SkyUp will mit Wetlease-Aufträgen überleben

Boeing 737-800 (Foto: V1Images.com/Rui Sousa).
Boeing 737-800 (Foto: V1Images.com/Rui Sousa).

SkyUp will mit Wetlease-Aufträgen überleben

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Über der Zukunft der ukrainischen Fluggesellschaften stehen angesichts des von Russland angezettelten Kriegs viele Fragezeichen. Allerdings könnte es sich nun als nützlich erweisen, dass zuvor zahlreiche Leasinggeber das Ausfliegen von Maschinen verlangt haben. SkyUp ist auf der Suche nach Wetlease-Aufträgen.

In einer Medienmitteilung bietet man sich öffentlich für ACMI-Dienstleistungen an und verweist darauf, dass man bis zu 15 Boeing 737-800 zur Verfügung habe, die für Kunden aus aller Welt, ausgenommen Russland und Belarus, eingesetzt werden könnten. Man bittet regelrecht um entsprechende Aufträge und erklärt unter anderem, dass es nicht nur darum gehe an der Front zu kämpfen und das Land zu verteidigen, sondern auch darum, dass Unternehmen ihre Arbeit fortsetzen können und Einnahmen, die die Ukraine dringend braucht, generieren können.

Gleichzeitig würde man mithelfen, dass man die 1.300 Jobs sichern kann und Steuern an den Staat, der diese dringend für die Zivilbevölkerung und die Landesverteidigung benötigt, bezahlen kann. SkyUp appelliert regelrecht an westliche Carrier, betont jedoch, dass man keinerlei Aufträge in Richtung Weißrussland und Russland annehmen wird.

Innerhalb der Europäischen Union wird es für SkyUp aber durchaus schwierig, denn verschiedenste Vorschriften schließen Carrier aus Drittstaaten innerhalb des Unionsgebiets weitgehend aus, es sei denn es gibt bilaterale Vereinbarungen. Der Appell von SkyUp dürfte daher auch in Richtung EU-Kommission und der Regierungschefs gehen, denn diese haben es in der Hand die bestehenden Bestimmungen temporär zu Gunsten ukrainischer Fluggesellschaften zu lockern. Ob dieser Schritt gesetzt wird, ist derzeit nicht bekannt. Es ist damit zu rechnen, dass nicht alle EU-Carrier das Angebot von SkyUp mit offenen Herzen aufnehmen werden, denn viele Anbieter kämpfen selbst ums finanzielle Überleben.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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