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Genf: Tourist öffnete „falsche“ Tür – Terminal geräumt

Am schweizerischen Flughafen Genf ist es am Dienstagvormittag zu einer Evakuierung des Terminals gekommen. Ein Reisender hatte eine Tür geöffnet, die er nicht hätten öffnen dürfen. Dadurch wurde Sicherheitsalarm ausgelöst. Die Kantonspolizei entschied sich dazu, dass aus Vorsichtsgründen das Terminal sofort geräumt werden muss. Alle Reisenden mussten sich einer neuerlichen Sicherheitskontrolle unterziehen. Der Vorfall ereignete sich kurz gegen 5 Uhr 44. Die Räumung wurde durch die Polizei um 6 Uhr 10 angeordnet. Betroffene kritisieren, dass es vor Ort kaum Informationen gegeben habe und allenfalls gesagt wurde, dass die Evakuierung aus Sicherheitsgründen erfolge. Die Fluggäste mussten sich anschließend vor dem Abfertigungsgebäude versammeln und dort auf das weitere Vorgehen warten. Einige berichten, dass sich der eine oder andere Fluggast durchaus panisch verhalten haben soll. Allerdings konnte bereits nach einer halben Stunde Entwarnung gegeben werden, so dass der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Viele kritisieren aber, dass man sich weiterhin mit Informationen karg gegeben hat, so dass es einen regelrechten Run auf die Siko-Linien gab, denn viele sollen befürchtet haben, dass sie ihre Flüge verpassen. Der Alarm wurde zunächst um 5 Uhr 44 in der Ankunftszone ausgelöst. Um 6 Uhr 10 entschied die Kantonspolizei, dass auch der Sicherheitsbereich geräumt werden muss. Dies hatte zur Folge, dass auch diese Personen neuerlich die Siko durchlaufen mussten. Man konnte den Touristen, der versehentlich die alarmgesicherte Tür geöffnet hatte, ausfindig machen. Es soll sich so darstellen, dass es ein Versehen war und keine Bedrohung ausgegangen ist. Die Sicherheitskontrollen haben ihren Betrieb erst um 7 Uhr 45 wieder

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Einreise: China schafft fünftägige Institutsquarantäne ab

Die Volksrepublik China beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 3. Januar 2023 die Quarantänebestimmungen für einreisende Personen zu lockern. Bislang muss man fünf Tage in einer speziellen Einrichtung verbringen und sich anschließend drei Tage zu Hause oder in ausgewiesenen Hotelzimmern isolieren. Künftig soll die fünftägige Quarantäne nicht mehr abverlangt werden. Ab 3. Januar 2023 muss man sich dann lediglich drei Tage zu Hause oder in speziell zugelassenen Hotelzimmern absondern. Damit folgt man der Sonderverwaltungszone Hongkong, die bereits vor einigen Wochen die Einreise- und Quarantänebestimmungen gelockert hat. Unabhängig davon praktiziert China auch weiterhin strenge Corona-Einreisevorschriften. Diese sind im direkten Vergleich mit anderen Staaten wesentlich restriktiver. Erst kürzlich hat die Volksrepublik die zuvor hart vollzogene Null-Covid-Politik gelockert. Dies hat zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen geführt, wobei mittlerweile internationale Zweifel an der Korrektheit der gemeldeten Zahlen bestehen. Experten befürchten, dass diese wesentlich höher sind als vom Regime zugegeben. Aus Sitzungsprotokollen, die von der Staatsführung veröffentlicht wurden, geht auch hervor, dass man aufgrund der Lockerungen im Inland es für nicht mehr notwendig hält bei der Einreise die fünftägige Absonderung in staatlichen Quarantäneeinrichtungen zu verlangen. Diese standen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, da auch Flugbesatzungen von diesen betroffen waren. Über einen längeren Zeitraum hinweg bannte man regelmäßig Airlines, wenn beispielsweise fünf Passagiere nach der Ankunft positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Belgrad: Wizz Air mit fünf neuen Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 verstärkt die Billigfluggesellschaft Wizz Air ihre Präsenz auf dem serbischen Hauptstadtflughafen Belgrad. Der Carrier wird schrittweise fünf zusätzliche Routen, darunter auch eine Verbindung nach Berlin, aufnehmen. Die seitens Wizz Air angekündigten neuen Strecken werden im Zeitraum von 31. Juli 2023 bis 26. September 2022 erstmals bedient. Den Auftakt machen am 31. Juli 2023 die Destinationen Berlin-Brandenburg und Kopenhagen. Beide Ziele sollen viermal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Einen Tag später werden ab Belgrad die Erstflüge nach Lissabon und Zakynthos durchgeführt. Diese beiden Routen sollen jeweils zweimal pro Woche mit A320 bedient werden. Das griechische Ziel ist eine saisonale Strecke und vorläufig nur bis zum 23. September 2023 geplant. Über eine mögliche Verlängerung – bei entsprechender Nachfrage – hat Wizz Air noch nicht entschieden. Ab 26. September 2023 will die Billigfluggesellschaft fünfmal wöchentlich zwischen Belgrad und Bergamo fliegen. Derzeit ist geplant, dass Wizz Air diese Route an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedienen wird.

