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Frankfurt: Fluggesellschaften sehen Flugbetrieb trotz Engpässen bei der Kerosinbelieferung gesichert

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Condor sowie der Flughafenbetreiber Fraport gehen trotz temporärer Einschränkungen im Treibstoff-Versorgungsnetz am Drehkreuz Frankfurt am Main nicht von Flugausfällen oder Beeinträchtigungen für Passagiere aus. Wie Unternehmenssprecherinnen beider Fluggesellschaften Mitte Oktober 2026 bestätigten, läuft der reguläre Flugbetrieb am größten deutschen Flughafen ohne Einschränkungen. Hintergrund der angespannten Versorgungslage ist das Zusammentreffen von reduzierten Transportkapazitäten auf den Binnenwasserstraßen durch anhaltend niedrige Pegelstände auf dem Rhein sowie planmäßigen Inspektions- und Wartungsarbeiten an einer zentralen Kerosin-Pipeline. Während der Lufthansa-Konzern als vorsorgliche Maßnahme operative Anpassungen bei der Betankung vorgenommen hat, sieht Condor den eigenen Betrieb durch vorhandene Infrastrukturbuffer nicht beeinträchtigt. Vorsorgliche Anpassungen des Betankungsverfahrens bei der Lufthansa Um die Treibstoffreserven am Standort Frankfurt zu entlasten, hat die Lufthansa ihre Flugbesatzungen angewiesen, bei Flügen mit Ziel Frankfurt auf ausgewählten Verbindungen zusätzlichen Kraftstoff an den jeweiligen Startflughäfen aufzunehmen. Dieses in der Zivilluftfahrt etablierte Verfahren des gezielten Tankering soll den Entnahmebedarf aus den lokalen Frankfurter Speichern verringern und die Reserven vor Ort absichern. Eine Sprecherin des Lufthansa-Konzerns stellte klar, dass es sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handle, um unter allen Umständen einen verlässlichen Flugbetrieb ohne Streichungen aufrechtzuerhalten. Die operativen Vorkehrungen zeigen nach Unternehmensangaben bereits die gewünschte Entlastungswirkung im System. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass die Sonderanweisungen an die Cockpit-Crews in absehbarer Zeit wieder aufgehoben werden können, sobald sich die Anlieferungsmengen über die Schifffahrtswege und das Pipelinenetz wieder normalisiert haben. Uneingeschränkter Betrieb bei Condor und Austausch mit Systempartnern Auch die Ferienfluggesellschaft Condor sieht die Funktionsfähigkeit ihres Heimat- und Drehkreuzbetriebs in Frankfurt nicht beeinträchtigt. Eine

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Lufthansa verhandelt über vollständigen Erwerb von TAP Air Portugal

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet nach dem Zuschlag für ein erstes Aktienpaket an der portugiesischen Nationalgesellschaft TAP Air Portugal den vollständigen Erwerb des Carriers vor. Während der Vertrag über den Einstieg in einer ersten Phase eine Beteiligung von knapp 45 Prozent bis maximal 49,9 Prozent für eine Summe von bis zu 1,2 Milliarden Euro vorsieht, laufen parallel dazu bereits Detailverhandlungen über die Übernahme der verbleibenden 50,1 Prozent der Anteile. Für diesen zweiten Schritt steht ein Volumen von 1,351 Milliarden Euro im Raum, das teils in bar sowie teils über die Ausgabe neuer Lufthansa-Aktien beglichen werden soll. Das Vorhaben stellt einen weiteren Schritt in der Konsolidierung der europäischen Zivilluftfahrt dar. Der formelle Vollzug der ersten Tranche wird aufgrund kartellrechtlicher Prüfungsprozesse der Europäischen Kommission erst im ersten Halbjahr 2028 erwartet. Finanzielle Strukturierung des Stufenmodells und geplante Beteiligung des portugiesischen Staates Die Übernahmevereinbarung zwischen der portugiesischen Regierung unter Premierminister Luís Montenegro und der Lufthansa Group gliedert sich in zwei zeitlich versetzte Abschnitte. In der ersten Phase erwirbt der deutsche Luftfahrtkonzern zunächst knapp 45 Prozent des Kapitals der TAP für gut eine Milliarde Euro. Einen Anteil von bis zu fünf Prozent sieht die Transaktionsstruktur vorrangig für die Belegschaft der Fluggesellschaft vor. Sollten die Beschäftigten dieses Zeichnungsrecht nicht im vollen Umfang in Anspruch nehmen, würde die Aufstockung des Lufthansa-Anteils auf bis zu 49,9 Prozent bei einer Gesamtsumme von 1,2 Milliarden Euro greifen. Parallel verhandelt das Management um Lufthansa-Finanzvorstand Till Streichert bereits über die Konditionen der zweiten Phase zur vollständigen Privatisierung. Für die verbleibenden 50,1 Prozent

