secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Aegean Airlines: Michalis Kouveliotis übernimmt die Geschäftsführung von Langzeit-Chef Dimitris Gerogiannis

Bei der führenden griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines kommt es zu einer grundlegenden Neuordnung im Spitzenmanagement. Wie das Unternehmen am 12. Oktober 2026 offiziell mitteilte, hat Michalis Kouveliotis mit sofortiger Wirkung die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) übernommen. Er folgt auf Dimitris Gerogiannis, der die Geschicke der Fluggesellschaft über zwei Jahrzehnte lang maßgeblich prägte und nach mehr als 20 Jahren an der Spitze des Managements seinen Rücktritt vollzieht. Kouveliotis, der zuvor über zwei Jahrzehnte als Finanzvorstand (CFO) tätig war und seit Anfang 2025 als stellvertretender Geschäftsführer fungierte, übernimmt das operative Ruder in einer Phase, in der das Unternehmen seine technische Basis und Netzwerkausrichtung schrittweise weiterentwickelt. Gerogiannis wird der Fluggesellschaft weiterhin als Berater erhalten bleiben, um den Übergang auf die nächste Managementgeneration zu begleiten und insbesondere den Ausbau des neuen Wartungs- und Schulungszentrums beratend zu unterstützen. Langjährige Dienstzeit und schrittweiser Führungswechsel Der Rückzug von Dimitris Gerogiannis markiert den Abschluss einer prägenden Ära in der Unternehmensgeschichte von Aegean Airlines. Gerogiannis trat im Jahr 2001 in die Fluggesellschaft ein und übernahm in der Folge die operative Gesamtverantwortung. Unter seiner Führung entwickelte sich der einst regionale Anbieter zum marktbeherrschenden Carrier Griechenlands, der im Zuge der Übernahme von Olympic Air im Jahr 2013 seine Marktposition auf dem heimischen und südosteuropäischen Markt festigte. Der Übergang an der Konzernspitze wurde von der Unternehmensführung von langer Hand vorbereitet. Bereits Anfang 2025 wurde Michalis Kouveliotis zum stellvertretenden CEO ernannt, um die Koordination der verschiedenen Geschäftsbereiche zu übernehmen und den geordneten Staffellauf an der Spitze vorzubereiten. Verwaltungsratschef Eftichios Vassilakis würdigte

weiterlesen »

Mehr als 40 Fluggesellschaften verlangen Slots am Flughafen London-Heathrow

Der Betreiber des Flughafens London-Heathrow (LHR) hat im Rahmen seiner jüngsten Markt- und Verkehrsdatenerhebung die Debatte über den Bau einer dritten Start- und Landebahn neu entfacht. Nach Angaben des Flughafenmanagements vom 12. Oktober 2026 bewerben sich derzeit mehr als 40 internationale Fluggesellschaften vergeblich um verbleibende Start- und Landerechte (Slots) an dem überlasteten britischen Luftfahrtknotenpunkt. Da die vorhandene Infrastruktur an ihren Auslastungsgrenzen operiert, sieht sich die Flughafengesellschaft gezwungen, Anfragen abzuweisen. Dies führe dazu, dass Fluggesellschaften auf ausländische Drehkreuze ausweichen, wodurch dem Vereinigten Königreich Streckenanbindungen, Handelsvolumina und wirtschaftliche Entwicklungschancen entgehen. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund einer parlamentsinternen Überprüfung des überarbeiteten politischen Rahmenpapiers zur Flughafenerweiterung (Heathrow Expansion National Policy Statement – HENPS), das die rechtlichen Voraussetzungen für den Ausbau schaffen soll. Politische Vorbehalte und anhaltende Debatte im britischen Parlament Der geforderte Kapazitätsausbau stößt auf politischer Ebene weiterhin auf Gegenwind. Der britische Premierminister signalisierte im September 2026 Zurückhaltung bezüglich einer staatlichen Unterstützung für den Bau der dritten Start- und Landebahn. Auch der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan tritt seit Jahren als Kritiker einer physischen Erweiterung des Drehkreuzes auf und verweist auf die Belastungen durch Fluglärm und die Infrastrukturinanspruchnahme in den angrenzenden Stadtteilen. Demgegenüber betont die Führung des Flughafens Heathrow, dass eine zusätzliche Start- und Landebahn den Wettbewerb unter den Fluggesellschaften stärken, neue Streckennetze eröffnen und durch das erhöhte Sitzplatzangebot zu sinkenden Flugpreisen für Verbraucher führen würde. In einer offiziellen Stellungnahme verwies eine Sprecherin des Flughafens darauf, dass auch zahlreiche britische Regionalflughäfen – darunter Aberdeen, Belfast City, Cornwall Newquay, Glasgow, Leeds, Newcastle und Teesside –

