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Studie lässt Bahn nicht mehr „grün“ erscheinen

Nicht zuletzt durch unbelegte Behauptungen von Greta Thunberg wurde der Verkehrsträger Schiene zum besonders umweltfreundlichen Verkehrsmittel hochgelobt. Allerdings kommt nun eine von der Universität St. Gallen im Auftrag der Friedrich Naumann Stiftung zum Ergebnis, dass die Bahn weit weniger umweltfreundlich ist als von Politik bzw. Thunbergs Anhängern behauptet. Misst man den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß direkt an einer Elektrolokomotive, so wird man im Idealfall nichts messen können. Der Bahnstrom stammt jedoch in vielen Ländern zu einem erheblichen Anteil aus Kohlekraft, die alles andere als klimafreundlich ist. Somit kommt es lediglich zu einer Verschiebung des Orts der Emissionen. Weiters wird außer Acht gelassen, dass weltweit gesehen wie ganz überwiegende Mehrheit der Züge nicht elektrisch, sondern mit Dieselmotoren angetrieben wird. Vielerorts sind die Lokomotiven hoffnungslos veraltet und haben nicht einmal Partikelfilter, die bei Kraftfahrzeugen schon länger Standard sind. Die Folge daraus: Alte Diesellokomotiven sind in etwa so umweltfreundlich wie alte Schiffsdiesel. Die eingangs genannte Studie befasst sich in erster Linie mit dem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der entsteht bis überhaupt ein Zug auf die Schiene kommt. Beim Bau der Fahrzeuge, aber insbesondere bei der notwendigen Infrastruktur wie Bahnhöfe und Schienenwege, entstehen enorme Umweltbelastungen. Berücksichtigt man diesen in der Gesamtrechnung, so ist das Image der Eisenbahn so ganz und gar nicht mehr grün. Besser schneiden hier Fernbusse mit modernen Euro-6-Dieselmotoren ab. Auch die Luftfahrt ist in der Gesamtbilanz auf einem Niveau, das zumindest nicht massiv schlechter ist als jene des Schienenverkehrs. Gesamt betrachtet kann eine Wende aber nur herbeigeführt werden, wenn alle Verkehrsträger, also Schiene, Straße, Luft und Wasser,

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München reaktiviert Satellit von Terminal 2

Seit Montag können vollständig geimpfte EU-Bürger in Verbindung mit einem negativen PCR-Test wieder ohne besonderen Grund in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Lufthansa führte unter der Flugnummer LH 460 wieder einen Flug von München nach Miami durch. Zuletzt wurde diese Route im März 2020 bedient. Die Nachfrage nach USA-Flügen soll allein bei Lufthansa ab München um 30 Prozent gestiegen sein. Die Buchungen für Chicago und Newark liegen bereits über dem Niveau von 2019, weitere Ziele sind Los Angeles, Boston und New York. Mittlerweile können Passagiere ab München wieder unter einem breiten Flugangebot in die USA wählen: Die Fluggesellschaften bedienen ab Mitte Dezember elf US-Ziele mit knapp 90 wöchentlichen Verbindungen, zehn dieser Ziele hat Lufthansa im Angebot. Bei der Anzahl der Destinationen liegt die Airline damit wieder auf dem Vorkrisenniveau. Unter Hinzunahme der Ziele in Kanada bieten die Airlines am Flughafen München in diesem Winter mit insgesamt 14 Zielen in Nordamerika genauso viele Destinationen an wie vor der Krise. Mit Blick auf die zu erwartende Verkehrszunahme wird ab dem 1. Dezember 2021 ein Teil-Bereich des Satellitengebäudes von Terminal 2 am Münchner Airport wieder geöffnet und im ersten Schritt für den USA-Verkehr genutzt. Auch das Personentransportsystem, mit dem das Terminal 2 und der Satellit verbunden sind, wird für den Non-Schengen-Verkehr wieder in Betrieb genommen. „Mit der von heute an wirksamen Aufhebung des Einreisestopps durch die Regierung der Vereinigten Staaten können die Reisewünsche all derer, die seit vielen Monaten auf ihren Flug über den großen Teich gewartet haben, endlich realisiert werden. Wie

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Kommentar: Sperrt das Terminal 1 in Wien auf!

