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Gestrichene Flüge: Duty-Free-Einkäufe müssen zurückgegeben werden

Immer wieder kaufen Passagiere gerne in den Duty-Free-Shops an Flughäfen ein. Wenn es sich um einen internationalen Flug handelt, kann es unter bestimmten Umständen günstiger sein. Doch wenn der Flug gestrichen wird und man das Land gar nicht verlassen kann, muss man die Waren wieder zurückgeben. Dahinter stecken steuerrechtliche Gründe. Normalerweise kommt es eher selten vor, dass Passagiere aufgefordert werden ihre Duty-Free-Waren gegen Rückzahlung des Kaufpreises wieder im Shop abzugeben. Aufgrund zahlreicher Flugstreichungen häuft sich dieses Phänomen. Während es innerhalb des Schengenraums keine Probleme gibt, da der Händler die lokalen Steuern zu entrichten hat, wird bei Non-Schengen-Flügen genauer geschaut und die Wahrscheinlichkeit, dass man zum Beispiel Duty-Free-Zigaretten wieder zurückgeben muss, ist groß. Der so genannte Brexit hat auch den Nebeneffekt, dass das Vereinigte Königreich als so genannter Drittstaat gilt. In der Praxis bedeutet das, dass „echtes Duty-Free“ erfolgen kann. Ab UK ist dies – in die meisten Länder – ebenfalls möglich. In Bristol mussten zuletzt viele Flüge gestrichen werden und Polizei sowie Finanzbehörde hatten es besonders wichtig, dass die Duty-Free-Waren – gegen Rückzahlung des Kaufpreises – wieder ins Ladenregal kommen. „Die Rückgabe von Duty-Free-Artikeln ist das normale Verfahren bei einem annullierten Flug. Die Kunden können Duty-Free-Produkte kaufen (und die Duty-Free-Rabatte erhalten), aber diese Ermäßigung gilt nur für Kunden, die aus dem Vereinigten Königreich abfliegen. Wenn Flüge gestrichen werden, verlässt der Kunde das Vereinigte Königreich nicht, so dass der Zoll vorschreibt, dass alle Duty-Free-Einkäufe zurückgegeben und vollständig erstattet werden müssen. Dies ist eine Vorschrift der britischen Zollbehörde (HM Customs)“, so ein

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Australien: Waffe im Handgepäck brockte Amerikaner eine Haftstrafe ein

Ein Amerikaner, der Anfang dieses Jahres auf dem Flughafen Sydney mit einer geladenen Waffe im Handgepäck erwischt und verhaftet wurde, musste sich vor Gericht verantworten. Der Passagier wurde aufgrund von Verstößen gegen verschiedene Gesetze vor dem Central Local Court angeklagt und verurteilt. AFP-Beamte wurden im März zu einem Sicherheitskontrollbereich des Flughafens gerufen, nachdem ein Mitarbeiter, der ein Röntgengerät überwachte, eine mutmaßliche Schusswaffe im Handgepäck des 47-jährigen Mannes entdeckt hatte. Die Polizei untersuchte das Gepäckstück und fand eine geladene Ruger-Pistole, die sie beschlagnahmte. Der Mann wurde am Einsteigen in einen Flug in die Vereinigten Staaten gehindert und wegen folgender Vergehen angeklagt: Er bekannte sich im vergangenen Monat in beiden Fällen schuldig und wurde gestern in der ersten Anklage zu einer 12-monatigen Gemeinschaftsstrafe verurteilt. Für die zweite Anklage wurde er gemäß Abschnitt 20(1)(a) des Crimes Act 1914 (Cth) zu einer 12-monatigen Kaution wegen guter Führung mit einer Bürgschaft von 500 Dollar verurteilt. Der Polizeikommandant der AFP am Flughafen Sydney, Superintendent Matthew Parsons, sagte, dass die AFP eng mit dem Sicherheitspersonal des Flughafens zusammenarbeitete, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten. „Dieser Vorfall hätte tödliche Folgen für andere Reisende und Flughafenkunden haben können, selbst wenn die Waffe versehentlich abgefeuert worden wäre. Die sorgfältige Arbeit sowohl des Sicherheitspersonals als auch der AFP-Beamten gewährleistet, dass die Flughäfen für die Öffentlichkeit sicher bleiben“, sagte Supt Parsons.

