secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

ÖBB-Sommerticket: Kostenpflichtige Reservierungspflicht für Jugendliche

Die Österreichischen Bundesbahnen legen auch heuer wieder die Netzkarte für Jugendliche auf. Es gibt aber eine signifikante Verschlechterung für die jungen Menschen, denn dieses kann teilweise nur dann genutzt werden, wenn kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen zum Preis von drei Euro pro Fahrt und Person dazu gekauft werden. Der Regionalverkehr kann auch ohne Platzkarte genutzt werden, weil in derartigen Zügen gar keine Möglichkeit zur Reservierung besteht. Im Fernverkehr (zum Beispiel Railjet, Intercity, Eurocity oder D-Züge) müssen die jungen Menschen an den Verkehrstagen Freitag bis Sonntag kostenpflichtig reservieren. Andernfalls gilt das Sommerticket nicht. In den Intercity-Bussen zwischen Graz und Klagenfurt besteht immer, auch unter der Woche, Reservierungspflicht. Die Vorgehensweise der ÖBB kommt durchaus überraschend, denn noch vor wenigen Wochen hat man Reservierungspflicht ausgeschlossen. Dass man nun versucht zusätzliche Einnahmen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu generieren, ist durchaus befremdlich. Die Bundesbahnen sehen darin aber kein Problem und verweisen unter anderem darauf, dass man überfüllte Züge verhindern möchte. Weiters: kauft man das Sommerticket online mit dem Kundenkonto, so soll es fünf Sitzplatzreservierungen dazu geben. Das Nachsehen haben aber Jugendliche und junge Erwachsene, die klassisch am Schalter oder Automaten kaufen, denn hier gibt es diese „Zugabe“ nicht. Das ÖBB-Sommerticket kann von Menschen unter 20 Jahren zum Preis von 34 Euro gekauft werden. Personen bis 26 Jahre bezahlen 59 Euro. Im Gegensatz zur Vergangenheit gilt es schon seit ein paar Jahren nicht mehr während der gesamten Sommerferien, sondern nur noch 30 Tage. Die Züge von Regiojet, Westbahn, City Airport Train und einiger anderer Privatbahnen sind nicht inkludiert.

weiterlesen »

Ryanair zieht umstrittenen Afrikaans-Test per sofort aus dem Verkehr

Erst vor wenigen Tagen sorgte der Billigflieger Ryanair mit einem fragwürdigen Afrikaans-Test, den südafrikanische Staatsbürger auf Flügen nach Irland und ins Vereinigte Königreich zu absolvieren hatten, für Aufsehen. Selbst die Behörden stellten klar, dass dieser für die Einreise nicht erforderlich ist. Nach heftiger, internationaler Kritik lenkt der Lowcoster ein. Ryanair war der Ansicht, dass man mit Hilfe eines Fragebogens auf Afrikaans feststellen kann, ob Pässe von Südafrikanern echt sind oder nicht. Der Umstand, dass Afrikaans nur eine von vielen offiziellen Amtssprachen Südafrikas ist, ließ den Konzern kalt. Die Behörden Irlands und des Vereinigten Königreichs wiesen öffentlich darauf hin, dass es sich um keinen behördlichen Test handelt und dieser nicht absolviert werden muss. Das interessierte aber den Billigflieger nicht, denn falsche Antworten oder die Verweigerung führten zum Ausschluss der Beförderung. Der öffentliche Druck sowie das Einschreiten der Behörden von Irland und des Vereinigten Königreichs war nun stark. Ryanair stellt die umstrittene Praxis mit sofortiger Wirkung ein. Regelrecht unwissend gab sich Konzernchef Michael O’Leary, denn gegenüber der BBC sagte er unter anderem, dass er den vom Unternehmen entwickelten „Südafrikaner-Test“ „auch für nicht angemessen“ hält. Warum er es aber zugelassen hat, dass der von ihm geleitete Konzern trotz öffentlicher und behördlicher Kritik einige Tage an diesem festgehalten hat bzw. diesen überhaupt eingeführt hat, sagte der Manager nicht.

weiterlesen »