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie nutzt der Flughafen Wien-Schwechat lediglich die Gatebereiche F und G für den Flugbetrieb. Seit einiger Zeit gibt es auch “doppeltes Busboarding”, bei dem Passagiere zu den C-Busgates gekarrt werden, um dort einen anderen Vorfeldbus zum Flugzeug besteigen zu können. Während “vor Corona” den Fluggästen flächenmäßig deutlich mehr Raum zur Verfügung stand, wird es zu Stoßzeiten im ohnehin schmalen Terminal 3 ziemlich eng. Nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch jetzt ist es häufig überfüllt. Empfohlene, jedoch nicht mehr von der Bundesregierung vorgeschriebene Mindestabstände, können dabei nicht eingehalten werden. Während andere Flughäfen beim Busboarding die Anzahl der eingesetzten Fahrzeug erhöht haben, ist man diesen Weg in Wien-Schwechat nie gegangen. Bis heute geht es unverändert eng in den Vorfeldbussen zu. Gelegentlich werden Passagiere auch in Gangways und Stiegenhäusern “zwischengelagert” bis der Bus bzw. das Flugzeug zum Einsteigen bereit sind. Das kann mitunter auch mal eine halbe Stunde dauern. Während der gesamten Corona-Pandemie hat man dieses fragwürdige Boardingverfahren, das Billigfluggesellschaften nach Wien gebracht haben und selbstredend auch auf Austrian Airlines Flügen angewandt wird, durchgezogen. Das Terminal 3 wurde in einer Zeit geplant und errichtet, in der der Flughafen Wien starker politischer Einflussnahme ausgesetzt war. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich aus heutiger Sicht um eine Fehlkonstruktion handelt, die in dieser Form nicht mehr gebaut werden würde. Damals ging es eher darum, dass man ein monströses Terminal baut, um Wien größer wirken zu lassen. Bei der Planung dachte man keine Sekunde daran, dass ein schmaler, langer

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Frankfurt: British Airways führte A380-Linienflug durch

Die Landung einer Maschine von British Airways auf dem Flughafen Frankfurt am Main ist an sich keine Besonderheit, doch am Montag setzte das IAG-Konzernmitglied mit der G-XLEF einen Airbus A380-800 ein. Aus London-Heathrow kommend landete der Superjumbo als BA 902 kurz nach 10 Uhr 00 auf dem größten Airport Deutschlands. Als BA 903 ging es wieder zurück in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Es handelte sich um einen der ersten A380-Umläufe von British Airways seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Die IAG-Tochter fliegt in den nächsten Wochen häufig im Europa-Netz mit diesem Maschinentyp. Hintergrund ist, dass man diesen wieder auf die Langstrecke bringen will und die kurzen Flüge auch für das Training der Flugzeugführer nutzt. Zuletzt flog man im März 2020 regulär mit den Superjumbos. Im Gegensatz zum Mitbewerber Lufthansa, dessen Konzernchef Carsten Spohr den Wiedereinsatz für unwahrscheinlich hält, bekannte sich British Airways schon sehr früh zum Comeback der A380-Flotte. Nun ist es soweit, die G-XLEF ist wieder in der Luft und stattete im Rahmen eines regulären Linienflugs dem Frankfurer Airport einen Besuch ab. Zuvor führte British Airways zahlreiche technische Flüge ab Shannon durch. Dabei wurden auch die Piloten trainiert, denn viele saßen schon länger nicht mehr in einem realen Airbus-A380-Cockpit. Am 2. November 2021 wurde dieser Superjumbo von Irland nach London-Heathrow überstellt und kam am Montag auf dem Frankfurt-Umlauf wieder kommerziell im Liniendienst zum Einsatz.

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Norwegian flottet 13 Boeing 737-800 ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian ist im Vorjahr haarscharf am Zusammenbruch vorbeigeschrammt und verkleinerte sich massiv. Nun fasst man wieder einen größeren Expansionsschritt ins Auge und beabsichtigt die Flotte um 13 Boeing 737-800 zu erweitern. Dabei handelt sich um Leasingflugzeuge, die laut einer Erklärung der börsennotierten Firmengruppe zu “günstigen Konditionen” bezogen werden sollen. Die ersten Einheiten sollen bereits im Laufe des vierten Quartals des Jahres 2021 übernommen werden. Die restlichen sollen gegen Jahresanfang 2022 folgen. Die Verträge werden je nach Maschine zwischen fünf und acht Jahren laufen. FIrmenchef Geir Karlsen geht davon aus, dass der Anteil der so genannten “Power by the Hour”-Verträge bis zum Sommer 2022 auf etwa 60 bis 70 Prozent der Flotte sinken wird. Derzeit sind alle 51 Boeing 737-800 über solche Vereinbarungen geleast.

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Ab 43.841 Franken: Pauschalreisen im Businessjet nach New York

Der Tour Operator Travelcoup Deluxe bietet anlässlich der Grenzöffnung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika Pauschalreisen mit Privatjet-Flugsegmenten an. Abflugsort in Zürich-Kloten. In New York nutzt man den Teterboro Airport. Von dort aus geht es per Helikopter zum Hotel. Dieser Transfer ist im Reisepreis inkludiert. „Als der Termin für die Öffnung der US-Grenzen bekannt war, haben uns sogleich erste Kundenanfragen für Flüge nach New York erreicht. Nachdem es im letzten Jahr nicht möglich war, möchten die Leute in diesem Jahr wieder zum traditionellen Weihnachts-Einkaufsbummel in die 5th Avenue. Mit unserem Christmas Shopping-Special machen wir ihnen ein exklusives Angebot für ein attraktives Komplettpaket, bestehend aus Flug im Privatjet, Transfer und Hotelübernachtung“, erklärt Niclas Seitz, Gründer und CEO von Travelcoup Deluxe. Die Unterkunft erfolgt in fünf Fünfsterne-Hotels, die von den Passagieren frei gewählt werden können. Die Pauschalreisen im Businessjet haben allerdings auch ihren Preis. Diese sind ab 43.841 Schweizer Franken erhältlich. Laut Tour Operator sind die Flüge von/nach New York, die Helikopter Transfers, Übernachtungen sowie Frühstück inkludiert.

