
Unwetter am Flughafen Delhi: Unbesichertes Bodengerät beschädigt drei Flugzeuge der Air India
Ein plötzliches und heftiges Unwetter am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat zu erheblichen Schäden an der Flotte der nationalen Fluggesellschaft Air India geführt. Starke Sturmböen und heftige Regenfälle setzten am späten Nachmittag des 7. Juni 2026 ungesicherte Bodengeräte auf dem Vorfeld in Bewegung, die in der Folge gegen drei parkende Verkehrsflugzeuge prallten. Die betroffenen Maschinen vom Typ Airbus A320neo wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie umgehend aus dem laufenden Betrieb genommen werden mussten. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Parkpositionen von Terminal 2 und wirft grundlegende Fragen bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen und der wettertechnischen Frühwarnsysteme am größten und verkehrsreichsten Flughafen Indiens auf. Da sich zum Zeitpunkt des Unglücks weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder an Bord der Maschinen oder in unmittelbarer Nähe aufhielten, wurden keine Personen verletzt. Ablauf des Zwischenfalls auf dem Vorfeld von Terminal 2 Das Unwetter zog gegen 16:40 Uhr Ortszeit mit extremer Intensität über das Flughafengelände hinweg. Innerhalb weniger Minuten verschlechterten sich die Sichtverhältnisse dramatisch, während Sturmböen erhebliche Geschwindigkeiten erreichten. Durch die Wucht des Windes wurden schwere Ausrüstungsgegenstände der Bodenabfertigung, darunter eine fahrbare Passagiertreppe und mehrere Wartungsböcke, aus ihren Verankerungen gerissen und unkontrolliert über den Asphalt getrieben. Die herrenlosen Geräte schlugen schließlich in die Rümpfe und Tragflächen der drei abgestellten Air India-Maschinen ein. Nach ersten technischen Einschätzungen des Flughafenbetreibers Delhi International Airport Limited müssen alle drei Schmalrumpfflugzeuge umfassenden Struktur- und Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden. Während zwei der Jets voraussichtlich nach kleineren Reparaturarbeiten und Routinekontrollen im Laufe der Woche wieder in den Flugdienst zurückkehren können, erlitt das








