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Ita Airways hat Datenraum für Interessenten geöffnet

Potentielle Käufer der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways können nun die Bücher einsehen. Der Datenraum wurde Anfang der Woche geöffnet. Zuvor mussten formelle Interessensbekundungen abgegeben werden. Offiziellen Angaben nach interessieren sich neben dem Konsortium MSC/Lufthansa auch Certares mit Delta Air Lines, Air France-KLM und Indigo Partners für den Kauf des Alitalia-Nachfolgers. Nach der Einsichtnahme in die Bücher können formelle Kaufangebote abgegeben werden. Ab ungefähr Juni 2022 will das italienische Finanzministerium Verkaufsverhandlungen aufnehmen. Geplant ist, dass Ita Airways bis Ende dieses Jahres privatisiert werden soll. Allerdings ist auch vorgesehen, dass der Staat mit einer Minderheitsbeteiligung an Bord bleiben soll. Die Geschäftsleitung von Ita Airways macht keinen Hehl daraus, dass man das Konsortium MSC/Lufthansa bevorzugt, jedoch will das Finanzministerium einen offenen Verkaufsprozess und hat sich bislang in keiner Art und Weise „festgelegt“.

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Frankfurt: Warnstreik bei Lufthansa-Cargo-Tochter

Die Frankfurter Mitarbeiter der Lufthansa-Cargo Tochter Handling Counts befinden sind seit Mittwochvormittag seitens der Gewerkschaft Verdi zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitnehmervertreter willen damit den Druck auf die Geschäftsleitung erhöhen. Das bestreikte Unternehmen ist ein Cargo-Dienstleister, so dass es zu keinen Auswirkungen auf die Passagierflüge kommt. Bei der Fracht kommt es aber zu Verzögerungen. Am letzten Warnstreik sollen sich etwa 80 Prozent der Belegschaft beteiligt haben. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass die Verhandlungen über einen Vergütungstarifvertrag festgefahren sind. Verdi fordert für die rund 200 Mitarbeiter unter anderem mehr Lohn.

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Ex-Iberia-A330 im Safi Aviation Park in Militärflugzeug umgewandelt

Am 19. April 2022 wurde unter der Registrierung EC-MJT ein Airbus A330-202 in den Farben von Iberia eingeflogen. Dieser wurde bei Aviation Cosmetics im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des maltesischen Flughafens Luqa befindet, umfangreich umgebaut. Das Langstreckenflugzeug hat am Donnerstag den Hangar verlassen und trägt nun die militärische Registrierung T.24-02/10274. Dieser Airbus A330-202 wird nun von der Spanischen Luftwaffe (Ejercito del Aire) betrieben. In Kürze wird die Maschine in Richtung einer militärischen Basis Spaniens ausgeflogen werden. Das komplette Leben als ziviles Verkehrsflugzeug absolvierte das Langstreckenflugzeug, das die Seriennummer 1710 trägt, bei der IAG-Tochter Iberia. Ausgeliefert wurde es erst im Jahr 2016, so dass die nunmehrige T.24-02/10274 noch sehr jung ist. Offiziell ausgeflottet wurde dieser Airbus A330 seitens Iberia im März 2022.

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Bundesheer: Brigadier Luttenberger neuer Kommandant in Hörsching

Der Fliegerhorst Hörsching des österreichischen Bundesheeres steht unter neuer Leitung: Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) übergab Oberst Klecatsky das Kommando an Brigadier Luttenberger. Der neue Kommandant betonte in seiner Ansprache den guten Ruf des Verbandes im In- und Ausland für dessen professionelle Aufgabenerfüllung. Für die Zukunft forderte er vier Eigenschaften einzuhalten: „Stets einsatzbereit, zukunftsorientiert, vorbildhaft und professionell zu sein.“ Brigadier Luttenberger war zuletzt stellvertretender Leiter des „Fachstabes Luft“ des Kommandos Streitkräfte, ist Hubschrauberpilot, absolvierte den Generalstabskurs an der Landesverteidigungsakademie in Wien und später das „US Air War College“ in Montgomery/Alabama. Luttenberger war mehrfach in Auslandseinsätzen im Kosovo und in Bosnien und Herzegowina eingesetzt. Der 57-Jährige ist verheiratet und hat eine Tochter. „Ich bedanke mich bei Oberst Klecatsky für die umsichtige Führung und ausgezeichnete Kommandoführung. Vor allem im Bereich des Katastrophenschutzes wurden wichtige Maßnahmen gesetzt. Herrn Brigadier Luttenberger wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass die Luftunterstützung des Bundesheeres weiterhin für die Sicherheit unserer Bevölkerung sorgen wird. Vor allem kann er sein langjährig erworbenes Wissen in den verschiedensten Ausbildungen gezielt anwenden“, so Verteidigungsministerin Tanner. Brigadier Promberger dankte in seiner Rede Oberst Klecatsky für seine umsichtige Führung des Luftunterstützungverbandes und führte als Beispiel die erfolgreiche Bekämpfung des Waldbrandes in Hirschwang an der Rax letzten Jahres an. Der neue Kommandant, Brigadier Luttenberger, bringe für diese Aufgabe seine fliegerische Erfahrung aus internationalen Einsätzen und der gewonnenen Expertise aus seinen Verwendungen im Bereich der Luftstreitkräfte ein. Promberger wisse „das Kommando, dass die Transport- und

