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Kostenfalle: Mitnahme von Kleinkindern bei den ÖBB

Kleinkinder sind laut Beförderungsbedingungen der ÖBB-Personenverkehr Reisende bis einen Tag vor dem sechsten Geburtstag. Diese fahren in Zügen und Bussen der ÖBB-Personenverkehr kostenlos und ohne Ticket in Begleitung einer oder eines Erwachsenen mit. Bei der Buchung eines Tickets für ein Kleinkind über die ÖBB-Website und die ÖBB-App (online/Mobile) bei der ÖBB-Personenverkehr AG geht das Bahnunternehmen davon aus, dass das Kind sich den Platz mit einer oder einem Erwachsenen teilt.   Sofern kein freier Platz verfügbar ist und sofern es sich nur um kurze Fahrzeiten handelt, kann das Kleinkind im Tageszug eventuell auf dem Schoß der oder des Erwachsenen mitfahren. Schwieriger ist dies auf längeren Strecken und im Nachtreiseverkehr. Auch dort wird davon ausgegangen, dass das Kind sich mit einer oder einem Erwachsenen den Sitz-, Schlaf- oder Liegewagenplatz teilt. Somit wird etwa bei der Buchung eines Tickets für eine Erwachsene oder einen Erwachsenen und ein Kind im Alter von fünf Jahren nur ein Ticket für die erwachsene Person angeboten. Dies ist jedoch den Kundinnen und Kunden nicht immer klar bzw. nicht von allen auch so gewünscht. Darüber wird im online/Mobile Buchungssystem weder informiert, noch eine optionale Möglichkeit der Buchung für das Kleinkind angeboten. Bereits seit 2017 bemüht sich die APF um die Lösung dieser Problematik, welche bei den betroffenen Kundinnen und Kunden berechtigten Ärger verursacht. Die APF schlug vor, dass über den fehlenden eigenen Platz für das Kleinkind dezidiert auch bei der Buchung informiert wird. Zudem soll die Buchung dahingehend geändert werden, dass bei Angabe eines Kleinkindes die Möglichkeit, für das

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Sommerurlaub: Malta setzt weiterhin auf 3G-Regel bei der Einreise

Seitens der maltesischen Tourismusbehörde geht man davon aus, dass man heuer wesentlich mehr Urlauber als in den vergangenen beiden Jahren haben wird. Im Inland wurden nahezu alle Coronaregeln – inklusive der Maskenpflicht – aufgehoben. Bei der Einreise setzt man aber weiterhin auf die 3G-Regel. Wenn Reisende vollständig geimpft sind, sich in den letzten sechs Monaten von COVID-19 erholt haben oder einen negativen COVID-19-Test vorweisen können, der innerhalb von 72 Stunden für den PCR-Test und 24 Stunden für den Schnelltest vor der Einreise durchgeführt wurde, ist keine Quarantäne erforderlich. Sowohl der PCR- als auch der Schnelltest gelten als gleichwertig, wenn es um die Einreisebestimmungen geht. Wenn eines dieser Dokumente bei der Ankunft nicht vorgelegt wird, gilt eine 10-tägige obligatorische Quarantäne, die nach einem negativen Test auf 7 Tage verkürzt wird. Neben der Lockerung dieser Vorschriften ist es auch nicht mehr notwendig, auf Flügen nach Malta eine Maske zu tragen, ebenso wie in allen Innen- und Außenbereichen nach der Ankunft, einzige Ausnahme sind Krankenhäuser. Die gleiche Regel gilt auch für Veranstaltungen in Malta. Die Beschränkungen für die Bestuhlung wurden aufgehoben und die maximale Kapazität für öffentliche Versammlungsräume wurde auf den Stand von vor COVID-19 zurückgesetzt.

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Mit Boeing 737 Max 10: Qatar Airways bringt Tochtergesellschaft an den Start

Golfcarrier Qatar Airways beabsichtigt eine Tochtergesellschaft, die den Maschinentyp Boeing 737 Max 10 betreiben soll, an den Start zu bringen. Welche Ausrichtung diese haben wird ist noch völlig offen. Nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus eine Großbestellung für A321neo gestrichen hat, unterschrieb Qatar Airways vorsorglich eine Absichtserklärung über den Erwerb von 25 Boeing 737 Max 10. Bislang wurde diese noch nicht in eine Festbestellung umgewandelt. Firmenchef Akbar Al Baker erklärte nun gegenüber Gulf News, dass dieser Maschinentyp nicht auf dem AOC von Qatar Airways registriert wird. Er sagte, dass diese bei einer Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen wird. Nähere Einzelheiten nannte der Manager nicht, so dass die Spekulation im Raum steht, dass man eine Billigfluggesellschaft an den Start bringen könnte. Das Unternehmen will dies aber weder bestätigen noch dementieren.

