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Deutsche Bahn schafft Fahrkartenverkauf im Zug ab

Die Deutsche Bahn AG wird ab Jänner 2022 in ihren Fernzügen keine Fahrscheine mehr verkaufen. Die Schaffner sind dann reine Kontrolleure und können den Kauf von Tickets zum erhöhten Bordpreis nicht mehr anbieten. Bislang ist es in den Zugklassen ICE und InterCity möglich, dass gegen eine „Servicegebühr“ von 17 Euro die Fahrkarte beim Schaffner gekauft werden kann. Verrechnet wird dann immer der flexible Tarif, der gegenüber den Internet-Spartickets mit Zugbindung deutlich teurer sein kann. Dennoch nutzen viele Menschen diese Möglichkeit und zwar insbesondere dann, wenn die Entscheidung mit der Bahn zu fahren sehr kurzfristig erfolgt und die Zeit für ein Web-, Automaten- oder Schalterticket nicht mehr ausreichend ist. Die Deutsche Bahn AG will dieser Kundengruppe künftig ermöglichen, dass die Fahrkarte bis zu 10 Minuten nach der Abfahrt über die App des Unternehmens gekauft werden kann. Wer diese Möglichkeit dann nicht kennt, kein Smartphone hat oder die Internetverbindung nicht zuverlässig funktioniert, gilt dann als Schwarzfahrer und wird entsprechend zur Kasse gebeten.

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Belgrad: Insolvente Montenegro Airlines will Wartungsbetrieb aufbauen

Die insolvente Montenegro Airlines setzt ein deutliches Lebenszeichen, denn man will auf dem Flughafen Belgrad einen neuen Line-Wartungsbetrieb aufbauen. Laut Insolvenzverwalter wurden bereits Hangars angemietet. Man will auf dem serbischen Airport Dienstleistungen für die Muster Embraer 190/195 sowie Fokker 100 anbieten. Laut Mitteilung des Masseverwalters habe man an die serbische Zivilluftfahrtbehörde bereits den Antrag, der zur Zulassung als Part-145-Wartungsbetrieb führen soll, gestellt. Ziel der ganzen Aktion ist, dass man Geld verdienen will, das der Insolvenzmasse zugeführt werden soll. Man habe bereits erste Kunden an der Angel und hofft, dass man möglichst rasch die Zulassung bekommt. Die benötigten technischen Gegenstände sollen von Montenegro nach Serbien überführt werden.

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Eurowings verschiebt erste Prag-Strecke

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt erste Justierungen am Flugplan der künftigen Basis in Prag vor. Die Strecke nach Zagreb wird erst am 16. Dezember 2021 aufgenommen und in geringerem Umfang bedient. Lediglich rund um Weihnachten und Neujahr sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Ab 15. Jänner 2022 ist bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 eine wöchentliche Rotation geplant. Die Basis Prag wird von der österreichischen Tochtergesellschaft Eurowings Europe aufgebaut. Ein weiterer neuer Stützpunkt ist für Stockholm-Arlanda angekündigt. In beiden Fällen schwächeln die bisherigen Platzhirsche im Lowcost-Segment. In Schweden bekommt die Lufthansa-Tochter auch Konkurrenz von Ryanair, denn dieser Billigflieger wechselt von Skavsta nach Arlanda.

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Wizz Air Abu Dhabi erhöht das Tempo der Expansion

Der Start von Wizz Air Abu Dhabi musste im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Nun will man aber das Tempo der Expansion deutlich erhöhen und will weitere Routen, vornehmlich in ehemalige Sowjet-Länder, aufnehmen. Im ersten Schritt wurden die Ziele Sarajevo und Odessa reaktiviert. Diese werden ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate je zweimal pro Woche angeflogen. Ab 31. Oktober 2021 soll das Ziel Muscat dreimal wöchentlich bedient werden. Im Dezember 2021 sollen dann vier weitere Ziele folgen. Eriwan und Kutaissi sind für den 15. Dezember 2021 geplant. Ab 17. Dezember 2021 soll es nach Almaty und Baku gehen. Einen Tag später folgt Sohag. Die zuvor genannten Städte sollen je zweimal pro Woche bedient werden. Für das Jahr 2022 sind ab 16. Jänner 2021 Nur-Sultan und ab 30. März 2021 Salala angekündigt. Auch diese Ziele beabsichtigt Wizz Air Abu Dhabi zunächst zweimal wöchentlich anzusteuern. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus vier Airbus A321neo.

