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Südafrika hat Comair-Flugverbot aufgehoben

Die südafrikanische Fluggesellschaft Comair konnte nach fünf Tagen Zwangspause am Donnerstag den Flugbetrieb wiederaufnehmen. Am späten Abend des 16. März 2022 hob die Zivilluftfahrtbehörde die Suspendierung von AOC und Betriebsgenehmigung auf. „Wir freuen uns, dass die Situation nun endlich geklärt ist, nachdem wir fünf Tage und Nächte lang große Anstrengungen unternommen haben, um mit der SACAA zusammenzuarbeiten. Nach einer gründlichen Überprüfung der Unterlagen von Comair hat die SACAA die vorsorgliche Aussetzung der Lizenz von Comair aufgehoben. Wir konzentrieren uns nun darauf, unseren Betrieb so schnell wie möglich wieder normalisieren zu können, damit wir unsere Kunden weiter unterstützen können“, so Comair-Chef Glenn Orsmond. Der Carrier ist als Franchisenehmer unter der Marke British Airways sowie als Billigflieger als Kulula Air aktiv. Das Streckennetz soll nach und nach wieder hochgefahren werden. Die südafrikanische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte, dass das Flugverbot aufgehoben wurde. „Die Zusammenarbeit und das Engagement des Betreibers während dieses Zeitraums zeigen, wie ernst der Betreiber die Angelegenheit genommen hat und wie offen er in den Tagen vor diesem Tag war. Durch diese Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass die Sicherheit der Zivilluftfahrt in Südafrika weiterhin höchste Priorität genießt“, so die Behörde in einer Medienerklärung.

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Pisa: Waffen statt Ukraine-Hilfsgüter in der Fracht – Gewerkschaft empört

Am italienischen Flughafen Pisa sorgte eine als humanitäre Hilfe für die Ukraine deklarierte Frachtsendung für ziemlichen Wirbel. Offiziell sollten sich in den Kisten und Containern Lebensmittel, Medikamente und sonstige Hilfsgüter für die Bevölkerung befinden. Bei routinemäßigen Kontrollen wurden aber Waffen gefunden. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich in den Cargobehältern verschiedene Arten von Waffen, Munition und Sprengstoff befunden haben sollen. Deklariert wurde die Lieferung aber wie im ersten Absatz erwähnt als humanitäre Hilfslieferung. Dies sorgte auch bei der Gewerkschaft für Verärgerung, denn diese vertritt die Ansicht, dass die Vorfeldarbeiter einer möglichen Gefahr ausgesetzt wurden, da diese in der Annahme gehalten wurden, dass es sich ungefährliche Güter wie Lebensmittel oder Medikamente handeln würde. Für die Verladung von Gefahrengut ist eine spezielle Ausbildung und Prüfung erforderlich. Auch müssen Waffen und Sprengstoff mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Die Arbeitnehmervertreter sehen daher ein Sicherheitsrisiko und appellieren, dass die Fracht korrekt deklariert werden muss. Es handelt sich laut lokalen Medienberichten um keinen Einzelfall, sondern diese Fehldeklarierung soll in den letzten Tagen wiederhol auf Flügen, die Nato-Stützpunkte in Polen ansteuern, aufgetreten sein. Von dort aus sollen die Hilfsgüter bzw. Waffen auf dem Landweg in die Ukraine geschafft werden.

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Nato trainiert Luftbetankung über Oldenburg

Derzeit führt das Militärbündnis Nato über dem deutschen Landkreis Oldenburg mit dem Muster Airbus A330MRTT Luftbetankungsübungen durch. Dabei kommt in erster Linie die T-054 zum Einsatz, wie die Multinational Multirole Tanker Transport Unit bestätigte. Dieser Maschinentyp kann sowohl für die Luftbetankung verwendet werden als auch als Transportflugzeug eingesetzt werden. Laut einem Sprecher ist ein weiteres Einsatzgebiet die Durchführung medizinischer Evakuierungsflüge. Die Multirole Tanker Transport Fleet ist eine Kooperation der Streitkräfte Deutschlands, der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs, Norwegens und Tschechiens. Gemeinsam will man unter anderem Luftbetankungen sicherstellen. Derzeit hat man fünf A330MRTT in der Flotte, die in Eindhoven und Köln/Bonn stationiert sind. Vier weitere Einheiten sollen bis 2025 von Hersteller Airbus übernommen werden.

