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Salzburg: Wizz Air streicht auch Varna-Pläne

Im Sommer 2020 wurde der Billigflieger Wizz Air als großer Hoffnung am Flughafen Salzburg vorgestellt. Nach nur wenigen Flügen war aber schon wieder Schluss und seither verschiebt der Lowcoster sein Comeback in regelmäßigen Abständen. Nun sind nur noch zwei Strecken in die Mozartstadt geplant. Im Vorjahr wurde die Aufnahme der Varna-Flüge äußerst kurzfristig abgesagt und gleich um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Nun hat es sich Wizz Air gänzlich anders überlegt und die Bulgarien-Strecke komplett aus dem Reservierungssystem getilgt. Dieser Carrier wird im Sommerflugplan 2022 keine Flüge ans Schwarze Meer ab Salzburg anbieten. Derzeit verbleiben nur noch die geplanten Ziele Kiew und St. Petersburg. Beide Routen sollten bereits im September 2020 aufgenommen werden. Allerdings verschiebt Wizz Air die Erstflüge in regelmäßigen Abständen nach hinten. Derzeit ist geplant, dass diese ab Ende März 2022 bedient werden sollen. Ob es zu einer tatsächlichen Aufnahme oder einer neuerlichen Verschiebung kommt, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien hat Wizz Air in der Mozartstadt keine Flugzeuge stationiert.

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Kreuzfahrten weiterhin problematische Corona-Schleudern

Für Anbieter von Kreuzfahrten werden Corona-Fälle an Bord zu einem immer größeren Problem, das bereits wiederholt zur Absage bzw. zum Abbruch von Ausfahrten geführt hatten. Doch auch das Ausschiffen positiv Getesteter gestaltet sich nicht einfach, denn viele Länder wollen sich auf diesem Weg keine Fälle importieren lassen. Zuletzt traf es beispielsweise die von Tui Cruises betriebene Mein Schiff 1, der aufgrund zahlreicher Coronafälle Landgänge verweigert wurden. Das bedeutet konkret, dass das Kreuzfahrtschiff zwar in die Häfen einlaufen durfte, jedoch niemand an Land gehen durfte. Die Reederei entschied sich daher, dass man die Ausfahrt vorzeitig abbricht und die Mein Schiff 1 nach Bremerhaven zurückbeordert. Die Reederei Tui Cruises ergreift nun eine ungewöhnliche Maßnahme, denn man will Personen, die sich unmittelbar zuvor in Zielgebieten der Kreuzfahrten aufgehalten haben, nicht mehr an Bord lassen. Wie das genau überprüft werden soll, ist nicht ganz klar. Primär ist man wohl auf ehrliche Angaben der Fahrgäste angewiesen. Die Reederei MSC schiffte im Hafen von Palma de Mallorca rund 60 positiv getestete Reisende aus. Laut einem Bericht der Mallorca Zeitung sollen die Behörden das Schiff mit „großem Bahnhof“ begrüßt haben, denn der Steg wurde von der Exekutive abgeriegelt. Positiv Getestete und Kontaktpersonen sollen mit Rettungswägen in das Quarantänehotel Belver gebracht worden sein. Einige Reedereien haben bereits Ausfahrten gänzlich abgesagt und planen ab Mitte Feber 2022 nur noch Personen, die eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord zu lassen.

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Premium-Economy: Lufthansa und Swiss bestellen neue Sitze bei Zim

Die Fluggesellschaften Swiss und Lufthansa werden weitere Flugzeuge mit Premium-Economy-Sitzen von Zim Aircraft Seating ausrüsten. Die beiden Carrier haben sich für das Modell Zim Privacy PC-02 entschieden. Beim Kranich soll das Nachfolgemodell des Zim Magic PC-01 in 19 Boeing 747-8 eingebaut werden. Bei Swiss werden neun Airbus A330 mit diesen Sitzen ausrüstet. Herstellerangaben nach sollen die Premium-Economy-Sessel individuell angepasst werden. Der neue Premium Economy-Sitz Zim PC-02 wird in Q1/2022 bei Swiss (A340 und B777) und künftig auch für Lufthansa in den neuen B777-9, A350 und B787 eingebaut. Der neue Sitz verfügt über eine Vielzahl Funktionen, die das Gesamterlebnis und den Komfort des Passagiers verbessern sollen. Der PC-02 soll mit einer guten mechanischen Kinematik, die in einer festen Rückenlehnenschalenstruktur eingeschlossen ist, punkten. Weiters soll der Sichtschutz für eine verstärkte Privatsphäre sorgen. Der Zim Privacy umfasst auch eine Vielzahl weiterer Annehmlichkeiten wie individuell einstellbare Armlehnen, einen Cocktailtisch, einen einteiligen Esstisch, eine persönliche Leselampe, eine stimmungsvolle Umgebungsbeleuchtung und einen extra großen IFE-Bildschirm.

