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Airbus bereitet Entscheidung über Ausbau der A350-Montagekapazitäten vor

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus befindet sich im Entscheidungsprozess über eine schrittweise Aufstockung seiner Fertigungskapazitäten für das Langstreckenmodell A350. Wie der Leiter der Zivilflugzeugsparte, Lars Wagner, am 14. Oktober 2026 bei einem Pressebriefing am Hauptsitz im französischen Toulouse mitteilte, erfordert die anhaltend hohe Nachfrage internationaler Fluggesellschaften eine Ausweitung der monatlichen Produktionsraten. Eine Erhöhung der Schlagzahl über die bestehenden baulichen Grenzen hinaus mache den Aufbau einer zusätzlichen Endmontagelinie sowie erweiterte Zulieferstrukturen unumgänglich. Die formalen Beschlüsse zur Bewilligung der erforderlichen Milliardeninvestitionen müssen vom Verwaltungsrat des Konzerns verabschiedet werden. Parallel prüft das Unternehmen das Marktpotenzial für verlängerte Rumpfvarianten der Modellreihen A350 und A220, während der laufende Betrieb weiterhin von Störungen in den globalen Zulieferketten und Engpässen bei Triebwerkslieferungen geprägt bleibt. Kapazitätsgrenzen der bestehenden Endmontage und Erweiterungspläne Die bestehende Endmontageinfrastruktur für die A350-Familie im Werk Toulouse ist technisch darauf ausgelegt, eine Ausbringung von maximal 12 bis 13 Flugzeugen pro Monat zu bewältigen. Im Rahmen der Finanzergebnisse vom Juli 2026 hatte der Hersteller sein Ziel bekräftigt, bis zum Jahr 2028 eine monatliche Auslieferungsrate von 12 Maschinen der Reihe A350 zu erreichen. Lars Wagner bezeichnete eine darüber hinausgehende Anhebung der Fertigungsfrequenz angesichts des gefüllten Auftragsbuchs als unvermeidlich. Um eine Zielmarke von mehr als 12 Einheiten pro Monat operativ umzusetzen, reicht die Optimierung bestehender Abläufe in den Werkshallen nicht mehr aus. Der Konzern müsste eine weitere Fertigungslinie errichten, was erhebliche Investitionen in Hallenkapazitäten, automatisierte Niet- und Montageroboter sowie Logistikinfrastruktur nach sich zieht. Vor einer offiziellen Freigabe durch den Verwaltungsrat stehen jedoch eingehende Wirtschaftlichkeitsprüfungen an, um eine Überkapazität bei

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Flottenmodernisierung: Aida Cruises bezieht Hyperion-Klasse in Umbauprogramm ein

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises weitet sein langfristig angelegtes Flottenmodernisierungsprogramm mit der Bezeichnung „Aida Evolution“ auf eine weitere Schiffsklasse aus. Wie das Management im Rahmen einer Medienrunde im Oktober 2026 bekanntgab, werden in einer dritten Phase des Programms die beiden Schiffe Aida Perla und Aida Prima grundlegend umgebaut und modernisiert. Damit gehen zwei vergleichsweise junge Flottenmitglieder der sogenannten Hyperion-Klasse, die in den Jahren 2016 und 2017 in Dienst gestellt wurden, in die Werft. Die Aida Perla wird vom 2. April bis zum 2. Mai 2027 umgebaut, während das Schwesterschiff Aida Prima vom 21. April bis zum 21. Mai 2028 folgen soll. Nach Unternehmensangaben belaufen sich die Investitionen auf rund 100 Millionen Euro pro Schiff. Bis zum Jahr 2028 umfasst das Gesamtprogramm damit insgesamt neun Einheiten der bestehenden Flotte. Zeitplan der Modernisierungsphasen und Einbindung der Werftstandorte Die Durchführung der Umbauarbeiten für die dritte Phase wurde an die französische Reparaturwerft Chantier Naval de Marseille vergeben. Das Investitionsprogramm gliedert sich in mehreren Etappen: Die erste Phase mit den älteren Einheiten der Sphinx-Klasse – Aida Diva, Aida Luna und Aida Bella – ist bereits abgeschlossen. In der zweiten Phase folgen die Einheiten Aida Mar vom 1. November bis zum 20. Dezember 2026, Aida Blu vom 24. Januar bis zum 14. März 2027, Aida Sol vom 24. Oktober bis zum 12. Dezember 2027 sowie Aida Stella vom 23. Januar bis zum 12. März 2028. Mit dem Abschluss des Modernisierungsprogramms im Frühjahr 2028 bereitet die Reederei den Übergang zu ihren nächsten Flottenneubauten vor. Bei der italienischen

