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KLM startet auch mit Premium-Economy

Die niederländische Airline stattet ihre Langstreckenjets künftig mit bis zu 28 Premium-Economy-Sitzen aus.  KLM geht den großen Kabinentrend mit und will sie ab Ende Juli zuerst auf Nordamerika-Strecken anbieten. Die neue Sitzklasse wird bei KLM je nach Flugzeugtyp zwischen 21 und 28 Plätze haben. Die Sitze sind breiter und bieten mit 38 Zoll oder 97 Zentimeter mehr Beinfreiheit, haben einen größeren Bildschirm, USB- und Stromsteckdose, eine Fußstütze und lassen sich weiter zurücklehnen als die Sitze der Economy Class. Wer in der Klasse reist, darf zudem bevorzugt einsteigen und mehr Gepäck mitführen. „Basierend auf umfangreicher Marktforschung erwarten wir viel von der neuen Premium Comfort-Klasse. Das Produkt erfüllt die Bedürfnisse von Geschäfts- und Urlaubsreisenden. Sie stärkt die Position von KLM als globale Netzwerk-Fluggesellschaft mit einem attraktiven und differenzierten Angebot: World Business Class, Premium Comfort und Economy Class“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Customer Experience bei KLM. In der neuen Kabinenklasse wird auch spezielleres Catering angeboten. Auf Interkontinentalflügen werden je nach Flugdauer ein oder zwei Mahlzeiten serviert. Es besteht immer die Wahl zwischen einer Mahlzeit mit Fleisch oder Fisch und einer vegetarischen Mahlzeit. Nach dem Essen gibt es eine Auswahl an Kaffee, Tee, Likör und Eis. Snacks und Cocktails sind ebenfalls erhältlich. Bei den Mahlzeiten werde besonderes Augenmerk auf Gerichte gelegt, die zuvor in der World Business Class erfolgreich waren, so der Carrier in einer Aussendung. Die Fluggäste erhalten auch flexiblere Gepäckregelungen und sowie bevorzugtes Check-in und Boarding.

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Wetlease für Smartwings: Star East Airlines feiert Comeback

Die rumänische Fluggesellschaft Star East Airlines feiert nach rund einem Jahr „Flugpause“ ihr Comeback. Man wird mit Airbus A320 im Auftrag der tschechischen Samrtwings fliegen. Vorerst läuft die Zusammenarbeit vom 4. Juni 2022 bis 30. September 2022. Gegenüber dem rumänischen Luftfahrtportal Bordingpass.ro bestätigte Smartwings, dass man Airbus A320 von Star East Airlines ins Wetlease nimmt. Nähere Angaben zu den geplanten Strecken machte man nicht. Lediglich bestätigte man den im ersten Absatz genannten Einsatzzeitraum. Laut CH-Aviation.com ist derzeit mit der YR-SEA nur ein Flugzeug auf dem AOC der rumänischen Star East Airlines registriert. Dieses ist 29,8 Jahre alt und seit 1. September 2021 auf dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökcen abgestellt. In den Jahren 2020 und 2021 war der Carrier mit Boeing 737-400 unterwegs. Diese Maschine wurde zwischenzeitlich ausgemustert und befindet sich laut CH-Aviation.com auf dem Flughafen Cairo abgestellt. Für Smartwings fliegt man offiziellen Erklärungen nach mit einem Airbus A320 und dabei wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die YR-SEA handeln. Sonderlich viel ist die Maschine seit Jänner 2020 nicht geflogen, denn sie kam lediglich für einige kleinere Charteraufträge zum Einsatz.