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Iberia stellt neue Uniformen vor

Am kommenden Mittwoch startet die spanische Tourismusmesse „Fitur“ – auch die spanische Fluggesellschaft ist dort vertreten und stellt unter anderem ihre neue Uniform vor. Die neue Robe werde offiziell erst im Juni diesen Jahres eingeführt und von den Mitarbeitenden getragen, so die Airline in einer Aussendung. Auf der touristischen Messe können Besucher die neue, von Teresa Helbig entworfene Uniform auch virtuell anprobieren. Die Kollektion der katalanischen Designerin ist eher schlicht gehalten und soll die Grundwerte des Unternehmens verkörpern. Darüber hinaus werden auch alle historischen Iberia-Uniformen ausgestellt.

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Wegen Einschussloch: Aegean Airlines setzt ihre Linie in den Libanon aus

Der Grund: Nach einer Landung in Beirut stellten Piloten an ihrem Airbus ein mögliches Einschussloch im Cockpitbereich fest. Die dortigen Behörden würden den Vorfall zudem verharmlosen. Aus diesem Grund und der damit einhergehenden Gefahr für die eigene Besetzung stoppe die Fluggesellschaft die Flüge in das Land. Außer dem äußeren Schaden – einem Einschussloch unterhalb des hinteren Cockpitfensters auf der linken Seite – ist nicht viel über den Vorfall bekannt. Die libanesischen Medien bringen eine ungewöhnliche Theorie ins Spiel: Demnach sei es in dem Land nicht unüblich, dass sogenannte Freudenschüsse im Zuge von Feierlichkeiten abgefeuert werden. Die Geschosse erreichen locker Höhen von 3.000 Meter – und werden damit auch Flugzeugen gefährlich. Die libanesischen Behörden wollen davon aber nichts wissen. Der Airbus sei ihren Angaben zufolge wahrscheinlich bereits vor der Ankunft in Beirut beschädigt worden.

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2021: Fast 25 Millionen Passagiere zählt der Frankfurter Flughafen

Der Frankfurter Flughafen ist im Jahr 2021 ein Stück aus seinem Corona-Tief herausgekommen. Dank der gestiegenen Reisenachfrage im Sommer und der Öffnung der USA im Herbst zählte Deutschlands größter Flughafen im Gesamtjahr rund 24,8 Millionen Passagiere und damit fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, wie der Betreiberkonzern am Montag mitteilte. Damit lag das Aufkommen wie erwartet am oberen Ende der vom Vorstand ausgegebenen Prognose, aber noch fast zwei Drittel niedriger als vor der Pandemie: Im Jahr 2019 waren an dem Airport fast 70,6 Millionen Fluggäste abgefertigt worden – so viele wie nie zuvor. Im Dezember zeigte sich eine stärkere Erholung von der Krise – trotz neuer Reisebeschränkungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus. Fraport zählte 2,7 Millionen Passagiere und damit gut dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, allerdings immer noch 44 Prozent weniger als im Dezember 2019. Deutlich besser lief es im Cargo-Geschäft, das infolge der Pandemie und ihrer Folgen einen regelrechten Boom erlebt. Im Gesamtjahr 2021 kam der Frankfurter Flughafen auf rund 2,27 Millionen Tonnen, fast 19 Prozent mehr als 2020 und knapp 9 Prozent mehr als 2019. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, blickt trotz der Herausforderungen optimistisch in die Zukunft: „Die Lage bleibt auch 2022 hochdynamisch. Niemand kann heute konkret vorhersagen, wie sich die Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. Damit einhergehende und vielfach leider uneinheitliche Reiserestriktionen werden der gesamten Luftfahrtbranche weiter viel abfordern. Trotz dieser Unsicherheiten blicken wir optimistisch nach vorne und erwarten ab dem Frühjahr erneut eine deutlich anziehende Nachfrage.“

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Niederlage vor Gericht: Ehepaar wollte Schmerzensgeld wegen Quarantäne nach Urlaub

Hat man in Deutschland, wenn man von einer Urlaubsreise zurückkehrt und in Quarantäne muss etwa Anspruch auf Schmerzensgeld? Nein, entschied das Landgericht Frankfurt unter dem Aktenzeichen 2-04 O 165/21. Ein Ehepaar machte im Frühjahr 2021 Urlaub in einem damaligen Risikogebiet und machte im Ausland einen PCR-Test, der negativ ausgefallen ist. Dennoch hatten sie in der Bundesrepublik Deutschland eine Quarantäne anzutreten. Dagegen zogen die beiden vor Gericht und argumentierten damit, dass sie aufgrund der Absonderung psychische Probleme erlitten haben. Eingefordert wurde daher ein entsprechendes Schmerzensgeld. Das Landgericht Frankfurt wies die Klage, auf die der deutsche Anwaltsverein hingewiesen hatte, jedoch ab. Unter anderem begründeten die Richter die Entscheidung damit, dass die Quarantäne als Schutzmaßnahme gerechtfertigt gewesen wäre. Den negativen PCR-Test stufte man als bloße Momentaufnahme ein und da der Urlaubsort gemäß Infektionsschutzgesetz als Risikogebiet eingestuft war, hätte eine Ansteckungsgefahr für die Allgemeinheit bestanden.