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Veranstalter verzeichnen Umsatzplus im Reisesommer bei verhaltenem Winterauftakt

Der Deutsche Reiseverband (DRV) zieht für das touristische Sommergeschäft eine positive Bilanz, blickt jedoch verhalten auf das bevorstehende Winterhalbjahr. Auf dem am 15. Oktober 2026 in Berlin veranstalteten DRV-Hauptstadtkongress legte Verbandspräsident Albin Loidl die Marktdaten des Forschungsunternehmens Travel Data + Analytics (TDA) vor. Demnach schließt die organisierte Touristik die Sommersaison mit einem Umsatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr ab, während das Gästevolumen um zwei Prozent zulegte. Nach einem starken Frühbucherauftakt hatten geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Nachfrage ab Ende Februar spürbar gedämpft. Ein anschließender Nachfrageschub im Kurz- und Last-Minute-Segment ab Ende Mai kompensierte die Buchungsverzögerungen. Für den Winter 2026/27 zeichnet sich hingegen eine rückläufige Entwicklung ab, da Verbraucher unter steigendem Kostendruck verstärkt auf Zweitreisen verzichten. Verschiebungen der Nachfrageströme und Nachfragezuwachs im Östlichen Mittelmeer Die Marktauswertung für die Sommersaison verdeutlicht signifikante Verschiebungen innerhalb der gewählten Zielgebiete. Zu den Gewinnern der Saison zählen die klassischen Reiseziele am Mittelmeer. Die Destinationen im östlichen Mittelmeerraum – bestehend aus Griechenland, der Türkei, Ägypten und Tunesien – verzeichneten ein gemeinsames Umsatzplus von acht Prozent und vereinen die Hälfte des gesamten Veranstalterumsatzes auf sich. Innerhalb dieses Segments wuchs das Geschäft mit Griechenland um zehn Prozent und mit der Türkei um neun Prozent. Die westliche Mittelstrecke verzeichnete ein Umsatzplus von fünf Prozent. Gleichfalls legte das Segment der Seereisen und Kreuzfahrten um fünf Prozent zu. Demgegenüber geriet das Fernreisegeschäft unter Druck und büßte 14 Prozent seines Marktanteils beziehungsweise Umsatzvolumens ein. Auslöser hierfür waren zeitweilige Sperrungen von Lufträumen, Anpassungen im Streckennetz internationaler Fluggesellschaften sowie Reisewarnungen des Auswärtigen Amts

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Danish Air Transport sucht gebrauchte ATR-Turboprops und Airbus-Jets

