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Malta MedAir fliegt in Libyen für Medsky Airways

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir konnte einen Flugauftrag aus Libyen an Land ziehen. Der Carrier wird mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MSA trägt, im Auftrag des Startups Medsky Airways fliegen. Der Newcomer will noch im Laufe dieses Jahres starten. Das erste Flugzeug wurde im irischen Shannon in die Farben von Medsky Airways lackiert. Die 9H-MSA soll von Libyen aus auf zahlreichen Strecken eingesetzt werden. Der operative Betrieb dieser Maschine wird im Rahmen eines Chartervertrags durch Malta MedAir erfolgen.

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Venezuela: Emtrasur Cargo hat Ex-Mahan-Air B747 übernommen

Die neue venezolanische Fluggesellschaft Emtrasur Cargo hat mit der YV3531 das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 747-3B3M, die vormals bei Mahan Air als EP-MND im Einsatz war. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 23413 und wurde im Jahr 1986 an die französische Union de Transports Aériens ausgeliefert. Bis August 2006 war diese Maschine bei Air France im Einsatz, ehe sie im September 2007 im Iran in Dienst gestellt wurde. Hintergrund der Neugründung in Venezuela ist unter anderem, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Sanktionen über Conviasa verhängt haben. Daher wurde ein neuer Carrier gegründet, der vorwiegend Strecken in Richtung China, Russland und Iran betreiben soll.

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Air Belgium wächst mit Investor aus China

Die chinesische Hongyuan Group baut ihr Investment bei der Fluggesellschaft Air Belgium weiter aus. Die Anschaffung der Cargo-Maschinen des Typs Boeing 747-8F folgt nicht zuletzt aufgrund finanzieller Unterstützung aus China. Eine erste Boeing 747 trägt den Schriftzug „Hongyuan Group“ auf dem Rumpf. Auf dem Leitwerk befindet sich das Logo von Air Belgium. Laut Mitteilung will das chinesische Unternehmen die Beteiligung auf bis zu 49 Prozent aufstocken. Die Mehrheit soll weiterhin in den Händen der bisherigen belgischen Gesellschafter verbleiben. Hongyuan will auf dem Flughafen Brüssel weiter wachsen und diesen Airport als Gateway für Europa nutzen. Derzeit hat man ein 8.000 Quadratmeter großes Lager, das erweitert werden soll. Auch unterhält man in Liege eine vergleichbare Liegenschaft. Die ersten beiden Boeing 747-8F stammen aus Beständen von Air Saudia und werden von Aircraft Finance Germany geleast. Es handelt sich um die Maschinen mit den ehemaligen Registrierungen HZ-AI3 und HZ-AI4. Die erste B747F wurde bereits als OO-ABI auf Air Belgium eingetragen.

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AUA-Flugbegleiterin geht gegen Speicherung von 2G-Daten vor

Gegen die für den 1. März 2022 angekündigte 2G-Pflicht für das fliegende Personal von Austrian Airlines formiert sich Widerstand. Eine Flugbegleiterin, die eigenen Angaben nach genesen ist, brachte anwaltlich vertreten eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde ein. Innerhalb von Austrian Airlines sollen sich beim Kabinenpersonal rund 250 Personen gegen die geplante 2G-Pflicht einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier Personen, die bis zum 1. März 2022 diesen Nachweis nicht erbringen, kein Gehalt mehr bezahlen will. Aufgrund der gesetzlichen Lage in Österreich, die für den Status „Genesen“ ein Ablaufdatum vorsieht, es sei denn man frischt diesen mittels Impfung auf, kann von einer defacto-Impfpflicht für das fliegende Personal gesprochen werden. Der Nationalrat hat zwischenzeitlich eine solche für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ geht es der Initiatorin aber nicht um pro oder contra Impfpflicht, sondern um die Verarbeitung der Gesundheitsdaten des fliegenden Personals. Diese sind im Sinne der Datenschutzgrundverordnung sensibel, weshalb besonders strenge Vorschriften gelten. Die Abrufbarkeit in den EDV-Systemen von Austrian Airlines ist offensichtlich etwa 250 fliegenden Mitarbeitern ein Dorn im Auge. Rechtsanwalt Wolfang Schweinhammer erklärte gegenüber dem Kurier: „Ich habe für eine genesene Flugbegleiterin bei der Datenschutzbehörde eine umfangreiche Beschwerde wegen Verletzung des Grundrechts auf Geheimhaltung der medizinischen Daten eingebracht, weil die AUA dazu übergegangen ist, die 2-G-Nachweise einzufordern und diese Daten dauerhaft zu verarbeiten. Die Speicherung dieser Daten ist gesetzlich nicht gedeckt“. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines benötigt aufgrund der DSGVO für die Verarbeitung die Zustimmung der Beschäftigten. Diese muss aus gesetzlichen Gründen einzeln eingeholt werden und

