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Embraer: Anstieg bei Umsatz, Auftragsbestand und Auslieferungen

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen spürbaren Umsatzzuwachs und eine Erhöhung seiner finanziellen Jahresziele. Wie das Unternehmen am 10. August 2026 im Rahmen der Vorlage der Quartalsergebnisse mitteilte, kletterte der konsolidierte Umsatzerlös im Zeitraum von April bis Juni auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Treiber dieser Entwicklung waren höhere Auslieferungszahlen bei Geschäftsreiseflugzeugen und Militärtransportern sowie positive Effekte aus Sonderposten und Steuergutschriften. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, auch als bereinigtes Ebit bezeichnet, stieg auf 296,9 Millionen US-Dollar, was einer Marge von 13,3 Prozent entspricht. Angesichts dieser Zahlen und erhaltener Freistellungen von Einfuhrzöllen hob die Unternehmensführung ihre Jahresprognose für die Ebit-Marge sowie für den bereinigten freien Cashflow an. Detaillierte Betrachtung der finanziellen Kennzahlen und Sondereffekte Die Ertragslage des Konzerns verbesserte sich im zweiten Quartal 2026 auf breiter Basis. Der bereinigte Nettogewinn stieg von 158 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 218,6 Millionen US-Dollar. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 212,6 Millionen US-Dollar, verglichen mit 78,6 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2025. Dementsprechend erhöhte sich der Gewinn je American Depositary Share von 0,4283 US-Dollar auf 1,1880 US-Dollar. Der bereinigte freie Cashflow, gemessen ohne die Beteiligung an der Tochtergesellschaft Eve für urbane Luftmobilität, erreichte im Berichtsquartal einen Wert von 401 Millionen US-Dollar. Die Unternehmensführung führt diesen Anstieg auf eine verbesserte operative Leistungsfähigkeit, höhere kundenbezogene Anzahlungen vor der Auslieferung sowie eine außerordentliche Steuergutschrift in Höhe von rund 68 Millionen US-Dollar zurück. Gleichzeitig schlugen Belastungen durch US-amerikanische Importzölle

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Deutschland: Passagieraufkommen stagniert trotz Sommerbeginn bei Luftfrachtwachstum

Die deutschen Verkehrsflughäfen verzeichnen trotz des Beginns der sommerlichen Hauptreisezeit einen unerwarteten Rückgang der Passagierzahlen. Im Juni 2026 nutzten insgesamt 19,76 Millionen an- und abfliegende Fluggäste die Infrastruktur der heimischen Airports. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 bedeutet dies ein Minus von 5.015 Reisenden, während das Lokalaufkommen im Vergleich zum Juni 2025 um 3,2 Prozent nachgab. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 verharren die Passagierzahlen bei einer Erholungsquote von 83,9 Prozent. Demgegenüber zeigt sich das Segment der Luftfracht bemerkenswert robust. Mit einem Frachtaufkommen von 414.289 Tonnen im Juni 2026 lag das Ergebnis um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Gegenüberstellung der Verkehrssparten verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen des deutschen Luftverkehrsstandorts, bei denen angebotsseitige Einschränkungen, steigende Standortkosten und weltwirtschaftliche Unsicherheiten das Passagierwachstum hemmen, während die Logistiksparte zulegt. Schwache Dynamik im Passagierverkehr während der Hauptreisezeit Der Monatsverlauf im Juni 2026 bestätigt eine Entwicklung, die sich bereits im Frühjahr abzeichnete. Nach einem spürbaren Dämpfer im April und einer Stagnation im Mai führte der Juni zu keiner Belebung der Nachfrage. Normalerweise sorgt der Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern für einen saisonalen Höchststand. Das Minus von 3,1 Prozent im Europaverkehr im Vergleich zum Juni 2025 auf 14,35 Millionen Passagiere spiegelt die anhaltende Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte wider. Im Vergleich zum Vormonat Mai entsprach dies einem Rückgang um knapp 33.000 Fluggäste, womit die Erholungsquote auf europäischer Ebene bei 93,8 Prozent verharrte. Noch deutlicher fielen die Rückgänge im Interkontinentalverkehr aus. Mit 3,31 Millionen Passagieren lag das Aufkommen im Juni 2026 zwar geringfügig über dem Mai-Wert, verfehlte das

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FS Group ordnet 19 Züge für geplante Verbindung zwischen London und Paris

