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Pilotenstreik 2018: Ryanair will gestrandete Passagiere doch entschädigen

Nach über vier Jahren hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ihren Widerstand gegen die Entschädigung von Passagieren, die von einem Pilotenstreik in 2018 betroffen waren, aufzugeben. Das Unternehmen argumentierte bislang, dass es sich um einen „außergewöhnlichem Umstand“ im Sinne der Fluggastrechteverordnung gehandelt habe. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat bereits um Jahr 2018 Maßnahmen eingeleitet, die dazu führen sollten, dass Ryanair jene Passagiere, die von den Flugstreichungen, die aufgrund des Pilotenstreiks im Sommer 2018 entstanden sind, im Sinne der Fluggastrechteverordnung entschädigt. Dagegen ging der Billigflieger aber juristisch vor. Die Angelegenheit landete daher vor Gericht und das zuständige Berufungsgericht hat bereits Anfang 2022 entschieden, dass kein außergewöhnlicher Umstand vorgelegen habe. Ryanair wollte den Fall ursprünglich bis zum Höchstgericht durchfechten, jedoch änderte man die Strategie und verwarf das Rechtsmittel. Damit ist die Entscheidung des Berufungsgerichts rechtskräftig geworden. Die CAA teilte dazu mit, dass die betroffenen Passagiere seit 12. Dezember 2022 ihre Entschädigungsansprüche einreichen können. „Die britische Zivilluftfahrtbehörde und Ryanair haben sich am 30. November 2022 auf einen Vergleich geeinigt, um einen Rechtsstreit über die Rechte von Fluggästen zu beenden, die durch Flugausfälle aufgrund gewerkschaftlich geführter Streiks im Sommer 2018 entstanden sind. Die zwischen Ryanair und der CAA erzielte Lösung steht im Einklang mit einem kürzlich ergangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu gewerkschaftlich organisierten Streiks und gewährleistet ein einheitliches Niveau der Fluggastrechte in der EU und im Vereinigten Königreich“, heißt es seitens Ryanair.

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BGH: Flughäfen haften nicht für Wartezeiten bei Passkontrollen

Der Deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Flughäfen nicht für Wartezeiten an der Passkontrolle haften. Daraus folgt auch, dass sich Reisende nicht auf die Verfügbarkeit von automatischen Kontrollgeräten verlassen dürfen und sich obendrein bereits im Vorfeld darüber informieren sollten wer diese eigentlich nutzen darf. Hintergrund ist eine Revision eines Passagiers, der einen Langstreckenflug ab Düsseldorf verpasst hat. Er war gemeinsam mit seiner Frau und drei Kindern unterwegs. Die Familie wäre bereits rund zwei Stunden vor dem Abflug am Airport erschienen. Bei der Passkontrolle hätten diese dann festgestellt, dass ein unter 12-jähriges Kind die automatischen Kontrollgeräte nicht nutzen darf. Man hätte sich dann in die Warteschlange der personenbesetzten Polizeikontrolle begeben und es wäre dort zu einer Verzögerung bei einem Passagier weiter vorne gekommen. Dadurch hätten die Reisenden ihren Flug verpasst. Auch behauptete die Familie, dass man das Personal darauf aufmerksam gemacht habe, dass die Zeit bis zum Boarding knapp werden würde. Man wäre aber nicht vorgereiht worden. Man verklagte den Flughafen Düsseldorf auf Schadenersatz in der Höhe von rund 3.000 Euro. Die beiden Vorinstanzen haben die Klage aber abgewiesen. Die Revision an den Bundesgerichtshof war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Die deutschen Höchstrichter argumentierten die Abweisung der Klage unter anderem damit, dass sich Passagiere nicht auf die ständige Betriebsbereitschaft der automatischen Kontrollgeräte verlassen dürfen. Wenn man beabsichtigt diese zu nutzen, muss man sich im Vorfeld darüber informieren wer dazu überhaupt berechtigt ist. Deutschland gestattet dies erst ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Weiters vertritt der BGH die Ansicht, dass die Familie auch

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Ryanair bleibt am 25. Dezember 2022 am Boden

