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Boeing veräußert drei Tochtergesellschaften an Archer Aviation

Der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing strukturiert seine Aktivitäten im Bereich der elektrischen Senkrechtstarter und der digitalen Luftfahrtinfrastruktur um. Wie aus aktuellen Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, veräußert das Unternehmen seine drei auf autonome Flugsysteme und Luftraumsteuerung spezialisierten Tochtergesellschaften Wisk Aero, SkyGrid und Insitu an den Entwickler Archer Aviation. Im Gegenzug erhält Boeing eine strategische Minderheitsbeteiligung an Archer Aviation in Höhe von 19,75 Prozent der Class-A-Stammaktien. Die Vereinbarung beinhaltet zudem Optionen zum Erwerb weiterer Aktienanteile innerhalb der kommenden vier Jahre. Ziel der Transaktion ist der Aufbau einer gemeinsamen technologischen Plattform für künstliche Intelligenz und autonome Steuerungssysteme in den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung. Der Schritt markiert eine Konsolidierung im Markt für urbane Luftmobilität, in dem etablierte Luftfahrtkonzerne zunehmend Kooperationen mit spezialisierten Entwicklerfirmen eingehen. Details der Transaktionsstruktur und Beteiligungsverhältnisse Die Vereinbarung zwischen Boeing und Archer Aviation sieht die vollständige Übertragung der Geschäftsanteile von drei bisherigen Boeing-Töchtern vor. Dazu gehört Wisk Aero, ein Entwickler von autonomen, elektrisch angetriebenen Flugtaxis, den Boeing zuvor vollständig übernommen hatte. Ebenfalls übertragen wird SkyGrid, ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung von Softwarelösungen für das unbemannte Luftraummanagement und die Integration autonomer Fluggeräte in den kontrollierten Luftraum. Als dritter Baustein geht Insitu an Archer über, ein etablierter Hersteller von unbemannten Aufklärungssystemen und Drohnen für militärische sowie kommerzielle Anwendungen. Durch die Begebung neuer Aktien überlässt Archer Aviation dem Luftfahrtkonzern einen Anteil von knapp einem Fünftel an seinem Stammkapital. Die vertraglich verankerten Aktienoptionen räumen Boeing das Recht ein, diesen Anteil über einen Zeitraum von vier Jahren aufzustocken, falls definierte Entwicklungsmeilensteine erreicht werden oder zusätzlicher

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Alliance reagiert auf geändertes Wet-Lease-Abkommen mit Qantas

Die australische Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines leitet Maßnahmen zur Anpassung ihrer Betriebs- und Organisationsstrukturen ein. Anlass für diesen Schritt ist die Überarbeitung der bestehenden Wet-Lease-Vereinbarung mit der nationalen Fluggesellschaft Qantas. Die Führung von Alliance Airlines reagierte damit auf eine temporäre Aussetzung des Handels mit den Aktien des Unternehmens an der australischen Wertpapierbörse Australian Securities Exchange. Die Börsenaufsicht hatte detaillierte Erläuterungen zu den erwarteten finanziellen Auswirkungen der Vertragsanpassung angefordert, nachdem das Unternehmen zuvor substanzielle Ertragsverbesserungen angedeutet hatte. In einer anschließenden Stellungnahme bezifferte Alliance Airlines den erwarteten bereinigten Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2027 auf einen Korridor zwischen 55 Millionen und 60 Millionen Australischen Dollar. Dies entspricht einem Betrag von umgerechnet etwa 38,8 Millionen bis 42,4 Millionen US-Dollar. Die Anpassungen umfassen sowohl betriebliche Neuordnungen als auch organisatorische Umstrukturierungen innerhalb der Fluggesellschaft. Überarbeitung der Kooperation mit Qantas und betriebliche Anpassungen Die Partnerschaft zwischen Alliance Airlines und Qantas bildet seit Jahren einen zentralen Baustein im australischen Regional- und Zubringerverkehr. Im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen stellt Alliance Airlines Flugzeuge einschließlich Besatzung, Wartung und Versicherung für den Flugbetrieb von Qantas bereit. Die vertraglichen Anpassungen führen nun dazu, dass Alliance Airlines ihre Kapazitäten neu ausrichtet und an die veränderte Nachfragestruktur der Hauptauftraggeberin anpasst. Die Fluggesellschaft bezeichnet diese Maßnahmen als eine Anpassung der Unternehmensgröße an das geänderte Geschäftsvolumen. Ziel ist es, die Auslastung der Flotte zu optimieren und die betrieblichen Fixkosten an die reduzierten oder neu strukturierten Flugstundenkontingente anzupassen. Welche konkreten Flugzeugmuster oder Streckennetze von den Kapazitätsverschiebungen betroffen sind, hängt von den jeweiligen operativen Richtlinien ab, die im Rahmen des revidierten

