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Ryanair macht Basis Frankfurt am Main dicht

Ryanair macht die erst vor einigen Jahren eröffnete Basis Frankfurt am Main zum 31. März 2022 wieder dicht. Die fünf vor Ort stationierten Flugzeuge werden abgezogen. Der Billigflieger wirft Airportbetreiber Fraport vor, dass dieser die Gebühren erhöhen würde. Ryanair und Wizz Air wurden vor einiger Zeit mit Incentives nach Frankfurt am Main gelockt. Das passte Platzhirsch Lufthansa so ganz und gar nicht in den Kram, den man machte nicht nur öffentlich Stimmung gegen die Mitbewerber, sondern versuchte das Incentive-Programm auch juristisch zu bekämpfen. Letztlich stellten sich beide Billigflieger als wenig nachhaltig heraus, denn beide haben sich nach recht kurzer Zeit wieder verabschiedet. Mit dem Terminal 3 errichtet die Fraport AG eine Abfertigungshalle, die explizit für Billigflieger gedacht war. Es bleibt daher abzuwarten, ob es beispielsweise bei Ryanair und/oder Wizz Air zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Umdenken kommen wird. Kurzfristig werden die Iren jedenfalls die Station Frankfurt am Main aufgeben. In einer Aussendung schreibt Ryanair unter anderem, dass die Flughafengebühren an Deutschlands größtem AIrport “nicht mehr wettbewerbsfähig” sein sollen. Man unterstellt der deutschen Bundesregierung, dass diese beispielsweise Lufthansa protegieren würden, “anstatt diskriminierungsfreie Verkehrsrückgewinnungsprogramme einzuführen, die allen Fluggesellschaften offenstehen”. Die in Frankfurt vorgehaltenen Flugzeuge sollen künftig ab anderen Airports eingesetzt werden. Das Personal, das bei der Tochtergesellschaft Malta Air beschäftigt ist, steht nun vor der Wahl an eine andere Basis zu wechseln. Wenn man das nicht möchte oder kann, droht die Kündigung. Bereits verkaufte Flugtickets sollen in den nächsten Tagen rückerstattet werden, so Ryanair in einer Aussendung. “Wir sind enttäuscht, dass

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Panne am HAM: Smartwings konnte 177 Kreuzfahrer nicht nach Teneriffa fliegen

Eigentlich wollten 177 Passagiere aus Köln und Hamburg am über Weihnachten und Neujahr eine Kreuzfahrt mit der von Tui betriebenen Mein Schiff 3 ab Teneriffa antreten. Doch dazu kam es nie, denn die Charterfluggesellschaft Smartwings brachte die Urlauber nicht rechtzeitig auf die spanische Insel. Geplant war, dass von Köln/Bonn aus über Hamburg nach Teneriffa geflogen werden sollte. Allerdings funktionierte bei Flug QS 3598  nicht alles wie geplant, so dass die 177 Kreuzfahrer nicht an Bord gehen konnten. Die Mein Schiff 3 war schon längst in See gestochen und auch ein späteres Zusteigen auf einer anderen Insel brachte man sprichwörtlich nicht auf die Kette. Gegenüber dem Portal “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte die Reederei Tui Cruises unter anderem: “Aufgrund operativer Herausforderungen konnte der Smartwings-Flug QS 3598 von Köln über Hamburg nach Teneriffa Süd am 23.12. nicht in Hamburg abfliegen. Wir haben alles versucht, um für die 177 TUI Cruises Gäste eine alternative Anreisemöglichkeit zu organisieren, damit diese ihre geplante Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 3 ab Santa Cruz / Teneriffa antreten können. Dies war trotz aller Bemühungen leider nicht möglich. Daher mussten wir den Gästen schweren Herzens ihre Reise absagen. Sofern notwendig, wurde für Gäste eine Hotelübernachtung in Hamburg organisiert. Für alle Gäste aus Köln wurde ein Rücktransport von der Fluggesellschaft organisiert.” Die Fluggesellschaft Smartwings sieht die Problematik nicht bei sich selbst, sondern im Bereich der Abfertigung. Gegenüber “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte Petr Čeněk,Director Ground Operations bei Smartwings unter anderem:  “Wir müssen die Behauptung, dass hinter dem Problem dieses Fluges und dem

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USA: Atlas Air bestellt vier weitere B777F

Die Frachtfluggesellschaft Atlas Air flottet vier weitere Boeing 777 Cargoflugzeuge ein und erweitert damit die Teilflotte auf 18 Exemplare. Man ortet einen erhöhten Bedarf im BEreich Online-Handel und stockt daher die Kapazität auf. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen ist einer der weltgrößten Boeing 747F-Operators. Zur Flotte zählen 45 B747-400 und vier B747-8F. Man wird auch das vermutlich letzte Exemplar, das jemals gebaut werden soll, erhalten. Unabhängig davon hat man sich zur Aufstockung der 777F-Flotte entschieden und vier weitere Exemplare bestellt. “Wir freuen uns, unsere Flotte und unser Serviceangebot für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden mit diesen vier neuen 777 zu erweitern. Mit dem besten Team der Branche sowie unserem Fokus auf Innovation und umsichtigem Flottenmanagement bedient Atlas die sich entwickelnden Anforderungen der globalen Lieferkette und bietet unseren Kunden einen Mehrwert”, erklärt Atlas-Air-CEO John W. Dietrich.