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Salzburg: Corendon kündigt Flüge nach Heraklion an

Die maltesische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines Europe nimmt Anfang Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen dem österreichischen Salzburg und dem griechischen Heraklion auf. Die Route soll mit Boeing 737-800 bedient werden. Das Luftfahrtunternehmen plant diese Strecke einmal wöchentlich zu bedienen. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Samstag. Corendon Europe wird kein Flugzeug in Salzburg stationieren, sondern die Maschine wird von Heraklion aus eingeflogen werden. Unter der Flugnummer XR 797 hebt man um 14 Uhr 45 auf der griechischen Insel Kreta ab und wird die Mozartstadt gegen 16 Uhr 30 erreichen. In die Gegenrichtung geht es als XR 798. Dieser Flug hebt um 17 Uhr 30 in Salzburg ab und soll um 21 Uhr 05 in Heraklion landen. Eine weitere Strecke, die der Corendon-Konzern im Sommer ab Salzburg anbieten wird, ist Antalya. Aviation.Direct hat vor einigen Tagen die Fluggesellschaft Corendon Europe im Rahmen der Rubrik Tripreports ausführlich unter die Lupe genommen. Der Bericht findet sich unter diesem Link.

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Blue Air kürzt und verschiebt Deutschland-Strecken

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air verschiebt die Wiederaufnahme zahlreicher Strecken zwischen Deutschland und Bukarest bzw. Cluj um rund zwei Monate dahinten. Auch werden einige Routen zunächst in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt bedient. Betroffen sind die Angebote ab den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Frankfurt am Main und München. Mit einer Ausnahme pausieren die Strecken bzw. wurden noch nicht (neu) aufgenommen. Damit wird es auch noch einige Zeit dauern. Ab München wollte Blue Air die Bukarest-Strecke per 1. April 2022 wieder täglich bedienen. Man wird diese zwar per 2. April 2022 reaktivieren, jedoch zunächst nur dreimal pro Woche fliegen. Derzeit plant der Carrier am 8. Juni 2022 auf täglich umzustellen. In Stuttgart fährt Blue Air das Angebot in Richtung Bukarest in den Kalendermonaten April und Mai 2022 temporär auf fünf wöchentliche Flüge zurück. Die Wiederaufnahme der Cluj-Strecke erfolgt nicht zum 1. April 2022, sondern erst am 11. Juni 2022. Auch in Köln/Bonn nimmt der Carrier Änderungen vor. Ab 3. April 2022 geht es in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt wieder nach Bukarest. Zunächst will Blue Air nur einmal pro Woche fliegen, jedoch per 10. Juni 2022 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken. Die Cluj-Strecke hat man gleich auf den 10. Juni 2022 verschoben. Die neu angekündigte Strecke von Düsseldorf nach Bukarest wird nicht mit fünf Umläufen pro Woche, sondern mit nur drei Rotationen aufgenommen. Ab Mai 2022 soll dann fünf Mal wöchentlich geflogen werden. Auch ab Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, kommt es zu einer Änderung. Statt täglich wird Blue Air

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Montenegro kauft Embraer 195 mit nur einem Triebwerk

Die Regierung von Montenegro hat beschlossen, dass ein Embraer 195, der sich im Besitz der brasilianischen Bank BNDS befindet, gekauft werden soll. Es handelt sich dabei um jene Maschine, die die Registrierung 4O-AOC trägt und vormals bei Montenegro Airlines im Einsatz war. Das betroffene Flugzeug ist seit längerer Zeit nicht mehr im Einsatz gewesen, da die der insolvente Ex-Staatscarrier nicht mehr die notwendigen Mittel für die Instandsetzung auftreiben konnte. Dem Nachfolger Air Montenegro fehlte das Geld für den Ankauf dieses Embraer 195. Das Finanzministerium bestätigte nun einen Medienbericht von „Vijesti“. Demnach übernimmt nun die Regierung das Flugzeug und wird es an Air Montenegro verleasen. Seit dem 26. Dezember 2020 ist die 4O-AOC auf den Podgorica Airport abgestellt. Allerdings muss man so einiges an Geld in diesen Embraer 195 stecken, denn aufgrund offener Rechnungen von Montenegro Airlines wurde das linke Triebwerk gepfändet und mittlerweile verwertet. Konkret bedeutet das, dass man mindestens ein neues GE CF34-10E benötigt. Über den Zustand des rechten Triebwerks ist nicht viel bekannt. Das Management von Air Montenegro schätzt den Kostenaufwand, um die 4O-AOC wieder „fit to fly“ zu machen, auf rund 8,2 Millionen Euro.

