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Auktion: Teile zweier Ex-Lufthansa-B707 unter dem Hammer

In Deutschland kommen Einzelteile zweier Boeing 707, die vormals die Farben von Lufthansa getragen haben, unter den Hammer. Dabei handelt es sich um die ehemaligen D-ABOD und D-ABOC. Die Versteigerung wird vom Auktionshaus Dechow durchgeführt. Bei der D-ABOD handelt es sich um jene Boeing 707, die in Hamburg abgestellt war und unter großem Protest von Luftfahrtliebhabern zur Verschrottung geschickt wurde. Die andere Maschine ist jene, die über Jahrzehnte auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tegel herumstand. Diese war niemals bei Lufthansa im Einsatz und im Zusammenhang mit dieser Maschine ist die Registrierung fiktiv, denn offiziell wurde sie nie an diese Boeing 707 vergeben. Sie war ein Geschenk von Boeing, das der Kranich eigentlich nicht haben wollte. Im Rahmen der Versteigerung, die von Dechow durchgeführt wird, können Teile beider Maschinen erworben werden. Die Auktion startet am Freitag, den 24. September 2021 und endet am 24. Oktober 2021 gegen 15 Uhr 00. Nähere Informationen zur Auktion direkt bei Dechow unter diesem Link.

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August 2021: Frankfurt hatte 3,4 Millionen Passagiere

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, konnte im August 2021 die beste Verkehrsleistung seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Die Fraport AG teilte mit, dass man rund 3,4 Millionen Fluggäste gezählt hat. Im direkten Vergleich mit August 2020 entspricht dies einem Zuwachs von 123 Prozent. Allerdings liegt man um 51 Prozent unter dem Wert, den man im August 2019 erzielen konnte. Im Bereich Fracht legte man im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. Der börsennotierte Flughafenbetreiber führt das „Hoch“ insbesondere auf die erhöhte Nachfrage im Bereich Sommerurlaube zurück. Man ist sich deswegen auch im Klaren darüber, dass der jüngst erzielte Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Herbst und Winter gehalten werden kann. Konzernchef Stefan Schulte rechnet mit etwa 20 bis 25 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2021. Im Jahr 2019 erzielte Frankfurt am Main mit etwa 70 Millionen Passagieren einen Allzeit-Rekord. Von diesem ist man auch heuer weit entfernt. Im Vorjahr hatte der größte Airport Deutschlands rund 19 Millionen Reisende. Anzumerken ist, dass die Monate Jänner und Feber 2020 sowie die ersten beiden März-Wochen von der Pandemie weitgehend unbetroffen waren. Das war im heurigen Winter nicht der Fall.

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Wizz Air: Pilotengehälter wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Die vorübergehenden Gehaltskürzungen werden eingestellt. Außerdem möchte die Fluggesellschaft, bis Ende des Jahres 200 neue Piloten einstellen. Die Piloten des Billig-Fliegers mussten Covid-bedingt Lohnkürzungen hinnehmen. Doch damit sei eigenen Angaben zufolge jetzt Schluss: Der Low-Coster bringt die Pilotengehälter ab dem 1. Oktober 2021 wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurück. „Wir danken jedem einzelnen unserer Mitarbeiter für sein anhaltendes Engagement, seine harte Arbeit und sein Durchhaltevermögen, das er seit März 2020 unter Beweis gestellt hat. Das vergangene Jahr war zweifellos eine Herausforderung für die Branche, aber wir sind stolz darauf, heute bekannt geben zu können, dass wir eine der ersten Fluggesellschaften sind, die die Pilotengehälter wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgesetzt haben“, so Michael Delehant, Executive Vice President und Chief Group Operations Officer bei Wizz Air. Die Fluggesellschaft hat Großes vor und leitet deshalb eine Rekrutierungsoffensive ein. Bis Ende des Jahres sollen 200 neue Piloten und 800 neue Flugbegleiter den Ausbau des Streckennetzes weiter ankurbeln. Doch damit nicht genug: In den nächsten zehn Jahren plane die Airline, seine Flotte auf 500 Airbus-Flugzeuge zu verdreifachen. Um die durch dieses Wachstum geschaffenen Stellen zu besetzen sollen nun durchschnittlich 2.000 neue Mitarbeiter pro Jahr zum Unternehmen stoßen.