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Swan Hellenic schickt SH Minerva auf Antarktis-Reise

Die zypriotische Reederei Swan Hellenic schickt ebenfalls ein Expeditions-Kreuzfahrtschiff, das mit besonderem Luxus punkten soll, in See. Die “SH Minerva” ist bereits in Richtung Antarktis in See gestochen und kann maximal 152 Fahrgäste befördern. Mit diesem Schiff will die Reederei im Segment der Expeditionen mitmischen. Deshalb ist der Besatzung ein entsprechendes Team, das mit den Fahrgästen entsprechende Ausflüge und Erkundungen gestalten soll, beigestellt. Die “SH Minerva” ist 113 Meter lang und mit einem verstärkten Rumpf der Polarklasse V ausgerüstet. Den Passagieren stehen 72 Kabinen und Suiten zur Verfügung. Speisen und Getränke werden in drei Restaurants ausgegeben. Hinsichtlich Wellness hat dieses Schiff auch einiges zu bieten, denn beispielsweise gibt es einen beheizten Outdoor-Pool, der auch in eisiger Kälte genutzt werden kann sowie eine Sauna, die laut Reederei einen spektakulären Ausblick bieten soll. Für Swan Hellenic sind die für heuer geplanten Antarktis-Touren jedoch nur der Auftakt von einem großen Einstieg in dieses Segment. Mit der “SH Vega” soll noch im Laufe dieses Jahres ein zweites Expeditionsschiff in Dienst gestellt werden. Ein drittes Exemplar, das deutlich größer sein wird, soll gegen Ende 2022 eingeflottet werden.

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Austrian Airlines holt B777 OE-LPD aus dem Dornröschenschlaf

Vor knapp einem Jahr entschied sich Austrian Airlines die Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPD ins so genannte Long-Time-Storage nach Teruel zu schicken. Nun soll das Langstreckenflugzeug nach Wien zurückgeholt, gewartet und wieder in den Liniendienst gestellt werden. Mangels Nachfrage, die in erster Linie den zum Teil harten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet waren, entschied sich die AUA-Geschäftsführung dafür, dass die OE-LPD in Spanien auf bessere Zeiten warten muss. Für diese B777 werden diese nun kommen, berichtet Austrian Wings. In einer Fotogalerie ist dieses Flugzeug kurz nach dem Abstellen zu sehen. Eine Sprecherin bestätigte den Medienbericht unter anderem mit den Worten: “Voraussichtlich Ende Jänner, Anfang Februar wird das Flugzeug aus Teruel ausgeflogen und einem umfassenden Check unterzogen. Anschließend erfolgt die Wiedereinflottung”. Die OE-LPD zählt seit dem Jahr 2007 zur Flotte der Austrian Airlines und trägt den Taufnamen “Spirit of Austria”. Mit einem Alter von rund 15 Jahren zählt diese Maschine zu den jüngsten Exemplaren der zum Teil in die Jahre gekommenen Langstreckenflotte der österreichischen Lufthansa-Tochter. Das Durchschnittsalter ist auf dem Papier gesunken, denn die Ausflottung von drei Boeing 767 drückte dieses ein wenig.

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Lufthansa kassiert Landeverbot in Hongkong

In China und Hongkong traf es schon viele Fluggesellschaften und nun auch Lufthansa: Der Kranich darf die chinesische Sonderverwaltungszone rund zwei Wochen lang nicht anfliegen. Hintergrund ist, dass Hongkong behauptet, dass man zu viele Coronafälle “eingeflogen” habe. Der Bann trat am 5. Jänner 2022 in Kraft und soll voraussichtlich bis zum 18. Jänner 2022 gelten. Davon ausgenommen sind Fracht- und Ferryflüge. Die Operation war bereits zuvor kompliziert, denn die Sonderverwaltungszone steckt auch Flugbesatzungen in Quarantäne. Deshalb wurde auf den Hongkong-Flügen ein Zwischenstopp eingelegt und Piloten und Flugbegleiter der örtlichen Crewbase haben übernommen. Sowohl China als auch Hongkong strafen Fluggesellschaften, die aus ihrer sicht zu viele Coronafälle “importieren” ab. In der Vergangenheit kassierten schon viele Carrier, darunter auch Austrian Airlines, derartige Flugverbote für Passagierverbindungen.

