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Croatia-Flottenerneuerung: Entscheidungen sollen dieses Jahr fallen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines plant ihre Flotte zu erneuern, jedoch hat man sich bislang noch nicht entschieden, ob man bei Airbus, Boeing und/oder Embraer bestellen wird. Fix ist lediglich, dass man leasen wird. Entsprechende Gespräche sollen derzeit laufen. Das lokale Fachportal Ex-Yu-Aviation.com spekuliert, dass zumindest ein Airbus A320 geleast werden soll. Croatia Airlines erklärt dazu: „Die Erneuerung der Flotte von Croatia Airlines ist für das Unternehmen von strategischer Bedeutung, obwohl noch keine endgültige Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen wurde. Über das Leasing eines weiteren Flugzeugs wird derzeit verhandelt“- Die kroatische Regierung will die Erneuerung der Flotte vorantreiben. Das Durchschnittsalter beträgt derzeit 16,7 Jahre. Manche Maschinen sind bereits über 20 Jahre alt, was im Vergleich mit anderen Airlines nicht so alt ist. Dennoch will man sich im Rahmen der Post-Covid-Strategie, die von der Regierung finanziert wird, für die Zukunft rüsten. Mit den Herstellern Embraer, Airbus und Boeing wurden bereits intensive Gespräche geführt. Das hat auch zur Folge, dass Vertreter der drei genannten Flugzeugbauer versuchen direkt bei der Regierung zu intervenieren und ihre Modelle schmackhaft machen wollen. Beispielsweise versucht Airbus mit der A220-Reihe zu punkten und fand auch Sympathien bei Croatia Airlines. Allerdings hält Embraer entgegen, dass die E2-Baureihe aufgrund des Umstands, dass man diese mit unterschiedlicher Sitzplatzkapazität anbietet, mehr Flexibilität bieten würde. Ebenfalls im Rennen sieht sich Boeing. Die U.S.-Amerikaner können sich gar vorstellen, dass man Croatia Airlines zu Testzwecken eine B737-Max vorübergehend zur Verfügung stellen könnte. Man sieht das eigene Muster als perfekt für den kroatischen Carrier geeignet. Eine endgültige

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Slowenien: Diskussion um Gründung einer Staatsairline wieder aufgeflammt

Seit dem Zusammenbruch der Adria Airways hat Slowenien keinen Homebase-Carrier mehr. Seit dem Grounding diskutiert die Politik über die Gründung einer neuen staatlichen Fluggesellschaft.  Geschehen ist bislang nicht viel. Nun ist das Thema wieder auf dem Tisch. Slowenien ist jenes EU-Land, in dem sich die Luftfahrt langsamer als in keinem anderen Mitgliedsstaat von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. In Europa schneidet nur Weißrussland noch schlechter ab, aber dort hat es gänzlich andere Gründe. Sloweniens Wirtschaftsminister Matjaž Han stellt die Grundsatzfrage in den Raum, ob es sinnvoll ist einen eigenen Staatscarrier zu gründen oder aber mit Hilfe von Subventionen neue Fluggesellschaften angelockt bzw. zur Aufnahme zusätzlicher Strecken bewegt werden sollen. Gegen die Gründung einer neuen Airline spricht der Koalitionsvertrag, in dem die drei Parteien eben dies explizit ausgeschlossen haben. Dennoch gibt es innerhalb der Koalitionsparteien, aber auch aus den Bereichen Wirtschaft und Touristik starke Stimmen, die die Gründung einer neuen Fluggesellschaft fordern. In der Regierung konnte beispielsweise der ehemalige Adria-Airways-Chef Klemen Boštjančič eine führende Position einnehmen: Er ist Finanzminister.

