secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Fliegendes Brussels-Personal zu mehrtägigem Streik aufgerufen

Die Gewerkschaften haben das fliegende Personal der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Streik soll im Zeitraum vom 23. bis 25. Juni 2022 über die Bühne gehen. Es handelt sich nicht um die einzige Einschränkung, die in der kommenden Woche in der belgischen Luftfahrt bevorsteht, denn am 20. Juni 2022 streikt das Sicherheitspersonal am Flughafen Brüssel. Der Airport ersucht Passagiere, die Tickets für diesen Tag haben, dringend darum, dass diese auf andere Termine umbuchen. Viele Fluggesellschaft haben ihre für Montag geplanten Brüssel-Flüge bereits abgesagt. Bei Brussels Airlines sind Piloten und Flugbegleiter zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergründe sind laut Gewerkschaft unter anderem der akute Personalmangel sowie angeblich hoher Druck auf die Beschäftigten. Der Streiktermin ist wohl nicht zufällig gewählt, denn zeitgleich findet in Brüssel ein wichtiger EU-Gipfel statt. Es ist damit zu rechnen, dass der eine oder andere Regierungschef auf Privat- oder Regierungsjets umsteigen wird.

weiterlesen »

Ryanair-Streik soll auf Frankreich, Italien und Belgien ausgeweitet werden

Der ursprünglich nur in Spanien von Gewerkschaften angekündigte Streik bei der Billigfluggesellschaft Ryanair weitet sich auf immer mehr Länder aus. Nach portugiesischen Arbeitnehmervertretern rufen nun auch zwei italienische Gewerkschaften für den 25. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. In Spanien, Portugal, Frankreich und Belgien sind vergleichbare Maßnahmen angekündigt. Damit könnte es ab dem 24. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr der Ryanair Group kommen. Derzeit ist nicht absehbar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich beteiligen werden. Konzernchef Michael O’Leary gab sich in einem Interview wenig besorgt und sprach gar von „Mickey-Mouse-Gewerkschaften“. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Da unklar ist wie viele Flugbegleiter bzw. Piloten in den einzelnen Ländern gewerkschaftlich organisiert sind, ist nicht abschätzbar wie viele Flüge ausfallen werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass es zu massiven Unregelmäßigkeiten kommen könnte.

weiterlesen »

Fahrkartenverkauf: Deutsche Bahn will Reisebüros keine Provisionen bezahlen

In der Luftfahrt erhalten Reisebüros nur noch von sehr wenigen Airlines Provisionen für den Verkauf von Flugtickets. Nun will auch die Deutsche Bahn AG nachziehen und die Vermittlung von Fahrscheinen nicht mehr vergüten. Das stößt naturgemäß auf Kritik. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass Reisebüros für die Buchung von Flugtickets Servicegebühren verlangen. Der Grund dafür ist, dass beispielsweise Lufthansa schon lange keine Provisionen mehr bezahlt und die Agenturen andernfalls überhaupt keinen Verdienst hätten. Die Höhe der Reservierungsgebühr variiert je nach Reisebüro. Von etwa fünf Euro bis zu 100 Euro ist so ziemlich alles dabei. Die Deutsche Bahn AG zahlt jenen Agenturen, mit denen man Vermittlungsverträge hat, bis zu sechs Prozent des Fahrkartenpreises als Vergütung. Das soll sich nun ändern, denn künftig soll es überhaupt keine Provision mehr geben. Zunächst sollen ICE-Fahrkarten betroffen sein. Reisebüros mit DB-Lizenz sollen ab Jänner 2023 nichts mehr bekommen. Der Deutsche Reiseverband hält das auch mit Blick auf den Klimaschutz für „eine strategisch komplett falsche Entscheidung“. Man fordert, dass die Politik einschreitet und das Vorhaben unterbindet. Mit der Maßnahme will die DB den Direktvertrieb, insbesondere über das Internet und die App, stärken. An vielen kleineren Bahnhöfen befinden sich aber Reisebüros, die aufgrund schon lange abgeschaffter Personenkassen dort den Verkauf von Fahrkarten übernommen haben. Bei Null-Provision und möglicher Servicegebühren der Agenturen ist damit zu rechnen, dass viele Reisebüros aus dem Vertrieb von Bahn-Fahrkarten aussteigen werden. Dieser gilt als personalintensiv, weil nicht nur lukrative Fernverkehrstickets verkauft werden, sondern der meiste Ansturm Kurzstreckenfahrscheine haben will, an denen die Agenturen