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Industriereport: Manager fordern Ausbau des Hub Wien

Aus dem Infrastrukturreport 2022 geht hervor, dass sich rund 74 Prozent der Befragten für den Ausbau des Flugverkehrsdrehkreuzes Wien aussprechen. 59 Prozent erwarten, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden. „Die Renaissance der Luftfahrt nach der Krise ist ein entscheidendes Standortthema. Ohne Flughafen Wien wären wir weder im Export, noch im Tourismus so erfolgreich, wie wir das sind bzw. wieder sein wollen”, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Der größte Flughafen Österreichs büßte bereits vor der Corona-Pandemie im Bereich der Umsteigerverkehre ein. Hintergrund ist unter anderem, dass das einstige Niki-Drehkreuz weggefallen ist und sich verstärkt Point-to-Point-Verkehre von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air etabliert haben. Die Krise und die damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Länder hatten auch erhebliche Auswirkungen auf das AUA-Drehkreuz Wien.

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Klagenfurt: Medical mit tragischem Ende

Auf Eurowings-Flug EW 5110 von Köln/Bonn nach Hurghada ereignete sich am Samstag ein medizinischer Notfall, der zu einer außerplanmäßigen Landung auf dem Flughafen Klagenfurt führte. Trotz intensiver Bemühungen überlebte der 71-jährige Passagier nicht. Die Kabinenbesatzung soll sich intensiv um den Fluggast, der einen medizinischen Notfall erlitten hatte, gekümmert haben. Der Kapitän entschied sich zu einer sofortigen Landung auf dem Klagenfurter Airport, so dass der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn der Senior überlebte nicht. Die Ärzte haben offiziellen Angaben nach einen natürlichen Tod festgestellt. Eurowings spricht der Familie des Verstorbenen gegenüber der Bildzeitung “tiefstes Beileid” aus. Weiters erklärt der Carrier: “An Bord des Fluges EW 5110 kam es zu einem medizinischen Notfall. Ein männlicher Passagier wurde umgehend durch die Kabinenbesatzung medizinisch versorgt”. Der Flug nach Hurghada wurde ab Klagenfurt nicht fortgesetzt. Die Eurowings-Maschine flog – samt Passagieren – wieder zurück nach Köln/Bonn. Am Sonntagmorgen wurden die Fluggäste an ihr Ziel nach Hurghada geflogen.

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Airlines bauen Fuel-Hedging wieder aus

In den letzten Wochen und Monaten sind die Treibstoffpreise wieder stark gestiegen. Nun beginnen erste Airline-Konzerne wieder mit Hedging-Geschäften. Dabei hofft man darauf, dass man sich vor weiter steigenden Preisen bewahren kann. In Europa haben in den letzten Tagen unter anderem die Lufthansa Group, Ryanair und Air France-KLM das Volumen des Fuel-Hedgings stark ausgebaut. In etwa die Hälfte des Bedarfs wurde laut Bloomberg News über derartige Preissicherungsgeschäfte bezogen. Fuel-Hedging kann für Fluggesellschaften von Vorteil sein, denn eine vereinbarte Menge wird zu einem vorab vereinbarten Preis bezogen. Wird es am Weltmarkt teurer, profitiert die Airline. Sinken die Kosten aber, so zahlt die Fluggesellschaft drauf, denn der Preis ändert sich nicht. Daher wird im Regelfall nicht der komplette Bedarf über derartige Geschäfte besichert.

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Hi Fly Malta führte zwei Antarktis-Flüge mit A340 durch

Die auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Hi Fly führte zwei Umläufe in die Antarktis durch. Dabei kam ab Kapstadt ein Airbus A340-300 zum Einsatz. Dieser belieferte die Forschungsstationen unter anderem mit Lebensmitteln, Ausrüstung und Treibstoff. Die Flüge wurden am 2. November 2021 sowie am 4. November 2021 durchgeführt. Zum Einsatz kam die von Hi Fly Malta betriebene 9H-SOL. Diese wurde zuvor aus dem portugiesischen Beja nach Kapstadt überstellt. Anschließend flog der Vierstrahler zweimal in die Antarktis. Nach Angaben der Auftraggeber habe man diesmal explizit nach einem Airbus A340 gesucht, da dieser das benötigte Volumen an Ausrüstung, Lebensmitteln und Treibstoff mit nur zwei Flügen transportieren kann. Beispielsweise mit der Boeing 757 hätten mehr Umläufe durchgeführt werden müssen, was letztlich höhere Kosten verursacht hätte.

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