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Robert Carey: „Wizz Air Hungary wird nicht von Wizz Air Malta ersetzt“

Die neu gegründete Fluggesellschaft Wizz Air Malta Ltd. soll die bestehende Wizz Air Hungary nicht ersetzen, sondern ist Teil der Diversifikationsstrategie, erklärte President Robert Carey. Der Ableger wird unter EASA-AOC mit maltesischer Betriebsgenehmigung an den Start gehen. Offiziell wurde Wizz Air Malta Ltd. am 5. Mai 2022 ins maltesische Firmenbuch eingetragen. Der Sitz befindet sich momentan in einer Rechtanwaltskanzlei in der Hauptstadt Valletta. Einziger Gesellschafter ist die WAM Ventures Holding Ltd. im MBR ersichtlich. Diese Gesellschaft residiert an selbiger Adresse und wurde ebenfalls am 5. Mai 2022 ins Firmenregister eingetragen. Alleiniger Eigentümer der WAM Ventures Holding Ltd. ist die Wizz Air Holdings plc mit Sitz in St. Helier auf Jersey. Das Board of Directors der Wizz Air Malta Ltd. setzt sich wie folgt zusammen: Robert Carey, Jozsef Varadi, Heiko Holm und Michael Delehant. Die WAM Ventures Holding Ltd. wird von Heiko Holm geleitet. Varadi ist gleichzeitig auch Konzernchef der Wizz Air Group und Carey fungiert seit seinem Wechsel von Easyjet zu dieser Firmengruppe als der President. Der zuletzt genannte Manger wollte sich nicht tiefgehend zu den Plänen, die man Wizz Air Malta Ltd. verfolgt äußern. Er betonte lediglich, dass der neue Luftfahrtbetrieb zusätzlich zur bestehenden Wizz Air Hungary in der Luft sein wird. Angesprochen auf mögliche Bases meinte Carey, dass diese noch nicht feststehen. Genau wie Wizz Air Hungary wird man mit einem EASA-AOC fliegen. Der Kernunterschied zwischen den beiden Luftfahrtunternehmen besteht darin, dass das ungarische Luftfahrtunternehmen eine Betriebsgenehmigung der ungarischen Zivilluftfahrtbehörde hat. Die Neugründung wird eine maltesische Operating License

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SAS: Auch Flugzeug-Techniker streiken

200 Flugzeug-Mechaniker in Dänemark wollen sich am Donnerstag dem Streik der Piloten bei der angeschlagenen Fluglinie SAS anschließen. Die Mechaniker in der Gewerkschaft Dansk Metal kündigten an, SAS-Flugzeuge während des Streiks nicht zu warten. Das Unternehmen wolle versuchen, die Flugzeuge in anderen Ländern warten zu lassen. „Aber es ist klar, dass uns das in Bezug auf die Flugzeuge, die gerade am Boden sind und regelmäßige Instandhaltung benötigen, trifft“, so eine dänische SAS-Sprecherin gegenüber dem Sender DR. „Wenn die Piloten zurückkommen, können wir nicht sofort mit ihnen fliegen.“ Der Pilotenstreik legte am Mittwoch in Kopenhagen 34 von 100 SAS-Abflügen lahm. Insgesamt sind von dem Ausstand nach gescheiterten Tarifverhandlungen nach SAS-Angaben täglich 30.000 Passagiere betroffen.

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Edelweiss baut das Winterangebot aus

Die Airline bietet im Winterflugplan 34 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie 17 Destinationen auf der Langstrecke an. Nach der erfolgreichen Aufnahme der Strecke nach Sal im vergangenen Winter, baut Edelweiss das Angebot auf die Kapverden mit einem zweiten wöchentlichen Flug aus. Dieser bedient neu auch die Insel Boa Vista. Der Schweizer Carrier fliegt ab Ende Oktober 2022 von Zürich jeweils am Montag und Donnerstag nach Sal und am Montag zusätzlich nach Boa Vista, die Flüge sind ab dem 12. Juli buchbar. Ägypten, die Kanaren und Italien mit deutlich mehr Flügen, Marokko wieder bereisbar Edelweiss stärkt die beliebten Ägypten-Strecken: Neu werden zehn wöchentliche Flüge nach Hurghada, drei nach Marsa Alam, drei nach Sharm el Sheikh und zwei nach Luxor angeboten. Auch das Angebot auf die Kanaren wird ausgebaut und auf je neun wöchentliche Flüge nach Teneriffa und Gran Canaria, drei wöchentliche nach Fuerteventura und Lanzarote, sowie einen wöchentlichen nach La Palma aufgestockt. Ebenfalls drei Mal pro Woche wird Madeira bedient. Die wöchentlichen Flüge nach Lamezia Terme sowie Catania in Italien werden von zwei auf vier verdoppelt. Zudem ist Marokko wieder bereisbar, Marrakesch steht mit bis zu fünf und Agadir neu mit bis zu zwei wöchentlichen Verbindungen im Flugprogramm. Das Winterangebot im Norden und in Afrika Erstmals bietet Edelweiss im Winter ein breites Portfolio an Destinationen im Norden an. So fliegt der Carrier einmal pro Woche nach Tromsø und Bergen (beide ab Mitte Dezember) sowie bis zu dreimal pro Woche nach Reykjavik/Keflavik in Island. Schottlands Hauptstadt Edinburgh steht mit zwei

