secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Marokko: Gewerkschaft ruft Flughafenmitarbeiter zum Streik auf

Ab Mittwoch müssen Passagiere in Marokko mit Einschränkungen im Flugverkehr rechnen. Die Gewerkschaft CDT hat sämtliche Flughafenmitarbeiter des nordafrikanischen Staats zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Gefordert werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik soll gestaffelt innerhalb von fünf Tagen an allen Airports von Marokko abgehalten werden. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen, jedoch ist unklar wie viele Bodenmitarbeiter sich tatsächlich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Reisende sollten den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge behalten. Die Gewerkschaft wirft dem Nationalen Syndikat der marokkanischen Flughafenbehörde vor, dass diese eingegangene Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu langsam bzw. gar nicht erfüllen würde. Weiters wird kritisiert, dass es bis dato keinen Betriebsrat gibt. Man fordert unter anderem, dass die Löhne für Techniker, Feuerwehrleute, Ingenieure und andere Berufsgruppen angehoben werden.

weiterlesen »

Ersatz für Lappeenranta: Ryanair nimmt Wien-Helsinki auf

Die Ryanair Group legt ab Wien-Schwechat einen finnischen Ersatz für die eingestellte Lappeenranta-Strecke auf. Ab Anfang Dezember 2022 wird man bis zu vier wöchentliche Umläufe in die Hauptstadt Helsinki anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag durchgeführt werden. Im Regelfall kommen die Flugzeugtypen Airbus A320 und Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit ist vorgesehen, dass Malta Air an Freitagen und Montagen sowie Lauda Europe an Samstagen und Sonntagen fliegt. Freitag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:45-12:05, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 12:30-13:50, operated by Malta Air Samstag: Wien-Helsinki, FR9857, 15:15-18:35, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 19:00-20:20, operated by Lauda Europe Sonntag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:50-12:10, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 12:35-13:55, operated by Lauda Europe Montag: Wien-Helsinki, FR9857, 06:10-09:30, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 09:55-11:15, operated by Malta Air In Wien unterhalten die Ryanair-Töchter Lauda Europe, Buzz und Malta Air Stützpunkte. Alle drei Fluggesellschaften haben in der österreichischen Hauptstadt Maschinen stationiert. Die meisten Flugzeuge werden von Lauda Europe betrieben. In der Vergangenheit hatte auch die Ryanair DAC eine Basis in Wien-Schwechat, jedoch wurde diese geschlossen.

weiterlesen »

Erdogan will Turkish Airlines umbenennen

Nach der Umbenennung der Türkei bei der UNO will das Land auch einen türkischen Namen der nationalen Fluggesellschaft durchsetzen. „Von nun an werden wir auf unsere Flugzeuge nicht mehr ‚Turkish Airlines‘, sondern ‚Türkiye Hava Yollari‘ schreiben“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan heute. Der offizielle Name des teilstaatlichen Unternehmens in der Türkei ist eigentlich „Türk Hava Yollari“. Vor knapp zwei Wochen hatte die Türkei die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen aufgefordert, künftig unter anderem auf die englische Bezeichnung „Turkey“ zu verzichten und das Land als „Türkiye“ zu bezeichnen. „Es gibt kein ‚Turkey‘ mehr, sondern nur noch ‚Türkiye‘“, sagte Erdogan nun. Schon länger hatte die Führung in Ankara besonders mit der englischen Übersetzung des Landesnamens gehadert – unter anderem, weil das englische „turkey“ auch „Truthahn“ bedeutet.

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt mit höchstem Passagieraufkommen seit Pandemiebeginn

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat im Mai deutlich angezogen und den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Dank vieler Urlauber zählte der Flughafenbetreiber im abgelaufenen Monat knapp 4,6 Millionen Passagiere und damit rund 600.000 mehr als im April, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Das waren mehr als dreieinhalbmal so viele Fluggäste wie ein Jahr zuvor und noch gut 26 Prozent weniger als vor der Pandemie im Mai 2019. Allerdings macht dem Unternehmen fehlendes Personal zu schaffen, nachdem die Branche und auch Fraport in der Pandemie tausende Stellen abgebaut haben. Im lange brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im Mai wurden in Frankfurt rund 169.300 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – 15,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte die Entwicklung mit den Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und den harten Corona-Schutzmaßnahmen in China.

weiterlesen »

Flughafen Wien: Passagierzahlen im Aufwind & optimistischere Gewinnprognosen

Die Flughafen-Wien-Gruppe schraubt aufgrund der verbesserten Passagierentwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Die Flughafen-Wien-Gruppe spürt die Erholung der Reisebranche nach den Corona-Jahren 2020 und 2021. Inklusive den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice waren die Passagierzahlen im Mai mit 2,7 Millionen Reisenden und mit 2,1 Millionen am Standort Wien mehr als fünfmal so hoch wie im Mai des Vorjahres, wie der Airportbetreiber mitteilt. Das Passagieraufkommen war aber noch um mehr als Viertel niedriger als vor der Coronapandemie im Mai 2019. Für 2022 erwarte man nun einen Umsatz von rund 640 Millionen Euro (bisher: 560 Millionen Euro) und einen Jahresgewinn von zumindest 80 Millionen Euro (bisher: 20 Millionen Euro). Für den Standort Wien wird mit rund 22 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2022 gerechnet. Inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice werden rund 28 Millionen Reisende erwartet. Die deutlich bessere Geschäftsprognose für 2022 steht aber noch unter einem coronabedingten Vorbehalt. „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lockdowns oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt“, hieß es von der Flughafen-Wien-Gruppe. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibe „der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.“ Am Flughafen Wien-Schwechat kletterte die Zahl der Lokalpassagiere im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 1,6 Millionen Passagiere (plus mehr als 500 Prozent) und die der Transferpassagiere auf rund 501.500 Passagiere (plus 248,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 17.374 Starts und Landungen (plus 199,2 Prozent). Das Frachtaufkommen sank hingegen gegenüber

weiterlesen »

