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Ferienstart an den mitteldeutschen Flughäfen

An den drei Flughäfen in Dresden, Erfurt und Leipzig-Halle wird kein Chaos erwartet. Die Vorbereitung auf diesen Artikel startete am gestrigen Freitagvormittag auf dem Rhein-Main Airport in Frankfurt/Main mit einem gestrichenen Flug nach Berlin. Auf eine Umbuchung am selben Tag wurde mir wenig Hoffnung gemacht und so saß ich zum Glück nur wenige Minuten später in einem Mietwagen auf dem Rückweg in die deutsche Hauptstadt. Der zeitliche kürzeste Weg führte mich dabei an Erfurt und Leipzig-Halle vorbei und so nutzte ich die Chance für einen kleinen Abstecher an die zwei Flughäfen, passenderweise rechtzeitig zum dortigen Sommerferienbeginn. In den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit zusammen etwas mehr als 8 Millionen Einwohnern starten an diesem Wochenende zeitgleich die Schulferien. Es zeigt sich, dass es in diesem Sommer eventuell clever(er) ist von einem kleineren Flughafen zu starten um chaotische Szenen zu umgehen. Während am Flughafen Erfurt – Weimar in den kommenden Tagen und Wochen Urlaubsflüge in Richtung Antalya, Hurghada, Rhodos, Heraklion, Burgas und Palma de Mallorca starten, stehen ab den Flughäfen der Mitteldeutschen Flughafen AG (MDF-AG) neben den klassischen Urlaubsdestinationen auch eine Vielzahl an Städteverbindungen zur Auswahl. So steuern etwa seit kurzem die spanische Vueling den Zielort Paris-Orly sowie Turkish Airlines das eigene Drehkreuz Istanbul ab Leipzig-Halle an. Ab Dresden stehen zum Beispiel London-STN angeboten von Ryanair oder Zürich (Swiss) auf dem Flugplan. Die Liste der angeflogenen Urlaubsziele ab Leipzig und Dresden umfassen neben den klassischen Urlaubsgebieten rund ums Mittelmeer auch die Kanarischen Inseln oder Madeira im Atlantik, sowie Zielorte in

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Lufthansa Group schreibt wieder schwarze Zahlen

Die Lufthansa Group ist eigenen Angaben nach im zweiten Quartal 2022 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Auf Basis vorläufiger und noch ungeprüfter Zahlen teilte die Firmengruppe mit, dass sich der Konzernumsatz im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt hat und rund 8,5 Milliarden Euro beträgt. Das Adjusted EBIT des Konzerns lag dabei zwischen 350 und 400 Millionen. Euro (Vorjahr: -827 Mio. Euro). Der Konzern profitierte dabei vor allem von einer anhaltend starken Entwicklung bei Lufthansa Cargo. Lufthansa Technik erzielte ein ähnlich hohes Ergebnis wie im ersten Quartal. Das Ergebnis der Passagier Airlines verbesserte sich vor allem aufgrund eines starken Anstiegs der Durchschnittserlöse und deutlich höherer Ladefaktoren. Vor allem in den Premiumklassen war die Auslastung sehr hoch. Trotz eines positiven Ergebnisses bei SWISS war das Adjusted EBIT des Segments Passagier Airlines jedoch weiterhin negativ. Vor allem aufgrund des operativen Gewinns und der unverändert starken Buchungsnachfrage erzielte die Lufthansa Group im zweiten Quartal einen signifikant positiven Adjusted Free Cash Flow. Auf vorläufiger und ungeprüfter Basis lag dieser bei rund 2 Mrd. Euro (Vorjahr: 382 Mio. Euro). Für die Nettokreditverschuldung wird damit im zweiten Quartal ein Rückgang in ähnlicher Größenordnung erwartet (31. März 2022: 8,3 Mrd. Euro). Der Konzern stellt die finalen Quartalsergebnisse am 4. August 2022 vor.

