secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Air Horizont stationiert Boeing 737-400 in Bratislava

Die maltesische Fluggesellschaft Air Horizont wird im Sommerflugplan 2023 eine Boeing 737-400 auf dem slowakischen Hauptstadtflughafen Bratislava stationieren. Der Mittelstreckenjet wird im Auftrag eines Tour Operators einige Feriendestinationen bedienen. Der slowakische Tour Operator Tip Travel hat über den Broker Classic Air rund 200 Umläufe, die von Air Horizont durchgeführt werden, gebucht. Im Auftrag des Reiseveranstalters werden Charterflüge nach Spanien, Griechenland und Italien durchgeführt. Punktuell werden auch andere Länder angesteuert. Laut offizieller Erklärung beträgt der Auftragswert rund 7,4 Millionen Euro. Die Boeing 747-400 soll im Zeitraum von 13. Juni bis vorerst 21. September 2023 in Bratislava stationiert werden. Derzeit besteht die Flotte des maltesischen Carriers aus fünf Maschinen dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 31 Jahre. Air Horizont ist seit dem Jahr 2015 im ACMI- und Chartermarkt tätig. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man nicht an.

weiterlesen »

United Airlines: Mann stach mit abgebrochenem Löffel auf Flugbegleiterin ein

Am Sonntag, den 5. März 2023 versuchte ein Passagier rund 45 Minuten vor der Ankunft von United-Airlines-Flug UA2609 eine Flugbegleiterin mit einem abgebrochenen Löffel zu attackieren. Auf die Kabinenmitarbeiterin soll eingestochen wurden sein, wobei andere Fluggäste einschritten und so schlimmeres verhindern konnten. Der mit der Boeing 757-200 mit der Registrierung N67134 durchgeführte Inlandsflug befand sich auf dem Weg von Los Angeles nach Boston. Rund 45 Minuten vor der Landung soll ein aus Massachusetts stammender Mann versucht haben eine Flugzeugtür zu öffnen. Als eine Flugbegleiterin dann zur Rede stellen wollte, wurde sie von ihm attackiert. Dabei soll der „unruly PAX“ mit einem abgebrochenen Löffel auf die Kabinenmitarbeiterin eingestochen haben. Aufmerksam geworden ist das Kabinenpersonal zunächst aufgrund eines Alarms, da auf der Steuerbordseite eine Tür, die sich zwischen der First- und Economy-Class befindet, entsichert wurde. Als ein Flugbegleiter die Tür untersuchte, stellte er fest, dass der Türverriegelungsgriff zu einem Viertel in die entriegelte Position geschoben worden war. Auch der Notschieber war in die entschärfte Position gebracht worden. Nachdem der Flugbegleiter die Tür wieder verriegelt hatte, meldete er den Vorfall dem Kapitän. Ein anderer Flugbegleiter erkannte, dass Torres sich in der Nähe der Tür aufgehalten hatte, und glaubte, dass er derjenige war, der sich an der Tür zu schaffen gemacht hatte. Die Besatzung sprach Torres an, um ihn zu befragen, und der Mann forderte einen Videobeweis, um zu beweisen, dass er es gewesen war. Es folge dann die Stechattacke. Andere Passagiere schritten ein, drückten den unruly PAX zu Boden und konnten so schlimmeres

weiterlesen »

