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Jet2 setzt Polen-Flüge bis Ende Mai 2022 aus

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird im Zeitraum von 24. März 2022 bis 26. Mai 2022 sämtliche Flüge von/nach Polen aussetzen. Der Carrier steuert das EU-Mitglied ab Birmingham, Manchester, Leeds, Newcastle und Glasgow an. Jet2 begründet die Entscheidung wie folgt: „Aufgrund der aktuellen Umstände haben wir uns entschlossen, unsere Flüge und Städtereisen nach Krakau vom 24. März bis einschließlich 26. Mai auszusetzen. Kunden, die von den Programmänderungen betroffen sind, werden ihre Buchung automatisch stornieren und erhalten eine vollständige Rückerstattung. Wir planen eine schrittweise Wiederaufnahme der Flüge nach Krakau ab dem 27. Mai und werden unsere Kunden natürlich auf dem Laufenden halten“.

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Ukrainischer Botschafter wirft Ryanair Preiswucher vor

Der Botschafter der Ukraine in Irland übt heftige Kritik an der Preispolitik der Billigfluggesellschaft Ryanair. So wirft der Diplomat unter anderem vor, dass der Carrier beispielsweise ab Polen besonders hohe Preise verlangen würde. Der Carrier dementiert. Ab den Nachbarländern der Ukraine besteht eine besonders hohe Nachfrage seitens Flüchtlingen, die zu Freunden, Verwandten und Bekannten in andere EU-Länder weiterreisen wollen. Ryanair-Erzrivale Wizz Air hat ein Programm aufgelegt, das geflüchteten Ukrainern die Inanspruchnahme von Freitickets ermöglicht. Laut Botschafter Larysa Gerasko soll beim irischen Carrier die Situation gänzlich anders sein. Der Diplomat wirft Ryanair vor, dass besonders ab Polen die Preise deutlich erhöht wurden. Diesen Umstand will er in Kürze mit dem irischen Verkehrsminister Eamon Ryan erörtern. Weiters fordert er Charterflüge ab Warschau oder Krakau nach Dublin, denn aufgrund der aktuellen Situation wäre es für Flüchtlinge sehr schwierig überhaupt an reguläre Tickets kommen. Auch in der irischen Politik mehren sich Stimmen, dass Ryanair und Aer Lingus Freitickets für aus der Ukraine geflüchtete Personen auflegen sollten. Die Billigfluggesellschaft dementiert, dass man die Preise ab Polen drastisch erhöht habe.

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Virgin Atlantic kehrt heuer nicht nach Gatwick zurück

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird dieses Jahr nicht auf den Flughafen London-Gatwick zurückkehren. Man wird sich zunächst auf das Angebot ab dem größeren Heathrow-Airport fokussieren. Firmenchef Shai Weiss erklärte unter anderem, dass man die Gatwick-Planungen für das Jahr 2022 zurückgestellt hat. In der Vergangenheit hatte man für Urlauber interessante Routen ab diesem Airport angeboten. Man will allerdings die Slots halten und sieht auch Potential für ein Comeback in Gatwick, jedoch soll dieses nicht mehr heuer erfolgen. Zu Beginn der Corona-Pandemie stellte Virgin Atlantic nach über 35 Jahren den Flugbetrieb ab diesem britischen Airport ein. Man konzentriert sich seither auf das Angebot ab Heathrow. Ein Comeback für 2023 wird zumindest nicht vollständig ausgeschlossen, jedoch wird dies auch als der „frühestmögliche Zeitpunkt“ umschrieben.

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Lufthansa Cityline führte ersten A321P2F-Frachtflug durch

Unter der Flugnummer LH8350 hat Lufthansa Cityline am Dienstag den ersten kommerziellen Frachtflug mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchgeführt. Die D-AEUC flog von Frankfurt am Main über Dublin nach Manchester. Der Kranich-Konzern hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden, dass man A321 in Frachter konvertieren lässt. Diese werden von Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Diese Konstellation wird unter anderem von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert. Die D-AEUC wurde im Jahr 2008 an Niki ausgeliefert und trug die Registrierung OE-LES. Im Zuge des Zusammenbruchs der Air Berlin Group wurde dieser A321 von Lufthansa gekauft, musste jedoch aufgrund einer Anordnung der EU-Kommission an Laudamotion verleast werden. Nach einem öffentlich ausgetragenen Streit einigte man sich auf eine schrittweise Rückgabe. Kurzzeitig war dieses Flugzeug auf dem AOC von Eurowings registriert, ehe die Entscheidung vom Umbau in einen Frachter getroffen wurde.