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Analyse: Parkplatzkosten an Deutschlands Flughäfen stark gestiegen

Viele Deutsche Verkehrsflughäfen haben die Kosten für das Abstellen von Fahrzeugen auf den Parkplätzen im direkten Vergleich mit dem Vorjahr zum Teil saftig erhöht. Zu diesem Schluss kommt eine vom Verbraucherschutzverein Berlin/Brandenburg vorgenommene Analyse. Parken an Flughäfen war noch nie eine billige Angelegenheit. Es gab schon immer deutliche Preisunterschiede, denn an manchen Airports ist das Abstellen von Autos im direkten Vergleich mit anderen schon fast ein Schnäppchen. Anderenorts wird so richtig kräftig zur Kasse gebeten. Im Durchschnitt fallen laut Verbraucherschutzverein pro Woche 54 Euro für den jeweils günstigsten Parkplatz an. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 42 Euro wöchentlich. Auch bei den teuersten Abstellflächen, die sich im Regelfall dem Eingang sehr nahe befinden, sind die durchschnittlichen Kosten stark angehoben wurden. Im Vorjahr mussten Passagiere im Schnitt 143 Euro pro Woche berappen und nun sind es stolze 177 Euro. Wie bereits erwähnt: Die Unterschiede unter den deutschen Flughäfen sind enorm. Laut der Verbraucherschutzorganisation kann man in Dresden und Leipzig/Halle bereits ab 15 Euro pro Woche nahe am Terminal parken. Es handelt sich im das günstigste Angebot, das im Rahmen der Erhebung gefunden wurde. Zum Vergleich: In Dortmund fallen hierfür stolze 99 Euro pro Woche an. Ein wenig günstiger sind Hamburg mit 89 Euro und München mit 87 Euro. In Köln/Bonn kann man sparen, wenn man den Parkplatz vorab online bucht. Im günstigsten Fall kann man für 29 Euro pro Woche sein Fahrzeug abstellen. Richtig teuer wird es aber, wenn man eine Stunde im „Kiss&Fly-Bereich“ vor dem Terminal steht: Hierfür sind

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Saudi-Arabien öffnet Luftraum für Carrie raus Israel

Die Staatsführungen von Israel und Saudi-Arabien haben sich darauf geeinigt, dass der Luftraum künftig genutzt werden darf. Das ist besonders für El Al ein Vorteil, denn der Carrier spart sich bislang übliche Umwege. Über Jahrzehnte hinweg war Saudi-Arabiens Luftraum für Fluggesellschaften aus Israel tabu. Dies galt auch für jenen der Vereinigten Arabischen Emirate, Jordaniens und Bahrains. Das politische Tauwetter der letzten Jahre führte dazu, dass massive Lockerungen eingetreten sind. Saudi-Arabien stimmte schon vor zwei Jahren zu, dass ein spezieller Korridor für alle Flüge von/nach Bahrain und in die VAE genutzt werden darf. Nun wurde aus Sicht der Carrier Israels ein weiterer Durchbruch erzielt: Saudi-Arabien öffnet den Luftraum generell. Beispielsweise El Al spart sich nun zeitaufwendige Umwege, denn man darf auf direktem Weg über das Königreich fliegen. In den letzten Jahren haben bereits unter anderem Jordanien, die VAE und Bahrain ihre Lufträume freigegeben. Auch führte das politische Tauwetter zur Aufnahme neuer Flugverbindungen zwischen den Staaten, mit denen man sich geeinigt hat, und Israel.

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Wassermangel: Gatwick kann nur noch wenige Toiletten betreiben

Wer am Flughafen London-Gatwick auf die Toilette muss, hat derzeit ein Problem, denn viele WC-Anlagen sind außer Betrieb. In einem der beiden Terminals stehen gar nur zwei Toiletten zur Verfügung. Auch können viele Restaurants derzeit nur eingeschränkt arbeiten. Der zweitgrößte Flughafen der britischen Hauptstadt London leidet derzeit unter akutem Wassermangel. Hintergrund ist, dass es aufgrund niedrigem Druck zu einem Wasserrohrbruch gekommen ist. Um die Folgen zumindest ein wenig lindern zu können, lässt der Airport Wasser mit Tankwagen anliefern. Das Gebrechen ereignete sich am Donnerstagnachmittag und hat gravierende Auswirkungen auf so ziemlich alles, das auf eine funktionierende Wasserversorgung angewiesen ist. Beispielsweise kann die Gastronomie nur noch in eingeschränktem Umfang Speisen und Getränke anbieten. Einige Restaurants haben sich gar entschlossen bis zur Behebung der Probleme zu schließen. Für die Fluggäste wesentlich unangenehmer dürfte aber sein, dass viele WC-Anlagen mangels Wasser nicht betrieben werden können. Der Airport hat es zwar geschafft einige wenige Toiletten offen zu halten, jedoch stehen in einem der beiden Terminals zur zwei Stück zur Verfügung. Dementsprechend ist dort mit längeren Wartezeiten vor dem Aufsuchen des stillen Örtchens zu rechnen. Ein Sprecher des Gatwick Airports erklärte unter anderem: „Ein Problem mit der Wasserversorgung von SES Water in Gatwick und Umgebung hat heute Morgen dazu geführt, dass der Wasserdruck auf dem gesamten Flughafen niedriger als normal ist. Wir arbeiten eng mit SES Water zusammen, um sicherzustellen, dass dieses Problem so schnell wie möglich behoben wird. Für die Passagiere und das Personal des Flughafens wird Wasser in Flaschen zur Verfügung gestellt, und