Amsterdam: IATA klagt gegen Schiphol-Beschränkungen

Unter dem Deckmantel „Umwelt- und Lärmschutz“ will die niederländische Regierung die Kapazität des größten Airports des Landes reduzieren. Dagegen laufen nicht nur Fluggesellschaften, sondern auch der Weltluftfahrtverband IATA Sturm. Auch letzter will juristisch gegen die Beschlüsse vorgehen. Bereits zuvor wurde bekannt, dass insgesamt fünf Airlines, darunter auch KLM, den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen den Beschluss der niederländischen Regierung beantragt haben. Die IATA ist der Ansicht, dass die Niederlande mit der Entscheidung gegen EU-Recht verstoßen würden und daher will man ebenfalls ein Rechtsmittel ergreifen. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Branchenverband im Namen seiner Mitglieder gegen Staaten vor Gericht zieht. Im konkreten Fall vertritt die IATA die Ansicht, dass nicht nur die EU-Verordnung 598/2014, sondern auch das Chicagoer Abkommen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation gebrochen werde. Letzteres wäre ein verbindlicher Vertrag, den die Niederlande unterzeichnet haben. Weiters beruft man sich auf Anhang 16 des Abkommens, der Bestimmungen für den ausgewogenen Ansatz zum Fluglärmmanagement enthält. Die EU-Verordnung in Verbindung mit Anhang 16 schreibt vor, dass vor Entscheidungen zur Lärmreduzierung an einem Flughafen die betroffenen Parteien konsultiert werden müssen, dass die Bedürfnisse und Bedenken der Anwohner, der Umwelt und der lokalen Wirtschaft gegen den wirtschaftlichen und sozialen Nutzen des Luftverkehrs abgewogen werden müssen und dass schließlich Flugreduzierungen nur als letztes Mittel durchgesetzt werden sollten. Man wirft der niederländischen Regierung vor, dass diese die Konsultation der Nutzer des Airports verabsäumt habe. Die Flugbeschränkungen ordne man an ohne sich zuvor mit dem möglichen wirtschaftlichen Schaden, den die Branche durch die Corona-Pandemie erlitten habe, zu

weiterlesen »

Indien: Jet Airways will „mindestens“ 200 neue Flugzeuge bestellen

Eigentlich wollte die indische Fluggesellschaft Jet Airways schon im Sommer des Vorjahres wieder abheben. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn es gibt diverse juristische Unstimmigkeiten. Nun überrascht das Unternehmen damit, dass man eine Großbestellung über „mindestens 200 neue Flugzeuge“ tätigen will. Der Hintergrund der juristischen Streitigkeiten ist in fast allen Fällen gleich: Es geht um Altlasten, die man im Zuge der Übernahme des insolventen Unternehmens mitgekauft hat. Sowohl Löhne ehemaliger Mitarbeiter als auch Leasingraten, Steuern und Flughafengebühren sind betroffen. Die Käufer streiten so ziemlich jeden einzelnen Fall durch, denn nicht immer ist die indische Rechtslage eindeutig. Die ehemals finanzierenden Banken hatten ein Rechtsmittel gegen den Eigentumsübergang an das Jalan-Kalrock-Konsortium erhoben. Dies lähmte den Neustart von Jet Airways zusätzlich. Nun hat das National Company Law Appellate Tribunal zu Gunsten der Käufer entscheiden. Dieses lehnte den Stopp der Übertragung des Eigentums ab. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Finanzinstitute einen weiteren Anlauf unternehmen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof Indiens einzulegen. Die lokale Finanzzeitung „Mint“ berichtet nun unter Berufung auf Quellen aus dem Jalan-Kalrock-Konsortium, dass die Vorbereitungen für die Bestellung von mindestens 200 neuen Flugzeugen laufen. Bis ungefähr Juni 2023 soll die Order offiziell kommuniziert werden. Derzeit laufen Gespräche mit Airbus, Boeing und Embraer. Die genaue Aufteilung ist noch völlig offen. Eine Quelle sagt, dass damit gerechnet wird, dass voraussichtlich während der Paris Air Show 2023 die Großbestellung bekanntgegeben werden soll.

weiterlesen »

