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Corendon Europe kürzt Angebot an deutschen Regionalflughäfen

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe streicht den Winterflugplan 2021/22 ab Deutschland zusammen und setzt zahlreiche Ferienstrecken, vorwiegend ab regionalen Airports, temporär aus. Betroffen sind die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen, Memmingen, Weeze, Rostock-Laage, Saarbrücken, Erfurt und Friedrichshafen. Es handelt sich, je nach Airport, um die Flüge auf kanarische Inseln und/oder nach Hurghada. Die Situation ist je nach Flughafen unterschiedlich. Die Verbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Fuerteventura wird per 9. Januar 2022 eingestellt. Las Palmas hingegen soll dem aktuellen Planungsstand zwischen 11. Januar 2022 und 15. Januar 2022 ausgesetzt werden. Ab Erfurt, Friedrichshafen, Memmingen, Rostock-Laage und Weeze wurden die Fuerteventura-Flüge ebenfalls zwischen Anfang/Mitte Januar und Mitte/Ende Februar 2022 aus dem Verkauf genommen. Die genaue Dauer der Aussetzung ist je nach Airport unterschiedlich. Ab Weeze ist auch die Las Palmas-Strecke, die zwischen 9. Januar 2022 und 27. Februar 2022 nicht bedient werden soll, betroffen. Corendon Europe hat ab verschiedenen deutschen Flughäfen Verbindungen nach Hurghada angekündigt. Ab Saarbrücken, Rostock-Laage, Memmingen, Weeze, Friedrichshafen und Erfurt wird man nur ein Mini-Programm anbieten. Konkret bedeutet das, dass zunächst nur in der Weihnachtszeit 2021 sowie rund um Neujahr 2022 geflogen wird. Geplant ist, dass die Routen im Laufe des Februar 2022 hochgefahren werden sollen.

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Air Dolomiti stockt Linz-Frankfurt auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti plant die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main per 7. Jänner 2022 auf bis zu zwei tägliche Umläufe aufzustocken. Die Anbindung an das Kranich-Drehkreuz wird seit der Reaktivierung von Air Dolomiti bedient. Momentan fliegt man täglich mit Embraer 195. Dieser ist nicht in Linz, sondern in Frankfurt am Main stationiert, so dass die Umläufe von dort aus bedient werden. Daran wird sich auch mit der Aufstockung nichts ändern. Air Dolomiti plant ab Linz jeweils um zirka 10 Uhr 35 und 18 Uhr 45 nach Frankfurt am Main zu fliegen. Die Aufstockung steht – wie momentan üblich – unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Nachfrage und der Corona-Pandemie.

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Salzburg impfte in Douglas DC-3

Am Salzburger Flughafen wurde erneut eine besondere Impfaktion durchgeführt. In einer Douglas DC-3 wurden Erst-, Zweit-, und Drittstiche gegen das Coronavirus verabreicht. Organisiert wurde die Aktion vom DC-3-Club. „Ich persönlich finde jede Aktion die hilft, dieser Pandemie Herr zu werden, enorm wichtig. Die Impfung ist hier das wirkungsvollste Instrument gegen Corona und ich bin froh mir heute in dem historischen Flugzeug des DC-3 Clubs den Boosterstich abholen zu können,“ so Flughafenprokurist Christopher Losmann, der heute seinen dritten Stich erhielt. „Wir Vereine bilden das Rückgrat der Gesellschaft und wir fördern durch unser Vereinsleben den Zusammenhalt der Menschen. Die Pandemie hat auch uns Vereinen viel genommen, allem voran das Grundlegendste des Vereinslebens – die gemeinsame Zeit miteinander! Es ist uns als Clubvorstand wichtig den Weg aus der Pandemie voranzutreiben, daher haben wir uns zu dieser gemeinsamen Aktion mit dem Flughafen entschlossen, um auch unsere Mitglieder die Möglichkeit einer Corona-Schutzimpfung im Ambiente des Vereins, also in unserer Douglas DC-3 Arizona Lady, anbieten zu können,“ so der Präsident des 1st Austrian DC-3 Clubs, David Schilcher.