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Düsseldorf: Qatar Airways nimmt Doha-Flüge am 15. November 2022 auf

Golfcarrier Qatar Airways hat nun den Starttermin für die schon länger angekündigte Route zwischen Düsseldorf und Doha festgelegt. Diese soll am 15. November 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Boeing 787 „Dreamliner“ zum Einsatz kommen sollen. Qatar Airways steuert in Deutschland bereits Frankfurt, München und Berlin an. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass die Frequenzen auf den bestehenden Routen zum Teil deutlich aufgestockt werden. Düsseldorf sollte den ursprünglichen Planungen nach bereits im Juni 2022 aufgenommen werden. Nun soll es am 15. November 2022 losgehen. Die Fluggesellschaft will ab diesem Termin täglich mit Boeing 787 zwischen Düsseldorf und der Hauptstadt Katars pendeln. Qatar Airways kündigt an, dass die Maschinen mit 22 Business-Class- und 232 Economy-Class-Sitzen bestuhlt sein sollen.

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Für 149 Euro: Flughafen Wien startet Express-PCR-Tests

Für stolze 149 Euro kann man am Flughafen Wien-Schwechat einen PCR-Test, bei dem die Auswertung binnen 1,5 Stunden versprochen wird, machen. Das Angebot kann während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung im Health Center, das sich im Office Park 3, gegenüber des Terminalkomplexes 1/2 befindet, in Anspruch genommen werden. Aus einer Medienmitteilung der Flughafen Wien AG geht hervor, dass man Passagiere und Besucher von medizinischen Einrichtungen aber auch für all jene, die in kurzer Zeit ein PCR-Testergebnis erhalten möchten, ansprechen will. Die „Express-PCR-Tests“ haben aber auch ihren Preis, denn für die bevorzugte Bearbeitung müssen Erwachsene 149 Euro auf den Tisch legen. Das Testangebot steht von Montag bis Sonntag, jeweils 7.00 bis 13.00 Uhr (normale PCR-Tests und Antigen-Tests bis 14.00 Uhr) zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Wartezeiten vor Ort sind laut Flughafen Wien AG sehr gering. Ebenfalls kostenpflichtig, aber preislich günstiger: Antigen-Schnelltests und PCR-Testungen mit Standard-Geschwindigkeit werden weiterhin angeboten. Die Kosten für den „normalen“ PCR-Test betragen für Erwachsene 69 Euro. Für Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Geburtstag) fallen 49 Euro an. Die Antigen-Schnelltests schlagen bei Erwachsenen mit 25 Euro zu Buche. Kinder und Jugendliche müssen 15 Euro bezahlen.

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Pilotenstreik: SAS warnt vor Liquiditätsproblemen

Die Fluggesellschaft SAS befürchtet, dass der Pilotenstreik die ohnehin bereits bestehende finanzielle Krise verschärfen könnte und gleichzeitig potentielle Investoren das Interesse verlieren könnten. Nun ist man doch wieder an Verhandlungen mit den Gewerkschaften interessiert. Die Muttergesellschaft SAS Group meldete in der vergangenen Woche in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 an. Der Pilotenstreik dürfte auch ein Grund gewesen sein, jedoch allenfalls nur die Spitze des Eisbergs, denn SAS befindet sich seit dem Beginn der Coronapandemie in einer dauerhaften Finanzkrise. SAS geht in einer Mitteilung davon aus, dass in den klammen Kassen nicht genug Geld für dauerhafte Arbeitsniederlegungen der gewerkschaftlich gut organisierten Piloten ist. Pro Tag verliere man Einnahmen von bis zu 12,3 Millionen Euro. Die Bilanz mit Stand Mittwoch: Bislang musste man 2.550 Flüge Streichen und 270.000 Passagiere sind gestrandet. Mittlerweile werden auch die Rückholer nicht mehr durchgeführt. Das Luftfahrtunternehmen warnt davor, dass man bald in eine ernsthafte Liquiditätskrise kommt und Forderungen kurzfristig nicht mehr bedienen könne. Dies hätte zur Folge, dass man dann Vermögenswerte versilbern müsste und als Folge daraus die Airline deutlich verkleinern müsse. Dies könnte potentielle Investoren abschrecken. Doch worum geht es bei diesem Streik eigentlich? Im Gegensatz zu Deutschland oder Österreich gab es zum Beispiel in Schweden die Beihilfemaßnahme der Kurzarbeit nicht. SAS trennte sich daher von vielen Piloten, jedoch mit Wiedereinstellungszusage. In den Vereinbarungen ist festgehalten, dass diese ihre Cockpitjobs zurückbekommen. Allerdings hat SAS zwischenzeitlich neue Tochtergesellschaften ins Leben gerufen und will von den Zusagen nichts mehr wissen. Die Gewerkschaften werfen

