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Irland: Emerald erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Der irischen Neugründung Emerald Airlines wurden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit gilt das Unternehmen offiziell als Fluggesellschaft. Bereits zuvor konnte man eine Ausschreibung von Aer Lingus gewinnen. Der Carrier führte am 3. September 2021 den behördlichen Testflug durch und erhielt kurz darauf seitens der Behörde IAA das AOC und die Betriebsgenehmigung überreicht. Damit ist man zur Durchführung kommerzieller Flüge befugt. Das Rufzeichen des neuen Carriers ist Gemstone und der ICAO-Code lauter EAI. Eigentlich sollte Emerald Airlines erst in knapp über 1,5 Jahren die Aer Lingus Regional Verbindungen übernehmen. Damit könnte es jetzt wesentlich schneller gehen, denn der bisherige Operator Stobart Air musste Insolvenz anmelden. Übereinstimmend bestätigen die IAG-Tochter und die junge Fluggesellschaft, dass intensive Verhandlungen laufen. Möglicherweise könnte das Auftragsvolumen ausgedehnt werden, denn es wird über den Einsatz vier weiterer Flugzeuge verhandelt.

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Ab November: Kuba will Touristen die Einreise erleichtern

Ab 15. November 2021 will sich Kuba wieder schrittweise für den Tourismus öffnen. Das Land ist traditionell ein beliebtes Winterziel und durchaus auch auf die Deviseneinahmen aus diesem Segment angewiesen. Das Tourismusministerium teilte mit, dass man davon ausgeht, dass bis dahin etwa 90 Prozent der Einheimischen gegen Covid-19 geimpft sein werden. Zum Einsatz kommen Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Ab dem 15. November 2021 werde man die bisherige PCR-Befund-Pflicht abschaffen, jedoch stichprobenartig weiterhin Testungen anordnen. Vollständig geimpfte Touristen sollen dann unter Vorlage eines Nachweises ohne weitere Auflagen einreisen können. Derzeit ist vorgesehen, dass die Erleichterungen nur für Geimpfte gelten sollen.

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Lufthansa will mit Boeing 787-9 nach Toronto fliegen

Das erste Ziel, das Lufthansa mit Boeing 787-9 bedienen wird, ist Toronto. Dies teilte der Konzern, der noch heuer einige Maschinen dieses Typs übernehmen will, mit. Wann genau der erste Dreamliner bei Lufthansa zum Einsatz kommen kann, liegt nicht wirklich in den Händen des Carriers. Hintergrund ist, dass die FAA einen Auslieferungsstopp angeordnet hat und derzeit keine kurzfristige Lösung in Aussicht ist. Momentan wird damit gerechnet, dass die Maßnahme gegen Ende Oktober 2021 ausgehoben werden könnte. Lufthansa teilte im Mai 2020 mit, dass man je fünf Airbus A350-900 und Boeing 787-9 bestellt hat. Die erste Einheit aus U.S.-amerikanischer Produktion sollte noch heuer in Dienst gestellt werden. Die vier weiteren Exemplare sind für das kommende Jahr zur Auslieferung angekündigt.

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Philippine-A350 kommt zu Lufthansa

Im Nachgang des Insolvenzantrags von Philippine Airlines haben mittlerweile mehr als 20 Maschinen die Flotte verlassen. Überwiegend wurden diese von Leasinggebern eingezogen. Zumindest ein Airbus A350-900 wird künftig für Lufthansa fliegen. Am Montag wurde die bereits als D-AAEU registrierte Maschine nach Luqa (Malta) überstellt. Lufthansa Technik Malta wird technische Arbeiten durchführen. Anschließend soll dieser Airbus A350-900 als D-AIVC zur Lufthansa-Flotte stoßen. Ein genauer Termin für die Indienststellung steht noch nicht fest. Derzeit trägt das Langstreckenflugzeug noch die Livery von Philippine Airlines. Die Titel wurden bereits vor der Überstellung nach Malta entfernt. In Kürze wird der Airbus A350-900 in das Farbenkleid von Lufthansa umlackiert.

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Südtirol: Skyalps mit sieben Winter-Strecken