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Wizz Air und die Sache mit dem teurem Sprit

Ein durchaus kompliziertes Thema ist für den Lowcoster Wizz Air, dass man im Zuge der Corona-Pandemie aus dem Fuel Hedging ausgestiegen ist. Carey meinte, dass man damals der Ansicht war, dass bei diesen Geschäften lediglich die Banken und Ölgesellschaften gewinnen würden. Erst vor ein paar Wochen gab man bekannt, dass man die Preisabsicherungsgeschäfte wieder aufgenommen hat. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass Wizz Air laut dem Firmenpräsidenten momentan nur einen ganz kleinen Teil des Kerosinbedarfs zu abgesicherten Preisen bezieht und den Rest zum jeweils gültigen Pumpenpreis einkaufen muss. Das bedeutet, dass der Billigflieger derzeit deutlich mehr bezahlt als beispielweise die Mitbewerber Ryanair oder Wizz Air. Allerdings vertritt Carey die Ansicht, dass dies halb so wild ist, da in etwa sechs Monaten auch jene Fluggesellschaften, die momentan von abgesicherten Preisen profitieren zu höheren Preisen tanken müssen. Der Manager der Billigfluggesellschaft prognostiziert daher, dass in der gesamten Luftfahrtbranche die Preise steigen werden. Bei Wizz Air liege der durchschnittliche Ticketpreis derzeit zwischen 65 und 70 Euro und damit zwischen fünf und zehn Prozent über dem Niveau, das man im Sommer 2019 hatte. Zwischen den bereits vollzogenen Preiserhöhungen und dem stark gestiegenen Treibstoffpreis befindet sich eine große Lücke, die sich vermutlich innerhalb von 12 Monaten weiter schließen könnte. Allerdings betonte Robert Carey auch, dass es sich beim von ihm bezifferten Betrag nicht um den „Grundpreis“ – also nur Flug mit kleinem Handgepäckstück, ohne Extras – sondern um „All-In“, sprich was die Passagiere tatsächlich inklusive optionaler Zusatzleistungen, bezahlen würden. Im krassen Widerspruch dazu steht,

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Lufthansa Aviation Training bekommt ersten 787-9 Flugsimulator

Der erste Boeing 787 Full Flight Simulators (FFS) von Lufthansa Aviation Training ist am Standort Frankfurt für den Trainingsbetrieb einsatzbereit. Gefertigt wurde dieser vom britischen Hersteller L3Harris in Crawley. Das neue Trainingsgerät für die Ausbildung von Piloten ist bereits der 26. Full Flight Simulators des Modells Boeing 787, den L3Harris gebaut und ausgeliefert hat. Der Flugsimulator ist knapp sieben Meter breit und misst gut sieben Meter sowohl in der Höhe wie auch in der Tiefe. Mit einem Gewicht von 14 Tonnen ist das neue Trainingsgerät auch kein Leichtgewicht.  Bei diesem Projekt habe es eine zeitliche Herausforderung gegeben, da die Einflottung der 787 im Lufthansa Konzern für das Frühjahr 2022 geplant war. Aus diesem Grund wurde der 787-9 FFS für LAT modular gefertigt und weicht damit vom Standard ab. „Ausschließlich das Cockpit und die Simulator-Plattform wurden vom Hersteller für die erste Abnahme im Werk des Herstellers montiert. Die restlichen Elemente baute das Team von L3Harris zum ersten Mal bei der Installation in Frankfurt zusammen. Dazu gehörte unter anderem das Bewegungs- und Sichtsystem sowie die äußere Verkleidung“, erklärt Jens Jährling, Head of Training Devices & Infrastructure bei Lufthansa Aviation Training.  Um möglichst schnell Trainings für die Cockpit-Crews anbieten zu können, hat Lufthansa Aviation Training die Test- und Abnahmezeiten auf ein Minimum reduziert. „An der gewohnt hohen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Trainingsgeräte für die LAT-Kunden ändert sich selbstverständlich nichts“, betont Matthias Spohr, Geschäftsführer Lufthansa Aviation Training GmbH, „In Zusammenarbeit mit unserem eigenen, sehr erfahrenen Engineering-Team hatten wir mit dem Hersteller L3Harris einen Partner an unserer