weiterlesen »

Selma Blair nach Übergriff auf Flugpersonal vorübergehend festgenommen

Auf einem Inlandsflug der US-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von Los Angeles nach New York ist es am 11. Oktober 2026 zu einem schwerwiegenden Zwischenfall mit einer Passagierin gekommen. Nach Angaben der Hafenbehörde von New York und New Jersey (Port Authority), der Bundespolizei FBI sowie von Vertretern der Fluggesellschaft soll die 54-jährige US-Schauspielerin Selma Blair während des Fluges ein aggressives Verhalten gezeigt, Flugbegleiter körperlich attackiert und versucht haben, eine Flugzeugkabinentür zu öffnen. Delta Flug 938 landete am späten Sonntagabend auf dem John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York, wo Einsatzkräfte der Polizei die Passagierin umgehend in Gewahrsam nahmen und zur medizinischen Begutachtung in ein Krankenhaus transportieren ließen. Das Management der Künstlerin führte das Verhalten auf einen akuten gesundheitlichen Notfall zurück. Der Vorfall wird derzeit von den zuständigen US-Ermittlungsbehörden geprüft. Verlauf des Zwischenfalls an Bord und Reaktionen der Besatzung Nach den vorliegenden Berichten von US-Medien und den ersten Auswertungen der Ermittlungsbehörden ereignete sich der Vorfall im Verlauf des Transkontinentalflugs von der US-Westküste nach New York. Während der Reiseflughöhe begann die Schauspielerin, das Flugpersonal verbal zu beschimpfen und physisch anzugreifen. Berichten zufolge schlug Blair einen Flugbegleiter und biss ein weiteres Mitglied der Kabinenbesatzung. Zudem versuchte sie, den Verriegelungsmechanismus einer Flugzeugtür zu betätigen, was vom Personal und mitreisenden Fluggästen unterbunden wurde. Beim Eintreffen der Maschine am Gateway des Flughafens JFK um etwa 23:00 Uhr Ortszeit warteten bereits Einsatzkräfte der Port Authority Police auf die Maschine. Zwei Mitglieder des Kabinenpersonals meldeten Verletzungen infolge der Auseinandersetzung; einer der Betroffenen wurde zur medizinischen Versorgung

weiterlesen »

