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Croatia Airlines stationiert zwei Flugzeuge in Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines steht auf dem Heimatmarkt Kroatien stark unter Druck. Zwar konnte Ryanair aufgrund von Personalmangel bei der Tochtergesellschaft Lauda Europe bislang nicht das volle Zagreb-Programm aufnehmen, jedoch spürt der Platzhirsch den Druck bereits massiv. Croatia Airlines passt nun die Strategie an und will verstärkt an anderen kroatischen Flughäfen Flugzeuge stationieren bzw. im Rahmen von W-Pattern Nonstop-Flüge etablieren. Ein Beispiel für die zuletzt genannte Form sind die Flüge, die ab Osijek angeboten werden. In Split will man vorerst eine de Havilland Dash 8-400 und einen Airbus A319 stationieren. Dabei soll es den aktuellen Plänen nach aber nicht bleiben, denn man beabsichtigt auch im Winterflugplan 2022/23 präsent zu sein. In der Vergangenheit waren Flüge ab Split, Zadar und Dubvrovnik von starker Saisonalität geprägt. Zumindest in der zuerst genannten Stadt soll sich das ändern, denn Croatia Airlines will eine ganze Reihe von Ganzjahresstrecken etablieren. Für den Sommerflugplan 2023 kündigt man eine größer angelegte Expansion ab Split an. Diese geht zu Lasten der Präsenz in der Hauptstadt Zagreb, denn dort steht man unter starkem Druck von Ryanair. Die Strategie, die Croatia Airlines nun einschlägt, ist durchaus riskant, denn auch auf den sekundären Airports Kroatiens tummeln sich viele Billigflieger. Besonders im Sommer gibt es nur wenige Lücken, die das Potential haben gewinnbringend betrieben zu werden. Wo es Geld zu verdienen gibt, sitzen längst Eurowings, Easyjet, Ryanair und andere Anbieter sprichwörtlich drauf. Somit wird das Finden von Ganzjahres-Nischen für Croatia Airlines keinesfalls eine einfache Aufgabe. Vorerst will man ab Split fünf neue Routen

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Medsky: Malta MedAir präsentierte A320 in Misrata

Am Samstag ist Malta MedAir im Auftrag von Medsky Airways zu Präsentationszwecken mit dem Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA von Luqa (Malta) nach Misrata (Libyen). Dort stellte sich der Auftraggeber offiziell der Öffentlichkeit vor. Medsky Airways ist keine eigenständige Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Maschinen chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Als Flugpartner fungiert die staatliche Malta MedSky, die mit der 9H-MSA und der 9H-MSB für das Unternehmen mit Sitz in Libyen fliegen wird. Die beiden Flugzeuge werden in einer Medsky-Livery unterwegs sein. Ursprünglich gründete die maltesische Regierung Malta MedAir, um in gewisser Weise Druck auf die Piloten von Air Malta auszuüben. Auch war angedacht, dass das A321XLR-Langstreckenprojekt von diesem Carrier durchgeführt werden soll. Allerdings gibt es mittlerweile keine Zusammenarbeit mehr zwischen Malta MedAir und Air Malta. Die „zweite staatliche Airline“ hat sich zu einem Charter- und ACMI-Provider entwickelt. Man fliegt unter anderem für Corendon Airlines und in Kürze auch Medsky Airways. Mitte dieses Jahres sollen die Flüge für den Auftraggeber aus Libyen aufgenommen werden. Die beiden MedAir-Flugzeuge werden dabei in erster Linie ab Misrata zum Einsatz kommen. Nach der Präsentation, die am Samstag erfolgte, wurde die 9H-MSA ferry nach Sofia geflogen. Dort werden einige Wartungsarbeiten durch einen MRO-Betrieb durchgeführt.

