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Irland: Emerald Airlines ist in der Luft

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat am Samstag offiziell den Flugbetrieb aufgenommen. Der Premierenflug führte vom Donegal Airport, der sich im Nordwesten Irlands befindet, in die Hauptstadt Dublin. Die ATR72-600 mit der Registrierung EI-GPP unter einem Franchiseabkommen mit Aer Lingus auf dieser Route unterwegs. In den Tagen zuvor waren dieses Flugzeug und die EI-GPN bereits zu Trainingszwecken in der Luft. Passagiere wurden auf den dem Premierenflug vorangegangenen Bewegungen nicht befördert. Emerald Airlines ist eine Neugründung, die sowohl ACMI- als auch Franchiseflüge von Aer Lingus an Land ziehen konnte. Eigentlich hätte Stobart Air erst später abgelöst, jedoch musste dieser Carrier Insolvenz anmelden. Emerald Airlines will insgesamt 11 Strecken auf eigene Rechnung aufnehmen. Diese werden im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Aer Lingus und unter deren Flugnummern vermarktet. Weitere Routen sollen im Wetlease für die zweitgrößte Fluggesellschaft Irlands durchgeführt werden. Derzeit besteht die Flotte des Newcomers aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese tragen die Registrierungen EI-GPN und EI-GPP. Die Durchführung des Erstflugs war zuletzt für März 2022 angekündigt, jedoch ist dies offensichtlich wenige Tage früher gelungen. AOC und Betriebsgenehmigung hat Emerald Airlines bereits im September 2021 erteilt bekommen.

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AUA stellt Russland-Flüge ein und meidet den Luftraum

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines entschied sich am Samstagabend dafür, dass die Ziele in der Russischen Föderation zumindest innerhalb der nächsten sieben Tage nicht mehr ansteuern wird. Auch will man den Luftraum dieses Staats nicht mehr nutzen. Es ist davon auszugehen, dass bei Umsetzung des EU-weiten Banns gegen russische Fluggesellschaften und Flugzeuge unverzügliche Gegenmaßnahmen seitens der Putin-Regierung veranlasst werden. Das führt unter anderem dazu, dass EU-Airlines den Luftraum der Russen nicht mehr nutzen dürfen. Für die Flüge der Austrian Airlines hat das zur Folge, dass nicht nur die Point-to-Point-Strecken von/nach Russland betroffen sind, sondern auch jene, die bislang über den größten Staat der Welt geflogen sind. Diese weichen nun auf andere Lufträume aus, so dass sich die Flugzeiten verlängern werden. Der Carrier nimmt dies aber gerne in Kauf und begründet die Entscheidung unter anderem „mit der aktuellen und sich abzeichnenden regulatorischen Situation“. Weiters betont die AUA: „Austrian Airlines beobachtet die Situation weiterhin genau und steht in engem Austausch mit den nationalen und internationalen Behörden. Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder hat für uns zu jeder Zeit oberste Priorität“.

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Köln/Bonn: Viele Flüge fallen wegen Streik aus

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag, den 28. Feber 2022, das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn zur Arbeitsniederlegung auf. Bereits am Sonntagabend haben die Airlines 39 Abflüge und 17 Ankünfte, die für Montag geplant waren abgesagt. Aller Voraussicht nach kommen weitere Flugstreichungen hinzu. Zudem ist mit Verspätungen zu rechnen, die auch über den Streikzeitraum hinausgehen können. Auf dem regulären Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Montag planmäßig insgesamt 126 Passagierflüge (64 Abflüge und 62 Ankünfte). Fluggäste werden gebeten, sich bei ihren Airlines über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Passagiere, deren Flüge stattfinden, bittet der Airport, frühzeitig anzureisen und möglichst auf Handgepäck zu verzichten oder dieses aufzugeben. Flüssigkeiten müssen in entsprechende 1-Liter-Klarsicht-Beutel verpackt sein. Außerdem ist auf die Durchsagen im Terminal zu achten. Es ist mit erheblichen Wartezeiten an den Passagier-Kontrollstellen zu rechnen. Der Flughafen hat ab eine telefonische Hotline (02203-404000) eingerichtet. Die Passagierkontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die dafür private Sicherheits-unternehmen einsetzt. Die Personal- und Warenkontrolle liegt in der Verantwortung des Flughafenbetreibers, der dafür ebenfalls private Sicherheitsdienstleister beauftragt.

