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Hongkong lässt PCR-Testpflicht für Transitreisende fallen

Reisende, die über Hongkong an ein anderes Ziel weiterreisen wollen, müssen keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen. Die Einreisebestimmungen für die chinesische Sonderverwaltungszone bleiben von der Lockerung für Transitreisende jedoch unberührt. Seit dem 1. Juni müssen Transitpassagiere in Hongkong bei der Weiterreise keinen PCR-Test mehr vorlegen. Aufgrund der strengen Regelungen der Hongkonger Behörden, die eine Null-COVID-Strategie verfolgen, hatte es lange Ein- und Durchreiseverbote gegeben, zuletzt war auch für den Transit noch ein PCR-Test nötig. Aus Deutschland werden derzeit nur wenige Flüge nach Hongkong angeboten, lediglich Cathay Pacific fliegt am 16., 21. und 28. Juni von Frankfurt am Main mit einem Airbus A350-900 in die ostasiatische Metropole. Zudem werden in Europa momentan London-Heathrow, Manchester, Paris und Amsterdam von der Airline mit Hongkong verbunden. Ab Juli werden die Flüge von Deutschland etwas aufgestockt. Wiedereröffnung der Lounges für Transitreisende Mit dem Entfall der PCR-Testpflicht für Transitreisende öffnet auch die Lounge „The Pier“ nahe Gate 65 wieder für Passagiere, die in Hongkong zwischenlanden. Die Lounge kann jeden Tag von 5:30 Uhr bis zum letzten Cathay Pacific-Flug des Tages genutzt werden. Um als Transitpassagier zu gelten, darf der Aufenthalt am Flughafen nicht länger als 24 Stunden dauern. Zudem müssen Gepäck sowie Fluggäste bereits zum letzten Ziel durchgecheckt sein. Der Airport in Hongkong ist ein beliebter Stopover-Flughafen für Reisende, die auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland sind.

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Tyrolean Jet Services bestellt „fliegende Autos“

Der österreichische Businessjet-Operator Tyrolean Jet Services hat sich dazu entschlossen fliegende Autos des Typs Pal-V Liberty zu kaufen. Diese sollen für regionale Luftfahrtdienste auf der so genannten Last Mile eingesetzt werden. Die Bedarfsfluggesellschaft gehört dem Swarovski-Konzern an und ist einer der größten Businessjet-Operators in Österreich. Künftig will man auch so genannte fliegende Autos betreiben. Im Rahmen der European Business Aviation Convention and Exhibition hat man einen entsprechenden Kaufvertrag mit dem niederländischen Anbieter Pal-V unterschrieben. „Der aufkommende Markt für fortschrittliche Luftmobilität ist ein heißes Thema auf der EBACE. Wir repräsentieren das FlyDrive-Segment dieses neuen Marktes, in dem zahlreiche Marken ihre neuesten Innovationen für den aufstrebenden Markt vorstellen. Anstatt von Plattform zu Plattform oder von Flughafen zu Flughafen zu gehen, bieten wir die Möglichkeit, mit dem Flugzeug von Tür zu Tür zu gehen. Dieses FlyDrive-Segment wird den Beginn des Advanced Air Mobility-Marktes markieren.“.  so Pal-V-Chef Robert Dingemanse Das Fluggerät ist nicht nur für Privatpersonen gedacht, sondern wird auch von Fachleuten für Taxidienste, Beobachtungs- und Inspektionsflüge eingesetzt. Mit einer Flugreichweite von 400-500 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h kann der Pal-V Liberty von Paris nach London fliegen und in die Stadt fahren. Derzeit hat der Pal-V Liberty die Straßenzulassung erhalten und kann auf den Straßen Europas gesehen werden. Das Fahrzeug durchläuft derzeit ein umfangreiches Programm zur Demonstration der Konformität, um die letzte Phase der EASA-Zertifizierung abzuschließen. Erst kürzlich erteilte die slowakische Zivilluftfahrtbehörde einem Konkurrenzmodell die luftfahrtrechtliche Erstzulassung.

