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Basel: Neue Ausstellung soll Passagiere für Nachhaltigkeit begeistern

Eine neue Ausstellung soll am Flughafen Basel-Mulhouse Passagiere für das Thema nachhaltiges Reisen sensibilisieren. Gestaltet wurde diese von Studenten der „Hochschule Macromedia“ (Freiburg) und der „Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW“ (Basel). Unter dem Motto „Memories of the Future“ ist eine umfangeiche Ausstellung kreativer Erinnerungen an Urlaube, ferne Kulturen und Naturschauspiele zu sehen. Die großflächigen Bilder und Installationen sind an verschiedenen Orten im Abflug- und Ankunftsbereich angebracht und sollen in der breiten Öffentlichkeit und bei den Passagieren das Verantwortungsbewusstsein für die eigenen CO2-Emissionen schärfen und zur Kompensation von Flügen anregen. „Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel vermittelt einen ganz anderen, emotionalen Zugang. Sie kann dazu motivieren, Verantwortung für den eigenen Beitrag zu übernehmen“, sagt Stephen Neff, CEO von Myclimate. „Es ist mutig, dass der EuroAirport hierfür prominente Flächen bereitstellt. Und es ist konsequent, dass die Kunstwerke von jungen Menschen, die sich in ihrem Leben stark mit dem Klimawandel auseinandersetzen werden müssen, gestaltet wurden“. Das Kunstprojekt „Memories of the Future“ steht im Einklang mit dem gesamtheitlichen Ansatz zur nachhaltigen Entwicklung und der Umweltpolitik des Flughafens, zu deren Schwerpunkten auch die Reduktion der CO2-Emissionen gehört.

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Berlin: 650.000 Euro in Form von Pfandflaschen gespendet

An vielen deutschen Flughäfen, so auch am BER, können Passagiere ihre leeren Pfandflaschen und –dosen in Sammelbehälter einwerfen. Der Rückgabeerlös kommt dabei sozialen Zwecken zu Gute. In der Bundeshauptstadt sind seit Mai 2017 stolze 650.000 Euro zusammengekommen. Das sogenannte Einweg-Pfand beträgt in Deutschland 25 Cent pro Behälter. Oftmals haben Passagiere unmittelbar vor der Sicherheitskontrolle keine Zeit mehr sich ihren „Einsatz“ in einem Geschäft zurückzuholen. Für die Mülltonne sind die Flaschen und Dosen aber zu wertvoll, weshalb die Berliner Flughafengesellschaft seit 2017 einen Einwurfbox aufgestellt hat. Die Aktion „Spende Dein Pfand“ startete im am damaligen Flughafen Tegel und wurde dann auf den Flughafen Schönefeld ausgedehnt. Seit Oktober 2020 stehen die Sammelbehälter in den Terminals am Flughafen Berlin Brandenburg. Insgesamt konnte an den drei Flughäfen bisher Pfand im Wert von rund 650.000 Euro gesammelt werden. Das Geld kam ausschließlich der Berliner Tafel zugute. Sogenannte „Pfandbeauftragte“ der Goldnetz gGmbH leeren und reinigen die Tonnen und sortieren das Leergut. Auf diese Weise konnten bisher 23 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Der Grüne Punkt sorgt für die Logistik, das heißt, er kümmert sich um Transport und Wiederverwertung der Flaschen und sorgt für den Einzug des Pfandgeldes. Seit 2019 beteiligt sich Coca-Cola Deutschland mit einer jährlichen Spende in Höhe von 30.000 Euro an dem Projekt. „Die hohe Spendensumme zeigt, dass bereits kleine Gesten von unseren Passagieren viel bewirken können. Auch am Flughafen BER wird das Projekt „Spende Dein Pfand“ erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns, dass trotz des geringen Flugverkehrs während der Pandemie eine Summe von 50.000

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Kreuzfahrten: Auch Aida schafft die Maskenpflicht ab

Die Reederei Aida Cruises schafft mit Wirksamkeit zum 27. Mai 2022 die Maskenpflicht an Bord ihrer Flotte ab. Man empfiehlt den Reisenden weiterhin Mund-Nasen-Schutz zu tragen, jedoch explizit verlangt wird das nicht mehr. Damit schließt man sich der Vorgehensweise anderer Schiffsbetreiber an. Weiterhin will man aber nur vollständig Geimpfte an Bord lassen. Dies gilt für alle Passagiere ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Als Nachweise akzeptiert man ausschließlich die EU-Impfzertifikate. Auch müssen alle Reisenden ab drei Jahren im Zuge der Einschiffung einen Antigen-Schnelltest absolvieren. Aida will Passagieren, die ab 14 Tage vor der Abfahrt positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ermöglichen, dass diese einmalig kostenfrei umbuchen können. Sollte es zu einer Ansteckung im Zielgebiet kommen, will man die Kosten für eine Hotelquarantäne und die Rückreise nach Hause übernehmen.