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Schauinsland Reisen baut Kreuzfahrten-Angebot aus

Der deutsche Tour Operator weitet das Angebot im Bereich von Kreuzfahrten aus. Bei mit der Aidanova durchgeführte Ausfahrten bietet man ab 10. November 2022 auf der Insel Fuerteventura einen zusätzlichen Ein- und Ausstieg an. Bislang war der Ein- und Ausstieg mittwochs auf Teneriffa und samstags auf Gran Canaria möglich. Der zusätzliche Ein- bzw. Ausstieg auf Fuerteventura ist ab dem 10. November immer donnerstags möglich. „Damit haben unsere Gäste künftig noch mehr Auswahl bei der Buchung unserer Kombi-Pakete“, sagt Produktmanagerin Sabrina Tersteegen. „Wir haben auf Fuerteventura so viele schöne Hotels im Angebot, da möchten wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, ihren Aufenthalt dort ohne lange Umwege mit einer besonderen Kreuzfahrt zu verbinden.“ Beim Sondereinstieg auf Fuerteventura starten die Gäste von Schauinsland Reisen donnerstags und fahren von dort aus mit Aidanova nach Lanzarote, Gran Canaria, Madeira und Teneriffa, bevor sie nach einer Woche wieder auf Fuerteventura anlegen. Das Angebot wird so wie alle Kombi-Reisen bei diesem Reiseveranstalter je nach Kundenwunsch wahlweise vor oder nach der Kreuzfahrt mit einem Hotelaufenthalt verbunden.

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ÖBB und ÖAMTC starten Fahrradreparaturstationen an Bahnhöfen

In Kooperation mit dem ÖAMTC bauen die Österreichischen Bundesbahnen an rund 60 Bahnhöfen so genannte Fahrradservicestationen auf. Diese können kostenfrei genutzt werden und bieten unter anderem Werkzeuge und eine Luftpumpe. Zusätzlich zu den Fahrradservicestationen an den Bahnhöfen sind auch an Radwegen und stark frequentierten Plätzen bereits jetzt über 100 Fahrradstützpunkte sowohl für ÖAMTC-Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder verfügbar – bis Ende 2022 sollen es österreichweit über 170 werden. „Kunden, die den Weg zur Bahn klimafreundlich und bequem mit dem Rad zurücklegen wollen, profitieren bereits jetzt von unseren Bike&Ride-Anlagen mit rund 37.000 Zweirad-Stellplätzen in ganz Österreich. Mit der Errichtung der Fahrradservicestationen in Kooperation mit dem ÖAMTC erweitern wir unser Serviceangebot, um den öffentlichen Verkehr noch ein Stück intermodaler zu gestalten“, so Franz Hammerschmid, ÖBB Geschäftsbereichsleiter Asset Management und strategische Planung. „Der ÖAMTC versteht sich als Partner für alle Formen von Mobilität – egal ob man mit dem Rad, dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß unterwegs ist. Die Fahrradstützpunkte sind nur eine von vielen Leistungen und innovativen Ideen des Mobilitätsclubs in Bezug auf Fahrräder. Wir freuen uns, dass wir die Idee der Fahrradservicestationen gemeinsam mit den ÖBB in ganz Österreich durchführen können“, meint Ernst Kloboucnik, ÖAMTC Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland.