weiterlesen »

Kostenfalle: Mitnahme von Kleinkindern bei den ÖBB

Kleinkinder sind laut Beförderungsbedingungen der ÖBB-Personenverkehr Reisende bis einen Tag vor dem sechsten Geburtstag. Diese fahren in Zügen und Bussen der ÖBB-Personenverkehr kostenlos und ohne Ticket in Begleitung einer oder eines Erwachsenen mit. Bei der Buchung eines Tickets für ein Kleinkind über die ÖBB-Website und die ÖBB-App (online/Mobile) bei der ÖBB-Personenverkehr AG geht das Bahnunternehmen davon aus, dass das Kind sich den Platz mit einer oder einem Erwachsenen teilt.   Sofern kein freier Platz verfügbar ist und sofern es sich nur um kurze Fahrzeiten handelt, kann das Kleinkind im Tageszug eventuell auf dem Schoß der oder des Erwachsenen mitfahren. Schwieriger ist dies auf längeren Strecken und im Nachtreiseverkehr. Auch dort wird davon ausgegangen, dass das Kind sich mit einer oder einem Erwachsenen den Sitz-, Schlaf- oder Liegewagenplatz teilt. Somit wird etwa bei der Buchung eines Tickets für eine Erwachsene oder einen Erwachsenen und ein Kind im Alter von fünf Jahren nur ein Ticket für die erwachsene Person angeboten. Dies ist jedoch den Kundinnen und Kunden nicht immer klar bzw. nicht von allen auch so gewünscht. Darüber wird im online/Mobile Buchungssystem weder informiert, noch eine optionale Möglichkeit der Buchung für das Kleinkind angeboten. Bereits seit 2017 bemüht sich die APF um die Lösung dieser Problematik, welche bei den betroffenen Kundinnen und Kunden berechtigten Ärger verursacht. Die APF schlug vor, dass über den fehlenden eigenen Platz für das Kleinkind dezidiert auch bei der Buchung informiert wird. Zudem soll die Buchung dahingehend geändert werden, dass bei Angabe eines Kleinkindes die Möglichkeit, für das

weiterlesen »

Sommerurlaub: Malta setzt weiterhin auf 3G-Regel bei der Einreise

Seitens der maltesischen Tourismusbehörde geht man davon aus, dass man heuer wesentlich mehr Urlauber als in den vergangenen beiden Jahren haben wird. Im Inland wurden nahezu alle Coronaregeln – inklusive der Maskenpflicht – aufgehoben. Bei der Einreise setzt man aber weiterhin auf die 3G-Regel. Wenn Reisende vollständig geimpft sind, sich in den letzten sechs Monaten von COVID-19 erholt haben oder einen negativen COVID-19-Test vorweisen können, der innerhalb von 72 Stunden für den PCR-Test und 24 Stunden für den Schnelltest vor der Einreise durchgeführt wurde, ist keine Quarantäne erforderlich. Sowohl der PCR- als auch der Schnelltest gelten als gleichwertig, wenn es um die Einreisebestimmungen geht. Wenn eines dieser Dokumente bei der Ankunft nicht vorgelegt wird, gilt eine 10-tägige obligatorische Quarantäne, die nach einem negativen Test auf 7 Tage verkürzt wird. Neben der Lockerung dieser Vorschriften ist es auch nicht mehr notwendig, auf Flügen nach Malta eine Maske zu tragen, ebenso wie in allen Innen- und Außenbereichen nach der Ankunft, einzige Ausnahme sind Krankenhäuser. Die gleiche Regel gilt auch für Veranstaltungen in Malta. Die Beschränkungen für die Bestuhlung wurden aufgehoben und die maximale Kapazität für öffentliche Versammlungsräume wurde auf den Stand von vor COVID-19 zurückgesetzt.

