
Beinahekollision am Flughafen Charlotte Douglas: Sicherheitsmängel am Boden rücken in den Fokus
Die Serie besorgniserregender Zwischenfälle auf US-amerikanischen Flughäfen setzt sich fort und löst eine intensive Debatte über die Sicherheitsprotokolle im Bodenbetrieb aus. Am Mittwochmorgen entging ein Passagierjet der American Airlines am Charlotte Douglas International Airport nur knapp einer Kollision mit einem Fahrzeug der Flughafenverwaltung. Während das Flugzeug auf einem Rollweg manövrierte, kreuzte ein Servicetruck unvorhergesehen dessen Fahrweg, was die Piloten zu einer Notbremsung zwang. Dieser Vorfall ereignete sich nur einen Monat nach dem katastrophalen Absturz von Air Canada Express Flug 8646 am New Yorker Flughafen LaGuardia, bei dem beide Piloten ums Leben kamen, und reiht sich ein in eine Kette ähnlicher Beinaheunfälle an großen Drehkreuzen wie Los Angeles. Obwohl bei dem aktuellen Vorzug in Charlotte keine Personen verletzt wurden und kein Sachschaden entstand, werfen die Aufzeichnungen des Funkverkehrs Fragen zur Koordination zwischen Tower, Bodenfahrzeugen und Flugzeugen auf. Experten warnen, dass die zunehmende Dichte des Flugverkehrs und personelle Engpässe in der Flugsicherung das Risiko für solche Zwischenfälle erhöhen, während die Politik mit neuen gesetzlichen Anforderungen an die technologische Ausstattung der Cockpits reagiert. Details zum Zwischenfall in Charlotte Der Vorfall am Mittwochmorgen ereignete sich in einer Phase des Rollbetriebs, in der das Flugzeug der American Airlines bereits Fahrt aufgenommen hatte. Laut Auswertungen von Flugdaten bewegte sich die Maschine mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Meilen pro Stunde, als ein weiß-schwarzer Lastwagen der Flughafenoperationen unmittelbar vor dem Bug des Flugzeugs den Rollweg passierte. Der zuständige Pilot äußerte über Funk deutliche Kritik an dem Manöver des Bodenfahrzeugs und forderte eine sofortige Meldung des Vorfalls an