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Spät aber doch: Österreich bannt russische Luftfahrt

Die österreichische Bundesregierung hat mit der Aussprache einer Luftraumsperre für Airlines und Flugzeuge, die im Zusammenhang mit der Russischen Föderation stehen, lange gewartet. Am Sonntag trat der Bann um 15 Uhr 00 – zeitgleich mit Deutschland in Kraft. Russischen Fluggesellschaften ist die Nutzung des Luftraums der Republik Österreich untersagt. Der Bann umfasst auch Maschinen, die im Eigentum von Personen mit russischer Staatsbürgerschaft stehen oder aber von diesen gechartert sind. Weiters umfasst sind sämtliche AOC-Holder aus Russland sowie alle im russischen Register eingetragenen Flugzeuge. Dieser Bann dürfte auch für die österreichische Business Aviation problematisch werden, denn diese unterhielt jahrzehntelang enge Geschäftsbeziehungen mit russischen Staatsbürgern. Allerdings hat der Bann auch eher nur noch symbolische Bedeutung, denn immer mehr Staaten rund um Österreich haben bereits zuvor vergleichbare Maßnahmen ausgesprochen. Auf EU-Ebene soll dies auf den gesamten Luftraum der Europäischen Union ausgedehnt werden. Der österreichische Bann gilt vorerst bis zum 27. Mai 2022. Die Folge daraus ist, dass es OE-registrierten Flugzeugen und sowie Airlines nicht mehr gestattet ist den russischen Luftraum zu nutzen. Die Gegenmaßnahme des Putin-Regimes dürfte in erster Linie die Business Aviation treffen, denn Austrian Airlines kündigte bereits zuvor an, dass man Russland vorerst nicht mehr anfliegen wird und auch den Luftraum nicht mehr nutzen wird. Das österreichische Notam im Wortlaut: “A0415/22 – UKRAINIAN CRISIS: AS FROM 27.02.2022 1500 CET ALL AIRCRAFT OWNED, CHARTERED OR OPERATED  BY CITIZENS OF THE RUSSIAN FEDERATION, HOLDERS OF OPERATING LICENCE (OR SIMILAR AUTHORIZATION) ISSUED BY THE RUSSIAN FEDERATION AND ACFT WITH REGISTRATION IN RUSSIAN FEDERATION ARE

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Kommentar: Aufwachen in einer anderen Welt 

Es ist 10:00 gestern Früh, als mein Telefon klingelt, eingehender FaceTime-Anruf; woher er kommt(?), aus Asunción – Paraguay über 10000km von heimischen Boden entfernt. „Krieg? In Europa? Was ist los bei euch? Hier kam es gerade in den Morgennachrichten“. (Fast) die ganze Welt hält seit gestern den Atem an, bis in den entlegensten Gebiete, auf der anderen Seite der Erdkugel hat man diese schrecklichen Nachrichten, die nun traurige Gewissheit dessen, was sich seit mehreren Wochen anbahnte, wahrgenommen. Etwas das viele Generationen, meine eingeschlossen, nur noch aus dem Geschichtsunterricht, aus Büchern, Filmen oder Erzählung Ihrer Großeltern kennen ist bittere Realität. Wie die Folgen für die Weltwirtschaft sein werden, gibt es verschiedene Prognosen, mal mehr oder weniger düster. Steigende Öl- und Energiepreise zeichnen sich bereits ab und wieder einmal wird es eine Branche mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders treffen – die Luftfahrt / den Tourismus. Bereits Tage vorher brachten Leasinggeber und Airlines einen großen Teil ihrer Flugzeuge raus aus dem, zu dieser Zeit noch Krisen- und heutigem Kriegsgebiet. Während die Flugzeuge der Ukraine International unter anderem nach Spanien geflogen worden, stehen die Boeings der ukrainischen Bees in Frankreich. Als einer der letzten zivilen Flüge, startete die Besatzung der Antonov 124 UR-82007 noch um kurz vor Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag, gerade rechtzeitig wie sich inzwischen zeigt, vom Heimathafen Kiew-Hostomel. Als die Crew 11 Stunden später ihr Ziel im entfernten Asien erreicht, war in der Heimat bereits die Hölle losgebrochen. In einer ersten Reaktion, entschied sich die Aufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs

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Condor verzeichnet „gute Nachfrage“ in Wien

Im Sommerflugplan 2022 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft nach mehrjähriger Abwesenheit wieder auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Das Comeback erfolgt nicht auf der Langstrecke sondern auf vier touristischen Routen. Condor wird dreimal wöchentlich nach Heraklion, zweimal pro Woche nach Kos, viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca und zweimal pro Woche nach Rhodos fliegen. Auf fast allen Strecken begibt man sich in einen harten Wettbewerb mit anderen Anbietern, darunter Ryanair, Wizz Air und Austrian Airlines. Diesbezüglich gibt man sich seitens Condor gelassen und verweist darauf, dass die einzelnen Fluggesellschaften unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen. Man hält mehrere Anbieter auf den Strecken für gut, denn so hätten Passagiere und Reiseveranstalter mehr Auswahlmöglichkeiten. Mit Tour Operations hat man auf den für Wien geplanten Routen bereits Kooperationen abgeschlossen und konnte an diese Ticketkontingente verkaufen. Angesprochen auf die aktuelle Buchungslage der ab Österreich angebotenen Strecken erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Nachfrage ist in den letzten Tagen, besonders für Ostern und den Sommer, stark angezogen. Die Buchungszahlen in Wien sind gut und wir spüren, dass die Menschen einfach raus in den Urlaub wollen“.

