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Einreise: Schweden schafft Corona-Auflagen ab

Schweden hat am Mittwoch nicht nur fast alle Coronamaßnahmen abgeschafft, sondern auch die Einreiseregeln deutlich gelockert. Aus den Nachbarländern sowie aus EU- und EWR-Staaten kommend benötigt man keinerlei Nachweise oder Formulare mehr. Zuvor praktizierte das nordische Land die 3G-Regel. Diese gilt weiterhin, wenn man aus sogenannten Drittstaaten kommt. Beispielsweise aus Österreich, Deutschland und der Schweiz einreisend, benötigt man keinerlei Nachweise mehr. Das gilt sowohl für Geimpfte, Genesene als auch Ungeimpfte. Gegen Ende des Vorjahres verlangte Schweden kurzzeitig auch von Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Coronatest. Nach nur drei Wochen schaffte man diese Auflage wieder ab. Einer Regierungserklärung nach habe diese sich als unwirksam erwiesen.

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Spanien: Aus dem „Geisterbahnhof“ Canfranc wird ein Luxushotel

Der Bahnhof Canfranc wurde einst als pompöser, überdimensionierter Grenzbahnhof zwischen Spanien und Frankreich gebaut. Seit dem Jahr 1948 gibt es aber keinen Fernverkehr und auf französischer Seite wurden teilweise die Schienen demontiert. Nun soll das riesige Aufnahmegebäude in ein Luxushotel umgebaut werden. Estación Internacional de Canfranc gilt als größter Geisterbahnhof Europas, denn er wird seit Jahrzehnten nicht mehr in der ursprünglichen Form genutzt. Auf spanischer Seite verkehren nur noch wenige Regionalzüge und in Frankreich wurden gar teilweise die Schienen entfernt. Das Bahnhofsgebäude galt schon zum Zeitpunkt der Errichtung als pompös und insbesondere massiv überdimensioniert. Die Ortschaft hat nur knapp über 700 Einwohner. Lange Zeit war unklar wie es mit dem denkmalgeschützten Bauwerk, das eher nur kosmetisch in Schuss gehalten wurde, weitergehen soll. Eine Zukunft im Bahnverkehr sieht man nicht. Nun will die Barcelo Group das Aufnahmegebäude in ein Hotel umbauen. Dieses soll über 104 Zimmer verfügen und voraussichtlich September 2022 eröffnet werden. Die historische Wartehalle wird künftig die Rezeption beherbergen. Für die Zimmer werden die ersten beiden Etagen genutzt. Im Erdgeschoss sollen ein Schwimmbad, ein Wellnessbereich und eine Bibliothek untergebracht werden. Das Hauptrestaurant soll ein besonderes Highlight werden, denn dieses wurde in zwei adaptieren Eisenbahnwaggons errichtet.

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Hochsommer 2022: Austrian Airlines stockt Dubrovnik auf

Während der österreichischen Sommerferien 2022 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Wien und Dubrovnik fliegen. Auf dieser Route steht man im direkten Wettbewerb mit den Billigfliegern Ryanair und Wizzair. Derzeit ist geplant, dass die AUA in den Kalendermonaten Juli und August 2022 statt sieben nun neun wöchentliche Flüge zwischen den beiden Städten durchführen wird. Die zusätzlichen Rotationen sind an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag mit dem Maschinentyp Airbus A321 geplant. Der Konkurrent Wizz Air bietet in selbigem Zeitraum zwei Rotationen pro Woche an. Diese sollen Montags und Freitags mit Airbus A321neo durchgeführt werden. Ryanair will ebenfalls zweimal wöchentlich fliegen. Der irische Lowcoster will jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass von Lauda Europe betriebene Airbus A320 zum Einsatz kommen sollen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Dubrovnik eine höhere Kapazität und mehr Umläufe anbieten als die beiden Mitbewerber Ryanair und Wizz Air gemeinsam. Da momentan viele Fluggesellschaften am “Feintuning” ihrer Sommerflugpläne arbeiten, kann es noch zu Änderungen kommen.

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Auslieferungen: Boeing knapp vor Airbus

Der Flugzeughersteller Airbus konnte im Jänner 2022 insgesamt 36 Neubestellungen an Land ziehen. Allerdings stornierte man Qatar Airways eine Order über 50 A321neo. Auch wurden im Zusammenhang mit diesem Carrier zwei A350-1000 aus dem Backlog gestrichen. Ausgeliefert wurden zwei A220-100, 13 A320neo, 11 A321neo und vier A350-900, also insgesamt 30 Verkehrsflugzeuge.  Der Konkurrent Boeing konnte im ersten Monat des laufenden Jahres 77 Neubestellungen vermelden. Dabei handelt es sich um die Maschinentypen B737-MAx sowie B777.  Augenscheinlich konnten die U.S.-Amerikaner auch von der angespannten Stimmung zwischen Qatar Airways und Airbus profitieren, denn der Golfcarrier bestellte 14 B777X und zwei B777F. Auch unterschrieb man einen LOI für die Boeing 737 Max 10. DIe U.S.-Amerikaner konnten im Jänner 2022 insgesamt 32 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Überwiegend handelt es sich dabei um B737-Max-Mittelstreckenjets. Damit lag man auch in dieser Hinsicht knapp über Airbus, denn der europäische Konkurrent konnte im Jänner 2022 nur 30 Maschinen ausliefern.

