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Berlin: Finanzminister Lindner fordert Verzicht auf Regierungsterminal

Um das Regierungsterminal auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg wird schon länger gestritten. Der neue Finanzminister Christian Lindner (FDP) hält den bestehenden temporären Bau für völlig ausreichend und spricht sich gegen die Errichtung eines “repräsentativen Regierungsterminals” aus. Bislang vertrat das deutsche Außenministerium stets die Linie, dass man für das Reisen von Regierungsmitgliedern sowie für den Empfang von Staatsgästen ein repräsentatives Gebäude braucht. Kritiker bezeichneten in der Vergangenheit die Baupläne als “Protzbau”. Finanzminister Lindner appelliert nun in Richtung Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), dass diese von diesem BER-Projekt Abstand nehmen solle. Der FDP-Politiker hält das aktuelle Interimsterminal, das die Flugbereitschaft nutzt und in dem auch Staatsgäste empfangen werden, für zweckmäßig und ausreichend. Weiters hält Lindner den Verzicht auf den Neubau für ein wichtiges Signal in Richtung Steuerzahler, da man dann den sorgsamen Umgang mit Finanzmitteln zeigen würde. Bislang spielte am Flughafen BER Geld noch nie eine sonderlich wichtige Rolle, denn im Zuge der Errichtung des Terminals 1 sind über Jahre hinweg die Kosten aus dem Ruder gelaufen.

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Vereinigte Arabische Emirate erteilen Ungeimpften Ausreiseverbot

Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate gestatten ab dem 10. Jänner 2022 nur noch vollständig geimpften Personen das Land zu verlassen. Ungeimpfte sind ab diesem Zeitpunkt mit einem umfassenden Reiseverbot belegt. Die neue Regelung gilt in erster Linie für Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate, denn ungeimpfte Touristen können ohnehin nur in wenigen Ausnahmefällen einreisen. Je nach Emirat sind die Einreise- und Quarantänebestimmungen abweichend. Das Reiseverbot für ungeimpfte Einwohner soll jedoch für den gesamten Staat gelten. Das Außenministerium der VAE teilte mit, dass vor Auslandsreisen die Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachgewiesen werden muss. Andernfalls werde die Ausreise nicht gestattet. Ausnahmen gibt es für Personen, die nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Weiters gibt es Sonderregelungen für den Fall, dass man eine medizinische Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen möchte.

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Rostock: German Airways vor Einstieg ins Liniengeschäft

Der deutsche Flughafen Rostock-Laage ist nun in den Händen der Zeitfracht-Gruppe. Diese will ein Wartungszentrum der Tochtergesellschaft German Airways ansiedeln und kann sich auch vorstellen, dass man erstmals auf eigene Rechnung Linienflüge aufnimmt. Gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk erklärte Konzernchef Wolfram Simon-Schröter, dass man den Airport zu einem “kleinen Cargodrehkreuz” weiterentwickeln möchte. Als Beispiel führte er unter anderem Lieferungen der Adler Modemärkte, die man aus der Insolvenz herausgekauft hat, an.  Aber auch innerdeutsche Linienflüge auf eigene Rechnung werden geprüft. Simon-Schröter sagte gegenüber dem NDR, dass er das Potential sieht, dass auf dem Flughafen Rostock-Laage zumindest ein Embraer 190 von German Airways stationiert werden könnte. MIt diesem könnten dann “innerdeutsche sowie touristische Destinationen eigenwirtschaftlich bedient werden”. Zu möglichen Strecken äußerte sich der Manager aber noch nicht.

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Frankfurt: Österreichische Polizisten überwältigen „unruly PAX“ auf Kanada-Flug