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Ita Airways kündigt A330-Kapitän wegen Nickerchen im Cockpit

Ein Flugkapitän wurde seitens Ita Airways gekündigt, da dieser am 30. April 2022 auf Flug AZ 609 gegen einige Vorschriften verstoßen haben soll. Unter anderem wurden Funksprüche der Flugleitzentrale Marseille zehn Minuten lang nicht beantwortet. Kampfjets der französischen Luftwaffe wurden bereits in die Luft geschickt, jedoch wieder zurück an ihre Basis beordert. Die Fluglotsen erhielten rund zehn Minuten lang keine Antwort von der Piloten des Airbus A330-200 mit der Registrierung EI-EJP. Das Langstreckenflugzeug, das von Ita Airways betrieben wird, befand sich auf dem Weg von New York JFK nach Rom-Fiumicino. Zum Zeitpunkt des Vorfalls flog man im französischen Luftraum. Nachdem der Funkspruch mit zehnminütiger Verspätung beantwortet wurde, entschied die Flugsicherung die bereits in die Luft geschickten Kampfjets wieder zurück zu ihrer Basis zu rufen. Es kam somit zu keinem Abfangmanöver. Für den Flugkapitän hatte der Vorfall aber ein Nachspiel, denn eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet. Weiters nahm Ita Airways auch intern die Abläufe unter die Lupe. Italienische Medien zitieren einen Sprecher des Carriers, dass der Kapitän ein Verhalten an den Tag gelegt habe, das nicht mit den Luftfahrtregeln sowie dem internen Kodex in Einklang gebracht werden kann. Weiters hätte sich im Zuge von Befragungen herausgestellt, dass die Darstellung des Kapitäns stark von den Fakten, die beispielsweise mit Hilfe der Flugschreiber festgestellt werden konnten, abwich. So soll dieser beispielsweise behauptet haben, dass es ein Problem mit dem Funkgerät gegeben habe. Laut Ita Airways soll es aber so gewesen sein, dass sowohl der Erste Offizier als auch der Kapitän kurzzeitig eingeschlafen sind

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Westbahn stichelt gegen ÖBB und schließt Reservierungspflicht aus

Ganz und gar nicht überrascht zeigt sich Westbahn-Chef Thomas Posch, dass das Klimaticket sowie das Abklingen der Corona-Pandemie zu einer steigenden Nachfrage im Bahnverkehr geführt haben. Es wäre „wahrlich keine Raketenwissenschaft“, dass die Nutzung der Öffis ordentlich anzieht. In den letzten Wochen ist es unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen immer wieder zu Kapazitätsengpässen gekommen. Immer wieder mussten Züge aufgrund von Überfüllung geräumt werden. Die ÖBB empfehlen eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung zu kaufen, denn nur dann ist die Beförderung mit dem gewünschten Zug garantiert. Mittlerweile denkt die staatliche Eisenbahngesellschaft auch laut über eine mögliche Reservierungspflicht im Fernverkehr nach. In anderen Ländern, beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und Ungarn, ist dies schon seit vielen Jahren üblich. Umgangssprachlich: Wer in diesen Staaten im Fernverkehr reisen möchte, benötigt eine so genannte Platzkarte. Diese kann, falls nicht vorhanden, auch beim Zugbegleiter gekauft werden. Die Westbahn will auf der Stammstrecke zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg sowie weiter nach München die Kapazität weiter aufstocken. Man spart dabei auch nicht mit indirekter Kritik am Mitbewerber ÖBB, denn in einer Aussendung hebt das private Bahnunternehmen hervor, dass man in den letzten Monaten „eine vorausschauende Flottenpolitik betrieben und das Fahrplanangebot in den vergangenen Monaten stufenweise ausgeweitet hat“. „Vorauszusehen, dass mit dem vorläufigen Abklingen von Corona und dem günstigen KlimaTicket Ö die Nachfrage spürbar steigen wird, das war nun wahrlich keine Raketenwissenschaft. Darum verdichten wir unseren Fahrplan am 12. Juni auch noch ein weiteres Mal“, so Westbahn-GeschäftsführerThomas Posch. „Die Gefahr von Zugräumungen bei unserem Mitbewerber verunsichert die Reisenden massiv. Dies

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Air Tanzania stockt die Flotte weiter auf

