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SAS Link flottet ersten Embraer 195 ein

Die Regionalfluggesellschaft SAS Link wird dem aktuellen Informationsstand nach mit sechs Embraer 195 an den Start gehen. Die SE-RSK trägt bereits die Livery der Muttergesellschaft. Diese Maschine war vormals bei Flybe im Einsatz. Gesichtet wurde die SE-RSK, die von Falko Regional Aircraft geleast wird, auf dem Flughafen Norwich. SAS übernimmt noch weitere Embraer 195, die vormals für Flybe geflogen sind. Diese wurden in den Jahren 2006 bis 2008 gefertigt und sollen künftig durch die neue Tochtergesellschaft SAS Link betrieben werden. Der Einsatz der E1-Maschinen ist jedoch eine Übergangslösung, denn SAS hat sich noch nicht entschieden, ob man in diesem Segment Airbus A220-300 oder das E2-Konkurrenzmodell von Embraer bestellen wird. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die sechs gebrauchten E195-E1 einige Jahre im Einsatz sein werden.

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Bozen: Skyalps in die Wintersaison gestartet

Mit der 9H-EVA ist Luxwing im Auftrag von Skyalps am Montag in die Wintersaison ab Bozen gestartet. Der erste Flug des ambitionierten Schifahrer-Programms wurde in Richtung Brüssel durchgeführt. Der Südtiroler Airport hat erst kürzlich die Runway auf 1526 Meter Länge und 45 Meter Breite erweitert. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsflächen stehen nun bis zu 1706 Meter Airstrip zur Verfügung. Die Maßnahme ermöglicht den Einsatz größeren Fluggeräts, wobei man hier primär auf Incoming-Charter hofft. Unter der Hausmarke Skyalps werden in der laufenden Wintersaison 2021/22 Flüge von Brüssel, Rotterdam, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Kopenhagen und London-Gatwick nach Bozen angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing. Als Fluggerät werden die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen 9H-BEL und 9H-EVA eingesetzt.

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FRA: Positive Passagierentwicklung hält weiter an

Der Frankfurter Flughafen konnte das Passagieraufkommen im November deutlich steigern: Rund 2,9 Millionen Menschen flogen über FRA. Gegenüber dem sehr schwachen Vergleichsmonat des Vorjahres entsprach dies einem Plus von 341,5 Prozent. Die anhaltende Nachfrage nach Reisen innerhalb Europas und die Grenzöffnung der Vereinigten Staaten holen den Flughafen weiter aus der Krise, fast drei Millionen Menschen wurden abgefertigt. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Monat November 2019 ergab sich hingegen ein Rückgang von 43 Prozent, wie der Airport mitteilt. Insgesamt betrug das Passagieraufkommen bis November diesen Jahres in Frankfurt rund 22,1 Millionen, ein Plus von 23,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 bzw. ein Rückgang von 66,4 Prozent gegenüber 2019. Das Cargo-Aufkommen verzeichnete erstmals in diesem Jahr einen leichten Rückgang von 1,2 Prozent auf 192.298 Tonnen (plus 3,0 Prozent verglichen mit November 2019). Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 125,6 Prozent auf 28.882 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 72,9 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen zu (jeweils gegenüber November 2020). Für Dezember deutet sich aufgrund der wieder steigenden Corona-Inzidenzwerte und damit einhergehenden Reisebeschränkungen eine schwächere Passagierentwicklung an

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Marokko verlängert internationales Landeverbot

Nachdem eine neue CoV-Variante umher wütete, setzte das afrikanische Land den internationalen Flugverkehr aus und verhängte ein Landeverbot für ankommende Passagierflüge. Dieser Bann war zunächst auf zwei Wochen befristet – jetzt wird die Aussetzung der Flüge doch bis Jahresende verlängert. Demnach bleiben alle internationalen Flugverbindungen bis zum 31. Dezember dieses Jahres eingestellt. Nach dem eigentlichen Fahrplan sollte diese einschneidende Maßnahme zur Bekämpfung der CoV-Pandemie mit dem heutigen Tag auslaufen und Reisen in das Land damit wieder möglich machen. Doch daraus wird jetzt nichts. Es könne sogar nicht ausgeschlossen werden, dass das internationale Flugverbot auch über Jahresende hinaus noch einmal verlängert werden müsste, wie das Reiseportal Reisetopia berichtet. Und solche Verlängerungen der Covid-19-Maßnahmen sind durchaus nicht unüblich. Diese Unsicherheiten dürfte die Nachfrage bis auf absehbare Zeit schmelzen lassen.