In Kooperation mit HLX: Eurowings Holidays soll ausgebaut werden

Bislang hatte die Veranstaltermarke Eurowings Holidays eher ein Nischendasein. Das Brand, das gemeinsam mit der HLX-Gruppe von Karlheinz Kögel soll nun stark ausgebaut werden. Damit will sich die Lufthansa-Tochter stärker im Bereich von Pauschalreisen positionieren. „Seit Ende der Corona-Pandemie sehen wir eine deutlich steigende Zahl von Buchungen über Eurowings Holidays”, so Michael Erfert, Head of Sales, Distribution & Digital Eurowings und Managing Director Eurowings Digital GmbH. „Diesen Aufschwung wollen wir nutzen, um uns in den nächsten Jahren unter den Top 10 der deutschen Reiseveranstalter zu etablieren. Dafür stellen wir bei Eurowings Digital im Kölner Startup-Quartier Carlswerk aktuell zahlreiche IT- und Marketing-Expert:innen ein – allein 30 von rund 150 geplanten Neueinstellungen sollen ausschließlich am Ausbau von Eurowings Holidays arbeiten.“ Einst war unter dem Namen Hapag-Llyod Express, kurz HLX, ein Billigflieger aktiv. Das heutige Unternehmen hat nichts mit den einstigen Luftfahrtaktivitäten zu tun, denn die Firmengruppe von Karlheinz Kögel erwarb vor einigen Jahren lediglich die Markenrechte. Unter dem Brand ist man als Tour Operator und Reisevermittler aktiv. In Zukunft soll Eurowings in der Partnerschaft mit HLX eine noch größere Rolle spielen: So übernimmt der Digital-Bereich der Airline künftig die Web-Entwicklung, das Marketing und die Datenanalyse. Zusätzlich soll das Angebot von Eurowings Holidays noch tiefer auf der firmeneigenen Homepage eurowings.com integriert werden. Damit werden Kund:innen neben dem Flugangebot auch vollumfängliche, attraktive Reisepakete angeboten. Flexibilität ist auch bei Eurowings Holidays ein wichtiges Plus: Der gebuchte Urlaub kann bis 14 Tage vor Reisebeginn kostenlos umgebucht und für 50 Euro zudem kostengünstig storniert werden. „Es bleibt

weiterlesen »

AUA-Betriebsversammlung: Flugausfälle und Mini-Warnstreik

Bei Austrian Airlines sind am Dienstag, den 7. März 2023 Betriebsversammlungen, die von Gewerkschaft Vida und Betriebsrat Bord einberufen wurden, über die Bühne gegangen. Im Anschluss wurde eine Art „Mini-Warnstreik“ bis 14 Uhr 30 abgehalten. Grund dafür stellt eine Betriebsversammlung der Fluggesellschaft dar, diese musste eingeleitet werden, da eine Missstimmung zwischen der Führung und der Gewerkschaft Vida besteht. In der Betriebsversammlung wurde das Personal über die Nachverhandlungen des Kollektivvertrags informiert werden. Nachdem die Fluggesellschaft die staatlichen Schulden begleichen konnte, sehnt sie sich einem Ende des Personalsparpakets, welches in der Pandemie verkündet wurde. Das Management lehnte dies jedoch ab. Diese Versammlung verursachte etwa 34 Ausfälle und Verspätungen von Flügen nach Osteuropa, einige davon jedoch auch nach Deutschland und in das Nachbarland Schweiz. Rund 1.200 Mitarbeiter haben teilgenommen Laut Gewerkschaft Vida haben rund 1.200 AUA-Mitarbeiter an der Betriebsversammlung teilgenommen. Gegen Ende wurde einstimmig beschlossen einen „symbolischen Warnstreik“, der bis 14 Uhr 30 andauerte, abzuhalten. Laut Arbeitnehmervertretern wäre das Management über diesen Schritt in Kenntnis gesetzt. Das Motto der Veranstaltung war: „Wir lassen uns nicht länger pflanzen“. Streikziel ist, wie es zuvor schon Anlass für die Betriebsversammlung war, das AUA-Management, welches Anfang vergangener Woche die Sozialpartnerverhandlungen mit der Gewerkschaft Vida nach zehn Runden seit Oktober 2022 abgebrochen hatte, wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. „Wir fordern für die Beschäftigten einen entsprechenden Teuerungsausgleich, der diesen Namen auch verdient hat, sowie ein sofortiges und restloses Aus für das Personalsparpaket ohne faule Kompromisse. Wir fordern das AUA-Management zur raschen Rückkehr an den Verhandlungstisch auf“, fordert die

weiterlesen »