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Ab 16. Juni 2022 rollen die Regiojet-Züge zum Flughafen Wien

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet bietet ab 16. Juni 2022 bis zu vier tägliche Zugverbindungen zwischen Brno und dem Flughafen Wien-Schwechat an. Bei zwei Kurspaaren zeigt sich aber eine Besonderheit: Man kooperiert mit dem Mitbewerber ÖBB. Ursprünglich hatte Regiojet geplant, dass man drei Direktzüge pro Tag zum größten Flughafen Österreichs auflegt. Bei der Trassenvergabe scheint man aber nicht alles, das man benötigt hat, bekommen zu haben. Das hat zur Folge, dass vorerst nur zwei Züge pro Tag ohne Umstieg von Prag über Brno zum Flughafen Wien-Schwechat verkehren werden. Bei zwei weiteren Verbindungen zeigt sich die Besonderheit, dass man mit dem Mitbewerber Österreichische Bundesbahnen kooperiert. Auf diesen Kurspaaren muss man am Wiener Hauptbahnhof umsteigen und zwar auf Railjet-Züge. Regiojet verkauft durchgehende Tickets, so dass kein zusätzlicher Fahrschein notwendig ist. Neben dem neuen Zugangebot, das nicht wie ursprünglich angekündigt am 12. Juni 2022, sondern am 16. Juni 2022 aufgenommen wird, bietet Regiojet bis zu sechs tägliche Fernbusse von Brno zum Flughafen Wien-Schwechat an. Die angegebene Reisezeit ist auf dem Schienenweg um rund zehn Minuten kürzer als mit dem Bus.

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Wien-Salzburg: Westbahn mit bis zu 57 Zügen täglich

Die Westbahn erhöht am Sonntag die Frequenzen auf der Stammstrecke zwischen Wien und Salzburg. Künftig werden pro Tag auf dieser Route bis zu 57 Züge verkehren. Man wird einen 30-Minuten-Takt – mit drei Lücken – anbieten. Dabei kommt es zu kleineren Veränderungen: Jene Züge, die bislang zur Minute 06 abgefahren sind, verlassen den Wiener Westbahnhof nun erst zur Minute 10. Die Fahrzeit verlängert sich laut Westbahn nicht, sondern verkürzt sich. Weiters erklärt das Unternehmen, dass der so genannte Taktknoten Amstetten nicht mehr durch die ÖBB, sondern nur noch durch die Westbahn bedient wird. „In unseren modernen und komfortablen KISS 3 Niederflur-Zügen mit mehr als 500 Sitzplätzen finden alle Reisenden Platz. Es freut uns, dass wir unsere Garnituren in Kürze noch öfter für unsere Kundinnen und Kunden einsetzen können, und zwar jede halbe Stunde!“, sagt Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Auch die nächste Verbesserung lässt nicht lange auf sich warten: Ab 2. August fahren wir bis zu sechs Mal täglich je Richtung zwischen Wien und München.“

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Corendon-Europe-Neuzugang in Köln/Bonn stationiert

Vor wenigen Tagen hat die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe die Flotte um eine weitere Boeing 737-800 erweitert. Diese trägt die Registrierung 9H-CXE und war vormals bei Malindo Air im Einsatz. Der Leasinggeber Jackson Square Aviation hatte diesen Mittelstreckenjet seit November 2021 im österreichischen Luftfahrtregister als OE-IIE „zwischengelagert“. Abgestellt war das Flugzeug zuletzt in Antalya, ehe es am 3. Juni 2022 zum Zweck der behördlichen Abnahme durch die maltesische Zivilluftfahrtbehörde nach Luqa überstellt wurde. Kurz darauf ging es schon nach Köln/Bonn, wo die 9H-CXE jetzt stationiert ist. Corendon Europe setzt diese Boeing 737-800 seit 4. Juni 2022 kommerziell ein. Der Erstflug führte nach Palma de Mallorca. Seither kam diese Maschine auf diversen Ferienstrecken ab dem deutschen Airport zum Einsatz. Laut einem Bericht von Mavio News sollen in Kürze einige weitere Boeing 737 auf dem AOC von Corendon Europe registriert werden. Koordiniert wird die Einflottung der Neuzugänge von Flugkapitän und Nominated Person Flight Operations Gaston Debono. Erst kürzlich führte Carrier den ersten Transatlantikflug in der Firmengeschichte durch und erlangte gleichzeitig die Etops-Zulassung. Die türkische Konzernmutter hat einen Airbus A330 der maltesischen Airhub Airlines für rund 18 Monate ins Wetlease genommen. Im Winter 2022/23 will man mit diesem eingemieteten Flugzeug auf die Langstrecke gehen.