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Corendon Europe stationiert „Hull City“-Special Livery in Nürnberg

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der 9H-CXG die elfte Boeing 737-800 auf dem AOC registriert. Ursprünglich wurde das Flugzeug als G-FDZW an Thomson Airways ausgeliefert und war zuletzt als D-ATYI bei der deutschen Konzernschwester Tuifly im Einsatz. Diese Boeing 737-800 war knapp ein Jahr lang im österreichischen Register als OE-IWR „zwischengelagert“. Eigentümer der nunmehrigen 9H-CXG ist CIAF Leasing. Corendon Europe hat dieser Maschine eine Sonderlackierung, die für den Fußballverein Hull City wirbt, verpasst. Der Mittelstreckenjet soll nach Informationen von Mavio im Sommerflugplan 2022 im deutschen Nürnberg stationiert werden und von dort aus diverse Ferienziele ansteuern. Corendon Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Corendon Airlines und verfügt inklusive der 9H-CXG über elf Boeing 737-800. Weiters sind zahlreiche Wetlease-Flugzeuge für den Konzern im Einsatz.

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Ab 6. Juli 2022: Eva Air fliegt wieder regelmäßig ab Wien

Die Fluggesellschaft Eva Air beabsichtigt ab 6. Juli 2022 den Flughafen Wien-Schwechat wieder regelmäßig mit Passagierflugzeugen anzusteuern. Zunächst wird man zwei wöchentliche Flüge nach Taipeh über Bangkok anbieten. Im Ende Juli 2022 soll auf drei Umläufe aufgestockt werden. Im Regelfall soll die Route mit Boeing 787-9 bedient werden. „Die letzten Monate waren eine lange Durststrecke für den Tourismus und den Flugverkehr. Wir freuen uns über die große Nachfrage und die Treue unserer Vielflieger und Vielfliegerinnen und setzen alles daran, bald wieder einen normalen Flugbetrieb herzustellen“, erklärt Edward Ho, General Manager EVA Air Austria. Zunächst soll an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag von Taipeh über Bangkok nach Wien geflogen werden. Die Rückflüge werden jeweils mittwochs und freitags durchgeführt. Ab 25. Juli 2022 soll zusätzlich auch an Samstagen bzw. Sonntagen geflogen werden.

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Urteil: Airlines haften für mangelnde Informationsweitergabe von Reisevermittlern

Fluggesellschaften kann es teuer zu stehen kommen, wenn Ticketvermittler Informationen über die Streichung von Flügen nicht an die Kunden weitergeben. Mit der bloßen Informierung der Agentur kommen Airlines ihrer Informationspflicht nicht nach, stellte der Europäische Gerichtshof bereits im Jahr 2017 fest. Dennoch halten – insbesondere Netzwerkcarrier – noch immer an veralteten Gepflogenheiten fest, denn man schickt Informationen an Reisebüros und Buchungsplattformen, jedoch nicht direkt an die Fluggäste. Auch für Erstattungen verweist man an den Vermittler und das obwohl der EuGH auch festgestellt hat, dass Fluggesellschaften direkt an ihre Passagiere rückzahlen müssen. Seriöse Reisebüros geben natürlich alle Informationen, die sie von Airlines erhalten, unverzüglich an ihre Kunden weiter. Bei vielen Online-Portalen ist das aber nicht der Fall, so dass es dazu kommen kann, dass eine Absage, die außerhalb der Zwei-Wochen-Frist erfolge, nie bei den Fluggästen angekommen ist. Dafür haften Fluggesellschaften, stellte jüngst das Amtsgericht Erding fest. Die Fachzeitschrift “Reiserecht aktuell” berichtet, dass das Gericht die Ansicht vertritt, dass die Fluggesellschaft nachweisen muss, dass die Information über die Stornierung außerhalb der Zwei-Wochen-Frist auch tatsächlich die Passagiere erreicht hat. Wenn ein Reisebüro diese nicht weitergibt, ist es das Problem der Airline und nicht der Fluggäste.  Im konkreten Fall war es so, dass ein Flug von München nach Split 15 Tage vorher abgesagt wurde. Die Fluggesellschaft informierte den Reisevermittler also außerhalb der entschädigungspflichtigen 14-Tage-Frist. Dieses hielt es aber nicht für notwendig die Information sofort weiterzuleiten, sondern die Klägerin erhielt die Info erst vier Tage vor dem geplanten Abflug. Dafür haftet die Fluggesellschaft und muss

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Staatshilfe: EU-Kommission winkt weiter 1,9 Millionen Euro für Tarom durch