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, gab nun bekannt, dass im Winterflugplan 2021/22 insgesamt sieben Destinationen bedient werden sollen. Dabei handelt es sich um Brüssel, Rotterdam, Kopenhagen, London-Gatwick, Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Das Winterprogramm, das in erster Linie Schifahrer nach Südtirol bringen soll, wird im Dezember 2021 aufgenommen. Ab 13. Dezember 2021 wird man an den Verkehrstagen Montag und Freitag das Ziel Brüssel bedienen. Die Rotterdam-Strecke soll am 15. Dezember aufgenommen werden und jeweils mittwochs und samstags angeboten werden. Kopenhagen steht ab 15. Dezember 2021 jeweils samstags und sonntags auf dem Flugplan. London-Gatwick will man ebenfalls ab diesem Tag ansteuern und zwar vorerst am Verkehrstag Mittwoch, wobei man sich noch nicht ganz sicher ist, ob der zweite Umlauf an Samstagen oder Sonntagen durchgeführt werden soll. Hamburg und Düsseldorf will Skyalps ab 16. Dezember 2021 jeweils an Donnerstagen und Sonntagen mit Bozen verbinden. Berlin wird ab 20. Dezember 2021 an den Verkehrstagen Montag und Freitag angeboten. Alle Strecken werden mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bedient. Da man selbst kein AOC hat, handelt es sich formell um von der maltesischen Luxwing durchgeführte Charterflüge. Skyalps-Geschäftsführer Josef Gostner erklärte während einer Pressekonferenz, dass die Tickets auf den Winterstrecken zwischen 149 Euro und etwa 220 Euro kosten werden. Gleichzeitig betonte er, dass man von Anfang an gesagt habe, dass man keine Billigfluggesellschaft aufbauen werde.

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Austrian Airlines stockt Linienflüge zu Feriendestinationen auf

Im kommenden Sommer werden einige Verbindungen, die derzeit als Austrian Holidays-Charterflügen verfügbar sind, neu in das Linien-Streckennetz aufgenommen. Die Urlaubsziele Antalya, Catania, Ibiza, Keflavík und Mykonos, die heuer im Charterprogramm der heimischen Airline geführt wurden, sind ab sofort als reguläre Austrian Flüge für die Sommersaison 2022 buchbar – Palma de Mallorca startet sogar schon in der Wintersaison 2021/22. Flüge nach Málaga und auch teilweise nach Neapel wurden bereits zu Linienflügen angepasst. Durch die Umstellung sei eine engere Verzahnung mit dem Rest des Austrian Streckennetzes möglich, so der Carrier. Wie auf allen Austrian-Kontinentalflügen unter drei Stunden werden Economy Class Kunden in Zukunft auch auf diesen Strecken die Produkte der jüngst eingeführten Austrian Melangerie angeboten. Mit Ende Oktober fliegt Austrian im Rahmen des Winterflugplans 2021/22 unter anderem erneut mehrmals wöchentlich zu beliebten Warmwasserdestinationen wie Mauritius oder den Malediven. Cancún an der mexikanischen Karibikküste kommt als neue Destination ab 24. Oktober dazu.

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Green Airlines will ab Weeze innerdeutsche Tickets verkaufen

Der Ticketverkäufer Green Airlines will ab 14. Feber 2022 Charterflüge ab Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden anbieten. Derzeit sind diese unter fiktiven Flugnummern ohne Angabe des Operating Carriers buchbar. Das in den letzten Monaten wegen verschiedener Vorwürfe in der Kritik stehende Unternehmen teilte mit, dass man ab Karlsruhe/Baden-Baden Flugtickets nach Berlin verkaufen will. Ab Weeze, das man eigenen Angaben nach aufgrund der Nähe zu den Niederlanden ausgewählt habe, sollen Flugscheine nach Berlin, München und Westerland angeboten werden. Die Strecke zwischen Karlsruhe/Baden-Baden war bei Air Berlin defizitär und diente in erster Linie als Feeder für den Hub Berlin-Tegel. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bislang keine Fluggesellschaft gefunden hat, die diese Strecke reaktiviert hat. Ursprünglich wurde diese Route von Germania Express aufgebaut und führte nach Tempelhof. Nach der Integration der Gexx-Flüge in die Deutsche BA und anschließend in Air Berlin wurden diese aus strategischen Gründen in das Drehkreuz Berlin-Tegel verlegt. Der Mitbewerb in Weeze ist von Ryanair geprägt. Wizz Air war ab diesem Airport, der offiziell Flughafen Niederrhein heißt, nicht erfolgreich und zog sich bereits vor längerer Zeit zurück. Somit dominiert das Angebot von Ryanair, das in erster Linie besonders preissensible Kunden anlockt. Daneben gibt es einige wenige Charterflüge. Green Airlines will Tickets für drei innerdeutsche Strecken verkaufen. Das dürfte angesichts der Konkurrenz größerer NRW-Flughäfen wie Düsseldorf und Köln/Bonn ein zumindest sehr herausforderndes Unterfangen werden. Obwohl man den Verkauf von Tickets erst am Mittwoch aufgenommen hat, zieht Green-Airlines-Chef Stefan A. in einer Aussendung bereits nachstehendes Fazit: „Das Interesse an den neuen

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Fly4Africa: Neue Fluggesellschaft mit Sitz in Malabo