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Bamboo Airways will einer Luftfahrt-Allianz beitreten

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways strebt den Beitritt zu einer Luftfahrtallianz an. Laut Chief Commercial Officer Thach Pierre Hoang soll dieser bereits im kommenden Jahr stattfinden. Welchem Bündnis man beitreten wird ist noch offen. Während einer Luftfahrtkonferenz sagte der Manager, dass man derzeit evaluiere, ob die Star Alliance, das Skyteam oder die Oneworld optimale Möglichkeiten für die weitere Entwicklung bieten können. Weiters ist der Beitritt auch davon abhängig welche Kriterien für die Aufnahme gestellt werden. Ebenso will man Interline- und Codeshare-Partnerschaften mit anderen Carriern ausbauen. Dazu befindet man sich unter anderem mit Japan Airlines, Air Canada und Virgin Australia in Verhandlungen. Tach konnte jedoch noch keinen Termin für mögliche Umsetzungen nennen. Seit einiger Zeit expandiert Bamboo Airways auch in Richtung Deutschland. Seit Februar 2022 steuert man Frankfurt am Main von Hanoi aus an. Am 16. Juni 2022 nimmt man mit Hi-Chi-Minh-Stadt eine weitere Route zum größten Airport der Bundesrepublik auf.

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Warnstreik: Easyjet musste in Berlin fast die ganze Morgenwelle streichen

Am Flughafen Berlin-Brandenburg mussten am Freitagvormittag zahlreiche von Easyjet Europe geplante Flüge durchgeführt werden. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi die Flugbegleiter in der Zeit von 5 Uhr 00 bis 10 Uhr 00 zum Warnstreik aufgerufen hat. Während dieser Zeit wurden von der Berliner Basis lediglich die Flüge EJU4579 (Pristina) und EJU5831 (Tel Aviv) durchgeführt, jedoch jeweils mit kräftiger Verspätung. Der zuletzt genannte Flug war für 8 Uhr 00 geplant, jedoch begann das Einsteigen erst nach beendetem Warnstreik, so dass sich Easyjet offensichtlich entschlossen hat diesen Flug nicht zu streichen, sondern zu verspäten. Es ist damit zu rechnen, dass es aufgrund von Nachwirkungen der Arbeitskampfmaßnahme noch über den gesamten Tag hinweg zu Ausfällen und Verspätungen kommen kann. Dies gilt sowohl für Berlin als auch für die jeweils „anderen Enden“ der Flugstrecken. Passagiere sollten sich regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Am Pfingstwochenende musste Easyjet ab Berlin sowohl am Samstag als auch am Sonntag zahlreiche Flüge streichen. Dies war für die Passagiere besonders ärgerlich, da viele in den Urlaub fliegen wollten bzw. sich auf dem Rückweg befanden. Hintergrund der Ausfälle am vergangenen Wochenende war in den meisten Fällen akuter Personalmangel. Mittlerweile hat Easyjet entschieden, dass die Frequenzen ab Berlin-Brandenburg reduziert werden. Nachstehende Easyjet-Flüge wurden am Freitag gestrichen: 06:00 EJU5761 Nizza 06:00 EJU5801 Palma de Mallorca 06:10 EJU4535 Porto 06:35 EJU4561 Amsterdam 06:35 EJU4521 Malaga 07:00 EJU5681 Kopenhagen 07:05 EJU1590 Genf 07:05 EJU8208 London-Gatwick 07:25 EJU5673 Paris-Charles de Gaulle 07:25 EJU5701 Rom-Fiumicino 07:30 EJU5881 Stockholm-Arlanda 08:20 EJU4753 Split 16:35 EZY6238