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Eurowings stellt Mostar-Flüge endgültig ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird die seit längerer Zeit aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Verbindung zwischen Düsseldorf und Mostar endgültig einstellen, Betroffen sind auch die ehemals angebotenen Flüge ab Stuttgart in die Stadt in Bosnien und Herzegowina. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie ruhte der Flugbetrieb von/nach Mostar. Eurowings wollte diesen zunächst ab 30. Juni 2022 reaktivieren, jedoch scheint es an Buchungszahlen zu mangeln. Der Mostar Airport verliert damit die letzten verbliebenen Linienflüge und behauptet, dass die Preispolitik der Lufthansa-Tochter am Misserfolg schuld sein soll. Die Tickets wären schlichtweg viel zu teuer verkauft worden. Laut lokalen Medien hat Eurowings seitens Bosnien-Herzegowina Zuschüsse für den Betrieb der Mostar-Routen erhalten. Für die laufende Saison wurde allerdings noch nichts ausbezahlt. Ein Comeback in Mostar ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch gilt es aus heutiger Sicht als sehr unwahrscheinlich. Der Flughafen Mostar erlebte seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen beispiellosen Abzug von Fluggesellschaften. Diese begründeten ihre Rückzüge einheitlich mit mangelnder Nachfrage. Das gilt allerdings nur für den Linienbetrieb. Im Charter ist wieder so einiges los. Beispielsweise wird Lot in Kürze im Auftrag eines Tour Operators von Kattowitz aus nach Mostar fliegen. Electra Airways wird im Charter von Catania aus in die fünftgrößte Stadt von Bosnien-Herzegowina fliegen. Croatia Airlines ab Palermo. Die meisten Charterflüge sind aber nur bis September 2022 befristet, so dass es danach wieder ruhig wird.

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Bratislava: Air Explore hat siebente Boeing 737-800 übernommen

Die slowakische Air Explore hat die Flotte um einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-800 erweitert. Dieser trägt die Registrierung OM-MEX und war zuletzt bei der türkischen Pegasus Airlines als TC-CPR im Einsatz. Ende der vergangenen Woche wurde das ursprünglich Ende 2007 als VT-SPS an Spicejet ausgelieferte Flugzeug zunächst von Shannon nach Budapest überstellt und dann zwei Tage später zur Homebase Bratislava. Das Leasingflugzeug ist Eigentum des Lessors ECAF I. Die Flotte ist damit auf sieben Maschinen angewachsen. Derzeit ist Air Explore unter anderem für Corendon Airlines, Corendon Europe, Iraqi Airways und Badr Airlines im Wetlease-Einsatz. In den nächsten Wochen und Monaten wird das slowakische Luftfahrtunternehmen weitere Boeing 737-800 einflotten. Mit diesen wird man überwiegend im Auftrag des Corendon-Konzerns fliegen.

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Skyalps nimmt Bergamo-Brač auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, nimmt am 9. Juli 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Bergamo und Brač auf. Diese wird mit von Luxwing betriebenen de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass die Flüge am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden sollen. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die bis vorläufig 17. September 2022 befristet ist. Der Umstand, dass Brač angesteuert wird, dürfte nicht wirklich ein Zufall sein, denn Hans-Peter Haselsteiner ist im Konsortium, das den Bozen Airport vor einiger Zeit gekauft hat, mit einem seiner Unternehmen beteiligt. Sowohl in Südtirol als auch rund um Brač befinden sich Hotels, die seiner Firmengruppe angehören. Die österreichische Goldeck Flug, die ebenfalls dem Industriellen zuzuordnen ist, bietet heuer wieder Flüge zwischen Wiener Neustadt (Ost) und dem Ort in Kroatien an. Skyalps hat erst kürzlich Zürich als neue Destination angekündigt.