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Flughafen Graz spendet 2.000 Euro an Krebshilfe

Der Flughafen Graz konnte im Rahmen der traditionellen Christkindl-Aktion Spenden in der Höhe von mehr als 2.000 Euro sammeln. Diese wurden an die steiermärkische Landesorganisation der Österreichischen Krebshilfe übergeben. Der Airport führt seit vielen Jahren die Aktion „Warten aufs Christkind“ durch. Dabei werden die Teilnehmer um eine freiwillige Spende gegeben. In diesem Jahr wurde der gesammelte und vom Flughafen nochmals um 2.000 Euro aufgerundete Betrag, an die Österreichische Krebshilfe Steiermark übergeben. „Wir danken allen, die bei „Warten aufs Christkind“ die Spendenkasse gefüllt haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Und wir sehen es als Privileg an, dass wir die aufgerundete Summe an die Krebshilfe übergeben und so ein Stück vom Weihnachtsgeist mittragen dürfen“.

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Saudia baut Zürich-Angebot aus

Die Fluggesellschaft Saudia plant ab Feber 2023 ihre Präsenz auf dem Flughafen Zürich auszubauen. Nebst der bestehenden Riad-Route will man künftig auch von Jeddah aus den schweizerischen Airport ansteuern. Geplant ist, dass ab 3. Feber 2023 bis vorläufig 24. März 2023 jeweils an Freitagen zwischen den beiden Städten geflogen werden soll. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2023 ist noch nicht final entschieden worden. Die wöchentlichen Flüge sollen mit Airbus A320, die mit 110 Sitzen bestuhlt sind, bedient werden. Saudia bietet 90 Economy-Class- und 20 Business-Class-Plätze pro Flug an. Unter der Flugnummer SV233 hebt der Carrier jeweils um 9 Uhr 25 Lokalzeit in Jeddah ab und erreicht Zürich um 13 Uhr 45. Der Rückflug wird als SV232 durchgeführt und verlässt die schweizerische Wirtschaftsmetropole gegen 15 Uhr 05. Die Landungen in Jeddah sind für 22 Uhr 35 geplant.

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Hamburg: Platoon Aviation hat eigenes AOC erhalten

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Platoon Aviation hat am 21. Dezember 2022 das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) vom Luftfahrtbundesamt verliehen bekommen. Das Dokument trägt die Nummer D-421. Damit ist man nun offiziell eine deutsche Fluggesellschaft. Der Carrier wird im Bereich Businessjets tätig sein. Man verfügt bereits jetzt über vier Flugzeuge, die bislang auf dem AOC von Volkswagen Air Service unterwegs waren. Die Jets sollen rasch auf das eigene Zertifikat umgemeldet werden. Die Geschäftstätigkeit hat man übrigens mitten in der Corona-Pandemie aufgenommen. Die Geschäftsleitung teilte über die Social-Media-Plattform LinkedIn unter anderem mit: „Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team von Platoon Aviation, in dem jeder über sich hinausgewachsen ist, um dies zu ermöglichen. Mein besonderer Dank gilt Hans Pfeiffer, der den gesamten Prozess orchestriert hat, sowie Martin A. Becker, Tim Oldendorf, Andreas Rennert, Ieva Smilga und Philipp Vetter (um nur einige zu nennen), die als hervorragende Kollegen den Ball ins Rollen gebracht haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die deutsche CAA, die uns in allen Phasen des Antragsverfahrens ein guter Partner und Berater war. Ich freue mich darauf, unsere vier Flugzeuge Schritt für Schritt unter ein AOC zu bringen. Und ich denke, ich spreche für uns alle bei Platoon, dass wir mehr als begeistert sind, die Erfolgsgeschichte von PTN unter unserem eigenen AOC fortzusetzen und das Wachstum unserer Flotte fortzusetzen“.