Israel sperrt Crews aus 31 Staaten aus

Nach einem knapp abgewendeten Anschlag im Cockpit einer Passagiermaschine der Fluggesellschaft Flydubai haben die israelischen Sicherheitsbehörden die Regularien für ausländische Luftfahrtunternehmen drastisch verschärft. Die israelische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of Israel (CAAI) gab am 7. Oktober 2026 eine vertrauliche Richtlinie an alle internationalen Fluggesellschaften heraus, die den israelischen Luftraum nutzen oder den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv anfliegen. Demnach ist es Fluggesellschaften ab sofort untersagt, Cockpit- und Kabinenbesatzungen auf Flügen nach Israel einzusetzen, wenn deren Mitglieder die Staatsangehörigkeit von Ländern besitzen, die keine offiziellen diplomatischen Beziehungen mit dem Staat Israel unterhalten. Betroffen von dieser Regelung sind Angehörige von insgesamt 31 Staaten. Der Schritt folgt auf die Auswertung eines Zwischenfalls vom 30. September 2026, bei dem der Erste Offizier eines Passagierflugs von Dubai nach Tel Aviv den Flugkapitän während des Fluges angriff, um die Maschine im Zielgebiet gezielt abstürzen zu lassen. Rekonstruktion des Angriffs auf dem Flydubai-Flug 1073 Der Vorfall ereignete sich am 30. September 2026 an Bord einer Boeing 737 Max der staatlichen emiratischen Fluggesellschaft Flydubai auf dem Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv. Während der Reiseflughöhe attackierte der aus dem Oman stammende Erste Offizier den verantwortlichen Flugkapitän überraschend mit einer im Cockpit mitgeführten Notfallaxt. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen beabsichtigte der Erste Offizier, die Kontrolle über das Passagierflugzeug zu übernehmen und das Luftfahrzeug im dicht besiedelten Areal des Flughafens von Tel Aviv zum Absturz zu bringen. Trotz schwerer Verletzungen gelang es dem Flugkapitän, die Verriegelung der gepanzerten Cockpittür zu entriegeln. An Bord mitreisende Besatzungsmitglieder sowie Passagiere reagierten

weiterlesen »

Altlastensanierung am Flughafen Salzburg: Zweite Phase der Bodensicherung startet

Der Flughafen Salzburg bereitet den Start der zweiten Sanierungsphase für eine historisch entstandene Boden- und Grundwasserbelastung mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Die Belastung auf dem Areal des Regionalflughafens geht auf den bahnamtlich zugelassenen und damaligen Standards entsprechenden Einsatz von PFAS-haltigen Schaumlöschmitteln bei Feuerwehrübungen seit den 1960er-Jahren zurück. Nachdem im Rahmen eines Bundes-Sondermessprogramms im Jahr 2018 erhöhte Werte im Grundwasser-Abstrom festgestellt worden waren, stellte der Betreiber den Einsatz dieser Schäume umgehend ein und führte stufenweise Gegenmaßnahmen ein. Nach einer seit 2023 laufenden ersten Grundwasserreinigungsphase wurde im April 2026 das Einreichkonzept für die weiterführende Sanierungsphase 2 vorgelegt, deren behördliche Offenlegung im Altlasten-GIS-Kataster im September 2026 erfolgte. Der Flughafen kalkuliert die Gesamtkosten der Sicherungs- und Reinigungsmaßnahmen auf rund 50 Millionen Euro und hat hierfür eine Unterstützung von bis zu 30 Millionen Euro aus dem Altlastensanierungsfonds des Bundes beantragt. Umfang der Schadstoffausbreitung und rechtliche Rahmenbedingungen bei der Entsorgung Umfassende Boden- und Grundwasseruntersuchungen des Flughafens in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und externen Fachbüros ergaben ein Belastungsvolumen von rund 50.000 Kubikmetern Erdreich sowie eine rund 3,5 Kilometer lange Schadstofffahne im Grundwasserabstrom. Die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Salzburg und der umliegenden Gemeinden ist von den Belastungen nicht betroffen. Das Umweltmonitoring des Landes Salzburg stellte fest, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung besteht, empfahl jedoch vorsorglich, das Grundwasser im unmittelbar betroffenen Bereich nicht als Trinkwasser zu nutzen. Ein wesentliches Hindernis bei der Umsetzung der Erdaushubarbeiten stellt das derzeitige Fehlen einer novellierten Deponieverordnung auf Bundesebene dar, die verbindliche Grenzwerte für die Endablagerung von PFAS-haltigem Material festlegen

weiterlesen »

