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Herbstferien: Airport Weeze erstmals wieder auf Vor-Corona-Niveau

Der Airport Weeze freut sich auf den Start der nordrhein-westfälischen Herbstferien am 8. Oktober. Denn der Flughafen werde in den kommenden Herbstferien mit 95 Abflügen in der Woche erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. „Wir sind auf einem sehr erfreulichen Weg. In den Herbstferien erwarten wir mehr als 60.000 Gäste. Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Monaten und einem eher mäßigen Sommer wollen viele Menschen die Herbstferien nutzen, um in die Sonne zu fliegen oder Familie und Freunde zu besuchen“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Die Tatsache, dass viele Zielländer rund um das Mittelmeer in den vergangenen Wochen Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt haben und die Impfquote weiter zunimmt, stimme den Airport sehr positiv. Aus diesem Grund könne man sich sogar berechtigte Hoffnungen machen auf bessere Passagierzahlen als im Herbst 2019, so Papst weiter. Damals begrüßte der Flughafen im gleichen Zeitraum insgesamt 55.000 Passagiere.

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ANA setzt Plastikverwendung an Flughäfen aus

Um bis 2050 vollkommen abfallfrei zu werden, verwendet der japanische Marktführer keinerlei Plastik mehr an Flughäfen und reduziert so die Menge an Einwegplastik um etwa 94 Tonnen pro Jahr. Die japanische Fluggesellschaft will die Verwendung von Plastik und Kunststoffverpackungen in Zukunft komplett einstellen. Die Unternehmensgruppe hat sich im Zuge dessen dazu verpflichtet, die Verwendung von Kunststoffen bis zum Geschäftsjahr 2030 bereits um 70 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 zu reduzieren und bis 2050 komplett auf die Verwendung von Kunststoff-Verpackungen zu verzichten. Um diese Ziele zu erreichen, wird die Airline nach dem 31. Oktober 2021 keine Plastikverpackungen mehr zum Verpacken von Gepäck an den Flughäfen bereitstellen. Allein durch diese Initiative werde die Menge der verwendeten Plastikhüllen um fast 2 Millionen Verpackungen pro Jahr reduziert, was etwa 94 Tonnen Kunststoff entspricht, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Rahmen der Abfall-Initiative würden noch weitere Produkte an Bord ersetzt, so zum Beispiel die Tabletts für Mahlzeiten in der Economy-Class auf internationalen Flügen durch das Material Bagasse – allein dies bringe etwa 617 Tonnen weniger Abfall pro Jahr – die Bestecke in der Kabine durch Holzteile, die Strohhalme und Kaffeebecher-Deckel im Flugzeug und in den Lounges durch Papierprodukte. Außerdem würden alle Kunststofffolien zum Abdecken von Fracht gesammelt und recycelt werden.

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Ein Hauch von Dolce Vita: Mit dem Singapore Airlines A350-900 von Kopenhagen nach Rom

Wenn dir das Leben eine Zitrone schenkt, mach Limonade daraus”, dieses alte Sprichwort ist der ideale Einstiegssatz für diesen Trip Report.  Die Corona Pandemie führte auch für zahlreiche Vielflieger und Aviation Freunde weltweit dazu, dass der Aufenthalt an Bord eines Verkehrsflugzeuges wieder zu einem fast schon seltenen Highlight anmutet. Wie macht man also nun Limonade aus so einer Situation? Singapur hatte inmitten der Pandemie über Monate hinweg die Grenzen geschlossen, eine Einreise war nur für wenige Personen möglich. Dieser außergewöhnlichen Situation ist auch der vor wenigen Wochen neu aufgelegte „Fünfte Freiheit“ Flug der Singapore Airlines von Kopenhagen nach Rom zu verdanken. Flug SQ352 hebt planmäßig 00:30 in Singapur ab und erreicht Kopenhagen etwa 12 Stunden später um 6:55 Ortszeit. Nach einem kurzen Turnaround von etwas weniger als 1,5 Stunde in Kopenhagen fliegt der A350 weiter in die italienische Hauptstadt wo der Flieger um 10:35 seinen finalen Zielort für einige Reisende und die Crew erreicht. Anreise zum Airport Kopenhagen Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ab ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz – je nach Abflughafen auch mehr oder weniger günstig – die dänische Hauptstadt zu erreichen. Da ich jegliche Hektik in der An- und Abreise zu vermeiden versuchte, entschied ich mich zu einer Anreise bereits am Vortag um noch in Ruhe ein wenig skandinavische Luft zu inhalieren und Gemütlichkeit zu erfahren, um in der richtigen Stimmung die Reise am nächsten Morgen in die zuweilen quirlige italienische Metropole anzutreten. Nach einem guten Abendessen und einer kurzen Nacht im praktischen und schlichten Hotel machte

