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Foster+Partners plant neuen Großflughafen in Riad

Das Architekturbüro Foster + Partners hat in Saudi-Arabien die Ausschreibung für den Entwurf des Masterplans für den King Salman International Airport gewonnen. Der neue Flughafen soll die Position Riads als globales Logistikzentrum stärken, den Verkehr, den Handel und den Tourismus ankurbeln und als Brücke zwischen dem Osten und dem Westen fungieren wird. „Mit Blick auf die Zukunft stellt der neue King Salman International Airport das traditionelle Terminal als eine einzige Abfertigungshalle mit mehreren Eingängen neu dar. Das Terminal ist sehr ortsgebunden und verbindet die Passagiere mit den sinnlichen Erfahrungen der Stadt, mit natürlichen Elementen, gedämpftem Licht und modernsten Einrichtungen“, so Foster-Chef Luke Fox in einer ersten Erklärung. Der neue Flughafen Riad soll auf einer Fläche von 57 Quadratkilometern errichtet werden. Sofern die aktuellen Pläne umgesetzt werden, wäre der Airport dann einer der größten der Welt. Geplant sind sechs parallele Runways sowie ein äußerst großes Terminal. Der Flughafen soll bis 2030 bis zu 120 Millionen Reisende aufnehmen und bis 2050 185 Millionen Reisende mit einer Kapazität von 3,5 Millionen Tonnen Fracht abfertigen können. Auch soll der künftige Flughafen die Homebase der geplanten Fluggesellschaft RIA werden. Diese soll vor Ort ein Drehkreuz, das unter anderem Dubai und Abu Dhabi sowie Doha Konkurrenz machen soll, betreiben. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wobei die Pläne angeblich keinen Einfluss auf die ebenfalls staatliche Saudia haben sollen.

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Eurowings errichtet Basis am Flughafen Graz

Die Fluggesellschaft Eurowings wird auf dem Flughafen Graz eine Basis errichten. Neu aufgenommen werden unter anderem die Ziele Hamburg und Berlin-Brandenburg. Gleichzeitig sollen die Frequenzen in Richtung Düsseldorf und Stuttgart aufgestockt werden. Mit den für Graz neuen Destinationen Chania (Kreta) und Larnaca, sowie Hurghada, Karpathos, Korfu, Kos und Rhodos, stehen sieben Ziele in den beliebten Urlaubsländern Griechenland, Ägypten und Zypern auf dem Programm. Eine Ausweitung der Kapazität nach Mallorca ist in Arbeit. In Richtung Deutschland hat man bereits die Ziele Düsseldorf und Stuttgart, die man von Austrian Airlines übernommen hat, im Portfolio. Ergänzend dazu sollen auch Hamburg und Berlin-Brandenburg aufgenommen werden. Insgesamt sollen bis zu 25 wöchentliche Rotationen in Richtung Deutschland angeboten werden. Die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe Ltd. wird ab Sommerflugplan 2022 eine Maschine auf dem österreichischen Airport stationieren. Laut Mitteilung des Airports sollen die neuen Strecken ab Montag, den 19. Dezember 2022 zur Buchung freigegeben werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab Graz im kommenden Sommer ein breites Programm an attraktiven Zielen anbieten, die auf der Wunschliste vieler Urlauber ganz oben stehen“, erklärt Eurowings CEO Jens Bischof. „Gleichzeitig verbinden wir die Steiermark stärker als zuvor mit den wichtigsten deutschen Ballungszentren. Urlauber wie Geschäftsreisende profitieren dabei von unserem Value-Konzept, das mit Flexibilität, Komfort und Nachhaltigkeit auf die Kernbedürfnisse der Flugreisenden von heute eingeht. Unsere Ausweitung ist darüber hinaus ein starkes Bekenntnis zum Luftverkehrs-standort Graz und der gesamten Region.“ „Hamburg und Berlin stellen eine großartige Bereicherung unseres Flugplangebots dar, von dem auch der Tourismus- und Wirtschaftsstandort Steiermark profitieren wird“,

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Österreich: „Black Hawk“ feiert 20-jähriges Bundesheer-Jubiläum

