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Austrian Airlines: Kaufmännisches und technisches Personal weiterhin in Kurzarbeit

Bei der Fluggesellschaft Austrian Airlines wurde nach über zwei Jahren die Kurzarbeit teilweise beendet. Das fliegende Personal befindet sich nicht mehr in dieser staatlichen Beihilfemaßnahme, die aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche österreichische Unternehmen in Anspruch genommen haben. Die kaufmännischen und technischen Mitarbeiter von Austrian Airlines befinden sich weiterhin in Kurzarbeit. Diese wurde bis vorerst Ende Mai 2022 verlängert, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Als erstes Großunternehmen meldete die AUA im März 2020 Kurzarbeit an. Damals galt dieser Schritt zunächst als überraschend, jedoch mussten diese Unterstützung im Verlauf der Pandemie zahlreiche Firmen in Anspruch nehmen. Während es bei Level Europe, die Insolvenz anmelden musste und Eurowings Europe sowie Austrian Airlines sehr ruhig zu ging, machte Laudamotion aus dem Thema Kurzarbeit eine öffentliche Seifenoper. Beispielsweise forderte man, dass die damalige Ministerin Aschbacher die Gewerkschaft Vida anweisen solle die Sozialpartnervereinbarung zu unterschreiben. Nach nur wenigen Wochen beendete man die Kurzarbeit unter dem Vorwand der Schließung der Basis Wien, wobei nur wenige Monate später der Nachfolger Lauda Europe an den Start ging und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung freiwillig an die österreichischen Behörden zurückgegeben hat.

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Einreise: Kuba schafft PCR-Vorlagepflicht ab

Mit Wirksamkeit zum 6. April 2022 vereinfacht Kuba die Einreisebestimmungen. Die Vorlage negativer PCR-Befunde ist dann laut Tourismusamt nicht mehr notwendig. Auch kippt man die Auflage, dass nur Geimpfte einreisen dürfen. Gegen Anfang dieses Jahres führte Kuba ein, dass auch Geimpfte zusätzlich einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Zusätzlich wurden Reisende an den Flughäfen stichprobenartig zu Antigen-Schnelltests aufgefordert. Laut Mitteilung des kubanischen Fremdenverkehrsamts wurden diese Auflagen aufgehoben. Allerdings muss weiterhin ein elektronisches Einreiseformular ausgefüllt werden. Der Nachweis über das Abschicken dieses PLFs muss bei der Grenzkontrolle vorgewiesen werden. Manche Fluggesellschaften verlangen dieses bereits beim Check-in-Schalter oder im Rahmen elektronischer Dokumentenkontrollen.

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Moskau reaktiviert Flugverkehr mit ausgewählten Ländern

Nach monatelangen CoV-Einschränkungen hat Russland die Wiederaufnahme des Flugverkehrs mit 52 Ländern angekündigt. Dabei werden die Beschränkungen zur CoV-Bekämpfung, die sich auf die Linien- und Charterflüge zwischen Russland und einer Reihe anderer Länder erstreckten, ab dem 9. April 2022 ausgesetzt, wie Regierungschef Michail Mischustin bei einem Treffen mit Vertretern der Kreml-Partei Geeintes Russland bekannt gibt. Die Erleichterungen betreffen Länder, die Moskau als „freundlich“ einstuft. Rund die Hälfte der 52 genannten Staaten sind aus Asien. Daneben entfallen die CoV-Beschränkungen auch für viele Länder aus Lateinamerika und Afrika, während in Europa nur mit Serbien, Bosnien-Herzegowina und Moldawien der Flugverkehr wieder erlaubt werden soll. Die Aufhebung der CoV-Beschränkungen bedeutet allerdings wohl nicht in jedem Fall die tatsächliche Aufnahme des Flugverkehrs in das entsprechende Land, da russische Maschinen dann teilweise durch den Luftraum von Ländern fliegen müssten, den diese wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine für Moskau gesperrt haben. Zudem muss der Kreml auch fürchten, dass geleaste Flugzeuge im Ausland weiterhin beschlagnahmt werden. Das berichtet der ORF.

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NUE startet in die Ferien mit dem neuen Sommerflugplan

Der neue Sommerflugplan des Airport Nürnberg umfasst mehr als 60 Ziele. Dementsprechend werden während der Ferien rund 150.000 Fluggäste erwartet. In den zweiwöchigen Ferien seien mehr als 1.200 Starts und Landungen von 15 verschiedenen Airlines geplant, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Verkehrsstärkster Tag ist voraussichtlich Freitag, der 22. April, mit 42 geplanten Abflügen. Top-Reiseziel im Touristikverkehr ist Palma de Mallorca (bis zu 87 Abflüge), gefolgt von Antalya (bis zu 61 Abflüge). Mit geplanten 185 Starts während der Ferien hebt Ryanair am häufigsten ab, danach kommen die Ferienflieger von Corendon mit rund 65 Abflügen. Seit dem 3. April 2022 ist das Tragen einer medizinischen Maske im Terminal nicht mehr verpflichtend. „Es wird jedoch empfohlen, weiterhin eine Maske zu tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen zu halten“, so der Airport.