Die italienische Eisenbahngruppe Ferrovie dello Stato Italiane, bekannt als FS Group, hat eine Großbestellung über 19 Hochgeschwindigkeitszüge unterzeichnet, um den Einstieg in den Fernverkehr durch den Ärmelkanaltunnel vorzubereiten. Das Vertragsvolumen mit dem Bahntechnikhersteller Hitachi Rail beläuft sich auf rund zwei Milliarden Euro. Die Züge sollen von der Tochtergesellschaft Trenitalia France betrieben werden, die ab dem Jahr 2029 eine direkte Konkurrenz zum bisherigen Monopolisten Eurostar auf der ertragsstarken Relation zwischen London und Paris aufbauen möchte. Das Beschaffungspaket umfasst neben der Fertigung und Lieferung der Triebzüge auch den Bau einer spezialisierten Wartungsanlage im französischen Maisons-Alfort Pompadour nahe Paris. Die Investition wird durch eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Finanzinvestor Certares unterstützt und markiert einen weiteren Schritt bei der Öffnung des europäischen Schienenfernverkehrs für den Wettbewerb mehrerer Eisenbahnverkehrsunternehmen. Technische Details des Auftrags und Infrastrukturausbau bei Paris Das vereinbarte Beschaffungsprogramm zwischen der FS Group und Hitachi Rail ist auf die Erfüllung der strengen technischen und sicherheitsspezifischen Vorgaben für den Betrieb im Ärmelkanaltunnel sowie auf den Hochgeschwindigkeitsnetzen in Frankreich und Großbritannien ausgerichtet. Die Züge müssen für unterschiedliche Stromsysteme, Zugsicherungssysteme und die Evakuierungsstandards des Tunnels zertifiziert werden. Hitachi Rail fertigt die Einheiten als Mehrsystemzüge, die eine grenzüberschreitende Interoperabilität ohne zeitraubende Lokomotiv- oder Systemwechsel gewährleisten. Ein zentraler Bestandteil des Gesamtauftrags ist die Errichtung eines eigenen Instandhaltungswerks in Maisons-Alfort Pompadour im Großraum Paris. Die Wartungsanlage soll sicherstellen, dass die verkehrstechnische Bereitstellung, die Reinigung sowie die laufende technische Inspektion der Flotte eigenständig und unabhängig von fremden Infrastrukturbetreibern durchgeführt werden können. Gianpiero Strisciuglio, Chief Executive Officer und General Manager der FS

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Balearen: Region steuert auf erneut hohes Touristenaufkommen im Jahr 2026 zu

Die spanische Inselgruppe der Balearen verzeichnet in der ersten Hälfte des Jahres 2026 ein anhaltendes Wachstum bei den internationalen Ankünften. Nach Erhebungen des nationalen Statistikamtes INE sowie des regionalen Instituts Ibestat reisten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 8,12 Millionen ausländische Besucher auf die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dies entspricht einer Zunahme um 2,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Sofern sich dieser Trend in den frequenzstarken Sommermonaten fortsetzt, könnte die Gesamtzahl der Jahresbesucher die Marke von rund 20 Millionen Gästen erreichen oder überschreiten, nachdem im Jahr 2025 bereits ein Wert von 19,3 Millionen Registrierungen festgestellt worden war. Die statistischen Daten verdeutlichen eine strukturelle Verschiebung im Reiseverhalten: Während die Zahl der ankommenden Fluggäste steigt, verkürzt sich die durchschnittliche Verweildauer pro Aufenthalt. Gleichzeitig verzeichnen die Wirtschaftsdaten einen überproportionalen Anstieg der Gesamtausgaben der Urlauber. Überproportionaler Anstieg der Einnahmen und durchschnittliche Ausgaben Die finanzielle Bilanz des Reiseverkehrs auf den Balearen weist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 einen Gesamtumsatz durch internationale Besucher von 8,156 Milliarden Euro aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,52 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Jahres 2025. Damit wachsen die Gesamteinnahmen der regionalen Wirtschaft im Bereich des Gastgewerbes und der Dienstleistungen doppelt so schnell wie die reinen Ankunftszahlen der Passagiere. Aus den statistischen Auswertungen geht hervor, dass der durchschnittliche Tagesumsatz pro Reisendem bei etwa 217 Euro liegt. Auf den gesamten Aufenthalt hochgerechnet gibt ein internationaler Gast im Schnitt 1.237 Euro auf den Inseln aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg der

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Sydney: Australische Flugsicherung reagiert mit Personalmaßnahmen auf Beinahe-Kollisionen