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Eurowings holt sich zwei Air-Baltic-A220 nach Stuttgart

Die lettische Air Baltic fliegt ab Dienstag im Auftrag von Eurowings ab Stuttgart. Zwei Airbus A220-300 werden für den Wetlease-Auftrag auf dem größten Airport Baden-Württembergs stationiert. Geflogen wird unter Flugnummern der Lufthansa-Tochter. Laut einem Bericht von Airliners.de sollen die Mittelstreckenjets des lettischen Staatscarriers unter anderem nach Wien, Mailand-Malpensa und Hamburg eingesetzt werden. Ein Eurowings-Sprecher bestätigte den Medienbericht. Weiters soll man sich mit weiteren Fluggesellschaften über Wetlease-Dienstleistungen in Verhandlungen befinden. Damit dürfte Air Baltic – zumindest vorläufig – den Mitbewerber Helvetic Airways ausgestochen haben. Heuer gab es bereits Gerüchte, dass Helvetic mit Embraer-Jets ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Daraus wurde bislang noch nichts, jedoch könnte dies im Sommer 2022 kommen. Zumindest vorläufig werden zwei A220-300 von Air Baltic ab Stuttgart für Eurowings im Einsatz sein. Dieser Wetlease wird durchaus auch kritisch gesehen, denn die Lufthansa Group hält noch immer enorm viele Mitarbeiter in Kurzarbeit. Auch ist nicht die gesamte Flotte im Einsatz. Böse Zungen behaupten – ohne Nennung näherer Quellen – dass der Wetlease-Einsatz der lettischen Jets günstiger kommen könnte als im Eigenbetrieb. Unabhängig davon wird sich die Lufthansa Group mit hoher Wahrscheinlichkeit genau ansehen wie der A220-300 im Eurowings-Netz „funktioniert“, denn die Erneuerung der Kranich-Regionalflotte steht an und noch hat man sich nicht entschieden, ob man wie Swiss auf den A220 geht oder die E2-Modelle bei Embraer bestellt.

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ETF Airways verewigt Kaninchen auf 9A-LAB

Die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways hat sich eine lustige Reaktion auf den Kaninchen-Vorfall, der sich am 2. August 2021 in Bremen ereignet hat, einfallen lassen. Unterhalb des Fensters des Kapitäns wurde ein schwarzes Kaninchen aufgeklebt. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB wurde am 2. August 2021 auf den Flughafen Bremen beschädigt. Ein Kaninchen geriet in das Triebwerk Nummer 2. Dem Carrier ist dadurch erheblicher Sachschaden entstehenden. Wer für diesen aufkommen muss, hat ein deutsches Gericht zu klären. Laut ETF Airways soll sich der Flughafen Bremen weigern die geltend gemachten Kosten in der Höhe von rund einer Million Euro zu ersetzen. Die kroatische Fluggesellschaft vertritt die Ansicht, dass der Airport hierfür haftet und hat gar zu Beweiszwecken nach Unterschlüpfen der Tiere gesucht und angeblich auch weitere Kaninchen auf dem Areal gefunden. Da laut ETF Airways der Flughafen Bremen die Haftung ablehnt, wurde eine Klage gegen den Airport eingebracht. Kommentieren wollte der Flughafen Bremen den Vorfall nicht tiefergehend, da die Angelegenheit gerichtsanhängig ist. ETF Airways hat jedenfalls dem Kaninchen, das durch den Vorfall ums Leben gekommen ist, einen Ehrenplatz unterhalb des Kapitänsfensters gewidmet. Diese Aktion kann durchaus auch sarkastisch gesehen werden, denn im Zweiten Weltkrieg war es in vielen Staaten üblich, dass Piloten die Symbole der von ihnen abgeschossenen Feindmaschinen unter ihrem Cockpitfenster angebracht haben. Diese Praxis wurde jedoch nicht von allen Kampfpiloten so gemacht.