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Russland will die Produktion der Il-96 und Tu-214 reaktivieren

Angesichts der Tatsache, dass russische Fluggesellschaften an keine neuen Flugzeuge westlicher Hersteller kommen, zieht man nun in Erwägung die Produktion der Ilyushin Il-96 und der Tupolew Tu-214 zu reaktivieren. Russlands stellvertretender Ministerpräsident, Juri Borissow, stellte diesen Schritt in Aussicht. „Gemeinsam mit unseren Kollegen aus dem Transportblock schließen wir die Analyse des Bedarfs und der vorrangigen Maßnahmen ab. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse können wir die Reserve für die zusätzliche Produktion dieser Flugzeuge aktivieren“, so der Politiker gegenüber Ria Novosti. Beide Muster wurden noch zu Sowjetzeiten entwickelt. Offiziell wurde die Produktion nie eingestellt, jedoch wurden innerhalb des letzten Jahrzehnts nur noch Einzelstücke endmontiert. Die meisten Maschinen der jüngeren Vergangenheit wurden für militärische Zwecke hergestellt. Der Kreml ist der Ansicht, dass man mit dem Wiederanlaufen der Serienproduktion eine gewisse Unabhängigkeit von westlichen Herstellern erreichen kann. EASA entzieht Sukhoi Superjet SSJ-100 die Zulassung Indes schaffte die EU-Luftfahrtbehörde EASA hinsichtlich Maschinen aus russischer Fertigung Fakten. Dem Sukhoi Superjet SSJ-100, der Beriev Be-103, Be-220-ES-E sowie der Tupolew Tu-204-120 wurde die Zulassung im EU-Raum entzogen. Das bedeutet konkret, dass die genannten Typen nicht innerhalb der Europäischen Union genutzt werden dürfen. Der Schritt hat angesichts des Umstands, dass es ohnehin keine Operators in der EU gibt, eher symbolische Bedeutung. Aufgrund der Luftraumsperre dürfen russische Fluggesellschaften nicht in das Unionsgebiet einfliegen. Auch will die EASA vorläufig keine weiteren Zulassungsanträge aus Russland annehmen. Dies betrifft beispielsweise die Irkut MS-21, die Ilyushin Il-Il-114-300, Antonow An-2 und die gemeinsam mit China entwickelte CR929. Da für die genannten Muster keine einzige

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Flugbegleiter: Helvetic Airways sucht Schilehrer

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways ist auf der Suche nach Schilehrern, die im Sommerflugplan 2022 als Flugbegleiter an Bord der Embraer-Flotte arbeiten wollen. Angeboten wird eine befristete Beschäftigung bis Ende Oktober 2022. Für die Skilehrerinnen und Skilehrer in den Berggebieten neigt sich die Saison langsam dem Ende entgegen. Für all jene, die auf der Suche nach Abwechslung und einer spannenden Tätigkeit während der Sommermonate sind, hat Helvetic Airways ein neues und innovatives Arbeitsmodell geschaffen: „Ski & Fly“. „Mit unseren flexiblen Arbeitszeiten bieten wir Skilehrerinnen und Skilehrern sowie allen anderen saisonal Angestellten eine spannende Möglichkeit, die Sommermonate mit einer abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit zu überbrücken und zum Start der Wintersaison 2022/23 wieder auf der Skipiste zu stehen“, so Franz Lindauer, der als Head of Cabin Crew für die Einführung des neuen Programms verantwortlich ist. Ein weiterer Vorteil: Da Helvetic Airways ausschliesslich auf regionalen Strecken unterwegs ist, ist die Crew oftmals abends wieder zuhause – ein wichtiger Aspekt, gerade auch für Eltern. Während neu ausgebildete Flight Attendants normalerweise ihr ganzes erstes Jahr in einer Vollzeitanstellung arbeiten, ist das „Ski & Fly“-Programm zunächst auf zwei Sommersaisons ausgelegt, kann aber bei Bedarf jederzeit verlängert werden. Die Eintrittsdaten bzw. der Start der Ausbildungskurse sind 1. Mai und Mitte Mai (Termin noch offen) sowie 1. Juni und Mitte Juni 2022.