Eigentlich wollten zwei niederösterreichische Polizisten nur in den Urlaub fliegen, doch auf dem Flug von Frankfurt nach Vancouver kam es zu einem Zwischenfall. Ein so genannter “unruly PAX” sprach Passagieren und Kabinencrew Drohungen aus. Die beiden Beamten schritten nach Rücksprache mit dem Kapitän – über die Crew – ein. Die beiden Exekutivbeamten der Landespolizeidirektion Niederösterreich wollten als Paar ihren Urlaub in Kanada verbringen, jedoch gab es rund zwei Stunden nach dem Start in Frankfurt am Main eine komplizierte Situation an Bord. Die Polizeibediensteten hielten verdeckte Rücksprache mit dem Piloten und seiner Crew und überwältigten schließlich den Mann mit Einsatztechniken, die bei der österreichischen Bundespolizei bewährt sind. Der s.g. „Disruptive Passenger“ wurde durch technische Mittel fixiert und überwacht, nach der Landung in Vancouver wurde der Mann kanadischen Behörden übergeben. Das Einschreiten erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden in Kanada und Deutschland. „Jeder betriebsstörende Passagier kann die Sicherheit eines Fluges erheblich gefährden. Ich bin stolz auf unsere beiden Bediensteten – ihr Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt,“ sagt Innenminister Gerhard Karner (ÖVP). „Dieses Einschreiten zeigt einmal mehr, wie professionell und engagiert die Polizistinnen und Polizisten in Österreich sind, auch außer Dienst und im Urlaub.“ Auch der österreichische Air Marshal Service, der von Beamten des Einsatzkommando Cobra gestellt wird, lobt das Einschreiten der beiden Polizeibediensteten. Sicherheit sei die oberste Prämisse in der Luftfahrt, deshalb sei auch die Überwältigung des Mannes die richtige Entscheidung gewesen, so ein leitender Beamter des EKO Cobra.

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Azores Airlines nimmt Direktflüge von Düsseldorf nach New York JFK auf

Die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines bietet ab Anfang Juni 2022 einmal wöchentlich Direktflüge zwischen Düsseldorf und New York JFK an. Es handelt sich um echte Direkt- und keine Nonstopflüge, denn in Ponta Delgada wird ein technischer Zwischenstopp eingelegt. Der Carrier beabsichtigt diese Route, die im Grunde nur eine “Verlängerung” der Flüge von Düsseldorf nach Ponta Delgada darstellen, mit Maschinen des Typs Airbus A321 zu bedienen. Korrekterweise bezeichnet man das Angebot als “Direktflug”. Leider ist vielen nicht bewusst, dass ein so genannter Direktflug eben kein Flug von A nach B ohne Zwischenstopp ist, sondern beliebig viele Zwischenlandungen enthalten kann, sofern die Flugnummer gleich bleibt. Eine Verbindung von A nach B ohne Zwischenstopp nennt man Nonstopflug. Im Marketing werden diese beiden – eindeutig definierten Begriffe – oftmals zum Nachteil der Kunden “verwechselt”. Azores Airlines bezeichnet im Buchungsvorgang die Flugverbindung von Düsseldorf nach New York JFK als Direktflug. Klickt man auf die Fluginformationen, bekommt man den technischen Zwischenstopp auf der portugiesischen Insel angezeigt. Angeboten werden diese Flüge mit Airbus A321 jeweils an Donnerstagen. Die Reisezeit wird mit 11 Stunden und 15 Minuten angegeben. In die umgekehrte Flugrichtung, also von New York JFK über Ponta Delgada nach Düsseldorf, wird die Verbindung ab Anfang Juni 2022 jeweils am Verkehrstag Mittwoch angeboten. Auch hier ist der Maschinentyp Airbus A321 geplant. Die Flugdaten auf einen Blick: Düsseldorf-New York (JFK) via Ponta Delgada: Abflug (DUS): 14 Uhr 40 (Lokalzeit) Ankunft (JFK): 19 Uhr 55 (Lokalzeit) technischer Zwischenstopp: Ponta Delgada (PDL) Flugnummer: S4277 Verkehrstag: Donnerstag New York (JFK)-Düsseldorf via

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Zu viele Coronafälle: Aidanova bricht Kreuzfahrt ab

