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KLM stockt Graz-Amsterdam auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM stockt im Winterflugplan 2022/23 auf der Strecke Graz-Amsterdam auf zehn wöchentliche Umläufe auf. Die Route wird von der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper mit Embraer 175 und Embraer 195-E2 bedient. Über das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol stehen Passagieren aus der Steiermark Umsteigemöglichkeiten zu 167 Destinationen offen. Dabei handelt es sich um 96 Ziele innerhalb Europas sowie um 71 interkontinentale Strecken. „Es freut uns sehr, dass wir kurz nach dem 5ten Geburtstag der Strecke von Graz nach Amsterdam diese guten Nachrichten haben. Die zusätzlichen Flüge sind nicht nur für den Lokalverkehr zwischen Graz und Amsterdam interessant sondern ermöglichen signifikant bessere Anschlüsse zu vielen Destinationen im weltweiten Streckennetz der KLM“, so Guido Hackl, Country Sales Manager Air France-KLM Austria, Czech Republic & Slovakia. Winterflugplan ab Graz auf einen Blick: KL1895 Amsterdam- Graz: 11:55-13:35 KL1896 Graz-Amsterdam: 14:05-15:55 (Diese Flüge werden täglich durchgeführt.) Neu dazu kommen folgende Flüge: KL1901 Amsterdam-Graz: 17:10-18.:50 KL1902 Graz-Amsterdam: 19:30-21:20 (Diese Flüge werden montags/freitags und sonntags durchgeführt).

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Rumänien: Legend Airlines hat AOC für A340-Betrieb in der Tasche

Die junge Fluggesellschaft Legend Airlines hat seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde die AOC-Zulassung für den Maschinentyp Airbus A340 erhalten. Der Vierstrahler mit der Registrierung YR-LRC darf nun für Passagier- und Frachtflüge eingesetzt werden. Die erste Maschine des Start-Ups trägt die Seriennummer 844 und war vormals bei Air Belgium im Einsatz. Vor der Registrierung in Rumänien wurden auf dem Flughafen Amman umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze wird Legend Airlines mit der künftigen YR-LRB einen weiteren Airbus A340-300 erhalten. Auch dieser war zuvor bei Air Belgium im Einsatz. Beide Flugzeuge werden von Airbus Financial Services geleast. Legend Airlines teilte mit, dass der Flugbetrieb in naher Zukunft aufgenommen werden soll. Man hält die Genehmigung für die Durchführung von Passagier- und Frachtflügen. Das AOC und die Betriebsgenehmigung wurden von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt.

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Austrian Airlines zieht B777-Charter ab Zagreb an Land

Normalerweise fliegt Austrian Airlines mit den Maschinentypen Embraer 195 und Airbus A320 zwischen Wien und Zagreb. Am 5. Oktober 2022 kommt eine Boeing 777-200ER zum Einsatz. Anschließend geht es weiter nach Berlin. Die Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten ist aufgrund der geringen Entfernung nicht sonderlich lange. Der Einsatz von Langstreckengerät kommt daher nicht häufig vor. Am 5. Oktober 2022 wird Austrian Airlines im Charterauftrag mit einer Boeing 777-200ER für einen Kunden zwischen Wien und Zagreb fliegen. Da es sich um keinen regulären Linienflug, sondern um eine Dienstleistung, die man für einen Charterkunden erbringt, handelt, kann man über die AUA-Homepage keine Tickets kaufen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderflug am 5. Oktober 2022 gegen 10 Uhr 15 in Wien abheben soll. Von Zagreb aus wird Austrian Airlines dann mit Boeing 777-200ER im Kundenauftrag nach Berlin-Brandenburg fliegen. Der Start in der kroatischen Hauptstadt soll gegen 12 Uhr 00 erfolgen.

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OLG Wien untersagt Flixbus Datenerfassung für Direktwerbung