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Südafrika: BA-Franchisenehmer Comair soll liquidiert werden

Der südafrikanischen Fluggesellschaft Comair droht das endgültige Aus, denn weder der Geschäftsleitung noch dem Insolvenzverwalter ist es gelungen die notwendigen Gelder für die Fortführung des Geschäftsbetriebs auf die Beine zu stellen. Comair ist eine der ältesten privaten Fluggesellschaften in Südafrika und in erster Linie unter der Marke Kulula aktiv. Weiters ist man Franchisenehmer von British Airways und führt unter deren Brand Flüge auf eigene Rechnung durch. Besser gesagt: Führte, denn der Flugbetrieb musste kürzlich neuerlich eingestellt werden. Der Carrier musste daraufhin ein Gläubigerschutzverfahren anmelden. Bereits vor einigen Wochen standen die Maschinen kurzzeitig am Boden, denn die Zivilluftfahrtbehörde hatte aufgrund von Verstößen gegen Auflagen Flugverbot erteilt. Es ist zwar gelungen diese auszuräumen, jedoch war man danach nicht sonderlich lange in der Luft, denn es folgte die Pleite. Man war zunächst zuversichtlich, dass man spätestens im dritten Quartal 2022 den nächsten Neustart hinlegen kann, jedoch dürfte sich diese Hoffnung zerschlagen haben. Der Masseverwalter hat beim zuständigen Gericht die Einleitung der Liquidation beantragt, denn die noch vorhandenen Finanzmittel reichen nicht aus. Man konnte trotz intensiver Bemühungen kein frisches Geld auftreiben und auch keinen seriösen Investor finden. Daher droht dem traditionsreichen Carrier, der bereits im Jahr 1946 gegründet wurde, nun die gerichtliche Liquidation.

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Citrus: S7 Airlines bläst Lowcoster-Projekt ab

Eigentlich wollte die russische Fluggesellschaft S7 Airlines heuer den Billigableger Citrus an den Start bringen. Dieser Plan wurde verworfen, denn das vorgesehene Fluggerät hat man aufgrund der Sanktionen, die gegen die Russische Föderation verhängt wurden, nicht zur Verfügung. Vor dem kriegerischen Überfall der russischen Armee gegen die Ukraine haben zahlreiche Carrier angekündigt, dass sie sich in eine Billigfluggesellschaft umwandeln wollen oder aber entsprechende Ableger an den Start bringen wollen. In den meisten Fällen waren hierfür Maschinen der Hersteller Boeing und/oder Airbus vorgesehen. So auch im Fall von S7 Airlines. Man wollte Citrus mit modernen Airbus A320neo ausrüsten, jedoch kommt man wegen der Sanktionen an keine werkneuen Flugzeuge. Bei jenen, die man bereits hat, steht die Ersatzteilversorgung in den Sternen. Zwar will die russische Regierung, dass zu „Marke Eigenbau“ gegriffen wird, aber S7 Airlines ist der Ansicht, dass man unter den aktuellen Umständen keine neue Billigfluggesellschaft an den Start bringen kann. Die Anzahl der internationalen Destinationen, die man ansteuern könnte, ist ohnehin nicht mehr sonderlich groß und reines Inlandsgeschäft wäre höchstwahrscheinlich nicht rentabel. Daher entschied sich die S7 Group das Projekt Citrus auf Eis zu legen. Man wird laut einer offiziellen Erklärung den Lowcoster – zumindest vorläufig – nicht an den Start bringen. Begründet wird dies auch damit, dass das man nicht an das benötigte Fluggerät kommt. Ob man das Billigprojekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgreifen wird, ist derzeit überhaupt nicht absehbar.

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Graz: Burgas-Charter finden heuer nicht statt