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WEF: Zürich rechnet mit weniger Special Visitors

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 beginnt im schweizerischen Davos das Weltwirtschaftsforum. Der Flughafen Zürich wird wieder zahlreiche Special Visitors empfangen, jedoch rechnet man mit weit weniger zusätzlichen Flugbewegungen als in der Vergangenheit. Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos beginnt am Sonntag, 22. Mai 2022, und dauert bis und mit Donnerstag, 26. Mai 2022. In den Tagen vor, während und nach dem WEF werden zusätzliche Flugbewegungen von Business-Jets und Staatsmaschinen erwartet. Dieses Jahr wird mit einer um rund einen Drittel tieferen Anzahl an zusätzlichen Starts und Landungen gerechnet, in der Vergangenheit wurden jeweils rund 1.000 zusätzliche Flugbewegungen verzeichnet. Es werden auch vermehrt politische und sicherheitsrelevante Helikoptertransporte und damit erhöhte Lärmemissionen stattfinden. Auch die Gesamtzahl an Helikopterbewegungen wird insgesamt aber tiefer ausfallen als in den Vorjahren, da es keine zivilen Helikopterbewegungen nach Davos geben wird. Für bereits angemeldete Delegationen stehen reservierte Standplätze zur Verfügung, die je nach Größe des Flugzeuges zugeteilt werden. Die Maschinen der weiteren WEF-Gäste erhalten Zeitfenster von maximal zwei Stunden für das Ein- und Ausladen. Danach müssen sie den Flughafen Zürich verlassen und auf einen Flughafen ihrer Wahl ausweichen. Der Flugplatz Dübendorf wird wieder von zahlreichen Maschinen direkt angeflogen. Für Aviatikfans und Interessierte stehen die regulären Besucherangebote am und um den Flughafen Zürich zur Verfügung – etwa der Spotter-Platz beim Heligrill auf der Westseite des Flughafens Zürich, der Spotter-Platz Oberglatt im Norden oder die Zuschauerterrasse B. Diese hat vom 20. bis 27. Mai 2022 täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet (statt von 10:00 bis 18:00 Uhr).

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Westbahn erhöht die Frequenzen zwischen Wien und Salzburg

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird mit Wirksamkeit zum 12. Juni 2022 die Frequenzen zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof verdichten. Mit Ausnahme von drei „Lücken“ wird man dann halbstündlich verkehren. Eigenen Angaben nach fährt man nun bis zu 57 Mal pro Tag zwischen den beiden Städten. Vier Kurspaare fahren seit Anfang April 2022 auch von/nach München Hauptbahnhof mit Zwischenstopp in München Ostbahnhof, wo man auf die S-Bahn zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen umsteigen kann. Eingesetzt werden in Altenrhein gefertigte Triebzüge des Typs Stadler Kiss 3. Diese sind in drei Beförderungsklassen bestuhlt und bieten Sitzplätze für 506 Fahrgäste. „Für jedes in der Westbahn gültige Ticket, also auch für das KlimaTicket Ö, gilt: Es berechtigt zur Fahrt vom Anfangs- zum Zielort. Das Anrecht auf einen Sitzplatz ist darin prinzipiell nicht inkludiert. Reisende mit KlimaTicket Ö schätzen daher beim wieder deutlich steigenden Fahrgastaufkommen den Vorteil, dass sie bei der Westbahn auch die höherwertige Comfort Class aufpreisfrei nutzen können. Weiters können sie für jede Fahrt eine kostenlose Sitzplatzreservierung vornehmen, was mehr Planungssicherheit im Vorfeld der Reise und eine entspanntere Fahrt ermöglicht“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Natürlich finden aber auch Reisende ohne KlimaTicket Ö in der Westbahn in den meisten Fällen einen Sitzplatz. Dazu können auch die Reisenden selbst wesentlich beitragen, indem sie ihr Gepäck nicht am Nebenplatz, sondern unter dem eigenen Sitz oder im dafür vorgesehenen Stauraum aufbewahren, wo es auch gegen Diebstahl gesichert werden kann. Falls vereinzelt wirklich alle Ledersitze belegt sind, findet sich ein Sitzplatz auch auf den mit Teppichboden bezogenen Stufen zwischen Ober- und