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Mahnmal für NS-Opfer am Flughafen Wien enthüllt

Auf dem Areal des Flughafens Wien-Schwechat befanden sich zwischen 1943 und 1943 zwei Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen. Tausende Menschen mussten unter schrecklichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Viele kamen dabei ums Leben. Der im Jänner 2021 verstorbene Künstler Arik Brauer, dessen eigene Familie Opfer der NS-Terrorherrschaft wurde, entwarf ein Mahnmal, das am Donnerstag offiziell enthüllt wurde. Dieses befindet sich vor dem Terminal 3 und wurde unter anderem von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), IKG-Präsident Oskar Deutsch sowie den Flughafenvorständen Julian Jäger und Günther Ofner der Öffentlichkeit vorgestellt. Der ebenfalls als Redner angekündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hielt es offensichtlich für nicht notwendig zu erscheinen. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft betonten die Wichtigkeit des ehrenden Gedenkens an die unzähligen Opfern des NS-Regimes unter den KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern am Heidfeld (dem Areal des heutigen Flughafens), die dort zum Flugzeugbau gezwungen wurden. Das Mahnmal wurde von Arik Brauer gestaltet, als sein letztes großes Werk. „In einer Demokratie sind Toleranz, Meinungsfreiheit und Achtung der Grundrechte des Einzelnen unverrückbare Eckpfeiler. Dafür hat sich der Künstler und Humanist Arik Brauer Zeit seines Lebens eingesetzt. Mit diesem Mahnmal am Flughafen Wien erinnert er uns weiterhin daran – und nicht nur uns, sondern auch alle Menschen, die hier ankommen oder abfliegen. Und das ist wichtig, denn die Gefahren von Nationalismus und Diktatur sind auf der ganzen Welt allgegenwärtig“, beschreibt Mag. Wolfgang Sobotka, Präsident des Österreichischen Nationalrats. Aufgearbeitet wurde die Vergangenheit des Standortes vom Flughafen-Historiker Rainer Stepan und dem Mauthausen-Komitee: Nach der Annexion

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Kanada führt Impfpflicht in Zügen und Flugzeugen ein

Die kanadische Regierung macht ab 30. Oktober 2021 die Nutzung von Flugzeugen und Fernzügen vom Impfstatus abhängig. Wer nicht vollständig geimpft ist, darf nicht mehr befördert werden. Ausnahmen soll es nur für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, geben. Die meisten kanadischen Fluggesellschaften haben mittlerweile angekündigt, dass sie die neue Vorschrift umsetzen werden. Im internationalen Verkehr soll dies kein sonderliches Problem darstellen, da die vollständige Impfung gegen Covid-19 die Grundvoraussetzung für die Einreise in den nordamerikanischen Staat ist. Betreffend den Inlandsverkehr gibt es durchaus kritische Stimmen, denn der Bewegungsradius Ungeimpfter wird dadurch eingeschränkt. Auch nimmt man an, dass die betroffenen Personen anstatt der Bahn oder dem Flugzeug dann vermehrt das eigene Auto nutzen werden, was nicht wirklich im Sinne des Umweltschutzes ist. Die Impfpflicht für Flüge und Fernzüge soll am 30. Oktober 2021 in Kraft treten und betrifft alle Personen, die älter als 12 Jahre sind. Ausnahmen sind nur für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, vorgesehen. Ignoriert man die neue Vorschrift und wird erwischt, so blühen bis zu 5.000 Kanadische Dollar als Strafe. Für Reisende, die sich erst kürzlich die erste Dosis haben verabreichen lassen, gibt es im Inlandsverkehr eine vierwöchige Übergangsfrist. In dieser Zeit sollte der zweite Stich absolviert werden.