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch in diesem Jahr am 25. Dezember 2022 keinen einzigen Flug durchführen. Dies handhabt man bereits seit einigen Jahren so, denn an den beiden Weihnachtsfeiertagen ist die Nachfrage traditionell äußerst gering. Die Zeit rund um das Jahresende ist zwar grundsätzlich äußerst reisestark, jedoch nicht am 25. und 26. Dezember. Viele Fluggesellschaften reduzieren ihr Angebot stark. Ryanair fliegt am Christtag überhaupt nicht. Keinen einzigen Flug hat man für den Ersten Weihnachtsfeiertag geplant. Am 24. Dezember 2022 bietet man 1.654 Verbindungen an und damit um rund 38 Prozent weniger als einen Tag zuvor. Die Konkurrenten Wizz Air und Easyjet werden am 25. Dezember 2022 fliegen. Allerdings in deutlich reduziertem Umfang. So bietet der orangefarbene Lowcoster 496 Flüge an und bei Wizz Air sind es immerhin 692 Stück innerhalb Europas. Der Umstand, dass Ryanair an diesem Tag generell nicht fliegt, ist keinesfalls eine Art Geschenk an die Mitarbeiter. Dahinter stecken ausschließlich wirtschaftliche Überlegungen. Die Nachfrage ist aus der Sicht des irischen Billigfliegers zu gering, um die Flotte gewinnbringend betreiben zu können. Also lässt man die Flugzeuge am Boden und verstärkt nach den Weihnachtsfeiertagen, in denen eine hohe Nachfrage besteht, den Verkehr. Dies betrifft aber nur Routen, die stark gefragt sind, während es auf schwächeren Strecken zu temporären Kürzungen kommt. Für den 26. Dezember 2022 hat Ryanair insgesamt 2.140 Flüge auf 871 Strecken geplant. Auf den ersten Blick klingt das nach einem starken Programm. Im direkten Vergleich mit dem 19. Dezember 2022 ist das Angebot aber um 17 Prozent gekürzt.

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Indien setzt auf Flugverbindungen und nicht auf die Bahn

Während einige Regierungen in der Europäischen Union Kurzstreckenflüge mittels zusätzlicher Steuern verteuert werden sollen oder gar bestimmte Inlandsverbindungen zu Gunsten der Bahn verboten werden sollen, geht man in Indien einen gänzlich anderen Weg. Man bevorzugt das Flugzeug für die Verbesserung der Konnektivität im Inland. Dafür nimmt die Regierung viel Geld in die Hand, denn zahlreiche Regionalstrecken werden üppig subventioniert. Auch viele Neuaufnahmen sind in den nächsten Monaten und Jahren zu erwarten, denn die indische Staatsführung vertritt die Ansicht, dass im Inland das Flugzeug gegenüber der Bahn das bessere Verkehrsmittel ist. Dies hat auch zur Folge, dass die Carrier händeringend nach zusätzlichem Fluggerät suchen. Beispielsweise steht bei Air India eine Großbestellung über 500 Maschinen im Raum. Premierminister Narendra Modi hob anlässlich der Eröffnung des neuen Flughafens in Goa das UDAN-Programm, mit dem unterversorgte und Regionale Flughäfen gefördert werden. Die Fluggesellschaften werden mit Subventionen und Verlustabdeckungen zur Aufnahme zusätzlicher Verbindungen animiert. Für die Passagiere gibt es einen Kostendeckel: Maximal 30 U.S.-Dollar dürfen Flüge bis 30 Minuten kosten und ab einer Flugdauer von einer Stunde maximal 60 U.S.-Dollar. Damit will man Flugreisen im Inland attraktiv machen. Der Ausbau des chronisch überlasteten Eisenbahnverkehrs spielt in den Plänen der indischen Regierung nur eine untergeordnete Rolle. Man will in den nächsten Jahren zahlreiche neue Flughäfen, neue Strecken und vieles mehr eröffnen. Man setzt also klar und deutlich auf das Flugzeug und nicht auf die vermeintlich umweltfreundlichere Bahn, die in diesem Land hauptsächlich unter Dieseltraktionen verkehrt. Die Vorgehensweise in Indien ist ein regelrechter Kontrast zur luftfahrtfeindlichen Stimmung,