Wegen hoher Löhne: Personalabbau bei Air Malta stockt

Die maltesische Regierung hat Anfang dieses Jahres angekündigt, dass die staatliche Fluggesellschaft Air Malta verkleinert werden soll. Die Belegschaft soll halbiert werden, jedoch sagte Finanzminister Clyde Caruana, dass es zu keinen Kündigungen kommen soll. Die Betroffenen sollen zu gleichen Lohnkonditionen für Behörden und andere staatliche Stellen tätig werden. Mit der Gewerkschaft GWU wurde dazu ein sechsmonatiger Zeitplan vereinbart. Während dieser Phase sollen 571 Air-Malta-Mitarbeiter neue Jobs beim Staat erhalten. Die Times of Malta berichtet nun unter Berufung auf die Arbeitnehmervertreter, dass zwei Monate vor Ablauf der Frist nur sehr wenige zum Staat wechseln konnten. Dahinter soll die Problematik stecken, dass die Gehälter bei Air Malta höher sind als bei den staatlichen Behörden und Einrichtungen. Dies würde bei der Vermittlung zu Problemen führen, denn innerhalb der Stellen würden massive Lohndifferenzen aufgerissen werden. Vereinfacht gesagt: Die Air-Malta-Mitarbeiter würden deutlich mehr Geld bekommen als die bisherigen Beschäftigten in den staatlichen Stellen.

weiterlesen »

Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

weiterlesen »

Frankfurt-Hahn: Investorenlösung soll sich anbahnen

Für den insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn soll sich eine Investorenlösung anbahnen. Ende Juni 2022 sollen Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und die Vertreter der Gläubiger zusammentreten und darüber entscheiden. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche, der sich auf „Finanzkreise“ bezieht, sollen sich die Verhandlungen im Endspurt befinden. Allerdings sind noch immer mehrere potentielle Käufer im Rennen. Der Insolvenzverwalter will keine näheren Angaben zur Identität der möglichen Investoren machen. Es wird auf die Vertraulichkeit der Gespräche verwiesen. Man wird sich äußern sobald es soweit ist. Der Flughafen Frankfurt-Hahn wurde in den Strudel der Pleite der chinesischen HNA Group, die über Zwischengesellschaften die Mehrheit hält, gezogen. Der Airport musste im Oktober 2021 Insolvenz anmelden. Dem Masseverwalter ist es bislang gelungen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zuletzt suchte man sogar neue Mitarbeiter.

weiterlesen »

Westbahn legt Sommerticket für Jugendliche auf

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn legt während der Sommerferien 2022 für junge Menschen eine Netzkarte auf, die in zwei Varianten erhältlich ist. Personen unter 20 Jahren können 20 Tage lang für ein Euro pro Tag reisen. Unter 26-Jährige bezahlen zwei Euro pro Tag. Der Verkauf des so genannten „Sommerhit-Tickets“ wurde am Dienstag online und an den Ticketschaltern in Wien-Westbahnhof, Linz Hbf, Salzburg Hbf und München Hbf aufgenommen. Laut Westbahn kann der Gültigkeitsbeginn, der zwischen 2. Juli und 11. September 2022 frei gewählt werden. Auch kann man mehrere Tickets, die jeweils 20 Tage gültig sind, hintereinander kaufen. Die Westbahn bietet die Jugend-Fahrkarten in folgenden Ausführungen an: Wien – Salzburg < 20: 20 € < 26: 40 € Salzburg – München < 20: 20 € < 26: 40 € Wien – München < 20: 40 € < 26: 80 € Die Fahrkarten gelten laut der Eisenbahngesellschaft auf der gewählten Strecke jeweils in beide Richtungen und berechtigen im Gültigkeitszeitraum zu unbegrenzten Fahrten. „Wie bei allen Tickets der Westbahn gilt: Auch mit dem SommerHit-Ticket kann immer ohne Reservierung gefahren werden, zwischen Wien und Salzburg sogar im 30-Minuten-Takt.“ sagt DI Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Darüber hinaus gibt es bei jedem Relax Check-in mit dem SommerHit-Ticket natürlich auch Westpunkte. Und falls sich nach dem Kauf des Tickets die Pläne für den Sommer ändern, kann es bis vor dem ersten Gültigkeitstag kostenlos storniert werden.“

weiterlesen »

Hannover: Smartlynx-Ferienflug zwei Tage verspätet

Die Fluggesellschaft Smartlynx sollte eigentlich am 11. Juni 2022 unter der Flugnummer 6Y806 einen Charterflug von Hannover nach Hurghada durchführen. Eigentlich, denn der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-SLD musste auf dem Weg von Ägypten nach Hurghada eine außerplanmäßige Landung in Kairo einlegen. Aus technischen Gründen entschied der Kapitän von Smartlynx Malta, dass Flug 6Y805 einen Zwischenstopp in der Hauptstadt Ägyptens einlegen muss. Dieser dauerte aber nicht wenige Minuten oder Stunden, sondern wesentlich länger. Die Folge daraus: Die Passagiere hatten einen Aufenthalt mit „Open End“ in Kairo, ehe es dann erst am Montag mit der YL-LDD weiter nach Hannover ging. Die Passagiere, die am Samstag mit Smartlynx in der 9H-SLD nach Hurghada fliegen wollten, mussten ebenfalls bis Montag ausharren. Erst am 13. Juni 2022 ging es dann gegen 14 Uhr 40 los. Die technischen Probleme haben somit für die Urlauber zu zwei Tagen Verspätung geführt.

weiterlesen »