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Mit A321LR: SAS kündigt Toronto ab Kopenhagen und Stockholm an

Die Fluggesellschaft SAS nimmt im Juni 2022 Nonstop-Verbindungen mit Airbus A321LR von Kopenhagen und Stockholm nach Toronto auf. An Bord bietet man drei Beförderungsklassen an. Von Stockholm-Arlanda aus will SAS ab Juni 2022 viermal wöchentlich die kanadische Destination Toronto ansteuern. Ab Kopenhagen will der Carrier drei Umläufe pro Woche anbieten. Zum Einsatz kommen Airbus A321LR, die wie folgt bestuhlt sind: 22 Plätze in SAS Business, 12 Plätze in SAS Plus (Premium Economy) und 123 Plätze in SAS Go (Economy). In der kommenden Sommersaison fliegt SAS insgesamt sieben Ziele in den USA und Kanada an: Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco, Washington DC und Toronto. „Wir freuen uns, Direktflüge von Skandinavien nach Toronto ankündigen zu können und damit den nächsten Schritt zur Stärkung unseres Nordamerika-Netzwerks zu tun. Die neuen Strecken von SAS machen das Reisen zwischen Skandinavien und Kanada für unsere Reisenden einfach und bequem. Die Flüge starten mittags von Skandinavien und nachmittags von Toronto, was an beiden Enden gute Verbindungen zu anderen Zielen ermöglicht, sagt Karl Sandlund, EVP Commercial, SAS.

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Istanbul: Turkish Cargo ist zum neuen Airport umgezogen

Mit der Eröffnung des neuen Flughafens Istanbul wurde der Atatürk-Airport für Passagierflüge geschlossen. Für Cargo ist der „alte Flughafen“ weiterhin offen. Nun zieht Turkish Airlines um und damit endet eine Ära. Die Frachtabteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei nutzt künftig den neuen Flughafen Istanbul. Atatürk verblieb auch nach der Eröffnung des „New Airport“ für das Segment Cargo wichtig, denn beispielsweise Turkish Cargo, MNG Airlines und ULS Airlines blieben. Die Frachtoperation wurde nun ebenfalls umgezogen, so dass Atatürk nur noch für Privatflugzeuge, Regierungs- und Ambulanzflüge genutzt werden soll. Am neuen Flughafen steht Turkish Cargo ein Frachtzentrum, das es auf rund 165.000 Quadratmeter Fläche bringt, zur Verfügung. Der Frachtbereich des neuen Airports ist generell deutlich größer als jener, der bislang am Atatürk genutzt wurde.

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Norse Atlantic will am März 2022 Tickets verkaufen

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways will im zweiten Quartal des laufenden Jahres den kommerziellen Flugbetrieb ab Oslo aufnehmen. Man strebt derzeit – ohne es explizit zu nennen – April 2022 an. Der Ticketverkauf soll voraussichtlich im März 2022 aufgenommen werden. „Wir können bestätigen, dass es unser Ziel ist, den Ticketverkauf bis Ende März zu starten und unseren ersten Flug im zweiten Quartal zu starten. Wir arbeiten an der Fertigstellung unseres Streckennetzes und freuen uns darauf, unsere Reiseziele bekannt zu geben, wenn wir zum Verkauf stehen“, erklärt Firmenchef Bjørn Tore Larsen. Der Carrier teilte weiters mit, dass man in Norwegen, den USA und im Vereinigten Königreich Tarifverträge mit den Gewerkschaften abgeschlossen habe. Die erste Crewbase wird in Fort Lauderdale errichtet. Die Ausbildung von rund 400 Crewmitgliedern soll in den nächsten Wochen gestartet werden. Anschließend will man weitere Bases, darunter auch Oslo, eröffnen.