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Frankfurt: Sheraton hat neue Lounge eröffnet

Im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center steht nun eine neue Lounge zur Verfügung. Diese ist in erster Linie Gästen in Club-Zimmern und Suiten sowie Platinum-Elite-Mitgliedern des Marriott-Bonusprogramms vorbehalten. Der Sheraton Club, der auf der Lobby-Ebene des Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Centers gelegen ist, besticht durch ein modernes ausgefeiltes Design, für das das deutsche Innenarchitekturbüro JOI-Design verantwortlich zeichnet. Auf 275 Quadratmetern stehen den Sheraton Gästen zahlreiche Sitzmöglichkeiten und gemütliche Bereiche zur Verfügung, um es sich bequem zu machen. Insgesamt 180 Sitzplätze bieten den Gästen und Mitgliedern ein komfortables Umfeld. Der Sheraton Club verfügt über einen privaten Empfangsbereich, der Gästen ein Höchstmaß an Privatsphäre bietet. Hier stehen engagierte Club Mitarbeiter bereit, um bei allen Anfragen persönlich zu helfen. Zwei an die Club Lounge angrenzende Tagungsräume können für Meetings und kleinere Zusammenkünfte inklusive Zugang zum Sheraton Club reserviert werden. Diese besonders stilvollen Tagungsräume bilden einen idealen Rahmen für gemeinsames produktives Arbeiten in einer professionellen Umgebung. Die einzigartigen, lichtdurchfluteten Räume bieten eine Reihe von exklusiven Möglichkeiten für kleine Veranstaltungen. Das Hamburger Designbüro JOI-Design wurde mit der Gestaltung der gesamten Inneneinrichtung der Sheraton Zimmer und Suiten, einschließlich des neuen Sheraton Club, beauftragt. Dazu Jacqueline Kaule, Marketingdirektorin von JOI-Design: „Wir wollten Räume gestalten, die funktional, aber auch gleichzeitig einladend und inspirierend sind. Es war uns wichtig, dass sich Gäste – egal, ob sie beruflich oder privat auf Reisen sind – entspannen können und sich in den Zimmern und öffentlichen Bereichen wie zu Hause fühlen.“ Nach umfassenden dreijährigen Renovierungsarbeiten sind das Frankfurt Airport

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Abu-Dhabi-Einreise: Geimpfte brauchen keinen negativen PCR-Befund

Das Emirat Abu Dhabi lässt nun vollständig geimpfte Personen ohne die zusätzliche Vorlage eines negativen PCR-Tests einreisen. Maßgeblich ist, dass der Impfnachweis einen lesbaren QR-Code enthält. Die bislang praktizierten „grünen Listen“ wurden abgeschafft. Ungeimpfte müssen weiterhin einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Alternativ kann ein Genesungsnachweis, der nicht älter als 30 Tage sein darf, verwendet werden. Auch dieser muss einen lesbaren QR-Code enthalten. Nach der Einreise muss kein zusätzlicher PCR-Test absolviert werden. Allerdings empfiehlt das Emirat Abu Dhabi Ungeimpften ausdrücklich dies zu tun, denn nur so kann das VAE-Gegenstück zum Grünen Pass aktiviert werden.

