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Silver Ray: Silversea Cruises lässt weiteres Schiff bauen

Die Reederei Silversea Cruises wird mit der Silver Ray ein weiteres Kreuzfahrtschiff bekommen. Dieses soll im Sommer 2024 in See stechen und ist ein Schwesterschiff der sich in Bau befindlichen Silver Nova. Deren Jungfernfahrt ist für den August 2023 angekündigt. Die beiden Neubauten sollen über ein Antriebssystem, das sich sowohl aus LNG als auch aus Brennstoffzellen speisen wird, bekommen. Überschüssige Energie soll in Akkumulatoren zwischengespeichert werden und beispielsweise für die Beleuchtung oder im Hotelbetrieb verwendet werden können. Hersteller der neuen Kreuzfahrtschiffe ist die Meyer Werft. In einer gemeinsamen Medienerklärung, die anlässlich des so genannten Brennstarts verschickt wurde, heben die Reederei und der Schiffsbauer hervor, dass die Neubauten dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz entsprechen sollen. Für die Meyer-Werft sagte Geschäftsführer Jan Meyer: „Die Silver Ray stellt wie die Silver Nova mit ihrem innovativen Antriebskonzept und weiteren maßgeblichen technischen Verbesserungen einen Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt dar“.

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Air Serbia: Serbische Regierung will direkte Subventionen einstellen

Die serbische Regierung will ab dem kommenden Jahr die Fluggesellschaft Air Serbia nicht mehr direkt aus dem Bundeshaushalt subventionieren. Es ist das erste Mal seit etwa neun Jahren, dass im Budget keine Mittel für den Carrier reserviert wurden. Wie viel Geld Air Serbia über die Jahre hinweg von der Regierung zugewiesen bekommen hat, wird in Serbien als großes Geheimnis behandelt. Klar ist, dass es erhebliche Finanzmittel waren, denn nachdem sich Etihad Airways aus den defizitären Beteiligungen nach und nach zurückgezogen hat, ist in Belgrad die Regierung in die Bresche gesprungen. Dies hatte für die Fluggesellschaft den Vorteil, dass Schicksale wie jene von Jet Airways, Air Berlin, Darwin Airline und Alitalia erspart geblieben sind. Der Golfcarrier ist weiterhin als Minderheitsaktionär aktiv, jedoch wurden zwischenzeitlich auch die gewährten Kredite getilgt. Air Serbia befindet sich auf einer Liste von etwa 60 Unternehmen, die von der Regierung als besonders wichtig eingestuft sind. Für diese waren im Jahr 2022 etwa 80 Millionen Euro budgetiert. Weiters erhält der Carrier zusätzliche Zuschüsse, die beispielsweise in Form von Streckensubventionen gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass so rund 20,8 Millionen Euro pro Jahr an die Fluggesellschaft geflossen sind. Allerdings behaupten Regierungsmitglieder, dass Air Serbia gar nicht direkt subventioniert wurde. Die Finanzmittel würden der Tilgung von Altlasten, die noch aus der Zeit von Jat Airways stammen, dienen. Dazu habe man sich bei Vertragsabschluss mit Etihad Airways verpflichtet. Daher sollen diese Schulden bis zum Jahr 2023 im Geschäftsbericht ausgewiesen sein und waren bislang auch im Jahreshaushalt des Staats budgetiert.

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Im Kundenauftrag: Japan Airlines wird mit A321P2F im Inland fliegen

Im Auftrag der Yamoto Holdings wird Japan Airlines ab Frühjahr 2024 bis zu 21 tägliche Frachtflüge mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchführen. Vorerst sollen drei A321 durch die Elbe Flugzeugwerke in Singapur umgebaut werden. Operativ werden die Cargoflugzeuge dann von der JAL-Tochter Spring Airlines Japan betrieben werden. Lackiert werden diese in den Farben von Yamoto Transport. Die Konvertierung soll im März 2023 starten und bis Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. „An jedem der Flughäfen, an denen Frachter eingesetzt werden sollen, installieren wir die erforderlichen Flugzeuge und verbessern die Einrichtungen, die für den Einsatz von Frachtern erforderlich sind. Beide Unternehmen werden in Vorbereitung auf den Start der neuen Flugzeuge im Jahr 2024 neue Mitarbeiter einstellen, darunter auch solche, die im Flugbetrieb und bei der Frachtabfertigung tätig sein werden“, so Japan Airlines in einer Stellungnahme. Die drei Airbus A321P2F sollen überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass diese bis zu 21 Mal pro Tag zwischen Tokio, Kitakyushu, Sapporo und Okinawa verkehren werden. Der Einsatz der Umbau-Frachter soll dem Auftraggeber signifikante Kostenvorteile bieten. Aufgrund des Umstands, dass der Staat Japan aus verschiedenen Inseln besteht, spielt Luftfracht eine große Bedeutung im Inland.

