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Westjet fährt Europa-Flüge wieder hoch

Die seit kurzer Zeit unter der Leitung des ehemaligen AUA-Generaldirektors Alexis von Hoensbroech stehende Westjet will im Sommer 2022 wieder häufiger zwischen Kanada und Europa fliegen. Das Unternehmen will das Streckennetz wieder auf das Niveau, das man vor der Pandemie hatte, bringen. Flüge in Richtung Europa wird man ab Halifax, Toronto, Vancouver und Calgary anbieten. Die Verbindungen sollen im Sommerflugplan 2022 nach und nach hochgefahren werden. Ab Halifax wird Westjet viermal wöchentlich nach Paris-Charles de Gaulle, dreimal pro Woche nach Dublin und Glasgow sowie täglich nach London-Gatwick fliegen. Von Toronto aus bietet man Edinburgh und Barcelona dreimal wöchentlich an. Nach Glasgow soll es viermal pro Woche gehen. Dublin und London-Gatwick steuert man zunächst täglich an. Die britische Hauptstadt soll im Juni 2022 auf neun Umläufe aufgestockt werden. Dublin und Rom-Fiumicino sollen von Calgary aus dreimal wöchentlich angeflogen werden. Nach Paris-Charles de Gaulle und London-Gatwick will man je fünf Umläufe pro Woche anbieten. Heathrow ist derzeit fünfmal wöchentlich geplant. Von Vancouver aus will Westjet im Sommerflugplan 2022 täglich nach Gatwick fliegen.

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OFD nimmt Uetersen-Helgoland auf

Der deutsche Inselflieger OFD legt eine Nonstop-Verbindung zwischen dem sich nahe Hamburg befindlichen Flugplatz Uetersen und Helgoland auf. Diese soll ab 1. April 2022 sechsmal wöchentlich bedient werden. An den Verkehrstagen Montag bis Mittwoch sollen die Flugzeuge von OFD zweimal täglich zwischen den beiden Flugplätzen verkehren. Das Standard-Ticket kostet oneway 169 Euro. Buchungen können derzeit nicht online, sondern telefonisch und per E-Mail bei der Fluggesellschaft vorgenommen. Historisch spielt OLT eine durchaus interessante Rolle in der Luftfahrt, denn aus dieser Gesellschaft ging die heutige Lufthansa CItyline hervor. Im Jahr 1974 wurde der Geschäftsbereich Regionalflug in die DLT ausgegliedert. In mehreren Schritten wurde das Unternehmen bis 1993 vollständig von Lufthansa übernommen und bekam 1994 den Namen Cityline verpasst. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung stieg OLT erneut auf eigene Rechnung in das Regionalfluggeschäft ein. Man führte ab 1991 auch Charterflüge für Fußballvereine durch und hatte bis 2011 den Zuschlag für den Airbus-Werksverkehr zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse. Man trennte sich nach dem Verlust des Auftrags erneut vom Bereich Regionalflüge und verkaufte diesen an die polnische Amber Gold. Als OLT Express war man jedoch nicht sonderlich lange in der Luft, denn nach einem weiteren Verkauf und der Übernahme des Geschäftsbetriebs von Contact Air folgte die Insolvenz. Davon war der Bereich Inselflüge, der seither den Markennamen OFD nutzt, nicht betroffen. Dieser verbleib bei den ursprünglichen Eigentümern und entwickelte sich völlig unabhängig weiter. Einige Maschinen tragen weiterhin das alte OLT-Logo, da man diese nie umlackiert hat. Derzeit besteht die OFD-Flotte aus fünf Britten Norman Islander, die acht

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Osterferien: BER rechnet mit 60.000 Passagieren pro Tag