Unerklärliche Sichtung eines deutschen Fliegers nach Moskau

Trotz der Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland wurde der Flug eines deutschen Bombardier Challenger mit dem Ziel Moskau gesichtet. Begründet werden kann dieser Flug jedoch noch nicht. Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine wurden Sanktionen für das russische Volk verkündet, die als bindend gelten. Darunter fällt auch das Verbot des Betreten von europäischem Luftraum für russische Flieger. Privatflüge sind von den Sanktionen nicht ausgenommen, sie unterliegen ebenso diesen Sanktionen. Trotzdem werden immer wieder russische Flugzeuge gesichtet, bis zur letzten Jahresmitte soll von 30 Fliegern die Rede sein. Letzten Samstag entdeckte man ebenso einen, bis dato, unerklärlichen Flug. Der deutsche Bombardier Challenger 604 von FAI Aviation reist, ausgehend vom Anfangsstart Frankfurt, in die Stadt Moskau. Kurz nachdem die Landung in der russischen Hauptstadt vollendet wird, setzt der Pilot des Bombardier Challenger die Maßnahmen zum Rückflug und fliegt über Lettland und die Ostsee zurück zum Nürnberger Albert-Dürer-Airport. Da der besagte Flieger mit der Kennung D-AFAA als Ambulanzflugzeug bekannt ist, wird ein medizinischer Notfall befürchtet. Um welchen Patienten es sich handelt, ist unklar. Der Flug jedoch widersprach keiner Sanktion und galt somit nicht als rechtswidrig, wie die FAI Aviation näher beschreibt. Die Mutmaßung des Patienten fällt auf den ehemaligen Jugendfreund Putins namens Sergei Roldugin. Die betroffene Fluglinie dementiert dies jedoch und stellt klar, dass keine der Vermutungen der Wahrheit entspricht. Man dürfe aber aufgrund des Datenschutzes keine näheren Details preisgeben.

weiterlesen »

Egypt Air erneut mit Boeing 787-9 Dreamliner am BER zu Gast

ITB in Berlin sorgt für höhere Nachfrage. Das am heutigen Dienstag gestartete weltweit größte Branchentreffen, die ITB in Berlin sorgt für volle Maschinen so ist dieser Tage vermehrt der Einsatz von Maschinen des Typs A321neo ab Berlin zu beobachten, so unter anderem bei Aegean, Iberia Express, der Lufthansa oder auch Pegasus Airlines. Der A321neo bietet hierbei je nach gewählter Konfiguration durch die Airline bis zu 240 Passagieren Platz und eignet sich optimal auf der Kurz- und Mittelstrecke um eine höhere Nachfrage abzudecken. Die internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin, findet nach dem ausschließlich digitalen Format der vergangenen Jahre nun erstmals wieder in Präsenz statt, dafür ist die Messe ab diesem Jahr erstmals ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Egypt Air setzt größeres Fluggerät ein Am heutigen Dienstag setzte der ägyptische Flagcarrier “Egypt Air” dabei erneut Langstreckengerät auf dem Berlin Umlauf ab Kairo ein, einen Boeing 787-9 Dreamliner mit Platz für bis zu 309 Gäste. Die Maschine teilt sich dabei in eine Business Class mit 30 Sitzen in einer 1-2-1 Konfiguration sowie 279 Sitzen in der Economy in einer 3-3-3 Bestuhlung und wird normalerweise auf den Egypt Air Langstrecken ab Cairo beispielsweise nach Johannesburg oder Peking eingesetzt. Bei hoher Nachfrage setzt Egypt Air diesen aber auch flexibel im gesamten Streckennetz ein, so ist der Flugzeugtyp auch hin und wieder Gast am Flughafen London – Heathrow.

weiterlesen »