Österreich: Sozialpartner starten Tarifverhandlungen für die Eisenbahnbranche

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 55.000 Beschäftigten in den 98 österreichischen Eisenbahnunternehmen sind am 12. Oktober 2026 angelaufen. Die Vertretungen der Arbeitgeber und der Gewerkschaft Vida traten in Wien zu einer ersten Sondierungsrunde zusammen, die von beiden Seiten als konstruktiv beschrieben wurde. Im Zentrum der initialen Beratung standen rahmen- und arbeitsrechtliche Bestimmungen sowie die formelle Festlegung des Berechnungszeitraums für die maßgebliche Teuerungsrate. Als Grundlage für die Gehaltsverhandlungen verständigten sich die Verhandlungspartner auf die rollierende Inflation im Zeitraum von Oktober 2025 bis September 2026. Ziel der Verhandlungsparteien ist der Abschluss eines neuen Kollektivvertrags, der planmäßig ab dem 1. Dezember 2026 in Kraft treten soll. Verhandlungsbasis und Zielsetzungen der Belegschaftsvertretung Für die Gewerkschaft Vida führt Gerhard Tauchner, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn, die Gespräche auf Arbeitnehmerseite. Die Arbeitnehmervertretung untermauert ihre Forderungen mit dem anhaltenden Fahrgastzuwachs und der hohen Auslastung im österreichischen Schienenverkehr. Um den steigenden Personalbedarf der Branche zu decken und Tausende erforderliche Nachwuchskräfte in den kommenden Jahren zu gewinnen, seien wettbewerbsfähige Gehaltsstrukturen und attraktive Arbeitsbedingungen unerlässlich. Neben einer Abgeltung der Teuerung rückt die Gewerkschaft arbeitszeitrechtliche Aspekte in den Fokus der Tarifrunde. Unter anderem stehen die Harmonisierung unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle innerhalb der 98 Bahnbetriebe sowie die Anhebung von Ruhezeiten auf der Agenda. Tauchner verwies darauf, dass vereinzelt kurze Übergangszeiten zwischen Schichteinsätzen die Belastungsgrenzen des Personals erreichen. Zudem fordert die Belegschaftsvertretung branchenweit einheitliche Standards, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den verschiedenen Personen- und Güterverkehrsanbietern auf dem österreichischen Schienennetz zu vermeiden. Branchenstrukturen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Tarifverhandlungen betreffen ein breites Spektrum an Eisenbahnverkehrsunternehmen in Österreich. Neben dem Marktführer

weiterlesen »

Fraport-Verkehrszahlen für September 2026: Zuwächse im Passagier- und Frachtgeschäft

Der Flughafenbetreiber Fraport AG hat für den Monat September 2026 moderate Zuwächse beim Passagieraufkommen und Güterumschlag am Heimatstandort Frankfurt am Main sowie in seinem internationalen Beteiligungsportfolio vermeldet. Am Flughafen Frankfurt begrüßte der Konzern im Berichtsmonat rund 6,1 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Getragen wurde diese Entwicklung von einer anhaltend hohen Nachfrage nach touristischen Flugzielen, da in den angrenzenden Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg die Sommerferien bis weit in den September hineinreichten. Gleichwohl offenbart die Kumulativbetrachtung für die ersten drei Quartale des Jahres 2026 die Spuren von geopolitischen Spannungen sowie mehrfachen Tarifkonflikten im Luftverkehrssektor. Die Zahl der Fluggäste am Drehkreuz Frankfurt sank im Zeitraum von Januar bis September 2026 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Prozent auf 47,5 Millionen, was im Wesentlichen auf streikbedingte Flugstreichungen zurückzuführen ist. Einfluss von Streikaktionen und Verschiebungen im Inlandsflugverkehr Die Zwischenbilanz des Frankfurter Flughafens für die ersten neun Monate des Jahres 2026 reflektiert deutliche operative Beeinträchtigungen. Nach Konzernangaben führten Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Lufthansa am Standort Frankfurt zu Ausfällen, von denen knapp 700.000 Passagiere betroffen waren. Rechnet man diesen streikbedingten Sonderfaktor heraus, hätte das Passagierwachstum in den ersten drei Quartalen bei etwa 1,3 Prozent gelegen. Parallel dazu zeigt sich eine strukturelle Veränderung in der Bewegungstabelle des Flughafens. Während das Frachtaufkommen inklusive Luftpost im September 2026 um 2,5 Prozent auf 174.773 Tonnen anstieg, ging die Zahl der Flugbewegungen um 3,5 Prozent auf 40.539 Starts und Landungen zurück. Dieser Rückgang bei den Starts und Landungen ist primär auf den systematischen Rückbau