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Neugründung SkyUp MT hebt in diesem Jahr noch nicht ab

Eigentlich wollte SkyUp im Dezember 2022 mit dem neugegründeten Malta-Ableger den Erstflug durchführen. Für den Winter 2022/23 hatte man bereits den einen oder anderen Charterflug angekündigt. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung braucht man länger als gedacht. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass mit SkyUp MT ein EU-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft an den Start gehen wird. Durchaus große Pläne, die sogar Langstreckenflüge einschließen, wurden vorgestellt. Im Sommerflugplan 2023 will man sowohl als Billigflieger auf eigene Rechnung als auch als Charterairline im EU-Raum im großen Stil mitmischen. Jedenfalls ging man davon aus, dass man im Dezember 2022 den Erstflug durchführen wird. Zunächst wollte man sich auf Charter- und ACMI-Flüge konzentrieren, ehe es dann mit Beginn der Sommerflugplanperiode auch auf eigene Rechnung losgehen sollte. Das Projekt ist aber ins Stocken geraten, denn auch auf Malta gibt es kein „AOC to Go“. Die Erteilung der notwendigen Zertifikate kann nicht mehr in diesem Jahr erfolgen, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Man habe einige weitere Unterlagen von SkyUp MT angefordert. Mit anderen Worten: Die Neugründung muss nachbessern und einige Fragen der Beamten beantworten. Dieser bürokratische Prozess führt dazu, dass sich die mögliche Genehmigung um einige Wochen verschieben wird. AOC-Erteilung frühestens im ersten Quartal 2023 Derzeit geht man davon aus, dass SkyUp MT, sofern alle Unterlagen pünktlich eingebracht werden und alle sonstigen Parameter positiv geprüft werden, erst im Laufe des ersten Quartals 2023 AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt bekommen kann. Praktische Auswirkungen hat das bereits,

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FAA legt A321XLR zusätzliche Brandschutzmaßnahmen auf

Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss einige konstruktive Änderungen im Bereich des hinteren Mitteltanks am Langstreckenmuster A321XLR vornehmen. Diese wurden von der U.S.-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA auferlegt. Die Konstruktionsanforderungen für die betroffenen Rumpfteile wurden bereits genehmigt. Da sich der RTC-Tank im unteren Rumpfbereich befindet, der im Vergleich zu Flugzeugen der älteren Generation teilweise den hinteren Frachtraum ersetzt, muss Airbus laut FAA die Hälfte des Rumpfes in der Nähe des RCT-Längsbereichs absenken. Der Bereich soll feuerbeständig gemacht werden, um potenzielle Sicherheitsrisiken für die Passagiere zu verringern, heißt es in dem Dokument. Die FAA schreibt in ihrem Bericht unter anderem, dass diese Änderung notwendig ist, „um ein Sicherheitsniveau zu schaffen, das dem der bestehenden Lufttüchtigkeitsstandards entspricht“ erreichen zu können. Im Vorfeld hatte der Konkurrent Boeing auf mögliche Sicherheitsprobleme aufmerksam gemacht. Aktuell sieht es danach aus, dass auch die EASA die FAA-Anordnung übernehmen wird. Da die USA ein wichtiger Markt für Airbus sind, könnten es sich die Europäer ohnehin nicht erlauben ein Muster auf den Markt zu bringen, das keine Zulassung in der Vereinigten Staaten von Amerika erhalten kann. Allerdings gibt es mittlerweile Spekulationen, dass die von der FAA geforderten Änderungen negativen Einfluss auf die von Airbus versprochene Performance haben könnten. Hintergrund ist, dass die zusätzliche Brandschutzkonstruktion auch weiteres Gewicht an Bord bringt. Dies dient der Sicherheit, könnte aber die versprochene Range schmälern. Das Flugzeug absolvierte seinen Erstflug im Juni 2022. Der Termin für die Aufnahme des kommerziellen Betriebs wurde auf Ende 2023 verschoben, aber der Hersteller verzögerte das Ereignis unter Berufung auf regulatorische Probleme noch

