secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Arajet: Neuer B737-Max-Billigflieger für die DomRep

In der Dominikanischen Republik geht mit Arajet eine neue Billigfluggesellschaft an den Start. Diese will mit fünf Boeing 737 Max 8 abheben und von Santo Dimingo aus diverse Destinationen an Amerika ansteuern. Der Erstflug ist für das erste Quartal des Jahres 2022 geplant. Die erste Boeing 737 Max 8 in der Livery des neuen Carriers hat vor wenigen Tagen die Montagehalle in Renton verlassen. Ursprünglich war diese Maschine für Ural Airlines bestimmt. Arajet war vormals unter den Namen Dominican Wings und Flycana bekannt. Es gilt als aussichtsreichstes Airlineprojekt der Region. Zu Beginn sollen etwa 30 Destinationen angesteuert werden. Unter der Marke Dominican Wings führte man in der Vergangenheit Charterflüge mit Airbus A320 durch. An der Spitze der Airline steht Mike Powell als Interims-CFO und CEO, der zuvor an den Startups für Flybondi und Wizz Air gearbeitet hat. Derzeit ist er CFO von Pegasus Airlines und Volotea. Als Gründer und CEO fungiert Víctor Pacheco Méndez, der Gründer der Grupo Vimenca und heute noch als Präsident tätig ist.

weiterlesen »

East-West Express: Neue Airline in der Ukraine am Start

In der Ukraine ist mit East-West Express Airline eine neue Charterfluggesellschaft an den Start gegangen. Deren Flotte besteht derzeit aus einem mit 144 Sitzen bestuhlten Airbus A319 sowie einem 220-sitzigen A321. Der Carrier wurde im August 2020 gegründet und führte den ersten Charterflug am 21. September 2021 durch. Weitere Flüge wurden am 15. und 17. Oktober 2021 auf der Strecke Kiew Schuljany-Eriwan-Kiew Schuljany durchgeführt. Der Hauptstadtflughafen der Ukraine ist die Homebase von East-West Express Airline. Derzeit wird nur der Airbus A319 kommerziell eingesetzt. Dieser trägt die Registrierung UR-CRU. Der A321 wartet derzeit noch auf die Eintragung in das Register sowie neue Triebwerke. Beide Maschinen sind geleast. Im zweiten Halbjahr 2022 will man Linienflüge auf internationalen Strecken ab der Ukraine aufnehmen. Das künftige Streckennetz wurde noch nicht kommuniziert.

weiterlesen »

AGB-Klauseln unwirksam: FTI kassiert juristische Schlappe

Der deutsche Reiseveranstalter FTI Touristik GmbH kassierte in Österreich eine juristische Schlappe. Insgesamt 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erklärte das Handelsgericht Wien für rechtswidrig und damit unwirksam. Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Auftrag des Sozialministeriums gegen den deutschen Tour Operator. Zentraler Punkt der Beanstandungen waren Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollten, ihre Rechte gegen den Unternehmer durchzusetzen. Weitere Klauseln betrafen Einschränkungen der Gewährleistung und hohe Stornogebühren. Es ergingen dazu mehrere Teilurteile, die nunmehr alle rechtskräftig sind. Insgesamt wurden 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters für unzulässig erklärt. Mehrere der vom VKI beanstandeten Klauseln betrafen Stornovereinbarungen. Das Handelsgericht (HG) Wien führte in seinem Urteil dazu aus, dass die festgelegten Stornogebühren über die marktüblichen Sätze hinausgehen und gröblich benachteiligend sind. Überdies seien sie intransparent. Selbst für Juristen sei ein mehrfaches Lesen der Bestimmungen erforderlich, um deren Inhalt zu erfassen. Ebenfalls Gegenstand des Verfahrens war eine Klausel, die besagte, dass aufgrund der Ausdehnung touristischer Zonen mit Bautätigkeiten gerechnet werden muss. Durch diese Bestimmung sollten – versteckt in den AGB – störende Bautätigkeiten vom Kunden akzeptiert werden. Mit einer solchen Vereinbarung in den AGB rechnen Durchschnittskundinnen und -kunden aber nicht. Sie ist für diese überraschend und benachteiligend. Das Gericht erachtet die Klausel daher als unwirksam. Eine weitere Klausel schloss die Abtretung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Reisevertrag weitestgehend aus. „Durch ein solches Verbot können Reisende keine Konsumentenschutzeinrichtungen – wie etwa den VKI – mit der Durchsetzung von Rechten beauftragen. Dies erschwert es Verbraucherinnen und Verbraucher, allfällige Entschädigungen zu erlangen.