Das österreichische Bundesheer setzt seit rund 20 Jahren die Helikopter des Typs S-70 „Black Hawk“ ein. Aus diesem Anlass fand am Montag im Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn ein Festakt in Anwesenheit von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) statt. „Die beachtliche Leistungsbilanz der ,Black Hawk‘-Flotte zeigt, wie wichtig Mobilität im Luftraum für unsere Truppe ist. Dass mit dem ,Black Hawk‘ nun seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell – und das auch noch besonders sicher – geflogen wird, freut mich besonders. Ich danke allen Pilotinnen und Piloten, Technikern und allen, die im System ,Black Hawk‘ tätig sind für ihre zuverlässige und hochpräzise Arbeit. Darauf können wir alle sehr stolz sein! Darüber hinaus freue ich mich, dass es uns gelungen ist, mit der notwendigen Modernisierung unserer ,Black Hawk‘-Hubschrauber auf neuestem Stand zu sein. Mit dem Ankauf der Leonardo AW169 und der Verfügbarkeit des ersten Hubschraubers noch 2022, werden sich damit zwei hochmoderne Hubschraubertypen – für Österreichs Sicherheit – ideal ergänzen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Am 21. September 2002 erfolgte der erste Flug eines Bundesheer-„Black Hawk“ in Österreich. Seit damals leisteten die Maschinen des Österreichischen Bundesheeres rund 30.000 Flugstunden und transportierten dabei etwa 250.000 Passagiere und 27.000 Tonnen Fracht. Der „Black Hawk“ hat sich als leistungsfähiger und zuverlässiger Hubschrauber bei zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland bewährt, zuletzt etwa bei der Waldbrandbekämpfung in Hirschwang an der Rax. Stationiert sind alle österreichischen S-70 „Black Hawk“ am Fliegerhost Brumowski in Langenlebarn. Derzeit läuft die Modernisierung der österreichischen „Black Hawks“. Dabei wird das komplette Avioniksystem des Hubschraubers auf neuersten

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EASA könnte B737-Max-Upgrades verpflichtend vorschreiben

Die EASA zieht in Betracht, dass unabhängig von einer etwaigen Ausnahmebewilligung die Maschinentypen Boeing 737 Max-7 und Max-10 mit den jüngsten Sicherheitssystemen nachgerüstet werden müssen. In den USA zeichnet sich derzeit ab, dass dem Hersteller eine Sondergenehmigung erteilt werden könnte. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Kongress am Ball, denn ab Ende Dezember 2022 gilt ein neues Gesetz, das besagt, dass zusätzliche Sicherheitssysteme vorhanden sein müssen. Für Boeing hat dies einen entscheidenden Nachteil, denn die bereits zugelassenen Varianten Max-8 und Max-9 haben dieses nicht. Piloten würden beim Mischbetrieb mit den noch nicht zertifizierten Mustern Max-7 und Max-19 zusätzliche Schulungen benötigen. Dadurch würde für den Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Das Vertrauen in Boeing ist aufgrund der Max-Misere ohnehin beschädigt, so dass es im U.S.-Kongress zwei unterschiedliche Meinungen gibt. Die eine Seite ist der Ansicht, dass dem Hersteller – ungeachtet des neuen Gesetzes – eine Ausnahme gewährt werden soll und die andere spricht sich strikt dagegen aus. Somit hängt die Zertifizierung der beiden Modelle in der Luft. Die Kommunikationschefin der EASA, Janet Northcote, erklärte unter anderem gegenüber der Seattle Times: „Die eigentliche Nachrüstung der in Betrieb befindlichen Flotte kann auf verschiedene Weise erreicht werden, einschließlich möglicherweise obligatorischer Maßnahmen der FAA oder EASA“. Weiters habe sich Boeing verpflichtet, dass die Upgrades für die Nachrüstung verfügbar gemacht werden sollen. Im Falle einer Verabschiedung würde das Gesetz in den USA von Boeing verlangen, ein verbessertes Angle of Attack (AoA)-System nachzurüsten, das einen dritten Sensor beinhalten würde, der die Daten von zwei

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Japan bestellt zwei weitere KC-46A-Tankflugzeuge

Die japanischen Luftverteidigungskräfte stocken eine bestehende Order von vier Boeing KC-46A-Tankflugzeugen um zwei Exemplare auf. Somit hat Japan insgesamt sechs Exemplare beim U.S.-amerikanischen Hersteller bestellt. Offiziellen Angaben nach beträgt der Auftragswert der zusätzlichen Bestellung rund 398 Millionen U.S.-Dollar. Die Auslieferungen sollen bis etwa 2030 abgeschlossen sein. „Diese zusätzliche KC-46A-Bestellung stärkt das amerikanisch-japanische Sicherheitsbündnis zur Förderung von Sicherheit und Stabilität im gesamten Pazifikraum“, wird Will Shaffer, Präsident von Boeing Japan, in der Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Japan orderte im Jahr 2016 zunächst vier KC-46-Tankflugzeuge und war damals der erste internationale Kunde. Je zwei Exemplare wurden bereits in den Jahren 2021 und 2022 ausgeliefert. Weitere Einheiten stehen in den Folgejahren an. Das Muster wurde immer wieder kritisiert, da Boeing mit technischen Mängeln zu kämpfen hatte. Mittlerweile haben unter anderem Israel und Japan dieses bestellt. Auch weitere Staaten sollen laut über den Kauf nachdenken.