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird am 24. März 2022 das Terminal 2 in Betrieb nehmen. Dieses wird überwiegend von Ryanair, aber auch von Aer Lingus genutzt werden. Über eigene Gates verfügt das Gebäude nicht, jedoch über eine umfangreiche Siko-Anlage. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Infrastruktur des Terminals 1 entlastet wird und lange Warteschlangen vermieden werden können. Für die Osterferien werden rund 60.000 Passagiere täglich erwartet, davon etwa 20 Prozent im neuen Terminal 2. Die Wiederaufnahme der Langstreckenverbindung nach Newark (New York) am 28. März 2022 und die neue Verbindung nach Washington ab 27. Mai 2022 stehen ebenfalls an. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat sich in seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 mit den Vorbereitungen auf die erwartete Erholung des Flugverkehrs und der mittel- und langfristigen finanziellen Entwicklung des Unternehmens beschäftigt. Besprochen wurde auch, welche Auswirkung der Ukraine-Krieg für den Flugverkehr hat und was das Unternehmen tun kann, um die Gesellschafter Berlin und Brandenburg bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen zu unterstützen. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat im Anschluss vom Stand der Optimierungen im Terminal 1. Die über 20 vorgestellten Projekte, die überwiegend noch in 2022 fertiggestellt werden, verbessern die operativen Abläufe und dienen damit weitgehend der unmittelbaren oder indirekten Erhöhung der Servicequalität für die Passagiere. Zur erwarteten Entwicklung des Flugverkehrs führte die Geschäftsführung aus, dass alle großen Airlines am BER steigende Flugbuchungen verzeichnen und weiterhin von einem großen Nachholeffekt bei pandemiebedingt ausgefallenen Urlaubs- und Geschäftsreisen ausgehen. Ergänzend zum regulären Finanzreporting berichtete die Geschäftsführung vom EU-Beihilfeverfahren, das Anfang Februar erfolgreich beendet

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Auch niederländische Airlines schaffen die Masken ab

In den Niederlanden wurde die Maskenpflicht fast überall abgeschafft. Das hat zur Folge, dass die Fluggesellschaften Corendon, Tuifly Netherlands, Transavia und KLM ebenfalls keinen Mund-Nasen-Schutz mehr vorschreiben. Damit ordnet man sich in eine ganze Reihe von Airlines ein, die die Masken haben fallen lassen. Beispielsweise ist dies bei British Airways, Virgin, Tui UK, Jet2 und Ryanair ab dem Vereinigten Königreich nicht mehr vorgeschrieben. Innerhalb Skandinaviens wird schon längere Zeit darauf verzichtet. In Deutschland und Österreich will man vorläufig an der Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen festhalten. Allerdings glänzt das österreichische Gesundheitsministerium neuerlich mit Anti-Kommunikation, denn man konnte die Frage warum in Reisebussen keine FFP2-Pflicht besteht, jedoch beispielsweise auf Charterflügen sehr wohl, nicht beantworten. Ryanair-Chef Michael O’Leary erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass er damit rechnet, dass bis Ende April 2022 die Maskenpflicht in Flugzeugen europaweit fallen wird. Gerade auf Langstreckenflügen könnte es für Carrier aus Staaten wie Deutschland und Österreich als Wettbewerbsnachteil erweisen, wenn der Mitbewerb, beispielsweise in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich, den bei vielen Passagieren unbeliebten Mund-Nasen-Schutz oder gar FFP2-Masken nicht mehr vorschreiben muss. Es ist daher davon auszugehen, dass die Branche nach und nach Druck auf die Regierungen ausüben wird, zumal es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Masken in Verkehrsflugzeugen einen signifikanten Vorteil bieten. Zumindest ist es nicht schlüssig, dass Österreich in Flugzeugkabinen FFP2-Masken vorschreibt, jedoch in Reisebussen, deren Luftumwälzanlagen wesentlich leistungsärmer sind, aber nicht.

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Deutschland will 35 Lockheed Martin F-35 kaufen

Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die Anschaffung von bis zu 35 Tarnkappenjets des Typs Lockheed Martin F-35. Diese sollen die in die Jahre gekommenen Tornados ersetzen. Verteidigungsministerin Christina Lambrecht (SPD) bestätigte bereits die Pläne. In letzter Zeit sorgte dieser militärische Maschinentyp aufgrund zahlreicher technischer Probleme für Aufsehen. Beispielsweise mussten zwei Exemplare der U.S.-amerikanischen Streitkräfte eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg einlegen. Bezüglich der Neuanschaffung erklärte das deutsche Regierungsmitglied unter anderem, dass der Ankauf neuer Kampfjets schon länger angedacht wäre. Es handle sich nun aber auch um eine unmittelbare Reaktion auf die veränderte Situation, die durch den russischen Einmarsch in der Ukraine entstanden ist. Für die Lockheed Martin F-35 soll sprechen, dass diese bereits bei NATO-Partnern wie den USA im Einsatz ist. Von der Opposition wird unter anderem kritisiert, dass die F-35 auch nuklearwaffenfähig ist. Zu den Kosten machte die Verteidigungsministerin keine näheren Angaben, jedoch ist davon auszugehen, dass die Mittel aus dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten Sonderbudget in der Höhe von 100 Milliarden Euro stammen werden. Deutschland will künftig mindestens zwei Prozent des Brutto-Inlandsprodukts für die Landesverteidigung ausgeben.

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Touristik: Mit der Südostbahn die Schweiz entdecken

Die Südostbahn (SOB) verbindet mit den Zügen «Treno Gottardo», «Voralpen-Express» und «Aare Linth» die Deutschschweizer Städte mit den schönsten Regionen der Schweiz. Die Gotthard-Bergstrecke ist eine der spektakulärsten Schweizer Bahnstrecken: Seen, Berge und viel Ingenieurskunst lassen sich aus dem Zug ab Zürich, Basel und Luzern Richtung Tessin entdecken. Unter anderem windet sich der Zug durch die drei Kehrtunnel bei Wassen um dann bei Göschenen in den 15 Kilometer langen Gotthard-Scheiteltunnel eintauchen zu können. In Airolo erreicht der Treno Gottardo der Südostbahn den höchsten Punkt seiner Reise auf 1141 Metern über Meer bevor es über weitere Kehrtunnel zum tiefsten Punkt Richtung Locarno auf 197 Metern über Meer geht. Die «schönste Verbindung zwischen Nord und Süd» lässt sich nicht nur auf einer Fahrt entdecken: Kleinere und größere Halteorte entlang der Strecke laden zu kulturellen Ausflügen oder Naturerlebnissen ein. Die Regionen der Schweiz bequem zu entdecken, hat sich die Südostbahn zum Ziel gesetzt. Auf Ausflugsreisen zählt nicht zwingend jede Minute, es gilt die Schönheiten entlang der Routen zu erfahren. Nebst dem Treno Gottardo bietet die Südostbahn mit dem Voralpen-Express eine Reisemöglichkeit von St.Gallen über Rapperswil und Arth-Goldau nach Luzern an. Die «schönste Verbindung von Natur und Kultur» erfüllt ihr Versprechen: In St.Gallen ist der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Klosterbezirk mit seiner Bibliothek einen Besuch wert. Aus dem Zug lässt sich zum Beispiel die größte zusammenhängende Hochmoorfläche der Schweiz bei Rothenthurm betrachten. Die dritte Städteverbindung der Südostbahn «Aare Linth» führt von der Schweizer Bundesstadt Bern über Zürich nach Chur. Die «schönste Verbindung von Stadt, Land

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Norse Atlantic verschiebt den Start erneut

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways verschiebt die Aufnahme des Linienflugbetriebs. Der Carrier begründet die Entscheidung unter anderem mit schwacher Nachfrage, steigenden Kerosinpreisen und dem Krieg in der Ukraine. Derzeit ist geplant, dass die Flugstrecken im April 2022 vorgestellt werden sollen und die ersten Flüge im Juni 2022 abheben sollen. Norse Atlantic hatte geplant, den Flugbetrieb Ende 2021 mit einer Flotte von Boeing 787-9-Flugzeugen aufzunehmen. Aufgrund von COVID-bedingten Reiseunterbrechungen wurden die ersten Flüge jedoch auf Mitte 2022 verschoben. Norse Atlantic Airways hat sich zwar noch nicht auf einen Zeitplan festgelegt, aber die europäischen Städte London, Oslo und Paris sowie die US-amerikanischen Städte New York, Los Angeles, Miami und New York City sind auf dem Radar. „Die sich in der Ukraine abspielende Tragödie schafft Unsicherheiten im internationalen Luftverkehr, die wir ernst nehmen. Die flexiblen Flottenvereinbarungen, die Low-Cost-Basis und die solide finanzielle Basis von Norse erlauben es uns, den Start vorsichtig anzugehen“, sagt Bjørn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse. „Wir befinden uns in einer einzigartigen Position, da wir den Flugbetrieb noch nicht aufgenommen haben, was uns den Vorteil verschafft, den Markt vorsichtig und entsprechend der Nachfrage zu erschließen und uns schnell an unvorhergesehene Ereignisse anzupassen.“ Slots in London-Gatwick gesichert Norse Atlantic Airways will künftig auch ab London-Gatwick fliegen. Vormals unterhielt Norwegian hier eine Basis, die jedoch geschlossen wurde. Die Fluggesellschaft plant, weitere europäische Ziele wie Paris und London hinzuzufügen, sobald die Marktlage dies zulässt. In dieser Woche bestätigte Norse Atlantic auch, dass sie sich kritische Slots am Londoner Flughafen Gatwick gesichert