weiterlesen »

Wiener Eurowings-Europe-Crews werden in Stockholm aushelfen

Die österreichische Eurowings Europe wird im März 2022 eine neue Basis auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda eröffnen. Für die zunächst fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ist man bereits auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern. Die Eurowings Gruppe wird unter Berücksichtigung der neuen Base in Schweden dann insgesamt elf Bases betreiben. Jene in Palma de Mallorca, Prag, Pristina, Salzburg und künftig in Stockholm-Arlanda werden vom österreichischen Ableger betrieben. Innerhalb Deutschlands reduzierte man die Anzahl der AOCs auf Eurowings Deutschland. Für Schweden hat man nun 150 Stellen ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um rund 50 Jobs im Cockpit sowie 100 in der Kabine. Zur Basengründung und Aufnahme des Flugbetriebs werden ab März zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien ab Stockholm im Einsatz sein. Mittelfristig sollen die Flüge aber vollständig von lokal stationierten Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß innerbetrieblicher Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht in die skandinavische Metropole. „Wir freuen uns, kurz nach Eröffnung unserer Basis in Prag das paneuropäische Wachstum jetzt auch im Norden Europas voranzutreiben. Mit der Schaffung lokaler Arbeitsplätze freue ich mich, weitere Kollegen im Team begrüßen zu können. Dabei möchte ich insbesondere auch interne Kollegen zu einem Wechsel ermutigen, um von Anfang an unsere Eurowings-DNA als innovatives und kundenorientiertes Team in die neue Base zu tragen“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn.

weiterlesen »

Freebird und Corendon mit neuen Strecken ab Köln und Paderborn

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Zeitraum von 13. bis 24. April 2022 Nonstopflüge zwischen Paderborn und Hurghada anbieten. Eingesetzt wird der Maschinentyp Boeing 737-800. Derzeit ist ein Umlauf pro Woche geplant. Freebird Airlines Europe hat ab Köln/Bonn eine neue Strecke nach Sharm El Sheik aufgenommen. Der maltesische Ableger des türkischen Carriers fliegt derzeit einmal pro Woche mit Airbus A320. Die Aufnahme weiterer Strecken ist dem Vernehmen nach in Planung. Corendon Europe verfügt derzeit über neun Boeing 737-800. Der Sitz befindet sich im Skyparks Business Centre gegenüber des Hauptterminals des Flughafens Luqa (Malta). Der offizielle Firmenname dieses Carriers lautet Touristic Aviation Services Ltd. Nicht sonderlich weit entfernt davon in der Ortschaft Hamrun sitzt Freebird Airlines Europe. Deren Flotte besteht aktuell aus zwei Airbus A320.

weiterlesen »

Azoren wollen Sata mit Kapitalerhöhung stützen

Die Coronapandemie führte dazu, dass die Azoren-Regionalfluggesellschaft Sata gehörig unter Druck geraten ist. Weiters hat man auch das eine oder andere Problem bezüglich Subventionen, die in der Vergangenheit bezahlt wurden. Nun will man den Carrier mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Die Portugal zugehörigen Azoren sind vom Flugverkehr zum Festland abhängig, jedoch ist dieser nie sonderlich profitabel gewesen und die Corona-Pandemie sorgte nicht gerade für Besserung. Dennoch ist die Anbindung der Inseln an das Festland und die Hauptstadt Lissabon von hoher Bedeutung. Es passt jedoch einigen Fluggesellschaften nicht in den Kram, dass Sata und Azores Airlines in der Vergangenheit wiederholt Subventionen, die über übliche PSO-Förderungen hinausgegangen sind, erhalten haben. Festhalten will die Regionalregierung der Azoren in jedem Fall am Flugverkehr zwischen den Inseln und dem Festland. Die komplizierte Finanzlage von Sata soll über eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Laut der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa soll die Fortführung von Sata und ihrer Schwester Azores Airlines eine hohe Priorität genießen.

weiterlesen »

