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Flughafen Zürich: Kevin Fleck tritt Nachfolge von Lukas Brosi an

Der Flughafen Zürich konnte die Nachfolge des CFO Lukas Brosi verkünden: Kevin Fleck wird per Mitte August Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Flughafen Zürich AG. Lukas Brosi nimmt mit Eintritt des 1. Mai 2023 den Posten als CEO wahr. Der Verwaltungsrat des Flughafen Zürich hat Kevin Fleck als neuen Leiter des Bereichs Finance & Services vorgestellt, diese wurde ebenso als Mitglied in die Geschäftsleitung aufgenommen. Mit Aufnahme des Posten als CFO, den ehemals Lukas Brosi besetzte, wird Kevin Fleck in der Monatsmitte des August die Gesamtverantwortung für die finanzielle Führung des Unternehmens und die Kapitalmarktkommunikation tragen. In seinem Verantwortungsbereich gehören ebenso die ICT, die Abteilung Legal, Risk & Compliance, das Supply Management sowie die Abteilung Nachhaltigkeit & Umwelt. Der künftige CEO des Flughafens Zürich kann langjährige Erfahrung als CFO in der Aviatikbranche sowie im Bereich des Immobilien- und Facility Managements vorweisen. Kevin Fleck ist seit 2017 bei der Vebego Gruppe in der Schweiz beschäftigt, 5 Jahre übernahm er dort den Posten als CFO, bis er im letzten Jahr sein Amt als neuer CEO realisieren konnte.

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Viva Aerobus: Catering-Truck steckt unter A320 fest

Der Airbus A320 mit der Registrierung XA-VAP, betrieben von Viva Aerobus, machte am 31. März 2023 auf dem Flughafen Guadalajara eine unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Dadurch erlitt der Mittelstreckenjet einige Beschädigungen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren die Passagiere des Fluges VB1058 bereits ausgestiegen. In der Nähe befanden sich Rampen, Schlepper, Gepäckabfertiger und andere Bodendienste. Das Catering-Fahrzeug traf den 11 Jahre alten A320 durchaus schwer, denn dieser erlitt nicht unerhebliche Schäden im gesamten Heckbereich. Seit dem Vorfall war dieser Mittelstreckenjet nicht im kommerziellen Liniendienst, da erhebliche Reparaturen notwendig sind. Der Zusammenstoß wurde zufällig von einer Kamera festgehalten und ist in nachstehendem Video sichtbar: In dieser Aufnahme sieht man den feststeckenden Catering-Truck:

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United-767 musste wegen Triebwerksbrand rücklanden

Die Boeing 737-300ER mit der Registrierung N641UA war am 26. März 2023 während dem Steigflug von einem Triebwerksausfall betroffen. Die Maschine sollte eigentlich von Houston nach Rio de Janeiro fliegen. Kurz nach dem Start, der gegen 21 Uhr 00 Lokalzeit erfolgt ist, trat im linken Triebwerk eine Fehlfunktion auf. Diese soll dazu geführt haben, dass Feuer gesichtet wurde. Die Cockpitbesatzung nutzte die Löschanlage und brach den Steigflug umgehend ab. Die mit 160 Personen besetzte Boeing 767-300ER kehre sicher zum Flughafen Houston zurück. United-Airlines-Flug UA129 konnte rund 13 Minuten nach dem Start sicher langen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder haben das Langstreckenflugzeug unbeschadet verlassen. Was zum Ausfall und Brand des linken Triebwerks geführt hat, ist noch unklar. Die NTSB hat bereits erklärt, dass man den Vorfall untersuchen wird. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 32,1 Jahre alt.

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Lufthansa eröffnet zwei Lounges in Berlin

Derzeit kann Lufthansa am Flughafen Berlin-Brandenburg keine eigenen Lounges anbieten. Das ändert sich heute, denn ab 3. April 2023 öffnen die Senator- und die Business-Lounge ihre Pforten. In den letzten Monaten wurde der Kranich-Konzern immer wieder dafür kritisiert, dass man am Hauptstadtairport keinen exklusiven Wartebereich für Vielflieger und Statuspassagiere hatte. Zwar haben diese Zutritt zu einer der Flughafenlounges bekommen, jedoch gelten diese oftmals als sehr stark frequentiert. Beide neuen Kranich-Lounges sind in einem schlichten und minimalistischen Design gehalten, aber mit einer Reihe von Annehmlichkeiten ausgestattet, die den Passagieren helfen sollen, sich vor ihrem Flug zu entspannen und neue Energie zu tanken. Die Senator Lounge verfügt über einen Kamin, an dem die Gäste entspannen oder arbeiten können, während die Business Lounge einen TV-Club bietet, in dem man Filme und Musik genießen kann. Darüber hinaus bietet die Business Lounge eine Bibliothek mit Bildbänden, die die Gäste genießen können. Beide Lounges bieten einen fantastischen Blick auf die Start- und Landebahn und befinden sich auf dem Nordpier von Terminal 1.