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Nürnberg: Bio-Monitoring mit Hilfe von Bienen

Am Freitag wurde der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufene Welt-Bienentag begangen. Aus diesem Anlass machte der deutsche Flughafen Nürnberg darauf aufmerksam, dass man bereits im Jahr 2003 diese Insektenart auf dem Areal angesiedelt hat. Dabei übernehmen die Bienen eine wichtige Aufgabe und helfen zu prüfen, ob der Flugverkehr die Luftqualität rund um den Airport beeinflusst. Aktuell fliegen zwei Völker ein Gebiet im Umkreis von bis zu drei Kilometern ab. Von den gesammelten Pollen und dem daraus gewonnen Airport-Honig werden Proben zur Laboruntersuchung abgegeben. Das Analysespektrum umfasst organische Luftschadstoffe, die als typisch verkehrsbedingt gelten. Außerdem werden die Proben auf Schwermetalle untersucht. Dieses Verfahren nennt sich Biomonitoring. Die vorliegenden Labor-Ergebnisse sind eine klare Bestätigung des umweltbewussten Verkehrskonzepts und der vorausschauenden Planungen: Alle bisherigen Befunde unterschritten deutlich die gesetzlichen Grenzwerte. Zusätzlich wird der Airport-Honig von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau auf seine Qualität geprüft. Bislang wurde er immer als hochwertiger und besonders artenreicher Honig eingestuft. Für die Analyse des Honigs wird nur ein kleiner Teil benötigt. Der Rest des Airport-Honigs wird in Gläser abgefüllt und zum Beispiel zu besonderen Anlässen verschenkt. Für die Hege und Pflege der Airport-Bienenvölker sorgen die Umweltabteilung des Flughafens und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter, die auch privat begeistert imkern.

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ÖAMTC-Tipps bei Mautnachforderungen aus Italien

Italien ist auch heuer wieder eine der Top-Reisedestinationen für den Sommerurlaub. Die schönen Erinnerungen an vergangene Urlaube verfliegen aber rasch, wenn Jahre später eine Aufforderung zur Mautnachzahlung im Postkasten landet. „Die ÖAMTC-Rechtsberatung erhält zurzeit viele Anfragen der Club-Mitglieder zu Forderungsschreiben aus Italien. Meist geht es um Maut-Nachforderungen, die aber bisweilen sehr lange, teilweise bis ins Jahr 2015, zurückreichen. Wir raten in den meisten Fällen trotzdem zur Zahlung, da in Italien solche Forderungen erst nach zehn Jahren verjähren“, erklärt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Wie kommt es zu den Nachforderungen und was ist zu beachten? Bekommt man ein Schreiben aus Italien zugeschickt, sollte man zuerst prüfen, ob die Forderung plausibel ist – also ob der angegebene Zeitpunkt mit dem Italienurlaub übereinstimmt. Dann versucht man den Grund des Schreibens herauszufinden: Wird zum Beispiel eine Geschwindigkeitsübertretung vorgeworfen oder die verbotene Einfahrt in eine verkehrsberuhigte Zone (zona a traffico limitato), dann handelt es sich um eine Polizeistrafe und man muss rasch handeln. Diese muss binnen 360 Tagen zugestellt werden und meist hat man die Möglichkeit, einen reduzierten Strafbetrag innerhalb von fünf Tagen zu bezahlen. Die derzeit häufigen Maut-Nachforderungen wegen Nicht-Bezahlens der streckenabhängigen Autobahngebühr werden häufig von einem Inkassobüro verschickt. Die Beträge liegen zwischen zehn und 130 Euro. „Viele Mitglieder glauben, dass sie die Maut bezahlt hätten, weil sich der Schranken geöffnet hat und eine freie Durchfahrt möglich war. Allerdings öffnen sich die Schranken und lassen die Autofahrer passieren, auch wenn kein Maut-Betrag abgebucht oder die falsche Spur (z. B. für Telepass-Inhaber) benutzt wurde. Dadurch soll Stau

