secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

AUA-Charity-Auktion brachte 58.587 Euro für Ukraine-Hilfe ein

In Kooperation mit Aurena versteigerte Austrian Airlines kürzlich nicht mehr benötige Trolleys und Flugzeugsitze. Der Gesamterlös in der Höhe von 58.587 Euro wird vollständig an die Ukrainehilfe von Nachbar in Not gespendet. Für einen guten Zweck wurden elf Sitzreihen und 170 Bordtrolleys an den jeweils Höchstbietenden verkauft. Die Sitze waren auf Langstreckenflügen weltweit im Einsatz und wurden bei einem Kabinenumbau gegen Premium Economy Class Sitze ausgetauscht. Sie wurden originalgetreu neu tapeziert und freuen sich jetzt auf neue Aufgaben am Boden – nämlich in den Wohnzimmern der Meistbietenden; sei es als extravagantes Möbelstück, Barwagen oder äußerst robuste Werkzeugkiste. Bei der Charity-Versteigerung wurden insgesamt über 2.500 Gebote von insgesamt 390 Bietern abgegeben und somit knapp 60.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. In Kooperation mit der österreichischen Auktionsplattform Aurena spendet Austrian Airlines den gesamten Erlös der Auktion an Nachbar in Not zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Mit den Spendengeldern wird Nachbar in Not Betroffene mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel oder Medikamente versorgen. „Das unermessliche Leid der Menschen in der Ukraine macht uns alle sehr betroffen. Unsere Aufgabe als rot-weiß-rote Airline ist es, Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften zu verbinden. Dieser Verantwortung wollen wir auch in dieser Krise nachkommen. Wir freuen uns somit, ein Stück österreichische Luftfahrtgeschichte zu teilen und gleichzeitig den Menschen in der Ukraine zumindest etwas zu helfen. Unser Dank gilt allen Bietern die mitgesteigert und damit einen wertvollen Beitrag für Menschen in Not geleistet haben“, so Austrian CCO Michael Trestl.

weiterlesen »

Graz feiert Comeback des „Summer Take Off“

Der Flughafen Graz konnte Ende der vergangenen Woche nach mehr als zwei Jahren Pause wieder das traditionelle “Summer Take Off” durchführen. Teilgenommen haben rund 200 Gäste, die überwiegend von 20 Partnerbetrieben stammen. “Wir selbst haben uns schon sehr auf diese Veranstaltung gefreut“, so die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, „wir waren dann aber selbst überrascht, wie groß die Wiedersehensfreude bei unseren Gästen war, wie sehr wir es alle vermisst haben, uns persönlich miteinander auszutauschen! Die Aufbruchstimmung in der Branche war spürbar und alle Reiseveranstalter- und Reisebürovertreter erwarten eine gute Sommersaison.“ Für die gemütliche Stimmung haben unter anderem auch die musikalischen Einlagen der Soko Dixie Street Band und die Gaumenfreuden vom Lagardère-Team rund um Jürgen Kahl gesorgt. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus der Steiermark, Kärnten und Slowenien.

weiterlesen »

Schluss nach nur einem Flug: Niceair hat keine UK-Genehmigung

Nur einen einzigen Flug konnte Niceair bislang von Akureyri ins Vereinigte Königreich durchführen. Seither ruhen die von Hifly Malta durchgeführten Charterflüge. Unternehmensangaben nach hat man Probleme mit der Genehmigung. Diese wären “brexit-bedingt” und so nicht vorhersehbar gewesen. Temporär bucht man Passagiere mit gültigen Tickets auf Verbindungen mit anderen Fluggesellschaften um. Lokalen Medienberichten nach hat man ein Problem mit der Genehmigung der Charterflüge, denn diese sind derzeit nur von Akureyri nach London-Stansted bewilligt. Die Rückflüge jedoch nicht. Das hat zur Folge, dass man leer zurück nach Island fliegen müsste. Dazu kommt, dass mit Hifly Malta ein EU-Carrier operativ tätig ist, so dass es bilateraler Vereinbarungen zwischen UK und Island bedarf. Niceair-Chef Þorvaldur Lúðvik Sigurjónsson hofft, dass in den nächsten Tagen eine Lösung gefunden werden kann. Für den Erstflug am vergangenen Freitag wurde eine Ausnahmebewilligung für die Beförderung ins Vereinigte Königreich, nicht jedoch retour, erteilt. Die angekündigten Manchester-Flüge wurden aus diesem Grund erst gar nicht aufgenommen. Wie lange die Komplikationen mangels Genehmigung andauern werden, kann Niceair derzeit nicht abschätzen.