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Reiseampel abgeschafft: Malta lässt wieder alle einreisen

Die Regierung der Republik Malta lässt seit heute wieder Personen aus allen Staaten kommend einreisen. Die bislang praktizierte Reiseampel, die nur die Farben „grün“, „rot“ und „dunkelrot“ kannte, wurde ersatzlos abgeschafft. Für Personen, die aus der Europäischen Union kommen, hat die Änderung keine praktischen Auswirkungen. Allerdings sehr wohl für Reisende aus Staaten, die bislang „dunkelrot“ gelistet waren. Für diese musste man vorab beim Gesundheitsministerium eine Sondergenehmigung für die Einreise beantragen und anschließend eine Quarantäne antreten. Dies entfällt nun. Die 3G-Regel wird allerdings weiterhin praktiziert. Akzeptiert werden der Nachweis, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, genesen ist oder aber negativ getestet wurde. Auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Die Unterlagen werden nach der Landung am Flughafen Luqa weiterhin systematisch kontrolliert. Das Ausfüllen des elektronischen PLF-Dokuments ist nicht mehr erforderlich. Dieses wurde bereits mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2022 ersatzlos abgeschafft. Beim Verlassen der Republik Malta ist der zwingende Gang zum Check-In-Schalter für eine Dokumentenkontrolle ebenfalls gestrichen worden.

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Stuttgart empfing Luftfahrt-Koordinatorin der Bundesregierung

Der Flughafen Stuttgart bekam am Freitag Besuch von Anna Christmann, der Koordinatorin der deutschen Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt. Empfangen wurde sie unter anderem von den beiden Airport-Geschäftsführern. Gemeinsam mit Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg, mit Walter Schoefer und Ulrich Heppe, den Geschäftsführern der Flughafen Stuttgart GmbH, mit Matthias Gastel MdB und Ralph Beisel, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, wurde erörtert, mit welchen Vorgaben und Förderungen die Politik der Luftfahrtbranche dabei helfen kann, die gesteckten Klimaziele zu erreichen und welche Rolle dem Landesflughafen als Enabler für Innovationen dabei zukommt.

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Lufthansa und Eurowings Discover legen Sonderflüge zum Europa-League-Endspiel auf

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Eurowings Discover legen insgesamt 15 Sonderflüge zum Finale der Uefa Europa League auf. Hintergrund ist, dass sich Eintracht Frankfurt für das Endspiel qualifizieren konnte. Es ist das erste europäische Endspiel des hessischen Bundesligisten seit 1980. Lufthansa ermöglicht, dass möglichst viele Fans am 18. Mai das Finale live in Sevilla miterleben können. Ab Frankfurt am Main wird die Lufthansa Group acht Sonderflüge nach Sevilla bzw. Jerez anbieten. Von München aus sind es sieben zusätzliche Rotationen zu den beiden Orten in Spanien. So sind ab sofort neben den drei planmäßigen Flügen von Frankfurt und München 15 Sonderflüge der Airlines Lufthansa und Eurowings Discover nach Sevilla und Jerez de la Frontera buchbar. Für die drei planmäßigen Flüge von Frankfurt und München nach Sevilla wird Lufthansa größere Flugzeuge einsetzen als eigentlich vorgesehen. Ab Frankfurt können Fans somit am 18. Mai zwischen insgesamt sieben Abflügen mit Lufthansa und Eurowings Discover nach Sevilla und zwei Abflügen nach Jerez wählen. Ab München stehen am 18. Mai sechs Abflüge nach Sevilla und drei nach Jerez zur Verfügung. Die Rückflüge sind jeweils für den 19. Mai geplant.