Die australischen Luftfahrtbehörden haben nach zwei Vorfällen auf dem Rollfeld des Kingsford Smith International Airport in Sydney personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen. Nach einer Beinahe-Kollision zwischen zwei Passagiermaschinen am ersten Augustwochenende 2026 wurden ein Fluglotse sowie ein Mitarbeiter der Bodenabfertigung vorübergehend vom Dienst suspendiert. Die australische Transportsicherheitsbehörde ATSB hat offizielle Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls eingeleitet. Zudem forderten Regierungsvertreter des Bundesstaates New South Wales sowie die Bundesverkehrsministerin Catherine King eine umfassende Aufklärung von der staatlichen Flugsicherungsgesellschaft Airservices Australia. Die Vorfälle rücken die angespannte Personalsituation in der australischen Flugsicherung sowie die Kapazitätsgrenzen des verkehrsreichsten Flughafens des Landes in den Mittelpunkt der Debatte. Flugverlauf und Abbremsmanöver beim jüngsten Zwischenfall Der jüngste Vorfall ereignete sich am Morgen des 9. August 2026 auf dem Vorfeld des Flughafens Sydney. An dem Zwischenfall waren eine Maschine der australischen Low-Cost-Fluggesellschaft Jetstar sowie ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 777 der Qatar Airways beteiligt. Während des Rollvorgangs auf den Taxiways gerieten die beiden Flugzeuge auf einen Kreuzungskurs, was ein abruptes Abbremsen durch die Besatzung der Jetstar-Maschine erforderlich machte, um einen Zusammenstoß der Rumpfstrukturen zu verhindern. Durch die abrupte Verzögerung erlitt ein Mitglied des Kabinenpersonals an Bord des Jetstar-Flugzeugs leichte Verletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten. Unter den Passagieren der beiden betroffenen Maschinen wurden keine Verletzten gemeldet. Die Verkehrsmaschinen konnten ihren Weg nach der Klärung der Positionen fortsetzen. Der Leiter der Transportsicherheitsbehörde ATSB, Angus Mitchell, ordnete das Ereignis als ernsthaften Vorfall ein. Zwar seien die Flugzeuge mit verhältnismäßig geringer Rollgeschwindigkeit unterwegs gewesen, dennoch hätte die Konstellation ohne das

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Lufthansa: Verhandlungsrunden mit Pilotengewerkschaft und Kabinenpersonal ohne unmittelbare Streikdrohung im Sommer

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa rechnet im laufenden Sommergeschäft vorerst nicht mit neuen Arbeitskämpfen beim fliegenden Personal. Nach den Streikaktionen im Frühjahr befindet sich die Konzernführung in Verhandlungen mit den Fachgewerkschaften Vereinigung Cockpit und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo). Konzernchef Carsten Spohr bestätigte, dass vertrauliche Gespräche stattfinden, die auf eine Beilegung der offenen Tarifkonflikte abzielen. Die vorausgegangenen Arbeitsniederlegungen im zweiten Quartal belasteten das operative Ergebnis des Luftfahrtkonzerns mit mindestens 150 Millionen Euro. Im Zentrum der Kontroversen stehen neben Gehalts- und Versorgungsfragen auch Fragen der Produktivität sowie die künftige Flottengröße der Kernmarke Lufthansa. Trotz vorsichtiger Annäherungssignale der Kabinengewerkschaft bleiben die strukturellen Differenzen zwischen den Tarifparteien spürbar. Auswirkung der Arbeitskämpfe auf das Geschäftsergebnis des zweiten Quartals Die Tarifauseinandersetzungen des Frühlings haben in der Finanzbilanz des Luftfahrtkonzerns deutliche Spuren hinterlassen. Im Rahmen der Vorlage der aktuellen Vierteljahreszahlen in Frankfurt am Main bezifferte der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr die finanziellen Ausfälle durch die Streiks im zweiten Quartal auf mindestens 150 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus direkten Einnahmeausfällen durch Flugstreichungen, den Umbuchungs- und Betreuungskosten für gestrandete Passagiere sowie zusätzlichen betrieblichen Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des Ersatzflugplans. Die Unterbrechungen im Flugbetrieb trafen das Unternehmen in einer Phase, in der die operative Marge ohnehin durch steigende Material- und Treibstoffkosten belastet wird. Um weitere finanzielle Schäden während der passagiereintensiven Sommermonate abzuwenden, setzt das Management auf den Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen. Spohr betonte, dass der Verlauf der aktuellen Gespräche Anlass zu der Erwartung gebe, die Hauptreisezeit ohne erneute Einschränkungen im Flugplan zu bewältigen. Konfliktpunkte bei der Kabinengewerkschaft Ufo

