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Kommentar: Sperrt das Terminal 1 in Wien auf!

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie nutzt der Flughafen Wien-Schwechat lediglich die Gatebereiche F und G für den Flugbetrieb. Seit einiger Zeit gibt es auch “doppeltes Busboarding”, bei dem Passagiere zu den C-Busgates gekarrt werden, um dort einen anderen Vorfeldbus zum Flugzeug besteigen zu können. Während “vor Corona” den Fluggästen flächenmäßig deutlich mehr Raum zur Verfügung stand, wird es zu Stoßzeiten im ohnehin schmalen Terminal 3 ziemlich eng. Nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch jetzt ist es häufig überfüllt. Empfohlene, jedoch nicht mehr von der Bundesregierung vorgeschriebene Mindestabstände, können dabei nicht eingehalten werden. Während andere Flughäfen beim Busboarding die Anzahl der eingesetzten Fahrzeug erhöht haben, ist man diesen Weg in Wien-Schwechat nie gegangen. Bis heute geht es unverändert eng in den Vorfeldbussen zu. Gelegentlich werden Passagiere auch in Gangways und Stiegenhäusern “zwischengelagert” bis der Bus bzw. das Flugzeug zum Einsteigen bereit sind. Das kann mitunter auch mal eine halbe Stunde dauern. Während der gesamten Corona-Pandemie hat man dieses fragwürdige Boardingverfahren, das Billigfluggesellschaften nach Wien gebracht haben und selbstredend auch auf Austrian Airlines Flügen angewandt wird, durchgezogen. Das Terminal 3 wurde in einer Zeit geplant und errichtet, in der der Flughafen Wien starker politischer Einflussnahme ausgesetzt war. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich aus heutiger Sicht um eine Fehlkonstruktion handelt, die in dieser Form nicht mehr gebaut werden würde. Damals ging es eher darum, dass man ein monströses Terminal baut, um Wien größer wirken zu lassen. Bei der Planung dachte man keine Sekunde daran, dass ein schmaler, langer

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Frankfurt: British Airways führte A380-Linienflug durch

Die Landung einer Maschine von British Airways auf dem Flughafen Frankfurt am Main ist an sich keine Besonderheit, doch am Montag setzte das IAG-Konzernmitglied mit der G-XLEF einen Airbus A380-800 ein. Aus London-Heathrow kommend landete der Superjumbo als BA 902 kurz nach 10 Uhr 00 auf dem größten Airport Deutschlands. Als BA 903 ging es wieder zurück in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Es handelte sich um einen der ersten A380-Umläufe von British Airways seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Die IAG-Tochter fliegt in den nächsten Wochen häufig im Europa-Netz mit diesem Maschinentyp. Hintergrund ist, dass man diesen wieder auf die Langstrecke bringen will und die kurzen Flüge auch für das Training der Flugzeugführer nutzt. Zuletzt flog man im März 2020 regulär mit den Superjumbos. Im Gegensatz zum Mitbewerber Lufthansa, dessen Konzernchef Carsten Spohr den Wiedereinsatz für unwahrscheinlich hält, bekannte sich British Airways schon sehr früh zum Comeback der A380-Flotte. Nun ist es soweit, die G-XLEF ist wieder in der Luft und stattete im Rahmen eines regulären Linienflugs dem Frankfurer Airport einen Besuch ab. Zuvor führte British Airways zahlreiche technische Flüge ab Shannon durch. Dabei wurden auch die Piloten trainiert, denn viele saßen schon länger nicht mehr in einem realen Airbus-A380-Cockpit. Am 2. November 2021 wurde dieser Superjumbo von Irland nach London-Heathrow überstellt und kam am Montag auf dem Frankfurt-Umlauf wieder kommerziell im Liniendienst zum Einsatz.

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Norwegian flottet 13 Boeing 737-800 ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian ist im Vorjahr haarscharf am Zusammenbruch vorbeigeschrammt und verkleinerte sich massiv. Nun fasst man wieder einen größeren Expansionsschritt ins Auge und beabsichtigt die Flotte um 13 Boeing 737-800 zu erweitern. Dabei handelt sich um Leasingflugzeuge, die laut einer Erklärung der börsennotierten Firmengruppe zu “günstigen Konditionen” bezogen werden sollen. Die ersten Einheiten sollen bereits im Laufe des vierten Quartals des Jahres 2021 übernommen werden. Die restlichen sollen gegen Jahresanfang 2022 folgen. Die Verträge werden je nach Maschine zwischen fünf und acht Jahren laufen. FIrmenchef Geir Karlsen geht davon aus, dass der Anteil der so genannten “Power by the Hour”-Verträge bis zum Sommer 2022 auf etwa 60 bis 70 Prozent der Flotte sinken wird. Derzeit sind alle 51 Boeing 737-800 über solche Vereinbarungen geleast.