Die Fluggesellschaft Air Tanzania wird zwei Boeing 737 Max 9, eine B787-8, eine B767-300F sowie zwei de Havilland Dash 8-400 Anfang des kommenden Jahres einflotten. Dies verkündete die Regeierung im Rahmen der Vorlage des jüngsten Budgets. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der staatlichen Leasinggesellschaft TGF gekauft werden. Laut Regierungserklärung beträgt der Gesamtwert der Transaktionen rund 201 Millionen Euro. Diese werden vom Verkehrsministerium in das Luftfahrtunternehmen investiert. Ziel sei es, die Reichweite von Air Tanzania als regionale Passagier- und Frachtfluggesellschaft zu erweitern und Tansania zu einem wichtigen Transport- und Logistikzentrum in Ostafrika zu machen. Seit einiger Zeit investiert Tansania kräftig in die Flotte der staatlichen Fluggesellschaft. In den letzten Monaten hat man unter anderem eine de Havilland Dash 8-400 sowie zwei Airbus A220-300 übernommen. Derzeit besteht die Flotte des afrikanischen Carriers aus einer de Havilland Dash 8-300, fünf Dash 8-400, zwei Boeing 787-8 sowie vier Airbus A220-300. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften auf diesem Kontinent ist die Flotte während der Pandemie gewachsen. Laut CH-Aviation.com hatte man im April 2022 acht Flugzeuge. Mittlerweile sind es 12 Stück. Die Regierung erwirbt sämtliche Maschinen über die staatseigene Leasinggesellschaft TGF. Diese verleast das Fluggerät an Air Tanzania.

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Nach Brasilien: Corendon Europe führte ersten Transatlantik-Flug durch

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der Boeing 737-800, die die Registrierung 9H-TJC trägt, erstmals einen Transatlantik-Flug durchgeführt. Dieser führte von Las Palmas nach Natal. Der genannte Mittelstreckenjet wurde am 23. Mai 2022 unter der Flugnummer CXI199P in fünf Stunden und 15 Minuten überstellt. Laut Mavio News erhielt der Carrier nach einem aufwendigen Verfahren, das in Zusammenarbeit mit der maltesischen Luftfahrtbehörde CAD durchgeführt wurde, die entsprechende Etops-Zulassung. Während ihres Aufenthalts in der Karibik absolvierte die Maschine eine Reihe von Charterflügen und wurde in La Romana in der Dominikanischen Republik, am Flughafen Willemstad auf der exotischen Insel Curaçao und in Mexiko-Stadt gesehen. Das Single-Aisle-Flugzeug verließ dann Mexiko-Stadt auf dem Weg nach Brüssel. Kapitän Serkan Yurtay und Kapitän Miguel Jimenez haben sich zusammen mit den Ersten Offizieren Anais Manent und Marc Pons als erste Flugbesatzung, die einen TATL-Flug im Namen von Corendon Europe  durchführte, in die Geschichtsbücher eingetragen. Der Flug wird wahrscheinlich ein neues Kapitel für die in Malta ansässige Ferienfluggesellschaft aufschlagen, da sie versucht, ihr Angebot auf dem Chartermarkt zu diversifizieren.

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Bundesheer zieht positive Dädalus22-Bilanz

Das österreichische Bundesheer setzte zwischen 22. und 26. Mai 2022 auf Ersuchen der Schweiz rund 1.000 Soldaten zur verstärkten Sicherung des Luftraums ein. Schwerpunkte bildeten dabei auch temporäre Flugbeschränkungen über Teilen Tirols und Vorarlbergs. „Ich konnte mich persönlich von der perfekten Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich überzeugen und spreche insbesondere unseren Luftstreitkräften meine besondere Anerkennung aus. Wir werden sehr rasch weitere Verträge mit anderen Nachbarstaaten zum Abschluss bringen, um die Sicherheit unserer Bevölkerung gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft weiter zu verbessern“, zieht Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eine positive Bilanz. In 239 Einsätzen leisteten die Piloten 241 Flugstunden. Dazu zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte, sowie „Cross-Border Operations“ im Rahmen des Staatsvertrages zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft bezüglich der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Sicherung des Luftraums. Insgesamt gab es 8 Luftraumverletzungen. Dabei handelte es sich um Piloten, welche das Flugbeschränkungsgebiet nicht eingehalten hatten. In allen Fällen stellte das Bundesheer die Identität fest und klärte die Situation auf. Vom Vorarlberger Boden aus überwachten mobile Radarstationen, Feuerleitgeräte und Flugmeldetrupps der Luftstreitkräfte alle Vorgänge in der Luft. Über mobile Funkanlagen wurden diese Daten direkt in die Einsatzzentrale Basisraum (EZB) nach Pongau übertragen. In der Luft kamen 20 Luftfahrzeuge, darunter zehn Flächenflugzeuge und zehn Hubschrauber zum Einsatz. Damit war sichergestellt, dass in allen Höhenlagen sowohl auf langsam, als auch schnell fliegende Ziele reagiert werden konnte.