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Play flottet A320neo und A321LR ein

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat Anfang des Monats den ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser wurde im tschechischen Ostrava lackiert und ist seit 13. März 2022 im aktiveren Liniendienst. Der Erstflug führte von Keflavik nach Berlin. Der Neuzugang trägt die Registrierung TF-PPA und wird von Calc geleast. Laut CH-Aviation.com wurde das Flugzeug ursprünglich für SaudiGolf Airlines gebaut, jedoch von dieser nie abgenommen. Zuvor bestand die Play-Flotte aus drei Airbus A321neo. Der isländische Carrier wird noch heuer ein langstreckentaugliches Muster einflotten. Dabei handelt es sich um einen Airbus A321LR, der voraussichtlich im Mai 2022 in den Liniendienst gestellt werden soll. Zur Identität dieser Maschine schweigt man sich seitens Play noch aus. Ein weiterer Airbus A320neo, der die Registrierung TF-PPB tragen wird, soll voraussichtlich im April 2022 eingeflottet werden.

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Malta: Verkehrsaufkommen nur halb so hoch wie im Februar 2020

Das Fluggastaufkommen am einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta, Luqa, lag im Februar 2022 ungefähr auf der Hälfte des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum in 2020 hatte. Man zählte 196.895 Passagiere. Der Februar 2020 war von der Coronakrise noch weitgehend unbetroffen. In Luqa hatte man damals 421.567 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Aufkommen des Vorjahresmonats lag man zuletzt um etwa das Sechsfache darüber, jedoch deutlich unter Februar 2020. Der Malta International Airport ist eine Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge lag im Februar 2022 bei 70,7 Prozent und damit um 5,1 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau. Am häufigsten nachgefragt waren die Verbindungen ins Vereinigte Königreich. Italien, Frankreich, Polen und Deutschland hatten gemeinsam einen Marktanteil von 42,2 Prozent. „Unsere Verkehrsergebnisse für Februar zeigen deutlich, dass die Menschen zwei Jahre nach der Ausrufung einer Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation wieder bereit sind zu reisen. Gleichzeitig sieht sich unsere Branche mit einer Reihe neuer Unsicherheiten und Herausforderungen konfrontiert, wie z. B. den steigenden Ölpreisen, die wahrscheinlich die Flugpreise in die Höhe treiben werden, was auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Da die Sommersaison nur noch wenige Wochen entfernt ist, müssen die Regierungen dem Appell unserer Branche in Bezug auf die COVID-19-Beschränkungen unbedingt Gehör schenken. Die Aufhebung der Reisebeschränkungen würde nicht nur das Vertrauen der Verbraucher stärken, sondern auch den Akteuren der Branche die Zuversicht geben, in dieser sehr heiklen Zeit in ihre Unternehmen zu investieren und optimistisch in die Zukunft zu blicken“, sagte Alan Borg, CEO des Internationalen Flughafens

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Straßburg: Amelia übernimmt PSO-Strecken nach München und Amsterdam

Die Fluggesellschaft Amelia nimmt ab Straßburg Nonstop-Verbindungen nach Amsterdam und München auf. Diese werden im Sommerflugplan 2022 mit dem Maschinentyp Embraer 145 bedient. Es handelt sich um von der Europäischen Union ausgeschriebene PSO-Strecken. München wird ab 11. April 2022 fünf Mal wöchentlich bedient. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag bis Freitag mit Regionaljets des Typs Embraer 145. Die Verbindung nach Amsterdam soll ebenfalls im April 2022 aufgenommen werden und 12 Mal pro Woche bedient werden. Auch diese Route wird mit dem gleichen Maschinentyp bedient. Zwischen Straßburg und München hatte bislang Lufthansa den PSO-Auftrag. Nach Amsterdam hatte bisher Air France den Zuschlag, wobei im Regelfall von German Airways betriebene Embraer 190 im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zum Einsatz kamen. Die Europäische Union hat beide Strecken neu ausgeschrieben und an Amelia vergeben. Diese dienten bislang in erster Linie als Hub-Anbindung, um die Konnektivität des EU-Standorts Straßburg sicherstellen zu können. Es ist derzeit noch unklar in welcher Form diese künftig mit der Star Alliance (München) bzw. dem Skyteam (Amsterdam) auf die Beine gestellt werden kann.

