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Corendon kürzt Sommerflugplan 2023 ab der D-A-CH-Region erneut

Die Fluggesellschaft Corendon wird im Sommerflugplan 2023 kürzer treten und weniger offensiv im deutschsprachigen Raum aktiv sein. Bereits in diesem Jahr hat man zahlreiche Strecken mitunter sehr kurzfristig eingestellt oder erst gar nicht aufgenommen. Kürzlich wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass man es im Sommer 2023 langsamer angehen wird. Corendon und ihr Malta-Ableger Corendon Europe haben im Sommer 2022 versucht eine starke Expansion durchzuführen. Diese wurde insbesondere mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt, jedoch handelt es sich dabei um ein sehr teures Unterfangen, denn der Subunternehmer muss bezahlt werden – egal wie viele Passagiere sich an Bord befinden. Offen zugeben will man es seitens Corendon nicht, aber man hat sich offensichtlich verschätzt und verhoben. Möglicherweise hat das Management rechtzeitig die Reißleine gezogen. Von Langstreckenflügen mit Airbus A330 von Airhub Airlines ist übrigens schon länger keine Rede mehr. Das betroffene Flugzeug ist nicht mehr für Corendon im Einsatz. Beide Unternehmen wollen diesen Umstand nicht kommentieren. Vor wenigen Wochen wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass sich die türkische Firmengruppe, die über Flugbetriebe in der Türkei, in den Niederlanden und auf Malta verfügt, im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird. Auch wurde den Mitarbeitern angekündigt, dass man weniger Wetlease-Flugzeuge einsetzen wird und zahlreiche Routen nicht mehr reaktivieren wird. Was noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, steht auf dem Prüfstand. Für Corendon zählt nun der Profit, denn weitere teure Expansionsmanöver will oder kann man sich nicht mehr leisten. Viele Streichungen ab Basel und deutschen Airports Im Sommerflugplan 2023 wird Corendon ab

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Mannheim: Rhein-Neckar-Air reaktiviert Hamburg und nimmt Heringsdorf auf

Die Corona-Pandemie hat der Hausmarke des deutschen Regionalflughafens Mannheim schwer zu schaffen gemacht. Abgesehen von Sylt-Flügen konnte man die vormaligen City-Strecken nach Berlin (Tegel) und Mannheim bislang nicht dauerhaft reaktivieren. Man hat es immer wieder versucht, aber die Pandemie machte dann erneut einen Strich durch die Rechnung. Rhein-Neckar Air konnte sich vor der Krise einer durchaus guten Auslastung auf den Strecken nach Hamburg und Berlin-Tegel erfreuen. Man bediente diese bis zu zweimal täglich und dachte bereits über Aufstockungen nach. Dann kam Corona und die Nachfrage brach vom einen auf den anderen Tag auf Null ein. Davon konnte sich die Hausmarke des Mannheimer Flughafens bis heute nicht vollständig erholen. Zuletzt hatte man lediglich Flüge nach Sylt, die im W-Pattern auch ab Kassel-Calden für einen Veranstalter durchgeführt wurden, im Angebot. Operating Carrier MHS Aviation, der an Rhein-Neckar-Air auch beteiligt ist, setzt ab dem kleinen deutschen Airport das Turbopropmuster Dornier 328 ein. Mit diesem soll es ab 17. April 2023 wieder sechsmal pro Woche nach Hamburg gehen. Neu wird man ab 30. April 2023 auch nach Heringsdorf fliegen. Mit der zuletzt genannten Destination erschließt Rhein-Neckar-Air nebst Sylt eine weitere innerdeutsche Destination. Heringsdorf will man ab 30. April 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag ansteuern. Derzeit ist diese Route saisonal für den Sommer 2023 geplant. Eine Fortführung im Winter 2023/24 ist zwar nicht ausgeschlossen, ist jedoch aufgrund des Umstands, dass Usedom eben eine beliebte Sommerdestination ist, eher unwahrscheinlich. Sechsmal wöchentlich soll MHS Aviation ab 17. April 2023 wieder zwischen Mannheim und Hamburg fliegen. Für Rhein-Neckar

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Lawinenabgang: Bundesheer mit acht Hubschraubern in Lech/Zürs im Einsatz