Wetlease: Smartwings vermietet neun B737 nach Israel und in die USA

Die tschechische Smartwings konnte sechs Boeing 737-800 im Rahmen von Wetlease-Aufträgen bei zwei israelischen Fluggesellschaften unterbringen. Auch an die U.S.-amerikanische Swiftair gehen drei Maschinen dieses Typs. Israir mietet insgesamt fünf Boeing 737-800, die von Smartwings betrieben werden und wird diese während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/2022 fast im gesamten Streckennetz einsetzen. Der ebenfalls aus Israel stammende Mitbewerber Arkia setzt ebenfalls auf die Dienstleistungen von Smartwings, denn eine Maschine dieses Typs wird im Wetlease fliegen. Mit Israir wurde weiters ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses bietet ab Tel Aviv unter anderem Anschlüsse nach Eilat. Die U.S.-amerikanische Swiftair und Smartwings arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Aufgrund der Coronapandemie bekam die Kooperation eine Pause, jedoch setzten die Amerikaner heuer wieder drei Boeing 737-800 von Smartwings ein. Diese werden im Rahmen eines Wetleasevertrags für Swiftair fliegen. Zwischen dem U.S.-amerikanischen Carrier und der namensgleichen spanischen Airline besteht kein Zusammenhang.

weiterlesen »

Sommer 2022: Play kündigt vier neue Strecken an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kündigt mit Prag, Bologna, Lissabon und Stuttgart weitere Ziele an, die ab Keflavik angeflogen werden sollen. Die Aufnahme dieser ist für die Monate Mai und Juni 2022 angekündigt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte der Carrier bislang nur Berlin im Streckennetz. Ab 3. Juni 2022 soll jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag auch ab Stuttgart-Echterdingen geflogen werden. Bologna soll ab dem 7. Juni 2022 jeweils an Dienstagen und Samstagen bedient werden. Die tschechische Hauptstadt Prag will Play ab 5. Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag anfliegen. Lissabon ist für den 13. Mai 2021 angekündigt und soll ab Keflavik Montags und Freitags angesteuert werden.

weiterlesen »

Oktober 2021: Zürich mit über 1,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im Oktober 2021 insgesamt 1.613.866 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Oktober 2021 erreichte man 56,2 Prozent des damaligen Werts. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 244,4 Prozent zulegen. Der größte Airport der Schweiz führt die jüngsten Zahlen auch auf die während der Herbstferien traditionell höhere Nachfrage zurück. Diese führte auch dazu, dass man erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 1,6 Millionen Fluggäste in einem Einzelmonat hatte. An einzelnen Spitzentagen wurden gleichviele Passagiere gezählt wie an den Spitzentagen während der Sommerferien. Die Anzahl der so genannten Lokalpassagiere lag bei 1.263.788 Reisenden. Umgestiegen sind in Zürich-Kloten 344.070 Passagiere. Durchgeführt wurden 16.717 Starts bzw. Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 69,5 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 126,4 Fluggästen 61,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 28,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent gestiegen. Im Bereich der Fracht konnte Zürich ein Plus von 51,3 Prozent verzeichnen. Umgeschlagen wurden 39.132 Tonnen Cargo. Verglichen mit dem Oktober 2019 wurde 1,3 Prozent mehr Fracht abgewickelt.

weiterlesen »

Auch Vueling kopiert „Ryanair-Handgepäcksystem“

Nach Easyjet und Eurowings kopiert nun auch der IAG-Billigableger Vueling die Handgepäckbestimmungen von Ryanair und Wizz Air. Mit Wirksamkeit zum 23. November 2021 ist im Basis-Tarif nur noch die Mitnahme einer kleinen Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x20x30 Zentimetern erlaubt. Wer zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen möchte, muss eine kostenpflichtige Option kaufen. Die Preise orientieren nach nach Angebot und Nachfrage und sind daher flexibel. Bei Sitzplatzreservierungen in den Zonen „Space One“ und „Space Plus“ ist die Mitnahme einer kleinen Tasche sowie beispielsweise eines Trolleys inkludiert. Die Tarifklassen Optima, Family, Time Flex sowie mit bestimmten Status-Karten gestatten die Mitnahme eines kleinen und eines großen Handgepäckstücks. Personen, die Bestandsbuchungen haben, sind laut Vueling von der Umstellung nicht betroffen. Diese sollen nur für Neubuchungen seit der Verkündung der Änderung gelten.

weiterlesen »