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Mindestens neun B737-Max-8 gehen an Qatar Airways

Golfcarrier Qatar Airways soll einige Boeing 737-Max-8, die ursprünglich für die russische S7 Airlines bestimmt waren, übernehmen. Es soll sich zumindest um neun Exemplare handeln. Diesen sind bereits Registrierungen von Katar zugewiesen worden. Das suspendierte Oneworld-Mitglied S7 Airlines hatte einige Boeing 737-Max-8 bestellt. Bedingt durch die Sanktionen, die gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, darf der Hersteller diese nicht mehr ausliefern. Bei Qatar Airways wurde man hinsichtlich einem alternativen Abnehmer fündig. Der Golfcarrier will dieses Muster primär auf der Kurzstrecke einsetzen. Mit Hilfe der B737-Max-8 will Qatar Airways das Angebot aufstocken und auf auswählten Routen die Frequenzen erhöhen. Zunächst soll man neun Exemplare, die ursprünglich für S7-Airlines bestimmt waren, übernehmen. In den USA wurden bereites Maschinen dieses Typs in der Livery der in Doha ansässigen Airline gesichtet. Die betroffenen Registrierungen lauten: A7-BSA (ex VP-BXE), A7-BSB (ehemals VP-BXI), A7-BSC (ehemals VP-BXJ), A7-BSD (ehemals VP-BXK), A7-BSE (ex Registrierung unbekannt), A7-BSF (ehemals VP-BXF), A7-BSG (ehemals VP-BXM), A7-BSH (ehem. VP-BXG) und A7-BSI (vormals VP-BXH).

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Zambia Airways nach 27 Jahren wieder in der Luft

Nach einer „Pause“ von über 27 Jahren hat Zambia Airways den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Im Dezember 2021 wurde der schlummernde Carrier reaktiviert und hat am 28. März 2023 den „Comeback-Flug“ von Lusaka nach Harare durchgeführt. Zwei Jahre nach der ursprünglichen Einstellung des Flugbetriebs wurde die Liquidation von Zambia Airways eingeleitet. Diese dauerte stolze 25 Jahre an, wurde jedoch per 1. Dezember 2021 gestoppt. Mit der Unterstützung von Ethiopian Airlines und der Zambian Industrial Development Corporation ist es gelungen den Carrier aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Eigentlich wollte man schon früher wieder abheben, jedoch führte die Corona-Pandemie dazu, dass das Projekt einige Verzögerungen hinnehmen musste. Am 28. März 2023 war es dann aber soweit, denn man führte den „Comeback-Flug“ durch. Zunächst will man sich auf Strecken innerhalb von Sambia fokussieren. Der 55-minütige Flug nach Harare wurde mit einer de Havilland Dash 8-400 durchgeführt, dem einzigen Flugzeug in der Flotte der Fluggesellschaft. Die Fluggesellschaft wird dreimal wöchentlich zwischen Lusaka und Harare fliegen und plant, bis 2028 jährlich mindestens 1,9 Millionen Passagiere zu befördern. Im vergangenen Monat erteilte die Zivilluftfahrtbehörde von Simbabwe (CAAZ) Eswatini Air und Zambia Airways zwei Genehmigungen für ausländische Betreiber (Foreign Operator Permits, FOP). Damit erhielt ZN grünes Licht für den Betrieb von Linienflügen nach Harare, womit das Unternehmen nach fast drei Jahrzehnten wieder in das internationale Netz aufgenommen wurde.

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Indien will ehemalige Air-India-Töchter zu Geld machen

Die indische Regierung will jene Teile der Air India, die von Tata Sons nicht übernommen wurden, verkaufen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Bereiche Wartung und Ground Handling sowie die Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Die ehemaligen Air-India-Töchter AI Airport Service, Alliance Air, Air India Engineering Services und Hotel Corp.of India wurde im Vorjahr im Zuge der Privatisierung des Konzerns nicht von Tata Sons übernommen. Diese blieben somit im Eigentum der Staatsholding AI Asset Holdings Ltd. Nun will die indische Regierung auch diese vier Gesellschaften loswerden und steht laut der Nachrichtenagentur LiveMint unmittelbar vor der Veröffentlichung der Verkaufsausschreibung. Man beabsichtigt zumindest 365,2 Millionen U.S.-Dollar einzunehmen. Während Wartung und Ground Handling spätestens bis Ende des kommenden Jahres neue Eigentümer haben sollen, sieht es bei Alliance Air und den Hotels ein wenig anders aus. Den Regio-Carrier will man in etwa um 2024 oder 2025 herum verkaufen. Der Hotelbetrieb könnte noch länger im Staatseigentum verbleiben, denn viele Häuser gelten als investitionsbedürftig. Der Gesamt-Verkaufserlös soll primär zur Tilgung der Schulden von Air India, die im Zuge der Privatisierung beim Staat verblieben sind, verwendet werden. Allerdings dürfte dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, denn rund 5,5 Milliarden U.S.-Dollar hatte der Carrier über viele Jahre hinweg angehäuft.