Wizz Air kehrt zum Fuel Hedging zurück

Die Wizz Air Group nimmt das so genannte Fuel Hedging wieder auf. Der Billigflieger scheint derzeit massiv unter dem Umstand, dass man im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair keine Preissicherungsgeschäfte betrieben hat, zu leiden. Die börsennotierte Wizz Air Holdings plc teilte mit, dass man das Fuel Hedging wieder aufnehmen wird. Als Begründung gab man an, dass die stark steigenden Treibstoffkosten die Erholung der gesamten Branche von den Folgen der Corona-Pandemie gefährden würden. Hinsichtlich dem Volumen orientiert man sich bei den Mitbewerbern. Für die zweite Hälfte des Jahres 2023 werde man zusätzliche Absicherungsmaßnahmen einführen. Die Fluggesellschaft wird auch ihr Dollarrisiko in Bezug auf Kerosin absichern. Die Fluggesellschaft wird auch ihr Dollarrisiko in Bezug auf Kerosin absichern, ein Zeichen für den zunehmenden Druck auf die Ölverbraucher. Der Konkurrent Ryanair hat sich eigenen Angaben nach einen Preis in der Höhe von 63 U.S.-Dollar pro Barrel gesichert.

weiterlesen »

Verweigertes Boarding: Air India kassiert Geldstrafe

Eine saftige Geldstrafe kassierte die Fluggesellschaft Air India, weil nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde DGCA Passagieren wiederholt zu Unrecht das Boarding verweigert haben soll. Der Carrier, der erst kürzlich privatisiert wurde, muss rund 13.000 U.S.-Dollar bezahlen. Konkret geht es darum, dass es seitens der Behörde klare Vorgaben gibt wie sich Fluggesellschaften im Fall von Überbuchungen verhalten müssen. Laut DGCA habe man unter anderem in Delhi, Bengaluru und Hyderabad Kontrollen durchgeführt und festgestellt, dass sich Air India in zahlreichen Fällen nicht daran gehalten haben soll. „Nach Prüfung der von der Fluggesellschaft eingereichten Unterlagen hat die zuständige Behörde im Rahmen der Durchsetzungsmaßnahmen ein Bußgeld in Höhe von Rs 10 lakh (ca. $13.000) verhängt. Darüber hinaus wurde die Fluggesellschaft angewiesen, unverzüglich die erforderlichen Systeme zur Lösung des Problems einzurichten, andernfalls wird die DGCA weitere Maßnahmen ergreifen“, so die indische Zivilluftfahrtbehörde.

weiterlesen »

Singapur: Firefly haucht Flughafen Seletar wieder Leben ein

Der Stadtstaat Singapur verfügt über zwei Verkehrsflughäfen, wobei primär der Changi Airport genutzt wird und der Flughafen Seletar eher eine Nischenrolle hat. Das änderte sich am Montag, denn Firefly steuert ab dem Sultan Abdul Aziz Shah Airport den „Zweitflughafen“ an. Einst war Seletar „der“ Airport von Singapur. Das änderte sich mit der Errichtung des Moloch Changi Airport. Seither gab es nur noch wenige Linienflüge. Allerdings hat der zuerst genannte Flughafen weiterhin eine wichtige Rolle im Bereich Business Aviation. Weiters sind hier zahlreiche Technikbetriebe angesiedelt. Das aktuelle Passagierterminal wurde im Jahr 2018 eröffnet. Erstkunde war Firefly mit drei Flugpaaren ab Subang. Diese wurden dann wegen der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Nun feiert die Strecke ihr Comeback. Derzeit werden zwei tägliche Umläufe mit ATR72 angeboten. Somit ist wieder ein bisschen Leben in das ansonsten verschlafene Seltar-Terminal eingekehrt.

weiterlesen »

Condor lässt Fußbodenheizungen in A320-Flotte einbauen

Die Ferienfluggesellschaft Condor lässt ihre Maschinen des Typs Airbus A320 mit Fußbodenzeitungen ausrüsten. Es handelt sich um das von Lufthansa Technik entwickelte Heatnow-System. Ein entsprechender Vertrag zwischen den beiden Unternehmen wurde unterzeichnet. Es ist ein Heizsystem, das auf einer patentierten, leitenden Beschichtung basiert und die Bildung von kalten Bereichen im Flugzeug effektiv verhindert. Das Heizkissen besteht aus einer Heizschicht zwischen zwei zusätzlichen Schutzschichten. Angeschlossen an den Bordstrom wirkt die elektrisch leitende Schicht als Widerstand und erwärmt sich selbstregulierend. Die Leistung kann bei Bedarf in verschiedenen Stufen reguliert werden. Heatnow ist EASA-zertifiziert für die Airbus A320- und Boeing 737-Flugzeugfamilie. „Wir haben uns vor allem für Heatnow entschieden, weil uns die Gesundheit unserer Besatzungen sehr am Herzen liegt. Mit diesem neuen Heizungssystem möchten wir unseren Crews einen komfortableren Arbeitsplatz bieten und verhindern, dass sie sich in einem teilweise kalten Arbeitsbereich aufhalten müssen“, sagt Christian Schmitt, Chief Operating Office und Accountable der Condor Flugdienst GmbH. Kalte Bereiche in Flugzeugen sind ein bekanntes Problem: Während die Passagierkabine bei Außentemperaturen von -52 °C zonenweise auf angenehme Temperaturen geregelt wird, kann es in den Bordküchen, vor allem in den unteren Türbereichen, während eines Fluges bis zu -10 °C kalt werden, da durch den Differenzdruck ein teilweise sehr kalter Luftstrom entsteht.