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Azores Airlines soll privatisiert werden

Die Regionalregierung der Azoren beabsichtigt die Fluggesellschaft Azores Airlines zu privatisieren. Hintergrund ist, dass die Sata-Gruppe finanziell unter Druck steht. Derzeit ist nicht geplant, dass die Regionalfluggesellschaft Sata verkauft werden soll. Duarte Freitas, der in der Regionalregierung für die Finanzen zuständig ist, erklärte vergangene Woche im Rahmen der Haushaltsdebatte, dass man sich auf die Suche nach einem Käufer für Azores Airlines machen wird. Eine entsprechende Ausschreibung werde man in den nächsten Wochen veröffentlichen. Weiters: „Bei der Rettung der SATA vor dem Desaster, auf das sie zusteuerte, haben wir uns verpflichtet, die Mehrheit des Kapitals der Azores Airlines zu privatisieren. Das werden wir tun“. Vorgesehen ist, dass am 1. Jänner 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Zuvor wird der Sata-Konzern eine Holding-Struktur bekommen. Dies soll die Herauslösung von Azores Airlines vereinfachen. Weiters sagte der Politiker: „Ich kann an dieser Stelle ankündigen, dass die Umstrukturierung der Sata-Gruppe Anfang Dezember abgeschlossen sein wird und eine Holdinggesellschaft geschaffen wird, die die Trennung der verschiedenen Unternehmen ermöglicht, wodurch SATA Air Açores von schädlichen Auswirkungen isoliert wird und die Veräußerung von Azores Airlines möglich wird“.

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Hongkong hat dritte Piste offiziell eröffnet

Der Flughafen Hongkong hat am 25. November 2022 die dritte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb genommen. Der Airport wird nun im Three-Runway-System betrieben. Dies soll zu einer erheblichen Steigerung der Kapazität führen. Derzeit hält sich im Passagierbereich die Nachfrage internationaler Touristen, die die chinesische Sonderverwaltungszone besuchen wollen, in sehr eng gesteckten Grenzen. Hintergrund ist, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen noch immer vergleichsweise streng sind. Zwar praktiziert Hongkong lockerere Regeln als die Volksrepublik China, jedoch schrecken diese noch immer potentielle Besucher ab. Am 25. November 2022 wurde die dritte Piste des Flughafens Hongkong feierlich eröffnet. Die Bauarbeiten haben bereits im August 2016 begonnen und waren sehr aufwendig. Es mussten zunächst 650 Hektar Land gewonnen werden. Dies geschah durch Aufschüttung im Meer rund um den bestehenden Airport, dessen Areal seinerzeit ebenfalls aufgeschüttet wurde. Die rund 3.800 Meter lange Start- und Landebahn ging im Juli 2022 in den Probebetrieb. Im nächsten Ausbauschritt soll das Terminal 2 um den Flugsteig T2 erweitert werden. In diesem Zusammenhang werden auch ein neues Gepäckabfertigungssystem sowie ein automatisierter People-Mover errichtet werden.

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Zypern: Wizz Air baut Saudi-Arabien-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf Zypern auszubauen. Man wird zwei weitere Airbus A321neo, die von der maltesischen Tochter betrieben werden, in Larnaka stationieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Ryanair angekündigt, dass man die Präsenz auf der Insel Zypern ausbauen wird. Der irische Lowcoster expandiert aber nicht in Larnaka, sondern am kleineren Flughafen Paphos. Somit gehen sich die beiden Billigflieger in Sachen Expansion im Inselstaat aus dem Weg, da die beiden Airports völlig unterschiedliche Zielregionen bedienen. Wizz Air wird im Sommer 2023 drei Maschinen in Larnaka stationieren Dazu kommen, genau wie bei Ryanair, Flugzeuge, die von anderen Bases heraus Zypern ansteuern werden. Der pinkfarbene Lowcoster will drei neue Strecken aufnehmen. Weiters stockt man auf sechs bestehenden Routen die Frequenzen auf. Insgesamt wird man 32 Ziele, darunter neu Dammam, Jeddah und Riyadh, anbieten. Aufgestockt werden die Ziele Athen, London-Luton, Prag, Tel Aviv, Thessaloniki und Eriwan. „Wir freuen uns, in Zypern zu expandieren und unser Engagement für den Ausbau unserer Marktpräsenz durch die Verdoppelung der Anzahl der Flugzeuge, die wir von diesem Land aus betreiben, zu demonstrieren. Die Bereitstellung dieser beiden zusätzlichen Flugzeuge in Larnaca ermöglicht es uns, unser Marktangebot weiter zu stärken und unseren zypriotischen Kunden die Möglichkeit zu geben, mit uns auf insgesamt 32 Routen in 18 Länder zu reisen und den Tourismus auf der Insel der Liebe zu steigern, indem wir Zypern mit so vielen Zielen verbinden“, so Robert Carey, Präsident von Wizz Air.