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Korean Air und Asiana Airlines beschließen Fusionsvereinbarung für den Zusammenschluss im Dezember 2026

Der bevorstehende Zusammenschluss der beiden größten südkoreanischen Luftfahrtgesellschaften Korean Air und Asiana Airlines hat die entscheidenden gesellschaftsrechtlichen Hürden genommen. Am 12. August 2026 stimmte der Vorstand von Korean Air der Fusionsvereinbarung zu und erfüllte damit die gesetzlichen Bedingungen für eine Zusammenlegung nach Artikel 527-3 des südkoreanischen Handelsgesetzes. Am selben Tag sicherten sich die Verantwortlichen von Asiana Airlines die breite Zustimmung ihrer Eigentümer: Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, bei der 81,86 Prozent des stimmberechtigten Kapitals vertreten waren, votierten 99,3 Prozent der anwesenden Aktionäre für den Fusionsvertrag. Mit diesen Beschlüssen ist die im Mai 2026 von beiden Führungsgremien unterzeichnete Vereinbarung offiziell ratifiziert. Der Vollzug und die finale Eintragung der Unternehmensfusion sind nach dem Abschluss verbleibender Gläubigerfristen sowie organisatorischer Formalitäten für den 17. Dezember 2026 terminiert. Die Zusammenlegung formiert einen der weltweit größten Luftverkehrskonzerne im asiatisch-pazifischen Raum. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen und regulatorische Genehmigungen Die Zustimmungen der Aktionäre und des Vorstands markieren den Abschluss eines vielschichtigen Genehmigungsverfahrens, das sich über mehrere Jahre erstreckte und Anpassungen im nationalen wie internationalen Markt erforderte. Im Vorfeld der aktuellen Hauptversammlungsbeschlüsse hatte das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr am 25. Juni 2026 eine bedingte Genehmigung für den Zusammenschluss erteilt. Darauf folgte am 24. Juli 2026 die formelle Freigabe der Fusionsanmeldung durch die zuständigen Wettbewerbs- und Luftfahrtbehörden. Die behördlichen Auflagen beinhalteten in den vergangenen Jahren unter anderem die Abgabe von Start- und Landerechten sowie von Verkehrsrechten auf stark frequentierten internationalen Strecken nach Europa und Nordamerika an Konkurrenzgesellschaften, um Monopolbildungen zu vermeiden. Mit den vorliegenden Genehmigungen konzentrieren sich die Unternehmen nun

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Mietautos: Abholung am Terminal verursacht je nach Zielort erhebliche Mehrkosten