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Bodenpersonal: Gehaltsvorstellungen von Verdi und Lufthansa liegen weit auseinander

In den Tarifverhandlungen für das Lufthansa Bodenpersonal bahnt sich keine kurzfristige Lösung an. Die Gewerkschaft Verdi hat ein erstes Angebot als „unzureichend“ zurückgewiesen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass diese „nicht annähernd die Inflation ausgleichen“ soll. Seitens der Lufthansa wurde eine Kombination aus Festbeträgen sowie ergebnisabhängigen Bestandteilen bei einer Laufzeit von 1,5 Jahren angeboten. Verdi fordert für die rund 20.000 Beschäftigten 9,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Damit liegen die Vorstellungen von Arbeitgeber und –nehmervertretern weit auseinander. „Dieses Angebot gleicht nicht annähernd die Inflation aus, angesichts der aktuellen Preissteigerungen würde das für die Beschäftigten einen deutlichen Reallohnverlust bedeuten“, so Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle in einer Medienmitteilung. „Die Beschäftigten brauchen dringend mehr Geld und sie brauchen Entlastung – für sich selber und für die Passagiere.“ Auch verweist man seitens Verdi darauf, dass im Hinblick auf den Verzicht von Teilen des Lohns nun deutliche Steigerungen gerechtfertigt sein sollen. Je nach Berufsgruppe sollen die Anhebungen mindestens 350 Euro betragen. Auch will man im Hinblick darauf, dass im Oktober 2022 der deutsche Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde angehoben wird, dass der niedrigste Stundenlohn deutlich höher ist als das gesetzliche Minimum. Die nächsten Verhandlungsrunden finden am 3. und 4. August 2022 in Frankfurt am Main statt.

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Heathrow: Emirates wegen gedeckelter Fluggastzahlen empört

Die britische Hauptstadt London gilt als wichtiger Quellmarkt für Golfcarrier Emirates Airline. Daher ist die entrüstete Reaktion auf den vom Flughafen Heathrow eingezogenen Deckel von maximal 100.000 Passagieren pro Tag auch nicht verwunderlich. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Dubai bezeichnet die Maßnahme als „unsinnig und unverantwortlich“. Die Forderung der Heathrow-Geschäftsleitung, dass die Fluggesellschaften den Ticketverkauf einschränken sollen, weist Emirates zurück. Man verweist darauf, dass man nur 36 Stunden Zeit zur Umsetzung eingeräumt bekommen habe. „Nicht nur wurde in ihrer Kommunikation die genaue Zahl der Flüge diktiert, von denen wir zahlende Passagiere rauswerfen sollten, sondern es wurde auch mit juristischen Schritten bei Nichteinhaltung gedroht“, so der Golfcarrier. Der Flughafen Heathrow kann die Kritik nicht nachvollziehen und verweist darauf, dass nur etwa 70 Prozent des Personals zur Verfügung stehen würde. Das Fluggastaufkommen habe in etwa 80 bis 85 Prozent des Wertes, den man vor der Corona-Pandemie hatte, erreicht. Weiters erklärt eine Sprecherin, dass das gesamte Netzwerk weiter „unter coronabedingten Herausforderungen leiden“ würde. Vor wenigen Tagen verkündete der Flughafen London-Heathrow, dass bis vorerst 11. September 2022 maximal 100.000 Passagiere pro Tag abgefertigt werden können. Gleichzeitig forderte man die Kunden, also die Airlines, dazu auf, dass der Ticketverkauf eingeschränkt werden soll. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem damit, dass das Servicelevel ein „nicht akzeptables Niveau erreicht“ habe.

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