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Geplatzte Air-Europa-Übernahme kostet IAG 75 Millionen Euro

Gegen eine Abschlagszahlung in der Höhe von 75 Millionen Euro entlässt Globalia die International Airlines Group aus dem am 4. November 2019 unterfertigten Kaufvertrag. Damit wird die Fluggesellschaft Air Europa nicht an die IAG verkauft. Die beiden Konzerne haben sich darauf geeinigt, dass zusätzlich zur Vertragsstrafe in der Höhe von 40 Millionen Euro weitere 35 Millionen Euro seitens der IAG an Globalia zu bezahlen sind. Damit kauft sich die IAG-Tochter Iberia aus den Verpflichtungen heraus. Globalia und die International Airlines Group verhandeln derzeit über alternative Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Vorstellbar ist, dass vertiefte Codeshare-Kooperationen vereinbart werden könnten. Der Air-Europa-Eigentümer will zudem prüfen wie die spanische Fluggesellschaft neu aufgestellt werden kann. Die Suche nach einem anderen Käufer bzw. Partner ist nicht ausgeschlossen.

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Play kündigt Baltimore und Boston an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play plant im April 2022 die ersten beiden USA-Strecken aufzunehmen. Ab Keflavik sollen Baltimore und Boston angeflogen werden. Das Europa-Netz soll dabei als Zubringer fungieren. Zunächst soll ab 20. April 2022 Baltimore angesteuert werden. Die Flüge zum Logan Airport folgen dem aktuellen Planungsstand nach am 11. Mai 2022. Der Carrier plant die beiden Destinationen mit Airbus A321neo anzufliegen. Vorgesehen ist auch, dass ein längerer Zwischenstopp in Island gebucht werden kann. Dies soll Passagieren ermöglichen das Land und die Hauptstadt Reykjavik zu erkunden. Im Laufe des Jahres 2022 sollen weitere Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen werden.

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Tampa Bay: Eurowings Discover führte ersten USA-Flug durch

Unter der Flugnummer 4Y64 hat Eurowings Discover am 16. Dezember 2021 den ersten Passagierflug in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt. Nach rund zehn Stunden Flugzeit ist der Airbus A330 in Tampa Bay gelandet. Angaben des Carriers nach war die Verbindung „nahezu ausgebucht“. Auch ortet man eine „gute Nachfrage“ auf dieser Strecke. Ab sofort stehen vier wöchentliche Frequenzen nach Tampa Bay im Flugplan. Ab dem Sommerflugplan 2022 kommen zudem sechs weitere Ziele in Amerika hinzu: Fort Myers, Las Vegas (ab März 2022 auch ab München), Salt Lake City, Anchorage, Halifax und Calgary. Bereits am Sonntag (12.12.2021) und Dienstag (14.12.2021) war Eurowings Discover Richtung USA unterwegs – mit 40 Tonnen Fracht statt Passagieren ging es mit einem Airbus 330 von Frankfurt nach Atlanta. Derzeit besteht der Flugplan von Eurowings Discover aus neun Langstreckenzielen sowie fünf Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke. Die Flotte besteht aus den Maschinentypen Airbus A330 und A320.

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Ab Mai 2022: Air Dolomiti übernimmt Innsbruck-Frankfurt

Ab 2. Mai 2022 soll die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bis zu dreimal täglich zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main fliegen. Derzeit liegt die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz brach. Als Alternative gibt es einen Lufthansa-Bus nach München, der jedoch äußerst schwach ausgelastet ist. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Strecke nach Frankfurt und die damit verbundene Anbindung an eines der größten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta und ergänzt: „Mit Air Dolomiti und ihren modernen Embraer-Jets haben wir zukünftig auf dieser so wichtigen Strecke auch ein hochqualitatives Produkt.“ Geplant sind drei tägliche Rotationen inklusive der für die heimische Wirtschaft so wichtigen Tagesrandverbindung mit besten Anschlüssen an das weltweite Lufthansa-Streckennetz. Die Flüge werden bereits ab Mitte nächster Woche auf www.lufthansa.com bzw. www.airdolomiti.de buchbar sein. Der Flugplan auf einen Blick: Abflug in INN Ankunft in FRA Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 06:35 Uhr 07:40 Uhr EN 8057 / LH 6919 x x x x x x x 03.05.2022 10:40 Uhr 11:45 Uhr EN 8051 / LH 6913 x x x x x x x 02.05.2022 13:35 Uhr 15:40 Uhr EN 8053 / LH 6915 x x x x x x x 02.05.2022 Abflug in FRA Ankunft in INN Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 08:55 Uhr 10:05 Uhr EN 8050 / LH 6912 x x x x x x x 02.05.2022 12:40 Uhr 13:50 Uhr EN 8052 / LH 6914 x x x x x x x 02.05.2022 21:00 Uhr 22:10 Uhr EN