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Flying Green: Französische Öko-Airline gegründet

Unter dem Namen „Flying Green“ gründete sich in Frankreich ein Startup, das voraussichtlich im Jahr 2023 abheben will. Man beabsichtigt eine Fluggesellschaft, die besonders umweltschonend agieren soll, an den Start zu bringen. Dieses Ziel soll unter anderem durch den Einsatz von modernem Fluggerät erreicht werden. Unter anderem schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage: „Flying Green ist bestrebt alle bestehenden Technologien zu implementieren, die für die Umwelt am effizientesten sind, und zwar von Beginn des Betriebs an. Sie möchte die leiseste Fluggesellschaft sein und die erste „Netto-Null-CO2-Emission“ sein, indem sie sich jederzeit an neue zertifizierte Technologien anpasst, um ein hohes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Ein Fluggast, der mit Flying Green reist, wird somit seinen CO2-Ausstoß im Durchschnitt um 16 Prozent reduzieren“. Die Flugzeuge sollen mit mindestens fünf Prozent SAF-Treibstoff betankt werden. Weiters will man alle Prozesse und die gesamte Lieferkette möglichst grün gestalten. Eigenen Angaben nach soll Flying Green nicht als virtuelle Konstruktion, sondern mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung an den Start gehen. Diese hofft man im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 zu erhalten.

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ASL nimmt Antwerpen-Innsbruck auf

Unter der Marke ASL Fly Executive werden ab 19. Jänner 2022 bis zu zwei wöchentliche Umläufe zwischen Antwerpen und Innsbruck angeboten. Geflogen werden soll bis 26. März 2022 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag. Als Fluggerät setzt ASL Regionaljets des Typs Embraer 135, die mit 30 Sitzplätzen bestuhlt sind, ein. Weitere Linienstrecken, die unter der Executive-Marke angeboten werden sollen, sind: Cannes und Ibiza. Die beiden zuletzt genannten Ziele sind in der Sommerflugplanperiode 2022 ab Antwerpen buchbar. ASL Fly Executive ist der Businessjet-Bereich der ASL Gruppe. Immer wieder bietet man auch Linienflüge mit Regionaljets an. Die Abfertigung dieser erfolgt im Regelfall nicht in den normalen Terminals, sondern in den General Aviation Bereichen.

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Erster Airbus A321neoLR der Luftwaffe trifft bei Lufthansa Technik ein

Gestern Abend ist das erste von zwei Flugzeugen des Typs Airbus A321neoLR (Long Range) für die Luftwaffe bei Lufthansa Technik in Hamburg eingetroffen. Die Maschine hat die taktische Kennung 15+10. Das Schwesterflugzeug 15+11 wird in den kommenden Wochen folgen. Damit beginnt nun der vom Geschäftsbereich Original Equipment & Special Aircraft Services ausgeführte Umbau der beiden Flugzeuge für verschiedene Einsatzarten wie Truppentransporte, den parlamentarischen Flugbetrieb und die MedEvac-Rolle (Medizinische Evakuierung). Die Auslieferung der umgerüsteten Flugzeuge ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.

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Westbahn feiert zehnten Geburtstag