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Tirol: Tourismusregion Wilder Kaiser will Öffi-Nutzung forcieren

Die Tiroler Tourismusregion Wilder Kaiser will sich verstärkt als umweltfreundliche Destination positionieren. Dazu hat man drei weitere Projekte ins Leben gerufen, die Alternativen zur Nutzung des eigenen Kraftfahrzeugs darstellen sollen. In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG sowie dem Four Seasons Hotel will man den Individualverkehr in der Region reduzieren. Wer in einer der teilnehmenden Unterkünfte ein Zimmer bucht, wird in Sachen Anreise direkt an die TVB Urlaubsberatung verwiesen. Dort erfolgt dann nicht nur wie bisher eine individuelle Urlaubsberatung, sondern auch eine professionelle Anreiseberatung – bis hin zur Online-Buchung von Tickets für die deutsche und österreichische Bahn. Wer dann am Bahnhof Kufstein oder Wörgl aussteigt, fährt direkt mit einem kostenlosen Bahnhofshuttle in die Unterkunft und wird am Tag der Abreise zurück zum Bahnhof gebracht. Damit man auch vor Ort, also zwischen Going, Ellmau, Scheffau und Söll gut vorankommt, steht den Gästen, die sich für die „grüne Anreise“ entschieden haben, nicht nur wie bisher der KaiserJet zur Verfügung, sondern sie erhalten von ihrer Unterkunft auch noch ein E-Bike zur umweltfreundlichen Fortbewegung. Entweder in Form eines Gutscheins für einen der örtlichen Verleiher oder durch ein hauseigenes E-Bike. „Mit diesem Projekt schließen wir mit dem kostenlosen Shuttle nicht nur die vielzitierte ‚letzte Meile‘ für den Gast und setzen mit dem E-Bike einen weiteren Anreiz für die umweltfreundliche Vor-Ort-Mobilität, sondern professionalisieren auch unser Beratungsangebot in Sachen Anreise massiv“, so der Projektverantwortliche Christian Haselsberger. VVT Regiorad powered by Ellmau Wer den Verkehr in den Orten reduzieren will, muss seinen Gästen auch dort ein einfaches und

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Anreise mit Öffis: Ausflugstipps in Ostösterreich für Radfahrer

Gerade im Frühjahr interessieren sich viele Radfahrer für Ausflüge mit ihren „Drahteseln“. Innerhalb des Verkehrsverbunds Ostregion besteht die Möglichkeit auf einigen Strecken Fahrräder mitzunehmen. Allerdings kann hierfür ein Aufpreis verlangt werden. In den Regionalbussen, die im Auftrag des VOR verkehren, ist die Mitnahme von Fahrrädern nur dann erlaubt, wenn diese mit so genannten Radtrampern oder Fahrradanhängern ausgerüstet sind. Mit den Radtrampern im Traisental und Ybbstal können Fahrgäste ihre Fahrräder gegen einen Aufpreis von 2 € (bzw. 1 € für Räder von unter 15-Jährigen) auf einem Rad-Anhänger mitnehmen. Die Regionalbuslinie 369 nach Kirchberg/Wechsel nimmt Fahrräder am Wochenende und feiertags sogar gratis mit. Bei den ÖBB ist die Situation ein wenig anders, denn in Nahverkehrszügen (Schnellbahn, Regionalzug und Regional Express), die mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet sind, können „Drahtesel“ bei entsprechender Verfügbarkeit immer mitgenommen werden. Achtung: Auch hier ist ein Aufpreis zu entrichten. Innerhalb Wiens können Inhaber der Jahreskarte der Wiener Linien – nicht jedoch mit dem Klimaticket – Fahrräder kostenfrei in den Zügen der ÖBB mitnehmen. Die Mitnahme eines Rades im Regionalbus ist nur in speziellen Radtrampern oder Bussen mit Fahrradanhängern möglich. Drei regionale Buslinien, welche entlang der Radwege im Traisental, Ybbstal und nach Kirchberg/Wechsel verkehren, werden während der Saison mit einem zusätzlichen Anhänger für bis zu 20 Fahrräder ausgestattet. So können Radgäste diese Buslinien zum Etappen-Transfer oder für die öffentliche Hin- bzw. Rückfahrt nutzen. Eine Platzgarantie kann nicht gewährt werden. Ausflugstipps in Ostösterreich für Radfahrer Nachstehend werden einige Tipps für Radausflüge, die mit Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht werden können, dargestellt.

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