weiterlesen »

Auch in Portugal soll bei Ryanair gestreikt werden

Auch in Portugal steht dem Billigflieger Ryanair ein Streik unmittelbar bevor. Die Gewerkschaft SNPVAC ruft ihre Mitglieder im Zeitraum von 24. Juni bis 26. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Da auch im Nachbarland Spanien gestreikt werden soll, ist in der kommenden Woche mit erheblichen Einschränkungen im Ryanair-Strecknetz von/nach Spanien und Portugal zu rechnen. Die Forderungen, die seitens der portugiesischen Gewerkschaft erhoben werden, sind nahezu deckungsgleich mit jenen in Spanien. Auch beim Konzernmitglied Lauda Europe sind seitens der spanischen Gewerkschaft USO Streiks angekündigt. Sofern diese nicht kurzfristig abgesagt werden, soll an mehreren Tagen im Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter an der Basis Palma de Mallorca niedergelegt werden. Von dort aus werden unter anderem zahlreiche Ziele in Deutschland im Auftrag von Ryanair angeflogen.

weiterlesen »

Streik am 20. Juni 2022: Flughafen Brüssel bittet Passagiere umzubuchen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass es am 20. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere kommen könnte. Der Großteil der Belegschaft des Sicherheitsdienstleisters G4S will in den Streik treten. Weiters ist eine nationale Manifestation angekündigt. Der Airport rät abfliegenden Passagieren, die eigentlich am 20. Juni 2022 reisen wollen, sich dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und diese darum ersuchen, dass die Reise auf ein anderes Datum umgebucht werden kann. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, dass eine große Anzahl von Flügen ohnehin gestrichen werden muss. Es ist davon auszugehen, dass stundenlange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Fluggästen, die am 20. Juni trotzdem abfliegen wollen, wird empfohlen, nur mit Handgepäck zu reisen. Airlines haben bereits damit begonnen, die für den Streiktag geplanten Flüge abzusagen und ihre Passagiere darüber zu informieren.

weiterlesen »

Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

weiterlesen »

Korean Air nimmt Verbindung nach Wien wieder auf

Da sich die Nachfrage nach internationalen Flugreisen derzeit erholt, nimmt Korean Air in Kürze einige Langstreckenverbindungen wieder auf. Ab Juli fliegt sie von Seoul/Incheon nach Las Vegas, Mailand und Wien. Flüge nach Las Vegas stehen ab dem 10. Juli wieder auf dem Flugplan der Airline. Sie finden dreimal wöchentlich statt, und zwar mittwochs, freitags und sonntags mit Abflug in Seoul/Incheon um 14:10 Uhr und Ankunft in Las Vegas um 10:10 Uhr. Der Rückflug startet um 12:10 Uhr in Las Vegas und erreicht Seoul/Incheon am nächsten Tag um 17:40 Uhr. Zum Einsatz kommt auf dieser Strecke ein Airbus A330-200.  Ab dem 1. Juli fliegt Korean Air zudem dreimal wöchentlich von Seoul/Incheon nach Mailand und wieder zurück. Der Hinflug startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 13:40 Uhr mit Ankunft in Mailand um 19:55 Uhr. Zurück geht es ab Mailand um 22:00 Uhr mit Landung in Seoul/Incheon um 16:15 Uhr am nächsten Tag.  Ebenfalls ab dem 1. Juli bedient Korean Air dreimal wöchentlich die Verbindung Seoul/Incheon–Wien. Die Flüge starten jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag ab Seoul/Incheon um 11:00 Uhr mit Ankunft in Wien um 17:10 Uhr. Der Rückflug hebt um 18:40 Uhr ab und landet am nächsten Tag um 12:50 Uhr in Seoul/Incheon.

weiterlesen »