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Schweiz: Ruag ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der schweizerische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Ruag kann nach Verlusten, die im Geschäftsjahr 2020 erzielt wurden, wieder schwarze Zahlen verkünden. Im Jahr 2021 erzielte man ein Ebit in der Höhe von umgerechnet 67,8 Millionen Euro. Das Jahr 2020 bescherte der Unternehmensgruppe einen Fehlbetrag in der Höhe von umgerechnet 217 Millionen Euro. „Wir sind in dieser schwierigen Zeit deutlich agiler und schneller geworden und konnten die Beziehungen zu unseren wichtigsten Kunden und Partnern noch einmal intensivieren. Ohne deren Vertrauen sowie die außergewöhnliche Teamleistung aller Mitarbeiter wäre dieses hervorragende Ergebnis nicht möglich gewesen“, erklärt Konzernchef André Wall.

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Aerologic: Vereinigung Cockpit kritisiert Verhandlungen mit Verdi

Seit Montagnacht befinden sich die von der Vereinigung Cockpit vertretenen Aerologic-Piloten erneut im Streik. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren nun, dass die Geschäftsleitung mit anderen Gewerkschaften Tarifverhandlungen aufnehmen will. Gleichzeitig behauptet die VC, dass Aerologic weiterhin Gespräche mit der Vereinigung Cockpit „rigoros ablehnen“ würde. Unterdessen ist bekannt geworden, dass die Gewerkschaft Verdi derzeit mit der beschleunigten Wahl einer eigenen Tarifkommission bei Aerologic den Grundstein für den Abschluss von Tarifverträgen legt. Die VC kritisiert Verhandlungen mit anderen Gewerkschaften als Ausweichmanöver des Arbeitgebers. „Die Vereinigung Cockpit ist seit Jahrzehnten die erfolgreiche Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten in Deutschland. Wir erwarten von Aerologic, dies anzuerkennen und endlich die Verweigerungshaltung aufzugeben und mit uns vernünftige Tarifvereinbarungen zu verhandeln“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Das engagierte Cockpitpersonal bei Aerologic hat das Recht auf faire VC-Tarifverträge.“ „Wenn die Beschäftigten von Aerologic sich in der Vereinigung Cockpit organisieren, um Tarifverträge abzuschließen, dann steht es dem Unternehmen nicht zu, sich nach eigenem Gutdünken eine andere Gewerkschaft als Ansprechpartner auszusuchen“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir sind nicht dazu angetreten, mit unseren Aktionen den Türöffner für andere Gewerkschaften zu spielen. Das wäre auch keine nachhaltige Lösung für die Beschäftigten.“

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Indien: Prince Air will als First-Class-All-You-Can-Fly starten

Unter dem Namen Prince Air will noch heuer eine All-You-Can-Fly-Fluggesellschaft in Indien an den Start gehen. Der Carrier will Flugzeuge mit 90 bis 100 First-Class-Sitzen einsetzen und die Flüge in den General Aviation Terminals abfertigen lassen. Noch gibt man sich bezüglich dem geplanten Streckennetz weitgehend bedeckt und spricht lediglich davon, dass man ab Delhi, Mumbai und Bengaluru fliegen möchte. Auch bezüglich dem Fluggerät hält man sich zurück. Es werden zwar verschiedene Renderings gezeigt, jedoch lassen diese keinen Schluss auf die tatsächlich geplanten Maschinen zu. Man will in Indien ein so genanntes Subscription-Modell, das eine unbegrenzte Anzahl von Flügen gegen eine monatliche Zahlung beinhalten soll, etablieren. Preislich wendet man sich an jene Zielgruppe, denen der Privatjet-Flug zu teuer ist, aber die Business-Class auf der Linie wiederum nicht komfortabel genug ist. Eigenen Angaben nach soll das Reisen mit Prince Air gegenüber dem Businessjet um bis zu 95 Prozent günstiger sein.

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