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Linz: Eurowings reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Oberösterreich musste eine gefühlte Ewigkeit auf die Wiederanbindung an Düsseldorf warten. Die einst von Austrian Airlines bediente Strecke war seit dem Beginn der Corona-Pandemie ausgesetzt. Der neue Betreiber Eurowings verschob die Aufnahme mehrfach. Am Montagvormittag landete der Airbus A320 mit der Registrierung D-AEWK auf dem Flughafen Linz und eröffnete damit die Nonstop-Strecke Düsseldorf-Linz-Düsseldorf. Die Route wird nicht mehr von Austrian Airlines, sondern von der Konzernschwester Eurowings bedient. Diese unterhält in Düsseldorf einen ihrer größten Stützpunkte. Während Austrian Airlines vormals ab Linz mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 flog, setzt die Konzernschwester auf Airbus A319 und A320. Der Grund ist simpel: Eurowings hat schlichtweg keine kleineren Flugzeuge zur Verfügung. Geflogen wird nicht mehr ex Oberösterreich, sondern ex Düsseldorf. Die Umstellung auf den Billigflieger der Lufthansa Group hat aber auch Nachteile für die Passagiere, denn im Gegensatz zu Austrian Airlines hat Eurowings auf das „Ryanair-Handgepäcksystem“ umgestellt. Das bedeutet konkret, dass im Basic-Tarif die Mitnahme von Handgepäck im IATA-Standardformat extra bezahlt werden muss. Eurowings bietet vorerst bis zu fünf wöchentliche Flüge zwischen Linz und Düsseldorf an. Diese sind bis inklusive 29. Oktober 2021 im Reservierungssystem geladen. Wie der Flugplan im Winter aussehen wird oder ob der Carrier gar einen „Winterschlaf“ einlegen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig offen. Vieles wird von der Auslastung, die in den nächsten Wochen erzielt werden kann, abhängen.

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Israel öffnet sich teilweise für Touristen

Nach mehreren Verschiebungen will sich Israel ab 19. September 2021 wieder für Touristen öffnen. Voraussetzung ist, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist. Die letzte erforderliche Dosis darf maximal ein halbes Jahr zurückliegen. Die Entscheidung der Regierung Israels ist unter dem Aspekt, dass wissenschaftlich festgestellt wurde, dass beispielsweise bei mRNA-Impfstoffen die Anzahl der Antikörper nach etwa einem halben Jahr stark abgesunken sein kann, durchaus interessant. Bislang hat kein anderer Staat explizit sechs Monate festgelegt. Ganz im Gegenteil: Viele Länder, darunter auch Österreich, blasen die Gültigkeit der Impfungen auf bis zu 12 Monate auf. Aus den offiziellen Einreisebestimmungen Israels geht hervor, dass man eine dritte Impfung nachweisen muss, wenn die letzte erforderliche Dosis mehr als ein halbes Jahr zurückliegt. Andernfalls kann die Einreise verweigert werden. Generell muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, vorgewiesen werden. Nach der Ankunft an einem israelischen Airport wird ein weiterer PCR-Abstrich genommen. Zusätzlich führt man einen serologischer Test durch. Erst wenn die Befunde beider vorliegen und den Bestimmungen entsprechen, darf man sich frei bewegen. Achtung! Israel öffnet sich vorerst nur für organisierte Gruppenreisen. Das bedeutet konkret, dass diese über einen Reiseveranstalter, der die entsprechende Genehmigung der israelischen Behörden hat, gebucht werden müssen. Individualreisende – sprich man bucht sich alles selbst – müssen noch länger auf die Einreise zu touristischen Zwecken warten. Es gibt noch keinen Termin wann sich Israel für diese öffnen wird.