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Flair Airlines will Expansion beschleunigen

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair wird die Flotte mit Hilfe von 14 geleasten Boeing 737-Max-8 erweitern. Diese sollen bis Mitte 2023 dazukommen. Die Maschinen stammen aus der Order, die Aktionär 777 Partners kürzlich getätigt hat. Momentan besteht die Flotte des Lowcosters aus 12 Maschinen. In den Sommerflugplan 2022 will man mit 20 Flugzeugen fliegen. Bis Mitte 2023 will man dann 30 Maschinen in der Luft haben. Mittelfristig, also bis etwa 2025, sollen es gar 50 Boeing 737 Max werden. Flair Airlines wird vom ehemaligen Wizz-Air-Hungary-Chef Stephen Jones geleitet. Der Manager wechselte fast unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in den Chefsessel des kanadischen Startups. Maßgeblich hinter der Fluggesellschaft steht 777 Partners, die auch an der australischen Bonza beteiligt sind.

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Flottenerneuerung: Qantas bestellt bei Airbus

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas beglückt den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung im Bereich Narrowbodies. Der Carrier hat sich auch für die Langstreckenvariante des A321 entschieden. Die Regionalflotte von Qantas ist durchaus in die Jahre gekommen. Das Rückgrat im Eigenbetrieb sind momentan in die Jahre gekommene Boeing 737-800 sowie B717. Diese will man mit Airbus A220 und A320neo ersetzen. Qantas will zunächst 20 A220-300 und 20 A321XLR kaufen. Weiters sicherte man sich Optionen für 94 weitere Exemplare der A220- und A320-Reihen. Die Auslieferungen der Neubestellungen sollen innerhalb der nächsten 13 Jahre erfolgen. Zuvor hatte die größte Fluggesellschaft Australiens auch die Konkurrenzmodelle Boeing 737 Max und Embraer E2 evaluiert. Man hat sich jedoch für Airbus entschieden und begründet die Entscheidung unter anderem mit operativen Vorteilen.

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Vergleich geschlossen: De Havilland und Spicejet begraben das Kriegsbeil

Der kanadische Flugzeugbauer De Havilland und die indische Fluggesellschaft Spicejet haben sich hinsichtlich der eingeklagten Anzahlungen, die der Carrier nicht geleistet hatte, geeinigt. Betroffen ist die Order über 25 DHC Dash 8-400 aus dem Jahr 2017. Spicejet hatte nach der Abnahme einiger Turbopropflugzeuge die Überweisung der Anzahlungen für die nächsten Maschinen aus der Order eingestellt und betrachtete den Kaufvertrag zunächst als nichtig. De Havilland brachte im Vereinigten Königreich, das als Gerichtsstandort für Streitigkeiten vereinbart war, eine Klage gegen die Billigfluggesellschaft ein. Insgesamt forderte der Hersteller 43 Millionen U.S.-Dollar ein. Nun konnte man eine außergerichtliche Einigung erzielen. Diese hat zur Folge, dass De Havilland die Klage zurückziehen wird. „Das Unternehmen freut sich bekannt zu geben, dass es am 13. Dezember 2021 mit dem Flugzeughersteller von DHC-8-400-Flugzeugen (De Havilland Aircraft of Canada Limited) eine Vergleichsvereinbarung getroffen hat, in der die Parteien vereinbart haben, alle ihre Streitigkeiten beizulegen“, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart.

