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Delta wieder in der Gewinnzone

Nach einem tiefroten Jahresstart ist die US-Fluggesellschaft Delta im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank einer Erholung der Nachfrage und höherer Ticketpreise stand unter dem Strich ein Gewinn von umgerechnet 732 Mio Euro, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Das war rund halb so viel wie vor der Pandemie im zweiten Quartal 2019. Nach den ersten sechs Monaten steht bei dem Unternehmen immer noch ein Verlust von 205 Millionen Dollar zu Buche. Allein für Kerosin gab Delta in dieser Zeit eine Milliarde Dollar mehr aus als vor der Pandemie – obwohl immer noch deutlich weniger geflogen wurde. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz zwar im Vergleich zu 2019 um zehn Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar. Das lag allerdings an dem konzerneigenen Raffineriegeschäft, dem auch hohe Mehrkosten gegenüberstanden. Im Passagiergeschäft ging der Umsatz hingegen um vier Prozent zurück. Während das Flugangebot etwa 18 Prozent niedriger lag als 2019, sprangen die Durchschnittserlöse je geflogener Passagiermeile 18 Prozent in die Höhe. Allerdings musste Delta auch abseits des Kerosins einen deutlichen Anstieg der Kosten verkraften. Im dritten Quartal soll das Flugangebot nach den Planungen des Managements nun noch 15 bis 17 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegen. Der Umsatz soll aber ein bis fünf Prozent höher ausfallen als im dritten Quartal 2019.

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Südtirol: Skyalps will Stuttgart-Flüge aufnehmen

Die Hausmarke dies Südtiroler Flughafens Bozen, Skyalps, will in den nächsten Jahren stark wachsen. Die Flotte soll um weitere de Havilland Dash 8-400 aufgestockt werden und auch den Betrieb von Regionaljets kann man sich vorstellen. Derzeit werden die Maschinen von der maltesischen Luxwing im Auftrag der Südtiroler betrieben. Mittelfristig wird sich das ändern, denn man möchte künftig mit eigenen, italienischen Zertifikaten in der Luft sein. Bei Luxwing hat man nicht nur „Flugdienstleistungen“ eingekauft, sondern der maltesische Carrier begeleitet Skyalps beim Aufbau der neuen Fluggesellschaft und liefert diese quasi „schlüsselfertig“. Für das fliegende Personal wird sich nach Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC nicht sonderlich viel ändern. Dieses kann nahtlos zu Skyalps wechseln. Bozen hält man weiterhin für unterversorgt und will in den nächsten Jahren das Streckennetz stark ausbauen. Dazu benötigt man zusätzliche Verkehrsflugzeuge. Zunächst will man bei der de Havilland Dash 8-400, die sich in den Augen der Verantwortlichen bewährt hat, bleiben. Mittelfristig kann sich Firmenchef Josef Gostner durchaus auch Regionaljets vorstellen, um Ziele, die außerhalb der Range der Dash liegen, anzusteuern. Konsortium hauchte verschlafenem Provinzflughafen neues Leben ein Unter der Eigentümerschaft des Landes Südtirol dümpelte der Flughafen Bozen über viele Jahre vor sich hin. Das Streckenangebot schrumpfte nach und nach auf null Strecken zusammen. Zuletzt hatte man nicht einmal mehr typische Sommer-Charterflüge. Eine Volksabstimmung führte gar dazu, dass sich das Land Südtirol zurückziehen musste. Ein Konsortium, dem unter anderem Gostner und Haselsteiner angehören, hat den kleinen Airport dann übernommen und seither so einiges an Geld investiert. Der

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Personalmangel: Heathrow kann maximal 100.000 Passagiere pro Tag abfertigen

