
Berlin: Verspäteter AUA-Flug durfte nicht starten – Passagiere mussten sich selbst Zimmer organisieren
Die Fluggesellschaft Austrian Airlines musste am Sonntagabend nach längerer Verspätung den Flug OS 238 von Berlin-Brandenburg nach Wien streichen. Den Passagieren wurde die Umbuchung auf einen früheren Flug verweigert und Hotelzimmer wurden ebenfalls keine gestellt. Den betroffenen Reisenden ist nichts anderes übriggeblieben als auf eigene Faust und Kosten eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. In einer Stellungnahme redet sich Austrian Airlines auf den Handlingpartner vor Ort aus. Dieser habe kein Personal zur Verfügung gehabt. Auf die Idee, dass Austrian Airlines in der Pflicht ist und das beauftragte Handlingunternehmen lediglich ein Erfüllungsgehilfe ist, ist man im Office Park 2 nicht gekommen, denn das Unternehmen, das sich in Medienmitteilungen selbst „Premium-Carrier“ nennt, hätte durchaus auch von Wien aus die Unterkünfte organisieren können. Hat man aber nicht. Doch der Reihe nach: Der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZN fing sich auf dem London-Heathrow-Umlauf eine ordentliche Verspätung ein. Somit ist die Maschine deutlich verspätet auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eingetroffen. Betroffene Passagiere berichten gegenüber Aviation.Direct, dass es vor Ort zunächst überhaupt keine Informationen für die Fluggäste gegeben habe. Auch sollen keine Verpflegungsleistungen wie beispielsweise Getränke bzw. Gutscheine dafür ausgegeben worden sein. Keine Starterlaubnis in Berlin erhalten – Passagiere mussten wieder aussteigen Irgendwann kam dann die langersehnte Durchsage zum Boarding. Die Passagiere steigen ein und kurz nach 23 Uhr 00 sollte es dann losgehen. Allerdings kam dann eine Hiobsbotschaft aus dem Cockpit, denn der OE-LZN wurde der Start in Berlin-Brandenburg verweigert. Die Passagiere und die Crew hatten das Flugzeug zu verlassen. Unterstützung vor Ort gab