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Hawaii schreibt Mindestabstand zu Delfinen vor

Ab 28. Oktober 2021 ist es auf Hawaii verboten sich Spinnerdelfinen in der Nähe der Küste um weniger als 50 Meter anzunähern. Die Regierung untersagt so genanntes Delfinschwimmen, das bislang eine Touristenattraktion war, gesetzlich. Hintergrund ist, dass diese Tierart nachtaktiv ist und sich tagsüber in seichten Buchten aufhält, um dort Ruhephasen zu absolvieren. Die Folge daraus ist, dass diese Delfine vergleichsweise leicht zugänglich sind. Tierschützer sind der Ansicht, dass die Meeressäuger massiven Schaden nehmen, wenn sie permanent in ihren Halbschlaf gestört werden. Delfine halten aus naheliegenden Gründen keinen vollständigen Schlaf ab, sondern abwechselnd halbseitig. Dabei können die Tiere bei Gefahr blitzschnell aktiv werden. Gesetzlich ist es nun untersagt, dass man sich den Tieren annähert. Das schließt auch Boote und Kanus ein. In den letzten Jahren sollen touristische Delfintouren ein Ausmaß angenommen haben, das nur noch wenig mit klassischem Beobachten am Hut hat. Diesen kommerziellen Wirtschaftszweig will Hawaii im Sinne des Tierschutzes beenden. Delfine können, wenn die intelligenten Meeressäuger das wollen, durchaus zutraulich und neugierig sein. Problematisch wird es aber, wenn das Tier eigentlich seine Ruhe haben will und Menschen aufdringlich werden. Es kommt weltweit immer wieder zu Attacken gegen Menschen. Zu diesem Mittel greifen Delfine eigentlich nur, wenn sie sich selbst oder ihren Nachwuchs gestört oder in Gefahr sehen und gelindere Mittel den Menschen nicht von weiterer Belästigung abhalten konnten. Zu Bedenken gilt es auch, dass Delfine Raubtiere sind und trotz aller Intelligenz einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben.

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Tui beschließt Kapitalerhöhung

Der Reisekonzern erwartet einen Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung von rund 1,1 Milliarden Euro und will mit frischem Geld weiter Schulden abbauen. Der deutsche Reisekonzern Tui will sich frisches Kapital beschaffen. Der Vorstand habe die Zustimmung des Aufsichtsrats für eine vollständig gezeichnete Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten, teilte Tui am Mittwoch mit. Tui-Großaktionär Alexej Mordaschow, der aktuell 32 Prozent der Aktien hält, will sich an der Kapitalerhöhung beteiligen und damit seine Beteiligung konstant halten. Mit dem Geld will der Konzern den von der staatlichen Bank KfW gewährten Kredit in Höhe von derzeit 375 Millionen Euro tilgen. Zudem sollen Bankschulden zurückgeführt werden. Außerdem teilt das Unternehmen mit, dass sich dank der wachsenden Reiselust die Zahl der Kunden im Zeitraum Juli und August auf 2,6 Millionen verdoppelt habe. In den Sommermonaten seien die Buchungen in Deutschland und den Niederlanden deutlich über das Vorjahresniveau gestiegen, hieß es. Zudem erhole sich auch der Markt in Großbritannien, nachdem die Regierung die Coronabeschränkungen Mitte September gelockert habe.

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Tata will Air India, Vistara und AirAsia India fusionieren

Der Tata-Konzern beabsichtigt Air India, AirAsia India und Vistara unter einem Dach zu fusionieren. Bei zuletzt genannter Airline ist die Zustimmung des Minderheitsgesellschafters Singapore Airlines erforderlich. Im Vorjahr stockte Tata die Beteiligung an AirAsia India auf 83,67 Prozent auf. Auf die restlichen Anteile, die sich noch im Besitz der AirAsia Group befinden, hat man eine Call-Option, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gezogen wird. Hintergrund ist, dass sich die Firmengruppe aus Kula Lumpur gänzlich vom indischen Ableger zurückziehen will. Mit Singapore Airlines soll es bereits erste Gespräche über die eingangs genannte Fusion gegeben haben. Lokale Medien berichten, dass diese positiv verlaufen sein sollen, aber sämtliche genannte Fluggesellschaften und Tata lehnen jeglichen Kommentar zu diesem Thema ab. Indische Zeitungen schreiben zwar, dass sich Tata im Bieterverfahren gegen Spicejet durchgesetzt haben soll, aber endgültig in trockenen Tüchern ist die Privatisierung von Air India noch nicht. Jedenfalls könnte ein positiver Abschluss mit Tata Sons zu einer grundlegenden Veränderung in der indischen Luftfahrt führen. Von der Fusion der drei Fluggesellschaften erwartet man sich Synergien und geringere Kosten. Ob der Air-India-Lowcoster Air India Express ebenfalls fusioniert wird oder als Sub-Marke fortgeführt wird, ist noch offen.