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Ryanair: Expansion trotz gezieltem Streckenabbau

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair baut ihre Marktposition im europäischen Luftverkehr trotz punktueller Streichungen und Standortrückzüge weiter aus. Aus aktuellen Fahrplandaten des Luftfahrtdatenanalysten OAG für das Jahr 2026 geht hervor, dass der Anbieter im Durchschnitt täglich 3.272 Flugbewegungen absolviert. Dies entspricht einer Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt einen historischen Rekordwert dar. Ryanair stellt inzwischen etwa jeden sechsten Kurzstreckenflug auf dem europäischen Kontinent bereit. Durch den flächendeckenden Einsatz von Flugzeugen der Baureihen Boeing 737-800 und Boeing 737 Max 8-200 stieg die durchschnittliche Kapazität pro Flug auf 191 Sitzplätze, was einen Marktanteil von 18 Prozent am gesamten europäischen Sitzplatzangebot auf der Kurzstrecke bedeutet. Das Erreichen dieser Größenordnung basiert auf einer flächendeckenden Kostenoptimierung je Sitzplatzkilometer, mit der das Unternehmen niedrigere Ticketpreise ermöglicht und die Gesamtnachfrage stimuliert. Streckeneinstellungen und Rückzug von zwölf Flughäfen im Jahr 2026 Trotz des Gesamtwachstums offenbart die Analyse des Flugplans, dass sich die Fluggesellschaft im Laufe des Jahres 2026 von insgesamt zwölf Flughäfen vollständig zurückgezogen hat oder den Betrieb dort bis Ende Oktober 2026 einstellen wird. Diese Bereinigungen betreffen Märkte, in denen die Fluggesellschaft entweder nur sehr kleine Betriebseinheiten unterhielt oder bei denen gestiegene Entgelte sowie geopolitische Rahmenbedingungen den wirtschaftlichen Betrieb beeinträchtigten. Reine Basisschließungen, bei denen der Flughafen weiterhin von Flugzeugen anderer Standorte angeflogen wird – wie im Fall des Flughafens Berlin Brandenburg –, sind in dieser Betrachtung nicht enthalten. Bereits im Januar 2026 stellte Ryanair die einzige Verbindung nach Vigo in Spanien ein. Im März 2026 folgten die Einstellung der Dienste nach Clermont-Ferrand in Frankreich, Asturias

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Finanzierungssorgen: Diskrepanzen über Gespräche zwischen Air Asia und der malaysischen Regierung