weiterlesen »

Flottenumbau bei Hawaiian Airlines nach der Übernahme durch Alaska Air Group

Der Konsolidierungsprozess im US-amerikanischen Luftfahrtsektor führt bei der hawaiianischen Traditionsfluggesellschaft Hawaiian Airlines zu weiteren strukturellen Veränderungen in der Belegschaft. Wie das Unternehmen im Oktober 2026 im Rahmen einer behördlichen Mitteilung nach dem Worker Adjustment and Retraining Notification (WARN) Act bekannt gab, werden im Dezember 2026 und Januar 2027 weitere 13 Stellen im Nicht-Tarifbereich gestrichen. Die Entlassungen betreffen administrative und operative Führungsfunktionen am Hauptsitz in Honolulu sowie in den Fracht- und Bodendiensten am Daniel K. Inouye International Airport. Die Maßnahme ist Teil einer fortlaufenden Restrukturierung durch die Muttergesellschaft Alaska Air Group, die nach der Übernahme der Fluggesellschaft im September 2024 Doppelstrukturen abbaut. Zeitgleich investieren die beiden Fluggesellschaften in die Modernisierung der Kabinen und den Ausbau von Premium-Angeboten auf den Langstreckenflotten. Verlauf der Stellenstreichungen im administrativen Sektor Die Ankündigung vom 2. Oktober 2026 betrifft 13 Angestellte aus verschiedenen Unternehmensbereichen ohne gewerkschaftliche Vertretung. Den Schwerpunkt bildet die Konzernzentrale in Honolulu mit 11 gestrichenen Arbeitsplätzen, während jeweils eine Stelle in der Frachtsparte sowie im Bodenbetrieb am Flughafen Honolulu aufgegeben wird. Nach Angaben der Alaska Air Group handelt es sich um dauerhafte Streichungen zur Vermeidung von Redundanzen in der Verwaltung. Für die betroffenen Mitarbeiter wurden Abfindungs- und Übergangspakete vereinbart. Der Stellenabbau ordnet sich ein in eine Abfolge von Personalanpassungen seit dem Vollzug der Fusion im September 2024. Im Oktober 2024 trennte sich das Unternehmen von 73 Beschäftigten im Nicht-Tarifbereich, gefolgt von weiteren 61 Entlassungen im Januar 2025. Im Juli 2025 kündigte die Alaska Air Group den Abbau von 252 Stellen an, ehe im März 2026

weiterlesen »

