erklärte Firmenchef Tudor Constantinescu im Rahmen einer Pressekonferenz, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zumindest einer ATR72-600 ab Italien im Auftrag von Aeroitalia fliegen wird.

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Yeti-Airlines-Absturz: Blackboxes wurden geborgen

Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Voice-Recorder jener ATR72, die am Sonntag in Nepal abgestürzt ist, wurden zwischenzeitlich geborgen. Die Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, dass die Auswertung bereits eingeleitet wurde. Weiters habe man von den 72 Personen, die sich an Bord der am 15. Jänner 2023 verunglückten 9N-ANC befunden habe, bereits 69 Leichen gefunden. Davon konnten 41 Opfer eindeutig identifiziert werden. Bei den übrigen Personen laufen derzeit noch die Erhebungen. Am Sonntag ist Yeti-Airlines-Flug YT691, der sich auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara im Anflug auf den Zielflughafen abgestürzt. Ein Augenzeuge hatte die Momente vor dem Absturz, jedoch nicht den Aufprall selbst, zufällig gefilmt. Dieses Video ist unter anderem in diesem Artikel ersichtlich. Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass das Flugzeug nur Sekunden vor dem Aufprall eine steile Linkskurve machte. Die ATR72 stürzte in eine Schlucht, die sich vor der Runway des PKR-Airports befindet. Der neue Flughafen wurde erst kürzlich in Betrieb genommen und ersetzt den alten Flughafen, der per 1. Jänner 2023 stillgelegt wurde. Mittlerweile gibt es auch Vorwürfe gegen die Zivilluftfahrtbehörde, dass diese dem neuen Airport vorschnell die Zulassung erteilt haben soll und das obwohl essentielle Teile der Infrastruktur noch gar nicht fertiggestellt bzw. in Betrieb genommen wurden. Yeti Airlines hat am 16. Jänner 2023 sämtliche Flüge abgesagt. Hersteller ATR teilte unmittelbar nach dem Unfall mit, dass man die Airline und die Behörden bei der Aufklärung umfassend unterstützen wird.

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Sommer 2023: Eurowings will auf Vorkrisenniveau fliegen

Das Angebot der Lufthansa-Tochter Eurowings wird sich im Sommer 2023 unternehmensangaben nach wieder auf dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, bewegen. Unter anderem ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Graz legt man neue Strecken auf. Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings rund 140 Destinationen in 37 Ländern ansteuern. Man wird etwa 380 Routen bedienen. Eigenen Angaben nach wird das Angebot an das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, anknüpfen. Touristische Routen spielen dabei eine große Rolle, denn beispielsweise bietet man zu Spitzenzeiten bis zu 400 Mallorca-Flüge pro Woche an. In Griechenland steuert man 16 Destinationen an, in Italien 15 und in Spanien 14. Auch in Stockholm-Arlanda und Prag wird man das Angebot ausbauen. Ab der tschechischen Hauptstadt hat man unter anderem Genf, Rhodos und Korfu neu im Portfolio. Allerdings wurden auch einige Strecken gestrichen. Ab Arlanda geht es neu unter anderem nach Rom und Stuttgart. Auch hier wurde die eine oder andere Route aufgegeben. Neu ist, dass die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe ein Flugzeug im österreichischen Graz stationieren wird. Nebst einigen touristischen Routen wird man unter anderem nach Berlin und Hamburg fliegen. Stuttgart und Düsseldorf hat man bereits vor einiger Zeit von der Konzernschwester Austrian Airlines übernommen. Die Neuerungen im Sommerflugplan 2023 im Überblick: Ab Berlin Ab Düsseldorf Ab Köln Ab Hamburg Ab Stuttgart

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Skyalps will neue Bases außerhalb von Bozen aufbauen

Seit wenigen Tagen ist Skyalps offiziell eine zertifizierte Fluggesellschaft. Das Unternehmen mit Sitz am Flughafen Bozen denkt mittlerweile über die Errichtung zusätzlicher Stützpunkte in Italien nach. Ins Auge gefasst hat man die Städte Verona, Venedig, Bologna, Mailand und Turin. Diese sollen sich in der engeren Auswahl für die Errichtung einer zusätzlichen Basis befinden, erklärte das Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe, dass man das eigene AOC erhalten hat. Eine Entscheidung wo man außerhalb von Bozen stationieren will ist aber noch nicht gefallen. Ab Verona plant man jedenfalls Flüge nach Rom. Derzeit besteht die Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400. Die 9H-EVA wurde bereits auf das neue AOC überführt. Die übrigen Exemplare sollen bis Ende März 2023 von Luxwing zu Skyalps wechseln. Damit wird die Charterkooperation mit dem maltesischen Carrier auslaufen. Ursprünglich ging man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, erlangte jedoch zwischenzeitlich ein eigenes AOC und eine eigene Betriebsgenehmigung. Im Sommerflugplan 2023 wird man neu unter anderem Dubrovnik und Kassel-Calden ansteuern.

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Altenrhein: Klimaaktivisten haben Flughafen-Zufahrt blockiert

Am Montag, den 16. Jänner 2023, wurde die Zufahrt des kleinen Flughafens Altenrhein von so genannten Klimaaktivisten blockiert. Der Airport wird während des WEF, das in Davos stattfindet, verstärkt von Businessjets genutzt. Gegen diese dürfte sich die Protestmaßnahme gerichtet haben. Noch im November 2022 hielt es die Peoples Air Group für unwahrscheinlich, dass man selbst Opfer von Protestaktionen der Aktivisten wird. Zu klein und unbedeutend ist doch der Flughafen Altenrhein, denn auf der Linie wird ganzjährig lediglich Wien-Schwechat durch die hauseigene Airline bedient. In den Sommermonaten gibt es einige Ferienziele und ansonsten dominiert eher die General Aviation. Das Weltwirtschaftsforum verursacht jedoch alljährlich an verschiedenen Orten Demonstrationen, die sich explizit gegen die Veranstaltung richtet. In diesem Jahr haben offensichtlich auch die Klimakleber das WEF „für sich entdeckt“. Da viele Teilnehmer nicht den Flughafen Zürich, sondern Altenrhein als Landeort für ihre Businessjets nutzen, wurde am Montag die Zufahrt zum Terminal von Demonstranten blockiert. Behördlich angemeldet wurde die Aktion allerdings nicht, jedoch ist das Unterlassen der behördlichen Demonstationsanmeldungen eines der „Markenzeichen“ der Klimakleber. In der Zufahrt zum Terminal wurde ein Gerüst aufgebaut. An diesem wurden Transparente befestigt. Auch sollen sich die 12 Klimakleber, die vor Ort waren, zumindest teilweise an dem Aufbau fixiert haben. Die Polizei ist zunächst nicht eingeschritten, da keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und den Flugbetrieb bestanden haben soll. Allerdings wurde die Überwachung des Flughafenareals verstärkt, um zu verhindern, dass Teilnehmer der Kundgebung unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich eindringen können. Die Peoples Air Group konnte ihre Linienflüge weitgehend normal durchführen.

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