Der malaysische Billigfluganbieter Air Asia führt Berichten zufolge Sondierungsgespräche mit staatlichen Stellen über eine mögliche Unterstützung bei anstehenden Kapitalbeschaffungsmaßnahmen. Wie Branchenkreise im Oktober 2026 berichteten, stehen Beratungen über Garantien oder strukturelle Hilfen des malaysischen Staates im Raum, um geplante Finanzierungsrunden der Muttergesellschaft abzusichern. AirAsia-Mitbegründer Tony Fernandes bestätigte Treffen mit hochrangigen Vertretern des Finanz- und des Verkehrsministeriums in Kuala Lumpur Ende September 2026, dementierte jedoch das Ersuchen um direkte Finanzhilfen oder Rettungspakete des Staates. Die Gespräche hätten sich vielmehr auf die allgemeinen Betriebskosten in der Zivilluftfahrt, Flughafenentgelte und operative Rahmenbedingungen bezogen. Fernandes betonte, dass die Fluggesellschaft eine Kapitalaufstockung auch ohne staatliche Beihilfen bewerkstelligen könne, direkte Unterstützung des Staates im Bedarfsfall jedoch nicht ablehnen würde. Der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke widersprach indessen Darstellungen über direkte Verhandlungen seines Hauses und erklärte, in den vorangegangenen Wochen habe es keine Treffen oder Vereinbarungen zwischen dem Verkehrsministerium und AirAsia gegeben. Finanzielle Konsolidierung und Druck durch hohe Treibstoffkosten Die Debatte über staatliche Rückhaltemaßnahmen fällt in eine Phase erhöhter finanzieller Anspannung für den malaysischen Luftfahrtkonzern. Steigende Kerosinpreise im zweiten Quartal 2026 sowie Währungsverluste belasteten die Ertragslage der Gruppe erheblich. Für das vorausgegangene Quartal wies das Unternehmen einen Nettoverlust von umgerechnet rund 204 Millionen US-Dollar (831 Millionen Ringgit) aus. Die flüssigen Mittel und Bankguthaben lagen zum Bilanzstichtag bei knapp 234 Millionen US-Dollar. Um die Bilanzstruktur nachhaltig zu festigen und anstehende Verbindlichkeiten zu bedienen, strebt die Airline-Gruppe die Einwerbung von neuem Kapital in Höhe von bis zu einer Milliarde US-Dollar über internationale Anleihe- und Kreditmärkte an. Die Konsolidierungsstrategie sieht zudem

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US-Parlamentarier fordern Schutz von Beschäftigtendaten beim Verkauf von Spirit-Airlines-Archiven an Google

Der geplante Verkauf von umfangreichen internen Unternehmens- und Beschäftigtenbeständen der insolventen US-Fluggesellschaft Spirit Airlines an den US-Technologiekonzern Google hat im US-Kongress parteiübergreifenden Widerstand hervorgerufen. Über 120 Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses, angeführt von Senatorin Elizabeth Warren und dem Abgeordneten Steven Horsford, haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an Google sowie an die zuständigen Regierungsstellen gewandt, um den Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Luftfahrtbeschäftigten einzufordern. Der Vorstoß betrifft die verhandelte Übernahme interner Datensätze im Wert von rund 10 Millionen US-Dollar, die Google zur Schulung und Optimierung von Systemen der künstlichen Intelligenz (KI) nutzen möchte. Das Datenpaket entstammt der Abwicklung des Billigfliegers und umfasst hunderte Millionen interner E-Mails, Chat-Protokolle, Kalendereinträge und Personalakten der ehemaligen Belegschaft. Umfang des Datenpakets und Auktion im Rahmen des Insolvenzverfahrens Der Streitfall ist Teil der Abwicklung von Spirit Airlines, nachdem die Fluggesellschaft im Mai 2026 den Flugbetrieb endgültig einstellen musste. Im Zuge des gerichtlichen Liquidationsprozesses wurden die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens – darunter auch die digitalen Datenbestände – zur Erlöserzielung im Rahmen einer Insolvenzauktion angeboten. Google ging aus diesem Bietverfahren im August 2026 mit einem Gebot von 10 Millionen US-Dollar als Höchstbietender hervor. Das fragliche Datenvolumen besitzt eine erhebliche Dimension und spiegelt den gesamten betrieblichen Ablauf der Fluggesellschaft wider. Es enthält schätzungsweise 100 Millionen E-Mails, 500 Millionen Nachrichten aus der internen Kommunikationssoftware Microsoft Teams, operative Tabellenkalkulationen, Dienstpläne sowie detaillierte Aufzeichnungen über Arbeitsabläufe, Personalentscheidungen und Kundenreklamationen. Für Technologieunternehmen stellt ein derartiger Satz an unstrukturierter Unternehmenskommunikation ein wertvolles Trainingsfundament dar, um KI-Anwendungen für betriebswirtschaftliche Prozesse, Kundenservice-Systeme und automatisierte Arbeitsabläufe