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Ab 43.841 Franken: Pauschalreisen im Businessjet nach New York

Der Tour Operator Travelcoup Deluxe bietet anlässlich der Grenzöffnung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika Pauschalreisen mit Privatjet-Flugsegmenten an. Abflugsort in Zürich-Kloten. In New York nutzt man den Teterboro Airport. Von dort aus geht es per Helikopter zum Hotel. Dieser Transfer ist im Reisepreis inkludiert. „Als der Termin für die Öffnung der US-Grenzen bekannt war, haben uns sogleich erste Kundenanfragen für Flüge nach New York erreicht. Nachdem es im letzten Jahr nicht möglich war, möchten die Leute in diesem Jahr wieder zum traditionellen Weihnachts-Einkaufsbummel in die 5th Avenue. Mit unserem Christmas Shopping-Special machen wir ihnen ein exklusives Angebot für ein attraktives Komplettpaket, bestehend aus Flug im Privatjet, Transfer und Hotelübernachtung“, erklärt Niclas Seitz, Gründer und CEO von Travelcoup Deluxe. Die Unterkunft erfolgt in fünf Fünfsterne-Hotels, die von den Passagieren frei gewählt werden können. Die Pauschalreisen im Businessjet haben allerdings auch ihren Preis. Diese sind ab 43.841 Schweizer Franken erhältlich. Laut Tour Operator sind die Flüge von/nach New York, die Helikopter Transfers, Übernachtungen sowie Frühstück inkludiert.

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Industriereport: Manager fordern Ausbau des Hub Wien

Aus dem Infrastrukturreport 2022 geht hervor, dass sich rund 74 Prozent der Befragten für den Ausbau des Flugverkehrsdrehkreuzes Wien aussprechen. 59 Prozent erwarten, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden. „Die Renaissance der Luftfahrt nach der Krise ist ein entscheidendes Standortthema. Ohne Flughafen Wien wären wir weder im Export, noch im Tourismus so erfolgreich, wie wir das sind bzw. wieder sein wollen”, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Der größte Flughafen Österreichs büßte bereits vor der Corona-Pandemie im Bereich der Umsteigerverkehre ein. Hintergrund ist unter anderem, dass das einstige Niki-Drehkreuz weggefallen ist und sich verstärkt Point-to-Point-Verkehre von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air etabliert haben. Die Krise und die damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Länder hatten auch erhebliche Auswirkungen auf das AUA-Drehkreuz Wien.

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Klagenfurt: Medical mit tragischem Ende

Auf Eurowings-Flug EW 5110 von Köln/Bonn nach Hurghada ereignete sich am Samstag ein medizinischer Notfall, der zu einer außerplanmäßigen Landung auf dem Flughafen Klagenfurt führte. Trotz intensiver Bemühungen überlebte der 71-jährige Passagier nicht. Die Kabinenbesatzung soll sich intensiv um den Fluggast, der einen medizinischen Notfall erlitten hatte, gekümmert haben. Der Kapitän entschied sich zu einer sofortigen Landung auf dem Klagenfurter Airport, so dass der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn der Senior überlebte nicht. Die Ärzte haben offiziellen Angaben nach einen natürlichen Tod festgestellt. Eurowings spricht der Familie des Verstorbenen gegenüber der Bildzeitung “tiefstes Beileid” aus. Weiters erklärt der Carrier: “An Bord des Fluges EW 5110 kam es zu einem medizinischen Notfall. Ein männlicher Passagier wurde umgehend durch die Kabinenbesatzung medizinisch versorgt”. Der Flug nach Hurghada wurde ab Klagenfurt nicht fortgesetzt. Die Eurowings-Maschine flog – samt Passagieren – wieder zurück nach Köln/Bonn. Am Sonntagmorgen wurden die Fluggäste an ihr Ziel nach Hurghada geflogen.