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Stockholm: Norwegian baut weiter aus

Der Billigflieger Norwegian baut die Präsenz auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda im Sommerflugplan 2022 auf insgesamt 57 Destinationen aus. Man kündigte am Donnerstag an, dass man ab Juni 2022 drei weitere Warmwasserstrecken anbieten wird. Der Carrier betrachtet sich ungeachtet der Finanzprobleme, die man in den letzten Jahren hatte, als Platzhirsch im Lowcost-Segment. Diesen Anspruch will man sich weder von Ryanair noch von Eurowings abluchsen lassen. Beide Carrier starten mit stationierten Flugzeugen in den Sommer 2022. Neu wird Norwegian ab Stockholm-Arlanda nach Mykonos, Thessaloniki und Antalya fliegen. Die Routen sollen schrittweise ab Juni 2022 aufgenommen werden. Derzeit befindet sich das Management in Gesprächen mit Airbus über eine mögliche Großbestellung. Das Verhältnis zu Boeing gilt aufgrund wechselseitiger Rechtsstreitigkeiten als vergiftet.

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Frankreich: Volotea gewinnt PSO-Auftrag für Lourdes/Tarbes-Flüge

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea konnte in Frankreich eine PSO-Ausschreibung für die Bedienung der Strecke von Paris-Orly nach Lourdes/Tarbes gewinnen. Der Fördervertrag ist vorerst auf vier Jahre befristet. Volotea wird die finanziell unterstützte Strecke ab dem 1. Juni 2022 bedienen. Derzeit ist vorgesehen, dass bis zu zweimal täglich mit Airbus A319 geflogen werden soll. Bislang befliegt die Air-France-Tochter Hop diese Route. Die spanische Fluggesellschaft konnte den Mitbewerber im Rahmen der Ausschreibung „ausstechen“. Laut CH-Aviation.com setzt Hop derzeit einen eingemieteten Embraer 145 für bis zu 18 wöchentliche Flüge ein. Lourdes/Tarbes wird ansonsten nur von Ryanair bedient. Der Carrier bietet allerdings ab diesem Airport keine innerfranzösischen Flüge an.

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Düsseldorf: Alltours stockt Condor-Charterflüge auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours legt ab dem Flughafen Düsseldorf im März 2022 16 zusätzliche Vollcharterflüge nach Palma de Mallorca auf. Diese sollen von der Ferienfluggesellschaft Condor durchgeführt werden. Weiters stockt man die Kapazitäten in Richtung Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote weiter auf. Von Frankfurt am Main aus will man mehr Sitzplätze nach Palma de Mallorca anbieten. Der Tour Operator verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage. Für den April 2022 ist mit weiteren Vollcharter-Flügen zu rechnen. Alltours und andere Reiseveranstalter berichten derzeit von einer stark gestiegenen Nachfrage rund um Ostern. In Kürze sollen unter anderem bei Alltours weitere Kapazitäten zur Buchung freigegeben werden.

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IAG hofft auf schwarze Zahlen im zweiten Quartal 2022

Die International Airlines Group rechnet derzeit damit, dass man im Frühjahr 2022 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Dennoch wird die Omikron-Variante, die für starke Einbrüche in der laufenden Winterperiode gesorgt hat, ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Konzern geht davon aus, dass man das erste Quartal 2022 mit roten Zahlen abschließen wird. Diese werden jedoch deutlich besser ausfallen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2021 hatte die IAG einen Verlust in der Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Coronajahr, das mit einem Minus von 7,5 Milliarden Euro abgeschlossen wurde, kam man deutlich besser weg. Luis Gallego, Vorstandsvorsitzender der International Airlines Group, hofft, dass man ab dem zweiten Quartal 2022 in die schwarzen Zahlen fliegen kann. Derzeit profitiere man von einer hohen Nachfrage für Ostern und die Sommerferien. Dem aktuellen Planungsstand nach werden die Fluggesellschaften der IAG mit einer Kapazität von rund 85 Prozent 2022 in den Sommerflugplan 2022 gehen.

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