Die Schwarzmeer-Destinationen Burgas und Varna bekommen die Auswirkungen des Ukraine-Krieges indirekt zu spüren, denn die Buchungszahlen sind drastisch eingebrochen. Offensichtlich wollen viele potentielle Kunden ihre Urlaub nicht an einem Meer verbringen, an dessen anderem Ende ein Krieg geführt wird. Die mangelnde Nachfrage hat nicht vor vor Ort Auswirkungen auf die Hotels und sonstigen touristischen Betriebe, sondern auch auf Fluggesellschaften und Reiseveranstalter, die darauf gesetzt haben, dass die Nachfrage nach günstigen Urlauben in Varna und Burgas heuer stark steigen wird. Viele potentielle Bulgarien-Urlauber haben sich heuer für die Türkei entschieden. Klammheimlich haben in Österreich sämtliche Fluggesellschaften, die Varna und/oder Burgas im Streckennetz haben, die Frequenzen reduziert. Mangels Nachfrage werden die ab Graz geplanten European-Aircharter-Flüge nach Burgas heuer nicht stattfinden. Die Reiseveranstalter konnten zu wenige Kunden für diese Destination gewinnen, so dass ein paar Wochen vor den Sommerferien die Absage erfolgt. Es ist damit zu rechnen, dass auch ab Deutschland der eine oder andere Reiseanbieter geplante Charterflüge an die bulgarische Küste absagen könnte. Aus Reisebürokreisen ist zu hören, dass Bulgarien-Urlaube heuer so ganz und gar nicht nachgefragt werden und allenfalls ein kleiner Kreis von Stammkunden dieses Jahr nach Burgas bzw. Varna fliegen möchte.

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Wizz Air tiefer in die Verlustzone gerutscht

Die Wizz AIr Group konnte im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 den Umsatz um 125 Prozent auf 1,663 Milliarden Euro steigern. Unter dem Strich war man tief in den roten Zahlen, denn der Reinverlust wuchs um 12 Prozent auf 642,5 Millionen Euro an. Die Firmengruppe konnte zwar das Ebitda um 89 Prozent auf 465,3 Millionen Euro steigern und damit auch den Betriebsverlust um 12 Prozent auf 465,3 Millionen Euro senken, jedoch baute man unter dem Strich den Reinverlust auf 642,5 Millionen Euro aus. Begründet wird dies unter anderem damit, dass die Treibstoffkosten stark steigend sind. Während des laufenden Geschäftsjahres will man mit jener Kapazität, die man vor der Pandemie hatte wieder in der Luft sein. Je nach Marktentwicklung soll diese sogar übertroffen werden. Konzernchef Jozsef Varadi gibt sich zuversichtlich, dass es gelingen wird das volle Flugprogramm und voll ausgelastete Maschinen zu haben.

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Streikgefahr: Brussels mit Pilotengewerkschaft im Clinch

Bei der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines herrscht dicke Luft zwischen dem Management und der Pilotengewerkschaft. Der Streit zieht sich schon länger hin und wurde auch auf juristischer Ebene ausgetragen. Nähert man sich nicht an, so könnte noch im Juni 2022 gestreikt werden. Derzeit setzen beide Seiten wieder am Verhandlungstisch, jedoch hängt eine mögliche Einigung am seidenen Faden. Die Gewerkschaft macht keinen Hehl daraus, dass man im Falle des Falles Ende Juni, spätestens aber Anfang Juli 2022 zur Arbeitsniederlegung aufrufen wird, sofern keine Lösung gefunden wird. Möglicherweise könnten sich auch andere Berufsgruppen anschließen, denn die Gewerkschaften kritisieren die Arbeitsbedingungen bei Brussels Airlines scharf. Im Dezember 2022 gab es einen eintägigen Streik, der auch daraus resultierend war, weil die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die Geschäftsleitung gewisse Zusagen nicht eingehalten habe. Ein weiterer Punkt sind die Lohnkürzungen, die zu Beginn der Pandemie vereinbart wurden. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass das Unternehmen mit Staatshilfe stabilisiert wurde und sich aufgrund stark angezogener Nachfrage erholt habe. Man verweist auf die hohe Auslastung, die Brussels Airlines derzeit auf der Kurz- und Mittelstrecke hat. Lediglich auf der Langstrecke dauert es ein wenig länger. Man sieht nicht ein warum die Flugzeugführer weiterhin auf zehn Prozent ihrer Monatslöhne verzichten sollen.