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Passagierzahlen am Dortmund Airport steigen deutlich

Im ersten Quartal 2022 haben 405.084 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 235 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.  2021 nutzten in der Hochzeit der Pandemie im gleichen Zeitraum 120.957 Fluggäste das Dortmunder Angebot. Beim deutlich wichtigeren Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Jahr 2019 nimmt der Dortmund Airport mit einer Erholungsrate von 73 Prozent den Spitzenplatz in NRW ein (im Vorkrisenjahr 2019: rund 553.000). Der Flughafen verzeichnete im diesjährigen März exakt 161.297 Passagiere (Vorjahr: 46.443). Dabei konnten aufgrund des Kriegs in der Ukraine mehrere Flughäfen vor Ort und in der Republik Moldau nicht angeflogen werden. Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm deutlich zu: 2722 gewerbliche Starts und Landungen fanden im März am Dortmund Airport statt (Vorjahr: 1525). Besonders beliebt waren unter anderem die Flugziele Kattowitz, Bukarest und Wien, wie der Flughafen mitteilt. 

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Lübeck Air und Sundair sollen Flughafen Lübeck beflügeln

Die Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Sommer 2022 ab Lübeck die Destinationen Antalya, Heraklion und Palma de Mallorca ansteuern. Laut Geschäftsführer Marcos Rossello handelt es sich nicht um Charter, sondern um eigenwirtschaftlich betriebene Linien. Bereits im Vorjahr wollte Sundair in Lübeck starten, jedoch verschob man das Vorhaben aufgrund der Corona-Pandemie auf den Sommerflugplan 2022. Das Ziel Antalya soll im Zeitraum von 2. Mai bis 28. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Nach Heraklion geht es ab dem 3. Mai 2022. Sundair plant jeweils dienstags und sonntags ab Lübeck zu fliegen. Vorerst ist das Angebot bis zum 30. Oktober 2022 befristet. Palma de Mallorca wird ab 4. Mai 2022 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient. Lübeck Air mit deutlich mehr Flugzielen Unter der Hausmarke Lübeck Air bietet der Airport heuer ein deutlich ausgebautes Streckennetz an. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Air Alsie und German Airways, wobei die zuletzt genannte Fluggesellschaft formell im Wetlease für den dänischen Carrier fliegt. Als Maschinentypen kommen ATR72 (Air Alsie) und Embraer 190 (German Airways) zum Einsatz. Charteraufträge konnte man auch in Salzburg und Bern an Land ziehen. Von Lübeck aus wird es im Sommer 2022 zu folgenden Zielen gehen: Bastia, Bergen, Bern, Ibiza, Jersey, Keflavik, Mahon, München, Olbia, Salzburg, Stuttgart, Visby und Zadar. Von Salzburg bedient Lübeck Air mit Embraer 190 von German Airways das Ziel Preveza. Auftraggeber ist Rhomberg Reisen. Ab Bern-Belp werden Linienflüge nach Heringsdorf und Lübeck angeboten. Weiters steuert man im Veranstalterauftrag unter anderem die Ziele Jerez

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Einreise: Slowakei schafft Quarantäne für Ungeimpfte ab

Die Slowakische Republik vereinfacht mit Wirksamkeit zum 6. April 2022 die Einreisebestimmungen. Ungeimpfte müssen dann keine Quarantäne mehr antreten. Auch entfällt das Ausfüllen des elektronischen PLF-Formulars. Bislang unterlagen Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, einer fünftägigen Quarantäne. Diese wurde ab 12 Jahren Lebensalter schlagend. Man konnte sich aus der Absonderung nur dann Freitesten, wenn man unmittelbar nach der Einreise in einem slowakischen Labor – auf eigene Kosten – einen PCR-Test hat vornehmen lassen. Bis zum Erhalt des Befunds musste man sich aber in Quarantäne begeben. Diese Praxis fällt nun, denn ab 6. April 2022 sollen laut Mitteilung des slowakischen Gesundheitsministeriums wieder alle Personen – auch Ungeimpfte – ohne Quarantäne einreisen dürfen. Auch das bislang verlangte elektronische PLF-Formular wird abgeschafft. Innerhalb der Slowakei wird die Maskenpflicht gelockert. Diese verbleibt nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im inneren von öffentlich zugänglichen Bauwerken sowie bei Massenveranstaltungen wie Konzerten. Gegebenenfalls kann diese in zuletzt genanntem Fall auch im Freien gelten.