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OE-LWN: Embraer 195 machte Austrian Airlines Probleme „im Doppelpack“

In den letzten Tagen hatte Austrian Airlines gleich zweimal mit technischen Problemen an der OE-LWN zu kämpfen. Zunächst ging der Embraer 195 in Innsbruck AOG und nach dem Übersteller nach Wien gab es auf einem kommerziellen Flug nach Hannover Fahrwerksprobleme, die zu einer Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt führten. Am 3. Dezember 2023 flog der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWN planmäßig von Wien nach Innsbruck. In Tirol wurden dann technische Probleme festgestellt, so dass der Rückflug nicht durchgeführt werden konnte. Da man in Innsbruck kein technisches Personal für diesen Maschinentyp hatte, musste dieses erst mit dem nachfolgenden Linienflug eingeflogen werden. Der ursprünglich mit der LWN geplante Flug musste aber gestrichen werden. Laut Austrian Airlines konnten die Techniker den vom Unternehmen nicht näher bezeichneten Defekt beheben. Abheben konnte die OE-LWN dann trotzdem nicht sofort, denn ein neuerliches „Problem“ ist aufgetreten: Die maximale Arbeitszeit der Crew war bereits erreicht, so dass diese nicht mehr fliegen durfte. Eine Ersatzbesatzung hat man in Innsbruck nicht zur Verfügung gehabt, so dass die Flugbegleiter und Piloten in Tirol übernachteten und am Folgetag den Regionaljet ferry, also ohne Passagiere nach Wien überstellt haben. Rücklandung unmittelbar nach Ferryflug Anschließend sollte die OE-LWN als OS293 nach Hannover fliegen. Abgehoben ist dieser Embraer 195, jedoch stellte die Cockpitbesatzung dann ein Problem im Bereich des Fahrwerks fest. Man flog einige Runden, um überschüssigen Treibstoff zu verbrennen und setzte dann sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Die Maschine wurde anschließend erneut in die Obhut der Mechaniker und Ingenieure des firmeneigenen Technikbetriebs

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Qantas reaktiviert sechsten Airbus A380

Beim australischen Oneworld-Mitglied Qantas schreitet die Wiederinbetriebnahme der Airbus-A380-Flotte weiter voran. In Kürze wird man mit der VH-OQA die sechste Einheit in Dienst stellen. Derzeit wird der Superjumbo in Abu Dhabi gewartet. Ursprünglich hatte Qantas zwölf A380. Diese wurden kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie stillgelegt. Zwischenzeitlich wurden zwei Einheiten verschrottet, so dass die Flotte auf zehn Maschinen geschrumpft ist. Fünf Stück setzt man bereits kommerziell ein und Nummer sechs soll spätestens rund um Weihnachten wieder in den Liniendienst gestellt werden. Damit will Qantas der traditionell hohen Nachfrage Rechnung tragen. Derzeit geht man seitens des Carriers davon aus, dass bis Ende 2023 die zehn verbliebenen Exemplare wieder im Liniendienst stehen werden. Wie lange Qantas auf dieses Muster setzen wird, ist noch offen. Die Fluggesellschaft setzt den Airbus A380 seit dem Jahr 2008 ein.