Das österreichische Bundesheer war ab Sonntag gegen 15 Uhr 00 aufgrund eines Lawinenabgangs mit acht Helikoptern im Schigebiet Lech/Zürs (Arlberg) im Assistenzeinsatz. Rund 200 Einsatzkräfte haben mitgeholfen verschüttete Personen zu finden und zu versorgen. Am Sonntagabend erfolgte eine Assistenzanforderung durch das Land Vorarlberg an das Militärkommando Vorarlberg, da noch neun verschüttete Personen vermutet wurden. Glücklicherweise teilte die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag mit, dass es vier verletzte Personen gegeben hat, die übrigen sechs Personen jedoch nicht von der Lawine erfasst wurden. Der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 23 aus Bludesch und Landeck verlegte am Montag mit 90 Soldaten zur Unterstützung der Sicherheitssuche in den Einsatzraum Lech/Zürs. Am Nachmittag wurde der Sucheinsatz beendet. „Über die Wintermonate halten sich in ganz Österreich speziell ausgebildete Alpinsoldatinnen und -soldaten bereit. Der aktuelle Lawinenabgang in Vorarlberg zeigt, wie notwendig diese Bereitschaft und der Einsatz unseres Bundesheeres ist, um in der Not rasch helfen zu können. Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten, insbesondere bei jenen des Jägerbataillons 23, welche vor Ort unterstützt haben, und die bei diesen herausfordernden Einsätzen Seite an Seite mit zivilen Einsatzkräfte stehen, um Schlimmstes zu verhindern – für die Sicherheit und Hilfe der Bevölkerung“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Österreichische Bundesheer hält bis zu 400 Alpinsoldatinnen und -soldaten, Gebirgsexperten und vier Hubschrauber des Bundesheeres für Lawineneinsätze bereit. Diese speziell für das Hochgebirge ausgerüsteten und ausgebildeten Kräfte stehen für Lawineneinsätze bis mindestens Ende April zur Verfügung – wenn sie zu einem Assistenzeinsatz angefordert werden. Mit insgesamt 15 Lawineneinsatzzügen und -gruppen

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Ryanair expandiert in Portugal und kritisiert heftig

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in Portugal auf. Expandiert wird jedoch nicht in Lissabon, wo man im Zuge der Corona-Pandemie bei der Vergabe von Ex-Tap-Slots gegen den Konkurrenten Easyjet den Kürzeren gezogen hat, sondern in Faro und Porto. Ab den beiden Airports wird der Carrier im Sommer 2023 insgesamt 18 neue Strecken aufnehmen und somit unter dem Strich 121 Routen anbieten. Sowohl in Porto als auch in Faro wird man je zwei zusätzliche Flugzeuge stationieren. Pro Basis wird man künftig vier stationierte Maschinen zur Verfügung haben. Dazu kommen jene Flugzeuge, die von anderen Bases heraus operieren. Wie üblich nutzt die Billigfluggesellschaft die Gelegenheit der Ankündigung für Kritik. So wirft man der portugiesischen Behörde ANAC vor, dass diese den Airportbetreiber ANA nicht daran hinderte die Gebühren anzuheben. Als Beispiele nennt man Lissabon, Madeira und einige Azoren-Airports. Laut Ryanair würde dies dazu führen, dass die Flughäfen nun unter Druck stehen würden. „Wir freuen uns, heute unseren bisher umfangreichsten Sommerflugplan für Faro und Porto mit 18 neuen Strecken (insgesamt 121) und 4 neuen Flugzeugen bekannt zu geben, nachdem die Flughafengebühren an beiden Flughäfen gesenkt wurden. Bedauerlicherweise wurden die Flughafengebühren in Lissabon, Madeira und auf den Azoren deutlich erhöht, was das Wachstum – vor allem von zwei Inselwirtschaften, die vollständig vom Tourismus abhängig sind – gefährdet. Wir fordern ANA und ANAC heute auf, die Entgeltsenkungen auf alle Flughäfen auszudehnen, um das Wachstum zu fördern und den Tourismus, Portugals Wirtschaftsmotor Nr. 1, anzukurbeln“, so Ryanair-Group-CEO Michael O’Leary.