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Fraports Krux am Flughafen St. Petersburg-Pulkovo

Eigentlich will sich der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport aus Russland zurückziehen. Derzeit hält man rund 25 Prozent am Airport Sankt Petersburg-Pulkovo. Allerdings kann man die Beteiligung gar nicht so einfach verkaufen, denn ein vertragliches Verkaufsverbot bis 2025 ist in den Verträgen festgehalten. Die Fraport AG befindet sich damit in einer Art Zwickmühle, denn eigentlich will man aufgrund des Ukraine-Krieges nicht mehr in der Russischen Föderation aktiv sein und andererseits drohe der Einzug der wertvollen Beteiligung durch die russische Regierung. Konzernchef Stefan Schulte schätzt den Wert des 25-Prozent-Anteils auf einen „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“. Im Jahr 2009 ist die Fraport AG beim Flughafen Pulkovo im Rahmen eines Konsortiums eingestiegen. Dieses hält eine 30-jährige Betreiberkonzession. In den Verträgen ist festgehalten, dass ein Verkauf nicht vor dem Jahr 2025 erfolgen darf. Bei Missachtung läuft die Fraport AG akute Gefahr, dass die russische Regierung den Anteil ohne jegliche Entschädigung verstaatlichen könnte.

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Twin City Liner legt vergünstigte Familien-Fahrscheine auf

Das Katamaran-Schiff Twin-City-Liner wird ab 8. April 2022 wieder auf der Stammstrecke zwischen Wien und Bratislava verkehren. Vorerst sind bis zu drei tägliche Umläufe geplant. Dazu kommen Ausflugsfahrten nach Budapest und Esztergom/Visegrád. Im Zeitraum von 8. bis 30. April 2022, 11. bis 17. Juli 2022 und 22. Oktober bis 1. November 2022 gibt es für Familien vergünstigte Fahrscheine. In Begleitung eines Erwachsenen können bis zu zwei Kinder bzw. Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr kostenfrei mitfahren. Der günstigste Fahrschein kostet laut Twin City Liner 22 Euro. Dieses wird in Anlehnung an das einstige Produkt der Austrian Airlines als „Red Ticket“ bezeichnet. Der neue Twin City Liner der Central Danube bietet 250 Sitzplätze und pendelt von der Schiffstation City am Schwedenplatz auf seiner Stammstrecke zwischen Wien und Bratislava. An Bord des neuen Schnellkatamarans kann die Captain’s Lounge am Oberdeck, die über komfortable Bestuhlung und fix installierte Tische verfügt, bequem über eine innenliegende Verbindung erreicht werden. Das Hauptdeck überzeugt mit Premium-Sitzen. Auf beiden Decks gibt es moderne Aufladestationen für elektronische Geräte sowie WLAN.

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Österreichische Hoteliervereinigung rechnet mit schwierigem Jahr 2022

Die Österreichische Hoteliervereinigung geht davon aus, dass der heimische Tourismus auch im Jahr 2022 von vielen Unsicherheiten geprägt sein wird. Dies hängt auch mit der momentanen Kostenexplosion zusammen, so die Standesvertretung. Man nimmt Bezug auf eine aktuelle Studie der Wifo, die dem österreichischen Tourismus erneut ein schwieriges Jahr prognostiziert. „Die Nachfrage springt gerade wieder an und die Betriebe blicken positiv in Richtung der nächsten Monate. Sommerurlaub in Österreich wird auch 2022 im Trend liegen. Es braucht aber Sicherheit und Stabilität, sonst ersticken wir die Entwicklung wieder im Keim“, so ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer. Die Branche befinde sich momentan in einer Erholungsphase nach zwei Jahren Dauerkrise. Allerdings gibt es einige Umstände, die zu Unsicherheit führen. Dazu zählt unter anderem, dass völlig unklar ist wie es im Herbst und Winter 2022/23 laufen wird. Auch die aufgrund des Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Kosten wirken sich nicht gerade euphorisch aus. Man sieht die Politik auf allen Ebenen gefordert. Die Kostenexplosion, getrieben durch die Energiepreise, wie auch Gästeausfälle aus den Fernmärkten aufgrund der Ukraine-Krise sind auf kurze Sicht die beiden höchsten Unsicherheitsfaktoren: „Wir brauchen Konzepte, um der aktuellen Preisentwicklung entgegenzuwirken. Österreichs Wirtschaft kann es sich nicht leisten auf die Konjunkturlokomotive Tourismus zu verzichten, speziell vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession in anderen Branchen“, hebt Gratzer hervor. Es braucht zudem eine rasche Rückkehr zu Normalität: Vor allem die Betriebe in Wien leiden im Vergleich zu anderen europäischen Städten massiv an den Dauerbeschränkungen der letzten zwei Jahre. Hinsichtlich der kommenden Wintersaison gibt Gratzer zu bedenken, dass es wichtig ist,

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