Eine Marktuntersuchung des Buchungsportals billiger-mietwagen.de vom 13. Juli 2026 zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen der Abholung eines Mietwagens direkt am Flughafen-Terminal und der Nutzung von externen Shuttle-Stationen. Während der Komfort eines direkt im Terminalgebäude bereitstehenden Fahrzeugs an einzelnen europäischen Ferienzielen mit geringen Aufpreisen verbunden ist, schlägt die direkte Übergabe an anderen Standorten mit erheblichen Mehrkosten zu Buche. An der Spitze der prozentualen Aufschläge liegt das südspanische Málaga, wo die Terminal-Abholung durchschnittlich 80,7 Prozent mehr kostet als ein vergleichbares Angebot mit Zubringerbus. Den ausgeprägtesten absoluten Preisunterschied verzeichnet die griechische Insel Rhodos mit Mehrkosten von 150,44 Euro pro Woche. Marktbeobachter führen die großen Spannen auf unterschiedliche Gebührenstrukturen der Flughafenbetreiber, begrenzte Stellflächen in den Terminal-Parkhäusern sowie die Geschäftsmodelle der lokalen und internationalen Autovermieter zurück. Ursachen für Preisdifferenzen und Gebührenstrukturen an Flughäfen Die Preisgestaltung von Autovermietungen an Verkehrsflughäfen wird maßgeblich durch die jeweiligen Standortbedingungen und Konzessionsabgaben geprägt. Unternehmen, die Serviceschalter und Stellplätze direkt im Terminalgebäude oder den angrenzenden Parkgaragen betreiben, müssen an die Betreibergesellschaften der Flughäfen oft beträchtliche Entgelte entrichten. Diese Konzessionsgebühren bemessen sich häufig nach prozentualen Anteilen am erzielten Umsatz oder festen Pachtsummen pro Stellplatz. Vermietunternehmen, deren Fuhrparks außerhalb des Flughafenareals auf kostengünstigeren Gewerbeflächen stationiert sind, entgehen diesen hohen Fixkosten weitgehend. Sie setzen Zubringerbusse ein, um die Kundschaft von den Ankunftsbereichen zu den eigenen Bedienstationen zu transportieren. Die dadurch eingesparten Infrastrukturkosten geben die Anbieter im Wettbewerb oft in Form von günstigeren Mietpreisen an die Kunden weiter. Je nach Auslastung der jeweiligen Flughäfen und dem Ausmaß der Konzessionsabgaben fallen die Preisabstände zwischen Terminal-Anbietern und Shuttle-Diensten

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Flughafen Istanbul übernimmt im Juli 2026 die Spitzenposition vor London-Heathrow

Die europäischen Drehkreuze des internationalen Luftverkehrs erleben eine Verschiebung der Verkehrsströme. Nach den jüngst veröffentlichten Verkehrsstatistiken für den Monat Juli 2026 hat der Flughafen Istanbul den bisherigen Spitzenreiter London-Heathrow bei den monatlichen Passagierzahlen abgelöst. Während das britische Drehkreuz im Juli 2026 ein Passagieraufkommen von 7,859 Millionen Reisenden verzeichnete, was einem leichten Rückgang von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht, fertigte der Flughafen Istanbul im selben Zeitraum 8,15 Millionen Fluggäste ab. Die Betreibergesellschaft des Flughafens London-Heathrow nimmt diese Entwicklung zum Anlass, die Debatte über den Bau einer dritten Start- und Landebahn erneut zu intensivieren. Das Management des britischen Flughafens betont, dass die Kapazitätsgrenzen der bestehenden Infrastruktur ein weiteres Wachstum des Streckennetzes und der Frequenzen verhindern, was langfristig Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts haben könnte. Neue Höchstwerte am Flughafen Istanbul und Ausbau der Marktposition Die Verkehrszahlen des Flughafens Istanbul spiegeln das stetige Wachstum des türkischen Luftverkehrssektors wider. Der türkische Minister für Transport und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloglu, gab am 9. August 2026 bekannt, dass im Juli 2026 insgesamt 8,15 Millionen Passagiere den Flughafen nutzten. Das Drehkreuz, das als Heimatflughafen für Turkish Airlines dient, profitiert von seiner geographischen Lage zwischen Europa, Asien und Afrika sowie von den zur Verfügung stehenden Bahn- und Terminalkapazitäten. Ein weiterer Tagesrekord wurde am 9. August 2026 registriert. Wie der Generaldirektor der türkischen Staatlichen Flughafenbehörde, Enes Çakmak, mitteilte, wurden an diesem einzelnen Verkehrstag 289,732 Passagiere am Flughafen Istanbul abgefertigt. Dies stellt nach Angaben der Behörde die höchste Tagespassagierzahl dar, die bislang in der Geschichte der türkischen und europäischen Zivilluftfahrt