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Zusätzliche ICE-Sprinter: Deutsche Bahn macht Airlines Konkurrenz

Viele europäische Politiker sind der Ansicht, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Gleichzeitig wird immer wieder gefordert, dass die Fahrkarten günstiger werden müssen. Die Deutsche Bahn allerdings hebt mit Fahrplanwechsel die Preise abermals an. Mit Fahrplanwechsel will der staatliche Anbieter den Fluggesellschaften im innerdeutschen Verkehr deutlich mehr Konkurrenz machen. Das soll mit Hilfe der zuschlagspflichtigen ICE-Sprinter-Züge geschehen. Auf einigen Routen stockt man das Angebot auf. Betroffen ist beispielsweise die Strecke Berlin-Köln, die auf dem Luftweg in der Vergangenheit auch „Beamten-Shuttle“ genannt wurde. Die DB will ab Mitte Dezember 2021 drei tägliche Zugpaare, die in unter vier Stunden verkehren sollen, anbieten. Auch zwischen Düsseldorf via Köln und München sowie Hamburg zum Flughafen Frankfurt am Main sollen weitere ICE-Sprinter-Züge verkehren. Zwischen Berlin und München, wo man sich bereits als ernsthafter Konkurrenz zum Luftweg etablieren konnte, wird eine zusätzliche Abendverbindung aufgelegt. Das zusätzliche Angebot hat aber auch seinen Preis, denn die ICE-Sprinterzüge sind zuschlagspflichtig und daher mit vergleichsweise teuren Fahrkarten nutzbar. Generell hebt die Deutsche Bahn AG die Ticketpreise Mitte Dezember 2021 erneut an. Im Schnitt sollen die Fahrscheine um rund 1,9 Prozent teurer werden, wodurch die von der Politik aufgrund einer Mehrwertsteuersenkung versprochenen billigeren Fahrkarten nach und nach verpuffen.

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Trollhättan: Schwedischer Provinz-Airport will eigenen Carrier hochziehen

Der schwedische Flughafen Trollhättan-Vänersborg fühlt sich vom Rest der Welt abgehängt und will das nun mit Hilfe einer eigenen virtuellen Airline ändern. Aufgrund der schmalen Piste ist man aber hinsichtlich der Flugzeugtypen stark eingeschränkt. Zuletzt landete am 22. März 2020 eine Fokker 50 von BRA auf diesem Airport. Seither hat man keine Anbindung in die Hauptstadt. Viele Routen wurden zwischenzeitlich reaktiviert, aber Trollhättan-Vänersborg ist weiterhin abgehängt. Da Gespräche mit potentiellen Betreibern ins Leere gelaufen sind, will man das Schicksal mit einem eigenen virtuellen Carrier selbst in die Hand nehmen. Unter dem Namen Västflyg soll die Neugründung gegen Jahresanfang 2022 abheben. Der Flughafen erklärt dazu unter anderem, dass man mit einigen Airlines Gespräche über die notwendigen Charter führt. Noch hat man aber keinen fixen Vertrag unterschrieben. Den Verantwortlichen ist klar, dass die kurze und schmale Runway die Möglichkeiten stark einschränkt. Initiator des Projekts ist Svante Andersson, der gegenüber lokalen Medien darauf verweist, dass die Bahn-Fahrzeit zwischen Trollhättan und Stockholm mit weit über acht Stunden besonders für die Wirtschaft unzumutbar ist. Daher will man zunächst die Hauptstadt-Anbindung reaktivieren und favorisiert dabei den innerstädtischen Flughafen Bromma. Endgültig entschieden hat man sich aber noch nicht. Västflyg soll zu einem späteren Zeitpunkt auch andere Ziele innerhalb Schwedens anbieten. Im Ausland hat man Kopenhagen ins Auge gefasst. Der Fokus liegt allerdings zunächst auf der Reaktivierung der Strecke nach Stockholm.

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Frankreich: Easyjet hat wieder mehr Geschäftsreisende

Der Billigflieger Easyjet verzeichnete im September 2021 den höchsten Anteil an Geschäftsreisenden seit dem Beginn der Corona-Pandemie. So waren ab Frankreich 26 Prozent der Kunden geschäftlich unterwegs. Von dieser Kundengruppe waren 58 Prozent auf Inlandsflügen unterwegs. Der Carrier sieht sich auf dem richtigen Weg und geht davon aus, dass sich das Segment der beruflich Reisenden schneller als ursprünglich angenommen erholen wird. „Wir freuen uns sehr über positive Anzeichen für eine Erholung der Geschäftsreisen in unserem Netzwerk und insbesondere in Frankreich, wo der Anteil der Geschäftsreisenden im Durchschnitt über 30 Prozent und auf bestimmten Inlandsstrecken bis zu 50 Prozent erreicht hat“, so Bertrand Godinot, Frankreich-Chef bei Easyjet.