Kostenloses WLAN war in österreichischen Zügen bis zum Marktstart der Westbahn schlichtweg nicht vorhanden. Mittlerweile ist das private Eisenbahnunternehmen zehn Jahre auf der Schiene. Der Wettbewerb mit den ÖBB führte dazu, dass auch der Platzhirsch aufgerüstet hat. Kostenloses Internet wird mittlerweile selbst in den neuen Schnellbahn-Garnituren angeboten. Der Umstand, dass die meisten Railjet-Züge über getrennte Toiletten verfügen, ist auf den Mitbewerber Westbahn zurückzuführen. Dieser trumpfte vor rund zehn Jahren damit auf. Der damalige ÖBB-Generaldirektor Christian Kern meinte zunächst scherzhaft, dass das Duell „sicher nicht auf dem Häusl entschieden wird“. Dennoch hat er schleunigst veranlasst, dass WLAN und getrennte stille Örtchen in die Züge kommen. Eigenen Angaben nach hat die Westbahn seit der Betriebsaufnahme am 11. Dezember 2011 rund 40 Millionen Kilometer zurückgelegt. Befördert hat man etwa 45 Millionen Fahrgäste. Nach der Beendigung des österreichischen Lockdowns will man schrittweise die Frequenzen wieder anheben. „Wir sind als David gegen den Goliath Staatsbahn angetreten – mit Unterstützung der Anteilseigner rund um Dr. Haselsteiner“, sagt Erich Forster, CEO der Westbahn. „Ab dem ersten Tag war es unser Anspruch, uns zum Benchmark für die Qualitätsführerschaft bei der Bahn zu entwickeln. Wir sind sehr stolz, dass wir das erreicht haben: Die Westbahn hat neue Maßstäbe bei der Fahrzeugqualität und Ausstattung, vom Ledersitz bis zum Bio-WC, gesetzt und ist nicht mehr aus der österreichischen Schienenlandschaft wegzudenken. Wir punkten bei den Reisenden mit der Qualität unserer Dienstleistung bei Service, Sauberkeit und Pünktlichkeit. Für viele europäische Eisenbahnen sind wir mit unserem funktionalen Ansatz modularer Nachtwartung und bei technologischen Neuerungen

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Olympic Air hat erste ATR72-600 übernommen

Die Aegean-Regionaltochter Olympic Air hat am 1. Dezember 2021 mit der SX-OBJ die erste ATR72-600 übernommen. Das Gebrauchtflugzeug ist 5,6 Jahre alt und war vormals bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Stobart Air im Einsatz. Olympic Air wird sich mittelfristig vom Konkurrenzmodell DHC Dash 8-400 trennen. Als Ersatz dienen die von Muttergesellschaft Aegean angeschafften ATR72-600. Laut CH-Aviation.com wird der Neuzugang von Gecas geleast. Die einst stolze Olympic Airways, später Olympic Airlines ist schon lange nicht mehr existent. Die ehemalige Firmenzentrale auf dem alten Flughafen Athens ist ein Lostplace. Der damals gegründete Nachfolger Olympic Air schrumpfte zu einer Regionalfluggesellschaft zusammen. Eigentümer Aegean hat hier die Turboprop-Operation angesiedelt.

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Erster A320-Umbaufrachter in der Luft

Der Maschinentyp Boeing 737 findet schon seit vielen Jahren auch als Frachter Verwendung. Bislang drang das Konkurrenzmodell Airbus A320 in dieses Segment noch nicht vor. Das änderte sich am Dienstag, denn die erste konvertierte Maschine hob in Singapur ab. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das in eine Cargomaschine umgebaut wurde. Dieses trägt die MSN 273. Die Wiederinbetriebnahme als Frachter soll 2022 beginnen. Vaayu gab im vergangenen Monat bekannt, dass es fünf A320P2F von STEAR leasen wird. Mit einer Ladekapazität von 10 ULD-Containern + einer Palettenposition auf dem Hauptdeck und sieben ULD-Containern auf dem Unterdeck bietet die A320P2F deutlich mehr Nutzlast und containerisiertes Volumen als ihr nächster Konkurrent und hat den niedrigsten Treibstoffverbrauch in ihrer Klasse. Diese Frachterlösung bietet 21 Tonnen Nutzlast über 1.800 nm und bis zu 2.560 nm bei 17 Tonnen und ist damit das ideale Narrowbody-Frachtflugzeug in allen etablierten Stückgut- und Expressmärkten. Die Betreiber werden auch von der Fly-by-Wire-Cockpit-Gemeinsamkeit der A320/321P2F mit der A330-Großraumflugzeugfamilie von Passagier- und Frachtflugzeugen profitieren.

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Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

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