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Schließung der Ryanair-Basis: BER-Führung kündigt Sparkurs an

Der angekündigte Teilrückzug der irischen Fluggesellschaft Ryanair vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) führt beim Betreiber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bereits im laufenden Geschäftsjahr zu sinkenden Passagierzahlen. Wie die Vorsitzende der Geschäftsführung, Aletta von Massenbach, in Berlin bekanntgab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2026 mit einem Aufkommen von rund 25,7 Millionen Passagieren, nachdem im Vorjahr 2025 noch 26,1 Millionen Fluggäste registriert worden waren. Massenbach bezeichnete diese Dämpfung explizit als direkten Ryanair-Effekt. Für das darauffolgende Jahr 2027 wird eine weitere Abschwächung der Verkehrszahlen auf 25,0 bis 25,2 Millionen Passagiere prognostiziert, womit der Flughafen weit unter den ursprünglichen Erwartungen von bis zu 27 Millionen Fluggästen verbleibt. Um den finanziellen Folgen des Kapazitätsabbaus entgegenzuwirken, hat das Management ein Maßnahmenpaket zur Einsparung von Sach- und Betriebskosten sowie zur Verschiebung geplanter Sachinvestitionen auf den Weg gebracht. Schließung der Ryanair-Basis und Einschränkungen im Flugangebot Die Schließung der operativen Basis der Fluggesellschaft Ryanair am BER erfolgt zum 24. Oktober 2026. Damit zieht der irische Anbieter seine bisher am Hauptstadtflughafen stationierten sieben Flugzeuge samt der dazugehörigen Cockpit- und Kabinenbesatzungen ab. Obwohl Ryanair die Bundeshauptstadt auch künftig im Zielnetz behalten und über Flüge von anderen europäischen Standorten ansteuern wird, halbiert sich das bisherige Flugangebot des Anbieters am Standort Berlin Brandenburg. Dieser Schritt bedeutet für den Flughafen BER den Verlust von schätzungsweise 2,5 Millionen Sitzplätzen pro Jahr. Nach Angaben von Aletta von Massenbach kann dieser erhebliche Wegfall an Kapazitäten zwar von anderen am Standort vertretenen Fluggesellschaften teilweise abgepuffert, jedoch keineswegs vollständig kompensiert werden. Die Flughafengesellschaft reagiert auf den Ausfall der

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US-Flugzeugbauer hinkt Marktführer Airbus trotz hoher Monatsbestellungen hinterher

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing hat in den ersten drei Quartalen des Jahres 2026 insgesamt 475 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden übergeben. Dies entspricht einer Steigerung um acht Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen am 13. Oktober 2026 im Rahmen seiner vorläufigen Quartalsmeldung mitteilte, bildet der Wiederanstieg der Auslieferungen in der Schmalrumpf-Baureihe 737 das wesentliche Fundament für diesen Zuwachs. Trotz dieser leichten operativen Erholung verbleibt der US-Hersteller jedoch mit deutlichem Abstand hinter seinem europäischen Konkurrenten Airbus, der im gleichen Zeitraum bis Ende September 2026 547 Maschinen auslieferte. Um das Vorjahresergebnis von 600 zivilen Luftfahrzeugen zu übertreffen, benötigt Boeing im vierten Quartal 2026 die Übergabe von mindestens 126 Flugzeugen, nachdem im dritten Quartal 161 Maschinen an Kunden übergeben wurden. Detailentwicklung der Baureihen und Quartalsbilanz Den Hauptanteil an den erhöhten Auslieferungszahlen der ersten neun Monate 2026 trug die 737-Familie. Die Übergaben in diesem Segment stiegen von 330 Einheiten im Vergleichszeitraum des Jahres 2025 auf nunmehr 367 Maschinen. Bei den Großraumflugzeugen verlief die Entwicklung uneinheitlich. Die Auslieferung des Langstreckenmusters 787 Dreamliner stagnierte nahezu unverändert bei 62 Flugzeugen nach 61 Einheiten im Vorjahr. Bei der Großraum-Baureihe 777 verzeichnete Boeing hingegen einen Rückgang von 29 auf 20 ausgelieferte Einheiten. Im Segment der 767-Fracht- und Spezialmaschinen stiegen die Übergaben von 20 auf 26 Flugzeuge. Das dritte Quartal 2026 bewegte sich mit 161 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen auf dem Niveau des Vorjahresquartals, in dem 160 Maschinen übergeben worden waren. Das Quartalsergebnis umfasste im Einzelnen 124 Maschinen der 737-Reihe, 22 Flugzeuge des Typs 787, zehn Einheiten der Baureihe 767