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Krank im Urlaub: Wo die E-Card gilt und wo man in Vorleistung treten muss

Auf der Rückseite der E-Card, der Krankenversichertenkarte der österreichischen Sozialversicherungsträger, befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Mit dieser kann man sich bei Erkrankungen im Urlaub bei Ärzten und in Krankenhäusern behandeln lassen. Allerdings gilt diese nicht in allen Ländern. Laut Österreichischer Gesundheitskasse ist die EKVK in folgenden Staaten gültig: „Sie gilt in den EU-/EWR-Staaten, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, in der Schweiz sowie im Vereinigten Königreich“. In den meisten Ländern kann man die Karte direkt beim Arzt bzw. im Krankenhaus vorweisen und muss allenfalls ein zusätzliches Formular, das der Behandler für die Abrechnung, die über er für den Patienten über die lokale Krankenkasse, die dann z.B. mit der ÖGK verrechnet, ausfüllen. Allerdings gibt es auch drei Sonderfälle: „In Bosnien und Herzegowina, Montenegro sowie Serbien ist die EKVK bzw. die PEB beim zuständigen Krankenversicherungsträger vorzulegen. Dieser stellt einen ortsüblichen Behandlungsschein aus“, so die ÖGK. Konkret bedeutet das, dass man in den genannten drei Staaten zunächst die E-Card in einem Büro der lokalen Krankenversicherung vorweisen muss. Diese stellt einem dann einen „Krankenschein“ aus. Mit diesem kann man dann ärztliche Hilfe in Ordinationen und Krankenhäusern in Anspruch nehmen. Auslandskrankenschein für die Türkei erforderlich Aufgrund von Verträgen gilt die E-Card auch in der Türkei, jedoch benötigt man eine zusätzliche Bescheinigung des österreichischen Sozialversicherungsträgers. „In der Türkei ist der Urlaubskrankenschein (Auslandsbetreuungsschein) des zuständigen Krankenversicherungsträgers zu verwenden. Dieser ist von der Dienstgeberin bzw. vom Dienstgeber auszustellen und mit den Daten der versicherten Person bzw. der Angehörigen, dem Zeitraum der Bescheinigung sowie Datum, Firmenstempel und Unterschrift

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Flugverbote: Hongkong hält eisern an Airline-Strafen fest

Auch wenn Hongkong zuletzt die Einreise- und Quarantänebestimmungen zumindest leicht gelockert hat, bedeutet das nicht, dass Fluggesellschaft nicht weiterhin für „eingeflogene“ Corona-Fälle bestraft werden. Erst am Montag kassierten wieder mehrere Carrier temporäre Flugverbote. Die Volksrepublik China und ihre Sonderverwaltungszone Hongkong praktizieren seit vielen Monaten ein durchaus merkwürdiges System: Wenn aus Sicht der Behörden zu viele ankommende Passagiere positiv auf Covid-19 getestet werden, kassieren die Fluggesellschaften Strafen. Mittlerweile hat so ziemlich jede Airline, die Hongkong und/oder China im Flugplan hat, zumindest einmal einen Bann kassiert. Auch Austrian Airlines hat es schon getroffen. Am Montag haben unter anderem Emirates, Qatar Airways und Thai Airways fünftägige Flugverbote kassiert. Derzeit ist die Regelung so, dass wenn fünf oder mehr Passagiere bei Ankunftstest mittels PCR positiv auf Covid-19 getestet werden, gibt es für die Fluggesellschaft, die die Passagiere ins Land gebracht hat, ein Flugverbot. Dran halten die Behörden trotz gelockerter Einreise- und Quarantänebestimmungen fest. Besonders perfide: Auch für Umsteiger können die Airlines Strafen kassieren. Deswegen haben noch immer viele Carrier ihre Verbindungen nach Hongkong und/oder China ausgesetzt.