Die dänische Regionalfluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) leitet Schritte zur Modernisierung ihrer Flugzeugflotte ein, verzichtet dabei jedoch bewusst auf eine Ausweitung ihrer Gesamtkapazitäten. Wie der Vorstandsvorsitzende Jesper Rungholm am Rande der Generalversammlung der European Regions Airline Association (ERA) in Belfast im Oktober 2026 gegenüber dem Luftfahrtfachmagazin „Air Transport World“ und dem Brancheninformationsdienst „CH-Aviation“ mitteilte, konzentriert sich die Fluggesellschaft aus Kolding ausschließlich auf den Ersatz betagter Flugzeugmuster durch gebrauchte Turboprop-Maschinen des Herstellers ATR sowie Jets der Airbus-A320-Familie. Wachstum um jeden Preis sei für die unabhängige Fluggesellschaft kein Unternehmensziel; der Fokus liege auf der Aufrechterhaltung einer stabilen Flottengröße und betriebswirtschaftlichen Kostenkontrolle im Charter-, Nischen- und Linienverkehr. Schrittweiser Ersatz älterer ATR-Turboprops und Betrieb historischer Seriennummern Im Segment der Turboprop-Flugzeuge sieht sich die Fluggesellschaft in den kommenden drei bis fünf Jahren mit der Ausmusterung mehrerer betagter Maschinen konfrontiert. DAT betreibt auf ihren regionalen Streckennetzen in Skandinavien, Deutschland, Italien und Schottland traditionell eine gemischte Flotte aus ATR 42 und ATR 72. Nach Aussage von Jesper Rungholm befindet sich unter den aktiven Maschinen des Unternehmens womöglich das weltweit älteste noch im kommerziellen Liniendienst eingesetzte Flugzeug dieses Typs. Konkret verwies der Manager auf die Seriennummer MSN 36, eine ATR 42-320 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen OY-JRJ, deren Erstflug bereits auf das Jahr 1986 zurückgeht. Aufgrund des fortschreitenden Alters und der damit verbundenen Instandhaltungskosten strebt das Unternehmen den Erwerb jüngerer Gebrauchtmaschinen der ATR-Baureihen an. Ein Erwerb von fabrikneuen Flugzeugen ab Werk schließt die Führung von DAT aus rein finanziellen Erwägungen aus, da die Kapitalkosten von Neugeräten im typischen Anforderungsprofil regionaler

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DRV: Vizepräsidentin Ulrike Katz kündigt Rücktritt wegen fehlenden Veränderungswillens an

Innerhalb der Führungsebene des Deutschen Reiseverbandes (DRV) kommt es zu einem personellen Umbruch. Ulrike Katz, Vizepräsidentin der Säule E und Vorsitzende des Ausschusses Bildung, hat in einer Mitteilung an die Fachmedien ihren Rückzug aus allen ehrenamtlichen Präsidiums- und Ausschussfunktionen zum 31. Dezember 2026 angekündigt. Die Entscheidung folgt auf anhaltende Differenzen über das Reformtempo und den Stellenwert der assoziierten Mitglieder innerhalb der Verbandsstrukturen. Katz, die im Hauptberuf als Gründerin und Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur Visions Ahead tätig ist, wirft der Verbandsspitze um DRV-Präsident Albin Loidl eine mangelnde Bereitschaft zu tiefgreifenden Modernisierungen vor. Der Rücktritt wirft ein Schlaglicht auf strukturelle Grundsatzfragen des führenden Branchenverbandes der deutschen Reisewirtschaft im Vorfeld des anstehenden DRV-Hauptstadtkongresses in Berlin. Kritik an Verbandsstrukturen und Wahrnehmung der assoziierten Mitglieder Ulrike Katz vertritt die Säule E des Verbandes seit Februar 2023 und wurde vor einem Jahr im Amt bestätigt. Bereits bei ihrer Wiederwahl im Jahr 2025 hatte sie ihre Weiterarbeit an Bedingungen wie Reformbereitschaft, Transparenz und intensiven Dialog geknüpft. Zwar hatte auch der neu gewählte Präsident Albin Loidl Reformen in Aussicht gestellt, aus Sicht von Katz blieben greifbare Ergebnisse jedoch aus. In ihrer Erklärung betonte sie, dass sie bei Tempo, Transparenz und Veränderungswillen keine ausreichenden Fortschritte sehe und die Säule E im Verband nicht als gleichwertiger Teil der Reisewirtschaft wahrgenommen werde. Die Säule E bündelt über 400 assoziierte Mitgliedsunternehmen der Tourismusbranche. Dazu zählen Reiseversicherungen, IT-Dienstleister, Marketing- und PR-Agenturen, ausländische Fremdenverkehrsämter, Ausbildungsstätten sowie Anbieter aus den Bereichen Verkehr, Mietwagen und Mobilität wie etwa der Mietwagen-Broker Sunny Cars. Katz forderte, dass sich die