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EuGH: Flugbegleiter-Streik ist kein außergewöhnlicher Umstand

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Streiks des Kabinenpersonals kein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung sind. Das hat zur Folge, dass Airlines die Ausgleichsleistungen bezahlen müssen. Geklagt hatte ein Passagier, dessen Flug von Salzburg nach Berlin aufgrund eines Flugbegleiterstreiks gestrichen wurde. Eurowings verweigerte die Zahlung der Entschädigung in der Höhe von 250 Euro und vertrat den Standpunkt, dass die Annullierung wegen eines außergewöhnlichen Umstands erfolgt ist. Die Streitsache zog sich durch die Instanzen und landete schließlich unter der Geschäftszahl C-613/20 vor dem Europäischen Gerichtshof. Eurowings argumentierte, dass man alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen habe, um die Streichung verhindern zu können. Das Höchstgericht sieht die Angelegenheit anders und ist der Ansicht, dass wenn bei der Konzernmutter gestreikt wird, dass damit gerechnet werden muss, dass sich auch Mitarbeiter von Tochtergesellschaften an der Arbeitskampfmaßnahme beteiligen. Das gelte insbesondere dann, wenn die Gewerkschaft explizit auch Beschäftigte dieser Airline zur Arbeitsniederlegung aufruft. Eurowings könne nicht behaupten, dass man keinen Einfluss darauf habe, wenn Mitarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen in den Streik treten. Viel mehr wäre dies bereits im Vorfeld vermeidbar gewesen. Somit ist der EuGH der Ansicht, dass die Ursache von Arbeitsniederlegungen grundsätzlich beherrschbar ist, jedoch die Streiks in Kauf genommen wurden. Eurowings nimmt in einer ersten Stellungnahme das Urteil zur Kenntnis und bedauert, dass der Europäische Gerichtshof der vorgebrachten Argumentation nicht gefolgt ist. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft kritisiert, dass aus der Entscheidung nicht hervorgeht wann ein Streik ein außergewöhnlicher Umstand ist und wann nicht. In diesem Zusammenhang fordert man die Novellierung der Fluggastrechteverordnung und

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Ryanair wird zwei weitere Flieger in Zagreb stationieren

Die Billigfluggesellschaft hat neue Expansionspläne für ihre Basis in Zagreb bekannt gegeben. Ryanair-Boss Michael O’Leary stattete heute der Basis in der kroatischen Hauptstadt einen Besuch ab. Bei dem Pressetermin ließ er durchsickern, dass im nächsten Sommer 2022 zwei weitere Flugzeuge in Zagreb stationiert werden sollen. Damit würde sich die Anzahl der Flieger vor Ort auf insgesamt fünf erhöhen. Aktuell hat der Low-Coster zwei Lauda Europe-Maschinen vom Typ A320 in der Stadt stationiert. Ende des Jahres wird ein dritter Flieger dazu stoßen. Dennoch würden einige Strecken noch noch von Flugzeugen außerhalb der Basis bedient werden. Das werde sich in Zukunft ändern, so O’Leary.   Welche neuen Strecken das Unternehmen anpeile, verrät der Ryanair-Chef nicht. „„Wir konzentrieren uns aber sicher nicht auf Strecken, die von Croatia Airlines bedient werden. Vielmehr nehmen wir Verbindungen ins Visier, die gar nicht von Zagreb aus bedient werden“, wird Michael O’Leary vom Online-Portal Ex-Yu-Aviation zitiert. Gleichzeitig kritisierte O’Leary die langsame Entwicklung von Croatia Airlines in Zagreb. Er räumte zwar ein, dass die nationale Fluggesellschaft gute Verbindungen aus der Hauptstadt biete, stellte jedoch fest, dass diese nicht ausreichen, um die bestehende Nachfrage zu decken. Der Chef der Airline-Gruppe sagte: „In den nächsten sechs Monaten wird Ryanair 24 Strecken ab Zagreb hinzufügen, während Croatia Airlines in den letzten drei Jahren drei eingeführt hat und zwölf Millionen Euro an staatlichen Beihilfen erhalten hat. Wir hingegen erhalten keine Subventionen vom Staat.“

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