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Ungarn will Wizz-Air-A330F in Richtung USA einsetzen

Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat mit der HA-LHU ein Frachtflugzeug des Typs Airbus A330-200F in der Flotte. Dieses wird im Auftrag der ungarischen Regierung betrieben und könnte schon bald für Cargoflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt werden. Zu Beginn der Corona-Pandemie zeigte sich in Ungarn, dass der Umstand, dass man keine eigenen Widebody-Frachter zur Verfügung hatte, als problematisch. Die Regierung organisierte daher einen gebrauchten A330F, der von Wizz Air im Staatsauftrag betrieben wird. Das wirtschaftliche Risiko des Betriebs liegt daher nicht beim Operator, sondern beim Auftraggeber, also beim Staat. Der Frachter ist ein Unikum in der Flotte von Wizz Air, denn er trägt eine Livery, die gänzlich von jener aller anderen Flugzeuge abweicht und es ist der einzige Widebody-Vollfrachter, den Wizz Air Hungary auf dem AOC hat. Bislang wurde die Maschine überwiegend eingesetzt, um Schnelltests, Masken und Co von China nach Ungarn einzufliegen. Nun soll es auch in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte das Unternehmen: „Wizz Air bestätigt, dass es in den USA einen Antrag auf Erteilung einer Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen für das Frachtflugzeug A330 gestellt hat, das der ungarischen Regierung gehört und von der Fluggesellschaft betrieben wird. Der Zweck dieser Anfrage besteht darin, alle möglichen zukünftigen kommerziellen Frachtoperationen von und nach den Vereinigten Staaten zu sichern“.

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Schnee in Innsbruck: Airlines wichen aus – Notfall bei Easyjet

Am Samstagnachmittag musste Easyjet-Flug U2 8297 auf dem Weg von London-Gatwick nach Innsbruck eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Friedrichshafen einlegen. An Bord gab es Rauchbildung und der Kapitän entschied sich aufgrund von Schneefall auf dem Tiroler Airport vorsichtshalber den Bodensee-Airport zu nutzen. Laut einer Erklärung der Polizei befanden sich an Bord des Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHR knapp über 150 Personen. Das Ausweichen nach Friedrichshafen war bereits vor dem Auftreten des Problems beschlossene Sache. In Innsbruck herrschte zu diesem Zeitpunkt starker Schneefall und der Kapitän entschied sich stattdessen auf dem Bodensee-Airport zu landen. Im Anflug auf den deutschen Flughafen wurde etwa eine Viertelstunde vor der Landung starker Rauchgeruch wahrgenommen. Offiziellen Angaben nach wurde der sicherheitsrelevante Geruch im Cockpit wahrgenommen. Auch optisch soll dieser erkennbar gewesen. Daher wurde ein Notfall der höchsten Stufe deklariert. Dies hatte zur Folge, dass auf dem Flughafen Friedrichshafen vorsorglich der Großeinsatz ausgelöst wurde. Die Feuerwehr stand bereit und untersuchte nach der Landung den Airbus A320neo gründlich, jedoch konnte die Ursache nicht gefunden werden. Laut Polizei wurden binnen weniger Minuten rund 300 Notfallkräfte einsatzbereit gemacht. Zum Glück konnten alle Crewmitglieder und die Passagiere die G-UZHR unverletzt und sicher verlassen. Easyjet bestätigte den Vorfall. Das betroffene Flugzeug wird von technischem Fachpersonal gründlich untersucht. Die betroffenen Passagiere wurden mit Reisebussen an ihr eigentliches Ziel, Innsbruck, gebracht. Der Rückflug U2 8298 wurde gestrichen. Die Fluggäste sind in verschiedene Hotels untergebracht worden bzw. nach Möglichkeit auf andere Verbindungen umgebucht worden. Andere Airlines wichen nach München und Linz aus Der britische

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Corendon nimmt Salzburg-Antalya auf

Die türkische Fluggesellschaft Corendon nimmt am 5. Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Antalya und Salzburg auf. Diese soll während der Sommerflugplanperiode zweimal wöchentlich bedient werden. Der Carrier beabsichtigt diese Route an Donnerstagen als XC4285/4285 und an Sonntagen als XC7733/7734 zu bedienen. Nebst Salzburg bietet der Corendon-Konzern im Sommer 2022 auch ab Linz, Graz und Wien Flüge an. Dabei fliegt man sowohl auf eigene Rechnung als auch im Auftrag von Reiseveranstaltern.

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