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Norwegian ordert 50 Boeing 737 Max

Die Fluggesellschaft Norwegian Air hat beim US-Flugzeugbauer Boeing 50 Flugzeuge des Typs 737 MAX geordert. Das finale Vertragspapier soll bis Ende Juni unterschrieben werden. Die Grundsatzvereinbarung beinhalte außerdem eine Option zum Kauf von weiteren 30 Flugzeugen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Der Deal führe langfristig zu niedrigeren Kosten und einer robusteren Finanzlage bei der Airline. Die 50 Flieger sollen zwischen 2025 und 2028 ausgeliefert werden. Für Norwegian Air ist die Bestellung eine Kehrtwende. Denn damit wird der Konzern seine Flotte wieder selbst besitzen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens war das Unternehmen zuvor gezwungen gewesen, Maschinen nur noch zu leasen. Nach einem Einbruch wegen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach den Maschinen von Airbus und Boeing zuletzt wieder stark angezogen.

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HB-JLT: Edelweiss in Help-Alliance-Sonderlackierung

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air hat dem Airbus A320 mit der Registrierung HB-JLT eine Special Livery verpasst. Diese wirbt für das im Jahr 1999 von Mitarbeitern der Lufthansa Group gegründete Hilfsprogramm “Help Alliance”. Die HB-JLT wurde im Jahr 2013 werksneu von der Konzernschwester Swiss übernommen. Vor wenigen Tagen wurde das Flugzeug an Edelweiss Air übergeben. Nun trägt der Mittelstreckenjet eine auffällige Sonderlackierung. Im vorderen Bereich sind Hände dargestellt, während sich beispielsweise neben der Rear Door ein Hinweis auf die Help Alliance Stiftung der Lufthansa-Group-Mitarbeiter befindet. Die Stiftung wurde gegründet, um jungen Menschen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Es handelt sich um eine private Initiative von Kranich-Konzernmitarbeitern. Seitens des Arbeitgebers wird diese unterstützt.

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Norse Atlantic Airways nimmt Oslo-London Gatwick mit Dreamliner auf

Dass Norse Altantic Airways eine Basis auf dem Flughafen London-Gatwick errichten möchte und bereits auf der Suche nach Personal ist, ist schon länger bekannt. Nun hat der Carrier das erste Langstreckenziel aufgelegt: Ab 12. August 2022 soll es ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs nach New York-JFK gehen. Operativ werden die Flüge aber von der Homebase Oslo betreut. Das hat zur Folge, dass es zwischen 12. August und 29. Oktober 2022 mit Boeing 787 durchgeführte Kurzstreckenflüge zwischen den Hauptstädten von Norwegen und UK geben wird. Diese sollen gleichzeitig auch als Feeder für das sich im Aufbau befindliche Angebot ab Oslo befinden. Am 14. Juni 2022 will man den Erstflug nach New York-JFK durchführen. Schrittweise folgen dann Fort Lauderdale, Orlando und Los Angeles. Von Gatwick aus will man vorerst nur New York-JFK anbieten. Das Fluggerät wird dazu ins Vereinigte Königreich fliegen, anschließend den Transatlantik-Umlauf absolvieren und dann geht es wieder zurück nach Oslo. Geplant ist, dass es tägliche Flüge zwischen Gatwick und Oslo geben soll. Der Carrier ist der Ansicht, dass man mit diesem Zubringer auch Passagiere für Ziele, die vorerst nur ab der norwegischen Hauptstadt nonstop abgeflogen, begeistern kann. Norse Atlantic Airways wollte eigentlich schon längst in der Luft sein. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich das Projekt, obwohl man AOC und Betriebsgenehmigung schon länger in der Tasche hat, massiv verzögert hat. Auch fällt der Start zunächst kleiner aus, denn mehrere Dreamliner hat man dry an Air Europa verleast.

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