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Airbus stellt Entscheidungen über Rumpfstreckungen bei A220 und A350 vor dem Jahr 2030 in Aussicht

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant eine Weichenstellung bezüglich der möglichen Entwicklung verlängerter Rumpfvarianten seiner Modellreihen A220 und A350. Wie der Leiter der Zivilflugzeugsparte des Konzerns, Lars Wagner, am 14. Oktober 2026 bei einem Fachmedien-Briefing am Hauptsitz im französischen Toulouse erklärte, werden formelle Beschlüsse über den Start der in der Branche als A220-500 und A350-2000 gehandelten Projekte noch vor Ablauf der aktuellen Fünfjahres-Planungsperiode und somit deutlich vor dem Jahr 2030 fallen. Wagner betonte vor Journalisten, dass seitens internationaler Fluggesellschaften eine eindeutige Nachfrage nach kapazitätsstärkeren Ausführungen beider Baureihen bestehe. Bevor neue Varianten zur Serienreife gebracht werden können, stehen jedoch komplexe Entwicklungsaufgaben im Bereich der Triebwerkstechnik sowie ein Ausbau der bestehenden Fertigungsinfrastruktur an. Markterfordernisse und Überlegungen für eine verlängerte A350-Variante Seit der Produktionseinstellung der Vierstrahler-Modelle Airbus A380 und Boeing 747 äußern mehrere internationale Großfluggesellschaften den Bedarf nach Großraumflugzeugen mit höherer Sitzplatzkapazität. Insbesondere Betreiber auf stark frequentierten Langstreckenverbindungen und an kapazitätsbeschränkten Drehkreuzen verlangen nach Mustern, die oberhalb der aktuellen A350-1000 angesiedelt sind. Lars Wagner verwies darauf, dass Kunden in persönlichen Gesprächen regelmäßig das Interesse an einer gestreckten Ausführung der A350 bekunden. Eine Realisierung einer Großvariante stellt den Hersteller jedoch vor technische Herausforderungen. Für ein Flugzeug der Größenordnung einer potenziellen A350-2000 reicht die Leistung der aktuellen Rolls-Royce-Trent-XWB-97-Triebwerke nicht aus, wenn die gewohnte Reichweite beibehalten werden soll. Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce hatte in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Entwicklung einer leistungsstärkeren Triebwerksgeneration einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren in Anspruch nehmen könnte. Branchenbeobachter verweisen zudem auf die bereits bis weit in die 2030er Jahre

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Prognose bis zum Jahr 2045: Airbus erwartet Verdopplung des globalen Marktes für Luftfahrtdienstleistungen

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus prognostiziert für die kommenden zwei Jahrzehnte ein deutliches Wachstum im weltweiten Markt für Luftfahrtdienstleistungen. Wie das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz am Hauptsitz im französischen Toulouse mitteilte, wird sich das Marktvolumen in diesem Segment zwischen den Jahren 2026 und 2045 voraussichtlich verdoppeln und einen Gesamtwert von geschätzten 420 Milliarden US-Dollar erreichen. Grundlage dieser Berechnung ist eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 3,8 Prozent. Parallel dazu rechnet der Flugzeugbauer mit einer Verdopplung der weltweiten Flotte von Verkehrsflugzeugen auf über 45.500 Maschinen sowie einem Anstieg des jährlichen Passagieraufkommens auf mehr als 10 Milliarden Fluggäste. Um dieses operative Flottenwachstum aufrechtzuerhalten, prognostiziert die Luftfahrtbranche einen zusätzlichen Bedarf von rund 2,44 Millionen Fachkräften, darunter Piloten, Flugbegleiter und Wartungstechniker. Das Wachstum stützt sich dabei im Wesentlichen auf sechs zentrale Marktsegmente, in denen insbesondere digitale Vernetzungen und automatisierte Wartungsabläufe an Bedeutung gewinnen. Personalbedarf und demografische Entwicklung in der Zivilluftfahrt Das prognostizierte Wachstum der globalen Flugzeugflotte bringt erhebliche Personalanforderungen für Fluggesellschaften und Instandhaltungsbetriebe mit sich. Nach den Modellrechnungen von Airbus wird der weltweite kommerzielle Luftfahrtsektor bis zum Jahr 2045 kumuliert mehr als 2,44 Millionen neu ausgebildete Fachkräfte benötigen. Im Einzelnen entfällt der größte Anteil dieser Kapazitätserweiterung auf das Kabinenpersonal, wo voraussichtlich 1,05 Millionen zusätzliche Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter rekrutiert und geschult werden müssen. Im technischen und operativen Bereich rechnet der Hersteller mit einem Bedarf an rund 730.000 Instandhaltungstechnikern sowie 660.000 neuen Pilotinnen und Piloten. Cristina Aguilar Grieder, Vize-Präsidentin für Kundenservice bei Airbus, wies in Toulouse darauf hin, dass die Bereitstellung dieser Kapazitäten eine Modernisierung der