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Hamburg rechnet weiterhin mit hoher Nachfrage

Der Hamburger Flughafen geht davon aus, dass die Nachfrage in den nächsten Wochen anhaltend hoch bleiben wird. Zu Spitzenzeiten kann es weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen. Daher öffnet man die Check-In-Schalter früher und appelliert an Passagiere rechtzeitig am Airport zu erscheinen. „In Absprache mit allen Partnern vor Ort werden die Maßnahmen weitergeführt, wenn in dieser Woche auch in Hamburg die Sommerferien beginnen. Die Nachfrage bleibt auf dem jetzigen Niveau. Die Terminals (ab 3:15 Uhr), die Check-in-Schalter und die Sicherheitskontrolle (je ab 3:30 Uhr) öffnen weiterhin früher. Die Fastlanes in Terminal 1 und 2 sind bis auf Weiteres geschlossen. Passagiere werden gebeten, mindestens 2 bis 2,5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein und nach dem Check-in sofort zur Sicherheitskontrolle zu gehen“, so der Flughafen Hamburg in einer Medienaussendung. Prognosen für den Ferienstart Hamburg: Donnerstag, 7. Juli: rd. 37.000 Passagiere (rd. 148 Starts / 148 Landungen) Freitag, 8. Juli: rd. 43.000 Passagiere (rd.155 Starts / 155 Landungen) Samstag, 9. Juli: rd. 37.000 Passagiere (rd.119 Starts / 119 Landungen) Sonntag, 10. Juli: rd. 40.000 Passagiere (rd.136 Starts / 136 Landungen) Die Fluggesellschaften haben ihre Flugpläne noch einmal angepasst und zum Teil Flüge gestrichen. Zu Beginn der Hamburger Sommerferien erwartet Hamburg Airport nun jeweils bis zu 280.000 Passagiere pro Woche – das entspricht zum Teil über 70 Prozent im Vergleich zu 2019. An den stärksten Reisetagen sind ab Hamburg bis zu 155 Starts und 155 Landungen geplant. Der Flughafen rechnet an beliebten Reisetagen wie freitags mit bis zu 43.000 an- und abreisenden Fluggästen.

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Boeing 777: Swiss hat Premium-Economy-Aufrüstung abgeschlossen

Die Fluggesellschaft Swiss hat die Premium-Economy-Class-Aufrüstung ihrer Boeing 777-300ER-Flotte abgeschlossen. Der Carrier hat insgesamt 12 Maschinen dieses Typs nach und nach mit dieser Beförderungsklasse ausgerüstet. Swiss bestätige nun, dass die Arbeiten abgeschlossen sind. Gleichzeitig erfreut sich der Carrier einer hohen Nachfrage, denn viele Passagiere buchen die Premium-Economy, die genau zwischen Business- und Economy-Klasse positioniert ist. Das gesteigerte Interesse wird auch darauf zurückgeführt, dass einige Fluggäste diese schlichtweg „mal ausprobieren“ wollen. In der Premium-Eco bietet Swiss den Zim-Privacy-Sitz an. Der Hersteller behauptet, dass dieser mit dem Komfort der Business-Class vergleichbar sein soll. Allerdings lässt sich der Sessel nicht in flache Betten umwandeln. Swiss bietet in dieser Beförderungsklasse in der B777-300ER eine 2-4-2-Bestuhlung an.

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Personalmangel: Frankfurt muss Frachtabfertigung einschränken

An Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, ist der Frachtumschlag an Wochenenden temporär stark eingeschränkt. Der Airport informierte die Cargo-Kunden darüber, dass man an Wochenende einige Frachtflüge nicht mehr annehmen kann. „Die Abfertigungskapazität unserer Bodenverkehrsdienste (BVD) ist aufgrund erheblicher Verkehrsspitzen, zahlreicher Flugplanverschiebungen und begrenzter Personalressourcen stark eingeschränkt. Als weitere Maßnahme zur Entlastung der Bodenverkehrsdienste während dieser Verkehrsspitzen und zur Stabilisierung der Abfertigung in FRA bittet die BVD derzeit bestimmte Frachtfluggesellschaften, mit sofortiger Wirkung und bis Ende August 2022 keine Flüge über Frankfurt zu führen“, ist in einem Anschreiben des Airports an Airlines zu lesen. Man forderte einige Fluggesellschaften dazu auf, dass diese ihre Flüge über andere Airports abwickeln sollen oder aber in verkehrsärmere Zeitenlagen verlegen sollen. Hintergrund ist, dass zu wenig Personal für die Cargoabwicklung zur Verfügung steht. Frankfurt am Main ist die Homebase von Lufthansa Cargo. Der Airport wird auch von vielen anderen Anbietern angesteuert und gilt als wichtiger Umschlagplatz für Fracht nahezu aller Art. Bemerkenswert ist auch, dass an den Verkehrstagen Freitag und Samstag besonders viele Cargoflüge durchgeführt werden. Damit sind nahezu alle Anbieter betroffen.

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