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Für Tui Airways: World2Fly flog mit A350 von Gran Canaria nach Teneriffa

Im Auftrag von Tui Airways führte die spanische Fluggesellschaft World2Fly mit dem Airbus A350-900 mit der Registrierung EC-NTB einen „Inselhopper“-Flug durch. Dieser führte von Las Palmas nach Teneriffa-Süd. World2Fly ist seit Freitag mit diesem A350-900 für die britische Tui Airways im Wetlease unterwegs. Man flog am 10. Juni 2022 zunächst unter der Flugnummer BY7426 von Birmingham nach Las Palmas. Anschließend ging es als BY7427 zunächst auf die Nachbarinsel Teneriffa und dann unter identem Code nach Birmingham. An Bord dieses so genannten Direktflugs befanden sich Passagiere, die ins Vereinigte Königreich geflogen sind. Flüge mit Widebodies innerhalb der Kanaren kommen sehr selten vor. Am Samstag war der Wetlease-Einsatz dieser Langstreckenmaschine weniger spektakulär. Von Birmingham aus wurden Kurse nach Madrid, Alicante und Ibiza für Tui Airways bedient. Am Sonntag kam die EC-NTB nicht für die britische Fluggesellschaft zum Einsatz.

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Reiseversicherungen wieder stark gefragt

In vielen Fällen können Reiseversicherungen sinnvoll sein, um auf Urlaubsreisen vor zum Teil horrenden Mehrkosten zu schützen. Allerdings fließt nicht in jedem Fall Geld und es gibt enorme Preisunterschiede. Die Vergleiche für Reiseversicherungen nehmen in den letzten Monaten wieder zu. Die aktuellen Vergleichsdaten des Tarifvergleichsportals Durchblicker zeigen, dass Österreicherinnen und Österreicher ihren Urlaub heuer verstärkt im Inland verbringen. Weitere beliebte Destinationen sind die USA auf dem zweiten Platz, gefolgt von Griechenland und Italien. „Reisen in COVID-Zeiten – das hat nicht zuletzt auch Spuren bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern hinterlassen. Wir bei Durchblicker merken, dass sich die Leute vor Reiseantritt viel mehr mit dem Thema Reiseschutz auseinandersetzen, sich besser informieren und aktuell wieder mehr Reiseversicherungen vergleichen”, erklärt Durchblicker Versicherungsexperte Patrick Madl.  Für Österreich werden aktuell besonders viele Reiseversicherungen verglichen. So lassen sich mit einem Reisestornoschutz hohe Stornokosten für Hotels vermeiden. Mit einer Reiseunfallversicherung können auch zusätzliche Unfall-Leistungen wie eine Personensuche und -bergung mitversichert werden. Denn was viele nicht wissen: Bergungskosten mit dem Hubschrauber im alpinen Gelände werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Wer außerhalb von Europa verreist, sollte auf eine vollwertige Auslandskrankenversicherung mit einer ausreichend hohen Versicherungssumme setzen. Das ist besonders für Länder mit teuren Gesundheitssystemen wie in den USA und Kanada wichtig, um nicht auf teuren Arzt- oder Krankenhausrechnungen sitzen zu bleiben. Viele Reiseversicherungen bereits mit Corona-Deckungen „Auch in diesem Jahr bleibt Corona das Thema bei der Reiseplanung“, weiß Patrick Madl von Durchblicker und hat zugleich eine gute Nachricht für Verbraucher: „Seit Ausbruch der Pandemie haben viele Versicherer ihre

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Dortmund errichtet zusätzliche Siko-Linien

Der Flughafen Dortmund plant im östlichen Teil des Terminals zwei weitere Siko-Spuren zu errichten. Diese soll als „Kontrollstelle C“ bezeichnet werden und die Abfertigung zu stark frequentierten Abflugzeiten ermöglicht. Der Aufsichtsrat gab für das Projekt bereits grünes Licht. Die dritte Fluggastkontrollstelle auf der Abflugebene (Ebene 1) im Terminal des Dortmund Airport, wird im Bereich der heutigen East Bar und in Teilen des dahinterliegenden Bundespolizeireviers errichtet. Die Umbaumaßnahmen werden Ende 2022 starten – die Fertigstellung ist für Sommer 2023 geplant. „Durch die zusätzlichen Kontrollspuren können wir die Prozesse bei der Sicherheitskontrolle optimieren und beschleunigen. Unsere Fluggäste werden somit von kürzeren Wartezeiten vor den Kontrollschleusen und einem verbesserten Reisekomfort profitieren“, so Geschäftsführer Ludger van Bebber. Ebenso hat der Aufsichtsrat am Freitag von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH den Jahresabschluss 2021 von minus 15,6 Millionen Euro bestätigt bekommen. . Das weiterhin durch die Corona-Pandemie geprägte Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2020 um 6,2 Millionen Euro verbessert. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nutzten rd. 1,7 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (plus 39 Prozent).