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Kanadische Luftfahrtbehörde ordnet verpflichtende Sonderwartung für Airbus A220 an

Die kanadische Zivilluftfahrtbehörde Transport Canada hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung für Verkehrsflugzeuge der Baureihen Airbus A220-100 und A220-300 erlassen. Die behördliche Maßnahme ist die direkte Reaktion auf einen Sicherheitszwischenfall im Flugbetrieb, bei dem sich der linke Schubhebel im Cockpit eines A220 während des Fluges nicht mehr aus einer hohen Triebwerksleistungsstellung zurücknehmen ließ. Technische Untersuchungen ergaben, dass sich ein internes Nockenelement im Mechanismus der Schubumkehr-Sperre gelöst und den Hebel mechanisch blockiert hatte. Als Ursache identifizierten die Ermittler ein unzureichendes Anzugsdrehmoment bei der werksseitigen Montage des Bauteils. Betreiber der betroffenen Flugzeugmuster sind nun verpflichtet, innerhalb der nächsten 1.100 Flugstunden eine Inspektion sowie den Austausch oder die Instandsetzung der betroffenen Schubhebel-Baugruppen durchzuführen, um das Risiko weiterer Steuerungsblockaden zu verhindern. Untersuchungsergebnisse zur mechanischen Blockade im Cockpit Der Auslöser für die behördliche Intervention war ein Zwischenfall während eines regulären Fluges, bei dem die Besatzung nach dem Steigflug feststellte, dass der linke Schubhebel mechanisch verklemmt war. Das betroffene Triebwerk verblieb dadurch in einer hohen N1-Leistungsstufe, die die Drehzahl des Niederdruckverdichters definiert. Den Piloten war es vorübergehend nicht möglich, die Triebwerksleistung manuell über die gewohnte Hebelbewegung auf den Leerlauf oder eine verringerte Reiseflugleistung zurückzusetzen. Die darauffolgende technische Demontage der Schubhebelkonsole durch Untersuchungsteams förderte den genauen Schadensmechanismus zutage. Innerhalb der Konsolenmechanik befindet sich ein Nockenelement, das als physikalischer Stopp dient und verhindert, dass die Schubumkehr im normalen Flugbetrieb versehentlich aktiviert werden kann. Dieses Element hatte sich aus seiner vorgesehenen Verankerung gelöst, weil eine Befestigungsschraube bei der Herstellung oder Fertigung nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen worden war. Das gelockerte Bauteil

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Behörden in den VAE nehmen zwei weitere Piloten im Fall Flydubai 1073 fest

