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Streik am 20. Juni 2022: Flughafen Brüssel bittet Passagiere umzubuchen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass es am 20. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere kommen könnte. Der Großteil der Belegschaft des Sicherheitsdienstleisters G4S will in den Streik treten. Weiters ist eine nationale Manifestation angekündigt. Der Airport rät abfliegenden Passagieren, die eigentlich am 20. Juni 2022 reisen wollen, sich dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und diese darum ersuchen, dass die Reise auf ein anderes Datum umgebucht werden kann. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, dass eine große Anzahl von Flügen ohnehin gestrichen werden muss. Es ist davon auszugehen, dass stundenlange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Fluggästen, die am 20. Juni trotzdem abfliegen wollen, wird empfohlen, nur mit Handgepäck zu reisen. Airlines haben bereits damit begonnen, die für den Streiktag geplanten Flüge abzusagen und ihre Passagiere darüber zu informieren.

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Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

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Korean Air nimmt Verbindung nach Wien wieder auf

Da sich die Nachfrage nach internationalen Flugreisen derzeit erholt, nimmt Korean Air in Kürze einige Langstreckenverbindungen wieder auf. Ab Juli fliegt sie von Seoul/Incheon nach Las Vegas, Mailand und Wien. Flüge nach Las Vegas stehen ab dem 10. Juli wieder auf dem Flugplan der Airline. Sie finden dreimal wöchentlich statt, und zwar mittwochs, freitags und sonntags mit Abflug in Seoul/Incheon um 14:10 Uhr und Ankunft in Las Vegas um 10:10 Uhr. Der Rückflug startet um 12:10 Uhr in Las Vegas und erreicht Seoul/Incheon am nächsten Tag um 17:40 Uhr. Zum Einsatz kommt auf dieser Strecke ein Airbus A330-200.  Ab dem 1. Juli fliegt Korean Air zudem dreimal wöchentlich von Seoul/Incheon nach Mailand und wieder zurück. Der Hinflug startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 13:40 Uhr mit Ankunft in Mailand um 19:55 Uhr. Zurück geht es ab Mailand um 22:00 Uhr mit Landung in Seoul/Incheon um 16:15 Uhr am nächsten Tag.  Ebenfalls ab dem 1. Juli bedient Korean Air dreimal wöchentlich die Verbindung Seoul/Incheon–Wien. Die Flüge starten jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag ab Seoul/Incheon um 11:00 Uhr mit Ankunft in Wien um 17:10 Uhr. Der Rückflug hebt um 18:40 Uhr ab und landet am nächsten Tag um 12:50 Uhr in Seoul/Incheon.

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Arbeiterkammer warnt vor hohen Kosten bei Kartenzahlungen im Nicht-Euro-Ausland

Das Bezahlen mit Bankomat- und/oder Kreditkarten bekam durch die Corona-Pandemie einen weiteren Schub, denn Banken und Handel argumentierten auch mit zusätzlicher Sicherheit gegenüber dem Bargeld. Während innerhalb der Euro-Zone im Regelfall allenfalls Spesen für die Buchungszeile anfallen, kann es in Nicht-Euro-Ländern teuer werden. Die Arbeiterkammer hat einige Anbieter aus Österreich unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich, dass Bankomatkarten, auch Debitkarten genannt, tendenziell geringere Spesen als Kreditkarten haben. Gerade im Bereich der so genannten Fintechs gibt es aber kostenfreie Alternativen, auf die seitens der AK nicht hingewiesen wurde. Die Arbeitekrammer hat die Jahresgebühren und Spesen von vier Kreditkartenfirmen für neu abgeschlossene Verträge geprüft: American Express, Card Complete, Diners Club und PayLife. Zusätzlich hat die AK die Kosten für Debitkarten (umgangssprachlich Bankomatkarten) im Urlaub bei neun Banken erhoben. Nachstehend auszugsweise die Ergebnisse der AK: 400 Euro bezahlen Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 8,00 € Bank Austria 4,50 € card complete 6,00 € Erste Bank 4,09 € Diners Club 6,00 € RLB NÖ Wien 5,50 € PayLife 6,60 €  andere Bankenx) 4,09 € 400 Euro abheben Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 20,00 € Bank Austria 5,30 € card complete 18,00 € Erste Bank 6,16 € Diners Club 18,00 € RLB NÖ Wien 6,00 € PayLife 19,80 € andere Bankenx) 4,82 € x) Bezahlen: 1,09 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag, abheben: 1,82 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag Der AK Test zeigt: Die Kreditkartenunternehmen bieten ein umfangreiches Angebot, die Kosten für Kreditkarten sind je nach Unternehmen und Leistungsumfang der Karte

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UK: Gewerkschaften rufen zum Eisenbahner-Streik auf