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Ryanair-Chef O’Leary liebäugelt mit 1G-Regel

Bislang hat sich der irische Billigflieger Ryanair stets gegen jegliche Beschränkungen des Reiseverkehrs in Europa ausgesprochen. Nun fordert Konzernchef Michael O’Leary, dass Fliegen für Geimpfte möglich sein muss und würde in Kauf nehmen, dass Ungeimpfte nicht mehr befördert werden dürfen. Die Äußerung, die er getätigt hat, steht im direkten Zusammenhang mit den Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs. Diese wurden in den letzten Wochen wiederholt verschärft und die Testpflichten treffen auch Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Michael O’Leary ist der Ansicht, dass die häufigen und kurzfristigen Änderungen zu Verwirrungen geführt haben und meint, dass Geimpfte in jedem Fall befördert werden müssen. „Ich sehe keine Rechtfertigung für die Vorschriften der britischen Regierung, dass Passagiere, die bereits das Vernünftige getan haben und sich impfen lassen, jetzt vor ihrer Reise und, noch lächerlicher, zwei Tage nach ihrer Reise Tests ablegen müssen“, so der Manager gegenüber Independent. „Anstatt eine Impfpflicht einzuführen müssen die Verantwortlichen die Impfung für Menschen immer attraktiver machen. Ich würde mich also dafür einsetzen Flugreisen auf Geimpfte zu beschränken“.

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Singapore Airlines bestellt sieben A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit Singapore Airlines einen weiteren Kunden für das Fracht-Muster A350F gewinnen. Ein LOI über sieben Flugzeuge dieses Typs wurde unterschrieben. Die Auslieferungen sollen ab 2025 beginnen. Weiters sicherte sich Singapore Airlines Optionen für fünf weitere A350F. Die Vereinbarung beinhaltet einen Tausch mit 15 A320neo und zwei A350-900 Passagierflugzeugen, die sich im Auftragsbuch der SIA Group befinden. Dies ermöglicht es SIA, seine Investitionsausgaben zu verwalten und gleichzeitig das grundlegende Erneuerungsprogramm für Frachter fortzusetzen. Gegenüberstellung A350F vs. B747-400F   Airbus A350F Boeing 747-400F Length 70.61m 70.7m Max Take Off Weight 319 tonnes 395 tonnes Max Payload (structural) 109 tonnes 116 tonnes Volume 728m3 738m3 Range 4,700 nm 4,500 nm Engine Rolls-Royce TXWB-97 Pratt & Whitney PW4056

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Frankreich will Nachtzüge zwischen Paris und Berlin reaktivieren

Früher waren Nachtzüge eine durchaus luxuriöse Möglichkeit, um in Europa reisen zu können. Vom einstigen Glanz ist nicht viel geblieben, denn über die Jahre hinweg hatte dieses Verkehrsmittel eher das Image „Gammelzug“. Die deutsche Bahn pfiff sogar gänzlich darauf und die Österreichischen Bundesbahnen übernahmen viele innerdeutsche Nachtstrecken. Im Zuge der Klimadiskussion kommt es nach und nach zu einer Renaissance der Schlafwagen-Verbindungen. Die Österreichischen Bundesbahnen wollen in ihren Nightjets, besonders mit den neubestellten Wagen, die noch gar nicht auf der Schiene sind, stark mit Komfort punkten. Je nach Geldbeutel gibt es Sitzplätze in der Zweiten Klasse bis hin zu Einzel-Schlafabteilen, die zumindest ein bisschen an die längst vergangene Luxus-Ära der Eisenbahn angelehnt sind. In Deutschland hielt man Nachtzüge für nicht mehr zeitgemäß, so dass sich die Deutsche Bahn, deren Nachtzüge den Ruf „Gammelzug“ hatten, einstellte. Einige Routen wurden erfolgreich von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen und die Aufwertung der Garnituren brachten auch mehr Fahrgäste. Für die ÖBB ein voller Erfolg, für die Deutsche Bahn eine Blamage der Extraklasse, denn die Österreicher fahren nachts sprichwörtlich um die Ohren. Nicht zuletzt aufgrund der Propaganda, die aus dem Lager von Greta Thunberg gemacht wird, sind immer mehr europäische Regierungen der Ansicht, dass die Zukunft des Verkehrs innerhalb Europas auf der Schiene liegt. Allerdings: In vielen EU-Staaten wurde dieser Verkehrsträger nicht nur kaputtgespart, sondern die Fahrkartenpreise sind im direkten Vergleich mit den Kosten für Fernbusse, Flüge oder gar das eigene Auto, schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann haftet in manchen Staaten – teilweise zurecht, teilweise absolut zu Unrecht

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