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Veranstaltungstipp: Austro-Control-Bewerbertag am 11. Juni 2022

Am Samstag, den 11. Juni 2022 veranstaltet die österreichische Flugsicherung Austro Control wieder einen Bewerbertag. Dieser findet wieder persönlich vor Ort statt. In den vergangenen beiden Jahren musste man aufgrund der Pandemie auf Online-Formate ausweichen. Wer Fluglotsin oder Fluglotse werden möchte und sich für diesen spannenden und herausfordernden Job interessiert, kann sich am 11. Juni 2022 wieder live direkt bei Austro Control informieren. Das neue Austro Control-Besucherzentrum eröffnet einen Einblick in die Welt der Flugsicherung. Auf dem Programm beim Recruiting-Day steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung inklusive Besuch in unserem 360° Tower-Simulator. Persönliche Gespräche mit Fluglotsinnen und Fluglotsen über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab. Gesucht werden Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, stressresistent sind und gerne im Team arbeiten. Voraussetzung für die Aufnahme als Trainee ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt.  Auf einen Blick: Wann: Samstag, 11. Juni, 2022, 10:00 – 17:00 Wo: Austro Control, Schnirchgasse 17, 1030 Wien Anmeldung (kostenlos) auf www.startfrei.at

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Winter 2022/23: Vier Kanaren-Inseln ab Memmingen erreichbar

Der irische Billigflieger Ryanair plant ab 5. November 2022 jeweils an Samstagen die Destination Lanzarote ab Memmingen anzubieten. Damit sind nun vier kanarische Inseln ab dem bayerischen Airport erreichbar. Verband Ryanair bisher bereits die Flughäfen Teneriffa Süd und Las Palmas auf Gran Canaria mit Memmingen, so kommt mit dem Aeropuerto César Manrique-Lanzarote, wie er im Original heißt, eine weitere Drehscheibe für den Kanaren-Urlaub hinzu. Ab November steht auch Fuerteventura wieder auf dem Memminger Flugplan. Die Insel wird von Corendon angeflogen. Insgesamt verfügen die Kanaren über acht bewohnte und fünf unbewohnte Inseln und zählen zum spanischen Hoheitsgebiet. Als Ferienziele sind sie gerade während der kühleren Jahreszeit in Mitteleuropa überaus beliebt. „Nun haben sie die Wahl unter den großen Vier auf den Kanaren. Das ist ein tolles Angebot für all jene, die den angenehmen Temperaturen auf den Kanaren den Vorzug vor Schnee und Eis geben“, so Memmingen-Vertriebsleiter Marcel Schütz.

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Wizz Air und Airbus erforschen Wasserstoffantrieb gemeinsam

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und Wizz Air haben eine Absichtserklärung für den Betrieb von Verkehrsflugzeugen mit Wasserstoffantrieb unterschrieben. Im Rahmen der Kooperation wird der Billigflieger das Potential für derartige Flugzeuge prüfen. Ziel dieser Absichtserklärung ist es, sowohl die betrieblichen als auch die infrastrukturellen Möglichkeiten und Herausforderungen von Wasserstoff-Flugzeugen zu ermitteln. Beide Unternehmen werden zusammenarbeiten, um ein umfassendes Verständnis zu entwickeln: Die Entwicklung des globalen Wasserstoff-Ökosystems unter den Aspekten Gesellschaft, Regulierung, Energiepreise und Wasserstoffinfrastruktur. Die Auswirkungen von Wasserstoff-Flugzeugen auf die Flotte, den Betrieb und die Infrastruktur von Wizz Air, einschließlich des Netzwerks, der Flugplanung, der Bodenstationen und der Flughäfen, unter Berücksichtigung spezifischer Flugzeugmerkmale, wie beispielsweise der erreichbaren Reichweite und der Betankungszeit. „Wizz Air verfolgt weiterhin eine ehrgeizige Wachstumsstrategie, um unserer Verpflichtung nachzukommen, Reisen für alle erschwinglich zu machen und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis an Bord einer der jüngsten und umweltfreundlichsten Flotten in Europa zu bieten. Wir sind davon überzeugt, dass sich Wachstum und Nachhaltigkeit nicht gegenseitig ausschließen, da neue Spitzentechnologien den Weg zu nachhaltigeren Flugreisen ebnen. Diese bedeutsame Vereinbarung mit Airbus wird die nachhaltige Luftfahrt weltweit durch die Entwicklung hocheffizienter Betriebs- und Geschäftsmodelle der Zukunft voranbringen. Wir sind absolut begeistert und freuen uns auf den Beginn unserer Zusammenarbeit”, so Wizz-Air-Vorstandsmitglied Johan Eidhagen.

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