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SkyUp führte zahlreiche Hilfsflüge für die Ukraine durch

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines hat in den letzten Tagen einige Charterflüge im Auftrag von Wohltätigkeitsorganisationen und Stiftungen durchgeführt. Unter anderem wurden Hilfsgüter und Sanitäter in die Nähe der Ukraine gebracht. Aus Sicherheitsgründen nutzt man nur Airports außerhalb des vom Krieg betroffenen Landes. Weiters hat man rund 100 Ärzte von Chisinau nach Stockholm gebracht. Darunter befinden sich 40 Mediziner, die aus dem Kriegsgebiet stammen und in Schweden durchgeführte Reha-Maßnahmen begleiten. Zum Einsatz kam die Boeing 737, die mit der United24-Sonderbeklebung versehen ist. Auch hat man 96 Ukrainer geholfen nach Portugal zu gelangen, um dort vorübergehendes Asyl beantragen zu können. Bei der Rückkehr aus der portugiesischen Hauptstadt kam auch unser Flugzeug voll mit Generatoren, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Dingen. Der Flug kam in Chisinau an, und alle Gegenstände wurden später in die Ukraine transportiert. „Als ukrainische Fluggesellschaft ist es für uns wichtig, für unser Heimatland nützlich zu bleiben. Deshalb sind wir immer offen für Partnerschaften mit nationalen und internationalen Organisationen, die Passagier- oder Frachttransporte zu den Flughäfen in der Nähe der ukrainischen Grenze suchen“, sagt Dmytro Syeroukhov, CEO von SkyUp.

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Genf: Tourist öffnete „falsche“ Tür – Terminal geräumt

Am schweizerischen Flughafen Genf ist es am Dienstagvormittag zu einer Evakuierung des Terminals gekommen. Ein Reisender hatte eine Tür geöffnet, die er nicht hätten öffnen dürfen. Dadurch wurde Sicherheitsalarm ausgelöst. Die Kantonspolizei entschied sich dazu, dass aus Vorsichtsgründen das Terminal sofort geräumt werden muss. Alle Reisenden mussten sich einer neuerlichen Sicherheitskontrolle unterziehen. Der Vorfall ereignete sich kurz gegen 5 Uhr 44. Die Räumung wurde durch die Polizei um 6 Uhr 10 angeordnet. Betroffene kritisieren, dass es vor Ort kaum Informationen gegeben habe und allenfalls gesagt wurde, dass die Evakuierung aus Sicherheitsgründen erfolge. Die Fluggäste mussten sich anschließend vor dem Abfertigungsgebäude versammeln und dort auf das weitere Vorgehen warten. Einige berichten, dass sich der eine oder andere Fluggast durchaus panisch verhalten haben soll. Allerdings konnte bereits nach einer halben Stunde Entwarnung gegeben werden, so dass der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Viele kritisieren aber, dass man sich weiterhin mit Informationen karg gegeben hat, so dass es einen regelrechten Run auf die Siko-Linien gab, denn viele sollen befürchtet haben, dass sie ihre Flüge verpassen. Der Alarm wurde zunächst um 5 Uhr 44 in der Ankunftszone ausgelöst. Um 6 Uhr 10 entschied die Kantonspolizei, dass auch der Sicherheitsbereich geräumt werden muss. Dies hatte zur Folge, dass auch diese Personen neuerlich die Siko durchlaufen mussten. Man konnte den Touristen, der versehentlich die alarmgesicherte Tür geöffnet hatte, ausfindig machen. Es soll sich so darstellen, dass es ein Versehen war und keine Bedrohung ausgegangen ist. Die Sicherheitskontrollen haben ihren Betrieb erst um 7 Uhr 45 wieder

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Einreise: China schafft fünftägige Institutsquarantäne ab