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Mit ehemaligen Westbahn-Zügen: DB nimmt Chemnitz-Flughafen Berlin-Brandenburg auf

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird ab 12. Juni 2022 ohne Umstieg mit Chemnitz verbunden sein. Die Deutsche Bahn verlängert eine bestehende Intercity-Verbindung von Warnemünde nach Dresden bis Chemnitz. Vorerst sind zwei tägliche Kurspaare vorgesehen. Die Route soll überwiegend mit von der österreichischen Westbahn gebraucht gekauften Stadler-Kiss-Triebzügen bedient werden. Die DB bezeichnet diese doppelstöckigen Züge als „Intercity 2“. Die Fahrt von Chemnitz bis zum Flughafen BER dauert zweieinhalb Stunden. Dort haben Gäste aktuell die Möglichkeit, mit 60 Airlines zu 146 Flugzielen in 49 Ländern zu fliegen. Für die drittgrößte sächsische Stadt mit rund 250.000 Einwohnern ist die Verbindung mit dem Reiseschwerpunkt BER der erste Halt eines Fernverkehrszuges seit rund 16 Jahren. Täglich, jeweils um 6:26 Uhr und um 8:26 Uhr, starten die Züge von Chemnitz. Sie erreichen den Flughafen Berlin Brandenburg ohne Umsteigen um 8:57 Uhr bzw. um 10:57 Uhr. In der Gegenrichtung starten die weißen Intercity-Züge am Hauptstadtflughafen um 16:59 Uhr und 18:59 Uhr. Ankunft in Chemnitz ist um 19:31 Uhr oder um 21:31 Uhr. Die Züge halten am Bahnhof BER Terminal 1-2. Der Bahnhof befindet sich unter dem Terminalgebäude. Von dort gelangen Fahrgäste per Aufzug, Fahrtreppe oder Treppe in wenigen Minuten direkt zum Check-in des Terminals 1. Das Terminal 2 befindet sich mit einer Distanz von 400 Metern ebenfalls fußläufig in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Direkt unter dem Terminal 1 befindet sich der sechsgleisige Bahnhof „Flughafen BER Terminal 1-2“ mit drei Bahnsteigen. Seit der Inbetriebnahme verkehren die Züge der Regionalbahn etwa im 15-Minuten-Takt zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem BER.

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Berlin: Easyjet setzt Streichkonzert fort

Auch ganz ohne Warnstreik musste die Billigfluggesellschaft Easyjet am Samstag ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg neuerlich einige Flüge streichen. Da die betroffenen Flüge jeweils in beide Richtungen sehr gut gebucht waren, sind neuerlich viele Passagiere gestrandet. Die Easyjet-Basis Berlin leidet unter akutem Personalmangel, was bereits am Pfingstwochenende sowohl am Samstag als auch am Sonntag zahlreiche Streichungen verursachte. Ein Warnstreik, der am 10. Juni 2022 über die Bühne ging, hat ebenfalls für viele Ausfälle gesorgt. Die Gewerkschaft Verdi fordert unter anderem mehr Geld für die Flugbegleiter. Easyjet hat bereits auf den Personalmangel reagiert und mit Wirksamkeit zu Ende Juni 2022 die Frequenzen auf vielen Strecken ab Berlin-Brandenburg reduziert. Ursache hierfür ist keinesfalls mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass man zu wenige Flugbegleiter zur Verfügung hat. Davon völlig unabhängig hat das Unternehmen angekündigt, dass man ab Herbst 2022 die Anzahl der am BER stationierten Flugzeuge weiter reduzieren wird. Etwa 275 Vollzeitstellen sollen abgebaut werden. Nachstehende Easyjet-Flüge wurden am Samstag ab dem BER gestrichen: 06:00 EJU4541 Nizza 06:25 EJU5863 Zürich 07:30 EJU5701 Rom-Fiumicino 09:55 EZY8122 London-Gatwick 14:50 EJU5007 Ibiza 15:00 EJU4607 Thessaloniki 17:00 EJU5603 Dubrovnik