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Ukraine: Austrian Cockpit Association fordert sicheren Luftraum

Die Austrian Cockpit Association zeigt sich angesichts der instabilen Ukraine-Situation um die Sicherheit der Besatzungen, die über die Ukraine und/oder Weißrussland fliegen müssen, besorgt. Man fordert, dass die Behörden einen sicheren Luftraum für die Zivilluftfahrt garantieren müssen. „Je mehr Soldaten und Kriegsmaterial in umstrittenen Gebieten stationiert werden, desto größer ist aus unserer Sicht auch die Gefahr, dass Gerätschaften in die falschen Hände fallen.“ so Capt. Sebastian Feiner, Security Experte der ACA. „Diese Situation weist viele Parallelen zum Jahr 2014 auf, als der Malaysian Airlines Flug MH-17 über der Ostukraine durch Luftabwehrraketen abgeschossen wurde und alle 298 Menschen an Bord ihr Leben verloren. Damals fielen, vermutlich russische, Buk M-1 Abwehr-Raketensysteme in die Hände von Abwehrkämpfern“. Die ACA verweist darauf, dass zwar die meisten Airlines den Fluggesellschaften über der Ukraine meiden, jedoch bleibt die finale Entscheidung, eine Ausweichroute zu fliegen, den Airlines überlassen. Man setzt sich gemeinsam mit den Dachverbänden ECA und IFALPA auch auf internationaler Ebene dafür ein, dass Lufträume sicher sind. Risikogebiete sollen von zivilen Flugzeugen gemieden werden. „Leider stehen oftmals wirtschaftliche Überlegungen einer objektiven Risikobewertung entgegen. Deshalb ist es notwendig, dass Lufträume über Risikogebieten von behördlichen Stellen geschlossen werden“, so die ACA. „ACA fordert Verantwortliche in Politik und bei Behörden auf, sich bei internationalen Organisationen für den weltweiten, verlässlichen Schutz der zivilen Luftfahrt einzusetzen! Insbesondere ist darauf zu drängen, dass alle Staaten die entsprechenden Konventionen (‚Montreal Convention‘ – ICAO Doc 8966) ratifizieren und die geforderten Maßnahmen umsetzen“, erklärt Feiner.

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Tui möchte erste Staatshilfe zurückbezahlen

Der Reisekonzern Tui rechnet trotz der Virusvariante Omikron mit einem starken Sommergeschäft und will den ersten Teil der Staatshilfen zurückzahlen. Geplant sei die Rückgabe von Hilfsgeldern aus der Corona-Krise in Höhe von rund 700 Millionen Euro zum 1. April, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das erste Winterquartal am Dienstag in Hannover mit. Nach dem existenziellen Dämpfer in der Anfangszeit der Corona-Krise sieht der Konzern eine deutliche Stabilisierung. „Die Nachfrage nach Reisen ist über alle Märkte hoch. Der Weg aus der Pandemie zeichnet sich immer klarer ab“, so Vorstandschef Fritz Joussen. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Tui einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und damit rund fünfmal so viel wie im ersten Corona-Winter ein Jahr zuvor. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen saisontypischen Verlust von 780 Millionen auf 384 Millionen Euro in etwa halbieren.

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Gewerkschaft Vida fordert Konsequenzen für „arbeitnehmerfeindliche“ Billigairlines

„Ein Großinvestor zeigt es der Politik vor, wohin die Reise in ein sozialeres Europa auch in der Luftfahrt gehen muss“, kommentiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida einen Bericht des deutschen Luftfahrtportals www.aero.de, wonach ein dänischer Pensionsfonds als Investor bei Wizz Air aussteige, weil die Billigfluglinie nichts von Personalvertretungen und Gewerkschaften halte. Es sei auch für die Politik Zeit, umzudenken, da Low Cost Carrier wie Wizz Air und die Ryanair-Gruppe Arbeitnehmerrechte auch am Standort Wien seit Jahren mit Füßen treten, so Liebhart weiter. „Auch der Ryanair-Konzern hat über Jahre hinweg gegen einen rechtmäßig gewählten Betriebsrat prozessiert und die Betriebsratsvorsitzende wiederholte Male rechtswidrig gekündigt.“ Die Politik müsse solchen Unternehmenspraktiken mit gesetzlichen Initiativen einen Riegel vorschieben. „Besseren Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechten sollte auch die Europäische Kommission Vorschub leisten: Der Kapitalmarkt braucht nicht nur bei ökologisch-nachhaltigen, sondern auch bei sozial-nachhaltigen Investitionen dringend mehr Transparenz, wozu es entsprechender Regelungen bedarf. Denn im Unterschied zur Atomenergiewirtschaft ist in der Luftfahrtbranche in vielen Billigairlines ein ‚soziale Supergau‘ bereits zur Realität geworden.“ Das Management der ungarischen Wizz Air werde seine Position auch nicht ändern. Das habe die Billig-Airline kritischen Investoren jetzt klipp und klar bestätigt. „Das Verhalten der (Wizz Air) Geschäftsleitung ist mit Menschen- und Arbeitnehmerrechten, wie sie unter anderem die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte festlegen, nicht vereinbar“, so wird der Chef der „AkademikerPension“, Jens Munch Holst. Neben dem Pensionsfonds hatten 13 weitere Großanleger Wizz Air zur Anerkennung von Personalvertretungen aufgefordert – Medienberichten zufolge soll der Fluglinie dieses Ansinnen ziemlich lästig gewesen sein. „Pensionsfonds

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