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Ukraine: Air Ocean Airlines schon am Boden

Nach nicht einmal ganz zwei Monaten musste die ukrainische Fluggesellschaft Air Ocean Airlines bereits den Flugbetrieb einstellen. Offiziell heißt es, dass es sich nur um eine Pause bis Anfang März 2022 handeln soll. Die Flotte des Carriers bestand zuletzt aus zwei Antonow An-148 sowie einer von Motor Sich Airlines im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung betriebenen An-24. Ab Kiew-Schuljany bot man die Inlandsziele Lwiw, Charkiw, Chernivtsi und Saporischschja an. Auch hatte man dezentrale Strecken zwischen den genannten Städten bzw. Umsteigeverbindungen über Kiew. Gestartet ist man erst vor wenigen Wochen. Interessant ist aber die Begründung warum Air Ocean Airlines den Flugbetrieb – zumindest temporär – eingestellt hat. Man erklärt nämlich nicht, dass man Auslastungs- bzw. Absatzprobleme habe, sondern behauptet, dass sich die Übernahme zusätzlicher Maschinen verzögere und man daher in eine temporäre Pause gehen müsse. Der Wettbewerb innerhalb der Ukraine ist durchaus hart. Auf manchen Routen matchen sich bis zu vier Carrier ab Kiew bzw. Borispil. Ein kleiner Überblick in diesem Bericht.

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Mali erhöht Druck auf Airlines: Nur 72 Stunden Zeit oder Slots weg

Die Behörden des westafrikanischen Staats Mali erhöhen den Druck auf die Fluggesellschaften, die ihr Land anfliegen bzw. im Besitz von Start und Landerechten sind. In nur 72 Stunden mussten die Carrier entscheiden, ob sie ihre Slots nutzen wollen oder nicht. Gab es keine oder eine negative Rückmeldung, werden die Start- und Landerechte entzogen. Möglicherweise sogar dauerhaft, jedoch ist kaum vorstellbar, dass das Regime auf Flugdienstleistungen diverser internationaler Fluggesellschaften verzichten kann. Die politische Lage in Mali gilt als äußerst instabil. Unter anderem gegenüber der Agentur Reuters erklärte Minister Dembele Madina Sissoko unter anderem, dass die Fluggesellschaften sicherstellen sollen, dass Mali angeflogen wird oder andernfalls werden die Start- und Landerechte entzogen. Für die Entscheidung, die der Zivilluftfahrtbehörde mitzuteilen war, wurden lediglich 72 Stunden eingeräumt. Air France war einst einer der größten Anbieter zwischen Frankreich und Mali. Das Flugangebot nach Bamako ruht bereits seit einiger Zeit und es gibt momentan keine Perspektive hinsichtlich einer möglichen Wiederaufnahme. Andere Carrier, darunter Air Cote d’Ivoire, Air Burkina und Air Senegal fliegen Mali ebenfalls nicht mehr an.

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FAA will FedEx mit Raketenabwehr-Systemen ausrüsten

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft FedEx könnte schon bald ihre Flotte mit Infrarot-Raketenabwehrsystem ausrüsten. Die Luftfahrtbehörde FAA hat eindringlich darauf hingewiesen, dass man dies bei kommerziellen Verkehrsflugzeugen – inklusive der Frachter von FedEx – für notwendig hält. Es handelt sich nicht um den ersten Anlauf, jedoch kam es bislang aufgrund der hohen Kosten zu keiner Umsetzung bzw. einer behördlichen Anordnung seitens der FAA. Man vertritt jedoch weiterhin die Ansicht, dass Verkehrsflugzeuge generell mit Abwehrmaßnahmen gegen Thermoraketen ausgerüstet werden sollten. Unter anderem ist in den Unterlagen der FAA, über die das Portal The Drive zuerst berichtete, zu lesen, dass in den letzten Jahren Angriffe auf zivile Verkehrsflugzeuge, die mit Hilfe mobiler Abschussvorrichtungen vorgenommen werden, stark zugenommen hätten. Um dieser Bedrohung entgegenzuwirken, fordert die FAA besondere Bedingungen für FedEx, um ein System zu installieren, „das Infrarot-Laserenergie als Gegenmaßnahme gegen wärmesuchende Raketen außerhalb des Flugzeugs aussendet“. Derzeit, so stellt die FAA fest, fehlen den Lufttüchtigkeitsvorschriften für Verkehrsflugzeuge Sicherheitsstandards für diese Systeme. Das spezielle Flugzeug in der Einreichung, der Airbus A321-200, ist eine Langstreckenversion des A321 und wird hauptsächlich als kommerzielles Passagierflugzeug eingesetzt. FedEx betreibt den A321-200 noch nicht, obwohl das Flugzeug von mehreren großen Frachtunternehmen als Anwärter auf den zukünftigen Frachtbetrieb angesehen wird.

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