In England, Schottland und Wales rufen die Gewerkschaften zu einem großflächigen Eisenbahner-Streik auf. Dieser soll am 21., 23. und 25. Juni 2022 über die Bühne gehen und alle Berufsgruppen umfassen. Die Arbeitnehmervertreter wollen das Streckennetz regelrecht lahmlegen. Laut Mitteilung der National Union of Rail, Maritime and Transport Workers werden sich Mitarbeiter von insgesamt 13 Eisenbahngesellschaften beteiligen: Avanti West Coast, Chiltern Railways, Cross Country Trains, Greater Anglia, LNER, East Midlands Railway, c2c, Great Western Railway, Hull Trains, Londoner Untergrundbahn (21. Juni), Northern Trains, South Eastern Railway, South Western Railway, TransPennine-Express und West Midlands Trains. Ebenso soll bei Netzbetreiber Network Rail gestreikt warden. Weiters ruft die Lokführergewerkschaft Aslef am 23. Juni 2022 bei Greater Anglia, am 26. Juni 2022 bei Hulltrainings sowie am 28. und 29. Juni und am 13. und 14. Juli bei Croydon Tramlink zur Arbeitsniederledung auf. Die Beschäftigten der GTR, die die Züge Southern, Thameslink, Great Northern und Gatwick Express betreibt, haben sich für Maßnahmen entschieden, die über einen Streik hinausgehen, z.B. die Verweigerung von Überstunden. Und Island Line auf der Isle of Wight stimmte gegen jegliche Maßnahmen. Da auch Flughafen-Zubringer betroffen sein können, sollten UK-Reisende, die planen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, die Situation rund um die Streiks im Auge behalten. In den meisten Fällen gibt es, zumindest im Shuttle-Verkehr zu den Airports, Alternativen wie Fernbusse.

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Eurowings baut in Prag aus und legt Nador und Tunis ab Düsseldorf auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings legt im Winterflugplan 2022 vier neue Strecken ab Prag auf. Dabei handelt es sich um Oslo, Marsa Alam, Funchal und Hurghada. Auch ab Düsseldorf ist eine zusätzliche Route geplant. Ab 30. Oktober 2022 will Eurowings von Prag aus die Ziele Funchal und Oslo ansteuern. Die zuerst genannte Destination soll zweimal pro Woche angesteuert werden. In die Hauptstadt Norwegens will man viermal wöchentlich fliegen. Die Ferienziele Hurghada und Marsa Alam stehen ab 5. November 2022 jeweils einmal pro Woche im Flugplan. Zwei Tunesien-Strecken ab Düsseldorf Ab Düsseldorf bietet Eurowings im Zeitraum von 2. Juli 2022 bis 20. August 2022 Nonstopflüge nach Tunis an. Der Hinflug (EW 9898) hebt jeweils gegen 20 Uhr 45 ab und erreicht Tunis um 22 Uhr 30 Lokalzeit. Als EW 9899 geht es dann um 2 Uhr 15 Lokalzeit zurück in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Diese wird um 6 Uhr 05 erreicht. Die operative Durchführung dieser Flüge erfolgt im Wetlease durch Avion Express Malta. Zwischen 26. Juni 2022 und voraussichtlich 28. August 2022 werden bis zu drei wöchentliche Flüge zwischen Düsseldorf und Nador angeboten. Diese werden ebenfalls über Nacht durchgeführt. Zum Einsatz kommen von Air Baltic betriebene Airbus A220-300.

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Ab Muscat und Salalah: Salam Air nimmt Kurs auf Prag

Salam Air beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 den Flughafen Prag anzusteuern. Dazu werden Flüge ab Salalah und Muscat aufgelegt. Diese sollen jeweils einmal pro Woche mit dem Maschinentyp Airbus A321neo bedient werden. Interessant ist dabei das Routing, denn am Verkehrstag Mittwoch fliegt man zunächst als OV803 von Salalah nach Prag. Anschließend geht es als OV804 zurück in den Oman, jedoch nach Muscat. An Freitagen will man zunächst als OV801 von Muscat nach Prag fliegen und dann als OV802 nach Salalah. Die Aufnahme der Flugverbindungen ist für den 2. bzw. 4. November 2022 angekündigt. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Fluggesellschaft Salam Air wurde im Jahr 2016 gegründet und betreibt derzeit eine Flotte, die ausschließlich aus Maschinen der Airbus A320neo-Reihe besteht. Im Einzelnen setzt diese sich wie folgt zusammen: Sechs A320neo und zwei A321neo. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt zwei Jahre. Die Homebase befindet sich auf dem Flughafen Muscat.