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Antwerpen: „Wegen dem Südtiroler Wein mit Skyalps fliegen“

Seit Mittwoch fliegt die maltesische Fluggesellschaft Luxwing im Auftrag von Skyalps auch zwischen Bozen und Antwerpen. Die saisonale Route soll bis voraussichtlich Mitte April 2023 bis zu dreimal wöchentlich bedient werden. Kernzielgruppe sind Wintersportler, die ihre Urlaube in Südtirol verbringen wollen. Auf dem Erstflug von Antwerpen nach Bozen haben sich rund 40 Passagiere befunden. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Mit den bisherigen Buchungszahlen zeigt man sich zufrieden, denn Antwerpen-Manager Wim Verbist erklärt: „Wir sind SkyAlps dankbar, dass sie sich für unseren Flughafen entschieden und ihm ihr Vertrauen geschenkt haben. Die Nachfrage nach Flügen von Antwerpen nach Italien besteht schon seit langem. Dank des Starts von SkyAlps können Reisende nun dreimal wöchentlich in die italienischen Dolomiten fliegen. Der Flughafen Antwerpen will bis 2025 mehr als 310.000 Passagiere pro Jahr begrüßen. Schon heute sind wir auf dem richtigen Weg. Nach zwei schwierigen Jahren konnten wir in diesem Jahr wieder knapp über 240.000 Passagiere begrüßen. Das ist ein Zuwachs von 70 % gegenüber dem Vorjahr. Daher ist die Eröffnung dieser neuen Strecke eine fantastische Nachricht für unseren Flughafen und die Reisenden“. Für Skyalps hebt Stephen Mamef wie folgt hervor: „Wir freuen uns sehr, heute unsere Strecke von Antwerpen nach Bozen offiziell zu eröffnen. In weniger als zwei Stunden kann man von Antwerpen nach Bozen fliegen. Das ist fünfmal schneller als mit dem Auto und somit mehr Zeit, um auf die Latten zu steigen“. Auch argumentiert er damit, dass ein Grund für die Buchung bei der Hausmarke des Flughafens

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Weeze rechnet mit deutlich mehr Passagieren im Jahr 2023

Der deutsche Regionalflughafen Weeze konnte im bisherigen Jahresverlauf rund 85 Prozent des Passagieraufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen. Im Jahr 2019 hatte man 1.030.000 Fluggäste. Für 2023 zeigt man sich zuversichtlich. In Weeze ist die Nutzung des Airports im heurigen Jahr in zwei Wellen angestiegen. Zunächst hatte am im Frühjahr, in etwa ab Ostern, deutlich mehr Reisende als in den Monaten zuvor. Während den Sommerferien 2023 gab es dann einen regelrechten Ansturm auf das Flugangebot. Die Belebung des Urlaubsverkehrs hat der Regionalflughafen am Niederrhein ohne längere Wartezeiten, Flugstreichungen oder nennenswerte Verspätungen bewältigt, erklärt der Betreiber. „Die Teams am Flughafen haben sich auf die schnelle Rückkehr der Passagiere und die große Nachfrage im Sommer gut vorbereitet. Es hat daher alles einwandfrei geklappt. Über die guten Noten unserer Gäste haben wir uns besonders gefreut“, so Geschäftsführer Sebastian Papst. Für das Jahr 2023 rechnet man in Weeze mit deutlich mehr Passagieren. Das liegt einerseits daran, dass Ryanair die örtliche Basis um eine Boeing 737 aufstockt und somit auch weitere Strecken aufnimmt und andererseits verlagert der niederländische Reisekonzern Sunweb zahlreiche Charterflüge auf den deutschen Regionalflughafen. Hintergrund ist, dass in der Bundesrepublik die Luftverkehrsabgabe günstiger ist. Der Billigflieger Ryanair wird erstmals Pula in Kroatien, zudem die spanischen Festlandziele Asturias/Oviedo und Reus sowie Bergamo/Mailand in Italien anfliegen. Aufgestockt um weitere Flugumläufe werden die Verbindungen von Weeze aus nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar. Man wird vor Ort vier Boeing 737-800 stationieren. Der drittgrößte Reiseveranstalter der Niederlande, die Sunweb-Group, engagiert sich darüber hinaus im