weiterlesen »

United Airlines hat Mallorca-Flüge aufgenommen

Ende der vergangenen Woche hat United Airlines mit der N642UA die Nonstopverbindung zwischen New York und Palma de Mallorca aufgenommen. Die Maschine machte sich am 2. Juni 2022 am späten Abend als UA236 auf den Weg auf die Balearen-Insel. Nach knapp über sieben Stunden Flugzeit wurde das Langstreckenflugzeug feierlich auf dem Flughafen Palma de Mallorca empfangen. An Bord befanden sich rund 200 Passagiere, die ihre Urlaube auf der Balearen-Insel verbringen wollen. Der lokale Tourismus setzt große Hoffnungen auf die Nonstop-Verbindung und ist der Ansicht, dass es schon bald weitere U.S.-Carrier geben wird, die Mallorca ins Streckennetz aufnehmen werden. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen als zusätzlicher Kernmarkt erschlossen werden und sollen die Rückgänge, die der Abkehr vom „Sauftourismus“ geschuldet sind, im Idealfall überkompensieren.

weiterlesen »

BER: Norse Atlantic fliegt direkt nach New York und Los Angeles

Nächster Halt Berlin: Die norwegische Billig-Airline Norse Atlantic Airways nimmt ab Mitte August zwei neue Langstrecken vom Flughafen BER ins Programm. Ab dem 17.8.2022 wird der New Yorker Flughafen JFK täglich bedient, ab dem 19.08.2022 zusätzlich auch der Los Angeles International Airport dreimal pro Woche. Der Ticketverkauft hat bereits begonnen. Nach fast fünfjähriger Pause wird damit die Westküste wieder per Direktflug mit der Hauptstadtregion verbunden. Die Flüge nach New York werden in der billigsten Buchungsklasse „Light“ ab 160 Euro einfach, nach Los Angeles ab 189 Euro einfach angeboten. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 mit Zweiklassenbestuhlung. Der Low-Coster bietet zwei Kabinenvarianten an: Economy und Premium. „Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend an den Transatlantik angebunden. Diese beiden neuen Strecken bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen wollen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Der Jumbo-Kapitän gründete die Fluggesellschaft im März 2021 als neue Langstreckenfluggesellschaft, die erschwingliche Tarife für transatlantische Strecken anbieten will.

weiterlesen »

Easyjet fährt Frequenzen am Flughafen Berlin-Brandenburg zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet fährt ab Ende Juni 2022 die Frequenzen auf zahlreichen Strecken zurück. Betroffene Passagiere erhalten nach und nach Benachrichtigungen des Carriers, in denen Umbuchungen bzw. Erstattungen angeboten werden. Hintergrund der Maßnahme dürfte sein, dass Easyjet trotz guter Buchungslage am Standort Berlin-Brandenburg zu wenig fliegendes Personal zur Verfügung hat. Am Pfingstwochenende musste der Carrier unter anderem aus diesem Grund viele Flüge ab dem BER streichen. Die nunmehrigen Kürzungen betreffen vorerst 27 Strecken. Es handelt sich dabei sowohl im City-Ziele als auch um klassische Urlaubsstrecken. Das Ausmaß der Kürzungen schwankt je nach Destination von einem zurückgezogenen Umlauf bis hin zu acht Rotationen pro Woche weniger. Im Einzelnen werden ab Ende Juni 2022 nachstehende Easyjet-Ziele seltener ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg angeflogen: Athen, Basel, Stockholm-Arlanda, Bristol, Cagliari, Paris-Charles de Gaulle, Köln/Bonn, Kopenhagen, Catania, Faro, Rom-FCO, Genf, Helsinki, Ibiza, London-Gatwick, London-Luton, Mailand-Linate, Mailand-Malpensa, Manchester, Neapel, Olbia, Palma de Mallorca, Pristina, Preveza, Thessaloniki, Tel Aviv und Venedig (Marco Polo).

weiterlesen »

EU-Kommission winkt Staatshilfe für Sata durch

Die EU-Kommission hat einer für den Luftfahrtkonzern Sata bestimmten staatlichen Beihilfe grünes Licht erteilt. Diese ist daran geknüpft, dass die Unternehmensgruppe umfangreiche Änderungen an der Struktur vornimmt. Künftig soll eine Holdinggesellschaft über die operativen Fluggesellschaften Sata, Azores Airlines und SGA gestellt werden. 51 Prozent von Azores Airlines sollen verkauft werden, um zusätzliches Geld in die Kasse zu bringen. Der Sata-Konzern gilt als defizitär und häufte während der Corona-Pandemie zusätzliche Verluste an. An Zuschüssen sollen nun 453,25 Millionen Euro fließen. Während Sata auf den Regionalverkehr spezialisiert ist, führt Azores Airlines Kurz- und Mittelstreckenflüge, auch in die USA, durch. Besonders das Inselgeschäft, das teilweise PSO-subventioniert ist, gilt als wenig rentabel. Das Unternehmen drohte wiederholt mit der Einstellung von Strecken, da man diese ohne Zuschüsse aus finanziellen Gründen nicht aufrechterhalten könne. Mittlerweile wurden auch einige Routen neu ausgeschrieben.