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Mexiko: Interjet-Eigentümer in Hotel verhaftet

Im Umfeld der mexikanischen Fluggesellschaft Interjet ist es zu einer Verhaftung gekommen. Hauptaktionär Alejandro del Valle wurde laut lokalen Medienberichten am 9. September 2021 im Marriott Hotel Mexico City festgenommen. Die lokale Staatsanwaltschaft teilte mit, dass gegen den Aktionär wegen mutmaßlichem Betrug im Zusammenhang mit dem Verbraucherkreditdienstleister Crédito Real ermittelt werde. Es wurde ein Haftbefehl, der letztlich zur Festnahme führte, erteilt. Unter anderem Bloomberg News berichtet, dass es bei Crédito Real Probleme im Bereich der Bilanzierung geben soll. Es wird genannt, dass es Ausfälle in größerem Ausmaß im Bereich Kleinunternehmer geben soll. Die Verschuldung des Unternehmens soll bei rund 2,82 Milliarden U.S.-Dollar liegen. Interjet hatte in der jüngeren Vergangenheit eine bewegte Eigentümerstruktur, denn der Carrier wurde mehrfach verkauft. Momentan hält Alejandro del Valle über sein Firmenkonstrukt 90,4 Prozent des Aktienkapitals. Gegen den vormaligen Mehrheitsaktionär, von dem del Valle erworben hat, ist ein internationaler Haftbefehl ausgestellt. Die Fluggesellschaft gilt als hochverschuldet und kann seit längerer Zeit den Flugbetrieb nicht mehr aufrecht erhalten. Der Carrier betont in einer Erklärung, dass es zwischen den Vorfällen rund um Crédito Real und Interjet keinen Zusammenhang gibt. Diese hätten keinen Einfluss auf die Neustart-Pläne. Eigenen Angaben nach konnte man mit Leasinggebern und dem Personal einen Deal erzielen.

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Spirit Airlines sichert sich zehn weitere A321neo

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat zehn weitere Airbus A321neo bestellt. Diese werden über den Lessor Air Lease Corporation bezogen. Die Auslieferungen sollen in den Jahren 2023 und 2024 erfolgen. Gleichzeitig vereinbarten die beiden Unternehmen einen Sale-and-Leaseback-Deal, von dem fünf Airbus A320neo betroffen sind. Diese Maschinen sollen noch heuer sowie im kommenden Jahr an Spirit Airlines übergeben werden. „Diese Partnerschaft hilft uns, unsere zuvor angekündigten Kapazitätspläne für 2022 und 2023 und unser angestrebtes Wachstum im Jahr 2024 zu erreichen, da wir in den Gast investieren und neue aufregende Reiseziele anbieten“, so Spirit-CFO Scott Haralson. Im Gegensatz zu vielen anderen Fluggesellschaften zog der Carrier während der Corona-Pandemie die Übernahme einiger Airbus A320neo vor. Auch wandelte man die bestehende A319neo-Order zumindest teilweise in die größeren Modelle A320neo und A321neo um.

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Symbolische Entscheidung: Alitalia soll 900 Millionen Euro zurückbezahlen

Über einige Jahre hinweg wurde die Fluggesellschaft Alitalia nur mit Hilfe staatlicher Gelder in der Luft gehalten. Die EU-Kommission entschied nun, dass dies rechtswidrig war und fordert die italienische Regierung zur Rückforderung von rund 900 Millionen Euro zuzüglich Zinsen auf. Die Entscheidung dürfte eher symbolischer Art sein, denn die Finanzlage von Alitalia ist stark angespannt. Zuletzt hatte man wiederholt bei der Bezahlung der Löhne und Gehälter Probleme. Der Flugbetrieb soll am Abend des 14. Oktober 2021 endgültig eingestellt werden. Der Nachfolger Ita haftet nicht für die Verbindlichkeiten des Vorgängers. Somit kann die neue Airline ohne diese Altlast am 15. Oktober 2021 starten. Konkret betroffen ist das im Mai 2017 gewährte Darlehen in der Höhe von 600 Millionen Euro. Nur wenige Monate später wurden weitere 300 Millionen Euro überwiesen. Diese sind laut EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager unzulässig. Die italienische Regierung soll nun die Rückabwicklung einleiten. Es gilt aber als nahezu unmöglich, dass dies gelingen wird, denn Alitalia befindet sich in einem Insolvenzverfahren und konnte in den letzten Monaten die Löhne und Gehälter nur noch mit staatlicher Hilfe bezahlen. Vorgesehen ist, dass der Carrier ab 15. Oktober 2021 in die Liquidation tritt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die nun für illegal erklärte Beihilfe jemals vollständig zurückgeführt werden kann, eher gering. Auf Ita hat die Entscheidung – wie erwähnt – keinen Einfluss.