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Kanada: Airbus A321XLR absolviert „Tiefkühltest“

Der europäische Flugzeugbauer führte im kanadischen Iqaluit mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR einen viertägigen Bodentest bei kaltem Wetter durch. Dieser ist auch Bestandteil des Zulassungsverfahrens. Das langstreckentaugliche Muster wird von zahlreichen Carriern sehnlichst erwartet, weil es im direkten Vergleich mit Widebodies sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb günstiger ist. Allerdings ist es zu Verzögerungen gekommen, so dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Indienststellung nicht vor Ende 2024 bzw. Anfang 2025 erfolgen kann. Einige Wochen zuvor hatte eines der anderen A321XLR-Testflugzeuge einen ähnlichen Besuch in Iqaluit absolviert, wo der Betrieb der Hydraulik und anderer Systeme bei extrem kalten Temperaturen geprüft wurde – nach einem nächtlichen „Einweichen“ bei minus 40 Grad Celsius. „Dieses Mal haben wir das Wasser- und Abwassersystem der Kabine getestet, was eine nächtliche Sickertemperatur von unter -15 Grad Celsius in der ungeheizten Kabine erforderte. Zu diesem Zweck wurden in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten mehrere Kältebäder bei geöffneten Türen durchgeführt, während die Außentemperatur bei etwa minus 20 Grad Celsius lag“, so der Hersteller. Der Test ist so konzipiert, dass die wärmere Umgebung in der Kabine und unter dem Passagierdeck, wo viele Systeme untergebracht sind, bei Minusgraden im ausgeschalteten Zustand einfrieren kann. Vor Ort brachte Airbus ein Team von mehr als 30 Personen mit, darunter sechs Piloten, Flugtestingenieure, einen Testflugingenieur und einen Fachingenieur für die Kabine. Das Wartungsteam bestand aus Mechanikern, Elektrikern, Qualitätsprüfern, Instrumentierungsspezialisten, Systemdesignern und technischen Fotografen.

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Ita Airways steckt tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Ita Airways musste das Geschäftsjahr 2022 mit einem Nettoverlust in der Höhe von rund 486 Millionen Euro abschließen. Der Umsatz wird mit 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Indes befinden sich die Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten Lufthansa in einer heißen Phase. Ita Airways führte im Vorjahr rund 97.000 Linienflüge durch. An Bord hatte man etwa 10,1 Millionen Fluggäste. Da der Carrier erst im Herbst 2021 gestartet ist, war das Jahr 2022 das erste vollständige Betriebsjahr. Insofern fehlt es an Vergleichsdaten. Die Umsätze wurden in den ersten Monaten durch die Pandemie beeinträchtigt und die Ergebnisse wurden durch den anschließenden Anstieg der Treibstoffkosten und den Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts „erheblich beeinträchtigt“. Für das Jahr 2023 erwartet Ita Airways ein „weiteres deutliches Wachstum“, das durch eine Erweiterung der Flotte erreicht werden soll, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, mehr Ziele anzufliegen. Lufthansa und die italienische Regierung verhandeln derzeit über eine vierzigprozentige Beteiligung an Ita Airways. Dazu reist auch Kranich-Konzernchef Carsten Spohr nach Rom. Lokale Medien spekulieren, dass Lufthansa nicht mehr als 200 Millionen Euro auf den Tisch legen möchte. Damit liegt das Angebot deutlich unter den Preisvorstellungen der Regierung.

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NSPA bestellt weiteren Airbus A330MRTT

Die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) hat einen weiteren Airbus A330 Multi-Role Tanker Transport (MRTT) bestellt und damit die multinationale MRTT-Flotte (MMF) auf zehn Flugzeuge aufgestockt. Diese Ankündigung folgt auf die Entscheidung Belgiens, die Anzahl seiner Flugstunden in dem Programm mit zusätzlichen 1.100 Flugstunden pro Jahr zu erhöhen. Die multinationale MRTT-Flotte (Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, MMF) bietet den sechs teilnehmenden Nationen strategische Transport-, Luftbetankungs- und medizinische Evakuierungsfähigkeiten: Belgien, die Tschechische Republik, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und Norwegen. Diese Nationen unterzeichneten eine Absichtserklärung, die es ihnen ermöglicht, die Kosten anteilig entsprechend der nationalen Verpflichtung der Flugstunden pro Jahr zu teilen. „Seit der Auslieferung des ersten Flugzeugs im Jahr 2020 und insbesondere seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine schützt das MMF die europäische Souveränität und stellt seine Fähigkeiten als Mehrzweck-Tankflugzeug unter Beweis“, sagte Jean Brice Dumont, Leiter des Geschäftsbereichs Military Air Systems bei Airbus Defence and Space. „Mit diesem neuen Auftrag hat die NSPA bereits einen von vier optionalen MRTTs erworben, die über die neun zuvor bestellten Flugzeuge hinaus angefordert wurden, was die hohe Kundenzufriedenheit unterstreicht.“

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