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Nürnberg: Corendon und Turkish buhlen um Adana-Passagiere

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines beabsichtigt ab 13. Juli 2022 einmal wöchentlich zwischen Nürnberg und dem türkischen Adana zu fliegen. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Corendon Airlines treten. Der zuletzt genannte Carrier kündigte vor einigen Wochen an, dass man ab dem 24. Juni 2022 jeweils an Freitagen ab Nürnberg nach Adana fliegen wird. Der Mitbewerber Turkish Airlines beabsichtigt seine Dienstleistungen jeweils am Verkehrstag Mittwoch anzubieten. Adana ist nicht nur bei Badeurlaubern beliebt, viele Türkeireisende nutzen die Verbindung auch, um die vielfältige Region kennenzulernen. Die mit 2,2 Millionen Einwohnern fünftgrößte Stadt der Türkei ist zudem ein wichtiges Ziel zum gegenseitigen Besuch von Familien, Freunden und Verwandten.

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Sommer 2022: Rhomberg Reisen legt wieder Korsika-Charter auf

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird auch im Sommer 2022 die Destination Calvi (Korsika) ab Wien, Graz, Salzburg, Memmingen und Altenrhein anbieten. Zum Einsatz kommen von Air Corsica, Luxair und Peoples gecharterte Flugzeuge. Von Wien und Salzburg aus soll wieder mit Airbus A320 von Air Corsica geflogen werden. Für Memmingen und Altenrhein sind Embraer 170 der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples geplant. Ab der Steiermark kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400, die von Luxair betrieben werden, zum Einsatz. Je nach Airport werden die Charterflüge im Zeitraum von Anfang Mai bis Oktober 2022 angeboten. Rhomberg Reisen weist darauf hin, dass es gegebenenfalls zur Zusammenlegung von Flügen kommen kann. In Vergangenheit wurde ab Wien gelegentlich mit Zwischenstopp in Salzburg das Ziel Calvi bedient. Flugscheine für die Korsika-Charterflüge sind sowohl als Nur-Flug als auch im Rahmen von Pauschalreisen bei Rhomberg Reisen erhältlich.

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Wetlease: EuroAtlantic fliegt für Ukraine International in die Karibik

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines holt sich ab 27. Dezember 2021 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags eine Boeing 767-300ER von EuroAtlantic Airways. Dieser soll auf den Strecken von Kiew-Borispil nach Punta Cana, Cancun und Male eingesetzt werden. Das eingemietete Fluggerät soll vorerst während der laufenden Winterflugplanperiode auf den Ferienrouten für Ukraine International Airlines fliegen. Die Maschine ist in einem Zweiklasse-Layout bestuhlt. Laut UIA-Mitteilung sollen in der Kabine zum Teil auch Flugbegleiter von Ukraine International zum Einsatz kommen. Der ukrainische Carrier verfügt auch selbst über Langstreckengerät. Man hat derzeit vier Boeing 767-300ER und eine Boeing 777-200ER auf dem AOC registriert. Weiters besteht die Flotte aus 15 Boeing 737-800, vier 737-900ER, sowie sieben Embraer 190 in verschiedenen Ausführungen. EuroAtlantic Airways ist ein portugiesisches Luftfahrtunternehmen, das im Jahr 1993 gegründet wurde. Der Carrier ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Gelegentlich unternimmt man auch Ausflüge in das Liniengeschäft auf eigene Rechnung. Derzeit besteht die Flotte aus sechs Boeing 767-300ER, einer B777-200ER und einer B737-800.

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Air Nostrum und Cityjet nehmen Fusionsgespräche wieder auf

Im Zuge der Farnborough Air Show 2018 gaben Air Nostrum und Cityjet bekannt, dass die Unternehmen fusioniert werden sollen. Seither wurde es um das Vorhaben äußerst ruhig und der irische Carrier musste sich aufgrund der Corona-Pandemie in ein Gläubigerschutzverfahren flüchten. Nun ist wieder Bewegung in die Sache gekommen, denn José Manuel Gamir, Chief Financial Officer von Air Nostrum, erklärte gegenüber El Economista, dass der Fusionsplan nicht eingeschlafen ist. Man verhandle wieder miteinander und der Zusammenschluss habe eine hohe Priorität. Die Coronakrise habe dazu geführt, dass die Gespräche temporär ausgesetzt werden mussten. Cityjet und Air Nostrum sind große ACMI- und Charteranbieter. Im Falle eines erfolgreichen Zusammenschlusses würde der mit großen Abstand größte europäische Anbieter in diesem Segment entstehen.

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