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Schweizer Passagiermaschine leitet wegen medizinischem Notfall Landung in Hamburg ein

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Morgen des 14. Oktober 2026 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Hamburg durchgeführt. Das Verkehrsflugzeug vom Typ Airbus A320 befand sich auf dem regulären Flug LX 1249 von der schwedischen Hauptstadt Stockholm nach Zürich, als es im norddeutschen Luftraum zu einem gesundheitlichen Notfall bei einem der Passagiere kam. Um eine unverzügliche medizinische Erstversorgung am Boden zu ermöglichen, entschied sich die Cockpitbesatzung zur Abgabe eines zivilen Notsignals und beantragte bei der Deutschen Flugsicherung die Priorisierung für eine Landung auf dem Flughafen Hamburg Helmut Schmidt. Die Maschine landete kurz darauf ohne Komplikationen in Hamburg. Der betroffene Fluggast wurde am Rollfeld umgehend an die bereitstehenden Rettungskräfte übergeben und zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert. Ablauf des Vorfalls im norddeutschen Luftraum Der Linienflug war am frühen Morgen auf dem Flughafen Stockholm/Arlanda gestartet und befand sich auf der Reiseflughöhe in Richtung der Schweiz, als die Kabinenbesatzung die Cockpitcrew über die plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eines Reisenden informierte. Nach Prüfung der Lage und Rücksprache über den medizinischen Beratungsdienst der Fluggesellschaft leiteten die Piloten das Standardprotokoll für medizinische Notfälle an Bord ein. Um den Zeitverlust bis zum Erreichen eines geeigneten Ausweichflughafens auf ein Minimum zu reduzieren, setzte das Cockpit das zivile Notsignal PAN-PAN oder den Transpondercode für Dringlichkeit ab. Dieses Verfahren signalisiert den Lotsen der Flugsicherung eine akut behandlungsbedürftige Lage an Bord, ohne dass eine unmittelbar strukturgefährdende Notlage für das Luftfahrzeug selbst vorliegt. Die Fluglotsen räumten der Maschine daraufhin eine direkte Anflugroute auf die Landebahn des

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US-Kongressabgeordnete fordern Stopp eines neuen Flugsicherungssystems in Washington