Ende dieses Jahres oder Anfang 2022 soll eine neue Fluggesellschaft starten, die bereits den Zertifizierungsprozess bei den Malabo-Behörden gestartet hat. Das Unternehmen wird von lokalen Geschäftsleuten unterstützt, die mit einem diversifizierten Portfolio an Investitionen eine hervorragende Erfolgsbilanz vorweisen können. Das gesamte Projekt wird von dem bekannten spanischen Piloten und Unternehmer Angel Ronda geleitet. Letztere bedarf kaum einer Einführung, da sie für Air Consul an Bord ihrer Piper Navajo ausgiebig in Afrika geflogen ist. Darüber hinaus war er auch einer der Promoter der spanischen virtuellen Fluggesellschaft flyMellila, die sich als großer Erfolg erwies und dem ACMI-Anbieter Aeronova einen Quantensprung ermöglichte. Dank der Vereinbarung verbesserte Aeronova sein AOC und fügte seinen ersten Passagier mit ATR-Flugzeugen hinzu. Angel Ronda ist in den Machtkorridoren großer spanischer Fluggesellschaften bekannt, da sie eng mit Air Europa, Wamos und Plus Ultra zusammengearbeitet hat, um nur einige zu nennen. Zwischen 2006 und 2008 arbeitete er zusammen mit Andreas Kaiafas auf seiner damals noch jungen Fluggesellschaft Cronos, bevor er zu Weiden wechselte und sich hauptsächlich auf GSA und Vertrieb konzentrierte. Mit seiner hervorragenden Erfolgsbilanz wurde Ronda von der Regierung von Äquatorialguinea angeworben, um CEIBA wiederzubeleben. Trotz der Bestellung neuer Flugzeuge verfügte die nationale Fluggesellschaft Äquatorialguineas über kein AOC und das 3C-Register wurde von der EU auf die schwarze Liste gesetzt, was jegliche Flugverbindungen zwischen Malabo und Madrid nahezu unmöglich machte. In einem exklusiven Gespräch mit MaviO News vertraute der quirlige Unternehmer an, dass alle staatlichen Fluggesellschaften in der Region von dieser Malaise betroffen seien. Mit politischer Einmischung war es

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Corendon kündigt neue Sommerstrecken an

Der Corendon-Konzern arbeitet derzeit intensiv am Sommerflugplan 2022. Ab Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden plant man die Aufnahme neuer Strecken. Diese werden je nach Route von Corendon Airlines, Corendon Europe bzw. Corendon Dutch Airlines bedient. Ab Köln/Bonn soll es je einmal pro Woche nach Nador und Fez gehen. Rhodos soll ab Memmingen zweimal wöchentlich angesteuert werden. Selbiges gilt für Izmir, das ab Karlsruhe/Baden-Baden geplant ist. Nador und Fez sollen ab Düsseldorf mit zwei Umläufen pro Woche angesteuert werden. Ab Rotterdam und Brüssel sind die Ziele Al Hoceima – jeweils zweimal wöchentlich – und Nador – jeweils drei Umläufe pro Woche – geplant. Ab dem österreichischen Graz soll es ab Anfang Juli 2021 neu nach Ankara gehen. Nähere Einzelheiten dazu  in diesem Artikel.

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Easyjet baut Präsenz in Bergamo aus

Der italienische Flughafen Bergamo konnte eigenen Angaben nach im August 2021 rund 70 Prozent der Verkehrsleistung, die man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, erreichen. Der Billigflieger Easyjet nahm Anfang dieser Woche zwei neue Strecken auf. Bislang konzentrierte sich der Billigflieger in der Metropolregion Mailand auf die Flughäfen Malpensa, wo man vor Corona das Terminal 2 mehr oder weniger alleine nutzte, sowie zunehmend auch Linate. Bergamo, das bei Lowcostern hoch im Kurs steht, war für Easyjet schon länger nicht mehr so wirklich relevant. Das ändert sich nun, dass der orangefarbene Billigflieger nahm bereits im Mai eine Inlandsverbindung nach Olbia auf. Nun wurden die Ziele Amsterdam und Paris-Charles de Gaulle nachgelegt. Auf beiden Routen hat man keinen direkten Mitbewerber, denn in Richtung der Niederlande bietet die Ryanair-Tochter Malta Air das Ziel Eindhoven an und in der französischen Hauptstadt fliegt man den weit abgelegenen Beauvais Airport an. „Es ist immer ein Triumph, eine neue Fluggesellschaft an unserem Flughafen willkommen zu heißen und zu sehen, dass das schnelle Wachstum der Fluggesellschaft zu diesem Erfolg beiträgt. Bis Ende Oktober werden wir auch die Verbindung von easyJet nach London Gatwick begrüßen, was bedeutet, dass unser neuer Partner im kommenden Winter nicht weniger als 76.000 Zwei-Wege-Sitzplätze anbieten wird – ein erheblicher Schub für unser Netzwerk“, so Giacomo Cattaneo, Director of Commercial Aviation am Flughafen Bergamo.

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