Der Flughafen London-Heathrow deckelt nach Amsterdam und Gatwick die Anzahl der Passagiere, die diesen Airport nutzen dürfen. Hintergrund ist akuter Personalmangel, der nicht kurzfristig behoben werden kann. Heathrow-Geschäftsführer John Holland-Kaye erklärte, dass bis vorläufig 11. September 2022 maximal 100.000 Fluggäste pro Tag den Airport nutzen dürfen. An die Airlines appelliert der Manager, dass diese den Ticketverkauf einschränken sollen. Maßgeblich für diese Entscheidung war laut einer Erklärung des Airports, dass besonders in den Bereichen Sicherheitskontrolle und Gepäck zu wenige Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Dadurch wäre die Qualität der Dienstleistungen auf ein „nicht akzeptables Niveau“ gerutscht. Auch fingen sich viele Flugzeuge in Heathrow zum Teil lange Verspätungen ein bzw. mussten kurzfristig Flüge gestrichen werden. Im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und in Deutschland sind die Auswirkungen des Personalmangels an Flughäfen derzeit besonders stark zu spüren. In anderen Ländern, beispielsweise in Frankreich und Polen, sorgt die Unterbesetzung der Flugsicherungen für Verspätungen und Absagen. Auch die deutsche DFS arbeitet dem Vernehmen nach stark am Anschlag.

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Juni 2022: Fraport hatte stärksten Monat seit Beginn der Pandemie

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, zählte im Juni 2022 rund fünf Millionen Passagiere. Damit verzeichnete man den stärksten Einzelmonat seit dem Beginn der Coronapandemie. Im direkten Vergleich mit Mai 2022 konnte man um rund 400.000 Fluggäste zulegen. Gegenüber Juni 2022 lag das Plus bei 181 Prozent, jedoch befand man sich 24 Prozent unter jenem Wert, den man im Juni 2019 vermelden konnte. Frankfurt am Main leidet derzeit besonders stark unter Personalmangel. Lufthansa hat als größter Anbieter zahlreiche Flüge für den Sommer 2022 abgesagt. Auch im Bereich der Fracht gibt es mittlerweile Einschränkungen. Im Cargosegment musste Frankfurt gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang um etwa 12 Prozent verzeichnen. Umgeschlagen wurden rund 163.900 Tonnen Luftfracht und Postsendungen. „In der ersten Jahreshälfte 2022 ist das Passagieraufkommen an vielen unserer Konzernflughäfen schneller gewachsen als bisher erwartet. Wir freuen uns, dass die Menschen wieder reisefreudig sind. In Frankfurt stiegen die Passagierzahlen im Juni um mehr als 135 Prozent im Vergleich zum Februar dieses Jahres. Das zeigt, wie stark die Nachfrage nach Flugreisen ist. Wir bedauern aufrichtig, dass unsere Fluggäste in Frankfurt in den Hauptverkehrszeiten derzeit längere Wartezeiten in den Terminals, auch bei der Gepäckausgabe, in Kauf nehmen müssen. Wir arbeiten mit allen unseren Partnern intensiv daran, dass wir mittelfristig wieder die Qualitätsstandards bieten können, die unsere Passagiere erwarten“, so Fraport-Chef Stefan Schulte.

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„Corona-Import“: Hongkong beendet Flugverbote

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong bestraft ab sofort Fluggesellschaften nicht mehr für den „Import“ von Corona-Fällen. Bislang kassierten die Carrier ab fünf positiv getesteten Personen Flugverbote von bis zu zwei Wochen. Diese Praxis hat man nun fallen lassen und will stattdessen das Testsystem verstärken und verschärfen. So könne man die Coronafälle besser nachvollziehen, heißt es seitens der Administration Hongkongs. Hinter dieser Umstellung dürfte aber mehr stecken, denn es wird vermutet, dass die chinesische Regierung in der Sonderverwaltungszone ein neues System testet, das auf ganz China ausgeweitet werden könnte. Man behält sich aber ausdrücklich vor, dass die Flugverbote ohne große Ankündigung wieder eingeführt werden könnten. Bislang waren die „Circuit-Breaker“ wenig erfolgreich und haben insbesondere den Fluggesellschaften massiven finanziellen Schaden zugefügt. Hongkong und China versuchen weiterhin an ihrer Null-Covid-Strategie festzuhalten, jedoch stößt diese zunehmend auf Probleme, da auch in diesem Staat die Akzeptanz stark abgenommen hat.