Die deutsche Reederei Aida muss die Kreuzfahrt der “Aidanova” aufgrund zahlreicher Coronafällen unter der Besatzung im Hafen von Lissabon abbrechen. Die hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammenden Passagiere sollen am Montag ausgeflogen werden. Bereits seit drei Tagen hing die Aidanova im Hafen von Lissabon fest und nun zieht die Reederei aus dieser Fahrt den Stecker. Die Kreuzfahrt wird abgebrochen und für die Fahrgäste geht es per Flugzeug nach Hause. Das Unternehmen teilte unter anderem mit: Aufgrund der aktuellen Situation können wir die Reise mit Aida Nova nicht wie geplant bis zum 5. Januar 2022 auf die Kanarischen Inseln fortsetzen“. Trotz intensiver Bemühungen wäre es nicht gelungen Ersatz-Crewmitglieder aufzutreiben. Die Reederei habe sich daher “im Interesse der Sicherheit und der Gesundheit von Besatzung und Passagieren” für den Abbruch der Kreuzfahrt entschieden. Bis zum Ausfliegen könnten die Fahrgäste an Landausflügen teilnehmen. Bereits in den Tagen zuvor lief es unrund, denn der ursprünglich geplante Stop vor Madeira zur Beobachtung des Feuerwerks wurde abgesagt. Die Aidanova verharrte drei Tage lang im Hafen von Lissabon. Laut lokalen Medienberichten, die sich auf den Hafendirektor von Lissabon berufen, sollen 52 der 1.353 Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. An Bord befinden sich weiters 2.844 Fahrgäste. Offiziellen Angaben nach soll es unter den Passagieren keine positive Testung geben. Die Reederei Aida erklärte, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder vor dem Einschiffen den Nachweis über die vollständige Impfung haben erbringen müssen. Weiters wäre die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig gewesen. An Ort und Stelle wurden zusätzliche

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Erholung: Pristina nur neun Prozent unter Leistung von 2019

Der Flughafen Pristina wurde im Jahr 2021 von rund zwei Millionen Passagieren genutzt. Damit lag der sich im Kosovo befindliche Airport bei 91 Prozent der Verkehrsleistung, die man im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, hatte. Besonders die Flugverbindung aus der D-A-CH-Region nach Pristina zeigten sich während dem gesamten Verlauf der Corona-Pandemie – ausgenommen Lockdown I – sehr stabil. Die Nachfrage ist auf den meisten Strecken trotz harter Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht eingebrochen. Einige Fluggesellschaften sind gar neu ins Pristina-Geschäft eingestiegen. Hintergrund der konstanten Nachfrage ist, dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Menschen mit Familien und sonstigen Verwandten im Kosovo leben. “In Anbetracht der Pandemie ist es eine zufriedenstellende Anzahl von Passagieren und Flügen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Falls es keine neuen virusbedingten Beschränkungen und Maßnahmen oder neue Varianten gibt, die sich auf den Flugverkehr auswirken würden, rechnen wir im nächsten Jahr mit einer Abfertigung von etwa 2,5 Millionen Passagieren”, so Pristinas Flughafensprecherin Valentina Gara in einer Erklärung. Der Pristina-Airport konnte sich wesentlich schneller als andere Flughäfen von der Corona-Pandemie erholen. Mehrere Airlines haben neue Angebote aufgenommen und/oder bestehende Routen aufgestockt. Die konstant hohe Nachfrage hängt auch mit den oben geschilderten Hintergründen zusammen. Eigenen Angaben nach war Pristina sowohl im Jahr 2020 als auch zuletzt in 2021 jener Flughafen im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien, der die meisten Flugbewegungen hatte.

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Fly Bosnia will zahlreiche W-Flüge nach Genf und Zürich aufnehmen

Der erste Anlauf von Fly Bosnia war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Seit einiger Zeit bereitet der Carrier den Neustart mit Airbus A320 vor. Derzeit hat man diesen noch nicht, jedoch befindet man sich eigenen Angaben nach in Verhandlungen mit Leasinggebern. Künftig will man auch die Schweiz anfliegen. Fly Bosnia will von Banja Luka, Tuzla, Mostar und Sarajevo aus Zürich anfliegen. Genf soll von Sarajevo und Mostar aus angesteuert werden. Die Maschine soll dem aktuellen Planungsstand nach von Sarajevo aus im W-Pattern aus verkehren. Zwischenstopps sind vorgesehen, denn beispielsweise von Sarajevo aus wird man in Belgrad bzw. Zagreb eine Zwischenlandung einlegen, bietet jedoch aufgrund der W-Operation nur Oneway-Flüge an, berichtet Flying Bosnian. Die zahlreichen W-Flüge zwischen Bosnien-Herzegowina und der Schweiz – teilweise mit Zwischenstopps in Zagreb bzw. Belgrad – werden bereits über einen schweizerischen Reiseveranstalter verkauft. Die Aufnahme der Verbindungen soll per 29. März 2022 erfolgen.