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Nach Raketenangriff: Flughafen Damaskus wegen schwerer Schäden gesperrt

Der syrische Flughafen Damaskus wurde am vergangenen Freitag von Raketen aus Israel beschossen. Dabei sind schwere Schäden an der Infrastruktur entstanden. Die Zivilluftfahrtbehörde Syriens hat diesen Airport nun temporär gesperrt. Die beiden Runways sowie ein Terminal müssen zunächst repariert werden. Diese wurden durch die Raketenangriffe schwer beschädigt. Israel rechtfertigte den Angriff unter anderem damit, dass man Syrien vorwirft, dass hier Waffen für Terrororganisation umgeschlagen werden sollen. Konkrete Beweise legte man aber nicht vor. Syrianair erklärte unter anderem, dass man die Instandsetzungsarbeiten abwarten müsse. Der Großteil der Flotte befand sich zum Zeitpunkt der Bombardierung auf dem Flughafen Damaskus. Daher kann man derzeit nur mit jenen Maschinen, die sich außerhalb der Stadt befanden fliegen. Wann man den Flugbetrieb ab Damaskus wieder aufnehmen kann ist völlig offen. Cham Wings Airlines wird vorerst ab Aleppo fliegen. Von dort aus wird man zwei Airbus A320 zum Einsatz bringen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet unter anderem, dass das Angebot dennoch eingeschränkt ist, da zumindest ein Flugzeug in Damaskus festsitzen soll.

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Frankfurt: Condor mietet Airbus A330-300 von Smartlynx Malta ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt ab 27. Juni 2022 einen von Smartlynx Malta betriebenen Airbus A330-300 ein. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wird von Frankfurt am Main aus in Richtung USA und Kanada fliegen. Dem aktuellen Planungsstand nach wird Smartlynx Malta auf der Langstrecke der einzige Wetlease-Partner von Condor werden. Der eingemietete Widebody wird von Frankfurt aus die Destinationen New York JFK, Whitehorse und ab 2. November 2022 auch Toronto bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften ist daher längerfristig angelegt. Ab Herbst 2022 wird Condor schrittweise insgesamt 16 neue Airbus A330neo übernehmen. Diese werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767-300 ablösen. Das Übergang hat man sich auch vier A330-200, die vormals für Etihad im Einsatz waren, im Eigenbetrieb organisiert. Eine Condor-Sprecherin dazu: „Deshalb sind bereits jetzt vier Airbus A330-200 im Einsatz, die die Condor-Streifen im Leitwerk tragen. Um etwaigen Engpässen in der Übergangszeit vorzubeugen und damit Condor die vorherrschende Nachfrage decken kann, wird ab 27.06. vorübergehend ein zusätzlicher Airbus A330-300 der saisonalen Condor Partner-Airline Smartlynx auf der Langstrecke ab Frankfurt eingesetzt“. Im Sommerflugplan 2022 setzt Condor im Streckennetz auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Fluggesellschaften. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die Flüge von einer anderen Airline im Namen und auf Rechnung des Ferienfliegers durchgeführt werden. „Smartlynx ist der einzige Wetlease Partner auf der Langstrecke, auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt bereits jetzt in Stuttgart Bulgaria Air und in München Heston Airlines zum Einsatz“, so die Condor-Medienreferentin.

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Spicejet hat EU- und UK-Genehmigung für Frachtflüge erhalten

Der indische Lowcoster Spicejet hat die Genehmigung zur Durchführung von Cargoflügen in die Europäische Union und ins Vereinigte Königreich erhalten. Im Zuge der Pandemie baute sich der Carrier mit Fracht ein weiteres Standbein auf. Die Zulassung umfasst die Beförderung von Post und Cargogütern sowohl mit eigenen Maschinen als auch an Bord anderer Carrier. Diese können im Wetlease eingesetzt werden, aber auch in Form angemieteter Kapazitäten auf bestehenden Cargokursen von Mitbewerbern. Spicejet will im Bereich Luftfracht stark wachsen und plant die Aufnahme von Frachtverbindungen nach Europa und UK. „Diese Zertifizierungen sind eine Bestätigung unseres Engagements für die Flugsicherheit und die Einhaltung der höchsten und strengsten Sicherheitsstandards in unserem Betrieb. Die neuen Zertifizierungen werden SpiceJet dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten bei internationalen Fluggesellschaften, Spediteuren, Frachtagenten und internationalen Kurierdiensten zu erschließen, da sie uns die nahtlose Beförderung von Fracht nach und über die Europäische Union und das Vereinigte Königreich ermöglichen“, so Geschäftsführer Ajay Singh. Die Fluggesellschaft hat zwei Zertifizierungen erlangt: die Zertifizierung als reglementierter Beauftragter eines Drittlandes (RA3) und die Zertifizierung als Luftfracht- oder Luftpostbeförderer, der von einem Drittlandsflughafen aus in die Union fliegt (ACC3), die beide für die Durchführung der oben genannten Tätigkeiten unerlässlich sind. RA3 und ACC3 sind Supply-Chain-Initiativen der EU zur Regulierung eingehender Fracht und Post aus anderen Ländern.

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