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Antonio Di Gennaro ist neuer ATR-Finanzchef

Der europäische Flugzeugbauer ATR hat mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2022 einen neuen Finanzchef bekommen. Antonio Di Gennaro verantwortet künftig die finanziellen Geschicke des Herstellers von Turbopropflugzeugen. Die offizielle Amtsbezeichnung lautet „Senior Vice President Finance und Chief Financial Officer“. Di Gennaro war zuvor in vergleichbarer Position für die polnische Leonardo-Helicopter-Tochter PZL Świdnik tätig. Avions de Transport Régional (ATR) ist ein französisch-italienischer Hersteller von Regionalverkehrsflugzeugen. Das Unternehmen wurde in den 1980er-Jahren ins Leben gerufen und gehört Airbus und Leonardo je zu 50 Prozent.

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Malta lässt verbliebene CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Malta schafft zum 25. Juli alle verbliebenen Einreisebeschränkungen ab, die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführt worden waren. Damit benötigen Ungeimpfte keinen negativen Test mehr, um die beliebte Mittelmeerinsel besuchen zu dürfen. Wie das maltesische Gesundheitsministerium in einer Erklärung mitteilt, dürfen ausländische Staatsbürger ab dem 25. Juli wieder ohne jeglichen Corona-Nachweis nach Malta einreisen. Bis dahin wird noch von allen Ankommenden ab zwölf Jahren ein Zertifikat nach dem 3G-Prinzip verlangt, also ein Impf-, Genesungs- oder negativer Testnachweis. Bei letzterem darf es sich um einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test oder einen höchstens 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest handeln. Für die bei Urlaubern beliebte Mittelmeerinsel bedeutet die Lockerung einen großen Schritt, bislang hatte die Regierung eine sehr strikte Anti-Corona-Strategie verfolgt. Auch im alltäglichen Leben müssen Einheimische sowie Reisegäste in Malta nahezu keine Corona-Maßnahmen mehr einhalten. Nur noch in Flugzeugen und in Einrichtungen des Gesundheitswesens muss der Mund-Nase-Schutz verpflichtend angelegt werden. Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe auf der Insel können jedoch selbst entscheiden, ob sie ihre Kunden zum Tragen einer Maske auffordern. Darüber hinaus gelten die üblichen Abstandsgebote weiterhin.

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Lauda Europe verlängert A320-Leasingverträge bis 2028

Bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe laufen gegen Jahresende 2022 zahlreiche Leasingverträge der aus 29 Airbus A320 bestehenden Flotte ab. Konzernchef Michael O’Leary gab nun bekannt, dass die Kontrakte bis 2028 verlängert werden sollen. Über ein mögliches Nachfolgemuster hat man noch keine Entscheidung getroffen. Lauda Europe ist der Nachfolger der ehemaligen österreichischen Fluggesellschaft Laudamotion, die aus der Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Derzeit unterhält man in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb, Zadar und London-Stansted Stützpunkte. Die 29 Airbus-Jets tragen eine Lauda-Livery, jedoch fliegt man –abgesehen von Charterflügen – nahezu ausschließlich im Wetlease für die Konzernschwester Ryanair DAC. Am „Flottenmix“ will Michael O’Leary festhalten. Er sieht es als Vorteil an, dass man sowohl Flugzeuge von Airbus als auch von Boeing zur Verfügung hat. Gleichzeitig fügte der Manager an, dass im Zuge der Verlängerung der Leasingverträge für die A320-Flotte die Kosten sinken werden, da die Lessoren an langfristiger Zusammenarbeit interessiert sind. Gleichzeitig deutete der Ryanair-Konzernchef an, dass es auch strategischer Natur ist, denn wenn man einen günstigen Preis für A320neo direkt beim Hersteller oder über Lessoren bekommt, dann werde man zuschlagen. Auch habe man so gegenüber Boeing eine bessere Verhandlungsposition. Man habe sich jetzt dafür entschieden die Verträge für die 29 A320 zu verlängern und befinde sich mit den Flugzeugeigentümern in finalen Gesprächen. Für die Zeit nach 2028 hat man noch keine Entscheidungen getroffen und sieht sich auf dem Markt nach Möglichkeiten um. Grundsätzlich, so Michael O’Leary, ist es ihm „egal“, ob Lauda Europe mit Maschinen von Airbus oder Boeing fliegt, solange die Produktionskosten