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Transferbuchungen wieder fast auf Vorkrisenniveau

Der Vermittler von Transfers und Mietautos, Gettransfer.com, verzeichnete eigenen Angaben nach im ersten Quartal 2022 rund 100.000 Buchungen in Europa. Damit lag man um etwa das Dreifache über dem Vorjahresaufkommen. „2020 und 2021 waren aus offensichtlichen Gründen schwierige Jahre“, so Geschäftsführer Alexander Sapov. „2022 jedoch beobachten wir eine Rückkehr der Zahlen zum vorpandemischen Niveau. Die Einnahmen haben sich im Vergleich zum selben Quartal des Jahres 2021 mehr als verdoppelt. Während dieser Zeit war es uns auch möglich, unser Unternehmen in Hinblick auf Technologie und Servicequalität erheblich zu stärken. Und ein neues dynamisches Provisionsmodell für Fahrer bietet mehr Flexibilität für die Entwicklung neuer Produkte, etwa von Mietwagen mit Fahrern, und für den Eintritt in neue Märkte, darunter Mexiko und Pakistan“. Während der Pandemie wurden die höchsten Aktivitätsniveaus auf der Plattform in der Türkei (Antalya), Spanien (Barcelona und Malaga), Griechenland (Athen und Kreta), Italien (Rom und Mailand), Frankreich (Paris und Nizza), Portugal (Algarve und Lissabon), dem Vereinigten Königreich (London) sowie der Schweiz (vom Flughafen Genf zu Skiorten) festgestellt. Zusammen machten diese Ziele über 50 % aller GetTransfer.com-Buchungen in Europa aus.

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EU-Kommission will Schengen-Kontrollen neu regeln

Der der dem Deckmantel „Flüchtlinge“ führt Deutschland seit einigen Jahren auf dem Landweg Grenzkontrollen durch. Diese beschränken sich primär auf Österreich. Eigentlich sollte es derartige Ausnahmen vom Schengen-Vertrag nur maximal sechs Monate geben, doch die Maßnahme wird laufend verlängert. Eine ähnliche Situation zeichnet sich in Österreich an den Grenzen mit Slowenien und Ungarn. Auch dort wird seit einigen Jahren, wenn auch nur stichprobenartig, kontrolliert. Nun will die EU-Kommission diese Thematik neu regeln und die Vorgehensweise verschiedener Staaten defacto legalisieren. Künftig sollen die Mitgliedsstaaten der EU-Kommission mitteilen, wenn sie längerfristige Grenzkontrollen vornehmen wollen und dies genau begründen. Brüssel kann dann Empfehlungen abgeben, aber verhindern kann man die Kontrollen innerhalb des Schengenraums auch weiterhin nicht. Damit reagiert man auf eine Entscheidung des EuGH, die die von Österreich an der Grenze zu Slowenien eingeführten Binnenkontrollen als illegal eingestuft hat.

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Air Nostrum will Luftschifffahrtsgesellschaft werden

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum will künftig auch eine Luftschifffahrtsgesellschaft werden, denn man gab bekannt, dass man zehn Airlander-10 kaufen will. Diese sollen in Valencia stationiert werden und von dort aus Ziele in der näheren Umgebung bedienen. Die halbstarren Luftschiffe haben eine Kapazität von etwa 100 Passagieren und können mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern fahren. Bekanntermaßen fliegen Luftschiffe nicht, sondern sie fahren. Diese Unterscheidung ist historisch bedingt und stammt noch aus der goldenen Ära der Luftschifffahrt, die damals von den in Deutschland gefertigten Zeppelinen dominiert wurde. Sofern das von Air Nostrum angekündigte Projekt tatsächlich umgesetzt wird, soll der erste Airliner 10, der vom britischen Unternehmen Hybrid Air Verhicles gebaut werden soll, ab 2026 unterwegs sein. Das Konzept ist nicht neu, jedoch gab es bislang keine nennenswerten Fortschritte. Die Absichtserklärung der spanischen Fluggesellschaft gilt daher als wichtiger Meilenstein. Der Hersteller behauptet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß der Luftschiffe um bis zu 90 Prozent unter jenem von Kurzstreckenflugzeugen liegen soll. Weiters habe man eine hohe Flexibilität, denn zum Anlegen genügt ein Mast. Sogar auf dem Wasser soll man anlegen können, aber das ist keine ernsthafte Neuigkeit, denn Ferdinand Graf von Zeppelin baute anfangs seine Luftschiffe nicht am Bodensee, sondern auf dem Bodensee. Hintergrund: Der Grund auf dem Wasser kostete nichts, also wurde eine schwimmende Werft gebaut und verankert. Seither ist bekannt, dass Luftschiffe vom Wasser aus ab- und anlegen können. Es bleibt abzuwarten, ob Air Nostrum tatsächlich der erste Linienbetreiber von Luftschiffen einer neuen Ära wird. Die Deutsche Zeppelin Reederei bietet