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Sanktionen: Aeroflot kann kein Inflight-Entertainment anbieten

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot kann aufgrund westlicher Sanktionen an Bord ihrer Flugzeuge, die mit einem Inflight-Entertainment-System ausgerüstet sind, keine Bordunterhaltung mehr anbieten. Hintergrund ist, dass die Dienstleister ihre Tätigkeit eingestellt haben. Aeroflot spielt den Umstand auf dem firmeneigenen Telegram-Kanal herunter und behauptet, dass es sich nur um eine vorübergehende Einschränkung handeln soll. Weiters hebt man hervor, dass es doch für die Passagiere gut wäre, wenn diese während der Flüge einen „digitalen Entzug“ machen und ein Buch lesen oder eine Runde schlafen. Man versichert, dass man in Kürze wieder Filme und Musik anbieten kann, denn Aeroflot würde intensiv an einer „rein russischen Lösung“ arbeiten. Viele Fluggesellschaften greifen beim IFES auf externe Dienstleister zurück. Im Regelfall sind die Inhalte lokal gespeichert und können dann, je nach Ausrüstung der jeweiligen Maschine, über Bildschirme und/oder mobile Endgeräte (über WLAN) abgerufen werden. Die westlichen Sanktionen führten nun dazu, dass sich jene Dienstleister, die Aeroflot bislang genutzt hat, zurückgezogen haben und damit die Zusammenarbeit beendet haben. Die Folge daraus: An Bord der Flugzeuge der russischen Airline gibt es nun keinerlei IFES-Inhalte mehr.

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Singapore Airlines und Thai Airways wollen eng zusammenarbeiten

Die Star-Alliance-Mitglieder Singapore Airlines und Thai Airways wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu hat man eine Absichtserklärung, die zur Bildung einer strategischen Partnerschaft führen soll, unterschrieben. Kernstück sind zusätzliche Codeshare-Verbindungen. Sofern die das Memorandum of Understanding tatsächlich umgesetzt wird, will man zunächst zwischen Singapur und Bangkok eng kooperieren. Thai Airways würde in weiterer Folge ihren Code auf Singapore-Airlines-Flüge nach Kapstadt, Johannesburg, Houston, Los Angeles, New York, San Francisco, Seattle und Vancouver legen. Die singapurische Fluggesellschaft teilte mit, dass die Vereinbarung Flüge von Singapur Changi Airport (SIN) nach New York John F. Kennedy International Airport (JFK) und Newark Liberty International Airport (EWR) umfassen wird. Diese Codeshare-Flüge müssen noch von den Behörden genehmigt werden. Die beiden Fluggesellschaften werden auch weiterhin nach Möglichkeiten für Codesharing auf anderen Flügen zwischen Singapur und Thailand sowie zu Zielen in Europa, Indien und im Südwestpazifik Ausschau halten. „SIA und Thai verbindet seit vielen Jahren eine enge Beziehung, die wir mit diesem umfassenden Abkommen weiter ausbauen wollen. Beide Fluggesellschaften haben einen treuen Kundenstamm und sind sowohl in Südostasien als auch auf der ganzen Welt aktiv“, sagte Goh Choon Phong, Chief Executive Officer von Singapore Airlines. Der amtierende CEO von Thai Airways, Suvadhana Sibunruang, merkte an, dass die Partnerschaft „auch die Ausweitung des Thai-Netzes auf weitere Strecken in den Vereinigten Staaten, Kanada, Südafrika, Europa, Indien und im Südwestpazifik ermöglichen wird. Die Zusammenarbeit stärkt die Netzwerke der beiden Fluggesellschaften als Mitglieder der Star Alliance“.

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Russland: PD-35-Triebwerk verschiebt sich bis mindestens 2029

Das russische Aviadvigatel PD-35-Triebwerk wird sich um zumindest zwei Jahre verzögern. Dies räumte Alexander Inozemtsev, Chefingenieur der United Engine Corporation, gegenüber der Agentur Tass ein. Ursprünglich war vorgesehen, dass das PD-25 zwischen 2027 und 2028 erstmals ausgeliefert werden soll. Aufgrund „aller Ereignisse verschiebt sich der Termin um ein paar Jahre“. Der Manager vermeidet es genaue Gründe wie den Krieg gegen die Ukraine bzw. daraus resultierende Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zu benennen. Derzeit geht man seitens der United Engine Corporation davon aus, dass das PD-35 nicht vor dem Jahr 2029 ausgeliefert werden kann. Angeblich würde auch dahinterstecken, dass man für die Modelle PD-14, PD-8 und PS-90A zusätzliche personelle Ressourcen einsetzen muss, da diese momentan Priorität haben sollen. Bei der PD-35 handelt es sich um eine verbesserte und modifizierte Version der PD-14, die sich derzeit in der Entwicklung befindet und als Antrieb für die MC-21, Russlands kommendes Mittelstreckenflugzeug, vorgesehen ist. Es soll mit Triebwerken wie dem Rolls-Royce Trent 1000 und dem GEnx von General Electric konkurrieren und bis zu 77.000 Pfund Schub entwickeln.

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