Die Volksrepublik China beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 3. Januar 2023 die Quarantänebestimmungen für einreisende Personen zu lockern. Bislang muss man fünf Tage in einer speziellen Einrichtung verbringen und sich anschließend drei Tage zu Hause oder in ausgewiesenen Hotelzimmern isolieren. Künftig soll die fünftägige Quarantäne nicht mehr abverlangt werden. Ab 3. Januar 2023 muss man sich dann lediglich drei Tage zu Hause oder in speziell zugelassenen Hotelzimmern absondern. Damit folgt man der Sonderverwaltungszone Hongkong, die bereits vor einigen Wochen die Einreise- und Quarantänebestimmungen gelockert hat. Unabhängig davon praktiziert China auch weiterhin strenge Corona-Einreisevorschriften. Diese sind im direkten Vergleich mit anderen Staaten wesentlich restriktiver. Erst kürzlich hat die Volksrepublik die zuvor hart vollzogene Null-Covid-Politik gelockert. Dies hat zu einem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen geführt, wobei mittlerweile internationale Zweifel an der Korrektheit der gemeldeten Zahlen bestehen. Experten befürchten, dass diese wesentlich höher sind als vom Regime zugegeben. Aus Sitzungsprotokollen, die von der Staatsführung veröffentlicht wurden, geht auch hervor, dass man aufgrund der Lockerungen im Inland es für nicht mehr notwendig hält bei der Einreise die fünftägige Absonderung in staatlichen Quarantäneeinrichtungen zu verlangen. Diese standen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, da auch Flugbesatzungen von diesen betroffen waren. Über einen längeren Zeitraum hinweg bannte man regelmäßig Airlines, wenn beispielsweise fünf Passagiere nach der Ankunft positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Belgrad: Wizz Air mit fünf neuen Strecken im Sommer 2023

Im Sommerflugplan 2023 verstärkt die Billigfluggesellschaft Wizz Air ihre Präsenz auf dem serbischen Hauptstadtflughafen Belgrad. Der Carrier wird schrittweise fünf zusätzliche Routen, darunter auch eine Verbindung nach Berlin, aufnehmen. Die seitens Wizz Air angekündigten neuen Strecken werden im Zeitraum von 31. Juli 2023 bis 26. September 2022 erstmals bedient. Den Auftakt machen am 31. Juli 2023 die Destinationen Berlin-Brandenburg und Kopenhagen. Beide Ziele sollen viermal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Einen Tag später werden ab Belgrad die Erstflüge nach Lissabon und Zakynthos durchgeführt. Diese beiden Routen sollen jeweils zweimal pro Woche mit A320 bedient werden. Das griechische Ziel ist eine saisonale Strecke und vorläufig nur bis zum 23. September 2023 geplant. Über eine mögliche Verlängerung – bei entsprechender Nachfrage – hat Wizz Air noch nicht entschieden. Ab 26. September 2023 will die Billigfluggesellschaft fünfmal wöchentlich zwischen Belgrad und Bergamo fliegen. Derzeit ist geplant, dass Wizz Air diese Route an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedienen wird.

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Flughafen Graz spendet 2.000 Euro an Krebshilfe

Der Flughafen Graz konnte im Rahmen der traditionellen Christkindl-Aktion Spenden in der Höhe von mehr als 2.000 Euro sammeln. Diese wurden an die steiermärkische Landesorganisation der Österreichischen Krebshilfe übergeben. Der Airport führt seit vielen Jahren die Aktion „Warten aufs Christkind“ durch. Dabei werden die Teilnehmer um eine freiwillige Spende gegeben. In diesem Jahr wurde der gesammelte und vom Flughafen nochmals um 2.000 Euro aufgerundete Betrag, an die Österreichische Krebshilfe Steiermark übergeben. „Wir danken allen, die bei „Warten aufs Christkind“ die Spendenkasse gefüllt haben“, erklären die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Und wir sehen es als Privileg an, dass wir die aufgerundete Summe an die Krebshilfe übergeben und so ein Stück vom Weihnachtsgeist mittragen dürfen“.

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Saudia baut Zürich-Angebot aus

Die Fluggesellschaft Saudia plant ab Feber 2023 ihre Präsenz auf dem Flughafen Zürich auszubauen. Nebst der bestehenden Riad-Route will man künftig auch von Jeddah aus den schweizerischen Airport ansteuern. Geplant ist, dass ab 3. Feber 2023 bis vorläufig 24. März 2023 jeweils an Freitagen zwischen den beiden Städten geflogen werden soll. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2023 ist noch nicht final entschieden worden. Die wöchentlichen Flüge sollen mit Airbus A320, die mit 110 Sitzen bestuhlt sind, bedient werden. Saudia bietet 90 Economy-Class- und 20 Business-Class-Plätze pro Flug an. Unter der Flugnummer SV233 hebt der Carrier jeweils um 9 Uhr 25 Lokalzeit in Jeddah ab und erreicht Zürich um 13 Uhr 45. Der Rückflug wird als SV232 durchgeführt und verlässt die schweizerische Wirtschaftsmetropole gegen 15 Uhr 05. Die Landungen in Jeddah sind für 22 Uhr 35 geplant.

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