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Erster Airbus ACJ TwoTwenty hat das Werk verlassen

Airbus konnte den ersten Businessjet des Typs ACJ TwoTwenty an Comlux übergeben. Es handelt sich um die VIP-Version des Airbus A220. Das Premierenflugzeug wurde im kanadischen Mirabel gefertigt und wird nun bei Complus in Indianapolis mit der entsprechenden Kabine ausgerüstet. Derzeit geht der Flugzeugbauer davon aus, dass die Maschine gegen Anfang 2023 bei Five in Dienst gestellt werden kann. Comlux wird die Kabinen der ersten 15 ACJ TwoTwenty ausrüsten. Airbus hält das auf dem A220 basierende Muster für einen Gamechanger im Bereich der Business Aviation, denn mit diesem sollen Flüge von bis zu 12 Stunden möglich sein. Das ermöglicht den Einsatz auf Langstrecken. Pro Passagier sind rund 73 Quadratmeter Bodenfläche vorgesehen. Der ACJ TwoTwenty ist laut HErsteller der einzige Business-Jet mit sechs großen VIP-Wohnbereichen von jeweils ca. 12 Quadratmetern und hat den Preis eines ULR-Bizjets. Ausgestattet mit einem flexiblen Kabinenkatalog ist dieses vollständig fertiggestellte Flugzeug laut AIrbus ideal für Privat- und Business-Jet-Benutzer.

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Airbus-Operator Allegiant Air vor Wechsel auf Boeing 737 Max

Die U.S.-amerikanische Allegiant Air galt bislang als treuer Airbus-Kunde, jedoch steht nun ein Großauftrag an Boeing unmittelbar bevor. Der Carrier soll sich für eine Großbestellung von 50 Boeing 737 Max entschieden haben. Eigentlich ging Airbus davon aus, dass man den Auftrag fix in der Tasche haben wird, jedoch soll sich der Carrier laut Reuters gegen den A220-300 und damit für die Boeing 737 Max 7 entschieden haben. Damit steht erneut eine Umflottung bevor, denn bis 2013 flog der Carrier mit McDonnell Douglas MD-80 und Boeing 757. Seither ist ist die Flotte auf 86 Airbus A320 und 35 A319 angewachsen. In Zukunft dürfte auch die Boeing 737 Max dazu gehören. Großbestellungen von Allegiant sind aber eher die Ausnahme, weil die überwiegende Mehrheit der bestehenden Airbus-Maschinen hat man sich auf dem Gebrauchtmarkt organisiert.

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Zadar: Ryanair verschiebt 12 Lauda-Strecken in den Juni 2022

Insgesamt 12 Ryanair-Strecken, die von Lauda Europe ab Zadar angeboten werden, werden deutlich später aufgenommen als ursprünglich angekündigt. Statt im März bzw. April 2022 soll es erst ab Anfang Juni 2022 losgehen. Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe unterhält mit Zagreb und Zadar zwei Bases in Kroatien. In der Hauptstadt ist man ganzjährig tätig während ab der zuletzt genannten Stadt nur saisonal im Sommer geflogen wird. Beide Stützpunkte wurden erst im Jahr 2021 eröffnet. Weitere Lauda-Europe-Bases sind Wien, London-Stansted und Palma de Mallorca. Die Flüge von Zadar nach Aarhus, Nürnberg, Bari, Bologna, Bergamo, Turin, Maastricht, Danzig, Vaxjo, Bournemouth, Liverpool und Manchester sollen nun erst schrittweise ab dem 1. Juni 2022 aufgenommen werden. Hintergrund ist unter anderem, dass die Nachfrage im Frühjahr aufgrund der Corona-Omikron-Pandemie deutlich niedriger ist als ursprünglich angenommen. Die Entwicklungen in Zadar deuten darauf hin, dass Ryanair punktuell weniger optimistisch vorgeht als im Vorjahr. Man rechnet offensichtlich damit, dass es bis ungefähr Juni 2022 Reiserestriktionen bzw. andere sich negativ auf die Nachfrage einwirkende Faktoren geben könnte. Im Frühjahr des Jahres 2021 musste Ryanair wiederholt die (Wieder-)Aufnahme von Strecken nach hinten verschieben.

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Air Asia Group benennt sich in Capital A um

Die Air Asia Group will sich im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 27. Jänner 2022 durchgeführt werden soll, einen neuen Namen zulegen. Künftig soll die Holdinggesellschaft als Capital A auftreten. In einer Mitteilung erklärte der Konzern, dass die bevorstehende Änderung das Kerngeschäft besser repräsentieren würde. Man ist nicht nur in der Luftfahrt tätig, sondern habe sich über die Jahre zu einem Lifestyle-Mischkonzern weiterentwickelt. Von der Änderung des Namens der Holding sollen die Fluggesellschaften des Konzerns nicht betroffen sein. Diese sollen weiterhin als Air Asia auftreten. Allerdings will man in Zukunft den Non-Aviation-Bereich deutlich stärken, um neben der Luftfahrt ein noch stärkeres Standbein zu haben.

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