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Myanmar hat Guizhou FTC-2000G-Kampfjets übernommen

Die Luftstreitkräfte von Myanmar haben die ersten Kampfjets des Typs Guizhou FTC-2000G Mountain Eagle übernommen. Es handelt sich um militärisches Fluggerät, das in der Volksrepublik China produziert wurde. Offiziell kommuniziert wurde die Auslieferung aber nicht. Bereits im November 2022 sind die ersten Einheiten in Myanmar eingetroffen, berichten lokale und internationale Medien. Seitens der Regierung gibt es dazu keine offizielle Erklärung. Das Medium „The Irrawaddy“ schreibt unter Berufung auf angebliche „Geheimdienstquellen“, dass die Kampfjets im Jahr 2020 bestellt wurden. Seit Juni 2022 sollen zumindest acht Piloten, acht Techniker und zwei Offiziere in China ausgebildet worden sein. Diese sollen im November 2022 das neue Fluggerät nach Myanmar überstellt haben. Der FTC-2000 Mountain Eagle ist eine Exportbezeichnung des Guizhou JL-9, eines modernen Jet-Trainers und leichten Kampfflugzeugs, das von der chinesischen Guizhou Aviation Industry Import/Export Company (GAIEC) hergestellt wird. Das Flugzeug, das nach dem Vorbild der MiG-21 und ihrer chinesischen Lizenzkopie, der Chengdu J-7, hergestellt wird, absolvierte 2003 seinen Erstflug und wird seit 2018 in Serie produziert. Die Luftwaffe Myanmars betreibt derzeit eine breite Palette chinesischer und russischer Kampfjets, darunter ältere Nanchang Q-5 und Chengdu J-7 und MiG-29 sowie neuere JF-17 und Sukhoi Su-30.

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Ab 2025: Swiss bekommt fünf Airbus A350-900

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab 2025 vorerst fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 einflotten. Im Gegenzug wird man sich von den letzten vier A340-300 verabschieden, denn diese sollen „langfristig“ die Flotte verlassen, teilte das Unternehmen mit. Die Neuzugänge stammen aus einer Order der Konzernmutter Lufthansa, die im Jahr 2019 getätigt wurde. Damals hat die Kranich-Gruppe 25 Einheiten beim europäischen Flugzeugbauer Airbus bestellt. Die genaue Verteilung auf die Konzernmitglieder wird nun nach und nach festgelegt. Swiss erhält vorerst fünf Exemplare. Der erste Airbus A350-900 soll im Jahr 2025 zur Flotte der schweizerischen Fluggesellschaft stoßen. Die übrigen Exemplare sollen nach und nach übergeben werden, wobei Swiss dazu keinen genauen Zeitplan mitgeteilt hat. Sukzessive werden dann die Vierstrahler des Typs A340-300 ausgeflottet. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Turnaround nach der Coronakrise erfolgreich geschafft haben und jetzt finanziell auf Kurs sind. Damit sind wir in der Lage, weiter in die Zukunft unseres Unternehmens, unsere Mitarbeitenden und die Qualität für unsere Fluggäste zu investieren. Mit der geplanten substanziellen Modernisierung unserer Langstreckenflotte stellen wir eine wichtige Weiche, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu sichern“, erklärt Swiss-Chef Dieter Vranckx. „Die Entscheidung für den Airbus A350-900 ist ein klares Bekenntnis zu einem nachhaltigeren Flugbetrieb. Bei der Erreichung unserer ambitionierten Klimaziele wird er einen wesentlichen Beitrag leisten. Darüber hinaus bekräftigen wir mit der Einflottung dieses Flugzeugs der neuesten Generation mit zusätzlichem Komfort für unsere Gäste unsere Positionierung als Premium-Airline“.