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Eurowings streicht und pausiert Verbindungen an mehreren deutschen Flughäfen

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings nimmt für die kommende Winterflugperiode 2026/2027 deutliche Anpassungen an ihrem Streckennetz vor. Wie aus Branchendiensten hervorgeht, kürzt die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns das Flugangebot auf insgesamt sechs Strecken von den Standorten Stuttgart, Köln/Bonn und München in Richtung Südosteuropa. Betroffen von den Maßnahmen sind Zielorte in Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo. Die Streichungen und vorübergehenden Einstellungen betreffen sowohl Frequenzreduzierungen auf verbliebenen Routen als auch mehrwöchige Unterbrechungen des Flugbetriebs im Zeitraum zwischen November und März. Einzig rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel sieht der Flugplan auf einzelnen Relationen isolierte Sonderflüge vor, um die punktuell erhöhte Nachfrage zu bedienen. Die Anpassungen spiegeln die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die spürbaren saisonalen Nachfrageschwankungen sowie die gezielte Kapazitätssteuerung der Fluggesellschaft im europäischen Kurz- und Mittelstreckenverkehr wider. Einschränkungen an den Standorten Stuttgart und Köln/Bonn Besonders umfassend fallen die Kapazitätsanpassungen am Flughafen Stuttgart aus. Auf der Verbindung zwischen Stuttgart und der kroatischen Hauptstadt Zagreb verringert Eurowings die Flugfrequenz in den Monaten November und Dezember von bisher drei auf zwei wöchentliche Umläufe. Für den Zeitraum vom 11. Januar 2027 bis zum 26. Februar 2027 wird die Strecke gänzlich ausgesetzt. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum des Winters 2025/2026 war die Route noch durchgehend bedient worden. Auch die Route von Stuttgart in die bosnische Hauptstadt Sarajevo erfährt eine Unterbrechung. Der reguläre Flugbetrieb wird vom 28. November bis zum 1. März 2027 pausiert. Lediglich über die Weihnachtsfeiertage sowie an einzelnen ausgewählten Verkehrstagen im Januar bietet die Gesellschaft vereinzelt Flüge an. Eine zuvor angekündigte Frequenzerhöhung auf der Strecke von Stuttgart

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T’way Air plant streckenabhängiges Dienstleistungsmodell unter der Marke Trinity Airways

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air mit Sitz in Daegu bereitet eine Umgestaltung ihres Betriebskonzepts vor. Das Unternehmen beabsichtigt, im Zuge einer geplanten Umbenennung in Trinity Airways ein streckenbasiertes Servicemodell einzuführen, das intern als Selective Service Carrier bezeichnet wird. Dieses Modell sieht vor, das Dienstleistungsangebot an Bord sowie an den Flughäfen flexibel an die jeweilige Streckenlänge und Marktstruktur anzupassen. Während auf Kurzstreckenverbindungen innerhalb Ostasiens ein reduziertes Produkt angeboten werden soll, sind für Langstreckenverbindungen erweiterte Inklusivleistungen wie Mahlzeiten, Freigepäck und zusätzliche Flughafenangebote vorgesehen. Die Umsetzung des neuen Markenauftritts sowie des damit verbundenen Betriebskonzepts steht allerdings noch unter dem Vorbehalt ausstehender Genehmigungen durch ausländische Luftfahrtbehörden. Ausgestaltung des streckenbasierten Dienstleistungsmodells Das von T’way Air entwickelte Modell des Selective Service Carrier stellt einen Versuch dar, die Grenze zwischen traditionellen Niedrigpreisgesellschaften und klassischen Netzwerklinien aufzuheben. Im regionalen Kurzstreckenverkehr, etwa auf Routen zwischen Südkorea, Japan, China und Taiwan, bleibt das Angebot auf Basisleistungen beschränkt. Passagiere zahlen für zusätzliche Leistungen wie Gepäckaufgabe, Sitzplatzreservierungen oder Verpflegung an Bord gesonderte Gebühren. Auf den neu hinzukommenden Langstreckenverbindungen hingegen soll das Angebot schrittweise aufgestockt werden. Hierzu gehören die Bereitstellung von warmen Mahlzeiten im Ticketpreis, vergrößerte Sitzabstände sowie erweiterte Freigepäckmengen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen die Einbindung von Premium-Dienstleistungen am Boden, wie den Zugang zu Flughafen-Lounges für Vielflieger und Passagiere höherer Buchungsklassen. Das Ziel dieser Differenzierung besteht darin, auf Langstrecken mit etablierten internationalen Fluggesellschaften zu konkurrieren, ohne auf den ertragsstarken Kurzstrecken die Kostenstruktur eines Billigfliegers aufzugeben. Hintergründe der Umstrukturierung und internationale Marktbedeutung Die Transformation der Fluggesellschaft steht im Kontext der Marktveränderungen in Südeuropa