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Airlines bauen Fuel-Hedging wieder aus

In den letzten Wochen und Monaten sind die Treibstoffpreise wieder stark gestiegen. Nun beginnen erste Airline-Konzerne wieder mit Hedging-Geschäften. Dabei hofft man darauf, dass man sich vor weiter steigenden Preisen bewahren kann. In Europa haben in den letzten Tagen unter anderem die Lufthansa Group, Ryanair und Air France-KLM das Volumen des Fuel-Hedgings stark ausgebaut. In etwa die Hälfte des Bedarfs wurde laut Bloomberg News über derartige Preissicherungsgeschäfte bezogen. Fuel-Hedging kann für Fluggesellschaften von Vorteil sein, denn eine vereinbarte Menge wird zu einem vorab vereinbarten Preis bezogen. Wird es am Weltmarkt teurer, profitiert die Airline. Sinken die Kosten aber, so zahlt die Fluggesellschaft drauf, denn der Preis ändert sich nicht. Daher wird im Regelfall nicht der komplette Bedarf über derartige Geschäfte besichert.

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Hi Fly Malta führte zwei Antarktis-Flüge mit A340 durch

Die auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Hi Fly führte zwei Umläufe in die Antarktis durch. Dabei kam ab Kapstadt ein Airbus A340-300 zum Einsatz. Dieser belieferte die Forschungsstationen unter anderem mit Lebensmitteln, Ausrüstung und Treibstoff. Die Flüge wurden am 2. November 2021 sowie am 4. November 2021 durchgeführt. Zum Einsatz kam die von Hi Fly Malta betriebene 9H-SOL. Diese wurde zuvor aus dem portugiesischen Beja nach Kapstadt überstellt. Anschließend flog der Vierstrahler zweimal in die Antarktis. Nach Angaben der Auftraggeber habe man diesmal explizit nach einem Airbus A340 gesucht, da dieser das benötigte Volumen an Ausrüstung, Lebensmitteln und Treibstoff mit nur zwei Flügen transportieren kann. Beispielsweise mit der Boeing 757 hätten mehr Umläufe durchgeführt werden müssen, was letztlich höhere Kosten verursacht hätte.

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Mit An-148: Air Ocean Airlines führt Erstflug durch

Die neu gegründete Air Ocean Airlines führte ihren Erstflug auf der Strecke Kiew-Mykolayiv durch. Als Fluggerät kam ein Regionaljet des Typs Antonow An-148 zum Einsatz. Bis Jahresende soll noch eine zweite Einheit zur Flotte stoßen. Der Carrier geht mit Maschinen aus ukrainischer Fertigung an den Start. Damit ist man in gewisser Weise ein Exot, denn sowohl die An-148 als auch die An-158 waren bislang kein Verkaufsschlager. Einige Airlines haben diesen Maschinentyp nach kurzer Einsatzzeit wieder zurückgegeben. Homebase von Air Ocean Airlines ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Von dort aus will man sowohl im Inland als auch international fliegen. Firmenchef Viacheslav Geriga erklärte, dass man zu Beginn in einem Radius von etwa 2,5 Flugstunden operieren werde. Mittelfristig soll die Flotte auf zehn Exemplare der Typen An-145/158 anwachsen. Im ersten oder zweiten Quartal des kommenden Jahres werden drei Exemplare erwartet, so dass man den Sommerflugplan 2022 – dem aktuellen Planungsstand nach – mit fünf Maschinen aus ukrainischer Produktion bestreiten will. Die Antonow-Flugzeuge werden dabei nicht gekauft, sondern über die Cyprus Aircraft Leasing 2 (Cal) Ltd. geleast.

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Zigarette am WC löste Chaos in Berlin-Brandenburg aus

Der Flughafen Berlin-Brandenburg sorgte am Freitag erneut für Aufsehen, denn nicht nur, dass das Wasser mit Bakterien verunreinigt ist, gab es nun auch noch einen falschen Feueralarm. Ursache war laut Bundespolizei, dass ein Passagier meinte auf der Toilette rauchen zu müssen. Jene Fluggäste, die sich bereits im Sicherheitsbereich befunden haben, wurden auf das Vorfeld des BER evakuiert. Dabei kam es aber zu einer Panne, denn eigentlich müssen abfliegende von ankommenden Passagieren getrennt werden. Das war aber nicht der Fall, so dass nicht-kontrollierte Non-Schengen-Reisende und abfliegende Schengen-Reisende kreuz und quer durchmischt wurden. Die Folge daraus: Großes Chaos und verärgerte Passagiere. Die Bundespolizei ordnete dann eine Kontrolle aller Fluggäste an, was zu weiteren Verzögerungen führte. Das bedeutet konkret, dass auch jene, die bereits kontrolliert wurden, sich nochmals anstellen mussten. Der Flugverkehr sammelte sich aufgrund der chaotischen Zustände am Flughafen BER die eine oder andere längere Verspätung ein.

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