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Verkehrsbüro verkauft Business-Travel-Sparte an BTU

Der österreichische Reisekonzern Verkehrsbüro trennt sich von der Unternehmenssparte Business Travel. Man legt künftig den Fokus auf Leisure Travel und Hospitality. Mit BTU Business Travel Unlimited Reisebüro GmbH wurde ein entsprechender Kaufvertrag unterschrieben. Das zuletzt genannte Unternehmen steht vollständig im Eigentum der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und wird rückwirkend zum 1. Jänner 2022 die Sparte Geschäftsreisen der Verkehrsbüro AG übernehmen. Die Transaktion umfasst die Gesellschaften Verkehrsbüro Business Travel GmbH sowie die AX Travel Management GmbH. Das lokale MICE-Geschäft (Kongresse, Tagungen etc.) bleibt indes beim VERKEHRSBUERO. Insgesamt wechseln rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit ihnen auch die beiden Geschäftsführer Thomas Kreillechner und Peter Tolinger. „Wir bauen künftig unsere Stärken im Bereich der Freizeit- und Urlaubsreisen im In- und Ausland aus – sowohl im Bereich Reisebüro, im Direktvertrieb wie auch als Reiseveranstalter. Auch setzen wir klar auf unsere Aktivitäten im Bereich Hospitality – mit dem absoluten Fokus auf gehobene Stadthotellerie, unsere künftigen Vorhaben im Stadtcamping sowie die erfolgreichen Palais Events samt Café Central.“

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Norwegen will Ticketsteuer vom eingesetzten Fluggerät abhängig machen

Im Zuge der Corona-Pandemie hat Norwegen die nationale Ticketsteuer temporär ausgesetzt. Das Moratorium läuft im Sommer 2022 aus. Derzeit entwickelt die Regierung eine neue Besteuerung von Flugscheinen. Diese soll sich an verschiedenen Faktoren orientieren. Das eingesetzte Fluggerät soll dabei eine zentrale Rolle spielen, denn Airlines sollen für den Einsatz effizienter Maschinen in Form niedrigerer Steuern belohnt werden. Auch die Wirtschaftlichkeit der Route soll künftig in die Berechnung einbezogen werden. Jene Staaten, die Ticketsteuern erheben, berechnen diese im Regelfall aufgrund der Länge der Flugstrecke. Beispielsweise besteuern Österreich, Belgien und Deutschland kurze Flüge stärker als Langstreckenverbindungen.

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Croatia Airlines startet abgespeckten Business-Tarif

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat unter dem Markennamen „FlyBWise“ einen abgespeckten Business-Class-Tarif eingeführt. Der Hauptunterschied zur regulären-C-Klasse besteht darin, dass dieser nicht storniert werden kann. Umbuchungen sind nur gegen die Zahlung von 35 Euro Gebühr und der etwaigen Tarifdifferenz möglich. Die sonstigen Business-Class-Leistungen wie beispielsweise Getränke und Speisen an Bord, Lounge-Zugang und die Mitnahme von mehr Gepäck, sind inklusive. Croatia Airlines gestattet Passagieren im Tarif „FlyBWise“ die Aufgabe von zwei Gepäckstücken sowie die Mitnahme von zwei Handgepäckstücken. An Bord will man das übliche Business-Class-Menü servieren und freie Getränkeauswahl gewähren.

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