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Österreich: Tanner will Verteidigungsbudget auf ein Prozent des BIP anheben

Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) will das Budget, das für die Landesverteidigung ausgegeben wird, auf rund ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben. Abgeordnete aller Fraktionen pflichteten der Notwendigkeit einer Erhöhung des Verteidigungsbudgets bei. Der Angriff Russlands auf die Ukraine bedeute eine Zäsur in der europäischen Geschichte, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eingangs in der Debatte zur EU-Jahresvorschau. Es zeige sich nun, wie wichtig eine gut aufgestellte Landesverteidigung gerade für einen neutralen Staat sei. Die Politik müsse nun alles daran setzen, dass das Bundesheer gestärkt werde. Die Landesverteidigung habe über die Jahre nicht den budgetären Stellenwert erhalten, den es verdienen sollte. Nun gelte es, die militärische Kernkompetenzen auszubauen und zu stärken. Das Verteidigungsbudget soll daher auf ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes angehoben werden, bekräftigte Tanner ihr Ziel. Im Zuge der Ukraine-Krise seien viele Neubeurteilungen notwendig geworden. So sei nicht nur das Budget, sondern Aspekte wie die Übungstätigkeit der Miliz unter einem anderen Licht zu betrachten. Der Ukraine-Krieg finde nach wie vor auch im Cyberraum statt. Auswirkungen auf Österreich könnten nicht ausgeschlossen werden, würden aber laufend beobachtet. Die Kapazitäten im Bereich der Cyber-Defense sollen daher wesentlich ausgebaut werden, um die Souveränität Österreichs auch in diesem Bereich zu sichern, erklärte Tanner. Das Bundesheer sei neben der Landesverteidigung auch die strategische Reserve des Landes, hob die Verteidigungsministerin die Assistenzeinsätze im Bereich der Unterstützung der Gesundheitsbehörden, an den Außengrenzen oder bei Naturkatastrophen hervor. So unterstütze das Bundesheer aktuell auch bei der Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Nach dem Angriff Russlands gegen die Ukraine sei eine Neubeurteilung der Verteidigungspolitik Österreichs notwendig,

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Auch B747 von Rossiya betroffen: Irland wirft russische Betreiber aus dem Register

Die irische Zivilluftfahrtbehörde hat die Registrierungen sämtlicher Maschinen russischer Betreiber, die in Irland eingetragen waren, aufgehoben. Damit folgt man dem Vorgehen der Bermuda Inseln. Somit dürfen auch diese Maschinen nicht mehr abheben. Während auf den Bermudas rund 750 Flugzeuge russischer Betreiber im Register eingetragen waren, waren es laut CH-Aviation.com in Irland lediglich 34 Stück. Betroffen sind Alrosa Airlines mit zwei B737-700 und vier B737-800, iFlyAirlines mit sechs A330-200 und drei A330-300 sowie Rossiya mit neun B747-400, fünf B777-300 und fünf B777-300ER. Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz erlassen, das die Überführung ins russische Register deutlich beschleunigen soll. Die Behörde wurde ermächtigt für die bislang in Irland bzw. auf den Bermuda Inseln eingetragenen Flugzeuge nationale Zertifikate auszustellen. Diese sollen den Einsatz im Inland ermöglichen. Gleichzeitig soll es den Leasinggebern so kompliziert wie möglich gemacht werden an ihr Eigentum zu kommen.

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Flughafen Bozen bekommt einen Bahnhof vors Terminal gebaut

In unmittelbarer Nähe des Terminals des Flughafens Bozens soll ein neuer Bahnhof entstehen. Den aktuellen Plänen nach soll dieser im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Die Konnektivität des Airports wird sich dadurch deutlich verbessern. Laut einem Medienbericht von AltoAdigeInnovazione dient der neue Bahnhof in erster Linie dem Stadtteil St. Jakob und wird an einer bestehenden Eisenbahnstrecke gebaut. Allerdings profitiert auch der Flughafen Bozen davon, da die neue Haltestelle direkt gegenüber dem Passagierterminal gebaut werden soll. Die Errichtung wird teilweise aus dem EU-Fonds FSC 2021-2027 finanziert. Die Zentralregierung in Rom gab bereits grünes Licht für die Investition in Südtirol. Neben dem Bau der neuen Bahnhaltestelle auf der Bahnstrecke Verona-Brenner ist auch der Bau einer Unterführung unter der Bahn für Radfahrer, Fußgänger und einer für den öffentlichen Verkehr reservierten Bahn geplant. St. Jakob kann somit über Francesco Baracca in Bozen angebunden werden. Die Haltestelle wird in das öffentliche Verkehrsnetz von Bozen und Leifers integriert und erleichtert so die Erreichbarkeit des Industriegebiets Bozen. Neben einer neuen Bushaltestelle sind auch eine Anbindung an das Radwegenetz und neue Zufahrtsstraßen geplant.

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