Jacksonville: Spirit-A320 musste nach Brand notlanden

Der von Spirit Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung N695NK erlitt auf Flug NK256 von Dallas/Fort Worth nach Orlando einen Brand in einem Gepäckfach. Derzeit wird davon ausgegangen, dass dieser von einem Akku ausgelöst wurde. Die Besatzung konnte an Bord auf die fachkundige Hilfe eines Experten zurückgreifen, denn rein zufällig befand sich ein Feuerwehrmann im Ruhestand in der Kabine. Der Fluggast half dem Kabinenpersonal beim Löschen des Feuers und konnte den für solche Fälle gut ausgebildeten Flugbegleitern mit zusätzlichem Fachwissen unter die Arme greifen. Der Kapitän entschied sich angesichts des Vorfalls den Flug, der eigentlich nach Orlando führen sollte, abzubrechen. Die Maschine forderte in Jacksonville eine Landung mit Priorität an, die auch erfolgreich absolviert wurde. Am Boden wurde der Airbus A320 von Rettungskräften und der Flughafenfeuerwehr empfangen. Offiziellen Angaben nach haben sich durch den Vorfall zehn Passagiere und/oder Crewmitglieder zumindest leicht verletzt. Diese wurden vorsorglich in ein sich nahe dem Jacksonville-Airport befindliches Krankenhaus eingeliefert. Die NTSB hat mittlerweile ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses soll aufklären was genau den Brand ausgelöst hat und wie künftig solche Ereignisse vermieden werden können.

weiterlesen »

AUA-Betriebsversammlungen: Diese Rechte haben betroffene Passagiere

Die Gewerkschaft Vida hat angekündigt, am 7.3.2023 Betriebsversammlungen mit dem Bordpersonal der AUA abzuhalten. Dies führt nach Angaben der AUA zu Verspätungen und Flugausfällen. Für betroffene Reisende bietet die EU-Fluggastrechte-Verordnung Schutz und einen klaren Rechtsrahmen. Kommt es zu einer kurzfristigen Annullierung eines geplanten Fluges, für den bereits ein Ticket/Flugschein erworben worden ist, hat man als Fluggast das Recht auf: Da es sich um eine Betriebsversammlung des Beförderungsunternehmens selbst handelt, nicht etwa eines Sub-Unternehmens (z.B. Bodenpersonal), stellt dies keinen „außergewöhnlichen Umstand“ dar, der die Airlines von der Verpflichtung, eine Entschädigung zu leisten, entbindet. „Zu beachten ist, zuerst in Kontakt mit der Airline zu treten bevor man eigenständig eine alternative Beförderung bucht. In der Regel sollte proaktiv eine alternative Beförderung angeboten werden“, rät Maria-Theresia Röhsler, Geschäftsführerin der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte. Die von der Europäischen Kommission herausgegebenen Leitlinien erörtern weiter, dass ein Luftfahrtunternehmen die Kosten für die anderweitige Beförderung erstatten muss, wenn es der Verpflichtung zum Angebot einer anderweitigen Beförderung unter vergleichbaren Reisebedingungen nicht nachkommt. Wenn das Luftfahrtunternehmen keine Wahl zwischen Erstattung oder anderweitiger Beförderung anbietet, sondern einseitig beschließt, die ursprünglichen Flugscheinkosten zu erstatten, haben Passagiere Anspruch auf Erstattung der Mehrkosten des neuen Flugscheins unter vergleichbaren Reisebedingungen. Sollte der Flug stattfinden aber verspätet sein, stehen Fluggästen folgende Leistungen zu: Fluggäste, die von einer Annullierung oder einer Flugverspätung in Folge der Betriebsversammlungen bei der AUA betroffen sind, finden auf der Website der apf einen Musterbrief mit dem sie ihre Passagierrechte bei der Airline einfordern können: https://www.apf.gv.at/de/musterbriefe-entschaedigung-fluglinie.html Erhalten sie innerhalb einer Frist von sechs Wochen keine oder keine zufriedenstellende Antwort von der Fluglinie,

weiterlesen »