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Kein weiteres Geld vom Staat: SAS kämpft ums Überleben

Die Finanzlage des skandinavischen Star-Alliance-Mitglieds SAS ist stark angespannt. Der schwedische Staat will keine weiteren Finanzhilfen leisten. Das Wirtschaftsministerium gab jedoch bekannt, dass die Schulden, die man gegenüber dem Staat hat, in Eigenkapital umgewandelt werden dürfen. Zusätzliche Finanzmittel will man nicht bereitstellen. Auch stellte die Regierung klar, dass man dauerhaft nicht an SAS beteiligt bleiben will und die Anteile verkaufen wird. Für den angeschlagenen Carrier ist die Zustimmung des schwedischen Staats dennoch ein Erfolg, denn die Umwandlung der Schulden in Aktien reduziert den Schuldenberg. SAS sagte letzte Woche, dass es eine neue Kapitalspritze in Höhe von 9,5 Milliarden Schwedische Kronen benötige, wenn sein Umstrukturierungsplan funktionieren solle. Keiner der Aktionäre, einschließlich Schweden und Dänemark – die Haupteigentümer mit Anteilen von jeweils 21,8 Prozent – hat sich jedoch auf den Plan eingelassen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich Investoren für eine Übernahme von SAS interessieren sollen. Allerdings sind zu diesem Projekt nur wenige Details bekannt. Auch sollen die Interessenten eine mögliche Transaktion an Einsparungen knüpfen. Es ist also damit zu rechnen, dass die Gewerkschaften Widerstand leisten könnten. Sollte eine Rekapitalisierung des Carriers scheitern, wird eine mögliche Insolvenz mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen.

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Gewerkschaft ruft zum Pilotenstreik bei SAS auf

Bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS könnte es noch im Juni 2022 zu Pilotenstreiks kommen. Nachdem die jüngsten Verhandlungen gescheitert sind, hat die Gewerkschaft SPF die Geschäftsleitung und die Behörden über die entsprechenden Pläne informiert. Laut Mitteilung der Arbeitnehmervertreter soll ab 29. Juni 2022 in Dänemark, Norwegen und Schweden gestreikt werden. Sofern zuvor keine Einigung erzielt werden kann, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Die Fluggesellschaft SAS gilt als finanziell schwer angeschlagen. Die Gespräche zwischen Arbeitgeber und den Pilotenvertretern laufen seit November 2021. Am Donnerstag gab die Gewerkschaft der Flugzeugführer bekannt, dass diese gescheitert sind und man nun die Mitglieder zum Streik aufruft. Unter anderem geht es darum, dass während der Pandemie in etwa die Hälfte der Piloten mit Wiedereinstellungszusage gekündigt wurden. Allerdings wurde nur wenige Flugzeugführer tatsächlich wieder beschäftigt. Weiters sind die bestehenden Tarifvereinbarungen am 31. März 2022 ausgelaufen. Neue Verträge wurden nicht abgeschlossen. Die SAS-Führung habe die Vorschläge der Gewerkschaft abgelehnt, so dass nun zur Arbeitsniederlegung aufgerufen wird. Es wird damit gerechnet, dass sich etwa 900 Piloten beteiligen könnten. Zuletzt haben die SAS-Flugzeugführer im Jahr 2019 rund eine Woche lang gestreikt.

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Slowenien: Solinair hat Cargo-Charter in die USA beantragt

Die slowenische Fluggesellschaft Solinair hat beim U.S.-amerikanischen Verkehrsministerium die Zulassung für Fracht-Charterflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika beantragt. Laut Antrag will man diese selbst oder von zertifizierten Subunternehmern durchführen lassen. Sobald Slowenien von der FAA geprüft und als Land der Kategorie 1 zertifiziert worden ist, wird das Unternehmen möglicherweise zum Eigenbetrieb übergehen. Derzeit verfügt das Land über keine IASA-Kategorie, da es sich noch nie einem vollständigen FAA-Audit unterzogen hat, berichtet CH-Aviation.com. Solinair wollte sich zur Berichterstattung nicht äußern. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A300-600RF. Eine weitere Maschine ist laut CH-Aviation.com von der türkischen Konzernschwester MNG Airlines anmietet. Man ist unter anderem für DHL Express im Einsatz.

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