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Indien: Verhandlungen mit Frankreich nach dem Ende des deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekts

Das indische Verteidigungsministerium hat in einem Bericht an den parlamentarischen Verteidigungsausschuss mitgeteilt, dass das Land Schritte unternommen hat, um sich an dem von Frankreich geführten Programm für ein zukünftiges Luftkampfsystem zu beteiligen. Diese Mitteilung wurde im fünfundzwanzigsten Bericht des Ständigen Ausschusses für Verteidigung veröffentlicht, der am 7. August 2026 dem indischen Parlament vorgelegt wurde. Die Initiative folgt auf die Umstrukturierung des europäischen Rüstungsprojekts FCAS, nachdem die gemeinsame Entwicklung eines Kampfflugzeugs durch Frankreich und Deutschland im Juni 2026 beendet wurde. Indien strebt mit diesem Schritt an, den Anschluss an die Entwicklung von Kampfflugzeugen der sechsten Generation zu sichern, während das Land gleichzeitig mit Verzögerungen bei seinen eigenen nationalen Flugzeugprogrammen konfrontiert ist. Der parlamentarische Ausschuss hat das Verteidigungsministerium um einen detaillierten Statusbericht über den Fahrplan für die Beschaffung von Flugzeugen der sechsten Generation sowie über den Stand des einheimischen Programms Advanced Medium Combat Aircraft gebeten. Umstrukturierung des europäischen FCAS-Programms und Neuorientierung Frankreichs Die Bemühungen Neudeltis um eine Beteiligung an einem internationalen Programm der sechsten Generation bezogen sich ursprünglich auf zwei große europäische Konsortien: das von Großbritannien, Italien und Japan getragene Global Combat Air Programme sowie das ursprünglich deutsch-französisch-spanische Projekt Future Combat Air System. Die Annahmen des indischen Parlamentsausschusses aus dem Frühjahr 2026 wurden jedoch durch geopolitische und industriepolitische Entwicklungen in Europa eingeholt. Am 8. Juni 2026 gaben Frankreich und Deutschland ihr gemeinsames Kampfflugzeugprojekt nach jahrelangen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Industrieunternehmen Dassault Aviation und Airbus Defence and Space auf. Die Streitigkeiten betrafen im Kern die Systemführerschaft, die Verteilung der Arbeitsanteile sowie die Nutzung geistigen

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American Airlines erprobt strombasierten Treibstoff im Liniendienst