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Corendon-Notlandung in Basel für Passagiere dramatischer als bisher bekannt

An Bord des am Sonntag in Basel notgelandeten Corendon-Europe-Fluges XR2271 sollen sich wesentlich dramatischere Szenen abgespielten haben als bislang nicht bekannt. Betroffene berichten davon, dass die Sauerstoffmasken nach nur sehr kurzer Zeit nicht mehr funktioniert haben sollen. Einigen Reisenden soll gar Blut aus den Ohren gelaufen sein, so dass diese unmittelbar nach der Landung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Gegenüber der Lokalzeitung „In Franken“ schildert ein Passagier, dass er Brandgeruch wahrgenommen haben will. Weil seine Sauerstoffmaske nicht funktioniert habe, hätte er sich stattdessen eine FFP2-Maske aufgesetzt. Er und seine Frau hätten sich wegen einer Rauchgasvergiftung Sorgen gemacht. Ansonsten wäre es an Bord ruhig gewesen, denn die Reisenden hätten sich eher in einer Art Schockstarre befinden. Weiters soll wegen dem extrem schnell durchgeführten Sinkflug einigen Passagieren Blut aus den Ohren gelaufen sein. Medizinische Untersuchungen hätten ergeben, dass diesen die Trommelfelle geplatzt sind. Die Reisenden wurden in Krankenhäusern in Frankreich und der Schweiz notversorgt. Unmittelbar nach der Landung wären die Türen geöffnet worden. Dabei habe es einen sehr lauten Knall gegeben. Vorwurf „nichtfunktionierende Sauerstoffmasken“ wird nicht kommentiert Die Fluggesellschaft Corendon Europe bezeichnet den zwischen Fall als sehr selten, aber nicht ungewöhnlich. Die Besatzung wäre für derartige Vorfälle geschult und trainiert. Aus der Sicht von Corendon-Europe hat es sich so zugetragen: „Nach Erreichen der Flughöhe hatte die Cockpit-Besatzung festgestellt, dass der Druck in der Kabine langsam nachlässt. Sie haben im ersten Schritt aber nichts gefunden, worauf streng nach Vorschrift beschlossen wurde, den nächsten Flughafen im Sinkflug anzusteuern. Die Crew hat sich zusätzlich

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Gefährliche Anweisung von türkischen Lotsen: Piloten konnten Zusammenstoß in der Luft verhindern

Am 13. Juni 2022 ist es beinahe zu einem schweren Zusammenstoß zweier Verkehrsflugzeuge gekommen: British-Airways-Flug BA15 und Sri-Lankan-Airlines-Flug UL504 sind sich im Luftraum der Türkei gefährlich nahe gekommen. Die von British Airways betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBKA befand sich auf dem Weg von London-Heathrow nach Singapur. Sri Lankan Airlines flog mit dem A330-300 4R-ALQ von Heathrow nach Colombo. Beide Flüge waren völlig normal bis die Piloten des A330 die Anweisung erhalten haben ihre Flughöhe von 33.000 Fuß auf 35.000 Fuß zu erhöhen. Dem türkischen Fluglotsen ist offensichtlich ein Fehler unterlaufen, denn auf der angewiesenen Höhe war in nur 15 nautischen Meilen Entfernung der Dreamliner von British Airways unterwegs. Doch die Cockpitbesatzungen beider Maschinen haben bemerkt, dass die Ausführung der Anweisung des Fluglotsen gefährlich ist. Der Kapitän von UL504 verweigerte das Anheben der Flughöhe und das obwohl das Zentrum Ankara diese zweimal freigegeben hat. Der Pilot legte sich quer und wies die Flugsicherung mehrfach daraufhin, dass sich in dieser Höhe bereits der British-Airways-Dreamliner befindet und das nur 15 Meilen entfernt. Doch was dann folgte, hat die Flugzeugführer beider Flüge stark verwundert: Minutenlanges Schweigen am Funk und dann die lapidare Anweisung, dass man sich nicht aufsteigen solle, weil sich auf dieser Höhe ein BA-Flug nach Dubai befinden soll. BA15 war auf dem Weg nach Singapur, aber das sei dahingestellt. Der Vorfall war insofern gefährlich, da der Dreamliner von British Airways deutlich schneller unterwegs war als der A330 von Sri Lankan Airlines. Da die Entfernung zwischen den beiden Langstreckenflugzeugen sehr gering

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