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Utair will heuer 20 neue Strecken aufnehmen

Die russische Fluggesellschaft Utair konnte zwischen Jänner und November 2021 6,7 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 82 Prozent befördern. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2020 verbesserte man sich um 52 Prozent bzw. vier Prozentpunkte. Utair konnte besonders im touristischen Bereich wachsen, denn das Angebot in diesem Segment wurde im direkten Vergleich mit 2019 um 64 Prozent angehoben. Insgesamt nahm man 36 neue Strecken auf. Viele touristische Flüge wurden innerhalb der Russischen Föderation durchgeführt. Der Frachtbereich, der bei Utair traditionell eine große Rolle spielt, konnte auch im Jahr 2021 zulegen. Der Carrier erbringt in Sibirien auch mit Helikoptern Dienstleistungen. Für Aufsehen sorgte vor einiger Zeit der Transport eines ausrangierten ATR-Turbopropflugzeugs mit Hilfe von Hubschraubern. “Der Anteil der Utair-Regionalflüge ist im Vergleich zu 2020 um sieben Prozent gestiegen und gegenüber 2019 gar um 49 Prozent. Wir haben zahlreiche Nonstop-Flüge aus den russischen Regionen heraus zu Ferienzielen im Ausland aufgenommen. Beispiele hierfür sind die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Armenien und Aserbaidschan.  Dies ist ein großer Schritt in der Entwicklung der Verkehrsanbindung der Regionen. Für das Jahr 2022 planen wir etwa 20 neue Strecken. Diese sollen wichtige Regionalzentren Russlands nonstop miteinander verbinden. In RIchtung Ausland wollen wir ebenfalls einige neue Strecken aufnehmen”, so Utair-Chef Oleg Semyonov.

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Indien: Spicejet-Dash 8-400 ohne Starterlaubnis abgehoben

Die Piloten von Spicejet-Flug SG 3703 sollen am 30. Dezember 2021 mit der VT-SUQ ohne Starterlaubnis der Flugsicherung in Rajkot (Indien) abgehoben sein. Die Zivilluftfahrtbehörde leitete eine offizielle Untersuchung ein. Temporär sind Kapitän und Erster Offizier vom Dienst suspendiert. Die de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung VT-SUQ rollte am 30. Dezember 2021 auf dem Flughafen Rajkot zur Runway und startete. Da keine Freigabe angefragt wurde, bekam das Turbopropflugzeug auch keine. Während dem Steigflug wies der zuständige Fluglotse den Kapitän über Funk deutlich darauf hin, dass er ohne die notwendige Erlaubnis gestartet ist. Die Piloten räumten den Fehler ein und stiegen für den kann über zweistündigen Flug in die indische Hauptstadt weiter auf 25.000 Fuß. Das Flugzeug landete ohne weiteren Zwischenfall um 11:26 Uhr Lokalzeit  in Neu-Delhi. Bei der indischen Zivilluftfahrtbehörde (DGCA) sieht man die Angelegenheit ganz und gar nicht locker, sondern spricht gegenüber der “Times of India” von einem “schweren Fehler”, der den Flugzeugführern anzulasten ist. Eine offizielle Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet und auch der Entzug der Pilotenlizenzen wird nicht ausgeschlossen. Die Fluggesellschaft Spicejet räumte den Vorfall ein und betonte, dass die betroffenen Piloten mit sofortiger Wirkung bis zur vollständigen Aufklärung vom Dienst suspendiert sind. Über die Fortführung oder Beendigung der Dienstverhältnisse wird man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden und wohl auch den Untersuchungsbericht der Luftfahrtbehörde abwarten. Dass Flugzeugführer in der kommerziellen Luftfahrt auf die Einholung von Startgenehmigungen vergessen, kommt extrem selten vor. Manchmal hat solches Verhalten auch einen kriminellen Hintergrund, beispielsweise Flugzeugschmuggel oder Terroristen an Bord. Beides

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