Der Fernbusanbieter Flixbus erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien eine herbe juristische Niederlage. Das Gericht erklärte die bisherige Praxis, dass nach der Eingabe der E-Mail-Adresse beim Buchungsvorgang zusätzlich zur Übermittlung der Fahrkarten auch Werbung zugeschickt wird, für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Verein für Konsumenteninformation hatte im Auftrag des österreichischen Sozialministeriums die Flix SE geklagt. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse erscheint die Klausel, dass die E-Mail-Adresse dazu genutzt wird, den Kunden die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Um dem Erhalt dieser E-Mails zu widersprechen, müssen Kundinnen und Kunden eine gesonderte Nachricht an die Flix SE schicken. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Unterlassungsklage statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Flix SE ist der größte Betreiber von Fernbusverbindungen in Europa. Weiters ist man unter anderem in Deutschland auch als privates Eisenbahnunternehmen tätig. Die Muttergesellschaft tritt seit einiger Zeit als „Flix“ auf. Für das Busangebot nutzt man die Marke „Flixbus“ und die Zugtickets werden als „Flixtrain“ vermarktet. Laut Verein für Konsumenteninformation ist bei Onlinebuchungen die Eingabe einer E-Mail-Adresse verbindlich. Unter dem Eingabefeld für die E-Mail-Adresse findet sich folgender Text: „Wir nutzen Deine E-Mail-Adresse, um Dir die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Du kannst dem Erhalt dieser E-Mails jederzeit kostenlos widersprechen. Sende hierfür eine E-Mail an ‚unsubscribe(at)flixbus.com‘.“ Das OLG Wien gab der Klage des VKI statt und bestätigte gleich mehrere Gesetzesverstöße. Es liegt keine rechtskonforme vorherige Einwilligung zur Direktwerbung vor. Eine Einwilligung muss nämlich freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise

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Indien: Regierung will ehemalige Air-India-Töchter verkaufen

Vor dem Verkauf der Fluggesellschaft Air India an Tata Sons wurden einige Tochtergesellschaften aus dem Konzern herausgelöst. Diese waren kein Bestandteil der Privatisierung. Nun will die indische Regierung diese zu Geld machen. Laut lokalen Medienberichten wurden die Vorbereitungen für den Verkauf von zwei von vier ehemaligen Air-India-Töchtern eingeleitet. Man will zunächst das Marktpotential prüfen und erst in einem zweiten Schritt Interessensbekundungen von möglichen Käufern einholen. Vom Verkauf des Air-India-Konzerns an Tata Sons waren unter anderem die Töchter AI Engineering Services Ltd (AIESL), AI Airport Services Ltd (AIASL), Alliance Air Aviation Ltd (AAAL) und Hotel Corporation of India Ltd (HCL) ausgenommen. Diese sind in der Holdinggesellschaft Air India Assets Holding Ltd verblieben und befinden sich somit weiterhin im Staatseigentum. Der Wert der vier Gesellschaften wird auf etwa 1,8 Milliarden U.S.-Dollar geschätzt. Die Regierung strebt an, dass diese vollständig verkauft werden sollen. Zunächst will man zwei Firmen privatisieren und zu einem späteren Zeitpunkt sollen die beiden anderen folgen. Mit einer ersten öffentlichen Ausschreibung wird für das Jahr 2023 gerechnet.

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Brasilien: Azul flottet ersten Airbus A350-900 ein

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul hat ihren ersten von vorerst vier Airbus A350-900 übernommen. Es handelt sich um ein gebrauchtes Flugzeug, das vormals bei Hongkong Airlines im Einsatz war. Die Maschine ist 4,9 Jahre alt und trägt bereits die Livery von Azul Linhas Aéreas Brasileiras. Unter der temporären Registrierung F-WTAO wurde dieser Airbus A350-900 in der vergangenen Woche von Lourdes-Tarbes nach Sao Paulo Viracopos überstellt. In Brasilien trägt die Maschine nun das Luftfahrtkennzeichen PR-AOY. Azul wird insgesamt vier Langstreckenflugzeuge dieses Typs einflotten. Man bedient sich dem Angebot auf dem Gebrauchtmarkt. Eine weitere Einheit soll noch vor Jahresende 2022 nach Brasilien überstellt werden. Allerdings ist die Art und Weise wie die Jets bezogen werden durchaus kurios. Diese wurden einst selbst in Auftrag gegeben, jedoch nicht abgenommen. Stattdessen wurden die betroffenen Airbus A350-900 nach Hongkong ausgeliefert. Der bisherige Nutzer verkleinert die Flotte massiv, was auch am Kollaps der HNA Group liegt.

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Klagenfurt: Ryanair rechnet mit bis zu 60.000 Passagieren