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Transavia France reagiert auf Vueling-Pläne

Die Fluggesellschaft Transavia France kündigt die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme von insgesamt acht Strecken ab Paris-Orly an. Enthalten ist auch eine Verbindung ins slowenische Ljubljana. Nicht alle Routen, die sich in untenstehender Liste befinden, sind gänzlich neu. Teilweise handelt es sich um die Reaktivierung von Strecken, die aufgrund der Corona-Pandemie schon längere Zeit ruhen. Der Mitbewerber Vueling kündigte erst vor wenigen Tagen eine größere Expansion ab Orly an. Auch drei Deutschland-Strecken sind in den Plänen enthalten. Transavia France wird ab 30. März 2022 ab Paris-Orly auch eine Nonstopverbindung nach Eriwan anbieten. Die Hauptstadt Armeniens steht seit einiger Zeit bei Lowcostern hoch im Kurs, da man offenbar entdeckt hat, dass eine gewisse Grundnachfrage im Friends-and-Relatives-Verkehr besteht. Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen von Armenien hat Aviation Direct unter diesem Link bereitgestellt. Transavia-Ankündigungen ab Paris-Orly auf einen Blick: Destination Frequenz Aufnahme Eriwan 2x wöchentlich 30. März 2022 Glasgow 3x wöchentlich 14. April 2022 Bilbao 3x wöchentlich 15. April 2022 La Palma 1x wöchentlich 23. April 2022 Podgorica 1x wöchentlich 23. April 2022 Skiathos 1x wöchentlich 23. April 2022 Ljubljana 2x wöchentlich 24. April 2022 Ponta Delgada 2x wöchentlich 6. Juli 2022

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September 2021: Ryanair verlor 1,5 Millionen Reisende

Die Ryanair Group hatte im September 2021 rund 10,6 Millionen Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag Unternehmensangaben nach bei 81 Prozent und damit einen Prozentpunkt unter August 2021. Der Lowcoster hatte im direkten Vergleich mit dem unmittelbar vorangegangenen Sommermonat zuletzt um 1,5 Millionen weniger Passagiere an Bord. Allerdings lag man deutlich – und auch hinsichtlich der Auslastung – über der Beförderungsleistung von Juli 2021. Im Vorjahr zeigten die Passagierzahlen ab September 2020 deutlich nach unten und sind über den Winter aufgrund der vielerorts harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark eingebrochen. Es bleibt abzuwarten, ob Ryanair den grundsätzlichen Aufwärtstrend halten kann oder nicht. Vieles dürfte auch von den weiteren Entscheidungen der Regierungen abhängen. Ryanair-Fluggastzahlen auf einen Blick: Monat PAX 2020 PAX 2021 Auslastung 2020 Auslastung 2021 Sep 5.2m 10.6m 71% 81% Aug 7.0m 11.1m 73% 82% Jul 4.4m 9.3m 72% 80% Jun 0.4m 5.3m – 72% Mai 0.07m 1.8m – 79% Apr 0.04m 1.0m – 67%

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Frankreich: So funktioniert die Einreise

In Zeiten von Corona gilt es auch bei der Einreise nach Frankreich so einiges zu beachten. Kernstück der aktuell gültigen Regeln ist der so genannte 3G-Nachweis. Weiters muss eine eidesstattliche Erklärung mitgeführt und auf Verlangen vorgelegt werden. In diesem Artikeln werden die Einreisebestimmungen für das Festland sowie die Insel Korsika dargestellt. Die Überseegebiete haben zum Teil abweichende Regeln. Unabhängig davon sollte man sich rechtzeitig vor der Abreise über die aktuellen Bestimmungen informieren, denn diese können sich – wie in jedem anderen Land auch – kurzfristig ändern. Das sind die Regeln fürs Festland Für die Einreise nach Festland-Frankreich ist der 3G-Nachweis notwendig. Bei Geimpften ist es notwendig, dass man vollständig mit einem von der EMA zugelassenem Vakzin geimpft ist. Die letzte Dosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Anerkannt werden diese Impfstoffe: Pfizer/Comirnaty, Moderna, AstraZeneca/Vaxzevria/Covishield, Johnson & Johnson/Janssen. Erfüllt man das Kriterium „vollständig geimpft“, so muss man derzeit aus dem EU-Raum kommend keine Quarantäne antreten. Anerkannt werden die EU-Impfzertifikate, aber auch der klassische Papier-Impfpass und ärztliche Bestätigungen. Genesene können ebenfalls ohne Absonderung einreisen. Hierzu ist es notwendig, dass ein Nachweis, der mindestens 11 Tage, aber maximal sechs Monate alt ist, vorgelegt wird. Das kann in Form des EU-Recovery-Zertifikats, aber auch mit Hilfe eines positiven Befunds, der in das Zeitfenster fällt, erfolgen. Auch Bescheide von Gesundheitsbehörden werden anerkannt. Treffen weder Geimpft noch Genesen zu, so kann man unter der Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Tests nach Festland-Frankreich einreichen. Anerkannt werden sowohl Befunde als auch die EU-Testzertifikate. Wenn man nach Frankreich einreisen möchte, so

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