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lughafen Moskau-Scheremetjewo: Staat kündigt Verkauf seiner Minderheitsbeteiligung an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den rechtlichen Rahmen für die Veräußerung der staatlichen Anteile am Flughafen Moskau-Scheremetjewo geschaffen. Durch ein präsidiales Dekret wurde die staatliche Beteiligung in Höhe von 30,4 Prozent von der Liste der strategisch bedeutsamen Unternehmen gestrichen, was den Weg für ein privatwirtschaftliches Bieterverfahren ebnet. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund spürbarer fiskalischer Belastungen des russischen Staatshaushalts, der durch die fortdauernden militärischen Auseinandersetzungen mit der Ukraine und die damit verbundenen Ausgaben unter Druck steht. Gleichwohl verzichtet die Staatsführung nicht vollständig auf ihren Einfluss im laufenden Betrieb. Über ein Sonderrecht in Form einer sogenannten goldenen Aktie behält sich der Kreml ein Vetorecht bei grundlegenden Unternehmensentscheidungen vor. Zudem schließt die Verordnung ausländische Investoren vom Erwerb der Anteile aus und verpflichtet den künftigen Miteigentümer zur Fortführung des operativen Flughafengeschäfts sowie der begonnenen Infrastrukturprojekte. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Lage des russischen Staatshaushalts Die Veräußerung der staatlichen Minderheitsbeteiligung fällt in eine Phase erhöhter Haushaltsdefizite in der Russischen Föderation. Nach den im Juli 2026 vorgelegten Daten des Finanzministeriums droht das Haushaltsdefizit für das Gesamtjahr 2026 die ursprünglichen Planungen der Regierung um mehr als eine Billion Rubel zu überschreiten, was umgerechnet rund zehn Milliarden Euro entspricht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 summierte sich das Fehlbetrag im Staatshaushalt auf 5,73 Billionen Rubel beziehungsweise 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dieser Wert liegt um das 1,7-Fache über dem Defizit des entsprechenden Vorjahreszeitraums 2025. Die Einnahmensituation des Staates leidet unter den Auswirkungen internationaler Sanktionen, Beschränkungen im Rohstoffexport sowie gestiegenen Aufwendungen für den Rüstungs- und Verteidigungssektor. Um die

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Wiedereinführung von Grenzkontrollen zwischen Spanien und Italien

In der europäischen Migrationspolitik hat eine Verschärfung der tonalen und praktischen Auseinandersetzung zwischen Spanien und Italien zu einer vorübergehenden Aussetzung des pauschal kontrollfreien Reiseverkehrs geführt. Seit dem 8. August 2026 führt die spanische Grenzpolizei an Häfen und Flughäfen wieder stichprobenartige Einreisekontrollen für Passagiere aus Italien durch. Die behördliche Regelung der linken Regierung in Madrid ist vorerst bis zum 7. September 2026 befristet. Mit diesem Schritt reagierte die spanische Exekutive auf ein analoges Vorgehen der rechten italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die bereits seit Anfang August 2026 systematische Überprüfungen bei Ankünften aus Spanien durchführen lässt. Auslöser für die grenzpolizeilichen Maßnahmen war die Situation in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika, wo zuvor Zehntausende Migranten die Grenzanlagen passiert hatten. Die gegenseitigen Maßnahmen offenbaren tiefgreifende Differenzen zwischen den Regierungen in Rom und Madrid über die Steuerung von Migrationsströmen innerhalb der Europäischen Union und sorgen für organisatorische Beeinträchtigungen im sommerlichen Reisesektor. Ursachen der Eskalation und der Konflikt um die Exklave Ceuta Ausgangspunkt der aktuellen Binnengrenzkontrollen war der Zuzug von mehr als 70.000 Migranten auf dem Landweg in die spanische Exklave Ceuta an der marokkanischen Küste. Die italienische Regierung argumentierte, dass dieser Vorfall ein erhöhtes Weiterreiserisiko innerhalb des Schengen-Raums berge und eine Verstärkung der nationalen Grenzsicherung an den Hauptverkehrsknotenpunkten erfordere. Rom begründete die Kontrollen mit dem Schutz der nationalen Sicherheit. Die Entwicklung an den Grenzen erweist sich nach Einschätzung von Beobachtern jedoch als weitgehend losgelöst von den tatsächlichen Migrationsbewegungen auf dem Festland. Die in Ceuta eingetroffenen Personen wurden größtenteils im Rahmen bilateraler Abkommen nach

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Cebu Pacific: Neue Verbindungen nach China, Vietnam und Japan im vierten Quartal 2026

Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific nimmt im vierten Quartal 2026 fünf neue sowie wiederaufgenommene internationale Flugverbindungen nach China, Vietnam und Japan in ihren Flugplan auf. Die Flottenaufstockung und Netzerweiterung betreffen die Strecken von den Flughäfen in Cebu, Clark und Manila zu Zielen wie Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi, Shanghai, Nagoya und Xiamen. Mit diesen Maßnahmen baut die Fluggesellschaft ihr internationales Streckennetz auf insgesamt 26 Auslandsdestinationen aus, während im Inland 35 Ziele angeflogen werden. Durch die direkte Anbindung regionaler Drehkreuze außerhalb der Hauptstadt Manila soll der Reiseverkehr in Südost- und Ostasien vor der anstehenden Feiertagssaison gefördert werden. Der Präsident und kommerzielle Leiter des Unternehmens, Xander Lao, begründet die Maßnahmen mit einer anhaltenden Nachfrage nach grenzüberschreitenden Flugverbindungen in der Region. Aufnahme und Wiederaufnahme von Flugverbindungen ab Cebu und Clark Der schrittweise Ausbau des Flugnetzes beginnt am 26. Oktober 2026 mit der Wiederaufnahme von Direktflügen zwischen dem Mactan-Cebu International Airport und dem internationalen Flughafen Tan-Son-Nhat in Ho-Chi-Minh-Stadt. Diese Verbindung wird dreimal wöchentlich an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient. Durch den Flugdienst wird der Region Central Visayas ein direkter Zugang zu einer der großen Metropolen Vietnams ermöglicht, ohne dass Passagiere einen Umstieg in der Hauptstadt Manila vornehmen müssen. Kurz darauf folgt die Reaktivierung einer weiteren Flugroute nach Vietnam. Ab dem 19. November 2026 bietet Cebu Pacific Direktflüge vom Clark International Airport zum internationalen Flughafen Noi Bai in Hanoi an. Die Flüge ab Clark finden dreimal wöchentlich jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt, während die Rückflüge aus Hanoi ab dem 20. November 2026 durchgeführt werden.

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Studie bescheinigt Defizite bei der Bewältigung hybrider Bedrohungen

Eine Untersuchung des Londoner International Institute for Strategic Studies, an der auch die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung mitgewirkt hat, kommt zu einer kritischen Bewertung der europäischen Kapazitäten zur Abwehr von Drohnenangriffen. Dem Bericht zufolge sind die europäischen Staaten derzeit nicht in der Lage, Vorfälle mit unbemannten Flugobjekten über kritischer Infrastruktur oder militärischen Einrichtungen eindeutig zuzuordnen. Die Autoren der Studie halten es jedoch für sehr wahrscheinlich, dass solche Aktionen Teil einer systematischen Kampagne sind. Die Untersuchung, die ursprünglich Anfang Juli 2026 veröffentlicht wurde, analysiert insgesamt 144 Zwischenfälle im Zeitraum von August 2024 bis Februar 2026 in zwölf NATO-Mitgliedsstaaten sowie in Irland. Angesichts jüngster Sicherheitsvorfälle an europäischen Verkehrsflughäfen weisen die beteiligten Organisationen erneut auf die festgestellten Schwachstellen in den nationalen und internationalen Abwehrarchitekturen hin. Strukturelle Mängel und Zersplitterung der Zuständigkeiten Die Analyse des International Institute for Strategic Studies zeichnet ein detailliertes Bild der organisatorischen und technischen Unzulänglichkeiten bei der Erkennung und Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge. Trotz der gestiegenen Priorität, die dem Thema bei der NATO, der Europäischen Union und den jeweiligen nationalen Regierungen eingeräumt wird, entspricht die vorhandene Infrastruktur nach Auffassung der Wissenschaftler nicht dem Ausmaß der tatsächlichen Bedrohungslage. Als Hauptursache wird eine ausgeprägte Zersplitterung der behördlichen Verantwortlichkeiten genannt. In vielen europäischen Staaten sind die Zuständigkeiten für die Überwachung des bodennahen Luftraums auf eine Vielzahl von Stellen verteilt. Zivile Luftfahrtbehörden, die Flugsicherung, regionale und nationale Polizeiorgane sowie die Streitkräfte agieren häufig nebeneinander, ohne dass ein durchgängiger Informationsaustausch in Echtzeit stattfindet. Diese Reibungsverluste erschweren eine schnelle Lagebeurteilung und verhindern koordinierte Abwehrmaßnahmen im Falle einer unmittelbaren Gefährdung

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