weiterlesen »

Mit Boeing 737 Max 10: Qatar Airways bringt Tochtergesellschaft an den Start

Golfcarrier Qatar Airways beabsichtigt eine Tochtergesellschaft, die den Maschinentyp Boeing 737 Max 10 betreiben soll, an den Start zu bringen. Welche Ausrichtung diese haben wird ist noch völlig offen. Nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus eine Großbestellung für A321neo gestrichen hat, unterschrieb Qatar Airways vorsorglich eine Absichtserklärung über den Erwerb von 25 Boeing 737 Max 10. Bislang wurde diese noch nicht in eine Festbestellung umgewandelt. Firmenchef Akbar Al Baker erklärte nun gegenüber Gulf News, dass dieser Maschinentyp nicht auf dem AOC von Qatar Airways registriert wird. Er sagte, dass diese bei einer Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen wird. Nähere Einzelheiten nannte der Manager nicht, so dass die Spekulation im Raum steht, dass man eine Billigfluggesellschaft an den Start bringen könnte. Das Unternehmen will dies aber weder bestätigen noch dementieren.

weiterlesen »

Schauinsland Reisen baut Kreuzfahrten-Angebot aus

Der deutsche Tour Operator weitet das Angebot im Bereich von Kreuzfahrten aus. Bei mit der Aidanova durchgeführte Ausfahrten bietet man ab 10. November 2022 auf der Insel Fuerteventura einen zusätzlichen Ein- und Ausstieg an. Bislang war der Ein- und Ausstieg mittwochs auf Teneriffa und samstags auf Gran Canaria möglich. Der zusätzliche Ein- bzw. Ausstieg auf Fuerteventura ist ab dem 10. November immer donnerstags möglich. „Damit haben unsere Gäste künftig noch mehr Auswahl bei der Buchung unserer Kombi-Pakete“, sagt Produktmanagerin Sabrina Tersteegen. „Wir haben auf Fuerteventura so viele schöne Hotels im Angebot, da möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, ihren Aufenthalt dort ohne lange Umwege mit einer besonderen Kreuzfahrt zu verbinden.“ Beim Sondereinstieg auf Fuerteventura starten die Gäste von Schauinsland Reisen donnerstags und fahren von dort aus mit Aidanova nach Lanzarote, Gran Canaria, Madeira und Teneriffa, bevor sie nach einer Woche wieder auf Fuerteventura anlegen. Das Angebot wird so wie alle Kombi-Reisen bei diesem Reiseveranstalter je nach Kundenwunsch wahlweise vor oder nach der Kreuzfahrt mit einem Hotelaufenthalt verbunden.

weiterlesen »