Auf einem kommerziellen Linienflug der Fluggesellschaft American Airlines ist erstmals in den Vereinigten Staaten synthetisch hergestellter, strombasierter Kraftstoff im regulären Passagierbetrieb eingesetzt worden. Der Treibstoff wurde von dem Herstellungsverfahren des Unternehmens Infinium in dessen Produktionsstätte in Corpus Christi im Bundesstaat Texas gefertigt und über die bestehende Betankungsinfrastruktur am örtlichen Corpus Christi International Airport bereitgestellt. Der Flug führte mit einer Maschine des Typs Embraer E175 der Tochtergesellschaft American Eagle zum Drehkreuz Dallas/Fort Worth International Airport. Bei dem eingesetzten Gemisch handelt es sich um eine Befeuerung, die auf der Beimischung von synthetischem Kerosin zu herkömmlichem Jet A-Treibstoff basiert. Während europäische Gesellschaften wie KLM bereits im Jahr 2021 Versuchsflüge mit synthetischen Kraftstoffen absolvierten, stellt der Vorfall in Texas die erste Belieferung eines zivilen Verkehrsflughafens in den USA mit nicht-bibasierten Ersatzkraftstoffen über das gemeinsame Tanklagersystem dar. Trotz des gelungenen Testlaufs bleiben die hohen Herstellungskosten sowie die begrenzten Produktionskapazitäten zentrale Hürden für eine breite Anwendung im weltweiten Luftverkehr. Technische Grundlagen der Herstellung und Zertifizierung des Kraftstoffs Der von Infinium gelieferte synthetische Treibstoff wird durch chemische Verfahren hergestellt, die auf der Verwertung von Kohlendioxid und elektrischer Energie basieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Biokraftstoffen, die aus pflanzlichen Ölen, Fettresten oder landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen werden, kommt dieses Verfahren ohne biologische Rohstoffbasen aus. Das Verfahren nutzt industrielles Kohlendioxid sowie Wasserstoff, der durch Elektrolyse mit Strom erzeugt wird, um flüssige Kohlenwasserstoffe zu synthetisieren. Um im regulären Flugbetrieb eingesetzt zu werden, muss der synthetische Kraftstoff die strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der internationalen Prüforganisation ASTM International erfüllen. Das von Infinium produzierte Kerosin

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Frachtflugzeug der S7 Airlines rollt am Flughafen Norilsk über das Landebahnende hinaus

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 737-800 der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines ist am 8. August 2026 bei der Landung auf dem Flughafen Norilsk-Alykel über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. Die Maschine befand sich auf einem Frachtflug vom Moskauer Flughafen Domodedowo in die sibirische Industrie- und Bergbaustadt Norilsk. Nach Angaben der westsibirischen Staatsanwaltschaft für Transportfragen befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls zwei Besatzungsmitglieder sowie Fracht an Bord des Flugzeugs. Verletzte wurden bei dem Ereignis nicht gemeldet. Das Luftfahrzeug erlitt nach ersten Ermittlungen geringfügige Sachschäden. Für die Fluggesellschaft S7 Airlines stellt das Vorkommnis den zweiten Vorfall dieser Art innerhalb von weniger als sechs Wochen dar, nachdem Ende Juni 2026 ein Passagierflugzeug desselben Typs auf dem Flughafen Mirny ebenfalls das Pistenende überschritten hatte. Die zuständigen russischen Transportstaatsanwaltschaften haben Untersuchungen eingeleitet, um die genauen Ursachen sowie die Einhaltung der Flugsicherheitsvorschriften im Flugbetrieb der Gesellschaft zu überprüfen. Verlauf des Zwischenfalls auf dem Flughafen Norilsk-Alykel Der Frachtflug der S7 Airlines startete am Morgen des 8. August 2026 in Moskau mit dem Ziel Norilsk-Alykel, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt im Norden der Region Krasnojarsk. Nach dem Aufsetzen auf der Landebahn gelang es der Besatzung nicht, das Luftfahrzeug innerhalb der verbleibenden asphaltierten Pistenlänge vollständig zum Stillstand zu bringen. Das Flugzeug kam erst auf einer befestigten Überlaufzone hinter den Befeuerungseinrichtungen des Landebahnendes zum Stehen. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigen die in der grünen Konzernlackierung gehaltene Maschine auf der Betonfläche jenseits der Pistengrenze. Das Fahrwerk blieb bei dem Manöver intakt, und es trat kein Treibstoff aus. Die Einsatzkräfte des

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