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine Staatshilfe in der Höhe von 1,9 Millionen Euro für die rumänische Fluggesellschaft Tarom gegeben. DIese soll über das Verkehrsministerium als Kapitalzuschuss ausbezahlt werden. Das Beihilfenpaket soll Verluste, die im Zeitraum von 1. Juli bis 31. Dezember 2022 auf insgesamt 14 Routen entstanden sind, ausgleichen. Der rumänische Staat hält 97,22 Prozent der Anteile an Tarom. Bereits im Oktober 2020 gab Brüssel grünes Licht für die erste Corona-Staatshilfe. Diese bezog sich auf den Zeitraum zwischen 16. März und 30. Juni 2020. Tarom galt bereits vor der Corona-Pandemie als finanziell angeschlagen. Unmittelbar vor dem Ausbruch der Krise bewilligte EU-Kommission ein staatlich garantiertes Darlehen in der Höhe von 36,7 Millionen Euro. Dies hatte gewisse Folgen für die Corona-Beihilfen, denn diese musste im direkten Vergleich mit anderen Staaten bzw. Airlines niedriger ausfallen. Es handelte sich dann aber nicht um Kredite, sondern um finanzielle Zuschüsse der Regierung.

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Hohe Nachfrage nach Billigurlaub: Türkei als Gewinner von Kostensteigerungen

Klammheimlich haben viele Fluggesellschaften ihre Frequenzen in Richtung Griechenland und Spanien reduziert. Überraschend kommt das nicht, denn viele Carrier haben ein regelrechtes Überangebot geschaffen. Dieses lässt sich nicht wie erhofft absetzen, denn besonders in Griechenland sind die Hotelkosten stark gestiegen. Im Vorjahr konnte dieser Staat mit dem besten touristischen Ergebnis aller Zeiten auftrumpfen. Man hatte sich rechtzeitig richtig vermarktet und konnte bei den Urlaubern insbesondere mit Vertrauen auf sicheren Urlaub punkten. Dieses Jahr wollten viele Fluggesellschaften einen Teil vom Kuchen abhaben und spekulierten auf weiteres Wachstum. Allerdings schaffte man Überangebote, die aufgrund von Preissteigerungen in Griechenland nur schleppend abgesetzt werden können. Klammheimlich haben viele Airlines ihre Frequenzen in dieses Land reduziert. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Richtung Spanien, jedoch fällt hier die Rücknahme von Flugfrequenzen geringer aus, denn potentielle Griechenland-Urlauber haben sich nicht zuletzt aus Kostengründen für Spanien entschieden. Der “neue, alte Hauptkonkurrent” ist in diesem Jahr aber die Türkei. Diese fährt derzeit eine Billigstrategie, denn unter anderem aufgrund der schwachen türkischen Lira sind Urlaube in diesem Staat heuer für Europäer besonders billig. Zum anderen hat die Türkei das Problem, dass man auf touristische Einnahmen dringend angewiesen ist, jedoch mit der Ukraine und Russland zwei wichtige Quellmärkte vor dem Totalausfall stehen. Besonders in der Russischen Föderation wirbt die Türkei offensiv um Urlauber und will gar eine eigene Airline aufsetzen, um bloß nicht beispielsweise Turkish Airlines in Gefahr zu bringen, dass man zum Beispiel seitens der EU sanktioniert werden könnte. Die Strategie der Türkei ist nicht neu: Man will

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Bodenpersonal: Gewerkschaft klagt Swiss wegen Krisen-GAV

Die Gewerkschaft SEV-Gata, die Teile des Swiss-Bodenpersonals vertritt, hat eine Klage gegen die Lufthansa-Tochter Swiss eingebracht. Hintergrund ist, dass die Geschäftsleitung den so genannten Krisen-Gesamtarbeitsvertrag, der im Zuge der Pandemie ausverhandelt wurde, aktiviert hat.  Die Arbeitnehmervertreter sind aber der Ansicht, dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Der Krisen-GAV sieht unter anderem niedrigere Löhne vor. Laut SEV-Gata wäre vereinbart worden, dass die Aktivierung erst dann erfolgen kann, wenn die Schweiz die Corona-Kurzarbeit generell beendet. Swiss habe die Arbeitsmarktmaßnahme aus freien Stücken verlassen und die Kurzarbeit Anfang März 2022 beendet. Rechtlich wäre diese noch bis Ende Juni 2022 möglich gewesen, so die Arbeitnehmervertreter. SEV-Gata wirft der Geschäftsleitung vor, dass diese auf dem Rücken der Belegschaft den Gewinn maximieren wolle. Beispielsweise wären im Bereich des Bodenpersonals zuerst 100 Mitarbeiter gekündigt worden und dann 50 neue zu niedrigeren Lohnkonditionen eingestellt worden. Swiss hat die von der Gewerkschaft erklärte Klage eigenen Angaben nach noch nicht zugestellt bekommen und kann sich daher nicht zu den Vorwürfen äußern.

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