Mehr als zwei Dutzend Mitglieder des US-Kongresses haben die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) aufgefordert, den Testbetrieb eines neuartigen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Flugsicherungssystems im Ballungsraum Washington umgehend auszusetzen. Die Abgeordneten begründen ihren Vorstoß mit fehlenden Nachweisen über umfassende Sicherheitstests, unzureichenden Informationen zur Schulung des Fluglotsenpersonals sowie ungeklärten Fragen zur Haftung bei potenziellen Zwischenfällen. Das betroffene System mit der Bezeichnung Strategic Management of Airspace, Routes and Trajectories (SMART) war am 21. September 2026 für den begrenzten Betrieb an den drei Großflughäfen Ronald Reagan Washington National (DCA), Washington Dulles International (IAD) und Baltimore/Washington International Thurgau Marshall (BWI) freigegeben worden. In einem offiziellen Beschwerdebrief an US-Verkehrsminister Sean Duffy und FAA-Administrator Bryan Bedford verlangen die Parlamentarier transparente Nachweise über die Zuverlässigkeit der Software, bevor eine künftige Ausweitung auf das gesamte US-Bundesgebiet erwogen werden kann. Funktionsweise der SMART-Software und operative Ausrichtung Das Softwarepaket SMART, das von dem Technologieunternehmen Air Space Intelligence in Zusammenarbeit mit der FAA entwickelt wird, dient als Vorläufer für die schrittweise Erneuerung der gesamten Verkehrsflusssteuerung im US-Luftraum. Die Anwendung bündelt rund 200 unterschiedliche Datenströme in Echtzeit, darunter meteorologische Daten, aktuelle Flugrouten, Auslastungsprognosen, Kapazitätsengpässe an den Terminals sowie die personelle Besetzung der regionalen Kontrollzentren. Auf Basis dieser Parameter erstellt das System automatisierte Projektionen über drohende Überlastungen im Luftraum und schlägt den Verkehrsleitern frühzeitige Anpassungen von Flugrouten und Abflugzeiten vor. Durch diese präventiven Routen- und Zeitkorrekturen sollen Verspätungsketten gar nicht erst entstehen und die vorhandenen Luftraumkapazitäten effizienter ausgenutzt werden. Die FAA betont in ihren Veröffentlichungen, dass die künstliche Intelligenz die menschlichen Fluglotsen keineswegs

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Flughafen Riad bleibt nach tödlichen Angriffen auf unbestimmte Zeit geschlossen

Die Zivilluftfahrtbehörde des Königreichs Saudi-Arabien (General Authority of Civil Aviation, GACA) hat den Flugbetrieb am King Khalid International Airport in der Hauptstadt Riad bis auf Weiteres ausgesetzt. Grund für die Verlängerung der Schließung sind die schweren Raketen- und Drohnenangriffe der jemenitischen Huthi-Miliz vom vergangenem Wochenende, die erhebliche Schäden an den Terminalstrukturen verursachten und zahlreiche Todesopfer sowie Verletzte forderten. Obwohl ursprünglich eine schrittweise Wiederaufnahme des Flughafenbetriebs für Dienstag angedacht war, gaben die Behörden keinen verbindlichen Termin für die Öffnung bekannt. Vertreter aus Branchenkreisen rechnen damit, dass die Schließung mindestens bis Donnerstag andauern wird, während die Infrastruktur einer umfassenden Sicherheits- und Schadensanalyse unterzogen wird. Die Aussetzung hat dazu geführt, dass rund 82 Prozent aller geplanten Flugverbindungen von und nach Riad gestrichen wurden. Anhaltende Angriffe und Opfersituation auf dem Hauptstadthafen Die Schließung des Flughafens erfolgte unmittelbar nach einem verheerenden Angriff am Samstag, 10. Oktober 2026, bei dem ein Flugkörper direkt im Bereich des Passagierterminals einschlug. Bei dieser Welle verstarben nach behördlichen Angaben 13 Personen, und mehr als 300 Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Vorfall gilt als der folgenschwerste direkte Schlag gegen eine zivile Luftfahrtinfrastruktur in Saudi-Arabien seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Todesopfern zählen nach Angaben der Regierungsstellen neben saudi-arabischen Staatsbürgern auch ausländische Fluggäste und Abfertigungskräfte, unter anderem aus den USA, Ägypten, Bangladesch, Syrien und Pakistan. Am nachfolgenden Sonntag, 11. Oktober 2026, kam es zu einem erneuten Folgebeschuss. Ein unidentifiziertes Geschoss schlug in das Terminal 4 ein und löste dort einen Brand aus. Bei diesem Vorfall kam ein pakistanischer Staatsbürger ums

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