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Grünes Licht: Flughafen Innsbruck darf emissionsabhängige Gebühren einführen

Erst abgelehnt und nun doch bewilligt: Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst Klimaschutzministerium nennt, hat die neue Gebührenordnung für den Innsbrucker Flughafen durchgewunken. Diese sieht vor, dass Flugzeuge mit höherem Schadstoffausstoß stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Der Tiroler Airport ist der erste seiner Art in Österreich, der ein derartiges Preismodell einführt. Aufgrund der gesetzlichen Situation müssen sich die Betreiber öffentlicher Flughäfen ihre Gebührenordnungen vom BMK genehmigen lassen. Zunächst gab es für den Innsbrucker Vorstoß kein grünes Licht, so dass eine Preisliste, die jener des Jahres 2022 sehr ähnlich war, veröffentlicht wurde. Nun kommen die schadstoffabhängigen Preise doch. Das Ziel ist sehr einfach, denn man will die Fluggesellschaften dazu animieren, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen moderne Maschinen, die als emissionsärmer gelten, einsetzen. Mit anderen Worten: Man will alte – umgangssprachlich auch „Stinker“ genannte – Flugzeuge über höhere Tarife verbannen. Das ist angesichts des Umstands, dass bereits heute fast ausschließlich junge Maschinen eingesetzt werden, auch ein bisschen symbolischer Natur. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafendirektor Marco Pernetta, dass man aufgrund der Bewilligung durch das BMK die neue Gebührenordnung zum 1. Jänner 2023 einführen kann. Damit gibt es keine Verzögerung, denn der Airport kann das selbstgesteckte Ziel auf den Tag genau einhalten. Seitens des BMK heißt es: „Wir halten Lenkungsmaßnahmen, die im Bereich des Flugverkehrs zu niedrigeren Emissionen führen, für einen sinnvollen Beitrag.”

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Bundesheer: Erster AW169 in Langenlebarn stationiert

Das österreichische Bundesheer hat den ersten Mehrzweckhubschrauber des Typs Leonardo AW169 übernommen und auf dem Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn stationiert. Am Mittwoch fand die formelle Übergabe in Anwesenheit von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP) statt. Die in Italien bestellten Neuzugänge sollen die in die Jahre gekommenen Alluette III schrittweise ablösen. Aus Sicht von Mikl-Leitner würde die Regierung „sehr viel Geld in die Modernisierung des Bundesheers investieren“. Gleichzeitig betonte sie, dass dadurch auch Arbeitsplätze gesichert werden. Als Beispiel führte sie auch den geplanten Neubau einer Kaserne in Mistelbach an. „Wenn sich heute hier die wichtigsten Vertreter der österreichischen und italienischen Verteidigungspolitik als auch der Militärs treffen, dann gibt es hier im wahrsten Sinn des Wortes einen ganz historischen Moment zu feiern. Heute erfolgt die Übergabe dieses ersten Helikopters und somit wird eine neue Ära für das Heer, für unsere Luftstreitkräfte, für den Militärstandort Niederösterreich und die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort in Langenlebarn eingeläutet“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigt sich davon überzeugt, dass man mit dem AW169 den richtigen Helikopter ausgewählt habe. Sie gab bekannt, dass man die Kaufoption für „36 so dringend benötigte Mehrzweckhubschrauber“ gezogen habe. „Wir wollen unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger machen und damit den zukünftigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirkungsvoll begegnen“, so Tanner, die auch einräumte, dass Investitionen ins Militär über viele Jahre ausgeblieben sind. Manifestiert wurde diese Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung der „Declaration of Intent“ durch die beiden Verteidigungsminister sowie durch die Unterzeichnung der Vertragsanpassung für

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