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Saudia nimmt Riad-Zürich auf

Die Fluggesellschaft Saudia wird am 3. August 2022 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Riad und Zürich aufnehmen. Diese sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Donnerstag durchgeführt werden. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Diese sind mit 20 Business-Class- und 90 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Saudia bestätigte die Aufnahme der Flüge und fügte hinzu, dass diese in Kürze auch über alle üblichen Buchungswege reserviert werden können. Unter der Flugnummer SV235 wird man aus Riad kommend jeweils gegen 14 Uhr 05 am größten Airport der Schweiz landen. Die Rückflüge werden als SV234 durchgeführt und heben um 15 Uhr 20 in Zürich-Kloten ab. Saudia ist bereits seit einigen Jahren – mit Unterbrechungen, die der Coronapandemie geschuldet sind – in der Schweiz präsent. Bislang steuerte man ab Riad und Jeddah den Flughafen Genf an. Daran soll sich auch nichts ändern, denn die Zürich-Strecke nimmt man zusätzlich ins Streckennetz auf.

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Einreise: USA verlangen keinen negativen Coronatest

Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen ab Sonntag bei der Einreise keinen negativen Corona-Test mehr. Die Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, dass dies nicht mehr notwendig ist, da man aufgrund der Verfügbarkeit von Behandlungsmöglichkeiten sowie gewachsener Immunität „in eine neue Phase“ eingetreten ist. Auf dem Landweg wurde aus Mexiko und Kanada kommend schon seit einiger Zeit kein negativer Coronatest mehr verlangt. Nun wird dies auch auf den Luftweg und zwar aus allen Ländern kommend ausgedehnt. Bislang musste man unabhängig vom Impfstatus einen negativen Cornatest, der am Tag vor dem Abflug vorgenommen wurde, vorlegen. Innerhalb der Vereinigten Staaten gab es seitens Fluggesellschaften, Airports, Hotels und touristischen Betrieben erheblichen öffentlichen Druck, der auf die Abschaffung der Testvorlagepflicht abzielte. Dies hatte offenbar Erfolg, denn die CDC verkündete am Freitag das Aus. Masken müssen in den Vereinigten Staaten an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht mehr getragen werden. Die Regelung wurde von einem Bundesgericht gekippt.

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Memmingen: Ryanair-Basis feiert fünfjährigen Bestand

Die Ryanair Group unterhält seit fünf Jahren eine Basis auf dem bayerischen Flughafen Memmingen. Derzeit sind zwei Boeing 737-800 stationiert. Unter anderem mit diesen beiden Flugzeugen werden ab diesem Airport 25 Destinationen bedient. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am Flughafen Memmingen im Jahr 2009 und der Eröffnung der Basis im Jahr 2017 hat Ryanair fast 8 Millionen Passagiere von/nach Memmingen befördert. Das Unternehmen erklärt, dass man vor Ort 60 Mitarbeiter beschäftigt und indirekt 900 Arbeitsplätze zum Beispiel bei Zulieferern involviert sind. „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair das 5-jährige Jubiläum unserer Basis in Memmingen mit einem aufregenden Sommerflugplan mit 25 Strecken zu Zielen wie Palermo, Dublin und Palma de Mallorca zu feiern, der den Bewohnern vor Ort eine größere Auswahl bei der Buchung ihres bevorstehenden Urlaubs bietet und den Incoming-Verkehr aus den wichtigsten europäischen Hauptstädten nach Memmingen und Umgebung unterstützt“, so Andreas Gruber von Ryanair.

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