Analyse: Skifahren in Österreich kostet rund 15 Euro pro Stunde

Die Debatte über die Kostenstruktur des alpinen Wintersports prägt auch zu Beginn der Wintersaison 2026/2027 die öffentliche Diskussion in den alpenländischen Tourismusregionen. Angesichts von Tageskartenpreisen, die in zahlreichen großen Skigebieten Österreichs die Schwelle von 80 Euro überschritten haben, steht die Branche regelmäßig in der Kritik. Eine am 13. Oktober 2026 von der Prodinger Tourismusberatung veröffentlichte Erhebung unter dem Titel „Freizeitaktivitäten Preisvergleich 2027“ nimmt eine Neubewertung dieser Ausgabenstruktur vor. Durch die Umrechnung des absoluten Tagespreises auf die durchschnittliche Nutzungsdauer von fünf Stunden Pistennutzung ergibt sich ein rechnerischer Stundensatz von rund 16 Euro. Im systematischen Vergleich mit anderen Sport- und Freizeitangeboten ordnet sich der alpine Skilauf damit im mittleren Preissegment ein und weist auf Stundenbasis teils geringere Kosten auf als zeitlich kürzer bemessene Freizeitaktivitäten. Methodische Grundlagen und Stundensätze im Branchenvergleich Die Gegenüberstellung der Prodinger Tourismusberatung basiert auf einer vergleichenden Erhebung verschiedener Freizeit- und Sportangebote auf Stundenbasis. Während viele Freizeitaktivitäten strukturell auf eine Dauer von ein bis drei Stunden ausgelegt sind, gewährt ein Tagesskipass die Nutzung einer weiträumigen Infrastruktur über den gesamten Betriebstag. Unter der Annahme einer aktiven Pistennutzung von fünf Stunden pro Skitag beläuft sich der Stundensatz bei einer Tageskarte für 81 Euro auf exakt 16,20 Euro. Selbst bei gehobenen Tageskartenpreisen von über 80 Euro verbleibt der kalkulatorische Preis pro Nutzungsstunde bei unter 20 Euro. Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede zu anderen Sportarten. Eine Stunde Bowling schlägt nach der Erhebung mit durchschnittlich 25 Euro zu Buche, während für den Golfsport auf Stundenbasis rund 31 Euro angesetzt werden. Der Reitsport liegt

weiterlesen »

Southwest Airlines prüft Einstieg in das Langstreckengeschäft mit Großraumflugzeugen

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines erwägt eine grundlegende Neuausrichtung ihrer seit der Unternehmensgründung im Jahr 1971 gepflegten Flottenstrategie. Wie aus Unterlagen und Berichten von mit der Flottenplanung vertrauten Branchenkennern hervorgeht, evaluiert die in Dallas ansässige Fluggesellschaft erstmals den Erwerb von Großraumflugzeugen für die Aufnahme von internationalen Langstreckenverbindungen. Bei den internen Beratungen zeichnet sich eine Tendenz zugunsten des US-amerikanischen Flugzeugbauers Boeing und dessen Großraummodell Boeing 787 Dreamliner ab. Allerdings wirbt auch der europäische Konkurrent Airbus intensiv um die Fluggesellschaft und bietet mit den Modellen A330neo und A321XLR sowie der A220-Familie Alternativen für verschiedene Netzbereiche an. Eine finale Kaufentscheidung liegt beim Verwaltungsrat des Konzerns, der zur Begleitung dieser Strategie im Jahr 2025 einen eigenen Flottenaufsichtsausschuss eingerichtet hat. Verhandlungen über Großraummuster und die Positionierung von Boeing In den vertraulichen Beratungen der Unternehmensführung nimmt die Evaluation des Boeing 787 Dreamliner derzeit die stärkste Position ein. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wurde die Anschaffung einer Flotte von mehreren Dutzend Maschinen dieses Typs erörtert. Welches spezifische Untermodell der 787-Reihe dabei favorisiert wird, ist bislang ungeklärt. Die Wahl eines Boeing-Großraumflugzeugs würde Southwest Airlines erlauben, im Ökosystem ihres bisherigen Hauptlieferanten zu verbleiben, obgleich der Übergang von Schmalrumpfflugzeugen auf Großraumgerät eine erhebliche operative Umstellung darstellt. Offiziell halten sich die beteiligten Unternehmen bedeckt. Southwest Airlines erklärte auf Anfrage lediglich, dass derzeit keine Neuigkeiten zu den Flottenplänen verkündet werden. Boeing verwies auf die Entscheidungshoheit der Fluggesellschaft, während Airbus mit Verweis auf laufende Kundengespräche keinen Kommentar abgab. Bereits im September 2026 hatte der Finanzvorstand von Southwest, Tom Doxey, vor Investoren erklärt, dass der

weiterlesen »