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Nach langer Pause: Ryanair verhandelt mit Graz über Comeback

Es ist schon sehr lange her, dass die Billigfluggesellschaft Ryanair den Flughafen Graz im Streckennetz hatte. Konzernchef Michael O’Leary erklärte am Mittwoch in Wien, dass man sich mit dem steiermärkischen Airport in Verhandlungen befindet. Dabei soll es unter anderem um die Wiederaufnahme der London-Strecke gehen. Der Grazer Flughafen habe ein großes Interesse daran den Lowcoster zurückzuholen. Laut Michael O’Leary wären die Gespräche von Seiten des Airports aufgenommen worden. Zu den möglichen Destinationen und einem eventuellen Startzeitpunkt wollte er aber keine näheren Angaben machen. Auf die Frage, ob es sich um London handelt, gab es seitens Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber mit einem Lächeln die Antwort: „Maybe“. Erst vor wenigen Wochen gab Ryanair bekannt, dass man im Winterflugplan 2022/23 zum Flughafen Klagenfurt zurückkehren wird. Andreas Gruber erklärte dazu unter anderem, dass die Buchungslage jeweils incoming und outgoing „in die richtige Richtung“ gehen würde. Im Bereich von Wintersportlern sieht man starkes Entwicklungspotential. Derzeit steuert Ryanair in Österreich die Flughäfen Wien und Salzburg an. Ab Winter 2022/23 soll Klagenfurt dazu kommen. Ein mögliches Comeback in Graz würde bedeuten, dass man vier österreichische Airports im Streckennetz haben würde. Linz flog man in der Vergangenheit auch an, jedoch zog man sich wieder zurück. Innsbruck hatte die Tochtergesellschaft Laudamotion für eine Winterperiode im Streckennetz, jedoch ist man derzeit nicht präsent. Laut Flughafendirektor Marco Pernetta soll es momentan auch keine Comeback-Intentionen geben.

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Lion Air bekräftigt Boeing-737-Max-Großbestellung

Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air wird an ihrer Großbestellung für den Maschinentyp Boeing 737-Max festhalten. Erst kürzlich hat man erstmals seit dem Flugverbot, das im Jahr 2019 erlassen wurde, wieder ein werksneues Flugzeug dieses Typs übernommen. Die Abstürze der Boeing 737-Max von Lion Air und Ethiopian Airlines führten zum weltweiten Flugverbot. Im Nachgang kamen zahlreiche Mängel ans Licht, die der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer beheben musste. Bei Lion Air war man sich längere Zeit nicht sicher, ob man an der Großbestellung über 200 Einheiten festhalten wird. Konzernchef Rusdi Kirana bestätigte nun, dass man weiterhin auf diesen Maschinentyp setzen wird. Dies erklärte er während einer Veranstaltung, die im Zuge des Starts der Tochtergesellschaft Batik Air Malaysia über die Bühne gegangen ist. Dieser Carrier wird mit 17 Boeing 737 Max ausgerüstet werden.

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