weiterlesen »

Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Ergebnis von Mai 2019

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Mai 2022 rund 130.000 Passagiere und damit um etwa 6,8 Prozent mehr als im Vorkrisenmonat Mai 2019. Die Flugbewegungen nahmen entsprechend ebenfalls zu. Sie lagen im Mai bei 3.884 und damit 23 Prozent über dem Vergleichsmonat aus 2019. Im Bereich der Luftfracht konnte der FKB auf 144 Tonnen zulegen. Im Vergleich mit Mai 2019 entspricht dies einem Plus von 47 Prozent. Im Sommerflugplan 2022 sind derzeit 1,1 Millionen Sitzplätze zu 35 Destinationen im Verkauf. Während dem reisestarken Pfingstwochenende musste nach Angaben des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden nur ein Flug gestrichen werden. Dies soll am Wetter gelegen haben. Zu Abfertigungsproblemen soll es – im Gegensatz zu anderen Airports – nicht gekommen sein. „Die Anstrengungen zur optimierten Zusammenarbeit in den letzten Wochen und die hohe Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter, der Luftsicherheitskräfte und der Bundes- und Landespolizei zeigen, dass trotz hohem Aufkommen und verspäteter Ankünfte am FKB ein hoher Servicelevel gehalten werden kann.“ sagt der Geschäftsführer Uwe Kotzan. „Alle Beteiligten am Flughafen haben sich entsprechend gut vorbereitet, was auch für die Passagiere zutrifft, die überwiegend rechtzeitig erschienen sind und notwendige Unterlagen griffbereit hatten“, weiß Eric Blechschmidt, Verkehrsleiter am Flughafen. „Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir gerne wieder einen Ansturm. Die Menschen freuen sich darauf, endlich wieder reisen zu können. Da soll es am Flughafen reibungslos laufen.“

weiterlesen »

Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

weiterlesen »

Düsseldorf will Sommer-Kollaps mit neuen Maßnahmen verhindern

In den letzten Wochen sind in Deutschland besonders die Flughäfen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf negativ mit zum Teil enormen Warteschlangen an den Schaltern und an der Sicherheitskontrolle aufgefallen. Der NRW-Airport will nun Maßnahmen ergreifen, um einen Kollaps in der Hauptreisezeit zu verhindern. Dass der aktuelle Stand der Dinge alles andere als optimal ist, räumt der Düsseldorfer Flughafen ein. Man will nun für die NRW-Sommerferien entsprechende Maßnahmen ergreifen, die reibungslose Prozesse in den Terminals sicherstellen sollen. Dazu zählen laut Erklärung des Airports „eine Vielzahl eigener operativer Maßnahmen“. „Die aktuelle Situation ist eine große Belastung insbesondere für unsere Fluggäste und unsere Beschäftigten. Wir haben daher einen Maßnahmenkatalog aufgesetzt, mit dem wir in der gesamten Prozesskette unterstützen und entlasten wollen“, so Düsseldorf-Chef Thomas Schnalke. Beispielsweise will man während der Sommerferien verstärkt Studenten als Servicekräfte einsetzen. Diese sollen Passagiere bei starker Auslastung von Sicherheitskontrolllinien zu anderen umleiten bzw. Passagiere ersuchen, dass sie bereits während dem Warten Gegenstände wie Laptops und Flüssigkeiten auspacken sollen. Auf dem Vorfeld soll eine Art „Eingreiftruppe“ aus qualifizierten Facharbeitern gebildet werden. Diese soll bei Bedarf zur Unterstützung eingesetzt werden, um Verspätungen zu vermeiden. Für die Sicherheitskontrollen sollen die Bundespolizei und deren Subunternehmer vom Airport ständig neue Informationen erhalten. Damit soll die Planung wie viele Kontrolllinien benötigt werden vereinfacht werden. Gleichzeitig will man den Fluggesellschaften ermöglichen, dass diese ihre Check-in-Schalter schon ab 3 Uhr 00 öffnen können.

weiterlesen »