ÖBB und ÖAMTC starten Fahrradreparaturstationen an Bahnhöfen

In Kooperation mit dem ÖAMTC bauen die Österreichischen Bundesbahnen an rund 60 Bahnhöfen so genannte Fahrradservicestationen auf. Diese können kostenfrei genutzt werden und bieten unter anderem Werkzeuge und eine Luftpumpe. Zusätzlich zu den Fahrradservicestationen an den Bahnhöfen sind auch an Radwegen und stark frequentierten Plätzen bereits jetzt über 100 Fahrradstützpunkte sowohl für ÖAMTC-Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder verfügbar – bis Ende 2022 sollen es österreichweit über 170 werden. „Kunden, die den Weg zur Bahn klimafreundlich und bequem mit dem Rad zurücklegen wollen, profitieren bereits jetzt von unseren Bike&Ride-Anlagen mit rund 37.000 Zweirad-Stellplätzen in ganz Österreich. Mit der Errichtung der Fahrradservicestationen in Kooperation mit dem ÖAMTC erweitern wir unser Serviceangebot, um den öffentlichen Verkehr noch ein Stück intermodaler zu gestalten“, so Franz Hammerschmid, ÖBB Geschäftsbereichsleiter Asset Management und strategische Planung. „Der ÖAMTC versteht sich als Partner für alle Formen von Mobilität – egal ob man mit dem Rad, dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs ist. Die Fahrradstützpunkte sind nur eine von vielen Leistungen und innovativen Ideen des Mobilitätsclubs in Bezug auf Fahrräder. Wir freuen uns, dass wir die Idee der Fahrradservicestationen gemeinsam mit den ÖBB in ganz Österreich durchführen können“, meint Ernst Kloboucnik, ÖAMTC Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland.

weiterlesen »

Transferbuchungen wieder fast auf Vorkrisenniveau

Der Vermittler von Transfers und Mietautos, Gettransfer.com, verzeichnete eigenen Angaben nach im ersten Quartal 2022 rund 100.000 Buchungen in Europa. Damit lag man um etwa das Dreifache über dem Vorjahresaufkommen. „2020 und 2021 waren aus offensichtlichen Gründen schwierige Jahre“, so Geschäftsführer Alexander Sapov. „2022 jedoch beobachten wir eine Rückkehr der Zahlen zum vorpandemischen Niveau. Die Einnahmen haben sich im Vergleich zum selben Quartal des Jahres 2021 mehr als verdoppelt. Während dieser Zeit war es uns auch möglich, unser Unternehmen in Hinblick auf Technologie und Servicequalität erheblich zu stärken. Und ein neues dynamisches Provisionsmodell für Fahrer bietet mehr Flexibilität für die Entwicklung neuer Produkte, etwa von Mietwagen mit Fahrern, und für den Eintritt in neue Märkte, darunter Mexiko und Pakistan“. Während der Pandemie wurden die höchsten Aktivitätsniveaus auf der Plattform in der Türkei (Antalya), Spanien (Barcelona und Malaga), Griechenland (Athen und Kreta), Italien (Rom und Mailand), Frankreich (Paris und Nizza), Portugal (Algarve und Lissabon), dem Vereinigten Königreich (London) sowie der Schweiz (vom Flughafen Genf zu Skiorten) festgestellt. Zusammen machten diese Ziele über 50 % aller GetTransfer.com-Buchungen in Europa aus.

weiterlesen »

EU-Kommission will Schengen-Kontrollen neu regeln

Der der dem Deckmantel „Flüchtlinge“ führt Deutschland seit einigen Jahren auf dem Landweg Grenzkontrollen durch. Diese beschränken sich primär auf Österreich. Eigentlich sollte es derartige Ausnahmen vom Schengen-Vertrag nur maximal sechs Monate geben, doch die Maßnahme wird laufend verlängert. Eine ähnliche Situation zeichnet sich in Österreich an den Grenzen mit Slowenien und Ungarn. Auch dort wird seit einigen Jahren, wenn auch nur stichprobenartig, kontrolliert. Nun will die EU-Kommission diese Thematik neu regeln und die Vorgehensweise verschiedener Staaten defacto legalisieren. Künftig sollen die Mitgliedsstaaten der EU-Kommission mitteilen, wenn sie längerfristige Grenzkontrollen vornehmen wollen und dies genau begründen. Brüssel kann dann Empfehlungen abgeben, aber verhindern kann man die Kontrollen innerhalb des Schengenraums auch weiterhin nicht. Damit reagiert man auf eine Entscheidung des EuGH, die die von Österreich an der Grenze zu Slowenien eingeführten Binnenkontrollen als illegal eingestuft hat.

weiterlesen »