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Toulouse: Airbus hat Flügelspitze von erstem Condor-A330neo in ein Gebäude gecrasht

In Kürze hätte der erste Airbus A330-900 an die Ferienfluggesellschaft Condor übergeben werden sollen. Die Betonung liegt auf „hätte“, denn die Maschine mit der Seriennummer 1966 (künftige D-ANRA) wurde in Toulouse während einem Schleppvorgang beschädigt. Wie zunächst „Aviation Toulouse“ über die Social-Media-Plattform Twitter berichtete, kollidierte der Airbus A330-900 während eines Schleppvorgangs mit dem Ende der rechten Tagfläche mit einem Gebäude. Auch ist Treibstoff ausgetreten, was einen vorsorglichen Einsatz der Werksfeuerwehr nötig machte. Zu einem Brand ist es glücklicherweise nicht gekommen. Laut Condor wurde dieses Flugzeug vom Hersteller noch nicht offiziell ausgeliefert. Der Carrier räumt in einem Statement ein, dass es den Vorfall gegeben hat und dass der Airbus A330-900 mit der Seriennummer 1966 im Bereich der Flügelspitze beschädigt wurde. Derzeit ist es unklar, ob und wenn ja welche Folgen dieser Zwischenfall auf die Auslieferung haben wird. Auch der europäische Hersteller Airbus bestätige, dass es aus noch ungeklärter Ursache während eines Schleppvorgangs zur Beschädigung dieses Airbus A330-900 gekommen ist. Man bestätigt auch, dass das Flugzeug noch nicht offiziell an den Kunden ausgeliefert wurde. Derzeit evaluieren Techniker die Beschädigung, so dass die Höhe des Schadens und der damit verbundene Reparaturaufwand noch nicht abschätzbar ist. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass sich die Auslieferung dieses Airbus A330-900 verzögern wird. Laut Condor-Reservierungssystem hätte der kommerzielle Erstflug am 18. Dezember 2022 in Richtung Mauritius stattfinden sollen. Zwischenzeitlich hat man das hinterlegte Muster bereits auf A330-200 geändert, was ein starkes Indiz dafür ist, dass der Ferienflieger damit rechnet, dass man das nunmehr beschädigte Flugzeug nicht rechtzeitig übernehmen

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Schneechaos in London: Auch Wizz Air musste Flüge absagen

Ungewöhnlich heftiger Schneefall sorgt seit Sonntagabend in London für Probleme im Flugverkehr. Die Flughäfen Gatwick und Stansted mussten am frühen Montagmorgen den Betrieb vorübergehend komplett einstellen, auch in Heathrow und Luton kommt es zu Verspätungen, Flugausfällen und umgeleiteten Flügen. Die Probleme werden voraussichtlich auch im weiteren Tagesverlauf andauern. Seit dem Abend des 11. Dezember ist die britische Hauptstadt von einer dicken Schneedecke überzogen. Auf den Pisten der Flughäfen war die weiße Pracht jedoch alles andere als willkommen: Weil die Räumung der Start- und Landebahn in London-Gatwick einige Zeit in Anspruch nahm, musste der Airport am Montagmorgen um 5:55 Uhr den Betrieb zeitweise einstellen. Ähnlich sah es am Flughafen London-Stansted aus. Inzwischen wurden beide Pisten wieder geöffnet, wie Check24 mitteilt. Ein Blick auf die aktuellen Ankunfts- und Abfluglisten zeigt aber, dass es weiterhin zu Verspätungen und Annullierungen kommt. Auch an Londons größtem Airport Heathrow sowie in Luton muss im Laufe des Montags mit Störungen gerechnet werden. Flugreisende mit für heute gebuchten Verbindungen nach, ab oder über London sollten den Status ihres Fluges online überprüfen oder Kontakt zu ihrer Airline aufnehmen. Auch Wizz Air musste Flüge stornieren Auch Wizz Air war von diesen Umständen betroffen und musste einige ihrer Flüge von und zu den Flughäfen London Luton und London Gatwick absagen oder stark verschieben. Insgesamt drei Verbindungen nach Österreich waren bisher betroffen. Am 11.12.2022 wurde der Flug mit geplantem Start um 19:20 Uhr von London Gatwick nach Wien abgesagt. Heute wurden der Flug mit Start um 5:20 Uhr von Wien nach London

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