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Tourismus: Italien rechnet mit neuem Rekord-Sommer

In Italien rechnet man heuer mit einer äußerst hohen Sommernachfrage. Die Hotels verzeichnen laut Tourismusminister Massimo Garavaglia höhere Buchungszahlen als beispielsweise jene in Frankreich oder Spanien. Das Land hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, dass man heuer den Rekordwert, den man im Jahr 2019 erreicht hat, egalisieren oder im Idealfall sogar übertreffen kann. Das Ministerium hebt hervor, dass heuer der Inlandstourismus eine stärkere Rolle als je zuvor spielt. Daraus ist abzuleiten, dass Italiener verstärkt ihre Sommerurlaube an den eigenen Stränden verbringen wollen. Allerdings hat man in Italien auch ein Problem: Besonders in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie soll man unter akutem Personalmangel leiden. Den Angaben des Tourismusministeriums suchen etwa 40 Prozent der Betriebe händeringend nach zusätzlichen Mitarbeitern. Aufgrund der Corona-Pandemie und der wiederholten Zwangsschließungen haben viele der Branche den Rücken gekehrt.

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Friedrichshafen: Weiterer Zeppelin NT wird gebaut

Nach längerer Pause wird in Friedrichshafen ein weiterer Zeppelin NT gebaut. Auftraggeber ist die Deutsche Zeppelin Reederei GmbH, die die Bestellung unter anderem damit begründet, dass die Nachfrage im Bereich der Rundfahrten hoch ist. Die Montage erfolgt durch die in Friedrichshafen ansässige Zeppelin Luftschifftechnik GmbH. Die Übergabe soll bis spätestens 2024 erfolgen, denn dann will die Reederei mit drei Zeppelin NT Rundfahrten anbieten. In diesem Segment will man auch expandieren und in anderen Regionen bzw. außerhalb Deutschlands im Charter aktiv werden. Momentan fahren die von der DZR betriebenen Luftschiffe hauptsächlich ab Friedrichshafen, Frankfurt und Köln. Der Zeppelin NT ist kein Starrluftschiff wie jene, die von der immer noch existierenden Luftschiffbau Zeppelin GmbH vor vielen Jahrzehnten hergestellt wurden. In Produktion sind die NTs seit dem Jahr 1997, wobei die Zulassung zur Beförderung von Fahrgästen erst im Jahr 2001 erfolgt ist. Bislang wurden sechs Exemplare hergestellt, wobei drei Stück an den U.S.-Partner Goodyear ausgeliefert wurden. Zuletzt hat im Jahr 2017 ein Neubau den Hangar in Friedrichshafen verlassen.

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Air Arabia Abu Dhabi startet City-Check-in-Service

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi eröffnet in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate die Möglichkeit zum so genannten „City-Check-in“. Dabei will man den Reisenden ermöglichen, dass diese in der Nähe ihrer Hotels ihr Gepäck abgeben und ihre Bordkarten erhalten können. Vorerst will man die Dienstleistung im Ticketshop, der sich in der Innenstadt befindet, anbieten. Reisende können das Service ab 24 Stunden bis acht Stunden vor dem Abflug in Anspruch nehmen. Die Koffer sollen von Air Arabia Abu Dhabi zum Airport transportiert werden, so dass Reisende sich direkt zum Flugsteig begeben können. In einem zweiten Ausbauschritt will der Carrier weitere City-Check-in-Möglichkeiten einrichten. Man ist bestrebt, dass man den Kunden das Erhalten der Bordkarte bzw. das Aufgeben der Koffer „in der Nähe“ ermöglichen will. Details hat man noch nicht genannt, jedoch ist vorstellbar, dass ein Netzwerk von Partnershops aufgezogen werden könnte. City-Check-in-Möglichkeiten werden in anderen Städten von einigen Airlines angeboten. Beispielsweise gibt es in Wien die Möglichkeit beim Fliegen mit teilnehmenden Fluggesellschaften die Bordkarte am Bahnhof Landstraße (Wien-Mitte) zu erhalten. Dort können – falls dabei – auch die Koffer aufgegeben werden. Die Inanspruchnahme des Service ist einerseits daran gebunden, dass die gebuchte Fluggesellschaft einen Vertrag mit dem City Airport Train hat und andererseits benötigt man eine Fahrkarte für diesen Zug. Der Fahrschein kann bei Bedarf auch vor Ort gekauft werden.

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