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Brüssel will Vögel mit Drohnen verscheuchen

Mit Hilfe von Drohnen will der Flughafen Brüssel Vögel aufspüren und nach Möglichkeit auch verscheuchen. Ein entsprechendes Testprogramm läuft derzeit. Der Airport teilte mit, dass man mit unbemanntem Fluggerät Vögel, die Flugzeugen potentiell gefährlich werden könnten, finden will und sie dann – falls erforderlich – entsprechend weggeleiten will. Die Evaluierung findet bei laufendem Betrieb unter normalen Bedingungen statt. Unter normalen Umständen sind Drohnen am und um den Flughafen verboten, da eine verirrte Drohne gefährliche Situationen für den Flugverkehr schaffen kann. Um jedoch die Möglichkeiten des innovativen Einsatzes von Drohnen zu erkunden, organisieren der Flughafen Brüssel und Skeyes Testtage mit Drohnen unter sicheren Bedingungen. Nach einem erfolgreichen Test im April mit einer Sicherheitsdrohne werden diesmal die Möglichkeiten einer Drohne zur Vogelabwehr weiter untersucht.

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Deutschland: Dortmund erholte sich besonders schnell

Der deutsche Flughafen Dortmund überraschte mit hohen Verkehrszahlen, die während der Sommerferien Nordrhein-Westfalens erzielt wurden. Firmenchef Ludger van Bebber erklärte nun, dass man innerhalb der Bundesrepublik jener Airport ist, der sich am schnelltesten erholen konnte. „Bereits im Juni 2021 zog das Passagierniveau auf 64 Prozent des Rekordniveaus von 2019 an. Im Juli gelang uns ein riesiger Sprung auf 95 Prozent! Die positive Passagierentwicklung war auch im August ungebrochen. Mit 98 Prozent des Rekordniveaus haben wir in den Sommerferien 2021 fast wieder an das Vor-Krisenjahr 2019 anknüpfen können. Damit konnten wir unseren Passagieren ein sehr vielfältiges Angebot während der Sommerferien bieten. Dass die Fluggäste unser Angebot gerne genutzt haben, zeigt, dass die Reiselust ungebrochen ist“, so der Dortmunder Flughafenchef. Der Dortmund Airport hat es in den Sommermonaten nicht nur geschafft, an das Rekordjahr anzuknüpfen. Er ist auch mit Abstand der Flughafen in Deutschland, der sich prozentual gesehen am schnellsten erholt hat. Der Durchschnitt der deutschen Flughäfen hatte im August lediglich ein Passagieraufkommen von etwa 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. „Diese Zahlen stimmen uns zuversichtlich, auch wenn wir wissen, dass der Herbst und Winter aufgrund der Corona-Pandemie mit Unsicherheiten behaftet sind“, so der Airport-Chef. Denn nicht nur die bisherige Entwicklung, sondern auch die Basis, mit der der Flughafen in den Herbst geht, stimme. „Zwar stationiert die Wizz Air ab Ende Oktober keine Flieger mehr in Dortmund, bleibt aber mit weit über 30 Zielen ein sehr starker Partner. Dass die ungarische Airline auch in Zukunft am Standort Dortmund wachsen will, hat

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