Die Ermittlungen zu dem vereitelten mutmaßlichen Terroranschlag an Bord eines Passagierflugzeugs der Fluggesellschaft Flydubai weiten sich auf internationaler Ebene aus. Wie übereinstimmende Medienberichte aus Süd- und Vorderasien sowie Behördenangaben bestätigen, haben Sicherheitskräfte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) am 3. Oktober 2026 zwei weitere Flugkapitäne beziehungsweise Copiloten der Fluggesellschaft festgesetzt. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um Staatsbürger der Malediven, die nach bisherigen Erkenntnissen in enger beruflicher und privater Verbindung zu dem 29-jährigen Hauptverdächtigen Hamam Al-H. standen. Dem omanischen Ersten Offizier Al-H. wird vorgeworfen, am 30. September 2026 während des Flugs FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv den Flugkapitän im Cockpit mit einer Notfall-Axt angegriffen zu haben, um die Kontrolle über die Boeing 737 MAX 8 an sich zu reißen und das Flugzeug über der israelischen Metropole gezielt zum Absturz zu bringen. Während der verletzte indische Kapitän Smit Machchhar und eingreifende Passagiere die Katastrophe verhindern konnten, prüfen die Ermittlungsbehörden nun das Ausmaß eines womöglich im Hintergrund geknüpften Netzwerks. Verlauf des Zwischenfalls im Luftraum über dem Nahen Osten Der Vorfall an Bord der Boeing 737 Max 8 mit der Flugnummer FZ1073 ereignete sich am 30. September 2026 auf dem regulären Linienkurs von Dubai nach Tel Aviv. An Bord der Maschine befanden sich 174 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter mehrheitlich israelische Staatsbürger. Während des Reiseflugs nutzte der Erste Offizier Hamam Al-H. einen Moment, in dem er sich allein im Cockpit wähnte oder den Kapitän überraschen konnte, um die Tür der Pilotenkabine von innen zu verriegeln. Anschließend griff er den indischen Flugkapitän Smit

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Japan Airlines ordert bis zu 26 Embraer E190-E2 für die Tochtergesellschaft J-AIR

Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) hat am 14. Oktober 2026 den Kauf von bis zu 26 Regionaljets des Typs Embraer E190-E2 bekanntgegeben. Die Festbestellung umfasst 16 Flugzeuge sowie Optionen für weitere 10 Maschinen. Die Auslieferungen sollen im Geschäftsjahr 2029 beginnen und dienen dem schrittweisen Ersatz der bisherigen E170- und E190-Flotte der Tochtergesellschaft J-AIR. Vom zentralen Drehkreuz auf dem Osaka International Airport (Itami) aus bedient die Fluggesellschaft ein dichtes Streckennetz über die japanischen Haupt- und Nebeninseln, das von Memanbetsu auf Hokkaidō im Norden bis zu den Amami-Inseln in der Präfektur Kagoshima im Süden reicht. Mit dieser Flottenentscheidung reagiert der Konzern auf grundlegende Marktveränderungen im japanischen Inlandsverkehr, darunter den strukturellen Rückgang von Geschäftsreisen, den demografischen Wandel sowie steigende Betriebskosten infolge von Inflation und Währungsschwankungen. Marktdynamik und demografische Herausforderungen im japanischen Binnenverkehr Die Erneuerung der Regionalflotte erfolgt vor dem Hintergrund anspruchsvoller Rahmenbedingungen im japanischen Luftverkehrsmarkt. Das Segment der Inlandsflüge verzeichnet seit längerer Zeit eine Veränderung des Passagierprofils. Der klassische Geschäftsreiseverkehr zeigt ein verändertes Nachfrageverhalten, während die langfristigen demografischen Entwicklungen in Japan zu einem Bevölkerungsrückgang in zahlreichen ländlichen Regionen führen. Gleichzeitig belasten gestiegene Rohstoffpreise, höhere Importkosten aufgrund des schwachen Yen sowie die allgemeine Teuerung die Ertragslage der Fluggesellschaften. Im Rahmen des Unternehmenskonzepts „JAL Group Management Vision 2035“ zielt der Konzern darauf ab, die Wirtschaftlichkeit seines Inlandsnetzes dauerhaft abzusichern. Das regionale Streckennetz gilt in Japan als wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur, da zahlreiche Inseln und abgelegene Präfekturen auf regelmäßige Flugverbindungen zur Anbindung an die Wirtschaftszentren angewiesen sind. Der Einsatz der E190-E2 ist darauf ausgelegt,

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