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Kanada: Flair-Boeing 737 machte unfreiwilligen Ausflug ins Grüne

Am Freitag, den 25. November 2022, ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung C-FFLC, betrieben von der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines, auf dem Waterloo International Airport von der Piste abgekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer F8501 auf dem Weg von Vancouver nach Waterloo. Bis zur Landung ist der Flug ohne Auffälligkeiten verlaufen. Am frühen Morgen des 25. November 2022 setzte die C-FFLC auf Piste 26 zur Landung an. Es gelang den Piloten jedoch nicht auszurollen und wie üblich von der Runway abzureden. Die Boeing 737-800 geriet am Ende der Piste in weichen Grund und blieb dort stecken. An Bord befanden sich 134 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Alle konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Erst kürzlich blieb ein Beluga XL nach einer Landung im Schlamm stecken. Die Maschine musste äußerst mühsam aus ihrer misslichen Lage befreit werden, wobei die Crew unverletzt geblieben ist.

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Grüne wollen Flughafen Bremen vom Netz nehmen

Die in Bremen an der Landesregierung beteiligten Grünen stellen die defacto-Schließung des örtlichen Flughafens in dem Raum. Geht es nach den Plänen dieser Partei, so könnte der Verkehrsflughafen schon bald in eine Art Airbus-Werksflughafen mit General Aviation degradiert werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bremer Flughafen seit vielen Jahren defizitär ist und in starker Konkurrenz mit dem größeren Hamburg steht. Den Grünen ist der Umstand, dass es ab Bremen fast ausschließlich Flüge innerhalb Deutschlands und auf der Kurzstrecke gibt, ein Dorn im Auge. Diese könne man, so die Partei, auch auf die Schiene verlagern oder von anderen Flughäfen aus bedienen. In Bremen werde zu viel Steuergeld „verschwendet“. Aus dem Entwurf des Wahlprogramms für die Landtagswahl, die im Mai 2023 stattfinden wird, geht hervor, dass man den Airport in einen Werksflughafen für Airbus und andere vor Ort tätige Firmen umwandeln will. Die General Aviation soll erhalten bleiben, jedoch will man künftig keine Linien- und Charterflüge mehr haben. Dadurch sollen die Kosten für den Steuerzahler drastisch gesenkt werden und gleichzeitig argumentiert man mit dem Thema Klimaschutz. Man führt an, dass die meisten Flugverbindungen nach Frankfurt, Stuttgart, München und Amsterdam führen würden. Diese könne man auf die Schiene verlegen oder aber ab Hamburg antreten. Der lokale Grünen-Chef Florian Pfeffer stellt die Frage in den Raum, ob die Steuerzahler in Bremen und Bremerhaven das jährliche Defizit des Airports noch weiter tragen wollen. Allerdings fand das Vorhaben beim Parteitag, der am Wochenende abgehalten wurde, keine Mehrheit. Der entsprechende Passus wird daher nicht ins

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British Airways verdoppelt Gatwick-Flotte

Das IAG-Konzernmitglied British Airways will die auf dem Flughafen London-Gatwick stationierte Flotte auf bis zu 28 Maschinen verdoppeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer weiteren Gebührenerhöhung an der Homebase Heathrow so die Kosten reduzieren will. Derzeit setzt British Airways ab dem zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt 14 Maschinen ein. Diese werden von BA Euroflyer, die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen wurde, betrieben. Weiters ist das eine oder andere Wetlease-Flugzeug im Einsatz. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ will der Carrier die Präsenz in Gatwick insbesondere wegen einer bevorstehenden Gebührenerhöhung in Heathrow ausbauen. Derzeit ist vorgesehen, dass 24 bis 28 Verkehrsflugzeuge künftig in Gatwick stationiert sein sollen. Auch sollen die anhaltenden Probleme wie die Passagierobergrenze diese Entscheidung beeinflusst haben.

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Skyexpress deutlich aktiver als vor der Corona-Pandemie

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 besonders stark wachsen. Laut von Eurocontrol veröffentlichter Zahlen steigerte sich das Verkehrsaufkommen um 162 Prozent. Damit nimmt man Platz 38 unter den verkehrsreichsten Carriern ein. Im Jahr 2020 überraschte Skyexpress, die zuvor ein reiner Turboprop-Operator war, mit der Bestellung von Airbus A320neo. Viele Fluggesellschaften standen damals unter dem Schock der Corona-Pandemie und die Flugbetriebe waren stark reduziert. Das griechische Luftfahrtunternehmen stockte die Mittelstreckenflotte seither sukzessive auf. Momentan führt man im Durchschnitt 119 Flüge pro Tag durch. Damit ist man wesentlich mehr in der Luft als im Vorkrisenjahr 2019. Der Carrier behauptet, dass man im Sommer 2022 keinen einzigen Flug stornieren musste. In Zukunft will man den Flugverkehr von/nach Griechenland weiter ausbauen und sieht sich das Wachstumsmotor für den Tourismus.

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