Im November 2022 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair nach vielen Jahren Abwesenheit zum Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier rechnet damit, dass man jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Passagiere von/nach Kärnten befördern wird. An einer Angebotsausweitung im Sommerflugplan 2023 arbeitet man bereits. Gegenüber Aviation.Direct erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen, dass die Vorausbuchungszahlen den Erwartungen entsprechen und teilweise auch darüber liegen. In Kooperation mit dem Flughafen Klagenfurt werde man Shuttle-Services aus Zubringer in die Kärntner Schigebiete auf die Beine stellen. Ryanair-Sprecher Andreas Gruber sagte nun, dass man aus heutiger Sicht mit etwa 50.000 bis 60.000 Passagieren pro Jahr von/nach Klagenfurt rechnet. Damit stehen die Karten, dass es Lilihill gelingen könnte die jährlichen Fluggastzahlen über die 100.00er-Marke zu bringen, gar nicht so schlecht. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Markt das Flugangebot so annimmt wie momentan erwartet wird. Seitens Ryanair könnte es im Sommerflugplan 2023 zu einer Angebotsausweitung in Kärnten kommen. Gruber erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man momentan am Flugplan für das kommende Jahr arbeitet und einen Ausbau des Angebots intensiv prüft. Noch keine Neuigkeiten zu möglichem Graz-Comeback Vor einigen Wochen hat Ryanair während einer Pressekonferenz durchsickern lassen, dass es auch Gespräche mit dem Grazer Flughafen über eine mögliche Nonstop-Verbindung nach London-Stansted gibt. Als möglicher Aufnahmetermin steht der Sommerflugplan 2023 zur Diskussion. Auf Nachfrage erklärte der Firmensprecher, dass es zu diesem Thema noch keine Neuigkeiten gibt. Neben Klagenfurt und Wien hat Ryanair im Winterflugplan 2022/23 auch den Salzburger Flughafen im Streckennetz. Diesen steuert man während der kalten Jahreszeit ab Dublin, London-Stansted und Manchester

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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IATA streicht Newark aus dem NYC-Area-Code

Der Newark Liberty International Airport ist eines der wichtigsten Drehkreuze für die Metropole New York. Ab 3. Oktober 2022 wird dieser Flughafen vom Weltluftfahrtverband IATA nicht mehr unter dem Area-Code NYC gelistet sein. In und rund um New York befinden sich zahlreiche Airports. Für den internationalen Flugverkehr sind Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) von hoher Bedeutung. Für Inlandsflüge spielt auch der La Guardia Airport (LGA) eine wichtige Rolle. Weiters bestehen einige kleinere Flughäfen wie Teterboro (TEB) oder Stewart International (SWF), die jedoch im direkten Vergleich mit ihren drei großen Konkurrenten im Passagierverkehr eine nur verschwindend geringe Rolle spielen. Fast alle Verkehrsflughäfen, die über regelmäßige Passagierflüge verfügen, haben einen von der IATA einzigartig vergebenen Code. Beispielsweise lautet jener für Wien „VIE“ oder jener von Paris-Orly „ORY“. Manchmal können die Abkürzungen auch verwirrend sein, denn St. Petersburg trägt den Code „LED“. Das ist historisch bedingt, denn während der sowjetischen Zeit wurde die Stadt Leningrad genannt. Neben den Abkürzungen für die Flughäfen gibt es auch so genannte Area-Codes. Diese können mehrere Airports umfassen und bezeichnen vereinfacht gesagt die Region. Beispielsweise trägt London die Abkürzung „LON“. Diesem Regio-Code sind dann die Airports, die jeweils ihren eigene Abkürzung haben, untergeordnet. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die IATA bestehende Airports aus einem Area-Code entfernt. Den Flughafen Newark wird man ab Anfang Oktober 2022 nicht mehr dem Area-Code NYC zuordnen. Auf den ersten Blick hat das für Passagiere keine besondere Bedeutung, da auf deren Tickets ohnehin die Abkürzung des jeweiligen Airports vermerkt ist.

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Lufthansa Cargo legt A321P2F-Flüge nach London-Heathrow auf

Im Winterflugplan 2022/23 plant Lufthansa Cargo eine regelmäßige Frachtflugverbindung mit Airbus A321P2F zwischen Frankfurt am Main und London-Heathrow durchzuführen. Derzeit ist geplant, dass die Strecke zweimal wöchentlich bedient werden soll. Die Lufthansa Group flottet seit einiger Zeit Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321P2F ein. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die für ihr neues Aufgabengebiet in Cargomaschinen umgebaut wurden. Beispielsweise wurde ein A321, der vormals bei Niki und Laudamotion im Einsatz war, umgerüstet. Operativ wird dieser Flugzeugtyp von Lufthansa Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Ab 2. November 2022 soll dieses Muster zweimal wöchentlich für reine Frachtflüge auf der Strecke Frankfurt am Main-London Heathrow eingesetzt werden. Die Durchführung des Services ist für die Verkehrstage Mittwoch und Freitag geplant. Dabei soll der A321P2F jeweils um 9 Uhr 15 unter der Flugnummer LH8358 am größten Airport Deutschlands abheben. Die britische Hauptstadt wird man gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit erreichen. Der Rückflug hebt als LH8359 um 11 Uhr 25 in Heathrow ab und wird um 13 Uhr 55 Frankfurt am Main erreichen.

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